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 Beitrag Verfasst: Samstag 12. September 2015, 15:53 
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--------------------mvogo------------------

sutter------vilotic----von bergen------lecjaks

gonzalez------bertone-----gajic-----sulejmani

-------------kubo-----------afum-----------


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 Beitrag Verfasst: Samstag 12. September 2015, 17:40 
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----------------------mvogo------------------------
sutter---------vilotic------von bergen---------lecjaks
sulejmani--------zakaria-------gonzalez-------nuzzolo
-----------------afum-----tabakovic-----------------


yb - vaduz 2:0

afum, gonzalez

14'500


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. September 2015, 00:11 
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offensives pressing ......... und die bruschen marschieren. :bravo:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. September 2015, 20:37 
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YB zerpflückt Vaduz

Die Highlights des Hütter-Debüts jetzt im Video

Im ersten Spiel unter Adi Hütter zeigt YB erfrischenden Offensiv-Fussball und siegt mit 4:0. Vaduz bleibt komplett chancenlos.

Das Spiel:
Klar, in einer Woche kann man als Trainer eigentlich nicht viel bewirken. Doch YB wirkt schon in Spiel eins unter Adi Hütter wie verwandelt. Bissig, aggressiv, mit Konzept. Wie vom neuen Coach angekündigt setzen die Berner den Gegner bereits weit in der gegnerischen Platzhälfte unter Druck. Damit haben die Vaduzer Mühe. Ballverluste sind die Folge – und Gegentore. Diese aufsässige Spielweise hat den zusätzlichen Vorteil, dass der Gegner gar nicht erst vors Berner Tor kommt. Der Hütter-Zauber hält also Einzug. Die Berner hoffen, dass er lange andauert.

Die Tore:
1:0, 1. Minute: Kubo legt rechts von der Grundlinie auf Bertone zurück. Dieser trifft den Ball perfekt. Die Führung nach gerade einmal 50 Sekunden.

2:0, 21. Minute: Lecjaks erkämpft sich das Leder und flankt von links auf Renato Steffen, der zum 2:0 einköpfelt.

3:0, 33. Minute: Sulejmani legt vor dem Strafraum von links quer auf Kubo. Der Japaner nimmt den Ball gekonnt mit und trifft.

4:0, 82. Minute: Gajic schickt Nuzzolo steil, der ins lange Eck einschiebt. Armer Peter Jehle. Auch hier ist er chancenlos.

Der Beste:
Damit sich Adi Hütter nicht alle Lorbeeren der YB-Wiedergeburt an seine Fahne heften kann, wählen wir Alex Gerndt. Seine Rückkehr beflügelt das YB-Offensivspiel. Der Schwede lenkt die Partie nach wenigen Sekunden mit seinem entscheidenden, weil öffnenden Pass vor Bertones 1:0 in die richtige Berner Richtung.

Der Schlechteste:
Das YB-Pressing war eindrücklich, keine Frage. Damit es erfolgreich sein kann, braucht es aber immer auch einen Lappi, der den Ball in der eigenen Platzhälfte verliert. Gleich zwei Mal heisst der Nick von Niederhäusern.

Die Statistik:
500 Franken spendet die Swiss Football League für jedes Tor, das an diesem Wochenende geschossen wird, an die Flüchtlingshilfe. Da macht so ein Offensivspektakel noch mehr Freude.

So gehts weiter:
Am nächsten Wochenende ist Cup angesagt. YB muss am Sonntag nach Chiasso. Vaduz darf erst am Mittwoch in einer Woche wieder ran. Dann empfangen die Liechtensteiner den FC Luzern.
YB – Vaduz 4:0 (3:0)

Stade de Suisse – 15 338 Fans – SR: Schnyder

Tore: 1. Bertone (Kubo, Gerndt) 1:0. 21. Steffen (Lecjaks) 2:0. 33. Kubo (Sulejmani) 3:0. 82. Nuzzolo (Gajic) 4:0.

YB: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Steffen, Zakaria, Bertone, Sulejmani; Gerndt, Kubo.

