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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 19. Februar 2015, 15:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.02.2015  Zitat: YB-Everton: Vorglühen auf dem Waisenhausplatz
Im Stade de Suisse rechnet man mit 5000 Everton-Fans für das Europa-League-Spiel YB-Everton. Auf dem Waisenhausplatz erfreuen sie sich erstmal an Sonne und Bier.
Um 14 Uhr ist es der Stadt Bern deutlich anzusehen, dass ein besonderer Anlass ansteht: Hunderte Fans der britischen Equipe FC Everton tummeln sich auf dem Waisenhaus- und Bärenplatz. Sie haben sich mit reichlich Bier aus den Grossverteilern eingedeckt. An die 5000 von ihnen werden für das Europa-League-Spiel im Stade de Suisse gegen BSC YB erwartet. Anpfiff ist um 19 Uhr.
2014 machten Everton-Fans Furore, als es in der nordfranzösischen Stadt Lille zu Ausschreitungen zwischen Polizisten und Fans kam. In Bern soll es solche Strassenschlachten aber nicht geben. Die Besammlung der Fans auf dem Waisenhausplatz ist seit 13 Uhr im Gang – vis-à-vis der Polizeistation. Berittene Polizisten beobachten die Lage vom Hauptquartier aus. Auch im Stadion ist aus Sicherheitsgründen der Gästesektor erweitert worden.
Geht es nach Tony und David aus London, bleibt es ohnehin friedlich. Die Everton-Fangemeinde beschreibt Tony als «laut, trinkfest und friedlich». Tonys Resultattipp für heute Abend lautet 1:1. «Im Rückspiel setzt sich Everton aber klar durch.»
Die Stimmung ist gut – Everton-Fans leiten den Nachmittag mit Chören ein:
Securitas im Hotel
Nach dem Spiel werden die englischen Fans Präsenz markieren, da einige in Bern übernachten. Und die britischen Gäste scheint man zu spüren – so beispielsweise auch bei den stadionnahen Accor-Hotels am Guisanplatz: «30 Prozent unserer aktuellen Gäste sind Everton-Fans», sagt Vicenzo Ciardo, Direktor der Accor-Hotels Bern. Die meisten von Ihnen logierten aber in den «Economy-Hotels» Ibis und Ibis Budget.
Bezüglich Vandalen und Lärm wägt sich Ciardo auf der sicheren Seite. Bei rund 100 Fans im Haus seien «Querschläger» gut möglich. Aber erfahrungsgemäss habe man Vorkehrungen getroffen. «Wir haben zwei bis drei Securitas-Leute in unserem Haus postiert, um auch die Sicherheit der anderen Hotelgäste gewährleisten zu können.»
Die fünf Schalverkäufer, die sich bereits am Mittag auf dem Bahnhofplatz tummelten, um ihre Memorabilia-Schals an die Fans zu bringen, werden die Berner Hotellerie allerdings nicht ankurbeln: Sie übernachten lieber in Basel – Bern ist ihnen zu teuer.
Bereits früher angereiste Fans machten sich in den Morgenstunden auf Entdeckunsreise in Bern. «Absolut umwerfend» nannte ein Everton-Fan die Aussicht vom Gurten aus. http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/ ... y/27374102
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 19. Februar 2015, 15:25 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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JFK
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Verfasst: Freitag 20. Februar 2015, 01:31 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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eine lehrstunde auf internationalem niveau! everton war in allen belangen zu stark für yb.
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Hauptstadt
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Verfasst: Freitag 20. Februar 2015, 02:54 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Everton ganz klar die bessere Mannschaft. Die haben uns zu keiner Sekunde unterschätzt und das Spiel absolut verdient gewonnen. Ein wenig mehr Glück auf unserer Seite und wir hätten 1-2 Tore mehr erziehlt. Danke für die tolle Choreo! (Schade war das C nicht komplett besetzt)
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 12:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.02.2015  Zitat: Eingesteckt – und kaum ausgeteilt
YB erlebt in der Europa League einen bitteren Abend und verliert im Sechzehntelfinalhinspiel gegen Everton mit 1:4. In einer phasenweisen packenden Partie bekamen die Young Boys die Klasse der Engländer deutlich zu spüren, fürs Rückspiel sind die Berner Aussichten auf Stufe Sensation geschrumpft.
