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 Beitrag Verfasst: Montag 11. August 2014, 16:21 
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BSC Young Boys - Grasshoppers Zürich

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Stadion Wankdorf, Bern
Mittwoch, 11. August 2014
Zeit: 19.45 Uhr

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Webseiten Grasshoppers Zürich:
http://www.gcz.ch
http://www.blauwiis.ch
http://www.gc-zone.ch
http://www.fanprojekt-gcz.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/grasshop ... n_504.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Grasshoppe ... %C3%BCrich
http://www.facebook.com/pages/GCZ/11074040425
https://twitter.com/1886_GC
http://www.letzigrund.ch
http://www.stades.ch/Letzigrund-nouveau ... 30907.html

Forum Grasshoppers Zürich:
http://www.gczforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche vs. Grasshoppers Zürich:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs
http://www.football-lineups.com/team/Grasshoppers/
http://de.soccerway.com/teams/switzerla ... lub-zurich
http://de.soccerway.com/matches/2014/08 ... ch/1695155
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2015


Zuletzt geändert von Rino am Dienstag 12. August 2014, 17:40, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 12. August 2014, 17:06 
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Vorschau auf das Spiel YB - GC

BSC Young Boys - Grasshopper Club, Mittwoch, 13. August 2014, 19:45 Uhr (Stadionöffnung 18:45 Uhr), Stade de Suisse, Bern.

Verletzt:
Gonzalo Zarate (Knie- und Fussverletzungen), Alexander Gerndt (Fussverletzungen), Matias Vitkieviez (Kreuzbandriss).

Rekonvaleszent:
Milan Vilotic (Fussverletzung), Thomas Fekete (Hüftverletzung), Marco Bürki (Fussprellung).

Fraglich:
Steve von Bergen (Wadenprellung), Renato Steffen (Oberschenkelprellung).

Bisher wurden rund 13'200 Tickets (davon 11'800 Jahreskarten) verkauft.

Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen.

Das Spiel wird live übertragen unter www.radiogelbschwarz.ch.

Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 12. August 2014, 20:11 
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Immer noch kein Sieg

Uli Forte, wo liegt das Problem bei YB?

Der Gipfel der Sieglosen! YB gegen GC. Doch YB-Coach spürt keinerlei Druck.

Cool, locker, freundlich. Der YB-Fehlstart hat bei Forte keinerlei Spuren hinterlassen. Zumindest äusserlich. Und jetzt gehts zu Hause gegen seinen ebenfalls noch sieglosen Ex-Klub GC. Eine Art Krisengipfel. Nach fünf Runden. Wer hätte das vor Saisonstart gedacht?

Forte: «Niemand! Vor allem wenn man sieht, wie die beiden Mannschaften letztes Jahr gestartet sind. Aber das zeigt einmal mehr, wie der Fussball ist. Den kann man weder berechnen noch vorausplanen, nur tagtäglich bearbeiten.»

Forte sagt zwar, das Spiel sei eines «Druck gegen Druck». Aber seine Überlegungen gingen in ganz andere Richtungen. «Wir spielen immer noch ein Spiel, können unserem Hobby frönen. Nein, Druck ist, wenn man 3750 Franken verdient und damit drei bis Kinder durchbringen muss oder du in Kriegsgebieten lebst und am Morgen nicht rauskannst, weil Dir eine Bombe um die Ohren fliegen könnte.»

Dennoch wäre ein Sieg gegen GC ratsam, damit die Diskussionen im diffizilen YB-Umfeld nicht lauter werden. Helfen da Insidertipps von Fortes Buddy Heinz Kost, der seinen Job bei GC als Teamcoach hingeschmissen hat?

«Was bei GC läuft, bekomme ich nur noch aus der Ferne mit. Es ist sicher nicht optimal für den Verein. Aber Tipps von Heinz? Nein, dazu ist er seinem ehemaligen Arbeitgeber gegenüber viel zu loyal.»

Gegen GC sind die angeschlagenen Steffen, Kubo und Von Bergen fraglich. Gewiss ist hingegen, das Marco Wölfli nicht auf der Bank sitzen wird, sondern bis zum Cupspiel bei Erstligist Bavois am 24. August weiter Matchpraxis in der U21 sammelt. Forte: «Marco ist nahezu bei hundert Prozent. Die paar fehlenden Prozent kann er sich nur noch in den Spielen holen.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 47900.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. August 2014, 00:16 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. August 2014, 09:53 
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Endet es wie 1992 mit Elber, Sforza und Sutter?

