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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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chato
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Verfasst: Sonntag 11. Mai 2014, 12:45 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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mvogo hadergjonaj-wüthrich-von bergen-sutter gajic-bertone martinez-costanzo-steffen frey
yb - basel 1:0
frey
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Grizzly
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Verfasst: Sonntag 11. Mai 2014, 20:53 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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europapokal !!! bravo jungs, auch wenn diese saison eindeutig mehr dringelegen wäre.
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shalako
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Verfasst: Montag 12. Mai 2014, 08:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.05.2014  Zitat: YB-Costanzo
«Der Glaube an uns war nicht sehr gross»
YB festigt sich dank dem 3:1-Sieg gegen Basel vorzeitig den Platz in der Europa League. Auch, weil die Konkurrenz überraschend verliert.
YBs direkte Konkurrenten um den letzten Platz in der Europa League patzen: Luzern blamiert sich zuhause gegen Schlusslicht Lausanne (3:4) und Thun verliert sang- und klanglos in Sion mit 1:3.
Und dann gelingt den kriselnden Bernern ausgerechnet ein überzeugender Sieg über Basel. Damit hat YB die Europa League geschafft - und muss im Derby am Donnerstag in Thun nicht mehr zittern.
Moreno Costanzo zu Blick.ch: «Der Druck aus dem Umfeld wurde grösser. Der Glaube an uns war nicht sehr gross. Umso wichtiger, dass wir ein Ausrufezeichen setzen konnten. Wir haben alle gekämpft.»
«Es war unser grosses Ziel, dem FCB die Meisterfeier zu vermiesen. Wir wollten nicht, dass die Basler bei uns feiern», sagt Torschütze Renato Steffen. Die Quali für die Europa League freue die Spieler riesig.
Basels Fabian Frei: «YB hat einen guten Match gemacht. Wir müssen uns jetzt nochmals vier Tage konzentrieren und dann hoffe ich, dass wir die Saison am Donnerstag abschliessen können.»
Der FCB spielt noch in Aarau und zuhause gegen Lausanne, benötigt für den Titel noch einen Sieg, falls GC die restlichen Spiele gewinnt. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 45519.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 12. Mai 2014, 08:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.05.2014  Zitat: Basel nach Niederlage bei YB noch nicht Meister
Die Meisterentscheidung in der Super League ist vertagt. Der FC Basel verlor bei YB mit 1:3 und führt zwei Runden vor Schluss weiterhin 4 Punkte vor GC. Die Tore für die Berner erzielten Steffen, Costanzo und Rochat.
YB schaffte damit die angestrebte Qualifikation für die Europa League. Basel benötigt aus den letzten beiden Spielen gegen Aarau (auswärts) und Lausanne (zuhause) noch maximal drei Punkte zum Titelgewinn.
«Es war ein verdienter Sieg von YB», räumte Basel-Coach Murat Yakin ein. «Nach ihrer Führung mussten wir aufmachen und liefen in klassische Konter. Jetzt müssen wir ruhig bleiben und uns gut auf das Spiel in Aarau vorbereiten.»
YB-Coach Uli Forte freute sich: «Endlich konnte sich diese junge Mannschaft einmal belohnen.» Die Europacup-Qualifikation sei von Beginn weg das erklärte Ziel von YB gewesen. «Jetzt sind wir froh, dass wir es vorzeitig erreicht haben.» Schwierige Bedingungen
Der Sieg der Platzherren vor 20'000 Zuschauern ging völlig in Ordnung. Die zuletzt enttäuschenden Gelbschwarzen hatten in der intensiv geführten Partie von Beginn weg mehr vom Spiel, auch wenn Top-Chancen wegen der garstigen Bedingungen in der Startphase (starker Regen) und der konsequenten Abwehrarbeit beider Teams zunächst ausblieben.
Forte und Yakin setzten beide auf eine Dreierabwehr, bei den Bernern stand Christoph Spycher trotz seines am Mittwoch erlittenen Nasenbeinbruchs in der Startaufstellung. Der Ende Saison zurücktretende Mittelfeldspieler trug eine Gesichtsmaske.
