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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Gonzo
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Verfasst: Sonntag 18. Mai 2014, 12:04 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Eastside
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Verfasst: Sonntag 18. Mai 2014, 13:16 |
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Registriert: Mittwoch 17. Februar 2010, 15:48 Beiträge: 83
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mvogo wüthrich - rochat - von bergen - spycher sutter - costanzo - sypcher - lecjaks steffen - frey - martinez
yb - st. gallen 3:1
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shalako
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Verfasst: Montag 19. Mai 2014, 08:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.05.2014  Zitat: Zaubertor von Michael Frey beim 2:0 gegen St. Gallen
Spycher kann mit einem Sieg zurücktreten
Beim 2:0 von YB gegen St. Gallen dreht sich alles um den abtretenden Christoph Spycher (36). Steffen und Frey schiessen die Tore beim Abschied von Wuschu.
In der letzten Super-League-Runde dreht sich im Stade de Suisse alles um einen Mann: Christoph «Wuschu» Spycher tritt gegen St. Gallen zum letzten Spiel seiner Profikarriere an. Als einziger Spieler kommt der YB-Captain im Matchtrikot (und mit seinen Söhnen Dominic und Claudio) auf das Spielfeld, seine Kollegen tragen hingegen sein Konterfei auf gelben T-Shirts. Trainer Uli Forte behält es das ganze Spiel unter seinem Sakko an.
Danach zieht sich Spycher wegen seines Nasenbeinbruchs nochmals die Karbonmaske an. Zunächst schützt sie ihn aber nicht vor gegnerischen Ellbogen, sondern im Jubelknäuel – YB geht schon nach 37 Sekunden in Führung! Die Gäste aus St. Gallen können einen Einwurf nur bis Milan Gajic abwehren, der sofort flankt. Aus der Tiefe prescht Renato Steffen heran und köpft völlig frei ein.
Damit ist die Partie praktisch schon gelaufen. St. Gallen ist mit einem Rumpfteam angereist, zudem muss Ivan Martic schon in der ersten Halbzeit raus. Auch bei YB muss allerdings Martinez schon früh durch Costanzo ersetzt werden.
Das Highlight spart sich YB für die zweite Halbzeit auf. Michael Frey tanzt mit einem technischen Kabinettstückchen durch die St. Galler Abwehr und schiebt cool ein. 2:0! Die Entscheidung in der 73. Minute.
Danach wird nur noch gejubelt. Spycher darf in der 90. Minute raus und wird mit riesigem Applaus verabschiedet. Der Ex-Nati-Stammspieler geht danach auch in die Fankurve und spricht einige Worte.
Für die Berner endet die Saison auf Rang 3, für St. Gallen auf dem siebten Platz. YB - St. Gallen 2:0 (1:0) Stade de Suisse, Bern. - Zuschauer: 16686. - SR Amhof, Sascha, Switzerland. - Tore: 1. Renato Steffen 1:0, 73. Michael Frey 2:0.
YB: Mvogo Y., Wuthrich G., Rochat A., von Bergen S., Sutter S., Spycher C., Steffen R., Gajic M., Lecjaks J., Martinez J., Frey M. - Einwechslungen: Costanzo M. (17. für Martinez J.), Kubo Y. (65. für Steffen R.), Hadergjonaj F. (72. für Sutter S.).
St. Gallen: Herzog M., Martic I., Franin M., Russo D., Mutsch M., Nater S., Janjatovic D., Vitkieviez M., Mathys M., Wuthrich S., Cavusevic D. - Einwechslungen: Demiri M. (35. für Martic I.), Stevic M. (70. für Vitkieviez M.), Karanovic G. (75. für Mathys M.).
Verwarnungen: St. Gallen: 21. Franin M. (Gelb). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 59229.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 19. Mai 2014, 08:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.05.2014  Zitat: «Ich will nicht in Tränen ausbrechen»
Christoph Spycher erlebt einen bewegenden Abschied als Spieler bei YB.