Vaduz: Jehle; Von Niederhäusern, Stahel, Grippo, Untersee; Kukuruzovic, Muntwiler, Ciccone; Messaoud, Kamber, Costanzo.

Bemerkungen: YB ohne Hoarau, Benito, Sanogo (verletzt). – Vaduz ohne Neumayr, Kuzmanovic, Schürpf, M. Sutter, Caballero (verletzt). 41. Lattenschuss Bertone. 70. Kombinierter Pfosten-/Lattenschuss Steffen.

Einwechslungen YB: Nuzzolo (59. für Gerndt), Gajic (71. für Zakaria), Afum (83. für Sulejmani).

Vaduz: Avdijaj (46. für Massaoud), Kaufmann (46. für Von Niederhäusern), Hasler (65. für Kamber).

Gelb: 3. Sulejmani. 87. Kaufmann (beide Foul).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 60671.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. September 2015, 20:39 
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YB bei Adi Hütters Debüt kaum gefordert

Der Einstand als Klubtrainer in der Schweiz hätte für den Vorarlberger Adi Hütter nicht besser verlaufen können. Seine Young Boys erringen gegen Vaduz in Bern einen 4:0-Sieg, der nie in Gefahr war.

1:0 nach knapp einer Minute, 2:0 nach 21 Minuten, 3:0 nach 33 Minuten - die drei Punkte schon in der Pause längst sichergestellt. An eine solche Darbietung im Stade de Suisse waren die Fans der Gelbschwarzen schon gar nicht mehr gewohnt. Im ehemaligen Wankdorf, das für die Gegner einst eine Trutzburg gewesen war, reihten sich in den letzten Monaten knappe Siege, Unentschieden und Niederlage in bunter Folge aneinander.

Gewiss war Vaduz für YB nicht der härteste Gegner, unbesehen davon zeigten die Berner unter dem neuen Coach Hütter, den sie erst seit fünf Tagen kannten, eine überzeugende Leistung. Die Tore des aufstrebenden defensiven Mittelfeldspieler Leonardo Bertone, von Renato Steffen, von Yuya Kubo und von Raphaël Nuzzolo waren allesamt schön herausgespielt und zwingend. Es wurde auch offensichtlich, dass der Wiedereintritt von Renato Steffen, der von seiner mysteriösen Fiebererkrankung genesen ist, der ganzen Mannschaft sehr gut tut.

Die Handschrift und das Credo von Adi Hütter waren erstaunlicherweise schon im ersten Match zu erkennen. Er will seiner Mannschaft das offensive Pressing beibringen, mit viel läuferischem Aufwand den Gegner in dessen Platzhälfte zu Fehlern zwingen. Das wichtige 2:0 von Steffen auf Vorarbeit des oft unterschätzten Tschechen Jan Lecjaks wäre ohne die taktische Vorgabe des Trainers kaum möglich gewesen.

In der zweiten Halbzeit setzten die Berner ihre Anstrengungen deutlich herunter und kamen dennoch zu guten Möglichkeiten. Bertone hatte kurz vor der Pause mit einem abgefälschten Schuss die Latte getroffen, Steffen traf nach 71 Minuten mit einem einzigen Schuss aus spitzem Winkel Pfosten und Latte.

Die Vaduzer und ihr Trainer Giorgio Contini, der seinen Vertrag in dieser Woche verlängert hat, tun gut daran, den Match so schnell als möglich zu vergessen. Nie in dieser Saison waren sie so weit von einem möglichen Punktgewinn entfernt.

Young Boys - Vaduz 4:0 (3:0)

15'383 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 1. Bertone (Kubo) 1:0. 21. Steffen (Lecjaks) 2:0. 33. Kubo (Sulejmani) 3:0. 82. Nuzzolo (Gajic) 4:0.

Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Steffen, Zakaria (71. Gajic), Bertone, Sulejmani (83. Afum); Gerndt (59. Nuzzolo), Kubo.

