 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 7. Dezember 2014, 00:39 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
06.12.2014  Zitat: Fünfter Sieg in Serie!
Auch GC kann den YB-Zug nicht stoppen
Die Berner Young Boys jubeln beim 1:0 im Zürcher Letzigrund gegen GC über den fünften Liga-Sieg in Serie!
Das Spiel: Heikle Szene nach wenigen Sekunden, als Mvogo Glück hat, dass Caio seinen verpatzten Abschlag nicht ins Netz befördert. Nach der frühen Führung haben die Berner das Spiel aber mehr oder weniger im Griff. Bis kurz vor der Pause Ben Khalifa den Ball an den Pfosten knallt. Nach dem Seitenwechsel wird GC stärker, übernimmt das Spieldiktat und drückt auf den Ausgleich. Doch YB bleibt seinerseits stets gefährlich – und spielt den Stiefel letztlich ohne Gegentreffer runter.
Das Tor: 0:1, 5. Minute: Freistoss Nuzzolo in den Strafraum – Vilotic steigt von Salatic alleine gelassen hoch und hat keine Mühe zur Führung einzuköpfen. Jubel gibts vom früheren GC-Verteidiger keinen.
Der Beste: Vaso Vasic. Der Goalie bewahrt GC vor einer Kanterniederlage.
Der Schlechteste: Yuya Kubo. Der Japaner hätte drei, vier Tore schiessen müssen.
Das gab zu reden: YBs Stärke bei Standard-Situationen. «Der neue YB-Standard» titelte BLICK am Samstag. Prompt fällt die Berner Führung durch einen ruhenden Ball. Raphaël Nuzzolo, Assistgeber beim 1:0: «In der Nati-Pause haben wir oft Standards trainiert!» Die Früchte sind offensichtlich...
Die Statistik: Nach zwei Siegen und einem Remis verliert GC wieder. Die Berner Siegesserie wird derweil langsam unheimlich: Fünfter Sieg in Folge für YB in der Meisterschaft.
So geht es weiter: GC hat erstmal Winterpause, empfängt zu Beginn der Rückrunde 2015 anfangs Februar den Leader aus Basel. Die Berner hingegen wollen am Donnerstag mit einem Sieg über Sparta Prag in die K.o.-Runde der Europa League einziehen. GC – YB 0:1 (0:1)
Letzigrund. – 5600 Fans. – SR: Jaccottet
Tor: 5. Vilotic (Nuzzolo) 1:0.
GC: Vasic; Lang, Gülen, Grichting, Bauer; Dingsdag, Salatic; Ravet, Ben Khalifa, Caio; Anatole.
YB: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic, Sanogo; Steffen, Kubo, Nuzzolo; Hoarau.
Bemerkungen: GC ohne Dabbur, Pavlovic (beide gesperrt), Merkel (verletzt) und Sinkala (krank). YB ohne Gerndt, Vitkieviez und Zarate (alle verletzt).
Gelb: 20. Hoarau (Foul). 34. Salatic (Foul). 45. Bauer (Foul). 49. Gülen (Foul). 81. Sanogo (Foul). 87. Grichting (Reklamieren).
Einwechslungen: GC: Abrashi (56. für Lang). Kahraba (68. für Anatole). Tarashaj (80. für Bauer). YB: Costanzo (66. für Kubo). Sutter (83. für Nuzzolo). Rochat (87. für Steffen). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 29588.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 7. Dezember 2014, 00:44 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
06.12.2014  Zitat: YB auch von GC nicht zu stoppen
Die Young Boys haben die Vorrunde der Super League mit dem 5. Sieg in Folge abgeschlossen. Die Berner kamen auswärts bei GC dank Ex-Hopper Milan Vilotic zu einem 1:0-Sieg.
Der YB-Höhenflug hält weiter an: Das Team von Uli Forte feierte gegen GC den 5. Meisterschaftssieg in Folge und schliesst zumindest vorübergehend punktemässig zum zweitplatzierten FC Zürich auf. Der Abstand auf Leader Basel beträgt weiterhin 8 Punkte. Vilotic trifft gegen Ex-Klub
Die Entscheidung im Letzigrund fiel bereits in der Startphase: Nach einem Freistoss von Raphaël Nuzzolo konnte der ehemalige GC-Spieler Milan Vilotic völlig ungehindert zum 1:0 einköpfeln. Der Sieg der Berner geht in Ordnung, die Grasshoppers agierten über weite Strecken viel zu wenig zwingend. Und die Gäste verpassten es mehrfach, den Sack frühzeitig zuzumachen. Kubo und Ben Khalifa patzen
YB stand defensiv sehr stabil und hielt die GC-Offensive mehr oder weniger problemlos in Schach. Kurz vor der Pause verzeichnete das Heimteam die grösste Chance, doch Nassim Ben Khalifa scheiterte mit seinem strammen Weitschuss am Pfosten. In der 63. Minute hatte er nach einem Fehler von Yvon Mvogo, der nicht den sichersten Eindruck hinterliess, den Ausgleich auf dem Fuss.