Zum Schluss musste man sich Sorgen machen um die Young Boys. Das Hinspiel im Sechzehntelfinal der Europa League drohte für sie zum Desaster zu werden, und kaum einer hätte es ihnen gegönnt, mit einer echten Packung im Gepäck die Reise nach England zur zweiten Tranche anzutreten.
Vier Treffer kassierte YB schliesslich gegen Everton, 1:4 lautete das klare Verdikt, und es hätten nach den wieder und wieder anrauschenden Kontern der Engländer in der Endabrechnung auch mehr sein können. Die YB-Hoffnungen fürs Rückspiel sind drastisch gesunken, die Berner brauchen in einer Woche im Goodison Park in Liverpool nebst einer aussergewöhnlichen Leistung ein kleines Wunder, um noch Aussichten auf den Achtelfinal zu haben.
Hoaraus Geniestreich
Die Portion Extraklasse, die breite Brust, den absoluten Willen liess YB in einem weiteren Vergleich mit einem europäischen Grossklub für einmal vermissen. Schade – denn mit 20'835 Zuschauern, einer bunten Einlaufchoreografie und zwei lautstarken Fankurven hatte im Stade de Suisse eine Art Europacupstimmung geherrscht.
«Das ist eine bittere Stunde für uns», bestätigte Trainer Uli Forte nach der Partie. Dabei hätten sich die Young Boys gerade in der Startphase nicht über den Spielverlauf beklagen können: Everton hatte mehr Anteile, YB blieb vorerst noch einigermassen kompakt – und dank einem französischen Geniestreich in Führung. Guillaume Hoaraus Momente sind dem Berner Publikum inzwischen bestens bekannt, diesmal verzückte er mit einem unfassbar lässigen Schlenzer, der aus gut 19 Metern ins Netz segelte.
Das 1:0 war indes nur ein kurzes Zerren an einer Schlinge, welche Everton immer enger um die YB-Defensive zog. Goalie Yvon Mvogo verhinderte mit starkem Reflex erst noch das unwillkommene Auswärtstor, doch nach einer Flanke Bryan Ovideos und dem präzisen Kopfball von Romelu Lukakus war es so weit. 1:1, ein Stück weit schien damit auch der Bann gebrochen.
Wenig war übrig aus den letzten sieben Heimspielen auf europäischer Ebene, die YB allesamt gewonnen hatte. Für einmal fehlten Esprit und Energie, neidlos mussten die Young Boys des Gegners Klasse anerkennen. Wie sich Ross Barkley und Steven Naismith auf der linken Seite vor Seamus Colemans 2:1 durchspielten, war beeindruckend schnell – auch wenn dem Treffer der Makel einer Offsideposition anhaftete.
Der Penalty als Randnotiz
Erstaunlicherweise verstanden es die Young Boys ausgerechnet in dieser Phase, offensiv einen Gang höher zu schalten und trotz zwei schnellen Treffern auch einmal etwas auszuteilen. Nun war die Partie mitunter richtig packend. Eine Direktabnahme Hoaraus liess Everton-Goalie Tim Howard abprallen, und hätte Raphael Nuzzolo den Ball vor seinen Füssen verwertet, wären die Berner möglicherweise zurück ins Spiel gekommen.
Die Mutmassung wurde indes schnell hinfällig, denn wenige Minuten später traf erneut Lukaku, als erst Milan Gajic ungenügend klärte, dann Milan Vilotic die Flanke Gareth Barrys unglücklich ablenkte. 1:3 war für die Gäste eigentlich eine komfortable Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Lukaku noch immer spielfreudig und entwischte ein weiteres Mal. Sein 4:1 war nur resultattechnisch der Schlusspunkt. Dass Hoarau einen Foulpenalty, den er zuvor selbst in listiger Manier herausgeholt hatte, verschoss und Urheber John Stones des Feldes verwiesen wurde, blieb letztlich eine Randnotiz.
«Nach dem 1:4 war es sehr, sehr schwierig für uns», meinte Uli Forte. Dass sein Topstürmer Hoarau den Elfmeter verschoss, passe ins Bild, fügte er an. «So ist Fussball manchmal», blieb ihm nur noch anzufügen. Am Sonntag empfängt YB in der Meisterschaft Basel zum Spitzenspiel. Zeit, Trübsal zu blasen, bleibt keine. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12511782
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 12:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.02.2015  Zitat: YB-Noten: Nie richtig mitgehalten
Defensiv zahlten die Young Boys beim 1:4 gegen Everton Lehrgeld. Im Spiel nach vorne sorgte vor allem Guillaume Hoarau für die Musik.