Das schlechteste GC seit 22 Jahren!

Auswärtsspiel in Bern. Die älteren GC-Fans erinnern sich ungern an das YB-Spiel vom 6. Dezember 1992.

Zwei Pünktchen aus den ersten vier Spielen. Gleich schlecht gestartet ist GC letztmals vor 22 Jahren. Und das Ganze endete damals in der Abstiegsrunde – mit Superstars wie Giovane Elber (später 92 Tore für Bayern), Ciri Sforza (Champions-League-Sieger mit Bayern), Alain Sutter (Bayern) und Nati-Goalie Pascal Zuberbühler.

Den Gnadenstoss erhielt das Star-Ensemble von Coach «Don» Leo Beenhakker (kam von Real Madrid) am 6. Dezember 1992, am Tag, an dem die Schweiz erstmals Nein zu Europa sagte.

Die Fussball-Schweiz lachte über GC. Die Gegner gegen den Abstieg hiessen im Frühling Bulle, Locarno, Delsberg oder Basel, damals noch ein B-Klübli. Lange ist es her. Übrigens: GC schaffte 1993 den Liga-Erhalt, Basel blieb zweitklassig.

Heute geht es für GC wieder zu einem Schicksalsspiel nach Bern. Blamieren sich die Zürcher wieder wie damals am EWR-Sonntag?

Wie verhindert Trainer Michael Skibbe, dass die Zürcher wie vor 22 Jahren in eine Negativspirale geraten? Der Deutsche zu Blick.ch: «Auf jeden Fall, indem man Ruhe bewahrt. Und, ganz wichtig, sich auf seine Qualitäten besinnt. Wir müssen beim letzten Pass und beim Torabschluss gefährlicher werden. Und das geht nur über Trainieren.»

A. Merkel zu Besuch in Bern

Der Besuch wird nicht in der Staats-Karosse mit deutscher Standarte vorfahren, sondern im GC-Mannschafts-Bus. Und A. Merkel wird beim Empfang in Bern nicht auf dem roten Teppich einlaufen, sondern auf grünem Plastik. Ohne Blumen. Alexander Merkel, deutscher Leihspieler der AC Milan, der nicht verwandt ist mit Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel, könnte auf dem Berner Plastikrasen in der Startelf stehen.

Skibbe: «Er hat seinen Rückstand im Training mehr und mehr aufgeholt. Er wird schnell zu einer Alternative.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 49044.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. August 2014, 09:54 
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14.08.2014

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Forte hofft auf den «Ketchup-Effekt»

von Peter Berger - YB gegen GC ist am Mittwoch das Duell der Sieglosen in der Super League. Der Berner Trainer Uli Forte und sein Stürmer Michael Frey bewahren jedoch ruhig Blut.

Vier Spiele, null Siege lautet die Bilanz von YB und GC, wobei die Berner mit drei Unentschieden immerhin noch einen Zähler mehr auf dem Konto haben als die Zürcher. «Druck gegen Druck», nennt Uli Forte die Partie. Schnell relativiert der YB-Trainer jedoch seine Aussage: «Eigentlich ist es nur ein Spiel, wir frönen unserem Hobby. Druck ist, wenn man im Monat 3750 Franken verdient und damit vier Kinder ernähren muss. Oder wenn man morgens nicht aus dem Haus kann, weil draussen Bomben fallen.»

Sportlich ist das Duell der Sieglosen jedoch brisant. Wer verliert, kann die Krise kaum mehr leugnen. Forte hat ausgemacht, dass es nicht nur bei den Young Boys, sondern auch bei den Grasshoppers vor allem an der Torproduktion mangelt. YB fehlt der Routinier und Stürmer Alexander Gerndt. Die Zürcher haben mit Shkelzen Gashi den Liga-Topskorer (19 Treffer) an Basel verloren. Dazu ist Caio verletzt, der vergangene Saison 13-mal getroffen hatte. «Damit fehlen den Zürchern schon 32 Tore, das ist nicht leicht zu verkraften.»