Auf der Gegenseite war es Yuya Kubo, der im Abschluss mehrfach sündigte. Nach 24 Minuten brachte er den Ball nach einem missglückten Befreiungsschlag von Moritz Bauer aus kurzer Distanz nicht im Tor unter, nach knapp einer Stunde scheiterte er alleine vor GC-Keeper Vaso Vasic. Mit Schwung gegen Sparta Prag
Während die Grasshoppers sich in die Winterpause verabschieden, steht für die Young Boys noch ein wichtiges Heimspiel bevor. Am Donnerstag kämpfen die Berner gegen Sparta Prag um den Einzug in die K.o.-Phase der Europa League. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... zu-stoppen
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 7. Dezember 2014, 00:46 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
06.12.2014  Zitat: YB schlägt GC und schliesst zum FCZ auf
GC kassiert im Letzigrund eine 0:1-Pleite gegen YB. Ex-Hopper Milan Vilotic schiesst in der 6. Minute nach einer Flanke von Raphaël Nuzzolo das Tor des Abends.
Die Young Boys feierten mit dem 1:0 bei den Grasshoppers den fünften Sieg in Folge. Der ehemalige GC-Verteidiger Milan Vilotic schoss den einzigen Treffer schon in der 5. Minute.
Vor gut einem Monat wurde nach der Schockniederlage gegen Vaduz YB-Trainer Uli Forte infrage gestellt. Nun hat sich das Blatt gewendet. Die Berner haben seither 15 Punkte gesammelt und gehen mit 33 Zählern in die Winterpause, ihr bestes Halbzeit-Total seit der Saison 2009/2010. Zum perfekten Jahresabschluss fehlt nur noch das Weiterkommen in der Europa League, das am Donnerstag gegen Sparta Prag erreicht werden kann.
YB verlegt sich nach der Führung aufs Kontern
Vilotic hat einen beträchtlichen Anteil an den guten Resultaten der Young Boys. Der serbische Verteidiger, der seit seinem Wechsel von GC zu YB oft nicht überzeugt hatte, schoss in den letzten fünf Partien drei Tore. Im Letzigrund traf er nach einem Freistoss von Raphaël Nuzzolo mit dem Kopf und entschied damit den für einmal unspektakulären Klassiker.
Nach der frühen Führung konzentrierten sich die Berner aufs Kontern. Sie profitierten immer wieder von den starken Flügelspielern, Renato Steffen und Raphael Nuzzolo, um gefährlich vor das Tore der Grasshoppers zu kommen. Das gelang vor allem nach der Pause ziemlich gut. Der Japaner Yuya Kubo hatte zweimal die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. In der 58. Minute scheiterte er alleine vor GC-Keeper Vaso Vasic. In der Schlussphase vergaben die eingewechselten Scott Sutter und Moreno Costanzo weitere Möglichkeiten.
Die Zürcher, die erstmals seit drei Partien wieder verloren, taten sich schwer, die kompakte gegnerische Abwehr zu überwinden. Es fehlte die zündende Idee, der Überraschungseffekt im Spiel. Trotzdem hatten die Grasshoppers die eine oder andere Torchance. In der 44. Minute traf Nassim Ben Khalifa nur den Pfosten, in der zweiten Halbzeit flogen Kopfbälle von Mahmoud Kahraba und Caio jeweils knapp am Tor vorbei und zweimal sorgten Unsicherheiten von YB-Keeper Yvon Mvogo für Gefahr.
Grasshoppers - Young Boys 0:1 (0:1)
5600 Zuschauer. - SR Jaccottet. Tor: 5. Vilotic (Nuzzolo) 0:1. Grasshoppers: Vasic; Lang (56. Abrashi), Gülen, Grichting, Bauer (80. Tarashaj); Salatic, Dingsdag; Ravet, Ben Khalifa, Caio; Ngamukol (68. Kahraba). Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Sanogo, Gajic; Steffen (87. Rochat), Kubo (66. Costanzo), Nuzzolo (83. Sutter); Hoarau. Bemerkungen: GC ohne Pavlovic, Dabbur (beide gesperrt), Merkel (verletzt) und Sinkala (krank). YB ohne Zarate, Bürki, Gerndt und Vitkieviez (alle verletzt). 44. Pfostenschuss von Ben Khalifa. 56. Lang verletzt ausgewechselt. Verwarnungen: 29. Hoarau. 34. Salatic. 45. Bauer. 49. Gülen. 81. Sanogo. 88. Grichting (alle Foul). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/22105446
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 7. Dezember 2014, 00:49 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
07.12.2014  Zitat: YB, plötzlich wieder ein Spitzenteam
Ein Tor reichte gegen ein harmloses GC zum fünften Sieg in Folge für die Young Boys.
