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 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Mai 2014, 08:59 
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Es kommt zum Showdown um Europa

YB gewinnt das Berner Derby

YB trumpft in Thun mit einem 3:0-Sieg auf. Während die Berner feiern, zittert das Team von Urs Fischer jetzt um die Europa League.

Kaum ist die Europa League gesichert, der Druck weg, läuft die YB-Maschinerie wie geschmiert. In einer schnellen, umkämpften und abwechslungsreichen Partie kommen die Stadtberner zum ersten Sieg in der Stockhorn Arena, nach dem sie bisher dreimal Unentschieden spielten und zweimal verloren.

YB-Trainer Uli Forte lässt wie gegen Basel in einem 3-4-3 spielen, überrascht das Team von Urs Fischer mit schnellen Kontern aus solider Defensive. So bringen der Ex-Thuner Renato Steffen mit einem herrlichen Schlenzer (12.) und YB-Sturmtalent Michi Frey mit starker Einzelleistung die Berner schon vor der Pause mit 2:0 in Führung.

Neben den jungen Wilden im YB-Angriff ist es insbesondere Goalie Yvon Mvogo, der beim ersten YB-Sieg auf Thuner Kunstrasen heraussticht.

Kurz vor der Pause kratzt er einen von Marco Schneuwly aus der Drehung abgegebenen Schuss aus der Ecke (46.). Kurz nach dem Seitenwechsel (49.) legt derselbe Schneuwly für Zuffi ab, der künftige Basler zieht direkt ab, Mvogo fliegt und lenkt auch diesen Ball nebens Gehäuse. Und dann pariert er in der 77. Minute einen Kopfball von Thuns eingewechseltem Stürmer Berat Sadik aus nächster Nähe mirakulös.

Sonst noch auffällig bei YB: Taktgeber Moreno Costanzo (26) fehlt. Mit gutem Grund: Seine Frau (er hat am 24. März geheiratet) liegt in den Wehen. Ein gutes Omen, dass Costanzos Team an diesem Abend erstmals ein Derby im neuen Thuner Stadion gewinnt?

Während YB jubelt, verpasst es Thun, sich vorzeitig einen europäischen Platz zu sichern. Weil Luzern zeitgleich gegen GC untergeht, reicht den Berner Oberländern in der letzten Partie in der Swissporarena ein Unentschieden, um sich wie schon letztes Jahr für die Europa League zu qualifizieren. Zürich ist zwar neu Vierter, Thun hat aber immer noch alles selber in der Hand.

Dabei müssen sie allerdings auf ihren Topskorer Marco Schneuwly (10 Tore) verzichten. Der künftige FCL-Stürmer holt sich kurz vor der Pause seine achte Gelbe und wird am Sonntag gesperrt fehlen. Ein Schelm, wer hier Absicht vermutet. Man stelle sich vor, Schneuwly hätte mit einem Tor gegen seinen baldigen Arbeitgeber, dessen Europa-Ambitionen zerstört...

Thun - YB 0:3 (0:2)
Stockhorn Arena, Thun. - Zuschauer: 9114. - SR Adrien Jaccottet, Schweiz. - Tore: 12. Renato Steffen 0:1, 28. Michael Frey 0:2, 91. Yuya Kubo 0:3.

Thun: Faivre G., Benjamin Lüthi, Reinmann T., Schindelholz N., Schirinzi E., Hediger D., Zuffi L., Schneuwly C., Siegfried M., Nikci A., Schneuwly M. - Einwechslungen: Schenkel L. (35. für Reinmann T.), Sadik B. (64. für Zuffi L.), Ferreira N. (74. für Siegfried M.).

YB: Mvogo Y., Gregory Wüthrich, von Bergen S., Rochat A., Sutter S., Bertone L., Gajic M., Lecjaks J., Steffen R., Frey M., Martinez J. - Einwechslungen: Kubo Y. (69. für Steffen R.), Spycher C. (79. für Frey M.), Hadergjonaj F. (80. für Sutter S.).

Verwarnungen: Thun: 12. Hediger D. (Gelb), 43. Schneuwly M. (Gelb), 57. Schindelholz N. (Gelb).

http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 54796.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Mai 2014, 09:03 
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16.05.2014

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Thuner von kühlen Bernern kalt geduscht

Ein effizientes YB gewinnt das unterhaltsame Derby in Thun mit 3:0. Thun reicht am Sonntag ein Unentschieden in Luzern, um ebenfalls den Europacup zu erreichen.