Yvon Mvogo: Note 4 Sofort auf dem Posten, als in der 16.Minute erst Lukaku platziert schiesst, dann Barkley probiert. Bei Lukakus Ausgleich reagiert er etwas spät, beim 1:2 wird er unglücklich zwischen den Beinen erwischt, ansonsten kann er nichts ausrichten.
Florent Hadergjonaj: Note 3 Bekundet auf der rechten Seite grosse Mühe mit den englischen Flügelspielern, mal wird er von Naismith, dann von Barkley oder von Oviedo überlaufen. Drei Everton-Tore werden über seine Seite lanciert. Offensiv überzeugt der Youngster mit der einen oder anderen gelungenen Flanke.
Milan Vilotic: Note 3 Hatte in der Mitte alle Hände und Füsse voll zu tun mit Evertons Überstürmer Lukaku. Beim 1:4 entwischte er ihm, vor dem 1:3 fälscht Vilotic die Hereingabe unglücklich ab.
Steve von Bergen: Note 4,5 Lässt sich lange Zeit nichts zuschulden kommen. Der Captain steht oft gut und klärt den einen oder anderen hohen Ball klug.
Jan Lecjaks: Note 3,5 Offensiv zeigt der Tscheche ab und zu einen Rush, defensiv muss auch er sich Evertons Übermacht beugen und kommt insbesondere beim 1:3 durch Lukaku zu spät.
Sékou Sanogo: Note 2,5 Eines seiner unauffälligeren Spiele in Gelb-Schwarz, von ihm ist man sich viel mehr Präsenz gewohnt. Als Bestandteil der zentralen Achse mit ein Grund, warum YB gegen Everton nie mithalten konnte.
Milan Gajic: Note 3 Mit einigen klugen Aktionen, doch vor dem 1:3 klärt er kläglich und baut in der Folge ab.
Renato Steffen: Note 3,5 Setzte nach verhaltenem Beginn seine Energien zu spät frei. In der Offensive zu wenig in Erscheinung, allerdings erhielt er auch kaum brauchbare Zuspiele.
Yuya Kubo: Note 2,5 Taucht früh ab und kommt nicht mehr wieder zurück. Der Japaner rieb sich an den starken McCarthy und Barry auf.
Raphael Nuzzolo: Note 4 Hatte auf der linken Aussenbahn ebenso wie Steffen auf rechts einen schweren Stand. Könnte beim Stande von 1:2 jedoch den Abpraller nach Hoaraus Nachschuss verwerten und seine Farben zurück ins Spiel bringen.
Guillaume Hoarau: Note 5,5 Es war auch gestern offensichtlich, dass der Franzose grosse Klasse besitzt und mit Klubs wie Everton gut mithalten kann. Hoarau war vorne wie hinten präsent, klärte, löste Angriffe mit aus – und skorte. Schlenzer der Extraklasse beim 1:0, sehenswerte Direktabnahme (32.), dann aber ein zu lässig getretener Penalty.
Alexander Gerndt (69.für Gajic) und Taulan Seferi (80.für Steffen) sowie Leonardo Bertone (90. für Sanogo) waren für eine Note zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20410395
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 17:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.02.2015  Zitat: YB-Everton: Fans reisten in letzter Minute an
Nach einer langen Phase des Vorglühens machten sich die Everton-Fans auf den Weg zum Stadion. Die Route der Polizei schien sie wenig zu kümmern – sie suchten sich eigene Wege.
Am Nachmittag war es der Stadt Bern deutlich anzusehen, dass ein besonderer Anlass über die Bühne gehen sollte: Etwa viertausend Fans der britischen Equipe FC Everton tummelten sich auf dem Waisenhaus- und Bärenplatz. Sie hatten sich mit reichlich Bier aus den Grossverteilern eingedeckt. An die 5000 von ihnen waren für das Europa-League-Spiel im Stade de Suisse gegen BSC YB erwartet worden. Anpfiff: um 19 Uhr.
