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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Samstag 18. Mai 2013, 11:54 
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philippe koch könnte ich mir noch am ehesten bei uns vorstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Samstag 25. Mai 2013, 08:29 
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YB und Thun träumen dank Chaos in Sitten vom Europacup

In den letzten drei Super-League-Runden kommt es zum spannenden Dreikampf um die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation.

Beim FC Sion brennt es. Mal wieder. Und besonders heftig. Mittelfeldspieler Xavier Margairaz, der seinen Präsidenten Christian Constantin ja letzte Woche beim Heimspiel gegen GC (0:4) auf der Tribüne attackiert hatte, meinte am Mittwochabend nach der nächsten katastrophalen Vorstellung und der 0:4-Niederlage bei Servette: «Man muss es erleben, um es glauben zu können.»

Das Chaos ist beim Walliser Verein in diesen Wochen der Normalzustand. Sion-Spieler gehen auf dem Feld aufeinander los, Constantin irrlichtert zum wiederholten Mal, schmeisst über ein Dutzend Stammspieler raus, begnadigt dann einige, tauscht Trainer um Trainer, verliert völlig die Orientierung – und den Rückhalt bei Fans und Spielern. Und so gleicht der FC Sion derzeit mehr einem Trümmerhaufen als einem Fussballverein.

Urs Fischer warnt vor Sion

Für die Berner Klubs Thun und YB sind die Walliser Wirren interessant. Beide kämpfen ja mit Sion um Rang 5, der zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation berechtigt – wobei die Young Boys (42 Punkte) nach dieser miserablen Saison eher unverhofft noch einmal die Gelegenheit erhalten, vom kontinentalen Geschäft zu träumen. «Es war immer unser Ziel, den Europacup zu erreichen», sagt Sportchef Fredy Bickel. «Nun ist das zum Glück wieder realistisch.»

Drei Runden sind in den nächsten acht Tagen noch zu absolvieren, und gemessen an den letzten Leistungen dürfte Sion (45 Punkte) nicht mehr viele Zähler ergattern. Das formstarke Thun liegt nur einen Punkt hinter dem Konkurrenten – und trifft morgen im Wallis auf Sion! Constantin gibt allen Heimfans Gratiseintritt. Und Urs Fischer sagt: «Sion ist unberechenbar und deshalb gefährlich.» Der Thun-Trainer meint, die Querelen im Wallis seien für ihn nicht von Bedeutung: «Wir schauen nur auf uns. Und es braucht am Samstag eine Topleistung, um punkten zu können.» Sein Verteidiger Enrico Schirinzi meint: «Sion muss, wir dürfen. Aber was da beim FC Sion passiert, ist schon Wahnsinn.»

Berner Derby in letzter Runde

Die Super League jedenfalls steht vor einer spannenden Woche. Am Sonntag duellieren sich Cupsieger GC und Basel im Spitzenkampf, der FCB steht mit sechs Punkten Vorsprung vor dem nächsten Meistertitel. Im Abstiegskampf hat Servette zum kriselnden Lausanne aufgeschlossen, da kommt es am Mittwoch zum Duell in Lausanne. Und in der letzten Runde steht das Berner Derby in Thun in der Agenda. «Wenn es da noch um Rang 5 geht, wäre das sehr reizvoll», sagt YB-Coach Bernard Challandes, der in dieser Saison ja schon Thun trainierte.

YB wäre immer gesetzt

Weil der FC Sion die letzten drei Partien insgesamt mit 0:13 (!) verlor, ist sein Torverhältnis (–13) deutlich schwächer als jenes von Thun (–1) und YB (+1). Und so darf munter spekuliert und gerechnet werden, zumal alle drei Teams noch gegen Zürich spielen. Der Fünfte der Super League wird im Sommer übrigens bereits in der 2.Runde der Europa-League-Qualifikation einsteigen müssen. So wie YB letzte Saison, als sich das Team ebenfalls in drei Runden durchgesetzt hatte, ehe die Teilnahme an der Gruppenphase feststand – wo YB dann gegen Liverpool, Anschi und Udinese überzeugte und Millioneneinnahmen generierte.

Auch diesmal wären die Young Boys, die im europäischen Teamranking auf Platz 86 stehen, mit einem Koeffizienten von 24,285 locker in allen drei Qualifikationsrunden gesetzt. Thun dagegen (Rang 194 mit 7,285) wäre nur einmal gesetzt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18828814

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. Mai 2013, 10:16 
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Der Bickel-Faktor?

