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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. März 2014, 10:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.03.2014  Zitat: Mit Gift und Gesang zum Erfolg
Uli Forte fordert von YB mehr davon, was Basel schon bewiesen hat: Gift. Im Spiel gegen GC erwartet er von seiner Equipe einen Sondereffort.
Drei Spiele mit nur einem Punkt: Für Uli Forte ist das Spiel gegen GC der Moment, wieder einmal «ein starkes Zeichen zu setzen». Dabei will der Trainer von YB auch auf den Heimvorteil bauen, auf die Fans. Die Anhänger der Young Boys haben in den letzten Tagen durchblicken lassen, dass sie ihren Stimmungsboykott aufgeben und die Mannschaft morgen Sonntag wieder lautstark unterstützen werden. «Das ist lebenswichtig für uns», betont Forte und verweist auf den FC Basel, der diesen Trumpf immer wieder nutzt.
Einen Sondereffort beim Duell Dritter gegen Zweiter fordert der Trainer aber auch von seinen Spielern – und verweist dabei erneut auf den FCB. Forte war beeindruckt, wie giftig und clever die Basler am Donnerstag in Salzburg aufgetreten sind, wie sie sich «das Glück des Tüchtigen» und das Weiterkommen in der Europa League verdienten. «Auch wir müssen giftiger werden, diese Zutat braucht es im Fussball, wenn man Erfolg haben will.» Deshalb will er diesem Aspekt in Zukunft mehr Bedeutung beimessen.
Vilotic anstelle von Wüthrich
Wie die Young Boys am Sonntag spielen werden, hängt stark von der Verfassung von Christoph Spycher ab (siehe oben). Im Abwehrzentrum dürfte Rückkehrer Milan Vilotic anstelle von Gregory Wüthrich auflaufen. Neu besetzt werden müssen die Positionen von Alain Rochat und Moreno Costanzo, die beide gesperrt sind.
Dabei bieten sich mehrere Lösungen an: links hinten beispielsweise Routinier Spycher oder Jan Lecjaks, im zentralen Mittelfeld Milan Gajic oder Spycher neben Leonardo Bertone. Und in der Offensive hat Forte gestern durchblicken lassen, dass er Yuya Kubo und Raphaël Nuzzolo erneut zunächst als Joker in der Hinterhand zu halten gedenkt. Das dürfte bedeuten, dass im Berner Angriff wiederum Michael Frey und dahinter das Trio Gonzalo Zárate, Josef Martínez und Renato Steffen beginnen werden. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Mi ... y/23299673
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. März 2014, 10:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.03.2014  Zitat: «Rennen kann ich noch nicht»
Spielt Bürki gegen YB trotz Rippenbruch?
Der Rücktritt war beschlossen. Muss GC-Oldie Taini ausser Plan gegen YB (ab 16 Uhr live auf Blick.ch) nochmals ran? Oder beisst Bürki trotz Rippenbruch wirklich auf die Zähne?
GC-Camp, Donnerstagmittag. Goalie Roman Bürki, der sich letzten Sonntag gegen Sion (4:2) die neunte Rippe brach, kommt vom nahen Schwimmbad zurück. Seine Rippe ist unter der Woche mittels Computer-Tomografie schmerzfrei gespritzt worden. Bürki sagt: «Rennen kann ich noch nicht.»
Trainer Michael Skibbe rechnet im besten Fall, dass seine Nummer 1 am 5. April im Derby gegen den FCZ wieder im Tor stehen wird. So lange müsste Davide Taini (37) ran. Auch heute bei YB. Doch Taini kennt Bürki sehr gut, sagt deshalb: «Am Ende entscheidet Roman, ob er spielt. Er ist kein Konkurrent von mir.»
Skibbe: «Ich habe grosses Vertrauen in Davide. Er ist immer noch topfit, souverän, sehr ruhig. Er wird seine Sache gut machen.» Muss er wirklich? SonntagsBlick erfuhr: Bürki, dem ein Ausfall von drei bis vier Wochen prognostiziert wurde, trainierte bereits am Freitag.
Indirekt entscheidet Bürki auch über Tainis Zukunft. Eigentlich wollte der Rapperswiler Ende Saison Schluss machen. Taini: «Doch jetzt wissen wir nicht, ob uns Roman verlässt oder nicht. Die Nummer 1 will ich nicht sein, aber ich könnte mir vorstellen, nochmals eine Saison in der gleichen Rolle wie bisher anzuhängen. Oder als Backup dabei zu bleiben. Auf jeden Fall würde ich als Goalie-Trainer gerne im Verein bleiben.»