Er wolle kein grosses «Brimborium» bei seinem Abschied. Das sei nicht sein Ding, hatte Christoph Spycher vor einigen Tagen gesagt. Er wolle einfach noch ein gutes Spiel zeigen gegen St. Gallen, und dann sei Schluss. Es ist dann doch ein bisschen anders herausgekommen.
Begleitet von seinen beiden Buben Dominic und Claudio an den Händen, unternimmt er seinen letzten Gang zu einem Spiel der Super League. Seine Mannschaftskameraden und der Staff stehen Spalier, als Familie Spycher den Wankdorf-Rasen betritt. Und alle tragen ein T-Shirt mit dem Konterfrei von «Wuschu» auf der Brust.
Präsident Werner Müller beschenkt ihn mit einem signierten Erinnerungsleibchen und einem Blumenstrauss. Danach stülpt sich der 36-jährige Spycher seine Gesichtsmaske über. Die muss er seit seinem Nasenbeinbruch, den er am 7. Mai gegen Aarau erlitten hatte, tragen. Auf die Erfahrung, mit einer Maske spielen zu müssen, hätte er am Ende seiner Karriere verzichten können, meint er.
Dann spielt, kämpft, dirigiert Christoph Spycher gegen St. Gallen, so wie immer in seinen 15 Jahren als Berufsfussballer. 266 Spiele hat er in der Super League mit dem FC Luzern, GC und YB gespielt, 120 in der Bundesliga mit der Frankfurter Eintracht und 47 mit der Schweizer Nationalmannschaft.
Der letzte, verdiente Beifall
Trainer Uli Forte hat sein Auswechselkontingent beim 2:0-Sieg gegen St. Gallen bereits ausgeschöpft. 30 Sekunden vor Spielschluss ruft er Christopf Spycher vom Platz. Von den Rängen brandet Beifall, und Spycher winkt kurz. Der Schiedsrichter pfeift kurz darauf die Partie ab. Der Routinier macht sich auf zu den YB-Fans, klettert am Absperrgitter hoch, umwogen vom gelb-schwarzen Fahnenmeer, bedankt sich bei den innigsten und treusten YB-Anhängern.
YB-Goalietrainer Paolo Collaviti zeigt danach bei der Ehrenrunde mit der Mannschaft Stehvermögen. Er schultert Spycher, trägt ihn um das Rasenviereck. Er sei sich nicht gewohnt, derart im Mittelpunkt zu stehen, das sei nicht sein Ding, meint Spycher hinterher. «Es war mir fast ein bisschen peinlich.» Und dennoch, so cool, wie er sich geben wollte, ist er nicht. Da sind doch einige Tränen auszumachen, und die Mundwinkel zucken seltsam. «Ich bin sehr bewegt. Es ist ein wunderschöner Abschied. Es ist ein Moment, den ich in meinem Leben nie vergessen werde. Aber ich will nicht in Tränen ausbrechen.»Aufgewachsen in Oberscherli, hatte er als Bub im alten Wankdorf die YB-Spiele erlebt. Aber erst im Herbst seiner Karriere wurde sein Traum, auch für seinen Herzensklub zu spielen, Realität. Im Jahr 2010 wechselte er von Frankfurt zu YB. Er habe sich drei Sachen vorgenommen: das YB-Leibchen zu tragen, mit YB im Europacup zu spielen und mit YB Titel zu holen. Das Letzte sei leider nicht gelungen. Nun werde er in seiner neuen Funktion mitarbeiten und alles tun, damit die YB-Fans in Zukunft doch wieder Titel bejubeln könnten, sagt Spycher.
Ab 1. August in neuer Funktion
Trainer Forte freut sich hinterher über den «würdigen Abschied eines Spielers mit einer Weltkarriere». Und Sportchef Fredy Bickel sagt: «Es wird sehr schwer, Christoph Spycher zu ersetzen. Er ist eine Persönlichkeit, wie man sie im heutigen Fussball selten erlebt.» Auf die Frage, ob Vero Salatic von GC der Spieler sei, den YB im Auge habe, zuckt Bickel mit den Schultern. «Schwierig, denn GC zahlt auch sehr gute Löhne.»Aber klar ist: Fortan wird Bickel einen neuen Büronachbarn erhalten. Spychers neue Funktion bei YB heisst: Talentmanager und Teambetreuer. «Aber vorerst geht er in die Ferien», sagt Bickel. «Er beginnt bei uns erst am 1. August.»