Der FCZ liegt nach der Vorrunde auf dem 9. Platz. YB holt in der Rückrunde 18 Pünktchen. Beide Male heisst der Sportchef Fredy Bickel.

Besteht ein Zusammenhang zwischen Bickels Wirken und dem Misserfolg seiner Klubs? Fakt ist: Bickel zieht momentan das Pech an!

Der Applaus ist lautstark, als Ende November bekannt wird, dass Bickel zu YB zurückkehrt. Unterdessen ist der damaligen Aufbruchstimmung Ernüchterung gewichen.

Auch der Säuliämter findet den Erfolgsknopf für YB nicht. Die Berner haben in der Rückrunde 18 Pünktchen geholt. Damit kann YB maximal die schon bescheidene Vorrunden-Ausbeute von 24 Punkten egalisieren. Ein Bickel-Effekt bleibt aus.

Anders in Zürich. Seit Bickel nicht mehr FCZ-Sportchef ist, reiht der FCZ Sieg an Sieg. Zu Bickels Ehrenrettung: mit einem Team, das er noch zusammengestellt hat. Zuletzt siegt der FCZ im Stade de Suisse, was Bickel besonders wehtat. Entsprechend sauer stampfte er – eine dicke Aktentasche in der Hand – aus den Stadionkatakomben.

Mittlerweile hat Bickel den theoretischen Glauben an die Europa League beerdigt: «Wir haben immer versucht, daran zu glauben, und immer wieder neue Hoffnung geschöpft. Aber man kann nicht immer sagen: Ja vielleicht, ja vielleicht.» Besteht aber doch noch eine minimale Chance? Bickel: «Ja, aber eigentlich ist es nicht verdient, dass wir noch dran sind.»

Auf Bickel wartet ein Mount Everest an Arbeit. Besonders delikat sind zwei Personalfragen: Wer wird neuer Cheftrainer? Und wer neuer Abwehrboss?

In Sachen Cheftrainer ist erst klar, dass dieser mit Assistent Harry Gämperle wird arbeiten müssen. Egal, ob nun Marcel Koller doch kommt, sollte Österreich am 7. Juni Schweden unterliegen. Oder ob Bernard Challandes weitermachen darf.

Zum Abwehrboss. Spannend wird insbesondere zu beobachten sein, ob Bickel einen weiteren alten FCZ-Weggefährten holt oder mit Sions Michael Dingsdag einen ohne FCZ-Vorgeschichte. Denn auf der YB-Liste steht ein Duo aus alten FCZ-Tagen: der beim FCZ nicht mehr erwünschte Mathieu Beda und der mit Palermo in die Serie B abgestiegene Nati-Verteidiger Steve von Bergen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. Mai 2013, 10:21 
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Die Young Boys glauben an ein Endspiel in Thun

Fussball · Das kriselnde YB träumt noch von Europa. Dazu braucht es Siege gegen Basel und in Thun – sowie Hilfe.

Unverhofft stehen die Young Boys in dieser für sie so unerfreulichen Saison am Mittwoch noch einmal im nationalen Fokus. Die Fussballschweiz wird den YB-Auftritt gegen Basel aufmerksam verfolgen, mal wieder kann der FCB ja in einer Partie gegen YB den Titel gewinnen. Allerdings unterlagen die Basler 2006 – auch in der 35. Runde – als Leader 2:4 im Stade de Suisse gegen YB. Sie hätten Meister werden können, verloren aber wenige Tage später zu Hause gegen Zürich in der Nachspielzeit Finalissima und Meisterschaft. Fredy Bickel war damals FCZ-Sportchef, und jetzt steht er seit Januar in gleicher Funktion bei YB in der Verantwortung. Er blickt auf schwierige erste Wochen in Bern zurück, hat aber den Humor nicht verloren. Auf die Frage, ob er noch an Rang 5 und die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation glaube, antwortet Bickel: «Ja. Wenn wir 180 Minuten so spielen wie in den ersten 20 Minuten am Sonntag gegen Zürich.» Aber, sagt Bickel, er wisse nicht, ob er daran glaube, dass YB 180 Minuten so spielen könne wie in diesen 20 Minuten.