Vaduz: Jehle; von Niederhäusern (46. Kaufmann), Stahel, Grippo, Untersee; Kukuruzovic, Muntwiler, Ciccone; Messaoud (46. Avdijaj), Kamber (46. Hasler), Costanzo.

Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau, Benito, Sanogo (alle verletzt), Rochat und Gonzalez (beide nicht im Aufgebot). Vaduz ohne Neumayr, Sutter, Schürpf, Caballero und Kuzmanovic (alle verletzt). Lattenschuss: 41. Bertone. Pfostenschuss: 71. Steffen. Verwarnungen 2. Sulejmani (Foul). 87. Kaufmann (Foul). 91. Ciccone (Reklamieren).


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -129545531

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. September 2015, 20:51 
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Perfekter Einstand für YB-Trainer Hütter

Die Young Boys haben ihrem neuen Coach Adi Hütter die Premiere mit einem klaren Sieg versüsst. Gegen Vaduz setzten sich die Berner in der 8. Super-League-Runde zuhause mit 4:0 durch.

or seiner Feuertaufe an der Seitenlinie im Stade de Suisse hatte Hütter die Erwartungen an seine Spieler klar formuliert: «Ich will von Anfang an eine Mannschaft auf dem Platz sehen, die Begeisterung ausstrahlt, die Leidenschaft zeigt, die dieses Spiel mit Aktivität unbedingt gewinnen möchte.» Was der Österreicher nun gegen Vaduz zu sehen bekam, dürfte ihm gefallen haben.

Blitzstart beflügelt YB

Die Young Boys legten los wie die Feuerwehr und entsprachen damit dem Wunsch ihres Trainers geradezu perfekt. Nach einer Unachtsamkeit in der Vaduzer Defensive schoss Leonardo Bertone die Gastgeber mit dem ersten Vorstoss auf Zuspiel von Yuya Kubo nach gerade einmal 50 Sekunden in Führung.

Der frühe Treffer wirkte sich für YB gleich in zweifacher Hinsicht positiv aus. Zum einen stärkte er das Selbstvertrauen der zuletzt verunsicherten Berner sichtbar. Zum anderen brachte er die Vaduzer gehörig aus dem Konzept. Unter diesen Vorzeichen entstand ein einseitiges Spiel mit dominierenden Young Boys.

« Es war eine reife Leistung. »
Adi Hütter

Die Belohnung für die engagierte Leistung blieb nicht aus. Renato Steffen und Kubo erhöhten das Skore bis zur 33. Minute auf 3:0. Vor beiden Treffern hatten sich die Liechtensteiner unnötige Fehler geleistet. Für das Schlussresultat sorgte schliesslich Raphaël Nuzzolo in der 82. Minute.

Lob von zufriedenem Hütter

Obwohl YB nach der Pause nicht mehr ganz so konsequent auftrat wie in der 1. Halbzeit, war Hütter rundum zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. «Es war eine reife Leistung. Die Spieler haben schon einige Sachen umgesetzt, die wir diese Woche im Training besprochen haben», sagte der Österreicher.

Zu hoch bewerten dürfte den Sieg gegen limitierte Vaduzer jedoch niemand. Spannend wird sein, wie sich Hütter und seine Spieler in der nächsten Runde am 23. September präsentieren. Dann ist Leader Basel zu Gast.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... er-huetter

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. September 2015, 21:42 
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Gelungenes Debüt für Adi Hütter

YB gewinnt gegen überforderte Vaduzer nach Toren von Bertone, Steffen, Kubo und Nuzzolo verdient mit 4:0 und feiert damit den 2. Heimsieg in dieser Saison. Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtete live aus dem Stade de Suisse.

Der Einstand als Klubtrainer in der Schweiz hätte für den Vorarlberger Adi Hütter nicht besser verlaufen können.

Seine Young Boys erringen gegen Vaduz in Bern einen 4:0-Sieg, der nie in Gefahr war. 1:0 nach knapp einer Minute, 2:0 nach 21 Minuten, 3:0 nach 33 Minuten - die drei Punkte schon in der Pause längst sichergestellt. An eine solche Darbietung im Stade de Suisse waren die Fans der Gelbschwarzen schon gar nicht mehr gewohnt. Im ehemaligen Wankdorf, das für die Gegner einst eine Trutzburg gewesen war, reihten sich in den letzten Monaten knappe Siege, Unentschieden und Niederlage in bunter Folge aneinander.