Vier Minuten liess Schiedsrichter Jaccottet nachspielen, vier Minuten Gnadenfrist für die Grasshoppers, die Niederlage gegen YB zu vermeiden. Jaccottet hätte ihnen wohl auch vierzig Minuten gewähren können, es hätte nichts geändert: Sie waren von Anfang bis Ende viel zu harmlos, um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Ein Tor war es, das diesen Match entschied, und dass nur ein Tor fiel, drückte aus, wie karg die Unterhaltung vor 5600 Zuschauern war. Milan Vilotic war der Schütze, nach einer Standardsituation, die offensichtlich zur neuen Spezialität der Berner geworden ist. Vilotic, bis zum letzten Winter noch bei GC, bevor er für vier Millionen Franken weiterzog, köpfelte in der 6. Minute eine Flanke von Nuzzolo in die Ecke – aus fünf Metern und unbedrängt von Salatic.
Fünf Siege in Folge hat YB nun auf seinem Konto, eine Serie, wie sie ihm zum Einstand von Uli Forte im Sommer 2013 gelungen war. Eine Serie, die jegliche Diskussion um Forte verstummen liess, dessen Position nach der Heimniederlage gegen Vaduz vor fünf Wochen ernsthaft in Gefahr geraten war. Dank der 15:0 Punkte ist YB auf einmal wieder ein Spitzenteam: Zumindest über Nacht hat es nach Pluspunkten zum Tabellenzweiten FC Zürich aufgeschlossen.
Was die Berner zeigten, war solid, maximal solid. Glanzvoll war es nicht, dafür zeigten sie zu wenig Unternehmungsgeist, begnügten sie sich zu sehr mit dem Verwalten des Vorsprungs und liessen die eine oder andere gute bis sehr gute Konterchance ungenutzt. Aber sie konnten sich das leisten, weil sie in der Defensive kaum nennenswert in Bedrängnis gerieten. Dass sich ihr Goalietalent Mvogo zwei, drei Unsicherheiten leistete, spielte weiter keine Rolle – nicht an diesem Abend, nicht gegen dieses GC, das wohl noch Stunden hätte spielen können, ohne ein Tor zu erzielen.
Das passende Ende eines chaotischen Jahres für GC
Einmal hatte Ben Khalifa Pech, als er gut 20 Metern an den Pfosten traf. Gleich danach, in der 45. Minute, kam Lang nach einem Corner zum Kopfball. Und in der 63. Minute bot sich Ben Khalifa nach Mvogos Fehlgriff die Chance zum Ausgleich. Er brachte den Ball aus fünf Metern nicht über die Linie. Das war es an Gefahr, die von GC ausging. Und das sagte alles über die Qualität seiner Offensive, in der Ngamukol kein tauglicher Vertreter des gesperrten Dabbur war und in der bei allem Bemühen auch sonst keiner überzeugte.
In den letzten beiden Saisons hatten die Zürcher noch an der Spitze überwintert, einmal als Erster, dann als Dritter. Jetzt, am Ende eines chaotischen Jahres, sind sie im Mittelmass verschwunden. Mit 19 Punkten liegen sie auf Platz 6, mit 31 Gegentoren stellen sie die schlechteste Defensive. Michael Skibbe hat über den Winter genug Arbeit, um die Mannschaft wieder zu stabilisieren.
Grasshoppers - Young Boys 0:1 (0:1) 5600 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tor: 5. Vilotic (Nuzzolo) 0:1. Grasshoppers: Vasic; Lang (56. Abrashi), Gülen, Grichting, Bauer (80. Tarashaj); Salatic, Dingsdag; Ravet, Ben Khalifa, Caio; Ngamukol (68. Kahraba). Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Sanogo, Gajic; Steffen (87. Rochat), Kubo (66. Costanzo), Nuzzolo (83. Sutter); Hoarau. Bemerkungen: GC ohne Pavlovic, Dabbur (beide gesperrt), Merkel (verletzt) und Sinkala (krank). YB ohne Zarate, Bürki, Gerndt und Vitkieviez (alle verletzt). 44. Pfostenschuss von Ben Khalifa. 56. Lang verletzt ausgewechselt. Verwarnungen: 29. Hoarau. 34. Salatic. 45. Bauer. 49. Gülen. 81. Sanogo. 88. Grichting (alle Foul). http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussb ... y/27865689
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 7. Dezember 2014, 00:52 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
06.12.2014  Zitat: Fünfter Sieg in Folge der Young Boys
Die Young Boys feiern mit dem 1:0 bei den Grasshoppers den fünften Sieg in Folge. Der ehemalige GC-Verteidiger Milan Vilotic schiesst den einzigen Treffer schon in der 5. Minute.
Schon nach fünf Minuten nutzten die Young Boys ihre erste Chance, als die Abwehr der Grasshoppers den gegnerischen Innenverteidiger Milan Vilotic, einen ehemaligen Teamkollegen, eine Freistossflanke ungehindert ins Tor köpfeln liess. Dieser Treffer reichte den Young Boys, das Meisterschaftsjahr 2014 mit fünf Siegen in Folge zu beenden. Und geht der Marsch der Berner am Donnerstag auch noch in der Europa League gegen Sparta Prag weiter, dürfen sie sehr damit zufrieden sein, wie sie eine Herbstsaison beendeten, die für sie ziemlich unbefriedigend begonnen hatte.
