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 Betreff des Beitrags: Re: Erpressung von YB-Bickel?
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 16:54 
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Zitat:
Streithähne YB und «Blick» jubeln

Die Zeitung bedauert ihre Berichterstattung über YB-Sportchef Fredy Bickel und -Mitbesitzer Andy Rihs. Geld fliesst keines.

Es ist wie beim Boxkampf, wenn nach dem Gong in der letzten Runde beide Kämpfer jubeln: In der Auseinandersetzung zwischen dem Verlagshaus Ringier und Exponenten des Fussballclubs Young Boys haben beide Seiten heftig ausgeteilt und eingesteckt. Nun, nach journalistischem und juristischem Infight, wollen alle Sieger sein.

Der «Blick» hatte YB-Sportchef Fredy Bickel als «Lügner» tituliert und Verwaltungsrat Andy Rihs als «Wendehals». Die Betroffenen klagten wegen Persönlichkeitsverletzung. Die Sache führte indirekt zu jener Affäre, in der das Zürcher Bezirksgericht am Freitag in erster ­Instanz Spielvermittler Peter Bozzetti und Managerlegende Erich Vogel wegen versuchter Erpressung beziehungsweise Gehilfenschaft verurteilte.

Nun wird der zivilrechtliche Kampf zwischen der YB-Spitze und dem Verlagshaus beigelegt. Der Vergleich vor dem Zürcher Handelsgericht ist noch nicht rechtskräftig. Offiziell ist Stillschweigen vereinbart worden. In ihren Kreisen geben sich aber beide Seiten als Sieger. Die Eckwerte des Vertrags: Die «Blick»-Redaktion muss auf ihren Kanälen an prominenter Stelle publizieren, dass sie nicht mehr über alte Vorwürfe an Fredy Bickel berichten wird. Zudem muss sich der Verlag bei der Gegenseite entschuldigen – allerdings nicht öffentlich, sondern in privaten Schreiben. Hingegen muss er die Texte nicht löschen, in denen der «Blick» eine alte Geschichte um Bickel aufgewärmt hatte. Sie muss aber die Texte im Internet mit einem einordnenden Zusatztext versehen.

Eine öffentliche Entschuldigung und eine Übernahme der beträchtlichen ­Gerichts- und Anwaltskosten der YB-Seite konnte Ringier abwenden. Dies muss dem Verlag vorkommen wie ein Teilsieg. Bei Jetsetter Carl Hirschmann hatten sich die «Blick»-Titel nach einem Vergleich auf der Frontseite entschuldigen müssen. Anderen wie dem Ex-Botschafter Thomas Borer musste Ringier zusätzlich hohen Schadenersatz bezahlen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/St ... y/20432480

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 Betreff des Beitrags: Re: Erpressung von YB-Bickel?
 Beitrag Verfasst: Samstag 25. April 2015, 16:33 
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Zitat:
Erich Vogel zieht Anzeige gegen Anwälte zurück

Am 29. April hätte der Prozess gegen zwei Anwälte von YB-Sportchef Fredy Bickel beginnen sollen. Nun hat Ex-GC-Manager Erich Vogel einen Rückzieher gemacht.

Der ehemalige Ex-GC-Manager Erich Vogel hat die Anzeige gegen zwei Anwälte von YB-Sportchef Fredy Bickel zurückgezogen. Vogel hatte den beiden Anwälten vorgeworfen, 2013 zwei Telefonate von ihm unrechtmässig mitgeschnitten zu haben.

«Es stimmt, dass die Anzeige zurückgezogen wurde», sagte Vogels Anwalt Duri Bonin am Freitag zu einem entsprechenden Bericht des Nachrichtenportals watson. Damit entfällt die auf den 29. April vorgesehene Verhandlung am Bezirksgericht Zürich.

Fall bei Obergericht

Details zum Rückzug gab Bonin nicht bekannt. Es sei Stillschweigen unter den Parteien vereinbart worden, sagte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Erich Vogel war im vergangenen November vom Bezirksgericht wegen Gehilfenschaft zu versuchter Erpressung schuldig gesprochen worden. Das Gericht verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe. Dieses Urteil hat Vogel an das Obergericht weitergezogen.

Dem 75-jährigen ehemaligen Fussballmanager war vorgeworfen worden, 2013 dem Luzerner Spielervermittler Peter Bozzetti beim Versuch geholfen zu haben, YB-Sportchef Fredy Bickel zu erpressen.

Telefone mitgehört

In der Anklageschrift hatte Vogels Anwalt auf zwei Telefonate vom 4. und 9. September 2013 hingewiesen, die über Lautsprecher mitverfolgt worden seien. Die von diesen Gesprächen gemachten Notizen seien dann der Kantonspolizei Zürich übergeben worden.

Die Notizen waren ohne das Wissen von Vogel gemacht worden. Sein Anwalt machte deshalb geltend, die beiden Anwälte hätten sich des mehrfachen Abhörens, Auswertens und der Bekanntgabe fremder, nicht öffentlicher Gespräche schuldig gemacht.


http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/12114492

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 Betreff des Beitrags: Re: Erpressung von YB-Bickel?
 Beitrag Verfasst: Samstag 18. März 2017, 10:35 
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Beiträge: 29376
15.03.2017

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Zitat:
Er wollte YB-Sportchef Fredy Bickel erpressen

Spieleragent Bozzetti muss in den Knast

Weil er den damaligen YB-Sportchef Fredy Bickel zu erpressen versucht hat, muss Spielervermittler Peter Bozzetti ins Gefängnis.

egen versuchter Erpressung und versuchter Nötigung verurteilte das Zürcher Obergericht den Luzerner Spielervermittler Peter Bozetti zu einer 14-monatigen teilbedingten Freiheitsstrafe. Sechs Monate muss er absitzen. Die 20 Tage Untersuchungshaft werden ihm angerechnet.

Ausserdem bekommt Bozetti eine teilbedingte Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 50 Franken aufgebrummt. 20 Tagessätze muss er bezahlen, für 40 gilt eine Probezeit von vier Jahren.

Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Bozzetti im Jahr 2013 versucht hatte den damaligen YB-Sportchef Fredy Bickel zu erpressen. Bozzetti hatte behauptet im Besitz von «heissen Dokumenten» zu sein, die Bickel belasten würden.

Am 12. September 2013 traf sich Bozzetti mit Bickel, um «Couvert gegen Couvert» auszutauschen. Bozetti hatte vorgeschlagen, Bickel die «heissen Dokumente» auszuhändigen. Er erwartete dafür im Gegenzug von Bickel 131 000 Franken. Bei der Übergabe wurde Bozzetti im Büro des Bickel-Anwalts abgehört und verhaftet.

Bozzettis Verteidigerin hatte eine bedingte Geldstrafe gefordert.


http://www.blick.ch/sport/fussball/er-w ... 75102.html

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