Steffen schiesst YB in Führung
Die YB-Führung erzielte Renato Steffen in der 36. Minute. Der Ex-Thuner lenkte mit dem Kopf eine scharfe Hereingabe von Jan Lecjaks zum 1:0 ab. Basel-Hüter Yann Sommer war ebenso chancenlos wie bei Moreno Costanzos 2:0: Der Mittelfeldspieler kam nach 65 Minuten nach einer 2:1-Situation alleine vor seinem Nati-Kollegen Sommer zum Abschluss und versenkte eiskalt.
Turbulente Schlussphase
Mit Alain Rochats Kopfballtreffer zum 3:0 nach einem Costanzo-Eckball (75.) schien die Partie entschieden, doch in der Schlussphase kam es noch zu zahlreichen Torszenen. Eine davon nutzte Valentin Stocker zum 1:3 - und kurz darauf hätte Marek Suchy beinahe das 2:3 erzielt. Der Tscheche scheiterte aber an Yvon Mvogo, der im Berner Tor eine starke Partie zeigte.
Basler Serie zu Ende
Letztlich hat sich der FC Basel die erste Super-League-Niederlage seit 28 Spielen (1:2 gegen Zürich im vergangenen August ) selbst zuzuschreiben. Erst nach der Pause und der Einwechslung von Marco Streller, der nach knapp einmonatiger Verletzungspause sein Comeback gab, suchte der Titelverteidiger vermehrt die Offensive.
Für die Young Boys war es im 4. Anlauf in dieser Saison der erste Sieg über Basel. In den drei vorherigen Direktbegegnungen hatten sie eine Führung jeweils nicht über die Distanz gebracht. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... ht-meister
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shalako
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Verfasst: Montag 12. Mai 2014, 08:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.05.2014  Zitat: YB in der Europa League
Basel muss Meisterparty verschieben
Das Meisterrennen ist noch nicht entschieden. Nach GC am Samstag patzt auch der FCB am Sonntag. YB schickt die Basler mit 3:1 nach Hause – und feiert den Platz in der Europa League.
Nach der GC-Pleite in Aarau (0:4) vom Samstag war klar – siegt der FCB in Bern, ist er Schweizer Meister.
Daraus wird allerdings nichts. YB siegt 3:1, vertagt die Basler Meisterparty und fügt dem FCB die erst zweite Niederlage in der bisherigen Meisterschaft und die erste nach 28 Spielen zu!
Gleichzeitig macht die Forte-Truppe die Quali für die Europa-League klar.
Einen grossen Anteil am Berner Sieg hat Renato Steffen. Erst köpft der Aaraguer in YB-Diensten eine Lecjaks-Flanke aus kurzer Distanz wuchtig zum 1:0 ins Netz (37.). Fabian Schär auf der Linie hebt das Offside auf.
In Halbzeit zwei steckt derselbe Steffen im Mittelfeld wunderbar auf Michael Frey durch. Dieser behält die Übersicht, bedient Costanzo, der völlig freistehend FCB-Keeper Sommer zum 2:0 bezwingt (65.).
Eine Costanzo-Ecke nickt Alain Rochat schliesslich zum 3:0 ein (75.). Die Entscheidung.
Oder doch nicht? Stocker verkürzt aus 17 Metern herrlich auf 1:3 (80.). Sekunden später packt der 19-jährige YB-Goalie eine Weltklasse-Parade aus, entschärft ein Schär-Kopfball-Torpedo aus kurzer Distanz.
So bleibts beim 3:1-Sieg für YB. Die Berner können die Europa League damit sicher planen. Auch, weil Thun (1:3 in Sion) und Luzern (3:4 gegen Lausanne) überraschend verlieren.
Basel kann mit einem Sieg über Aarau am Donnerstag Meister werden. Und zum Schluss wartet Absteiger Lausanne. Da geht trotz Pleite bei YB wohl nichts mehr schief.
YB - Basel 3:1 (1:0) Stade de Suisse, Bern. - SR Klossner, Stephan, Switzerland. - Tore: 36. Renato Steffen 1:0 (Jan Lecjaks), 65. Moreno Costanzo 2:0 (Michael Frey), 75. Alain Rochat 3:0 (Moreno Costanzo), 82. Valentin Stocker 3:1 (Marco Streller).