Die Leistung, die ihnen wie am vergangenen Mittwoch in Luzern zu einem knappen Auswärtssieg genügte, war allerdings schlechter als das Resultat. Wieder waren die Young Boys auf Dauer kaum die bessere Mannschaft, wieder hatten sie auch Glück, beispielsweise bei einem Pfostenschuss des Zürchers Nassim Ben Khalifa kurz vor der Pause und bei der einen oder andern Unsicherheit ihres jungen Torhüters von Mvogo.
Anderseits liessen sie sich doch relativ selten beunruhigen von Grasshoppers, die sich zwar bemühten und in der zweiten Halbzeit feldmässig klar dominierten, aber an Präzision oder Durchschlagskraft in der Zone des gegnerischen Strafraums zu wenig boten. Ohne seinen einzigen Stürmer von einer gewissen Klasse, den gesperrten Israeli Munas Dabbur, war GC in der Offensive einfach zu schwach. Dabburs Stellvertreter Anatole Ngamukol kam kaum zum Abschluss, selbst Caio, dem besten Techniker, unterliefen zu viele Fehlzuspiele. Also musste am Ende Trainer Michael Skibbe feststellen, dass «wir prima anrannten, aber ohne den Spielwitz und die Effizienz, um richtig gefährlich zu werden».
«GC spielte eben wie ein Team, das vom letzten Europacup-Platz weiter entfernt ist als vom Tabellenende, und wir stehen nicht umsonst dort», fügte Skibbe bei. Es gelte nun, die Hinrunde genau zu analysieren.
Grasshoppers - Young Boys 0:1 (0:1).
5600 Zuschauer. – SR Jaccottet. – Tor: 5. Vilotic (Nuzzolo) 0:1.
Grasshoppers: Vasic; Lang (56. Abrashi), Gülen, Grichting, Bauer (80. Tarashaj); Salatic, Dingsdag; Ravet, Ben Khalifa, Caio; Ngamukol (68. Kahraba).
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Sanogo, Gajic; Steffen (87. Rochat), Kubo (66. Costanzo), Nuzzolo (83. Sutter); Hoarau.
Bemerkungen: GC ohne Pavlovic, Dabbur (beide gesperrt), Merkel (verletzt) und Sinkala (krank). YB ohne Zarate, Bürki, Gerndt und Vitkieviez (alle verletzt). 44. Pfostenschuss von Ben Khalifa. 56. Lang verletzt ausgewechselt. Verwarnungen: 29. Hoarau. 34. Salatic. 45. Bauer. 49. Gülen. 81. Sanogo. 88. Grichting (alle Foul). http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/ ... 1.18439444
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 8. Dezember 2014, 18:44 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.12.2014  Zitat: GC ist eine Baustelle, wieder einmal
Das 0:1 gegen YB war das passende Ende eines Jahres voller Chaos. GC scheiterte in erster Linie an sich selbst.
Wenn es von einer Mannschaft heisst, sie sei bemüht gewesen, dann tönt das vordergründig nach Lob. Die Botschaft, die damit transportiert wird, ist eine andere: Es fällt einem sonst nichts Positives zu ihr ein.
Die Grasshoppers waren bemüht an diesem Samstag, bemüht wie oft diese Saison, sie sind, wie es Trainer Michael Skibbe sagte, gegen die Young Boys «prima angerannt». Aber eben: angerannt und dann abgeprallt, gescheitert nicht in erster Linie an einem übermächtigen Gegner, sondern an der eigenen Unfähigkeit, sich spielerisch oder körperlich durchzusetzen. Dass sie 0:1 verloren, hatte seine Logik.
Zum Ende der Vorrunde stehen sie fast so schlecht da wie vor drei Jahren zu dieser Zeit, als der Präsident noch Leutwiler hiess und nicht Anliker, der Trainer Sforza und nicht Skibbe, der Führungsspieler Smiljanic und nicht Salatic. Sie treten auf, als hätte es die beiden Saisons dazwischen nie gegeben, die beiden 2. Plätze und den Cupsieg. 19 Punkte nach der Vorrunde hatten sie damals, 19 sind es jetzt, damals waren sie Neunter, jetzt sind sie Sechster.
Die Platzierung mag die Not lindern, tut es aber bei näherem Betrachten nicht. GC hat so viele Spiele (9) verloren und so viele Tore (31) erhalten wie Luzern, der Tabellenletzte, GC lähmte sich mit einem Machtkampf wie Luzern: Hier ging es um Veroljub Salatic, der seine Führungsrolle als Spieler ziemlich grosszügig interpretierte, da um Alex Frei, den nun zurückgetretenen Sportchef.