Young Boys - St. Gallen 2:0 (1:0). - Stade de Suisse. - 16'686 Zuschauer. - SR Amhof. - Tor: 1. (0:38) Steffen (Gajic) 1:0. 73. Frey (Kubo) 2:0.
Young Boys: Mvogo; Gregory Wüthrich, Rochat, Von Bergen; Sutter (72. Hadergjonaj), Gajic, Spycher, Lecjaks; Steffen (65. Kubo), Frey, Martinez (17. Costanzo).
St. Gallen: Herzog; Martic (35. Demiri), Russo, Franin, Mutsch; Vitkieviez (70. Stevic), Nater, Janjatovic, Sébastien Wüthrich; Mathys (75. Karanovic), Cavusevic.
Bemerkungen: Young Boys ohne Doubai, Gerndt, Nuzzolo, Simpson, Vilotic, Wölfli (verletzt), Bürki (rekonvaleszent), Zarate (gesperrt), St. Gallen ohne Keita, Lehmann, Lenjani, Montandon, Nushi, Sikorski (alle verletzt), Besle, Rodriguez und Stocklasa (alle gesperrt). Super-League-Debüt von Marsel Stevic (18). 65. Lattenkopfball von Mathys. Verwarnung: 21. Franin (Foul).
YB - St. Gallen 2:0
Der Saisonstart weckte Titelhoffnungen, danach kam die Phase der vielen Tiefschläge und der Unkonstanz, am Ende gabs Versöhnliches. So lässt sich die Saison 2013/14 in wenigen Worten zusammenfassen. Im gestrigen letzten Heimspiel gelang dem BSC YB gegen das ersatzgeschwächte St. Gallen ein weitestgehend ungefährdeter 2:0-Sieg. Es war der dritte Vollerfolg innert sieben Tagen. Sinnbildlich für den Berner Steigflug ist die Torproduktion von Renato Steffen. Der Aargauer, lange nur glückloser Einwechselspieler, erzielte wie schon gegen Basel und Thun das YB-Führungstor. Diesmal rekordverdächtig schnell: Nach 37 Sekunden köpfelte er eine Gajic-Flanke ins Tor.
Danach passierte in dieser bedeutungslosen Begegnung lange Zeit nichts mehr von Bedeutung. Kurzzeitig Aufregung entstand erst wieder, als der St. Galler Mathys den Ball per Kopf an die Latte lenkte (65.). Kurze Zeit später sorgten die Einwechselspieler Kubo und Frey für das einsame Berner Highlight in der zweiten Halbzeit. Der Japaner lancierte mit einem feinen Pässchen in die Tiefe den 19-jährigen Sturmkollegen, der mit dem Aussenrist prächtig vollstreckte. «Neun Tore, acht Assists: Das lässt sich sehen. Doch ich will mehr», erklärte der YB-Shootingstar hinterher in den Katakomben. Er werde «weiterhin wie ein Berserker arbeiten, um noch besser zu werden». Wenn das nicht gute Aussichten sind für YB. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ic ... y/27502497
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shalako
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Verfasst: Montag 19. Mai 2014, 08:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.05.2014  Zitat: Der YB-Captain geht mit Tränen von Bord
YB verabschiedet Christoph Spycher nach 15 Jahren Profifussball, schlägt St. Gallen en passant mit 2:0 – und beschliesst eine verkorkste Saison mit einem positiven Gefühl.