Egal, wie seine Zukunft wirklich aussehen wird – Taini, seit 13 Jahren im Nebenamt Sportlehrer an der Berufsbildungsschule Winterthur, startet nun seine Abschiedstournee. Heute auf dem Rasen im Stade de Suisse, oder doch nur auf der Bank?
Klar: An seinem letzten Tag geht er auf leisen Sohlen – wie jeden Tag in Niederhasli. Mit dem Kickboard fährt er Richtung Bahnhof Dielsdorf. Taini: «Sieben bis acht Minuten brauche ich dafür, es geht leicht bergauf.» Und dann mit der S-Bahn nach Rapperswil SG.
PS: Sein erstes Spiel für GC machte Taini 1994 in Rio de Janeiro. Da die Goalies Brunner und Zuberbühler verletzt waren, musste der 17-jährige Junior direkt von der Schulbank nach Brasilien geflogen werden. Das Kickboard nannte man damals übrigens noch Trottinett. Und Bürki war erst drei. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 46968.html
_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Sonntag 23. März 2014, 10:28 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Mvogo Sutter-Vilotic-von Bergen-Lecjaks Gajic-Spycher Zarate-Martinez-Steffen Frey
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. März 2014, 14:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.03.2014  Zitat: YB - GC: Duell der dezimierten Verfolger
Die Young Boys und die Grasshoppers treffen am Sonntagnachmittag im Duell der ersten Verfolger von Leader Basel aufeinander (15:45 Uhr SRF zwei). Vom Meistertitel wollen die Trainer beider Teams nicht reden – das hat auch mit den Verletztenlisten zu tun.
«Basel hat einen grossen Vorsprung, vor allem aber etwas, was YB oder wir nicht haben: ein ausgeglichenes Kader von 20 Spielern.» Die Worte von GC-Coach Michael Skibbe sind deutlich.
Zwar sind GC und YB mit 5 bzw. 7 Punkten Rückstand im Meisterrennen nicht entscheidend abgehängt, vom Titel reden will man ob der Personalsituation aber nicht. Bei beiden Teams fehlen unter anderem Stammgoalie (bei YB Wölfli, bei GC Bürki) und Goalgetter (Gerndt, Ben Khalifa). «Immerhin kämpfen wir in diesem Duell mit gleichen Waffen», meint Skibbe. Durststrecke von YB
Dessen Kontrahent Uli Forte steht vor der Aufgabe, sein Team nach einer Baisse wieder in die Erfolgsspur zu bringen. «Das Meisterrennen interessiert uns nicht, sondern einzig, dass wir unsere Spiele gewinnen», erklärt er. Nur einen Punkt holte YB aus den letzten 3 Partien. GC zog an den Bernern vorbei, Zürich und Luzern lauern in ihrem Rücken.
Entsprechend bedeutend ist das Direktduell mit GC, schliesslich berechtigt der 2. Platz zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation. «Das wird ein Riesenmatch, eines der Spiele, auf die man hinfiebert», freut sich YB-Routinier Christoph Spycher im Vorfeld. Zur Taktik von YB meint er: «Wir müssen verhindern, dass GC zur Entfaltung kommen kann.» Es zählt für beide nur der Sieg
Genau umgekehrt tönt es bei den Gästen. «Wir werden auftreten wie immer: Wir gehen auf den Rasen, um unser Spiel durchzuziehen und zu gewinnen», meint Shkelzen Gashi, der sich zuletzt beim 4:2-Sieg der Hoppers gegen Sion als dreifacher Torschütze feiern lassen durfte.
Die Zuschauer in Bern und vor den Bildschirmen dürfen sich also auf ein attraktives Spiel zweier Mannschaften freuen, die beide den Sieg anstreben. «Schon die bisherigen 2 Duelle in dieser Saison waren auf hohem Niveau und hochspannend, genau das erwarte ich auch am Sonntag», so Skibbe. Ihm wäre es bestimmt recht, wenn sich dabei auch im 3. Vergleich das Auswärtsteam durchsetzen würde. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... -verfolger
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. März 2014, 14:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.03.2014  Zitat: «Es geht immer nur um Qualität, nie ums Alter»
Trainer Michael Skibbe erklärt, was den Grasshoppers zum Titel fehlt, und der Deutsche äussert sich zur Einwanderungsinitiative.