GC hat nach den Abgängen von Zuber, Hajrovic, Vilotic, Gashi und Bürki keine Mannschaft mit Ausstrahlung mehr. Sie hat viele willige Arbeiter, aber einen Mangel an Leadern. Mit Salatic hat sich der, der dafür prädestiniert wäre, durch sein Verhalten erst noch selbst demontiert. Sie alle haben mit Skibbe einen Trainer, der anders als Vorgänger Uli Forte die Spieler nicht bei jeder Gelegenheit in den Arm nimmt, sondern von ihnen viel Selbstständigkeit verlangt. Skibbe hat unbestritten Qualitäten, dazu muss neu die Kunst des Vergessens gezählt werden – all das eben zu vergessen, was Salatic ihm vorwarf und den Machtkampf erst eskalieren liess.
Hoffen auf Thomas Zauberstab
Dieses GC ist eine Baustelle. Oder anders gesagt: GC ist wieder einmal auf der Suche nach sich selbst, nach einer Identität. Und um das zu schaffen und um zugleich zu gesunden, redet man von der Ausbildung von Spielern als vordringlichstem Ziel. Man redet nicht anders als viele andere. Nicht anders als vor drei Jahren, als das Experiment fast mit dem Abstieg bezahlt und vorzeitig beendet wurde.
Axel Thoma soll nun den Zauberstab schwingen, damit alles wieder besser wird. Zumindest tut es einmal dem Trainer gut, dass sein Landsmann da ist. Skibbe muss sich künftig nicht mehr selbst der Gefahr aussetzen, Spieler zu verpflichten, die nicht zu GC passen, wie das bei Kahraba, Sinkala und Merkel der Fall ist. Nun ist es an Thoma, dass solche Fehlgriffe vermieden werden, die sich GC auf Dauer nicht leisten kann, weder sportlich noch finanziell.
Dass bis Saisonende zehn Spielerverträge auslaufen, lässt ihm die Chance, sich auszudrücken. Vordringlich aber muss er zusammen mit Geschäftsführer Manuel Huber ans Sparen denken. Die Owner sind an einer seriöseren Kostenkontrolle interessiert als in der Saison 2013/14, als die Ausgaben auf 28 Millionen Franken hochschnellten.
Im Gegenzug halten sie ihre sportlichen Vorgaben für die nächste Saison bescheiden. Das Wort Europacup kommt da nicht vor. GC und Europa passen derzeit ohnehin ungefähr so zusammen wie Skibbe und Salatic in diesem Herbst. http://www.derbund.ch/sport/fussball/GC ... y/29646680
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 8. Dezember 2014, 18:46 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.12.2014  Zitat: Die Effizienz entdeckt
YB beendet die Vorrunde der Super League mit dem 5. Sieg in Serie und schliesst dank des 1:0 gegen GC zum zweitplatzierten FCZ auf.
Was ist mit YB los? Plötzlich gewinnt die Mannschaft Spiele, die vor nicht allzu langer Zeit wegen zu grosser Passivität, zu vielen Eigenfehlern oder sonst einem Grund meist irgendwie verloren gingen. Plötzlich haben die Berner die Fähigkeit, aus dem Nichts das Siegtor zu schiessen wie gegen Sion. Den Ball in der 93. Minute zum 1:0 ins Tor zu wuchten wie in Thun. Zweimal einen Rückstand wettzumachen wie beim 4:2 gegen St. Gallen. Die Tore in psychologisch wichtigen Momenten zu erzielen wie in Luzern. Oder früh 1:0 vorzulegen und den Vorsprung sicher zu verwalten wie am Samstag im Letzigrund gegen GC.
Was mit den Young Boys los ist: Sie haben die Effizienz entdeckt. Fünf Spiele, fünf Siege – und das ohne spielerisch zu brillieren. Stets reichten vorne einzelne Efforts oder «billige» Tore nach stehenden Bällen und hinten ein solides Abwehrverhalten. Insbesondere was Eckbälle oder Freistösse betrifft, die früher oft ein Ärgernis waren, hat YB bemerkenswerte Fortschritte gemacht.
Bereits von einem «neuen YB» zu sprechen, wäre vorschnell. Trotzdem: Die Art und Weise, mit der die Berner Sieg an Sieg gereiht haben, ist typisch für Spitzenteams. Dass die Young Boys nach durchzogenen Wochen und Monaten so effizient und stabil geworden sind, liegt vor allem an zwei Faktoren:
- Die neuen «Türme»
Mit der Verpflichtung von Hoarau und der Rückkehr von Vilotic hat YB wesentlich an Substanz und an Wucht gewonnen. Als «unsere Toptürme» bezeichnet Forte die beiden. Der Franzose ist jener Stürmertyp, der YB lange gefehlt hat, der mit seinen 1,92 Metern für jeden Gegner unberechenbar ist, Bälle halten wie ablegen kann und auch skort – bereits viermal in 11 Super-League-Einsätzen. Der Serbe hat in den sechs Spielen nach den langwierigen Verletzungsproblemen angedeutet, dass die stattlichen vier Millionen Franken für seine Verpflichtung vielleicht doch keine Fehlinvestition sind. Er harmoniert immer besser mit Von Bergen, besticht durch sehr gutes Stellungsspiel, überzeugt mit seiner Abgeklärtheit.
