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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 31. März 2014, 08:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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31.03.2014  Zitat: Spycher: «Es gibt keinen Schalter»
YB-Captain Christoph Spycher spricht nach dem Rückschlag in Aarau (1:2) die Problemzonen bei den Young Boys an und meint: «Man darf sich der Situation nicht einfach so ergeben.»
Zu Ihrem 36.Geburtstag haben Sie sich wohl einen anderen YB-Auftritt gewünscht als so einen wie am Samstag in Aarau? Christoph Spycher: Natürlich haben wir uns mehr erhofft, wir wollten diese Serie schlechter Leistungen beenden. Wir wussten und wissen aber, dass wir im Moment halt nicht vor Selbstvertrauen strotzen, und das macht es ungemein schwer, wenn das Spiel gegen einen läuft, wenn man mal in Rückstand gerät.
Man wird das Gefühl nicht los, dass die Mannschaft gar nicht wirklich daran glaubt, das Ruder herumreissen zu können. Dieser Glaube ist vorhanden, da bin ich mir sicher. Die Schwierigkeit besteht darin, diesen über 90 Spielminuten zu erhalten. Rückschläge im Spiel wie ein Gegentor oder ein Platzverweis sind in unserem Zustand fatal.
Was bereitet Ihnen als Captain denn mehr Sorgen: die harmlose Offensive oder die anfällige Defensive? Wir müssen uns hinten wie vorne eklatant steigern. Aber defensiv haben wir auch am Samstag zu viel zugelassen, wir müssen uns dort taktisch verbessern und die Kontrolle übers Spiel über längere Zeit haben können.
Und wie kann YB wieder Tore schiessen? Offensiv lebst du vom Selbstvertrauen. Im Moment überlegen wir vielleicht oft zu viel, längere Kombinationen gelingen nicht, man verfehlt den Ball. Auch beim 1:0 von Aarau: Lüscher trifft den Ball nicht optimal, aber er geht trotzdem rein. Er hat einfach draufgehalten, das Selbstvertrauen ist da. Dort, in diesen Zustand, wollen wir auch wieder hin.
Beunruhigend ist: YB hat in der Rückrunde die Bilanz eines Absteigers. Viele Niederlagen verträgt es nicht mehr... ...ja, das ist so. Uns bleibt aber nichts anderes übrig, als jedes Wochenende aufs Neue zu versuchen, diese Spirale zu durchbrechen. Man darf sich der Situation nicht einfach so ergeben. Unter der Woche tun wir jeweils viel dafür, den Glauben herzustellen.
Was geschah letzte Woche, nach der 0:4-Niederlage gegen GC? Man erinnert sich gemeinsam daran, was man als Mannschaft erreichen will. Die Ziele werden wieder und wieder definiert. Wenn man wieder verliert, beginnt der Prozess von vorne.
Und wie sehen die Ziele der Young Boys aktuell aus? Die bleiben intern.
Was gibt Ihnen denn Hoffnung für den nächsten Versuch gegen Luzern? Wir haben nur eine Möglichkeit: Wir müssen unter der Woche physisch, taktisch und mental den bestmöglichen Zustand anstreben. Aber es wird wohl nicht so sein, dass wir uns plötzlich zig Chancen erspielen werden. Es gibt keinen Schalter, den man einfach so umlegen kann. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19395897
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 31. März 2014, 08:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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31.03.2014  Zitat: Zu viele Auszeiten beim BSC YB
YB-Krise: Die Berner sind unter Uli Forte nicht viel stabiler geworden.
Es waren sechs Wochen im letzten Sommer, in denen beim BSC Young Boys in Bern Aufbruchstimmung herrschte. Uli Forte, der achte Trainer in den letzten 10 Jahren, schien aus Zürich das richtige Rezept mitgebracht zu haben, um die im Club seit über 25 Jahren grassierende Erfolglosigkeit aus Bern zu vertreiben. Fünf Siege in Serie feierte die Mannschaft zu Saisonbeginn, selbst gestählte Pessimisten in der Anhängerschaft begannen zu träumen von besseren Zeiten.
Diese Glücksgefühle sind heute, gut sieben Monate später, längst nur noch schöne Erinnerung. Das 1:2 in Aarau bedeutete den neuen Tiefpunkt eines Abwärtstrends, der in den letzten Wochen beängstigend stetig geworden ist. Seit fünf Spielen ist das Team sieglos, gerade ein Punkt kam aufs Konto. Weil sich die Spieler schon in der Vorrunde eine längere Auszeit genommen hatten (7 Spiele mit 3 Punkten), ist die Ertragsquote inzwischen drastisch gesunken. War die Ausbeute in den ersten 5 Runden der Saison maximal, sind die durchschnittlich 1,2 Punkte aus den 22 Spielen seither für einen ambitionierten Club wie YB eine schlicht ungenügende Performance.
Absenzen sind nicht alles
Für YB-Sportchef Fredy Bickel hat die Misere viele Gründe. So viele, dass er gar nicht die Zeit hat, sie alle aufzuzählen, wie er selber sagt. Als wichtigsten Faktor nennt er an erster Stelle das grosse Verletzungspech. Captain Spycher fehlte in wichtigen Phasen, Gajic verpasste in der Vorrunde viele Spiele, Goalie Wölfli und der schwedische Stürmer Gerndt sind seit Dezember beziehungsweise Februar nicht mehr verfügbar, Doubai und Simpson fallen die ganze Saison aus.