Forte findet Gefallen an Frey

Zuversicht schöpft Forte bei seinem Team auch daraus, dass Stürmer Michael Frey zuletzt zweimal getroffen hat. «Ihm ist der Knopf aufgegangen. Ich hoffe, die Tore fallen bei ihm nun Ketchup-mässig. Zuerst lange nichts, dann viel auf einmal.» Frey lässt sich durch diese Aussage des Trainers nicht verrückt machen: «Ich gehe jedes Spiel genau gleich an. Alles spricht vom Knopf. Der war bei mir jedoch eigentlich immer gelöst. Ich habe mir auch keine Gedanken gemacht, als es nicht geklappt hat. Aber jetzt fallen die Tore, und alles ist gut.»

Der 20-jährige Stürmer lässt sich durch den resultatmässig missglückten Saisonstart nicht beunruhigen. «Jeder entscheidet selber, ob er cool bleibt oder nicht. Man spürt schon, dass ab und zu einer etwas nervöser wird, aber ich lasse mich deswegen nicht aus der Ruhe bringen.» Frey ist überzeugt, dass der eingeschlagene Weg bei den Bernern stimmt. «Wir haben in jedem Spiel Chancen kreiert, das ist wichtig. Nun muss sich jeder noch ein Quäntchen steigern, damit wir das Glück auf unsere Seite ziehen können.»


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/31999470

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. August 2014, 09:57 
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10.08.2014

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Auf der Suche nach dem ersten Sieg

Krisengipfel in Bern und Vaduz

In der 5. Super-League-Runde stehen heute ab 19.45 Uhr vier Teams im Einsatz, welche immer noch auf den ersten Sieg warten. YB empfängt die Grasshoppers, Luzern gastiert bei Aufsteiger Vaduz.

(si) YB und GC hatten sich den Start in die neue Meisterschaft anders vorgestellt. Der Dritte und der Zweite der vergangenen Saison sind schon nach vier Runden von Meister Basel distanziert worden. Die Berner wie die Zürcher haben noch nicht zu einem effizienten Offensiv-Spiel gefunden.

Bei den Young Boys und den Grasshoppers sind gegenwärtig Goalie-Diskussionen im Gang. In beiden Klubs haben die nominellen Nummern 2 aufgemuckt. Yvon Mvogo und Vaso Vasic haben gezeigt, dass sie über das Potenzial verfügen, um die eigentlichen Stammtorhüter Marco Wölfli und Daniel Davari, die zuletzt wegen Verletzungen ausgefallen sind, herausfordern zu können. Mvogo und Vasic erhalten heute eine weitere Bewährungschance. Davari muss nach seiner Gesichtsverletzung noch Vorsicht walten lassen. Wölfli ist nach seinem Achillessehnen-Riss noch nicht wieder bei hundert Prozent und muss sich vorläufig mit Einsätzen in der U 21 begnügen. Erstmals wieder in der 1. Mannschaft zum Zug kommen soll er am 24. August im Cup gegen Bavois.

Unter den Erwartungen

YB-Trainer Uli Forte ist sich vor dem Duell mit seinem Ex-Arbeitgeber bewusst, dass sein Team zu Saisonbeginn unter den Erwartungen geblieben ist. Er sagt, dass sich die Mannschaft bisher für gute Leistungen zu wenig belohnt habe. Wichtig sei, dass die Spieler nun trotzdem cool bleiben würden. Auf die Frage, ob er vor dem Krisengipfel einen grossen Druck verspüre, antwortete Forte: «Klar wollen wir gewinnen und unseren Fans alles bieten. Aber Druck ist nicht das, was auf uns lastet. Druck ist, wenn du mit 3750 Franken im Monat drei Kinder durchbringen musst und beim Aufstehen am Morgen nicht weisst, wie du deine Rechnungen bezahlen sollst.» Doch auch Forte dürfte klar sein, dass im Umfeld der Young Boys Unruhe und Gereiztheit aufkommen wird, wenn sich die positiven Resultate nicht bald einstellen.