YB: Mvogo Y., Wuthrich G., von Bergen S., Rochat A., Sutter S., Gajic M., Spycher C., Lecjaks J., Steffen R., Frey M., Martinez J. - Einwechslungen: Costanzo M. (60. für Martinez J.), Kubo Y. (69. für Frey M.), Hadergjonaj F. (78. für Sutter S.).
Basel: Sommer Y., Schar F., Suchy M., Sauro G., Voser K., Die S., Frei F., Diaz M., Aliji N., Sio G., Stocker V. - Einwechslungen: Streller M. (46. für Sio G.), Degen P. (61. für Voser K.), Delgado M. (76. für Die S.).
Verwarnungen: YB: 19. Spycher C. (Gelb). Basel: 77. Streller M. (Gelb), 90. Aliji N. (Gelb). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 45232.html
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shalako
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Verfasst: Montag 12. Mai 2014, 08:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.05.2014  Zitat: Versöhnung am YB-Traumsonntag
Unter den YB-Spielern ist die Erleichterung nach dem verdienten und überzeugenden 3:1-Sieg gegen Basel gross.
Ja: YB jubelt! Und, ja, Basel trauert einer verpassten Chance nach! Die strahlenden Spieler der Young Boys lassen sich vom Anhang feiern, während die FCB-Akteure mit hängenden Schultern vom Platz schleichen!
Irgendetwas läuft am Sonntagnachmittag anders ab als gewohnt und erwartet, der Beobachter reibt sich die Augen. Es ist tatsächlich so, wie es sonst kaum einmal ist: YB schlägt Basel in einer ziemlich wichtigen Fussballpartie. Und der Berner Erfolg ist nicht gestohlen, im Gegenteil: Er ist verdient, nach einer tollen Leistung, solidarisch, kämpferisch, leidenschaftlich. Es ist auch ein Trainersieg, weil Uli Forte System, Einstellung und Mentalität verändert hat. Und es ist vor allem die Krönung eines für die Young Boys traumhaften Sonntags. Sie haben mit dem 3:1-Heimsieg gegen den FCB das Saisonziel erfüllt – und den Europacup erreicht. Vorzeitig, nach 34 Runden.
Was sich wie eine Selbstverständlichkeit anhört, ist nach teilweise miserablen Vorstellungen in den letzten Wochen von vielen kaum für möglich gehalten worden. Umso euphorischer und versöhnlicher ist die Ambiance im Stade de Suisse. YB feiert an der Party, die ein grosses Basler Meisterfest hätte sein sollen.
Dabei ist der Erfolg der Young Boys ja durchaus logisch. Ohne Druck kann diese gewiss talentierte Mannschaft unbelastet und forsch aufspielen. Und am Sonntag hatte YB wenig zu verlieren. Die Konkurrenten Thun (1:3 in Sitten) und überraschend auch Luzern (3:4 gegen Lausanne) hatten kurz zuvor gepatzt, selbst bei einer Heimniederlage wären die Young Boys Dritte geblieben.
Basel dagegen hätte mit einem Auswärtssieg als Champion festgestanden, nachdem Rivale GC am Samstagabend sensationell 0:4 bei Aarau verloren hatte. In dieser Wundertütenliga bewarb sich YB gestern erneut mit Verve für die Rolle der Oberwundertüte.
Auf einmal klappte vieles, was zuletzt fürchterlich missriet. Hier also grätschten, rannten und kämpften YB-Spieler, da lief der Ball für Gelb und Schwarz, dort glänzten die Young Boys mit Effizienz. Und, wie passend, die Torschützen Renato Steffen, Moreno Costanzo und Alain Rochat gehörten zuletzt zu den Sorgenkindern, kritisiert in den Medien und bei den Fans wegen Ausrastern, Spielweise, Fehlern. «Dieser Sieg tut uns sehr gut», sagt der 22-jährige Steffen aufgedreht, «und vor allem ist es sehr wichtig, haben wir die Basel-Meisterfeier in unserem Stadion nicht zugelassen.»