Und am Ende trifft auch noch Yuya Kubo und setzt den Schlusspunkt unter ein abwechslungsreiches Berner Derby in Thun. Der junge Japaner, Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt, erzielt kurz vor Spielende das 3:0 für die abgeklärten Young Boys. Die Thuner sind bedient, sie hatten sich den Abend ganz anders vorgestellt – die YB-Mannschaft aber feiert mit Trainerstab, Betreuern und Anhängern noch minutenlang den deutlichen Auswärtssieg.

Es ist, vier Tage nach dem überzeugenden 3:1-Erfolg gegen Basel, das nächste Ausrufezeichen der Young Boys in einer schwierigen Saison. «Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt», sagt YB-Trainer Uli Forte, «und nach der Pause wollten wir nicht mehr viel zulassen.»

Sehr starker Mvogo

Der YB-Sieg ist verdient, aber am Ende zu hoch ausgefallen. Auch in der zweiten Halbzeit unternamen die Thuner sehr viel, sie drängten vehement auf das 1:2-Anschlusstor, welches sie zurück in die Begegnung gebracht hätte. Vor schöner Kulisse und über 9000 Zuschauern vergab der Aussenseiter aber selbst beste Chancen, wobei YB-Keeper Yvon Mvogo teilweise sensationell abwehrte.

Zudem entschieden die Spielleiter in mehreren strittigen Szenen nicht im Sinn der Thuner, die letztlich von kühlen Stadtbernern kalt geduscht wurden. «Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und waren da ein wenig zu passiv», meint Thun-Trainer Urs Fischer. «Und leider gelang uns das Anschlusstor nicht.»

Es war von Beginn an eine unterhaltsame Begegnung gewesen zwischen Thunern und Bernern, der Kunstrasen beschleunigte das flotte Geschehen noch. Marco Schneuwly für die Gastgeber und Renato Steffen für YB vergaben bereits in den ersten fünf Minuten gute Chancen. In der 12. Minute aber zielte der frühere Thuner Steffen nach einem abgewehrten Freistoss von Jan Lecjaks präzis und wunderbar mit einem Schlenzer ins hohe Eck.

Es war der perfekte Start für befreit aufspielende Young Boys, die nach geglückter Qualifikation für den Europacup einen unbeschwerten Eindruck hinterliessen. Sie agierten erneut im 3-4-3-System, welches den Aussenspielern Scott Sutter und Jan Lecjaks reichlich Gelegenheiten gibt, ihren Offensivdrang auszuleben. Und die wirbligen Flügel Steffen und Josef Martinez unterstützten im Jungsturm den kräftigen Michael Frey bestens.

Thuns verpasste Chance

Der FC Thun wiederum kämpft ja mit Luzern noch um den letzten Europacupplatz. Und die Luzerner lagen gestern bei GC bald 0:3 in Rückstand. Also wären die Thuner mit einem Heimsieg bloss noch mathematisch von Luzern zu überholen gewesen – mit einem unrealistisch hohen Erfolg im Direktduell am Sonntag. Die Thuner stürmten deshalb gegen YB nach vorne, ein bisschen wild aber und letztlich auch zu naiv.

YB konterte flink, und als die Thuner mal wieder viel zu hoch standen, konnte Frey alleine aufs gegnerische Tor losziehen. Aus relativ spitzem Winkel erzielte der 19-jährige Angreifer der Young Boys nach rund einer halben Stunde Spielzeit das 2:0 für die Gäste, wobei sein Abschluss keineswegs unhaltbar schien.

Und so lagen die Thuner zur Halbzeit mit zwei Toren in Rückstand, obwohl sie nicht enttäuscht hatten. Marco Schneuwly war zu zwei weiteren Möglichkeiten gekommen, die Mvogo mirakulös parierte. «Wir hatten auch gute Chancen, aber YB war sehr effizient», sagt Thuns Sportchef Andres Gerber, «das war schon beeindruckend.»

Weil das punktgleiche Luzern gestern aber am Ende bei GC 1:4 verlor, liegt der FC Thun vor der letzten Runde immer noch im Vorteil. Ihm genügt in zwei Tagen in Luzern ein Unentschieden, um erneut die Europa-League-Qualifikation zu erreichen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23646176

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 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Mai 2014, 09:09 
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16.05.2014

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Steffens Genugtuung

Nach unbefriedigenden Monaten blühte Renato Steffen zuletzt auf. Am Donnerstag gelang dem YB-Flügelspieler gegen seinen ehemaligen Klub ein Traumtor.