Young Boys - Grasshoppers (Resultate 2013/14: 1:2, 1:0, 0:4, 0:5). - Mittwoch, 19.45 Uhr. - SR Klossner. - Absenzen: Bürki, Fekete, Gerndt, Vilotic, Vitkieviez, Zarate (alle verletzt oder rekonvaleszent) und Wölfli (noch nicht im Aufgebot); Ben Khalifa, Caio, Davari (alle verletzt) und Grichting (gesperrt). - Fraglich: Von Bergen (Wadenprellung), Steffen (Oberschenkelprellung); -. - Statistik: Von ihren letzten sieben Super-League-Heimspielen gegen GC konnten die Young Boys nur eines gewinnen. Für die Berner setzte es gegen diesen Gegner in diesem Frühling zwei happige Niederlagen ab (0:4 und 0:5). Die Tore der Zürcher in diesen beiden Partien erzielten Gashi (4/inzwischen bei Basel), Ngamukol (2), Caio (2) und Dabbur.


http://www.nzz.ch/sport/fussball/krisen ... 1.18361872

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. August 2014, 09:58 
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13.08.2014

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YB: Cristiano Ronaldo als Mutmacher

Was ein Spitzenspiel sein müsste, ist heute (19.45 Uhr) eher eine Zitterpartie. 
Der Verlierer des Duells YB gegen GC steht vor schwierigen Wochen.

Die neue Saison ist noch jung, doch Uli Forte ist schon an mehreren Fronten ­gefordert. Einerseits muss der Trainer des BSC YB aufgrund der vielen Ausfälle die richtige Rotation finden, damit Ende August – nach fünf englischen Wochen – keiner seiner Kaderspieler «platt» sein wird, wie er sagt. Andererseits ist er nach nur vier Runden gezwungen, ein Rezept zu finden, um jetzt in der Super League rasch auf Touren zu kommen.

Den Grund für die Startbaisse mit vier sieglosen Spielen hat Forte gefunden: «Unser Problem ist das Toreschiessen.» Dagegen anzukämpfen sei aber nicht einfach, weil die Gründe vielschichtig seien. «Wir schliessen zu überhastet ab oder haben das Pech, dass der Gegner immer entweder einen Kopf, einen Fuss oder sonst einen Körperteil ­dazwischen bringt, damit der Ball nicht im Tor landet.» Viel könne man dagegen nicht machen, sagt er. «Wichtig ist nur, dass wir uns weiterhin viele Chancen erarbeiten. Und dass wir cool ­bleiben, dann fallen die Bälle irgendwann rein.» Forte zitiert in diesem ­Zusammenhang einen der ­besten Stürmer der Welt. Beim Toreschiessen sei es manchmal wie bei einer Flasche Ketchup, habe Cristiano Ronaldo einmal gesagt, anfänglich komme lange gar nichts, dann alles auf einmal.

Dass der Mannschaft ein Goalgetter fehlt, glaubt er indessen nicht. YB habe Spieler, die Tore schiessen könnten. Wie Michael Frey, der zuletzt auf Zypern und auch gegen Thun getroffen hat. «Diese Tore haben ihm sehr gut getan», ist Forte überzeugt.

Dass der heutige Gegner GC seit dem ­Saisonstart mit ähnlichen Sorgen kämpft wie YB, ist für Forte nur ein schwacher Trost. Ganz überrascht ist er vom Fehlstart seines früheren Klubs ­allerdings nicht: «Die Mannschaft hat Gashi verloren, der letzte ­Saison 19 Tore schoss, und Caio, der 13 Treffer erzielte, ist verletzt.» Dass die Zürcher offenbar auch neben dem Rasen Probleme haben, wie der ­sofortige Abgang von Teamcoach Heinz Kost am letzten Wochenende vermuten lässt, will der YB-Trainer nicht kommentieren. «Ich konzentriere mich auf meine Aufgabe hier in Bern», sagt er.

Von Bergen schon wieder fraglich

Gedanken, dass sich die Situation auch bei YB verschärfen könnte, wenn die ­Erfolglosigkeit anhält, macht sich Forte nicht. Der Start sei zwar nicht so verlaufen, wie man sich das vorgestellt habe, «die Saison», sagt er, «dauert aber noch lange». Deshalb verbreitet er vor dem heutigen Spiel Optimismus: «Wir wollen dem Publikum, das uns gegen Thun in der zweiten Halbzeit unglaublich gut unterstützt hat, gegen GC den ersten Sieg schenken. Und wir wollen auch uns ­selber für den Aufwand endlich einmal belohnen.»

Bereits wieder unsicher ist der Einsatz von Steve von Bergen. Bei seiner überraschend schnellen Rückkehr am letzten Sonntag im Derby hatte der ­Nationalspieler nach nur drei Minuten einen Schlag auf die Wade erhalten. Die Verletzung begann sich erst nach dem Spiel ernsthaft bemerkbar zu machen. Ob die Prellung rechtzeitig abklingt, wird sich erst heute zeigen. Ähnlich ­präsentiert sich die Situation bei Yuya Kubo und bei Renato Steffen, die beide angeschlagen und somit fraglich sind.