Kämpferischer Challandes

Trotz guter Startphase und 1:0-Führung gegen den FCZ verloren die Young Boys ja vorgestern 2:4. Damit liegen sie als Siebte zwei Runden vor Saisonende mit 42 Punkten deutlich hinter Thun (47 Zähler) – und auch hinter dem kriselnden Sion (45), das noch in Luzern und gegen den FCZ spielt, aber wohl kaum mehr viele Punkte sammeln wird. Die Stadtberner träumen deshalb weiter von einem Endspiel um Rang 5 am Samstag in Thun. «Ich bin enttäuscht, haben wir gegen Zürich eine grosse Chance verpasst», sagt ein weiter kämpferischer YB-Trainer Bernard Challandes. «Aber wir werden gegen Basel reagieren. Das ist ein grosses Spiel.» Und Fredy Bickel sagt: «Meister wird GC, weil wir ja Basel schlagen und der FCB noch nervöser wird.» Siegen die Thuner morgen beim FCZ nicht und verliert Sion in Luzern, kann sich YB mit einem Sieg gegen Basel tatsächlich eine Europa-League-Finalissima in Thun erkämpfen. «Solange es möglich ist», sagt Challandes, «glaube ich daran.»

Der Coach überraschte zuletzt mit mutigen, diskutablen Aufstellungen, hat das Team aber nicht verbessert, obwohl er mit viel Engagement an der Arbeit ist. Challandes hat vermutlich bloss eine Chance auf Weiterbeschäftigung, wenn er Fünfter wird. «Ich möchte kurz nach Saisonende den Trainer der nächsten Saison vorstellen», sagt Bickel. Weil Wunschkandidat Marcel Koller als österreichischer Nationaltrainer in diesem Sommer kaum verfügbar sein wird, sitzt Challandes auf dem Kandidatenkarussell, auf dem bekanntlich der bei YB geschätzte Pierluigi Tami (U-21-Nationaltrainer) und der arbeitslose Ciriaco Sforza sowie zwei, drei weitere Coachs auch mitfahren.

Prominenter Abwehrchef

Parallel zur Trainersuche muss Fredy Bickel das riesige YB-Kader ausmisten – und gleichzeitig einen Abwehrchef verpflichten. Mittelfeld und Sturm der nächsten Saison stehen nach der ablösefreien Verpflichtung von Milan Gajic (FCZ), die noch nicht kommuniziert wurde. «Vorne machen wir nur noch etwas, wenn uns einer verlässt», sagt Bickel. Steve von Bergen von Serie-A-Absteiger Palermo gilt derweil als erste Wahl in der Abwehr, doch eine Verpflichtung des Schweizer Nationalspielers wird nicht einfach, weil der Romand gerne in Italien bleiben würde. Neben dem Holländer Michael Dingsdag von Sion figurieren zudem weitere prominente Akteure als Alternative zu von Bergen in Fredy Bickels Überlegungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. Mai 2013, 11:39 
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Anders in Zürich. Seit Bickel nicht mehr FCZ-Sportchef ist, reiht der FCZ Sieg an Sieg. Zu Bickels Ehrenrettung: mit einem Team, das er noch zusammengestellt hat.

das finde ich halt schon seltsam, dass der fcz so einen lauf hat seit bickel dort weg ist. :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2013, 10:01 
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Entschied Ref Klossner die Meisterschaft für den FCB? http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Freitag 31. Mai 2013, 11:13 
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31.05.2013

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Als YB noch Meister-Champagner trank

Man mag es zwar angesichts der tiefen Krise bei YB gar nicht glauben. Aber es gab mal eine Zeit, da waren die Young Boys die überlegene Nummer 1 des Landes. Von 1957 bis 1960 wurden sie viermal in Serie Schweizer Meister.

Heinz Schneiter leidet. Der 78-Jährige ist YB immer noch stark verbunden, selbst wenn er letztes Jahr als Verwaltungsrat ausschied. Auch Schneiter, unter Coach Christian Gross ja letzte Saison als Glücksbringer auf der Trainerbank, ist wie viele Berner Fussballfreunde von der aktuellen YB-Spielzeit schwer enttäuscht. Vermisst werden bei diesen Young Boys: Herz und Leidenschaft, Klasse und Können.

Der starke Teamgeist

Heinz Schneiter ist deshalb nicht überrascht, realisierte der FC Basel am Mittwochabend ausgerechnet im Stade de Suisse mit dem 1:0-Sieg gegen die Young Boys den letzten Schritt zum vierten Titelgewinn in Serie. Damit ist YB nicht mehr alleiniger Rekordhalter in der ehrenvollen Rubrik «Titel in Serie». Schneiter war ja ein prägendes Mitglied der legendären gelb-schwarzen Meistermannschaft, die von 1957 bis 1960 ebenfalls viermal de suite triumphierte. Und darüber spricht der Oberländer lieber als über die aktuelle Misere bei YB. «Natürlich waren das ganz andere Zeiten, und es mag plump klingen, aber eine unserer grossen Stärken war der riesige Zusammenhalt im Team.»