Fünf Monate ist es her, da befand sich Renato Steffen – nach seinem Wechsel von Thun zu YB im vergangenen Sommer – am Tiefpunkt. Eine schwierige Vorrunde, in welcher ihm nur die Rolle des Ergänzungsspielers geblieben war, neigte sich dem Ende zu.

Und als er wieder einmal eine Bewährungschance erhielt, sah er in der Arena Thun nach einem üblen Foul an seinen ehemaligen Teamkollegen Dennis Hediger die Rote Karte. Gestern nun, an gleichem Ort und gleicher Stelle, erinnerte an Steffens Spiel nichts mehr an den verunsicherten, übermotivierten Akteur aus dem Dezember.

Nachdem er bereits vor fünf Tagen beim 3:1-Sieg gegen Basel getroffen hatte, spielte der quirlige Linksfuss in Thun gross auf. Er war kaum vom Ball zu trennen, suchte selbstbewusst das Eins-gegen-eins und setze mit dem herrlichen 1:0 in der 12.Minute einen frühen Glanzpunkt. «Ich habe mich heute von Beginn an gut gefühlt. Umso schöner, dass der Ball dann auch reingegangen ist», sagte Steffen.

Zudem habe er sich nur auf sich selbst fokussiert und sei nicht auf die Provokationen seiner früheren Mitspieler eingegangen. Und er fügte mit einem Schmunzeln an: «Im Vergleich zur letzten Partie in Thun ist mir sicher eine Leistungssteigerung geglückt.»

Vor einem Jahr war Steffen einer jener Akteure gewesen, die, nachdem sie sich im Oberland für höhere Aufgaben empfohlen hatten, aus Thun weiterzogen. Auch am Ende dieser Saison sieht sich der finanzschwache Verein mit einem Substanzverlust konfrontiert.

Am Donnerstag bestritten die Leistungsträger Benjamin Lüthi, Luca Zuffi und Marco Schneuwly ihr letztes Heimspiel. Bei der Verabschiedung vor dem Spiel konnte Lüthi nach 11 Jahren im Klub die Tränen nicht zurückhalten. Nach der Partie wollte sich der 25-Jährige aber nicht äussern.

Ohne Schneuwly in Luzern

Bei Marco Schneuwly stellte sich im Verlauf der Partie gar heraus, dass er gestern seine letzte Darbietung im Thuner Dress absolvierte. Weil er sich kurz vor der Halbzeitpause die achte Gelbe Karte der Saison holte, wird er am Sonntag bei der finalen Partie in Luzern gesperrt fehlen.

Dass die Oberländer beim Duell um den verbleibenden Europacup-Platz auf ihren torgefährlichsten Akteur verzichten müssen, passt zu dem für sie bitteren Abend. «Wir haben in den ersten 25 Minuten einen besseren Ausgang der Partie verspielt», sagte Linksverteidiger Enrico Schirinzi.

«Danach waren wir die klar bessere Mannschaft.» Und: «Nun sind wir am Sonntag gezwungen zu punkten». Immerhin wird Marco Schneuwly dann die spezielle Ausgangslage erspart bleiben, seinem zukünftigen Arbeitgeber mit einem möglichen Tor von Europa fernzuhalten.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17404067

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 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Mai 2014, 09:15 
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YBs Premiere in der Stockhorn-Arena

Der BSC YB dreht gegen Saisonende auf. Nach dem 3:1-Sieg gegen den FCB schlug er gestern den FC Thun 3:0. Es war der erste Berner Sieg auf dem Thuner Kunstrasen.

Jede Serie hat mal ein Ende. Gestern Abend verliessen die Berner Young Boys die Stockhorn-Arena nach fünf vergeblichen Anläufen (zwei Niederlagen, drei Unentschieden) erstmals als Sieger. Die wegweisenden Tore gelangen den Gästen in den ersten 30 Minuten, die äusserst lebhaft verliefen.