Und vorne war der 28-Jährige der Mann der goldenen Kopftore: Vilotic erzielte das 2:1-Siegtor gegen Sion, das die Krise beendete, das wichtige 2:2 gegen St. Gallen und am Samstag das entscheidende 1:0 gegen GC.
- Die neue Achse
Mit Mvogo im Tor, Vilotic/Von Bergen als Innenverteidiger, Sanogo im Zentrum und Hoarau vorne verfügen die Young Boys über eine Achse mit einer Robustheit, die ihnen lange gefehlt hat. Diese Achse trägt das Team und gibt den jungen Spielern den Halt, den sie brauchen, um Fortschritte zu machen. «Wir sind stabiler geworden», glaubt auch Von Bergen und hebt dabei Sanogo hervor. «Seine physische Präsenz im Mittelfeld tut uns sehr gut.» Für den Captain ist die stabile Achse aber nur ein Aspekt des Aufschwungs. «Auch unsere Talente haben sich sehr gut entwickelt», sagt er und meint Mvogo, Hadergjonaj, Bertone oder Steffen, die alle spürbar gereift sind.
Am Samstag, nach dem 1:0 gegen GC, wurde Von Bergen gefragt, ob er es jetzt nicht schade finde, dass die Winterpause bevorstehe, da YB ja von Sieg zu Sieg eile. «Nein, nein», winkte der Abwehrchef ab, «es war unser 29. Spiel, wir sind alle wirklich müde.» Nun gelte es, die Kräfte für das entscheidende Spiel in der Europa League am Donnerstag (21.05) gegen Sparta Prag zu bündeln.
Kurze Pause bis Dienstag
Auch Uli Forte mass der Regeneration nach dem GC-Spiel oberste Priorität bei. «Die Spieler sollen kurz runterfahren», sagte er, «danach werden wir alles tun, um wieder fit zu sein für die letzte Aufgabe.» Er verordnete seiner Mannschaft deshalb kurzfristig zwei freie Tage, ehe ab Dienstag der Fokus nochmals auf die Europa League gelegt wird. «Wir wollen die Sechzehntelfinals erreichen, das ist unser Ziel.»
Der YB-Trainer genoss den fünften Sieg in Serie sichtlich. «Wir waren nach der Niederlage gegen Vaduz am Boden», blickte er zurück. Es mache ihn stolz, sagte er, wenn er sehe, «wie sich das Team aus dem Tief herausgezogen hat. Das ist schon beeindruckend.»
YB, das nach 18 Runden mit 33 Punkten zwei Zähler mehr auf dem Konto hat als in der Vorsaison, steigt auf Platz 3 in die Rückrunde, bereits punktgleich mit dem davor klassierten FC Zürich, der gestern in Thun patzte. «Wenn du Dritter bist, willst du Zweiter werden», kündigte Von Bergen bereits neue Taten an. Vom FC Basel sprach er nicht. So viel traut wohl auch der Captain dem «neuen YB» noch nicht zu. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/22243271
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 8. Dezember 2014, 18:49 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.12.2014  Zitat: Die Achse der Guten
YB siegt und siegt und siegt. Die Erfolgsserie ist auch der teuren, aber klugen Transferpolitik der letzten eineinhalb Jahre zu verdanken. Vier starke Stützen tragen das Team.
Erfolg ist planbar. Und käuflich. Die für viele wundersame Auferstehung der Young Boys in den letzten Wochen hängt stark mit einer in den letzten 18 Monaten smarten Transferpolitik zusammen. Bei seinem Amtsantritt hatte Sportchef Fredy Bickel im Januar 2013 sinngemäss gesagt, man baue ein Meisterteam von hinten nach vorne auf.
Knapp 2 Jahre später weiss man genauer, wie er das gemeint hat. Beim sechsten Pflichtspielsieg in Serie am Samstagabend bei GC offenbarte YB jedenfalls eine bemerkenswerte Stabilität – und brachte den 1:0-Erfolg in der Schlussphase problemlos über die Zeit. Fünfmal nacheinander siegten die Berner nun in der Liga, viermal davon knapp (zweimal 2:1, zweimal 1:0), letztlich aber vor allem dank verbesserter Defensive. Die Young Boys agierten keineswegs brillant, aber sehr solid. «Wir stehen hinten gut», sagt Trainer Uli Forte, «und lassen nicht viele Chancen zu.»
Sonderinvestition Vilotic
Anfang November, nach dem 0:1 zu Hause gegen Vaduz, lagen die Young Boys am Boden. Fünf Wochen später sind sie gefestigt, feiern routiniert drei Siege in sieben Tagen (4:2 gegen St.Gallen, 2:1 in Luzern, 1:0 bei GC) und sind strahlende Gewinner. «Das ist schön», sagt Bickel, «aber glauben Sie mir, die letzten Wochen haben uns alle viel Kraft gekostet.»
