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 Beitrag Verfasst: Montag 5. Mai 2014, 16:07 
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Wohnort: Bern
BSC Young Boys - FC Basel

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Stadion Wankdorf
Sonntag, 11. Mai 2014
Zeit: 16.00 Uhr

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Webseiten FC Basel:
http://www.fcb.ch
http://www.rotblau.ch
http://www.ravens.ch
http://www.joggeli.ch
http://www.bahndamm-c2.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-basel ... in_26.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Basel
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Base ... 1126076406
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Basel/8236313426
http://www.stades.ch/StJakobPark-photos.html

Forum FC Basel:
http://www.fcbforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche FC Basel:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs
http://www.transfermarkt.de/de/basics/v ... 52_26.html
http://www.football-lineups.com/team/FC ... 12/fixture
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-basel
http://de.soccerway.com/matches/2014/05 ... el/1481348
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2012


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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Mai 2014, 00:12 
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Wohnort: In der Brauerei
Vorschau auf YB - Basel

BSC Young Boys - FC Basel, Sonntag, 11. Mai 2014, 16:00 Uhr, Stade de Suisse Nationalstadion, Bern.


Die Situation beim BSC Young Boys:

Verletzte Spieler:
Raphael Nuzzolo (Schlüsselbeinbruch), Milan Vilotic (Fussverletzung), Alexander Gerndt (Fussverletzungen), Marco Wölfli (Achillessehnenriss), Marco Bürki (rekonvaleszent nach Fussbruch), Josh Simpson (Beinverletzungen), Pascal Doubai (Knieverletzungen).

Einsatz fraglich:
Christoph Spycher (Nasenbeinbruch).

Gesperrter Spieler:
Gonzalo Zarate (gesperrt nach Platzverweis).

Vorverkauf:
Bisher wurden rund 17'300 Tickets (davon 11'300 Jahreskarten) verkauft.

Anreise:
Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen.

Radio:
Das Spiel wird live übertragen unter www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.

Gesperrter Spieler:
Gonzalo Zarate (gesperrt nach Platzverweis).


Zuletzt geändert von Bierflasche am Sonntag 11. Mai 2014, 09:01, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Mai 2014, 10:57 
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10.05.2014

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YB geht am Stock - FCB kann im Wankdorf Meister werden

YB hat viele Verletzte zu beklagen und wird von Thun und Luzern bedrängt. Und der FCB feiert vielleicht schon am Sonntag den Meistertitel.

YB kriselt mal wieder und wankt dem Saisonende entgegen. Zum sportlichen Kriechgang gesellen sich heftige Personalsorgen. Am Mittwoch, beim 2:2 gegen Aarau, fehlten acht Akteure: Gonzalo Zarate und Alain Rochat waren gesperrt, Marco Wölfli, Alexander Gerndt, Marco Bürki, Josh Simpson, Pascal Doubai und Milan Vilotic sind verletzt und fallen teilweise seit Monaten aus. Gegen Aarau schliesslich erlitt Raphaël Nuzzolo beim Sturz nach seinem Tor zum 2:0 (!) einen Schlüsselbeinbruch – er wurde am Donnerstag operiert und kann in dieser Saison nicht mehr eingesetzt werden.

Spychers Nasenbeinbruch

Wie lange derweil Christoph Spycher ausfällt, ist offen. Ein vorzeitiges Saisonende käme bei ihm dem Abschluss der Karriere gleich. Der YB-Captain erhielt gegen Aarau in einem Zweikampf den Ellbogen von Linus Hallenius ins Gesicht geschlagen und spielte die Partie zu Ende. Am Donnerstag stellte sich heraus, dass sich Spycher einen Nasenbeinbruch zuzog. Der Einsatz des 36-Jährigen am Sonntag im Heimspiel gegen Leader Basel ist fraglich.

Weil der FC Thun am Donnerstag in Lausanne 3:1 siegte, kam es zum Zusammenschluss im Kampf um die Teilnahme am Europacup. Der Dritte YB hat noch zwei Punkte Vorsprung auf Thun und Luzern.