Den Führungstreffer besorgte wie schon am letzten Sonntag gegen Basel Renato Steffen. Sein Hocheckschuss in der 11. Minute war grosse Klasse, der Jubel danach sehr ausgelassen, was das Thuner Publikum alles andere als toll fand. Steffens Gefühlslage war gestern Abend so ganz anders als im letzten Dezember, als er mit YB erstmals in die Stockhorn-Arena zurückkehrte. Damals hätte er sich am liebsten irgendwo verkrochen, nachdem er nach einer üblen Attacke gegen Hediger vom Platz geflogen war.

Nun, da sich sein Team den dritten Schlussrang definitiv gesichert hatte, sprudelten die Worte nur so aus seinem Mund. Die Steigerung von Rot zu Tor sei beträchtlich, meinte der Aargauer ironisch. Er habe sich diesmal nicht provozieren lassen, sondern sich ganz auf sein Spiel konzentriert. «Und ja: Ich habe schnell gespürt, dass ich einen guten Tag erwischt habe.»

Mvogos Schlüsselparaden

Steffen war nicht der Einzige, der nach Matchende aufgekratzt in der Mixed-Zone erschien. Yuya Kubo, dem in der Nachspielzeit das dritte und letzte Tor gelungen war, grinste über das ganze Gesicht. Michael Frey, mit nunmehr acht Toren bester YB-Torschütze, beschrieb lebhaft, wie er beim 2:0 den Ball unter die Latte gedroschen hatte. Und dann war da noch Yvon Mvogo, der junge, unerschrockene Goalie, der die Thuner mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung getrieben hatte. Seine besten und zugleich wichtigsten Taten gelangen ihm kurz vor und nach der Pause.

Zuerst entschärfte er mit einem spektakulären Hechtsprung Marco Schneuwlys präzisen Distanzschuss (43.), danach lenkte er einen Gewaltschuss von Zuffi an die Lattenoberkante (49.). Gut möglich, dass die kämpferisch überzeugenden Thuner den Match hätten in eine andere Richtung lenken können, wenn einer der beiden Schüsse im Tor gelandet wäre. Mvogo fand auch die richtige Lösung, als der eingewechselte Sadik aus nächster Distanz frei zum Kopfball kam (77.). Die vielen YB-Fans wussten nach dem letztlich deutlich ausgefallenen 3:0-Auswärtssieg denn auch ganz genau, bei wem sie sich besonders zu bedanken hatten.

Thun reicht ein Unentschieden

Für den FC Thun endete das letzte Heimspiel resultatmässig ganz schlecht. Spielerisch schlugen sich die Platzherren hingegen ganz achtbar. Was ihnen fehlte, waren das Wettkampfglück und die Lockerheit vor dem gegnerischen Tor. «Wir hatten Angst vor dem Matchball», resümierte der enttäuschte Trainer Urs Fischer. Etwas Positives blieb den Thunern nach der zweiten Niederlage in Folge dennoch: Weil Luzern gegen GC 1:4 unterlag, reicht den Oberländern am Sonntag in der Swisspor-Arena ein Unentschieden für das Erreichen der Europa-League-Qualifikation.

Tränen bei Lüthi

Vor Matchanpfiff war die Zeit der Verabschiedungen gewesen: Benjamin Lüthi, Luca Zuffi, Marco Schneuwly und Roland Bättig erhielten Blumen. Mit den Tränen kämpfte Lüthi, der in den letzten elf Jahren immer ein FCT-Leibchen trug. Der Verteidiger spulte in seinem 50. Ernstkampf in dieser Saison nochmals etliche Kilometer ab. Als das Spiel vorbei war, lief er kurz zur Fankurve, um sich für die Unterstützung zu bedanken.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/28267893

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 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Mai 2014, 12:27 
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16.05.2014

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Die Noten zum Spiel YB gegen Thun

Die Akteure der Young Boys überzeugten beim 3:0-Sieg in Thun vor allem vor der Pause. Die Defensivkräfte waren gut, Renato Steffen stark, Torhüter Yvon Mvogo sogar überragend.

Yvon Mvogo: Note 6
Wie gegen Basel (3:1) mit einer sehr überzeugenden Vorstellung. Der junge Goalie wehrte mehrere gefährliche Schüsse der Thuner teilweise überragend ab. Die Bestnote verdiente sich der Keeper mit seinem Reflex auf den Kopfball von Berat Sadik aus sehr kurzer Distanz kurz vor Spielende.

Grégory Wüthrich: Note 5
Der 19-Jährige verrichtete seinen Sicherheitsdienst in der Dreierkette solid, war aufmerksam, ohne besonders gefordert zu werden.