Den Fans schien es auf dem Waisenhausplatz an nichts zu fehlen. Erst kurz nach 17 Uhr machten sie sich in Gruppen auf den Weg zum Stadion. Die Route, welche die Polizei für sie vorgesehen hatte – vom Waisenhausplatz via Lorrainebrücke –, schien sie wenig zu interessieren. «We take the tram», sagte einer von ihnen. Die Mehrzahl tat es ihm gleich. Bis die Putzequipen ihre Arbeit verrichteten, zeugte der Platz von der Feierlaune der Fans, er war von Unrat übersät.
Auf den Ansturm der Fans reagierte Bernmobil umgehend. Auf der 9er-Tram-Linie wurden Extrabusse eingesetzt. «Wir glauben, dass der Transport der Fans und der Fasnächtler gut aneinander vorbeigehen wird», so Mediensprecher Rolf Meyer hoffnungsfroh. Allerdings konnte ein Verkehrschaos nicht verhindert werden. Im Breitenrain stauten sich die Trams. Auch nach dem Match dürften die Verkehrsbetriebe herausgefordert sein: Um 20 Uhr ist beim Käfigturm die traditionelle Bärenbefreiung angesagt, der Match endet eine Stunde später.
Stunden zuvor: Kurz nach Mittag versammeln sich die ersten Fans auf dem Waisenhausplatz. Die Stimmung ist alkoholgeschwängert, aber gut. Allmählich wächst die Gruppe an, die Briten verkürzen sich die Wartezeit mit Chorgesang:
Ein Zeitvertrieb ist – natürlich – auch das runde Leder. Unter lautem Gejohle kicken einige Fans einen Fussball hin und her – in unmittelbarer Nähe zum Mobile-Shop. Von Angst um die Fensterscheiben aber keine Spur: «Wir haben andere Sorgen und freuen uns, das YB so weit gekommen ist», sagt eine Vertreterin des Verkaufsteams. Das Klirren folgt dann auf dem Fuss: Der Ball verabschiedet sich in das obere Stockwerk des Restaurants Hopfenkranz. Eine Fensterscheibe geht zu Bruch.
2014 sorgten Everton-Fans für Schlagzeilen, als es in der nordfranzösischen Stadt Lille zu Ausschreitungen zwischen Polizisten und Fans kam. In Bern soll es solche Strassenschlachten aber nicht geben, wie die Polizei im Vorfeld geltend machte. Die Beamten kontrollierten die Lage am Nachmittag aus der Vogelperspektive – hoch zu Ross markierten sie Präsenz. Auch im Stadion ist aus Sicherheitsgründen der Gästesektor erweitert worden.
Geht es nach Tony und David aus London, bleibt es aber friedlich. Die Everton-Fangemeinde beschreibt Tony als «laut, trinkfest und friedlich». Tonys Resultattipp für den Abend lautet 1:1. «Im Rückspiel setzt sich Everton aber klar durch.»
Securitas im Hotel
Nach dem Spiel werden die englischen Fans auch die Fasnacht besuchen, wie viele von ihnen beteuern. Auf die britischen Gäste hat man sich in der Dienstleistungsbranche vorbereitet – so beispielsweise die stadionnahen Accor-Hotels am Guisanplatz: «30 Prozent unserer aktuellen Gäste sind Everton-Fans», sagt Vicenzo Ciardo, Direktor der Accor-Hotels Bern. Die meisten von Ihnen logierten aber in den «Economy-Hotels» Ibis und Ibis Budget.
Bezüglich Vandalen und Lärm wähnt sich Ciardo auf der sicheren Seite. Bei rund 100 Fans im Haus seien «Querschläger» gut möglich. Aber erfahrungsgemäss habe man Vorkehrungen getroffen. «Wir haben zwei bis drei Securitas-Leute in unserem Haus postiert, um auch die Sicherheit der anderen Hotelgäste gewährleisten zu können.»
Vorfreude auf beiden Seiten
Und was machen die YB-Anhänger? Sie sind bereit für das Spiel und planen «eine der grössten Choreos der letzten Jahre», wie es im YB-Forum 1898.ch heisst: 19'000 gelbe Fahnen sollen beim Einlaufen der Spieler geschwenkt werden. http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/ ... y/27374102
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 17:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.02.2015  Zitat: Young Boys - FC Everton 1:4
Hadern verboten
Im Hinspiel der Sechzehntelfinals in der Europa League bleibt der Zweite der Super League gegen den Zwölften der Premier League chancenlos. Das Spiel wird im eigenen Stadion sogar zur YB-Tortur.
Wer am Abend zuvor den Champions-League-Vergleich zwischen dem FC Basel und dem FC Porto (1:1) verfolgt hatte, sah in Bern nicht die gleichen, aber ähnliche Bilder. Hier der Repräsentant aus der Super League, dort der Gast aus der grossen, teuren Fussballwelt Europas. Zwei Welten. Das Cornerverhältnis stieg früh auf 0:5. Der Everton FC trat auf, als sei er nicht auf einem fremden Plastik-Rasen, sondern im eigenen Haus unterwegs. Im Gegensatz zum FC Porto am Vorabend liess er den ängstlich wirkenden Gegner früh resultatmässig ins Leere laufen. 3:1 zur Halbzeit, 4:1 nach 60 Minuten, die Berner Hoffnung verflüchtigte sich früh, viel zu früh. Nicht wie Napoli
Everton war kein Vertreter aus der Premier League, der sich über die künstliche Unterlage aufregte wie die Tottenham Hotspurs gleichenorts in den Qualifikation zur Champions League 2010. Everton war auch nicht der Liverpool FC oder die SSC Napoli, die im gleichen Wettbewerb in Bern zwar das Stadion gefüllt, aber nicht auf die elf Besten gesetzt hatten. Man hatte nie dass Gefühl, dass die Engländer, die jahrelang keinen Europacup gespielt hatten, übersättigt nach Bern kamen.
So nahm der Abend für die Young Boys einen Verlauf, der zu grundsätzlichen Fragen führte, weil der Untergang kollektiv war und nicht nur mit dem starken Gegner, sondern auch mit Selbstverschulden zu tun hatte. Über 20 000 Zuschauer kamen ins Stade de Suisse, der Match bot sich als Gelegenheit für Werbung in eigener Sache an – drei Tage vor dem Spitzenspiel in der Meisterschaft gegen Basel, dem nicht wenig Bedeutung zukommt.
Wie am Vortag der FCB gegen Porto legte YB gegen Everton nach 10 Minuten das erste Tor vor. Der Franzose Guillaume Hoarau, der sich in den YB-Reihen trotz Mängeln fernab des Strafraums am ehesten auf das Everton-Niveau zu hieven vermochte, erzielte es mittels placiertem Schuss. Es hiess 1:0, nachdem der «Viele-Dutzend-Millionen-Stürmer» Romelu Lukaku den YB-Goalie Yvon Mvogo nach wenigen Sekunden zur ersten Abwehr gezwungen hatte. Der Kopfball des bulligen, erst 21-jährigen Belgiers war der Vorbote für das, was alles auf die Berner einstürzen sollte.
Dreimal Lukaku
Man hatte zuvor mit einigem gerechnet, aber nicht mit einer solchen YB-Tortur. Das Unheil ballte sich zusammen. Lukaku, wer denn sonst, köpfelte zum 1:1 ein und Seamus Coleman erhöhte auf 2:1. Vor der Pause kombinierten sich die Engländer bis zum 3:1 Lukakus durch den YB-Strafraum, und nach der Halbzeit rannte Lukaku davon – 4:1. Da nützten den Zweiten der Super League auch Offside-Verdachtsmomente vor den Gegentoren 2 und 3 nichts. Eine prachtvolle, aber abgewehrte Direktabnahme Hoaraus brachte sie ebenso nicht weiter wie der Pfostenschuss Sanogos. In der zweiten Hälfte setzte Hoarau zu allem Überfluss den an ihm verschuldeten Penalty so deutlich über das Tor, dass man in den YB-Reihen nicht mehr hadern durfte.
Flackert in Basel vor dem Rückspiel in Porto noch ein Flämmchen, ist in Bern das europäische Feuer ein Niveau tiefer vorzeitig aus. Wieder einmal wird YB zurückgeworfen. Jeder Schweizer Klub darf gegen einen aus der Premier League verlieren. Aber so?
Young Boys - Everton 1:4 (1:3).
20'835 Zuschauer. - Schiedsrichter: De Sousa (Por). - Tore: 10. Hoarau 1:0. 24. Lukaku 1:1. 28. Coleman 1:2. 39. Lukaku 1:3. 58. Lukaku 1:4.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic (70. Gerndt), Sanogo (90. Bertone); Steffen (78. Seferi), Kubo, Nuzzolo; Hoarau.
Everton: Howard; Coleman, Stones, Jagielka, Oviedo (58. Garbutt); McCarthey (69. Alcaraz), Barry; Mirallas, Barkley, Naismith; Lukaku (85. Atsu).
Bemerkungen: YB ohne Vitkieviez (rekonvaleszent). Everton ohne Baines, McGeady, Hibbert, Koné, Pienaar, Osman (alle verletzt) und Lennon (nicht spielberechtigt). 44. Pfostenschuss von Sanogo. 62. Rote Karte gegen Stones (Foul). 64. Hoarau verschiesst Foulpenalty. Verwarnungen: 36. Naismith (Foul). 49. Barry und Sanogo (Unsportlichkeit). 89. Hadergjonaj (Foul). http://www.nzz.ch/sport/fussball/bsc-yo ... 1.18486851
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 17:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.02.2015  Zitat: Gestatten: Romelu Lukaku, der YB-Schreck
Grosses Potenzial wird Everton-Stürmer Romelu Lukaku schon lange nachgesagt. Im Sechzehntelfinal-Hinspiel der Europa League gegen YB schöpfte er dieses für einmal eindrücklich aus.
Als Romelu Lukaku kurz vor Schluss den Rasen des Stade de Suisse verliess, dürfte ihm auch der eine oder andere YB-Anhänger anerkennend Beifall geklatscht haben. Es war beeindruckend gewesen, was der 1,91-Meter-Hüne in den 86 Minuten zuvor gezeigt hatte.
Lukaku wurde für seinen vorbildlichen Einsatz fürstlich belohnt: Der Belgier erzielte drei Treffer und hätte mit etwas mehr Entschlossenheit gar noch öfters skoren können. «Ich freue mich für meine Mitspieler und den Klub, das ist ein tolles Resultat für uns», gab er nach der Partie bestens aufgelegt zu Protokoll.
Die zwei Seiten des Romelu Lukaku
Engagiert, zweikampfstark und vor allem brandgefährlich - so präsentierte sich der 21-Jährige in Bern. Es war der Lukaku, den die Everton-Fans so lieben. Und den sie gerne öfters sehen würden. Dem Angreifer lief es zuletzt in der Premier League alles andere als rund, nicht immer ging er mit der gleichen Einstellung ans Werk wie an diesem Donnerstagabend in Bern.
Lukaku träumt offen von einem grossen Klub. Von Titeln und Pokalen. Bei Chelsea hatte er bereits unter Vetrag gestanden, sich dort zuletzt unter Jose Mourinho aber nicht durchsetzen können. Er sei nicht sonderlich motiviert gewesen, lautete der Vorwurf des Portugiesen.
Die Vorfreude auf das Rückspiel
An Motivation mangelte es Lukaku gegen YB nicht. Trotz des sportlichen Höhenflugs blieb er aber - ganz Profi - auf dem Boden. «Das Rückspiel wird noch einmal eine grosse Herausforderung. Wir wollen zuhause gewinnen - auch für die Fans.» Gegen einen ähnlich gut aufgelegten Lukaku hätten diese bestimmt nichts einzuwenden. http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... yb-schreck
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 17:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.02.2015  Zitat: 1:4 - Lukaku schiesst die Young Boys ab
Es war definitiv nicht der Abend des BSC Young Boys. Im Europa-League-Sechzehntelfinal-Hinspiel gehen die Berner gegen Everton regelrecht unter. Gleich mit 4:1 schiessen die "Toffees" YB aus dem eigenen Stadion.
Überragender Mann bei den Engländern war der belgische Stürmer Romelu Lukaku mit drei Treffern.
YB mit perfektem Start
Dabei hatte für die Young Boys im Vorhaben, den achten Europacup-Heimsieg in Folge einzufahren, alles nach Plan begonnen. Wie der FC Basel am Vortag gegen Porto in der Champions League gingen auch die Berner früh in Führung. Guillaume Hoarau schlenzte in der 10. Minute den Ball aus rund 20 Metern - praktisch aus dem Stand - sehenswert an Evertons Keeper Tim Howard vorbei. Für den Franzosen war es im siebten Europa-League-Einsatz der Saison bereits der sechste Treffer. Lange darüber freuen konnte sich der Topstürmer des letzten Schweizer Vertreters im Wettbewerb indes nicht.