Nach der Partie gegen Basel kommt es für die Young Boys am Donnerstag zum brisanten Derby im Oberland, ehe es in der letzten Runde in neun Tagen gegen St.Gallen geht. Werden die Stadtberner noch von den zwei Konkurrenten überholt, wäre das eine grosse Peinlichkeit für sie. Zum zweiten Mal in Serie hätte der Grossklub den Europacup verpasst. Interessant werden die nächsten Tage bestimmt, in der letzten Runde kommt es auch noch zum Duell Luzern-Thun.

Basel enttrohnt YB

Und möglicherweise ist YB am Sonntag mal wieder dabei, wenn ein anderes Team feiert. Theoretisch könnte Basel bereits am Sonntag Meister werden. Falls Titelrivale GC, der vier Punkte zurückliegt, am Samstag in Aarau verliert, wäre der FCB mit einem Sieg im Stade de Suisse Champion. Es wäre der fünfte Titelgewinn der Basler in Serie, damit hätten sie YB als Rekordhalter abgelöst. Von 1957 bis 1960 reüssierten die Berner viermal en suite – seither aber in 54 Jahren nur noch einmal (1986). Es ist eine bittere Statistik für YB.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18623301

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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Mai 2014, 11:49 
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sutter----wüthrich----von bergen------lecjaks

----------bertone--------costanzo-----------

martinez------------frey--------------steffen

--------------------kubo--------------------


Zuletzt geändert von Marc am Sonntag 11. Mai 2014, 09:42, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Mai 2014, 13:30 
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sutter-----wüthrich-------von bergen---------lecjaks
---------bertone-----------costanzo----------------
martinez----------------kubo----------------steffen
------------------------frey------------------------


yb - fc basel 2:1

martinez, costanzo

20'000


Zuletzt geändert von JFK am Sonntag 11. Mai 2014, 10:17, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Mai 2014, 22:38 
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Cool, aber gegen den Druck nicht immun

Seit knapp einem halben Jahr hütet Yvon Mvogo das YB-Tor. Vor der Partie im Stade de Suisse gegen Basel am Sonntag zeigt sich der 19-Jährige mit seinen Darbietungen im Grossen und Ganzen zufrieden. Und er sagt, warum auch er nun Druck verspüre.

Es war eine grosse Verantwortung, die Yvon Mvogo im vergangenen Dezember übertragen wurde. Er, der bis dahin keine einzige Super-League-Partie bestritten hatte, war nach der Verletzung von Marco Wölfli dazu auserkoren, bei den ambitionierten Young Boys bis zum Saisonende das Tor zu hüten. Dem Druck und der Erwartungshaltung begegnete Mvogo mit viel Coolness. So wie sein Vorbild David de Gea bei Manchester United.

Der spanische Torhüter ist beim Renommierklub mittlerweile unumstritten. Doch als er im Sommer 2011 für rund 25 Millionen Franken von Atlético Madrid nach England gewechselt hatte, um dort in die grossen Fussstapfen von Edwin van der Sar zu treten, tat sich de Gea schwer damit. Der damals 20-Jährige beging Fehler, wurde bald einmal als Flop bezeichnet und zwischenzeitlich auf die Ersatzbank verbannt. «Er war einige Male am Boden», erinnert sich Mvogo. «Doch er bewahrte die Ruhe und arbeitete weiter hart an sich.» Dies habe er auch beherzigt, als er Ende 2013 plötzlich in den Mittelpunkt gerückt sei, sagt Mvogo.

Vorsichtiger geworden

Seither sind fünf Monate vergangen. Mittlerweile hat der 19-Jährige 17 Spiele in der höchsten Schweizer Liga bestritten und dabei zuletzt hautnah miterlebt, wie die Young Boys immer tiefer in die Krise gerieten. Vor allem auch, weil die mit 18 Gegentoren viertbeste Abwehr der Hinrunde seit geraumer Zeit ihren Namen nicht mehr verdient. So wurde Mvogo bereits 31-mal bezwungen. «Wir spielen nach hinten nicht diszipliniert genug», sagt der U-21-Nationaltorhüter. «Das trifft auf alle im Team zu.» Mvogo findet, er habe der Mannschaft aber dennoch helfen können. «Insgesamt bin ich mit meinen Leistungen zufrieden. Auch wenn es zwei, drei Partien gab, in denen ich besser hätte agieren können.»