Gewiss war Vaduz für YB nicht der härteste Gegner, unbesehen davon zeigten die Berner unter dem neuen Coach Hütter, den sie erst seit fünf Tagen kannten, eine überzeugende Leistung. Die Tore des aufstrebenden defensiven Mittelfeldspieler Leonardo Bertone, von Renato Steffen, von Yuya Kubo und von Raphaël Nuzzolo waren allesamt schön herausgespielt und zwingend. Es wurde auch offensichtlich, dass der Wiedereintritt von Renato Steffen, der von seiner mysteriösen Fiebererkrankung genesen ist, der ganzen Mannschaft sehr gut tut.

Die Handschrift und das Credo von Adi Hütter waren erstaunlicherweise schon im ersten Match zu erkennen. Er will seiner Mannschaft das offensive Pressing beibringen, mit viel läuferischem Aufwand den Gegner in dessen Platzhälfte zu Fehlern zwingen. Das wichtige 2:0 von Steffen auf Vorarbeit des oft unterschätzten Tschechen Jan Lecjaks wäre ohne die taktische Vorgabe des Trainers kaum möglich gewesen.

In der zweiten Halbzeit setzten die Berner ihre Anstrengungen deutlich herunter und kamen dennoch zu guten Möglichkeiten. Bertone hatte kurz vor der Pause mit einem abgefälschten Schuss die Latte getroffen, Steffen traf nach 71 Minuten mit einem einzigen Schuss aus spitzem Winkel Pfosten und Latte.

Die Vaduzer und ihr Trainer Giorgio Contini, der seinen Vertrag in dieser Woche verlängert hat, tun gut daran, den Match so schnell als möglich zu vergessen. Nie in dieser Saison waren sie so weit von einem möglichen Punktgewinn entfernt.


Young Boys - Vaduz 4:0 (3:0)

15'383 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 1. Bertone (Kubo) 1:0. 21. Steffen (Lecjaks) 2:0. 33. Kubo (Sulejmani) 3:0. 82. Nuzzolo (Gajic) 4:0.

Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Steffen, Zakaria (71. Gajic), Bertone, Sulejmani (83. Afum); Gerndt (59. Nuzzolo), Kubo.

Vaduz: Jehle; von Niederhäusern (46. Kaufmann), Stahel, Grippo, Untersee; Kukuruzovic, Muntwiler, Ciccone; Messaoud (46. Avdijaj), Kamber (46. Hasler), Costanzo.

Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau, Benito, Sanogo (alle verletzt), Rochat und Gonzalez (beide nicht im Aufgebot). Vaduz ohne Neumayr, Sutter, Schürpf, Caballero und Kuzmanovic (alle verletzt). Lattenschuss: 41. Bertone. Pfostenschuss: 71. Steffen. Verwarnungen 2. Sulejmani (Foul). 87. Kaufmann (Foul). 91. Ciccone (Reklamieren).


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14015407

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. September 2015, 21:44 
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YB feiert 4:0-Heimsieg gegen Vaduz

Die Young Boys feiern unter dem neuen Cheftrainer Adi Hütter einen ungefährdeten 4:0 Sieg gegen ein schwaches Vaduz.

1:0 nach knapp einer Minute, 2:0 nach 21 Minuten, 3:0 nach 33 Minuten - die drei Punkte schon in der Pause längst sichergestellt. An eine solche Darbietung im Stade de Suisse waren die Fans der Gelbschwarzen schon gar nicht mehr gewohnt. Im ehemaligen Wankdorf, das für die Gegner einst eine Trutzburg gewesen war, reihten sich in den letzten Monaten knappe Siege, Unentschieden und Niederlage in bunter Folge aneinander.