Sein Captain Christoph Spycher, 14 Jahre älter, läuft derweil mit den beiden Söhnen an der Hand in die Kabine. Später analysiert er das Geschehen sachlich, nennt den Vortrag der Young Boys «beherzt» und lobt die «Stabilität» im Auftritt: «Wir hielten heute zusammen, das hat uns ausgezeichnet.»
Mit dieser unerwarteten Leistungssteigerung hat YB am Sonntag alle überrascht. Die letzte Saisonwoche mit den Auftritten in Thun (am Donnerstag) und gegen St.Gallen (am Sonntag) wird nun nicht, wie im Verein befürchtet, zur Zitterpartie. Weil Luzern und Thun, die je 5 Punkte zurückliegen, in der letzten Runde aufeinandertreffen, kann der Dritte YB nicht mehr von beiden Kontrahenten überholt werden.
«Wir haben unser Saisonziel erreicht und uns für den Europacup qualifiziert», sagt Moreno Costanzo, «aber natürlich heisst das jetzt nicht, dass wir restlos zufrieden sind.» Spielerisch sei die Darbietung gegen Basel nicht überragend gewesen, findet Costanzo, «aber wir haben heute wirklich toll gekämpft und gezeigt, was wir können.»
Im Lazarett YB mit den vielen Verletzten gehören Costanzo wie Spycher zu den Patienten, die derzeit nur mit medizinischer Hilfe einsatzbereit sind. Costanzo trainierte Ende Woche wegen Problemen an der Achillessehne und am Sprunggelenk nicht, am Sonntagmorgen bestand er einen Belastungstest, schluckte Schmerztabletten – und wurde gegen Basel in der zweiten Halbzeit eingewechselt.
Spycher wiederum lief am Sonntag nach seinem Nasenbeinbruch mit einer furchteinflössenden Gesichtsmaske auf. Er verlor aber, wie YB, die Orientierung am Sonntag nicht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27137373
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shalako
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Verfasst: Montag 12. Mai 2014, 08:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.05.2014  Zitat: Für die Party sorgt YB
Im Spiel, in dem Basel vorzeitig hätte Meister werden können, bezwingen die Young Boys den Leader 3:1. Dank dem 15. Saisonsieg sichern sie sich die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation.
Es war nicht die Party, die angekündigt war. Ausgelassen war die Freude gestern kurz vor 18 Uhr im Stade de Suisse trotzdem. YB hatte nämlich mit dem 3:1 nicht nur die Basler Meisterfeier vertagt, sondern seinerseits den entscheidenden Schritt zur Teilnahme an der Europa League gemacht. «Ich bin gottenfroh, dass wir unser Ziel erreicht haben», sagte Uli Forte, er sprach von einem «grossen Stein», der ihm vom Herzen gefallen sei. Nun könne YB ohne Druck in die letzten zwei Partien gegen Thun und St. Gallen steigen. «Ohne Druck stimmt nicht ganz», präzisierte er seine Aussage gleich wieder, «denn wir wollen die Saison auf Platz 3 beenden.»
Für die Young Boys waren zuvor schon die ersten Sonntagsspiele nach Wunsch verlaufen. Weil Luzern gegen Lausanne völlig überraschend verlor und auch Thun beim erstarkten Sion ohne Punkt blieb (siehe Text rechts), wusste die Berner Mannschaft, dass ein Sieg über den Leader zum definitiven Erreichen der Europa-League-Qualifikation genügt, weil die beiden Verfolger in der letzten Runde noch die Direktbegegnung bestreiten müssen. «Mit dem Sieg gegen den FCB hat sich die Mannschaft nun selber belohnt», freute sich Forte, der im Vorfeld der Partie gefordert hatte, dass YB nun wieder einmal «einen Big Point» abliefern müsse.