Seine Darbietungen schaut sich der 188 Zentimeter grosse Modellathlet jeweils im Nachgang eines Spiels zu Hause noch einmal an und bespricht sie dann mit Goalietrainer Paolo Collaviti. «Ich will mich ständig verbessern», sagt Mvogo.

Das Talent, das kürzlich Kameruns Nationaltrainer Volker Finke eine Absage erteilte, verfolgt hohe Ziele. Er wolle bei den Bernern über kurz oder lang Stammtorhüter sein, sagt Mvogo. Eine Aussage, die in einer Zeitung zuletzt zugespitzt worden war und so für Wirbel sorgte. Der Freiburger ist deshalb im Umgang mit den Medien vorsichtiger geworden. Obwohl er passabel Deutsch spricht, gibt er nun lieber wieder in Französisch Auskunft. Damit keine Missverständnisse entstehen. «Marco ist die Nummer 1. Das ist doch klar», sagt Mvogo zu seinem Duell mit Wölfli. «Ich will aber um meinen Platz kämpfen und werde das dem Coach in jedem Training beweisen.»

Das Saisonziel ist in Gefahr

Vorab konzentriere er sich aber auf das Saisonfinale, sagt Mvogo. Weil die Young Boys in den vergangenen zwei Partien nur einen Punkt geholt haben, riskieren sie, nach dem Spiel gegen Basel (16Uhr) morgen zum ersten Mal seit Anfang Dezember und der Partie in Thun, in welcher Mvogo Wölfli ersetzt hatte, wieder auf den fünften Platz abzurutschen und so die Qualifikation für die Europa League zu verpassen. «Nun spüre ich schon ein wenig Druck. Wir wollen unbedingt Dritter werden», sagt Mvogo. Gelingt dies den Young Boys, würden sie eine schwierige Saison versöhnlich abschliessen. Und Mvogo hätte wohl seinem Vorbild de Gea doch etwas voraus: Manchester United dürfte nächstes Jahr europäisch nicht vertreten sein.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24844225

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Mai 2014, 09:30 
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YBs Europa-League-Ambitionen letzte Hürde für den FCB

Mit einem Sieg bei den Young Boys kann der FC Basel am Sonntag vorzeitig den 5. Meistertitel in Serie feiern. Die Berner haben allerdings noch die Europa-League-Qualifikation als Ziel und wollen gegen den Leader mutig auftreten.

Nach dem 0:4 von Konkurrent GC in Aarau hat Basel die Chance, den Meistertitel bereits in der drittletzten Runde sicherzustellen. «Wir sind gut drauf», zeigt sich Coach Murat Yakin mit seinem Team zufrieden.

Titelrekord zum Greifen nahe

Es wäre der 5. Titelgewinn in Folge. Damit würde der FCB, derzeit noch gleichauf mit den Young Boys (1957-60), alleiniger Serien-Rekordhalter.

Ausgerechnet die Berner stehen dem Vorhaben zumindest am Sonntag entgegen. Geschichte und Gegner interessieren die YB-Akteure aber nicht sonderlich: «Nicht Basel ein Bein zu stellen, motiviert mich, sondern die Qualifikation für die Europa League», sagt Stürmer Michael Frey.
Allfällige Führung verteidigen

Der Youngster, der am Mittwoch gegen Aarau (2:2) eine dreimonatige persönliche Torflaute beendete, kündigte an, mutig nach vorne zu spielen. «Und wenn wir das 1:0 erzielen, müssen wir die Führung auch mal halten». Denn YB ist in den bisherigen Saisonspielen gegen Basel immer in Führung gegangen - zu einem Sieg hat es dem Forte-Team aber noch nie gereicht.

«Respekt vor dem besten Team der Liga, aber keine Angst», ist die Devise von Abwehrchef Steve Von Bergen. Der Romand hat trotz der aktuellen Verletzungsmisere (neu Nuzzolo out, Spycher angeschlagen) Hoffnung: «Wir haben Qualität in unserer Mannschaft, und wir spielen zuhause».


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... er-den-fcb

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Mai 2014, 09:40 
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Mai 2014, 10:15 
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«Nach diesem 2:2 geht es mir schlecht»

Fredy Bickel sagt vor dem Heimspiel gegen Basel, dass YB in den letzten drei Runden extrem gefordert sei.