Gewiss war Vaduz für YB nicht der härteste Gegner, unbesehen davon zeigten die Berner unter dem neuen Coach Hütter, den sie erst seit fünf Tagen kannten, eine überzeugende Leistung. Die Tore des aufstrebenden defensiven Mittelfeldspieler Leonardo Bertone, von Renato Steffen, von Yuya Kubo und von Raphaël Nuzzolo waren allesamt schön herausgespielt und zwingend. Es wurde auch offensichtlich, dass der Wiedereintritt von Renato Steffen, der von seiner mysteriösen Fiebererkrankung genesen ist, der ganzen Mannschaft sehr gut tut.

Der neue Trainer hat bereits Spuren hinterlassen

Die Handschrift und das Credo von Adi Hütter waren erstaunlicherweise schon im ersten Match zu erkennen. Er will seiner Mannschaft das offensive Pressing beibringen, mit viel läuferischem Aufwand den Gegner in dessen Platzhälfte zu Fehlern zwingen. Das wichtige 2:0 von Steffen auf Vorarbeit des oft unterschätzten Tschechen Jan Lecjaks wäre ohne die taktische Vorgabe des Trainers kaum möglich gewesen.

In der zweiten Halbzeit setzten die Berner ihre Anstrengungen deutlich herunter und kamen dennoch zu guten Möglichkeiten. Bertone hatte kurz vor der Pause mit einem abgefälschten Schuss die Latte getroffen, Steffen traf nach 71 Minuten mit einem einzigen Schuss aus spitzem Winkel Pfosten und Latte.

Bitterer Abend für Vaduz

Die Vaduzer und ihr Trainer Giorgio Contini, der seinen Vertrag in dieser Woche verlängert hat, tun gut daran, den Match so schnell als möglich zu vergessen. Nie in dieser Saison waren sie so weit von einem möglichen Punktgewinn entfernt.

Young Boys - Vaduz 4:0 (3:0)

15'383 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 1. Bertone (Kubo) 1:0. 21. Steffen (Lecjaks) 2:0. 33. Kubo (Sulejmani) 3:0. 82. Nuzzolo (Gajic) 4:0.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Steffen, Zakaria (71. Gajic), Bertone, Sulejmani (83. Afum); Gerndt (59. Nuzzolo), Kubo.
Vaduz: Jehle; von Niederhäusern (46. Kaufmann), Stahel, Grippo, Untersee; Kukuruzovic, Muntwiler, Ciccone; Messaoud (46. Avdijaj), Kamber (46. Hasler), Costanzo.
Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau, Benito, Sanogo (alle verletzt), Rochat und Gonzalez (beide nicht im Aufgebot). Vaduz ohne Neumayr, Sutter, Schürpf, Caballero und Kuzmanovic (alle verletzt). Lattenschuss: 41. Bertone. Pfostenschuss: 71. Steffen. Verwarnungen 2. Sulejmani (Foul). 87. Kaufmann (Foul). 91. Ciccone (Reklamieren).


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/31097631

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. September 2015, 21:46 
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Hütters Premiere gelingt

Der Einstand als Klubtrainer in der Schweiz hätte für den Vorarlberger Adi Hütter nicht besser verlaufen können. Den Young Boys gelingt gegen Vaduz in Bern ein 4:0.

Ein paar Zuschauer standen tatsächlich auf und klatschten das hatte es seit geraumer Zeit nicht mehr gegeben in der Welt des BSC Young Boys. Doch der Applaus galt nicht in erster Linie der Mannschaft, er galt vielmehr dem neuen Trainer Adi Hütter bei seiner Premiere. Die Berner führten schon nach den ersten 45 Minuten 3:0. Ihr Auftritt war zwar noch nicht frei von Schwächen, aber die Körpersprache verriet Konzentration und Engagement.

