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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2013, 13:01 
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YB verpasst auch das Minimalziel

Mit einer mutigen Aufstellung versuchte YB den FC Basel aufzuhalten. Auch weil der Schiedsrichter einen Penalty unterschlägt, unterliegen die Berner aber 0:1 und spielen nächste Saison nicht international.

Um 22.22 Uhr steht am Mittwochabend fest, dass die Young Boys alle ihre Saisonziele verpasst haben. Mit der 0:1-Niederlage ist die Qualifikation für die Europa League nicht mehr möglich. Auf einem Transparent bedanken sich die Spieler nach dem Abpfiff bei den Fans (die auch jetzt noch gnädig klatschen) für die Unterstützung. Dann verschwinden sie in der Kabine. Das Feld gehört jetzt ganz allein den Baslern. Vor ihren Anhängern feiern sie den Sieg und den bevorstehenden Gewinn des Meistertitels.

Dass sie diesen am letzten Spieltag noch an Verfolger GC abtreten müssen, erscheint bei einem Vorsprung von drei Punkten und einem um 16 Treffer besseren Torverhältnis utopisch. Zum vierten Mal in Folge wird der FCB am Wochenende den Meisterpokal in die Höhe stemmen. Wie sagt FCB-Captain Marco Streller: «Eigentlich sind wir Meister. Sie Sache ist entschieden, wir verlieren nicht 0:8, und GC gewinnt nicht 9:0.»

Zwischen den YB und dem FC Baselläuft die 50.Minute, als Basel-Trainer Murat Yakin den Ball, der ins Seitenaus geschlagen wurde, locker und leicht mit seinem rechten Fuss aus der Luft abfängt und ihn elegant zum Boden führt. Ein paar Meter von ihm entfernt ist YB-Coach Bernard Challandes wütend auf sein Team, das zu diesem Zeitpunkt viel zu tief in der eigenen Platzhälfte steht und damit den gegnerischen Angreifern zu viel Raum lässt.

Wenige Minuten später hat der eine (Yakin) noch mehr Grund zur Gelassenheit und der andere (Challandes) noch mehr Grund zum Ärger: Denn in der 55.Minute bringt Fabian Frei die Basler mit einem sicher verwerteten Foulpenalty 1:0 in Führung. Wenige Sekunden später jedoch verwehrt Schiedsrichter Stephan Klossner den Penalty, obwohl Basels Aleksandar Dragovic der Ball im Strafraum an den gestreckten Arm gesprungen ist. Nach einem Wutausbruch zieht sich Challandes fürs Erste frustriert auf die Trainerbank zurück.

Mit einer mutigen, einer offensiven Aufstellung versucht YB an diesem Abend vor 19322 Zuschauern den letzten Strohhalm im Kampf um einen Platz in der Europa League zu ergreifen. Challandes hat mit Samuel Afum, Michael Frey und Alexander Gerndt drei Stürmer nominiert. Gewinnen muss sein Team gegen den Leader – allerdings ist dem 61-Jährigen in seiner langen Laufbahn als Coach noch nie ein Sieg gegen den FCB gelungen. Challandes’ Spieler zeigen, dass sie sich der Ausgangslage bewusst sind. Gefährlich flanken Gerndt und dann Aussenverteidiger Bürki vor das Tor. Die FCB-Verteidiger Kay Voser und Dragovic klären jeweils im letzten Moment.

Die Basler hingegen lassen sich Zeit, bis sie ihre Fesseln lockern. Dann aber wird Raul Bobadilla am Strafraum freigespielt, ausgerechnet der Argentinier kommt zur ersten Möglichkeit für Basel. Er nahm im vergangenen Winter das Angebot des FCB an und verliess die Young Boys nach nur einem Jahr. Für seinen neuen Klub hat er noch keinen Treffer erzielt, sein vermeintliches Übergewicht wird in den Medien thematisiert. Von den YB-Fans wird Bobadilla bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen und beleidigt, von seinen früheren Teamkollegen wird er teils hart attackiert. Dennoch gelingt ihm vor der Pause noch einmal eine starke Aktion, Marco Streller erzielt auf sein Zuspiel beinahe ein Tor.