Am Sonntag erscheint der FC Basel im Stade de Suisse. Sollte GC heute Samstag in Aarau Punkte lassen, könnte der FCB mit einem Sieg in Bern bereits den fünften Meistertitel in Serie feiern. An dieses spezielle Szenario will Fredy Bickel gar nicht denken. Die Qualifikation für den Europacup sei ein Muss, betont der YB-Sportchef. Doch in der erneut verkorksten YB-Saison muss Bickel mit allem rechnen.

Fredy Bickel, wer ist aus Ihrer Sicht das Überraschungsteam der Saison?
Ich würde sagen der FC Aarau. Der Aufsteiger hat seine Sache gut gemacht, schaffte bereits vier Runden vor Schluss den Ligaerhalt, ohne je in Abstiegsgefahr geraten zu sein. Bedenkt man, welche finanziellen Möglichkeiten der Verein hat, ist das bemerkenswert. Auch GC gehört zu den positiven Überraschungen. Die Mannschaft bestätigt Platz zwei der vergangenen Saison. Sie spielt ein hohes Niveau und das mit relativ viel Konstanz. Und noch kann GC gar Meister werden.

Ich hätte erwartet, Sie würden auf diese Frage den FC Thun nennen.
Ja, da haben Sie recht, Thun gehört auch zu diesem Kreis und spielt erneut eine starke Saison. Aber da ich Thuns Trainer Urs Fischer und auch Sportchef Andreas Gerber gut kenne, erscheint das für mich wie selbstverständlich. Ich hatte Thun vor der Saison auf der Rechnung für einen Spitzenplatz.

Weshalb ist YB erneut die Enttäuschung der Saison?
Wir haben Platz 3 als Saisonziel herausgegeben und zurzeit stehen wir auf Platz 3. So gesehen sind wir daran, die Vorgaben zu erfüllen. Aber was wir teilweise auf dem Feld boten, ist natürlich enttäuschend. Das müssen wir nicht schönreden. Vor allem die Unkonstanz der Mannschaft gibt mir zu denken. Es gibt sicher Gründe dafür: das grosse Verletzungspech, die Unerfahrenheit der Mannschaft. Wir haben wohl Routiniers, aber daneben auch viele junge Spieler. Ehrlich gesagt: Die Unkonstanz macht uns allen zu schaffen, und eine schlüssige Antwort wissen wir nicht.

Letztes Beispiel ist das Spiel gegen Aarau. Beim 2:2 dominierte YB während über einer Stunde klar und gab innert zweier Minuten ein 2:0 preis.
Ja, nach diesem 2:2 geht es mir schlecht. Wir haben zwei wichtige Punkte im Kampf um die Europacup-Plätze vergeben. Wir sind in den letzten drei Spielen extrem gefordert. Denn die Qualifikation für die Europa League ist ein Muss.

Was sagen eigentlich die Gebrüder Ryhs? Können Sie die YB-Besitzer noch beruhigen?
Ich bin fast täglich mit ihnen im Kontakt und spüre bei den Gebrüdern Ryhs keine Ungeduld. Sie sind natürlich enttäuscht, wie wir alle auch. Sie leiden mit als Sportfans.

Ein Phänomen ist auch, dass Spieler, die zu YB wechseln, plötzlich alles zu verlernen scheinen. Josef Martínez erzielte in der Vorrunde für Thun acht Tore. Jetzt in der Rückrunde sind es mit YB zwei, beide gegen Schlusslicht Lausanne erzielt. Auch die Gebrüder Schneuwly tauten erst bei Thun richtig auf.
Martínez ist im Winter mit dem Anspruch zu YB zurückgekehrt, Torschützenkönig zu werden. Er hat sich selbst enorm unter Druck gesetzt und sich so ins eigene Fleisch geschnitten. Ich sprach mit Christian Schneuwly über dieses Thema. Er sagte mir, schon beim Betreten des Stade de Suisse habe er jeweils einen enormen Erwartungsdruck gespürt – anders als beim FC Thun. Es gibt mehr talentierte Spieler, als man denkt, die dem Erwartungsdruck nicht gewachsen sind. Aber Martínez ist jung, er wird diesen Lernprozess in seiner Entwicklung mitnehmen.