Das Kompliment von Yakin
Am ersten Sieg gegen den FCB im vierten Anlauf hatte der YB-Trainer selber massgeblichen Anteil. Seine taktische Umstellung auf eine Dreier-Abwehr mit Wüthrich, Rochat und Von Bergen, die im Defensivspiel mit den beiden Aussenläufern Sutter und Lecjaks eine Fünferkette bildeten, zeigte den erhofften Effekt. YB liess lange keine klare Torchance des Gegners zu. Gegen Basel sei es sehr wichtig, die Breite gut abzudecken, weil die Mannschaft in den Schnittstellen sehr stark sei, «und das geht besser mit fünf Spielern in der Defensive», erklärte Forte. «Das war clever», erhielt er dafür auch von Murat Yakin ein Kompliment. Dass die Rechnung aufging, lag ausserdem daran, dass die Berner eine Effizienz an den Tag legten, die sie in dieser Saison oft vermissen liessen. Das von Sutter und Lecjaks gut vorbereitete 1:0 (36.) von Steffen war beispielsweise die einzige nennenswerte YB-Offensivaktion vor der Pause.
Dass der Auftritt der Young Boys insgesamt zwar sehr gut, aber nie souverän war, lag an den Ereignissen der zweiten Halbzeit. Selbst als Costanzo, der wegen Achillessehnenproblemen zunächst auf der Bank blieb, nach einem perfekten Konter über Steffen und Frey das 2:0 gelang und Rochat wenig später mit einem Kopfball gar auf 3:0 erhöhen konnte, blieb den Berner Zuschauern das Zittern in der letzten Viertelstunde nicht erspart. Nach Stockers 1:3 drohte mehrmals gar ein zweites Gegentor, das für viel Dramatik gesorgt hätte. Doch der bis auf ein Missverständnis mit Rochat fehlerlose Mvogo liess keinen Treffer mehr zu.
Die Freude auf den Rängen
Für Forte war dieser Makel nach dem Spiel und dem Sieg verständlicherweise kein Thema mehr. Er freute sich vielmehr über die «positive Stimmung im Stadion», dass der Funke sofort wieder aufs Publikum übertragen wurde, «und zwar war nicht nur auf unsere Hardcore-Fans hinter dem Tor». YB habe gezeigt, wie viel Potenzial in dieser Mannschaft stecke. «Und dieses wollen wir nächste Saison voll ausspielen.»
Der FCB dagegen kann den Blick nach der zweiten Saisonniederlage noch nicht nach vorne richten. Gegen Aarau und Lausanne hat er zwei weitere Chancen, die Meisterparty nachzuholen.
Young Boys - Basel 3:1 (1:0)
Stade de Suisse. - 20'278 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 36. Steffen (Lecjaks) 1:0. 65. Costanzo (Frey) 2:0. 75. Rochat (Corner Costanzo) 3:0. 82. Stocker (Streller) 3:1.
Young Boys: Mvogo; Wüthrich, Rochat, von Bergen; Sutter (76. Hadergjonaj), Gajic, Spycher, Lecjaks; Steffen, Frey (69. Kubo), Martinez (60. Costanzo).
Basel: Sommer; Schär, Suchy, Sauro; Voser (61. Philipp Degen), Serey Die (76. Delgado), Diaz, Aliji; Stocker, Frei; Sio (46. Streller).
Bemerkungen: Young Boys ohne Zarate (gesperrt), Bürki, Doubaï, Gerndt, Nuzzolo, Vilotic, Simpson und Wölfli (alle verletzt), Basel ohne Callà, Ivanov und Xhaka (alle verletzt). Verwarnungen: 19. Spycher (Reklamieren). 76. Streller (Foul). 91. Aliji (Foul). http://www.derbund.ch/sport/fussball/-F ... y/30415046
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 12. Mai 2014, 08:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.05.2014  Zitat: Forte zu Yakin: «Wir hatten die Punkte nötiger als ihr, danke dafür»
«Akzeptieren und abhaken», tönte es nach dem 1:3 gegen die Young Boys aus dem Basler Lager. In Aarau hat Rot-Blau am Donnerstag den zweiten Matchball zum Meistertitel auf dem Fuss.
Frust, oder gar Wut? Nein, mehr als die unmittelbare Enttäuschung über die Niederlage war da in den Reihen der Basler nicht auszumachen. Das beweist die Szene mit den beiden Trainern in der Hauptrolle, die sich kurz vor der Medienkonferenz im Kabinengang abspielt: Auf Uli Fortes Lackschuhen liegt eine dicke Dreckschicht, die sich während der etlichen Ausflüge des YB-Trainers an die Seitenlinie bildete.