Bei den Young Boys ist ja ein Sparkurs verordnet worden nach den hohen Millionenverlusten in den letzten Jahren. Einerseits. Andererseits sind die Besitzer immer noch bereit, tief in die Tasche zu greifen, um eine Sonderinvestition zu tätigen. So wie im letzten Januar, als sie einwilligten, für Milan Vilotic mindestens drei Millionen Franken Ablösesumme an GC zu überweisen – im Erfolgsfall hätten es durch Bonusprämien wie Champions-League-Qualifikation über vier Millionen Franken werden können.
Nach monatelanger Verletzungspause zeigt Vilotic jetzt, warum er als bester Verteidiger der Super League gilt. «Er ist eine grosse Verstärkung», sagt Bickel, «weil er vorne und hinten wertvoll ist.» Gegen GC erzielte der kopfballstarke Serbe das dritte Tor in den letzten fünf Partien.
Es ist kein Zufall, läuft es bei YB erst seit Vilotics Rückkehr richtig glänzend. An seiner Seite steht mit Captain Steve von Bergen ein weiterer sogenannter Königstransfer Bickels. Im Sommer 2013 gab er von Bergen einen Fünfjahresvertrag, was man brillant finden kann, weil der Nationalverteidiger auf und neben dem Rasen eine Führungskraft darstellt. Es ist aber auch riskant, weil von Bergen am Ende seines Arbeitsvertrags 35 Jahre alt sein wird. Sportchef Bickel ist in seiner ersten Zeit als YB-Sportchef für «Rentenverträge» kritisiert worden, weil er damals mehrere verdienstvolle Akteure langfristig an den Klub band.
Vorerst geht die Rechnung auf – zumindest auf dem Rasen. Denn billig waren auch die zwei anderen Akteure nicht, welche die Achse der Stabilen und Guten bei YB bilden. Sékou Sanogo wurde vor der Saison von Thun nach Bern gelotst, der kampfstarke Ivorer räumt vor der Abwehr resolut auf. Er dominiert das Mittelfeld mit Wucht, Entschlossenheit und Zweikampfstärke.
Die Philosophie geht auf
Ganz vorne schliesslich hat sich der Last-Minute-Sommertransfer Guillaume Hoarau als Volltreffer erwiesen. Der gross gewachsene, 30-jährige Franzose schiesst Tore oder bereitet sie vor, und er ist mit seiner enormen Kopfballpräsenz insbesondere bei Eckbällen und Freistössen enorm wirkungsvoll – im eigenen wie im gegnerischen Strafraum. Selbstverständlich ist auch die Entlöhnung des ehemaligen französischen Nationalspielers Hoarau erstklassig.
Im Gegensatz zur wilden Phase 3 vor ein paar Jahren aber sind die YB-Grossverdiener ihr Geld jetzt auch wert. Die Philosophie des Vereins, erfahrene, durchaus kostspielige Spitzenkräfte zu verpflichten und sie mit talentierten Nachwuchsspielern zu ergänzen, zahlt sich aus. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25227163
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 8. Dezember 2014, 18:51 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.12.2014  Zitat: YB-Noten: Vilotic überragend
Die zwei Innenverteidiger der Young Boys, Milan Vilotic und Steve von Bergen, überzeugten beim 1:0-Sieg in Zürich gegen GC.
Yvon Mvogo: Note 4 Ein seltsames Spiel des Goalies. Zwei unmotivierte, weite Ausflüge, die folgenlos blieben – wie auch ein Patzer nach einem harmlosen Schuss, als er den Ball fallen liess. Immerhin mit mehreren präzisen Abschlägen. Und wehrte ein paar GC-Abschlüsse gut ab.
Florent Hadergjonaj: Note 4 Ein ordentlicher Auftritt ohne grosse Offensivakzente.
Milan Vilotic: Note 5,5 Mann des Spiels. In der Defensive aufmerksam, aggressiv, souverän. Und in der Offensive mit dem frühen Siegtor, als er mal wieder seine Kopfballstärke bewies.
Steve von Bergen: Note 5 Auch von Bergen agierte im YB-Defensivzentrum stark. Leistete sich keine Fehler, genaue Pässe.
Jan Lecjaks: Note 4,5 Probierte einiges, blieb aber auch immer wieder hängen. Nach hinten äusserst solid. Schlug den Freistoss vor dem Siegtor.
Sékou Sanogo: Note 4,5 Wie immer warf er alles ins Spiel, was er hatte. Und das war gegen GC vor allem seine Präsenz. Tat den Gegenspielern weh, ging oft hart in die Zweikämpfe. Behielt jederzeit die Übersicht, nach vorne aber nicht besonders agil.
Milan Gajic: Note 4,5 Einige gute Pässe, verlor kaum einen Ball, ordnete den YB-Aufbau gekonnt, ohne jedoch einen brillanten Tag erwischt zu haben.
Renato Steffen: Note 4 Rieb sich in vielen Zweikämpfen auf, konnte seine enorme Schnelligkeit nur bedingt ausspielen. Kämpfte aber vorbildlich.
Yuya Kubo: Note 4 Stark: seine Torgefährlichkeit, die Ballbehandlung, die Laufwege. Schwach aber: seine Effizienz, die Unentschlossenheit, die Zögerlichkeit. Hätte mindestens zwei Treffer erzielen müssen.