Als der Captain von Bord geht, ist der Törn noch gar nicht zu Ende. Knapp zwei Minuten bleiben noch zu spielen zwischen YB und St. Gallen, am Ausgang der Partie gibt es beim Stand von 2:0 keine Zweifel mehr – plötzlich aber unterbricht Schiedsrichter Sascha Amhof. Verdutzt recken sich die Köpfe, niemand weiss genau, was los ist. Dann aber brandet der Applaus los, zögerlich erst, doch als alle sehen, was passiert, wird es das erste Mal an diesem Nachmittag laut. Christoph Spycher streift sich nach 15 Jahren Profifussball, nach 130 Spielen in der Super League, nach 129 Auftritten in der Bundesliga und nach 127 Partien für die Young Boys die Captainbinde ab und geht zur Seitenlinie. Er schaut wehmütig jetzt, den Kampf gegen die Tränen hat er längst aufgegeben.
Eineinhalb Stunden zuvor herrschte war die Veranstaltung bereits festlich losgegangen. Spychers Abschiedspartie, geschickt getarnt als letztes Saisonspiel gegen St. Gallen, startete nämlich mit einem Paukenschlag. Bereits nach 38 Sekunden traf Renato Steffen zur YB-Führung. Ende März war der Youngster mit seiner Gelb-Roten Karte gegen GC noch der Buhmann, jetzt ist er mit drei Treffern aus den letzten drei Spielen zu den formstärksten YB-Akteuren avanciert. Früh also führte YB, früh lief alles artig nach Drehbuch, früh schien festzustehen, dass in dieser rein sportlich bedeutungslosen Partie der Sieg dem Heimteam vorbehalten war.
Den Abschied des YB-Captains schienen sich sämtliche Beteiligte auf dem Feld zu Herzen genommen zu haben: Gelb-Schwarz spielte engagiert und bemüht, Grün-Weiss agierte lustlos und zurückhaltend – Resultat war ein einseitiges, über weite Strecken ereignisloses Spiel. Moreno Costanzo, früh für den angeschlagenen Josef Martinez eingewechselt, hatte für YB nach Steffens Tor die beste Möglichkeit. Auf der anderen Seite scheiterte Marco Mathis mit seinem Kopfball an der Torumrandung. Sonst geschah nicht wirklich viel, eher interessierte mit zunehmender Spieldauer, wann genau Christoph Spycher denn ausgewechselt und mit persönlichem Applaus bedacht würde. «Mit der Verletzung Martinez gerieten meine ursprünglichen Pläne etwas durcheinander», meinte YB-Trainer Uli Forte nach der Partie spitzbübisch lächelnd, «doch so, wie es dann abgelaufen ist, haben wir bestimmt viele überraschen können.»
Und so standen an diesem Tag alle ein wenig Spalier für den Abgang des 47-fachen Nationalspielers aus Oberscherli bei Köniz. Ein erstes Mal beim Einlaufen ins Stadion, schon da kämpfte Spycher ein erstes Mal gegen die Tränen an. Er, einer der erfolgreichsten, aber gleichzeitig bescheidensten Fussballer, die je für YB gespielt haben, hätte sich so einen Umzug, so ein Aufheben um seine Person nie und nimmer gewünscht, aber auch nie zu träumen gewagt. «Ich wusste nur von den T-Shirts, die alle tragen», sagt er später, als er das letzte Mal in Fussballschuhen zur YB-Garderobe schreitet. «Von allem anderen hatte ich keine Ahnung», meint er, die Augen noch immer feucht. Alle bei YB, vom Materialwart bis zum Präsidenten Werner Müller, liefen gestern im gelben «Wuschu»-Würdigungstrikot auf.
Ehre, wem Ehre gebührt – Christoph Spychers Abschied gestern wurde aufwändig und würdig inszeniert. Noch im Stadion wurden auf den Bildschirmen die höhepunkte seiner YB-Zeit gezeigt, zuvor hatte er die Ehrenrunde auf den Schultern von Goalietrainer Paolo Collaviti bestritten. Dem 36-Jährigen, der sonst für seine Zurückhaltung bekannt ist, ging das Ganze sehr nah, und so liess er es sich auch nicht nehmen, via Mikrofon noch zur Fankurve zu sprechen. «Ich habe nur für vier Vereine gespielt in meiner Karriere», sagte er später, «und ich möchte die nicht gegeneinander ausspielen. Doch was ich hier und heute erlebt habe, das werde ich immer in meinem Herzen tragen.» Es waren ehrliche, sorgfältig gewählte Worte des scheidenden Captains. Auch seine Mitspieler waren ergriffen, der in den 90 Minuten zuvor bewerkstelligte 2:0-Erfolg war schnell in den Hintergrund gerückt. «Eigentlich müsste man bei Spychers Abschied sowieso mindestens 15:0 gewinnen», meinte etwa Michael Frey.