Als Vorbild fungierte der neue Chef selbst: Immer wieder gab Hütter von seinem Rechteck aus Anweisungen und regte sich über Entscheidungen des Schiedsrichters auf. Mit jeder Faser seines Körpers schien er signalisieren zu wollen: Nur nicht wieder zu passiv werden, wie man es bei YB oft erlebt hatte in der jüngeren Vergangenheit. Das Team spielte in einem offensiven 4 2 2 2 System mit den wieder genesenen Gerndt und Steffen. Die Rückkehrer trieben das besser greifende Räderwerk der Equipe voran was nicht dem Trainer zugeschrieben werden kann.

Der Verdienst Hütters mag es sein, dass die Mannschaft kompakter spielte, dass sie die Räume in der Mittelzone aggressiver schloss und Bälle schneller weiterspielte. Dieser Vorwärtsdrang war erkennbar und vom Trainer vehement gefordert worden.

Aber nicht alles war neu und besser, Reste aus den Krisen wochen waren durchaus noch zu sehen. Durchdachte spielerische Züge in der Offensive gelangen immer noch zu selten. Sulejmani beispielsweise bleibt vorderhand ein gewöhnlicher Super-League-Spieler.

In die Karten der Berner spielte zudem die taktische Ausrichtung der Gäste aus Liechtenstein, die anfangs mutig die Offensive suchten und auf Unsicherheiten der Young Boys hofften. Aber die Beine der YB-Spieler knickten nicht ein, sie hatten Kraft und Bodenhaftung und liessen trotz dem Vorsprung nicht nach. So kamen sie auch in der zweiten Halbzeit zu Chancen, Nuzzolo nutzte eine zum 4:0.

Der YB-Spieler Steffen sagte nach dem Match, dass sein Team mit mehr Selbstvertrauen gespielt habe; Hütter habe es verstanden, mit kleinen Dingen dafür zu sorgen, dass sie mit breiter Brust hätten auftreten können. Hütter bezeichnete sich bei der Präsentation ja als Entwicklungs-Trainer , der junge Spieler voranbringen könne. Eine erste Entwicklung aus der Misere war schon zu sehen.

Telegramm:

Young Boys - Vaduz 4:0 (3:0)

15'383 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 1. Bertone (Kubo) 1:0. 21. Steffen (Lecjaks) 2:0. 33. Kubo (Sulejmani) 3:0. 82. Nuzzolo (Gajic) 4:0.

Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Steffen, Zakaria (71. Gajic), Bertone, Sulejmani (83. Afum); Gerndt (59. Nuzzolo), Kubo.

Vaduz: Jehle; von Niederhäusern (46. Kaufmann), Stahel, Grippo, Untersee; Kukuruzovic, Muntwiler, Ciccone; Messaoud (46. Avdijaj), Kamber (46. Hasler), Costanzo.

Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau, Benito, Sanogo (alle verletzt), Rochat und Gonzalez (beide nicht im Aufgebot). Vaduz ohne Neumayr, Sutter, Schürpf, Caballero und Kuzmanovic (alle verletzt). Lattenschuss: 41. Bertone. Pfostenschuss: 71. Steffen. Verwarnungen 2. Sulejmani (Foul). 87. Kaufmann (Foul). 91. Ciccone (Reklamieren).


http://www.nzz.ch/sport/fussball/young- ... 1.18612170

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«Ich bin kein Hampelmann»

von E. Tedesco - Der Einstand von Adi Hütter als YB-Trainer ist gelungen: YB spielte offensiv. YB spielte aggressiv. YB spielte attraktiv – ganz wie es sich der Forte-Nachfolger vorstellt.

Erfolgreicher und spektakulärer Fussball schwebt Adi Hütter in Bern vor. In der Manier, wie der Vorarlberger Red Bull Salzburg in der letzten Saison zum Double geführt hat. 99 Tore haben die Bullen in 36 Partien erzielt – Rekord in Österreich. Mit schnellem Kombinationsfussball überrollte YB den FC Vaduz.

Es sind knapp 50 Sekunden gespielt, die meisten Berner schlendern noch seelenruhig im Stadiongang herum, als es erstmals hinter FCV-Keeper Peter Jehle klingelt. Alexander Gerndt spielt einen wunderbaren Pass in die Tiefe auf Kubo. Der Japaner legt mit viel Übersicht zurück auf Leonardo Bertone, der nicht lange rummacht und zum 1:0 trifft.