Was trifft eher ein: dass die Schweiz Weltmeister wird oder GC Schweizer Meister? Das Zweite. Ich denke, dass es für die Nationalmannschaft doch ein ganz, ganz hoher Anspruch ist, bei einer Weltmeisterschaft ganz vorne zu landen. Da werden wir es wahrscheinlich eher schaffen.
Aber . . . . . . in welcher Saison nun auch immer. (lacht)
Im Moment macht allerdings niemand den Eindruck, als möchte er Meister werden, ausser der FC Basel. Tja, das wollen noch viele, Meister werden. Aber die Qualität im Kader muss auch vorhanden sein. Und genauso, wie es bei uns der Fall ist, ist es auch bei anderen Konkurrenten: Sie haben ein gutes, aber auch ein enges Kader. Das ist das grösste Problem. Ausfälle, wie wir sie jetzt mit Bürki und Ben Khalifa wieder haben, oder Abgänge, wie wir sie diese Saison hatten, kann der FC Basel besser verkraften. Er hat sich in den letzten Jahren ein Standing erarbeitet, das ihn in der Schweiz von den anderen Clubs abhebt.
Haben zu viele zu viel Ehrfurcht vor Basel? Ich glaube, wir haben das diese Saison dreimal widerlegt. In allen drei Spielen waren wir näher dran am Sieg . . .
. . . und trotzdem hat GC jedes Mal nur 1:1 gespielt. Das hat aber nichts mit Ehrfurcht zu tun, wenn man in Basel ganz kurz vor Schluss den Ausgleich erhält oder selbst in der 90. Minute noch einen Elfmeter verschiesst. Dann hat es einfach nicht ganz gereicht.
Ist Basel wirklich so viel besser als der Rest? Die Spiele gegen Basel sind eng, von uns oder auch von YB. Aber die Problematik ist, dass wir nicht so ausgeglichen besetzt sind, um an allen Spieltagen das gleiche Niveau erreichen zu können.
Ist diese Differenz unüberbrückbar, weil Basel viermal mehr Umsatz macht? Ganz klar, ja. Was für den FC Bayern in Deutschland gilt oder für die Topmannschaften in Spanien, Italien oder England, gilt für den FC Basel ebenso: Wenn man über Jahre oben ist in der Liga, hat man auch einen finanziellen Background, der einem immer ermöglicht, weiter vorne zu bleiben.
Frustriert das, wenn man zum Voraus weiss, dass man unter normalen Umständen chancenlos ist? Das ist überhaupt nicht frustrierend, im Gegenteil. Das ist eine grosse und tolle sportliche Herausforderung.
Nach den Abgängen von Zuber, Hajrovic und Vilotic bauen Sie auf einen ganz schmalen Kern von etwa 14 Spielern. Geht nicht mehr? Oder ist das eine bewusste Konzentration auf jene, denen Sie wirklich vertrauen? Um wirklich leistungsfähig zu sein, setzt man auf den Stamm der Mannschaft. Eindeutig.
Wo bleibt das Vertrauen in die Jugend? Es ist immer nur eine Frage der Qualität, nicht der Jugend oder des Alters.
Was bei den Jungen an Qualität da ist . . . . . . reicht nicht aus, um mit den anderen Teams in der Super League konkurrenzfähig zu sein.
Wie lässt sich das ändern? Durch Training, durch Umbesetzungen im Kader, durch eine sehr gute Talentausbildung. Diese Ausbildung gelingt uns in den jüngeren Jahrgängen auch, aber wir haben ein Loch in der U-21, die in ihrer Liga grosse Probleme hat, Dominanz auszustrahlen. Viele meiner Spieler kommen da regelmässig zum Einsatz und tun sich trotzdem schwer, sich in der Liga zu halten. (In der 1. Liga Classic kämpfen sie gegen den Abstieg.) Und das zeigt, wie gross dann nochmals der Schritt von dort in die Super League ist.