Die weisse Decke war rot

Baumeister der YB-Erfolge war der 2008 verstorbene deutsche Trainer Albert Sing. «Damals durfte ein Coach noch mit der Peitsche knallen», sagt Schneiter. «Und Sing war streng. Er war der Chef und liess das alle, auch unseren starken Stürmer Geni Meier, immer wissen.» Wenn Sing sagte, die Decke sei rot, dann sei sie rot gewesen, erzählt Schneiter. «Auch wenn sie weiss war.» YB trainierte damals viermal in der Woche am Abend, einmal mehr als die Konkurrenz. «Wir waren fit», sagt Schneiter, der 1956 als 21-Jähriger von Thun zu den Young Boys stiess und sofort viermal Meister wurde. 1962 zog er weiter zu Lausanne, die Ablösesumme soll erstmals in der Schweiz mehr als 100'000 Franken betragen haben. Später aber kehrte Schneiter zurück zu YB und war in verschiedenen Funktionen (Spieler, Trainer, Krisenmanager, Verwaltungsrat) immer wieder für die Stadtberner tätig.

Heinz Schneiter bestritt in den Meisterjahren 1957 bis 1960 zusammen mit Geni Meier am meisten Meisterschaftsspiele für YB (101). Er war mit Übersicht, Zweikampfstärke und Kraft ein Pfeiler im Aufbau, wie Zeitzeugen berichten. Die ersten zwei Titel gewann YB sehr souverän, 1958 reichte es gar zum Double. Und wie der FCB heute brillierten die Berner damals europäisch – und erreichten 1959 den Halbfinal des Meistercups. Als grösste Gegner in der NLA galten La Chaux-de-Fonds, GC sowie das reiche Lausanne. «Wir waren die Gejagten», sagt Schneiter. «Aber damals war der Fussball zwar schon sehr populär, aber nicht so gross und derart dominant wie heute. Wir realisierten erst Jahrzehnte später, dass wir etwas Historisches geschafft hatten.»

Der Gutschein für ein Sofa

Es waren in der Tat andere Zeiten damals, etwas mehr als ein Jahrzehnt nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Titel wurden bei YB zwar gefeiert, und im Pokal lag stets feiner Champagner, wie Schneiter lachend erzählt. «Aber alles war viel gemütlicher als heute.» Die Spieler erhielten 50 Franken für einen Sieg und 30 für ein Unentschieden, zudem gab es 5 Franken pro Trainingsbesuch! Schneiter mag sich aber nicht mehr daran erinnern, wie hoch die Meisterprämien waren. «Als wir uns mit dem Nationalteam für die WM 1962 in Chile qualifizierten, erhielten wir vom Verband 500 Franken und einen Gutschein für ein Sofa in einem Möbelhaus. Ungefähr so wird es bei den Titeln gewesen sein.»

Das gute Omen für 2014

Die YB-Dominanz endete 1960. Aber wer damals gesagt hätte, der Verein würde in den nächsten 53 Jahren bloss einen Meistertitel (1986) gewinnen, wäre ausgelacht worden, sagt Schneiter. «Das war unvorstellbar. Wir waren eine Macht.» Der fünfte Titel in Serie ging dabei bloss verloren, weil YB als Leader in der Winterpause der Saison 1960/1961 eine 31-Tage-Reise durch zehn Länder mit dreizehn Testspielen absolvierte. «Das war fantastisch, aber sehr anstrengend. Wir spielten zum Beispiel in Ägypten, Thailand, Malaysia, Singapur oder Hongkong», sagt Schneiter. «Doch am Ende der Saison wurden wir nur Zweiter. Wir waren in der Rückrunde platt.» Zumindest das passt ja zur aktuellen Verfassung von YB.

Und das meisterliche Selbstverständnis litt bei den Young Boys seit 1960 gewaltig – aber immerhin gibt es einen historischen Zusammenhang, der den Klub positiv in die nahe Zukunft blicken lässt. 1957 feierte YB die erste Meisterschaft nach 28 Jahren. Und 1986 ist 2014 ebenfalls 28 Jahre her...


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31919460

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