Der rundum gelungene YB-Sonntag erfreute gestern nicht nur Spychers Herz, sondern sicherlich auch die zuletzt arg geschundene YB-Seele. Der Captain ist von Bord, und gleichzeitig scheint das YB-Schiff nach stürmischen Wochen soweit wieder durch ruhigere Gewässer zu fahren. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26173579
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shalako
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Verfasst: Montag 19. Mai 2014, 17:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.05.2014  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen St. Gallen
Beim souveränen Sieg der Young Boys gegen St.Gallen (2:0) gab es wenig spielerische Glanzpunkte.
Yvon Mvogo: Note 4,5 Verbrachte einen geruhsamen Nachmittag im YB-Tor. Reagierte schnell und richtig, als plötzlich Sébastien Wüthrich alleine vor ihm stand; ein wenig weit draussen stand er indes bei Mathis’ Kopfball an die Latte.
Grégory Wüthrich: Note 4,5 Harmonierte in der Dreierabwehr gut mit seinen Nebenmännern und zeigte, dass mit ihm in dieser Verfassung auch in der nächsten Saison zu rechnen ist.
Alain Rochat: Note 4,5 Besetzte erneut die zentrale Position. Souverän, gutes Stellungsspiel, einzig bei Wüthrichs Chance sieht er schlecht aus (31.).
Steve von Bergen: Note 4 Dem Nationalspieler gelang kurz vor dem Einrücken ins WM-Camp eine ordentliche Leistung.
Scott Sutter: Note 4 Sutter zeigte sich offensiv engagiert, aber konkrete Aktionen gelangen ihm nicht viele.
Milan Gajic: Note 4,5 Ideale Flanke auf Steffen vor dem 1:0, selber mit der Möglichkeit zum Tor nur wenig später. War der engagierteste Mittelfeldspieler, verdribbelte sich jedoch auch ein-, zweimal.
Christoph Spycher: Note 5 Dirigierte das YB-Mittelfeld auch in seinem letzten Einsatz mit Umsicht. Spycher spielte wegen seines Nasenbeinbruchs noch immer mit Gesichtsmaske.
Jan Lecjaks: Note 5 Erneut ein beschwingter Auftritt des jungen Tschechen, der auf der offensiveren Flügelposition eine passende Rolle gefunden zu haben scheint.
Renato Steffen: Note 5 Stand zuletzt dreimal in der Startelf – und traf jedes Mal. Gestern jubelte Steffen bereits nach 38 Sekunden. Auch in der Folge ein Aktivposten, erst in der zweiten Halbzeit baute er etwas ab.
Michael Frey: Note 5 Brauchte ein Weilchen, um in die Partie zu kommen. Vergab seine erste echte Torchance noch kläglich (67.), bevor er dann mit feinem Fuss Russo ausspielte und überlegen zum 2:0 einschob.
Josef Martinez: Note 4 Das Spiel hatte kaum begonnen, als es ihn am Oberschenkel zu schmerzen begann. Forte wechselte ihn nach 17 Minuten aus, erste Diagnose ist eine Muskelverhärtung.
Moreno Costanzo: Note 4 en Thiago kam früh für Martinez und hatte auf der linken Aussenbahn viele Freiheiten, die er aber nicht wirklich zu nutzen vermochte. Gutes Zuspiel auf Frey bei dessen Grosschance, selber könnte er bereits in der ersten Halbzeit ein Tor erzielen (45.).
Yuya Kubo: Note 4 setzte Steffen in der 65.Minute und vermochte keine grossen Akzente zu setzen. Bediente Frey vor dessen Tor zum 2:0.
Florent Hadergjonaj (72. für Sutter) war für eine Note zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21925976
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