Also bittet Forte einen Ordner um einen Lumpen und poliert sich das Schuhwerk. Als er erblickt, dass auch Murat Yakins Treter im schlammigen Rasen gelitten haben, legt Forte sogleich beim FCB-Trainer Hand an. Forte gebückt vor Yakin, der sich grinsend auf Fortes Rücken abstützt – was für ein Bild! «Wir hatten die Punkte nötiger als ihr, danke dafür», lacht der YB-Trainer, bevor die beiden Arm in Arm davonlaufen.
Der coole Marco Streller
Die Berner haben ihr Mindestziel, die Qualifikation für den Europacup, mit dem gestrigen Sieg erreicht. Dass auch Rot-Blau das Fussballjahr erfolgreich beschliessen wird, daran zweifelt trotz des 1:3 gegen YB niemand. Nicht einmal die Basler selbst.
«Bei allem Respekt vor Lausanne und Aarau – aber wer gegen den Absteiger und gegen ein Team, für das die Saison gelaufen ist, keinen Sieg holt, der muss nicht einmal an den Titel denken», sagt Marco Streller. Es sei, so der wiedergenesene Captain, zum richtigen Zeitpunkt ein Schuss vor den Bug gewesen. «Wir wissen jetzt, dass uns die Meisterschaft nicht geschenkt wird. Aber ich habe überhaupt keine Bedenken, dass diese Niederlage etwas Negatives auslöst. Dafür sind wir zu erfahren in entscheidenden Situationen.» Enttäuschung? Ja. Anspannung, Frust oder gar Wut? Nein. So cool, wie er die Flasche mit dem Energiegetränk um den Zeigefinger wirbelt, so cool ist Streller trotz der zweiten Saisonniederlage auch.
Schlaftablette für Fabian Frei
Ein Grossteil der Basler verfolgte am Vorabend im Sitzungsraum des Teamhotels den Untergang der Grasshoppers in Aarau. Einige seien mit lachenden Gesichtern in ihren Zimmern verschwunden, erzählt Fabian Frei. Und so habe er erwartet, dass das 0:4 von GC seine Mannschaft für die Partie gegen YB beflügeln würde. «Eine Erklärung, warum es anders kam, habe ich auf die Schnelle keine. Ausser vielleicht, dass YB es schon recht gut gemacht hat.»
Kam der erste Matchball, weil unerwartet, zu früh? «Nein, das sicher nicht. Aber vielleicht haben einige nicht so gut geschlafen, als sie vom GC-Resultat hörten. Ich habe zur Sicherheit eine Tablette genommen», sagt Frei. Eine Erklärung für die Niederlage fiel ihm wie allen seinen Teamkollegen merklich schwer.
Dass es diese im Gesamtfazit der Saison auch nicht braucht, davon ist auszugehen. Nur schon aufgrund der Tatsache, dass bei vier Punkten Differenz zwischen Basel und GC nur noch zwei Spiele zu absolvieren sind. Fabian Frei: «Dass die Spiele weniger werden, spricht für uns und gegen GC. Aber wir fahren nach Aarau, um zu gewinnen. Ehrensache, dass wir den Titel aus eigener Kraft holen wollen.»
Für die Romantiker unter den Fussballfans wäre es eine tolle Geschichte , würde sich der FCB, der noble Vorzeigeklub der Schweiz mit dem grössten Stadion, am Donnerstag ausgerechnet in der Aarauer Stadionruine «Brügglifeld» zum Meister krönen. http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -127966806
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 12. Mai 2014, 08:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.05.2014  Zitat: Forte gratuliert Yakin zum Titel
Nach dem Sieg der Berner putzt Uli Forte die Schuhe von Murat Yakin. Gratuliert der YB-Trainer seinem Trainerkollegen da schon zum Meistertitel?
Es war eine kleine, aber schmucke Szene am Rande einer Partie, in der es für zwei Mannschaften in der höchsten Schweizer Spielklasse um viel ging und die viel über das freundschaftliche Verhältnis zwischen Uli Forte und Murat Yakin aussagt.