Von den 12 Millionen Franken, die Zuber, Hajrovic und Vilotic insgesamt eingebracht haben, geht vieles weg, an die Spieler selbst, ihre Berater, an Dritte, wegen Altlasten. Stört es Sie nicht, dass Sie nicht Geld investieren können? Das kann nicht stören. Die Voraussetzungen bei GC sind bekannt. Wir haben unsere Unkosten, die wir zu einem ordentlichen Teil über Transfers decken müssen. Das ist so. Und das ist nicht schlimm. Das eint uns mit ganz vielen Mannschaften, auch in Deutschland.
Weil das auch andernorts so ist, haben Sie sich gesagt: Dann kann ich genauso gut bei GC bleiben. Ich bin ja sehr gern hier. Ich habe ein gutes Standing im Verein. Die Arbeit macht mir viel Spass und Freude. Und die Vertragsverlängerung (bis 2015) ist ein Zeichen an die Mannschaft, dass mit mir als Trainer geplant wird.
Als Gegenleistung verzichten Sie auf etwas Gehalt. Ja, genau.
Ist das Ihr Zeichen von Solidarität? Finde ich auf jeden Fall. Es ist mir auch ganz wichtig, dass der Verein eines erkennt: dass ich mich wohlfühle, dass Geldverdienen natürlich wichtig ist, auch für mich, aber nicht diese absolute Priorität hat. Im Gegenteil, ich möchte gern in einem gesunden Club arbeiten. Das macht mir viel mehr Spass als an einem Ort zu sein, wo nur der Rotstift regieren muss. Wo nur gesagt wird: Nein, haben wir nicht, können wir nicht, geht nicht.
Hilft es im Leben, wenn man so denkt? Mir hat es bis jetzt geholfen, dass ich so bin, wie ich bin.
Wie drückt sich aus, dass Sie der Sohn eines Bergmanns aus dem Ruhrgebiet sind? Darin, dass ich sehr bodenständig bin, dass ich genau weiss, wo meine Wurzeln sind, dass ich immer noch gern nach Gelsenkirchen zurückgehe, zu meiner Familie, also zu meinem Vater, die Mutter ist vor knapp zwei Jahren verstorben. Da bin ich immer gern.
Ückendorf, der Stadtteil, aus dem Sie sind, ist ja auch schön . . . Er ist schön. Immer noch.
Wobei es wirklich schönere Orte gibt als Ückendorf . . . . . . natürlich, ich verstehe schon, was Sie meinen. Dass Zürich insgesamt schöner ist als Gelsenkirchen, muss ich neidlos anerkennen.
Was vermissen Sie von Deutschland? Das Preisniveau. Ansonsten nichts. (lacht)
Dafür ist die Steuerlast geringer als in Deutschland. Das ist richtig. Aber das gleicht nicht wirklich aus, was das Leben sonst kostet.
Was würden Sie sich von Deutschland wünschen? Für uns ein paar Zuschauer mehr natürlich. Andere Städte sind da im Vorteil, Basel, Bern, St. Gallen, Luzern.
Das hat mit dem Stadion zu tun. Oder ist das nur der einfachste Schluss? Das ist der einfachste Schluss. Für uns kommt ganz erschwerend hinzu, dass der Hardturm die Heimat von GC ist. Deshalb rollen unsere Fans nicht umsonst Plakate aus wie «Im Exil» oder «Auswärtsspiel». Der Letzigrund wird von ihnen ganz klar als Heimstätte des FCZ gesehen. Wenn es rein ums Spielen geht, ist er sehr schön. Wenn er gefüllter wäre, hätte man auch ein tolles Ambiente. Aber ich habe grosses Verständnis für unsere Fans, weil sie ungern auf die andere Seite der Schienen gehen.
Die Mannschaft leistet genug, um die Zuschauer ins Stadion zu holen, jedenfalls mehr als 6600 im Schnitt? Absolut. Wenn man in der zweiten Saison in Folge in der Super League vorne mitspielt und wenn man Cupsieger geworden ist, hat man viel dafür getan, dass die Zuschauer kommen könnten.
Basel hat gegen Aarau 26'400 Zuschauer, GC 4500. Das bringt den Unterschied zum Ausdruck.
Was vermissen Sie nicht von Deutschland? Ich sehe nicht wirklich grosse Unterschiede. Ich vermisse nicht wirklich etwas. Und ich sehne mich nicht nach wirklich etwas. Das ist hier, in Anführungszeichen, wie Deutschland. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Schweiz und die Schweizer anders sind als Deutschland und die Deutschen.