Raphael Nuzzolo: Note 3,5 Unauffällige Leistung, setzte sich selten durch, probierte viel, manchmal zu viel: hier noch ein Übersteiger, da noch eine Tempoverschleppung. Gerade in der Schlussphase sündigte Nuzzolo bei Konterchancen mit Fehlpässen. Aber mit viel Einsatz.
Guillaume Hoarau: Note 4,5 Wieder ein bemerkenswert kämpferischer Vortrag des Franzosen. In der Offensive zwar nicht zwingend, half aber sehr stark nach hinten aus. Seine Kopfballstärke war bei den vielen GC-Flanken gefragt – und sorgte oft für Ruhe im eigenen Strafraum. Vor der Pause mit einem wüsten Foul an der Mittellinie, für das er verwarnt wurde.
Moreno Costanzo: Note 4,5 66. Minute für Kubo. Durfte erneut Mitte der zweiten Halbzeit den jungen Japaner Kubo ersetzen. Costanzo fand sofort ins Spiel, war aktiv, scheiterte mit einem starken Flachschuss knapp an GC-Goalie Vaso Vasic.
Scott Sutter (83. Minute für Nuzzolo) und Alain Rochat (87. Minute für Steffen) waren für eine Benotung zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13710863
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 8. Dezember 2014, 18:52 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
08.12.2014  Zitat: Abgeklärt die Siegesserie ausgebaut
Beim 1:0-Sieg in Zürich gegen GC kämpfen die Young Boys erneut sehr solidarisch.
Es war kalt, ungemütlich, dunkel am Samstagabend im Letzigrund, und manch einer stellte sich die Frage, warum man am 6. Dezember in der Schweiz bis 21.40 Uhr bei erheblicher Kälte Fussball spielen muss. Bloss 5600 Zuschauer wohnten dem GC-Heimspiel gegen YB bei, und vielleicht passte es zum kühlen Anlass, jubelte der einzige Torschütze aus Respekt vor seinem einstigen Arbeitgeber gar nicht.
Milan Vilotic, bis vor einem Jahr bei den Grasshoppers engagiert, erzielte mal wieder ein Kopftor, wie sechs Tage zuvor gegen St.Gallen – und am 9. November gegen Sion, als er mit seinem späten Siegtreffer zum 2:1 für Ruhe bei den kriselnden Young Boys sorgte. «Wir haben 33 Punkte», sagt Vilotic, «und sind auf einem guten Weg.»
Vilotics Tor in der 5. Minute spielte YB in die Karten. Die Berner verteidigten geschickt, standen sicher, liessen kaum gefährliche Chancen zu. Nassim Ben Khalifa, der frühere YB-Spieler, hatte mit einem wuchtigen Pfostenweitschuss vor der Pause Pech, später wurde er in aussichtsreicher Position von Steve von Bergen geblockt. Aber auch die Gäste erspielten sich Gelegenheiten, Yuya Kubo hätte zwei Tore erzielen können, der eingewechselte Moreno Costanzo scheiterte knapp, der YB-Sieg war verdient. «Es war ein harter Kampf», sagt von Bergen. «Am Ende half ja auch Kollege Hoarau hinten aus.»
(Un)geliebte Winterpause
Guillaume Hoarau, der 192 Zentimeter grosse YB-Stürmer, beförderte in der Schlussphase fast jede Flanke und jeden Corner der Grasshoppers aus der Gefahrenzone. «Wir haben uns als Team gut verhalten», meint Florent Hadergjonaj. Der junge Rechtsverteidiger hatte sich gegen Ende der ersten Halbzeit einen kurzen, aber heftigen Disput mit Vilotic geliefert. «Ach, das gehört zum Fussball», sagt Hadergjonaj. «Wir waren uns über eine Situation in der Abwehr nicht einig, besprachen sie aber in der Pause.»
Während Hadergjonaj («wir freuen uns auf die Winterpause, ein bisschen Erholung tut gut») und von Bergen («fragen Sie mal meinen Körper, ob er sich auf die Pause freut») froh sind, geht die anstrengende Vorrunde bald zu Ende, meint YB-Trainer Uli Forte, die Winterpause komme fast zu früh. Einen spektakulären Schlusspunkt unter die winterliche Siegesserie kann YB jetzt am Donnerstag in der Europa League gegen Sparta Prag setzen.
Rang 2 für Champions League
Mit einem Heimsieg im 30. Pflichtspiel dieser Halbserie gegen Sparta erreichen die Berner die Sechzehntelfinals. «Und in der Rückrunde greifen wir voll an», sagt von Bergen. «Wir haben einen Lauf, da ist es doch klar, dass wir uns verbessern wollen.» Leader Basel ist 8 Punkte voraus, doch der Zweite Zürich liegt nach der gestrigen 1:2-Niederlage in Thun gleichauf mit YB. Und der Vizemeister darf nächstes Jahr an der Champions-League-Qualifikation teilnehmen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22842828
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 38 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |