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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 15. Februar 2015, 11:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.02.2015  Zitat: GC schenkt YB einen schönen Abend
Die Zürcher zeigten beim 2:4 in Bern wieder eklatante Defensivschwächen – unter ihrem neuen Trainer Tami erhielten sie in zwei Spielen bereits acht Tore.
Uli Forte drehte sich ab, ballte die Faust und klatschte alle ab, die ihm über den Weg liefen. Der YB-Trainer war gut gelaunt, weil er der ungefährdete Sieger war und sich die Tabelle für ihn zumindest bis heute noch etwas freundlicher liest: Mit dem 4:2 gegen GC rückte seine Mannschaft auf den 2. Platz vor. «Wir waren offensiv klar besser als noch gegen Luzern», sagte Forte, «mehr Bewegung, mehr Kombinationen, das gefällt.»
Neben ihm sass Pierluigi Tami, sein Berufskollege von GC. Er fasste sich kurz: «Wer so viele Fehler macht, bezahlt.» Dabei hatte er noch geglaubt, die Vorkehrungen getroffen zu haben, um nicht dasselbe erleben zu müssen wie bei seinem Einstand gegen Basel. Vor einer Woche waren die defensiven Mängel in der letzten halben Stunde des Spiels zum Vorschein gekommen. «Wir dürfen die defensive Organisation nicht wieder verlieren», hatte der Trainer deshalb gefordert.
Uli Forte drehte sich ab, ballte die Faust und klatschte alle ab, die ihm über den Weg liefen. Der YB-Trainer war gut gelaunt, weil er der ungefährdete Sieger war und sich die Tabelle für ihn zumindest bis heute noch etwas freundlicher liest: Mit dem 4:2 gegen GC rückte seine Mannschaft auf den 2. Platz vor. «Wir waren offensiv klar besser als noch gegen Luzern», sagte Forte, «mehr Bewegung, mehr Kombinationen, das gefällt.»
Neben ihm sass Pierluigi Tami, sein Berufskollege von GC. Er fasste sich kurz: «Wer so viele Fehler macht, bezahlt.» Dabei hatte er noch geglaubt, die Vorkehrungen getroffen zu haben, um nicht dasselbe erleben zu müssen wie bei seinem Einstand gegen Basel. Vor einer Woche waren die defensiven Mängel in der letzten halben Stunde des Spiels zum Vorschein gekommen. «Wir dürfen die defensive Organisation nicht wieder verlieren», hatte der Trainer deshalb gefordert.
Nur, das sollte ein Wunsch bleiben. GC präsentierte sich erneut von seiner grosszügigsten Seite, ein erstes Mal nach 19 Minuten. Nach einem Einwurf von Lecjaks missriet eine Abwehraktion von Bauer. Sie verkam zu einer Vorlage für Kubo, der vermutlich selber staunte, dass sich um ihn kein Gegner kümmerte. Er schloss mit dem 1:0 ab.
Es war nicht so, dass die Zürcher völlig chancenlos gewesen wären. Aber als sich ihnen eine vorzügliche Chance zum 1:1 bot, liessen sie diese aus, als könnten sie sich den Luxus leisten. Stattdessen taten sie den Bernern einen weiteren Gefallen. Goalie Vasic suchte mit einem Zuspiel Bauer, aber Lecjaks fuhr energisch mit dem Kopf dazwischen. Die Sekunden danach gehörten Hoarau, dem starken Franzosen. Er hätte sich dem Tor noch ein paar Schritte nähern können, hielt das aber nicht für nötig, drückte ab und traf mit einem wunderbaren Schuss zum 2:0.
GC-Gegentore 36 bis 39 – und das Interesse an Zverotic
YB war auf Kurs, effizient und aktiv. Und GC? GC war ein GC, das sich zu wenig auflehnte und so auftrat, dass es für den Gegner eine wahre Freude sein musste. Wie Lecjaks nach 51 Minuten ungestört flanken durfte, wie Dingsdag und Grichting die Orientierung einmal mehr verloren und Hoarau so das 3:0 ermöglichten, muss Tami zu denken geben.
In Gefahr geraten konnte der Gastgeber nicht, nicht gegen diesen harmlosen Gegner, dessen einziger Lichtblick Dabburs 1:3 war. Und der sich ein paar Sekunden später zum vierten Mal düpieren liess, zum insgesamt 39. Mal schon in dieser Saison. Kubo bereitete vor, Grichting verfehlte, Steffen vollendete. Sportchef Axel Thoma sagte später: «Vier Gegentore pro Match, das geht nicht. Wir müssen dieses mentale Problem schleunigst lösen.»
YB genoss einen schönen Abend, den auch Ben Khalifa mit seinem 2:4 nicht zu trüben vermochte. Der Sieg kommt gelegen mit Blick auf eine Woche, in der happige Aufgaben warten. Am Donnerstag gastiert Everton im Europa-League-Sechzehntelfinal in Bern, am Sonntag schaut Basel vorbei.
Für GC dagegen steht das Derby gegen den FCZ an, und der Druck nimmt stetig zu. Sportchef Thoma bemüht sich intensiv um einen Ersatz für Veroljub Salatic und denkt an Elsad Zverotic. Der 28-jährige Montenegriner wechselte im September 2013 von YB zu Fulham in die Premier League, stieg mit den Londonern aber ab und spielt nur selten. «Zverotic ist ein konkretes Thema», bestätigte Thoma. Klarheit muss er bald haben: Das Transferfenster schliesst morgen Montag um 18 Uhr. http://www.derbund.ch/sport/fussball/GC ... y/23684277
_________________ For Ever
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JFK
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Verfasst: Sonntag 15. Februar 2015, 11:33 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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sehr geile kiste von hoarau kurz vor der pause. 
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shalako
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Verfasst: Montag 16. Februar 2015, 09:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2015  Zitat: YB: Schub für höhere Aufgaben
Beim 4:2-Erfolg über GC profitieren die Young Boys von etlichen Abwehrfehlern des Gegners, verstehen diese aber auch clever zu nutzen und rücken so wieder auf Rang 2 vor.
Manchmal gibt es seltsame Szenen im Fussball, oft auf dem Platz, vereinzelt daneben. Da spricht also YB-Verteidiger Milan Vilotic nach dem 4:2-Sieg über GC zu den Medien, redet von «Steigerung», von «Konzentrationsmängeln». Immer wieder kommen seine einstigen Teamkollegen vorbei, gratulieren, klatschen mit ihm ab. Der als sehr selbstkritisch bekannte Vilotic blickt weiterhin ernst in die Welt, dabei hätten die Grasshoppers viel eher Grund dazu.
Der GC-Auftritt am Samstag im Stade de Suisse war geprägt von Fehlern, vom falschen Zeitpunkt, vom falschen Ort, von der falschen Entscheidung. Mit individuellen Fehlern machten es die Gäste den Young Boys bei den ersten drei Treffern einfach. YB zeigte sich clever genug, die offenbarten Geschenke anzunehmen, die Schwächen auszunutzen. Spielerisch steigerten sich die Berner gegenüber der Darbietung vor einer Woche in Luzern (1:1), als die Partie grösstenteils an ihnen vorbeigelaufen war.
Hoaraus Format
Das zeigte sich alleine darin, dass YB bereits in der ersten halben Stunde mehr Torchancen verzeichnete als im gesamten Luzern-Spiel. Guillaume Hoaraus Kopfball rauschte früh am Pfosten vorbei (9.), und schon der dritte Versuch des Heimteams landete im Tor. Aber Yuya Kubos Treffer, zugegebenermassen eine schöne Direktabnahme mit links, wäre vermeidbar gewesen; Moritz Bauers Kopfballabwehr nach einem Einwurf war vollends missglückt.
Bei der zweiten 2:4-Niederlage in diesem Jahr dürfte sich GC-Trainer Pierluigi Tami nicht weniger angreifbar gemacht haben, zumal der Tessiner zum zweiten Mal der in der Winterpause neu formierten Dreierabwehr vertraute. «Wir verloren zu viele Duelle, machten zu viele Fehler», gestand Tami ein. Gerade die Abwehr – im Verbund mit Goalie Vaso Vasic und den Aussenläufern – hatte sich äusserst anfällig gezeigt: In der 45.Minute wollte wiederum Bauer ein verunglücktes Zuspiel Vasics kontrollieren, Jan Lecjaks überraschte den GC-Youngster aber im Kopfballduell.
Der Ball kam zu Hoarau, und was dieser tat, zeigt den Unterschied, den Spieler vom Format des Franzosen in der Schweizer Super League machen können. Binnen Sekundenbruchteilen erfasste Hoarau die Situation, sah die heraneilenden Verteidiger, behielt die Ruhe und traf aus 18 Metern massgenau in die rechte Ecke. «Wir wissen um unser Potenzial in der Offensive», hob der Mann des Spiels später die Qualitäten der ganzen Angriffsabteilung der Young Boys hervor.
Lecjaks’ Vorlagen-Hattrick
Hoaraus zweiter Treffer, diesmal per Kopf und wieder auf Vorlage Lecjaks’, sorgte schon in der 51.Minute für klare Verhältnisse und Euphorie unter den allermeisten der 12660 Zuschauer. Dass es in Tat und Wahrheit kaum 10'000 gewesen sein dürften, ist wohl der späten Anspielzeit und der ungemütlichen Witterung geschuldet. Denn die Young Boys, sie taten alles, um die Kundschaft bei Laune zu halten.
Der Widerstand war gebrochen, auch wenn das die Torfolge nicht suggeriert, weil GC noch zwei Berner Unachtsamkeiten ausnutzte und Renato Steffen dazwischen zum 4:1 traf. Trotzdem: Der verdiente Sieg gegen GC generiert bei YB Schub für höhere Aufgaben, wie den Sechzehntelfinal in der Europa League gegen Everton vom Donnerstag. Und in der Meisterschaft steht YB durch Zürichs Niederlage (0:1 gegen Thun) auf Rang 2 – die Begegnung mit dem FCB am Samstag ist also ein echter Spitzenkampf. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10029918
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. Februar 2015, 21:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.02.2015  Zitat: YB-Noten: Die Reaktion ist geglückt
Beim 4:2-Erfolg gegen GC gelingt den Young Boys die in der Offensive angestrebte Steigerung. Guillaume Hoarau und Jan Lecjaks überzeugen.
Yvon Mvogo: Note 4,5 Erhält zwei Gegentore – und wird doch kaum geprüft. Dabburs Schuss zum 1:3 schlägt in seiner nahen Ecke ein, bei Ben Khalifas Treffer ist Mvogo chancenlos. Gute Reaktion dann bei Abrashis Versuch (79.).
Florent Hadergjonaj: Note 4,5 Der Youngster rückt für Scott Sutter in die Startelf und zeigt ein solides, aber offensiv verhaltenes Spiel.
Milan Vilotic: Note 5 Der Serbe ist in Topform. Enorm aufmerksam, antizipiert gut und leistet sich kaum einmal einen Stellungsfehler. Jedoch verliert er vor dem 1:3 das Kopfballduell gegen Ravet und kann dann Dabbur nicht mehr am Abschluss hindern.
Steve von Bergen: Note 4,5: Auch er verhält sich vor Dabburs Treffer zu abwartend. Zudem hebt der Nationalspieler vor dem 2:4 das Offside auf. Sonst aber kommt kaum ein Ball durch beim Duo von Bergen/Vilotic.
Jan Lecjaks: Note 5,5: Der Tscheche gibt die Antwort auf die verhaltene Leistung in Luzern: Ein explosiver Auftritt, ohne Anlaufzeit und mit der ersten Massflanke bereits nach acht Minuten. Lecjaks macht den Einwurf vor Kubos 1:0, gewinnt das Kopfballduell vor Hoaraus 2:0, bedient den Franzosen zum 3:0 und scheitert kurze Zeit später nach gutem Solo an Vasic.
Sékou Sanogo: Note 4,5 Der aktivere Mann auf der Doppelposition vor der Abwehr. Nicht ganz so prägend wie noch in Luzern, aber gewohnt stark am Ball.
Milan Gajic: Note 4 Blasser Beginn des Serben, er leistet sich im Aufbau oft noch zu viele Ballkontakte. Setzt einmal Nuzzolo gut in Szene (11.). Renato Steffen: Note 4,5 Ebenfalls eine markante Steigerung bei Steffen gegenüber letzter Woche. Abgeklärt und elegant sein Tor zum 4:1.
Yuya Kubo:Note 5 Nimmt GC-Verteidiger Bauers unfreiwillige Vorlage beim 1:0 sehenswert ab. Kubo bewirkt mit wenig Ballkontakten vieles, wie auch beim 4:1, als er den sehenswerten Spielzug mit dem finalen Pass veredelt.
Raphael Nuzzolo: Note 4 Aktiver Start des Bielers, er war viel unterwegs, prüfte als Erster Vasic, trat einen (allerdings ungefährlichen) Freistoss. Ein Treffer blieb ihm verwehrt.
Guillaume Hoarau: Note 5,5 Grosse Vorstellung des langen Franzosen. In den entscheidenden Situationen mit phänomenaler Ruhe am Ball, etwa beim 2:0, als er die Situation blitzschnell erfasst und aus der Distanz gekonnt abzieht. Hätte zuvor per Kopf schon treffen müssen (9.), das holte er dann beim 3:0 nach.
Alexander Gerndt (72.für Kubo) und Taulan Seferi (78.für Steffen) sowie Leonardo Bertone (87. für Hoarau) waren für eine Note zu kurz im Einsatz.
mrm6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15934031
_________________ For Ever
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