Young Boys - GC (heute 19.45 Uhr) SR Klossner

Absenzen: YB ohne Bürki, Fekete, Gerndt, Vilotic, ­Vitkieviez, Zárate (alle verletzt oder rekonvaleszent) und Wölfli (nicht im Aufgebot). GC ohne Ben Khalifa, Caio, ­Davari (alle verletzt) und Grichting (gesperrt).
 Statistik: Von den letzten sieben Heimspielen in der Super League gegen GC konnten die Young Boys nur eines gewinnen. Für die Berner setzte es gegen diesen Gegner in diesem Frühling zwei happige Niederlagen ab (0:4 und 0:5).


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/11307113

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. August 2014, 10:00 
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13.08.2014

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YB wartet auf den Ketchup-Effekt

Die Young Boys empfangen am Mittwoch im Duell zweier ungenügend gestarteter Teams GC (19.45 Uhr). YB-Trainer Uli Forte bleibt trotz Resultatkrise ruhig

Vor der Saison galten YB und GC als erste Herausforderer des FC Basel, doch nach zusammen acht Auftritten haben die beiden Teams in dieser Saison noch nie gewonnen. Und so geht es heute Abend im Stade de Suisse für die zwei Fehlstarter im Direktduell vor allem darum, den Turnaround zu schaffen. «Ich bin zuversichtlich», sagt Uli Forte vor dem Spiel gegen seinen früheren Klub, «denn es ist uns bisher in jeder Partie gelungen, genügend Torchancen herauszuspielen. Wir müssen einfach deutlich effizienter werden.»

Es gibt gute Gründe, warum YB in der Tabelle bereits früh den Anschluss an Basel und Zürich verloren hat. Die Verletztenliste ist lang und prominent und schmerzhaft, die Chancenauswertung war in den ersten Auftritten miserabel, zudem wurden Aussetzer in der Defensive vom Gegner konsequent bestraft, die Berner schossen in St.Gallen durch Milan Gajic ein Traumeigentor und haderten in Zürich mit falschen Schiedsrichterentscheidungen. Uli Forte findet deshalb: «Wir hätten jede Partie gewinnen können.»

«Druck gegen Druck» und 3750 Franken

Und so wandeln die Young Boys auf einem ziemlich schmalen Grat. Denn die Resultate passen nicht zum heiteren Klima, welches im Klub festzustellen ist. «Wir lassen uns nicht verrückt machen und gehen unseren Weg», sagt Uli Forte am Dienstagmittag während des Pressegesprächs. Er wirkt locker und aufgestellt, souverän und konzentriert, es ist ein starker Auftritt.

Seit rund 14 Monaten arbeitet Forte jetzt in Bern, bald ist Halbzeit im Dreijahresplan, der bei YB im Sommer 2013 ausgerufen wurde und mit einem Titelgewinn bis 2016 gekrönt werden soll. Forte spricht ja gerne und viel und manchmal ein wenig flapsig, er wurde im «Bund» auch schon als «geschwätzig» beschrieben, was den Trainer sehr gestört hat. Die Kommunikation gilt als seine Stärke, in der Kabine kann er sich fliessend in fünf Sprachen mit seinen Akteuren unterhalten, und auch in der Aussendarstellung wirbelt der 40-Jährige mit erheblicher Schlagfertigkeit.

Jetzt steht Uli Forte erstmals bei YB ein wenig im Gegenwind, hinterlässt aber einen gefestigten, entschlossenen Eindruck. «Wir arbeiten gut und konstant», sagt er am Dienstag einmal, «das wird belohnt werden.» Die Affiche beim Klassiker YB vs. GC bezeichnet er als «Druck gegen Druck», was ein nettes Bonmot ist, welches er aber kurz darauf gleich selber relativiert, als er leicht moralisierend bemerkt: «Wir haben doch überhaupt keinen Druck. Fussball ist ein Spiel, es ist unser Hobby. Druck hat einer, der 3750 Franken verdient und damit vier Kinder durchbringen muss. Oder einer, der im Kriegsgebiet lebt, wo jeden Tag Bomben hochgehen.»

Wechsel bei Spielern und Systemen

Mit dieser Mischung aus Pragmatismus und Optimismus begegnet Forte der Resultatkrise. Er sagt nüchtern: «Irgendwann werden wir die Tore erzielen.» Und ergänzt die Aussage blumig: «Vielleicht stimmt es ja, was Cristiano Ronaldo mal gesagt hat, und es ist wie bei einer Ketchup-Flasche. Zuerst kommt lange nichts und dann auf einmal ganz viel.» Das Warten auf den Ketchup-Effekt geht bei YB heute im dritten Heimspiel – nach den enttäuschenden 1:1-Remis gegen Aarau und Thun – weiter.

Hinter den Kulissen versuchte Forte in den letzten Monaten einiges, um das Kader zu verstärken. Er sprach offenbar sogar direkt bei YB-Besitzer Andy Rihs vor, um eine Verpflichtung seines GC-Lieblingsschülers Veroljub Salatic voranzutreiben. Der Mittelfeldstratege, bei den Grasshoppers mit einem fantastischen Vertrag engagiert, war zu teuer, die Young Boys setzen jetzt auf den früheren Thuner Sékou Sanogo als Antreiber. Und Forte sagt: «Ich traue es Sanogo zu, bei uns zum Chef im Mittelfeld zu werden. Er ist ein Aggressivleader, starker Fussballer und guter Typ.»

Mit dem Kader ist der Coach zufrieden («irgendwann werden wir ja weniger Verletzte haben»), er setzt gerne auf die jungen Kräfte im Team und konzentriert sich auf jene Dinge, die er verändern kann. Forte pröbelt viel mit Spielern und Systemen, er rotiert fleissig in diesen fünf Wochen nacheinander mit Partien im Drei-Tages-Rhythmus. «Sonst sind die Spieler im Herbst kaputt», sagt er. Weil es nicht rund läuft, können Forte die ständigen Wechsel auch als Ratlosigkeit ausgelegt werden. «Aber ich mache meine Arbeit und bin überzeugt, dass wir auf einem guten Weg sind», sagt der Coach.

Und vielleicht stimmt es ja, was intern bei YB zu vernehmen ist. Demnach hätten die Young Boys in den ersten vier Partien dieser Spielzeit mehr Chancen herausgespielt als in den vier Startspielen letztes Jahr. Damals gewannen sie alle Begegnungen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19947561

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YB will Revanche und Befreiungsschlag

Bei YB-GC und Vaduz-Luzern stehen am Mittwoch die vier noch sieglosen Super-League-Teams im Einsatz. Unter Druck stehen in ihrem 3. Heimspiel vor allem die Berner.

0 Punkte, 0:9 Tore und 4 Platzverweise: So lautet die ernüchternde Bilanz von YB in den Direktbegegnungen 2014 gegen GC. Besonders Coach Uli Forte dürfte das 0:4 im März und das 0:5 im Mai gegen seinen Ex-Klub nicht vergessen haben.

Waren diese Spiele noch Verfolgerduelle gewesen, so ist die erste Direktbegegnung der neuen Saison im Stade de Suisse ein Krisengipfel. Beide Teams stehen nach 4 Spielen ohne Sieg da. Vor allem bei den Bernern könnte der Kontrast zum Vorjahr (5 Siege zum Saisonstart) nicht grösser sein.

Forte: Müssen cool bleiben

Den Fans liegen namentlich die beiden Heim-Remis gegen die vermeintlich schwächeren Aarauer und Thuner (letzten Sonntag) auf dem Magen. «Klar wollen wir gewinnen und unseren Fans alles bieten», sagt Coach Forte. «Aber Druck ist nicht das, was auf uns lastet.» Die Mannschaft habe sich bisher für gute Leistungen zu wenig belohnt. Wichtig sei, dass die Spieler nun trotzdem cool bleiben würden.

Doch auch GC hofft auf einen Befreiungsschlag. Der Klub ortet nach schlechten Leistungen zum Saisonstart eine Aufwärtstendenz, zuletzt habe auch etwas das Glück gefehlt. Bei den Zürchern, die weiter auf Daniel Davari verzichten müssen, steht erneut der gut in die Super League gestartete Vaso Vasic im Tor. Gesperrt ist der gegen Luzern vom Platz gestellte Stéphane Grichting.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... ungsschlag

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