Alain Rochat: Note 5
Erneut in zentraler Rolle in der Abwehr, dort nicht so stark in Zweikämpfe verwickelt wie Wüthrich und von Bergen. Souveräner Auftritt Rochats, der kluge Pässe hinten herausspielte und wie bereits gegen Basel endlich sein Potenzial zeigte.

Steve von Bergen: Note 5
Der Nationalspieler ist in stärkerer Verfassung als noch vor kurzem. Verlor kaum einen Zweikampf, war hartnäckig und traute sich sogar nach vorne.

Scott Sutter: Note 5
Deutlich besser und auffälliger als gegen Basel, in der ersten Halbzeit mit zwei Topchancen und zwei starken Vorbereitungen. Nach der Pause wie die Mitspieler ein bisschen blasser. Aber Sutter ist in dieser Formation erheblich besser aufgehoben als in einer Viererkette hinten rechts.

Leonardo Bertone: Note 4,5
Durfte für Captain Christoph Spycher, der geschont wurde, beginnen. Kämpfte, agierte ordentlich, verlor nur einmal in Bedrängnis einen Ball, nach vorne jedoch ohne Einfluss.

Milan Gajic: Note 5
War nicht oft zu sehen, tat aber die vielen kleinen Dinge im Aufbau korrekt und ist in dieser Form ein echter Gewinn für YB. Gajic kann mit seiner Technik und Übersicht äusserst dominant agieren.

Jan Lecjaks: Note 5
Das 3-4-3-System behagt dem Tschechen. Seine defensive Anfälligkeit fällt weniger ins Gewicht, und der Dynamiker ist schneller vor dem gegnerischen Tor. Lecjaks zeigte eine seiner besten Leistungen im YB-Dress.

Renato Steffen: Note 5,5
Wie gegen Basel mit einer feinen Vorstellung. Schoss ein schönes Tor, war kaum zu bremsen und wirkte äusserst spielfreudig.

Michael Frey: Note 5
Auch der Mittelstürmer wusste zu gefallen, erzielte einen Treffer und vermochte die Bälle jeweils gut zu verarbeiten.

Josef Martinez: Note 4,5
Nicht ganz so stark wie Steffen und Frey, aber ebenfalls fleissig.

Yuya Kubo: Note 5
Kam nach 69 Minuten für Steffen. Der Techniker fühlte sich auf Kunstrasen wohl – und traf.

Christoph Spycher (78. für Frey) und Florent Hadergjonaj (80. für Sutter) waren für eine Note zu kurz im Einsatz.

6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12502085

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 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Mai 2014, 12:48 
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Steffens Genugtuung

Nach unbefriedigenden Monaten blühte Renato Steffen zuletzt auf. Am Donnerstag gelang dem YB-Flügelspieler gegen seinen ehemaligen Klub ein Traumtor.

Fünf Monate ist es her, da befand sich Renato Steffen – nach seinem Wechsel von Thun zu YB im vergangenen Sommer – am Tiefpunkt. Eine schwierige Vorrunde, in welcher ihm nur die Rolle des Ergänzungsspielers geblieben war, neigte sich dem Ende zu.

Und als er wieder einmal eine Bewährungschance erhielt, sah er in der Arena Thun nach einem üblen Foul an seinen ehemaligen Teamkollegen Dennis Hediger die Rote Karte. Gestern nun, an gleichem Ort und gleicher Stelle, erinnerte an Steffens Spiel nichts mehr an den verunsicherten, übermotivierten Akteur aus dem Dezember.

Nachdem er bereits vor fünf Tagen beim 3:1-Sieg gegen Basel getroffen hatte, spielte der quirlige Linksfuss in Thun gross auf. Er war kaum vom Ball zu trennen, suchte selbstbewusst das Eins-gegen-eins und setze mit dem herrlichen 1:0 in der 12.Minute einen frühen Glanzpunkt. «Ich habe mich heute von Beginn an gut gefühlt. Umso schöner, dass der Ball dann auch reingegangen ist», sagte Steffen.

das war steffens bestes spiel im yb-dress. ich würde sagen er ist endlich nach einigen anlaufschwieirgkeiten in bern angekommen. :bravo:


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 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Mai 2014, 15:18 
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warum zum teufel bringt forte den systemwechsel erst in der drittletzten runde???

für mich auch nicht nachvollziehbar.


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