Wie sieht die Situation bei den Leihspielern von YB aus: Haris Tabakovic, der beim FC Wil spielt, Alexander Gonzalez bei Aarau und Mathies Vitkieviez in St. Gallen. Kehren sie Ende Saison zurück?
Ich gehe davon aus, dass keiner vom Quartett Gerndt, Frey, Kubo und Afum YB verlassen wird. So werden wir Tabakovic nicht zurückholen, sondern weiterhin ausleihen, damit er Spielpraxis erhält. Ob er bei Wil bleibt, ist eine andere Frage. Auch Clubs aus der Super League melden Interesse. Aarau möchte Gonzalez für eine weitere Saison ausleihen, doch Gonzalez ist mit der Einsatzzeit, die er in Aarau hat, nicht besonders glücklich. Vielleicht wechselt er zu einem andern Verein. Und mit Vitkieviez sind wir in Verhandlungen mit St. Gallen. Gibt es vorerst keine Einigungen, erscheinen alle drei zum Trainingsbeginn am 10. Juni bei YB.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Na ... y/21577263

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Mai 2014, 11:53 
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11.05.2014

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Forte fordert einen «Big Point»

YB-Trainer Uli Forte fordert von seinen Spielern, den «Dreck an den Schuhen» abzuschütteln. Sein Team habe das Potentional, um gegen Basel zu gewinnen.

Das 2:2 gegen Aarau ist bei Uli Forte noch immer allgegenwärtig. «Es ist fast nicht möglich, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben, fast undenkbar», sinnierte der YB-Trainer noch gestern. Seine Mannschaft habe im Moment viel Pech, «viel Dreck an den Schuhen», wie er die Situation bildlich beschreibt, aber diesen Dreck gelte es nun abzuschütteln. Das hat er auch seinen Spielern gesagt und ihnen klargemacht, dass nun gegen Basel «ein Big Point» von YB fällig sei. Das Potenzial dafür sei vorhanden, das habe das Team in dieser Saison schon mehrfach bewiesen.

An diesem Vorhaben soll auch die personell angespannte Situation nichts ändern. Neben den vielen Langzeitverletzten, dem am Fuss operierten Vilotic und dem gesperrten Zárate ist auch für Nuzzolo (Schlüsselbeinbruch) die Saison zu Ende. Und bei Christoph Spycher wurde die gebrochene Nase gerichtet, fraglich ist sein Einsatz trotzdem. Es bleibt die Hoffnung, dass er mit einer Maske auflaufen kann. Wieder verfügbar ist Rochat. «Wir werden 11 Spieler aufs Feld bringen», will sich Forte nicht länger mit Personalsorgen aufhalten.

Bei Niederlage droht Platz 5

Der 40-Jährige weiss, dass im Saisonfinish viel auf dem Spiel steht für die Young Boys. «Ich bin überzeugt, dass wir die Europa-League-Qualifikation schaffen werden», sagt er, «die Entscheidung dürfte aber erst in der letzten Runde fallen.» In der Tat droht ein Ausscheidungskampf mit Thun und Luzern. Gewinnen die Konkurrenten in Sion beziehungsweise gegen Lausanne, wäre YB am Sonntagabend plötzlich nur noch Fünfter, falls das Spiel gegen den FCB verloren geht. Siegt YB, wäre das ein grosser Schritt zum Saisonziel. Zudem könnten die Berner ihre Heimbilanz mit einem Erfolg im 61. Duell gegen Basel wieder ausgeglichen gestalten. Bisher stehen seit 1960 19 Siege, 21 Remis und 20 Niederlagen zu Buche.

Basels eindrückliche Bilanz

Der FCB andererseits strebt den 5. Titel in Serie an und steht dem Meisterschaftsrekord, den er mit den Young Boys (1957 bis 1960) teilt, sehr nahe. Das Team von Murat Yakin kann optimistisch nach Bern reisen. Der Titelverteidiger, der in dieser Saison erst einmal verloren hat, ist seit 28 Spielen ungeschlagen. Der FCB erzielte zuletzt in St. Gallen (3:0) und gegen Luzern (3:1) je drei Tore und hat in Bern letztmals vor fünf Jahren (0:2 am 29. November 2009) verloren. Nicht einsatzfähig sind die verletzten Callà, Ivanov und Xhaka, fraglich ist Captain Streller.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Fo ... y/27196541

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