Innert vier Minuten drehte Everton, das bereits in der Startphase die Richtung vorgab, die Partie zu seinen Gunsten. In der 24. und 28. Minute sorgten die Treffer von Romelu Lukaku (per Kopf) und Aussenverteidiger Seamus Coleman für den wenig überraschenden Umschwung der Liverpooler Mannschaft. YB schaffte es zu selten, sich aus der Umklammerung des Zwölften der Premier League zu lösen.
Lukaku auffälligster Akteur auf dem Feld
Zu Chancen auf den Ausgleich kam einzig noch Hoarau (32./37.), wenig später war die Sache klar. Nach einer abgefälschten Flanke gelangte Lukaku problemlos zu seinem zweiten Treffer. Der mit 35 Millionen Euro teuerste Neuzuzug in Evertons Klubgeschichte blieb der auffälligste Spieler auf dem Platz. Nach 58 Minuten machte sich der erst 21-jährige Belgier mit dem 4:1 zum dreifachen Torschützen.
Lukakus Triplette war hauptverantwortlich dafür, dass YB vor 20'835 Zuschauern die höchste Heimniederlage in internationalen Spielen seit einem 0:5 gegen den Hamburger SV im Meistercup-Achtelfinal-Hinspiel 1960/61 kassierte. Die Chancen der Young Boys für das Rückspiel vom kommenden Donnerstag im Goodison Park liegen damit nicht viel höher als knapp über dem Nullpunkt.
Denn YB legte keinen glanzvollen Auftritt wie in den letzten Jahren gegen Tottenham, Zenit St. Petersburg oder Stuttgart auf den Kunstrasen im Stade de Suisse. Vielmehr musste es sich - zumindest bis zum harten Platzverweis gegen Evertons Innenverteidiger John Stones (62.) - phasenweise regelrecht dominieren lassen. Beim folgenden Foulpenalty hätte Hoarau noch etwas Resultatkosmetik betreiben können, er verschoss aber. (Si)
TOPS UND FLOP von sport.ch
First Star: Romelu Lukaku (Everton FC). Der Belgier realisierte einen Hattrick und hätte gar Chancen für fünf, sechs Tore gehabt. Damit hat sich Lukaku für die unrühmlichen Aussagen vom Wochenende ("Möchte bald wieder bei einem Topklub spielen") bei den Fans rehabilitiert.
Second Star: Séamus Coleman (Everton FC). Der rechte Aussenverteidiger machte vor allem zu Beginn des Spiels viel Druck nach vorne. Just als sein Team etwas mehr über links angriff, vollendete der Ire zum 1:2.
Third Star: Steven Naismith (Everton FC). Der linke Flügel brachte viel Schwung nach vorne mit und riss das Spiel immer wieder an sich. Auch wenn er beim Assist zum 1:2 im Abseits stand, dass das nicht gesehen wurde, ist ja nicht sein Fehler.
Loser: Linienrichter. Gleich zwei Everton-Tore wurden trotz Offsides gegeben. War das 1:2 noch deutlich, wurde es beim 1:3 schon knapper, aber zwei so einschneidende Fehlentscheide in wenigen Minuten stellen ein schlechtes Zeugnis dar. Auch wenn die deutliche YB-Niederlage nicht Schuld des Linienrichters ist, so hat er diese aber dennoch begünstigt.
Young Boys - Everton 1:4 (1:3)
20'835 Zuschauer. - SR De Sousa (Por). - Tore: 10. Hoarau (Nuzzolo) 1:0. 24. Lukaku (Barry) 1:1. 28. Coleman (Naismith) 1:2. 39. Lukaku (Barry) 1:3. 58. Lukaku (Barkley) 1:4.
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic (70. Gerndt), Sanogo (90. Bertone); Steffen (78. Seferi), Kubo, Nuzzolo; Hoarau.
Everton: Howard; Coleman, Stones, Jagielka, Oviedo (58. Garbutt); McCarthey (69. Alcaraz), Barry; Mirallas, Barkley, Naismith; Lukaku (85. Atsu).
Bemerkungen: YB ohne Vitkieviez (rekonvaleszent). Everton ohne Baines, McGeady, Hibbert, Koné, Pienaar, Osman (alle verletzt) und Lennon (nicht spielberechtigt). 44. Pfostenschuss von Sanogo. 62. Rote Karte gegen Stones (Foul). 64. Hoarau verschiesst Foulpenalty. Verwarnungen: 36. Naismith (Foul). 49. Barry und Sanogo (Unsportlichkeit). 89. Hadergjonaj (Foul). http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html
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