Die Masseneinwanderungsinitiative hat allerdings viele Ihrer Landsleute erschreckt und besorgt, weil sie um ihren Arbeitsplatz in der Schweiz fürchten. Wie sehr hat Sie dieses Thema beschäftigt? Natürlich hat mich das beschäftigt. Erschreckt hat es mich aber nicht. Ich denke, es ist ein tolles Gut, das die Schweiz hat, wenn die Bürger bei nahezu jeder politischen Frage Stellung beziehen können und ihr Entscheid tatsächlich umgesetzt wird. Das ist hohe politische Kultur. Und dann gibt es manchmal, wie eben bei dieser Einwanderungsinitiative, Situationen und Entscheide, die in einem immer globaler werdenden Arbeitsmarkt nicht ganz so gut zu verstehen sind. Auf der anderen Seite kann ich nachvollziehen, wenn man befürchtet, dass man nicht nur Arbeitnehmer in sein Land bekommt, bei denen man davon ausgehen kann, darf und möchte, dass sie wirklich zum Arbeiten kommen und wirklich gebraucht werden. Das ist in Deutschland ja nicht anders als in der Schweiz.
Das heisst? Ich habe auch für einen solchen Entscheid grosses Verständnis.
Obwohl die Initiative von der SVP ausging, während Sie wegen Ihrer Herkunft eher der SPD zugewandt sind. Im Grunde bin ich das schon.
Welche Reaktionen haben Sie direkt erhalten? Wenn ich mit meinen Brüdern diskutiere, ist auch da Verständnis.
Dann heisst es nicht: Spinnen die Schweizer? Nein, nein, ganz im Gegenteil. Ich glaube sogar, dass in Deutschland viele Respekt davor haben, dass die Schweizer in vielen Dingen so entscheiden, wie sie es für richtig halten. Das wünscht man sich ja so: dass man auf die Politik direkt Einfluss nehmen kann. In Deutschland kann man das nur alle vier Jahre, bei der Bundestags- oder Landtagswahl.
Darum kann man sich hier auch wohlfühlen. Absolut. Also, in beiden Ländern kann man sich total wohlfühlen. Was mir auch auffällt: Der Ausländeranteil, auch jener der Secondos, ist prozentual gesehen in Deutschland nicht so hoch wie in der Schweiz. Darum habe ich nicht das Gefühl, als ob es hier, also in der Schweiz, besonders ausländerfeindlich ist, ganz im Gegenteil.
Jetzt müssen Sie noch eines klären: Wann wird GC denn wieder einmal Meister? Wenn wir uns wirtschaftlich konsolidiert haben und in der Lage sind, unsere Leistungsträger möglichst nicht zu verkaufen, wenn wir auf ein Kader blicken dürfen, das ähnlich wie in Basel mit 18, 20 etwa gleichwertig guten Spielern ausgestattet ist – wenn wir das schaffen, sind wir konkurrenzfähig und können auch Meister werden. Vielleicht aber auch schon vorher. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17592208
_________________ For Ever
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1898
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Verfasst: Sonntag 23. März 2014, 15:11 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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Eastside
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Verfasst: Sonntag 23. März 2014, 15:28 |
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Registriert: Mittwoch 17. Februar 2010, 15:48 Beiträge: 83
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mvogo sutter - vilotic - von bergen - spycher bertone - gajic zarate - martinez - nuzzolo frey
yb - gc 2:2
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 23. März 2014, 16:49 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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sehr dumm vom steffen, u sisch nid di erschti settigi aktion gsi vo ihm.
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JFK
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Verfasst: Sonntag 23. März 2014, 16:56 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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da spielt er sich endlich nach langer zeit in die stammelf und danni mit solch blöden aktionen wieder zurück auf die ersatzbank. kann ich nicht verstehen, sorry!
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Marc
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Verfasst: Sonntag 23. März 2014, 18:25 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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Das ewige Geheule von Forte über die Schiedsrichterleistungen mag ich nicht mehr hören. Nehmt Euch doch mal selber an der Nase. Andere Teams arbeiten auch eine Woche auf ein Spiel hin, nicht nur YB. Ein sehr dürftiges Statement unseres Trainers. Fehlentscheidungen der Schiedsrichter gleichen sich über eine Saison mehr oder weniger aus, mal ist man als Team im Vorteil, mal im Nachteil.
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