Diese Absenzen mögen eine Rolle spielen. Mit Verletzungssorgen kämpft aber jeder andere Club auch. Und wirklich akut war die Personalnot bei den Bernern dank des breiten Kaders nur selten. In Aarau beispielsweise konnte Forte eine Viererabwehr mit Sutter, Vilotic, Von Bergen und Rochat nominieren, davor Gajic und Spycher im zentralen Mittelfeld. Mehr Erfahrung und Klasse in der Defensive kann kaum ein anderer Trainer der Super League aufbieten. Und dennoch beendeten die Young Boys das dritte Saisonviertel mit 21 Gegentoren. Dass mit Mvogo ein sehr junger Goalie im Tor steht, der sich noch den einen oder anderen Fehler leistet, ist kein Anspruch auf mildernde Umstände.
Grösse und Wucht fehlen
Diese Gegentore wiegen umso schwerer, weil plötzlich auch die zuvor produktive Offensive schwächelt. In den letzten fünf Spielen gelangen mickrige drei Treffer. Dabei müsste die Rückkehr von Martinez, dem Liga-Topskorer der Vorrunde, den Ausfall von Gerndt kompensieren. Doch in Aarau zeigte sich zum x-ten Mal, dass dem Team vor allem dann Grösse und Wucht fehlen, wenn es gilt, gegen Rückstände anzurennen.
Das grosse Glück der Berner ist, dass es auch den übrigen Teams hinter Basel und dem – trotz gewichtigen Abgängen und Absenzen – erstaunlich starken GC an Konstanz mangelt. Und so ist für YB das vom Sportchef vorgegebene Ziel mit Rang 3 weiterhin realisierbar.
Das ist nicht ungefährlich, weil es über vieles hinweg täuscht. Denn YB läuft den hohen Ansprüchen erneut hinterher. Nur eine markante Steigerung im letzten Saisonviertel könnte diesen Eindruck noch verwischen.
An Uli Forte liegt es nun, das Team zur finalen Kurskorrektur zu bewegen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Zu ... y/20943011
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 31. März 2014, 14:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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31.03.2014  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Aarau
Das 1:2 in Aarau offenbarte einmal mehr, wie harmlos die Young Boys momentan auftreten.
Yvon Mvogo: Note 4 Sieht unglücklich aus, als er beim 1:2 den Ball in die Gefahrenzone prallen lässt. Extraklasse dafür seine Parade gegen Senger (65.) und die Abwehr gegen Gygax (87.).
Scott Sutter: Note 3,5 Defensiv ordentlich, fiel weder auf noch ab, einzig beim Konter vor dem 1:0 enteilt ihm Lüscher. Offensiv zu harmlos.
Milan Vilotic: Note 3,5 Nach zuletzt schwachen Leistungen mit Aufwärtstendenz: Gewann viele Luftduelle und Zweikämpfe. Beim Aarauer Führungstreffer jedoch hebt er das Abseits auf, was den Weg für Torschütze Lüscher ebnet.
Steve von Bergen: Note 4 Im ersten Durchgang bildete von Bergen zusammen mit Vilotic eine einigermassen stabile Innenverteidigung. Keine grösseren Patzer, in der Schlussphase aber Mal für Mal mit Problemen.
Alain Rochat: Note 2,5 Erst bekundet der Schweiz-Kanadier Mühe mit dem Timing gegen Bulvitis (6.), dessen Kopfball an der Latte landet. Dann lässt er Nganga vor dem Konter zum 0:1 ziehen – und auch vor dem 1:2 grätscht er daneben.
Milan Gajic: Note 3 Auf der wichtigen Zentrumsposition zu kompliziert, zu umständlich, zu wenig effektiv. Hielt den Ball oft lange, wie vor dem 0:1, das auf seinem Ballverlust gründet.
Christoph Spycher: Note 4 Der Captain versuchte insbesondere in der zweiten Halbzeit verzweifelt, seine Mannschaft zusammenzuhalten. Anfangs brachte er die Bälle noch zuverlässig an den Mann – wie etwa vor dem sehenswerten 1:1 –, mit zunehmender Dauer unterliefen auch ihm zu viele Abspielfehler.
Gonzalo Zarate: Note 3 Die nächste enttäuschende Darbietung des filigranen Argentiniers. Suchte (zu) oft den Freistoss und harmonierte (zu) schlecht mit Stürmer Martinez.
Moreno Costanzo: Note 3,5 Kam im 4-2-3-1-System erstmals seit langem wieder hinter Sturmspitze Martinez zum Zug. Tat sich schwer, kämpfte oft glücklos – und liess es bei seiner einzigen echten Chance an Kaltblütigkeit mangeln (27.).
Raphaël Nuzzolo: Note 4 Reagierte nach zwei Spielen auf der Bank auf seine Nomination in die Startelf mit vorbildlichem Einsatz – und einem sehenswerten, feinen Heber zum 1:1. Aber auch er blieb und kämpfte letztlich glücklos.
Josef Martinez: Note 3 Dem Venezolaner gelang wenig, seine raren Aktionen im Strafraum blieben viel zu kompliziert. Zog mit der einen oder anderen schauspielerischen Einlage den Unmut des Publikums auf sich.
Yuya Kubo: Note 3,5 Kam in der 67. für Costanzo und verschleppte das YB-Spiel mehr, als dass er es bereicherte.
Samuel Afum (78. für Gajic) war für eine Note zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31485897
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