Während der Begegnung zwischen YB und dem FC Basel (3:1) hat es am Sonntagnachmittag in Bern phasenweise wie aus Eimern geschüttet. Innert weniger Minuten war der Boden am Spielfeldrand im Stade de Suisse aufgeweicht und matschig. Nichts für elegante Strassentreter, wie sie Uli Forte und Murat Yakin zum Anzug getragen haben. Im Nu klebte jede Menge Erde und Gras auf den schwarzen «Budapestern» (das Schuhmodell mit dem typischen Lochmuster) von Forte und Yakin.
Viel Spass und eine schöne Geste
Ehe sich Forte auf den Weg zur Medienkonferenz macht, lässt sich der YB-Trainer noch im Gang einen Lumpen zuwerfen, um seine Schuhe wenigstens notdürftig zu säubern. Just in dem Moment biegt Yakin um die Ecke. Der sieht Forte, zögert, dann huscht ein schelmisches Lächeln über das Gesicht des FCB-Trainers - und flugs hält er ihm einfach seinen Fuss hin. Forte geht auf das Spässchen ein und putzt Yakin gleich beide Schuhe. Das nennt man Gastfreundschaft.
«Ich habe gesehen, dass seine Schuhe auch schmutzig sind und sehe darin überhaupt kein Problem, so einem Toptrainer und ehemaligen Nationalspieler die Schuhe zu putzen und bin mir nicht zu schade dazu», sagt Forte wenige Minuten später an der Pressekonferenz. Und Yakin? «Ich habe die Gelegenheit genutzt, als ich gesehen habe, dass er gerade dabei war, seine Schuhe zu putzen und habe einfach meine hingehalten», sagt Yakin lachend, «ich kenne Uli gut und es war eine schöne Geste.»
Also doch keine Gratulation zum Meistertitel? Forte: «Doch, das kann man so sehen. Basel hat jetzt noch zwei Matchbälle und einen werden sie sicher verwerten.» http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/11462121
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shalako
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Verfasst: Montag 12. Mai 2014, 08:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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12.05.2014  Zitat: Gratulation zum Meistertitel
YB-Forte putzt FCB-Yakin die Schuhe!
Ist das schon die Meistergratulation? In den Katakomben des Stade de Suisse putzt YB-Trainer Uli Forte seinem Kollegen Murat Yakin aus Basel die Schuhe.
Kuriose Szene nach dem 3:1-Sieg der Young Boys über den FC Basel. In den Katakomben des Stade de Suisse macht sich YB-Trainer Uli Forte (40) bereit für die Pressekonferenz. Im Anzug. Und gut gelaunt, versteht sich.
Doch da ist auch Basel-Trainer Murat Yakin (39). Ebenfalls im Anzug. Und wohl etwas weniger gut gelaunt, nachdem der FCB die Meisterparty verschieben muss.
Forte, ganz Gentleman, sieht, dass Yakin noch Dreck vom Berner Rasen an den Schuhen klebt – und putzt seinem Kollegen kurzerhand die Treter!
Yakins Miene hellt sich sofort auf. Mit einem breiten Lächeln hält er Forte die Schuhe hin, der sie mit einem schwarzen Lappen abwischt. Danach laufen die beiden Arm in Arm in Richtung Pressekonferenz.
Der YB-Coach erklärt: «Ich war selber gleich an meinen Schuhen dran, weil sie doch recht mitgenommen wurden während dem Spiel. Dann kam Muri dazu und ich sah, dass auch seine Schuhe dreckig sind. Da habe ich natürlich kein Problem damit, einem solchen Top-Trainer und Ex-Internationalen die Schuhe zu putzen. Dafür bin ich mir nicht zu schade.»
War das schon die symbolische Gratulation zum Schweizer Meistertitel? «Ja, in dem Sinne schon», meint Forte. «Für uns war einfach wichtig, dass diese Party nicht hier in Bern stattfindet.»
Und was sagt Murat Yakin zur Schuhputzaktion? Der FCB-Trainer lacht: «Ich hab die Gelegenheit gleich ausgenutzt. Ich sah, dass er bereit war, seine Schuhe zu putzen. Da hab ich gleich meine hingehalten. Ich kenne Uli ja gut. Und das war eine schöne Geste von ihm.» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 45858.html
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