Hütter musste nicht lange auf den Jubel warten

«Für das erste Spiel unter mir war das über 90 Minuten ein sehr gutes Spiel», sagt der neue YB-Trainer nach seinem Super-League-Einstand. «Wir haben verdient gewonnen und drei wichtige Punkte geholt, um in der Tabelle nach vorne zu kommen. Man kann von einem Traumstart sprechen.»

Kann man so sagen, wenn der neue Chef an der Seitenlinie schon nach 50 Sekunden das erste Mal jubeln kann. Hütter, im grauen Klubanzug mit weissem Hemd, klatscht kurz mit Assistent Gämperle und Sportchef Fredy Bickel ab. Dann dreht der 45-Jährige sofort wieder ab und stellt sich am vordersten Rand seiner Coachingzone auf und gibt wieder Anweisungen. Das tut er die gesamte erste Halbzeit. Zwischendurch gönnt er sich einen tiefen Schluck aus der Wasserflasche, spricht mit den Spielern und seinem Assistenten auf der Bank und tigert wieder in – manchmal auch ausserhalb – seiner Zone hin und her.

Aktives Coaching

Coacht er immer so aktiv? Hütter: «Ich kann nicht verlangen, dass die Mannschaft marschiert und dann 90 Minuten auf der Bank sitzen, nur weil es regnet. Aber das wird nicht auf Dauer so sein. Ich bin kein Hampelmann. Aber wenn die Mannschaft rausschaut, soll sie wissen, dass da einer ist, der sie versucht zu puschen. Das hat gegen Vaduz schon ganz gut ausgeschaut – also das Spiel nicht ich.»

YB spielte offensiv. YB spielte aggressiv. YB spielte attraktiv. Die Berner machen Tempo und bringen die Liechtensteiner immer wieder arg in Bedrängnis, zwingen sie zu Fehlern. So auch in der 21 Minute. Von Niederhäusern verliert dämlich einen Zweikampf gegen Jan Lecjaks, der flankt perfekt auf den Kopf von Renato Steffen im Strafraum und der trifft zum 2:0. Hütter macht vor Freude einen riesigen Satz. «Weil mich das 2:0 wahnsinnig gefreut hat», sagt der ehemalige 14-fache österreichische Internationale. Gefreut über das Tor sicher, mehr noch aber über den Spielzug, der zum Treffer von Steffen geführt habe.

Hochaktiv und hochkonzentriert

12 Minuten später konnte Hütter wieder jubeln. Und wieder ist es Nick von Niederhäusern, der in der Vaduzer-Defensive im Schilf steht. Diesmal lässt sich der Verteidiger von Miralem Sulejmani übertölpeln. Kubo bringt die Berner mit seinem 3. Saisontreffer 3:0 in Führung. Zur Erinnerung: gespielt waren da gerade mal 33 Minuten. «Ich habe eine Mannschaft gesehen, die hochaktiv war, hochkonzentriert nach vorne verteidigt hat» so Hütter selber hochzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Das 4:0 durch Nuzzolo machte den Start des neuen Trainers perfekt.

«Die Mannschaft hat vieles richtig gemacht, aber ich werde immer etwas finden und wenn ich die Stecknadel im Heuhaufen suchen muss», sagt Hütter dennoch, «wir werden dieses Spiel sehr gut zerlegen, analysieren und zeigen, was wir gut gemacht haben, aber ich werde auch Dinge finden, die man optimieren muss.»

Auch wenn Hütter erst eine Woche die Trainings in Bern leitet, war seine Marschrichtung bereits erkennbar – Vaduz gab dabei einen höchst dankbaren und nur einen besseren Sparringpartner in dieser 8. SL-Runde ab. Für einen Massstab für die ambitionierten Hauptstädter reichte es der Contini-Elf am Samstag nicht. Den empfängt YB am 23. September im Stade de Suisse, wenn der Meister und Leader aus Basel zu Gast sein wird.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/20240180

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