Nach der Pause ist Bobadilla kein Faktor mehr im Spiel der Gäste, Offensivaktionen sind auf beiden Seiten seltener. Der Penaltyentscheid für Basel und jener gegen YB ist es schliesslich, der die intensive, schnelle, manchmal fehlerhafte, insgesamt jedoch ausgeglichene Partie zuungunsten der Berner ausgehen lässt. Ihre Saison endet im Frust. Basel hingegen steht vor der Krönung.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27258266

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2013, 13:03 
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YB-Noten: Vorne zu unpräzis

Marco Wölfli war dem Team im Spiel gegen den FC Basel ein guter Rückhalt, in der Offensive fehlte es den YB-Angreifern in vielen Situationen an der Präzision.

Marco Wölfli: Note 5
Hielt sein Team lange im Spiel um den Europacupplatz, etwa mit der Glanzparade gegen Stocker (38.) oder Streller (41.). Gegen Freis Penalty war er dann aber machtlos.

Scott Sutter: Note 4
Der Rechtsverteidiger kehrte für den gesperrten Zverotic in die Startformation zurück. Spielte seinen Part solid, gegen ein Team vom Kaliber Basels bräuchte es für den Erfolg aber wohl eine stärkere Leistung.

Alain Nef: Note 5
Der Zürcher ging aggressiv in die Zweikämpfe und gab einen starken Abwehrchef. Die YB-Verteidigung spielte insgesamt sicherer als gegen Zürich.

Dusan Veskovac: Note 4,5
Der kantige Innenverteidiger lieferte sich einige harte Duelle mit Bobadilla. Machte seine Sache insgesamt gut.

Marco Bürki: Note 3,5
Ging seine Gegenspieler auf der linken Abwehrseite meist resolut an, hatte aber auch so seine Probleme mit den Baslern. Unvorsichtig, als er, eben verwarnt, nochmals zulangte und dann auch noch reklamierte. Der Platzverweis in der 74. Minute war die Folge.

Christoph Spycher: Note 4,5
Als Dreh- und Angelpunkt im YB-Mittelfeld immer anspielbar. Zeigte übers ganze Spiel eine unauffällige, aber solide Leistung.

Raphael Nuzzolo: Note 4
Kampf- und laufstark zu Beginn. Bei einem der besten YB-Angriffe fehlte Nuzzolo die Kraft im Abschluss (66.).

Alexander Farnerud Note 4,5
Dem Schweden, der im 4-1-3-2-System alleine in der Mittte agierte, fehlte lange Zeit die Präzision.

Alexander Gerndt: Note 3,5
Fiel in der ersten Halbzeit durch engagierte Laufarbeit auf, mit zunehmender Spieldauer aber auch zusehends ab. Ungeschickt sein Verhalten gegen Sauro in der Penaltyszene vor dem 1:0.

Michael Frey: Note 3,5
Kämpfte, rackerte, foulte bis zu seiner Auswechslung mit Leidenschaft, doch viel mehr als ein missglückter Abschluss schaute nicht heraus. Im Aufbauspiel fehlte seinen Pässen einige Male die Präzision.

Samuel Afum: Note 4
Fiel auf durch technische Gewandheit, fiel ab durch etliche Fehlpässe und wenig Zielstrebigkeit im Abschluss. Als er seinen Schuss aus guter Position fast bis unter das Stadiondach verzog, war das symptomatisch für den Auftritt Afums, aber auch für jenen der gesamten YB-Mannschaft

Haris Tabakovic: Note 4
Ersetzte in der 65. Minute Frey und setzte sich sogleich mit einem wunderbaren Pass auf Gerndt in Szene.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30439108

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2013, 13:04 
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YB spielt nächste Saison nicht auf europäischem Parkett

YB verliert gegen den fast sicheren Meister FCB 0:1. Die Berner beenden die Saison ausserhalb der Ränge, die zur Teilnahme an der Europa League berechtigen.

Das Berner Fussballpublikum ist frustriert. Nach vielen enttäuschenden Leistungen des BSC YB kommen nur noch die hartgesottenen Fans ins Stadion. Nicht einmal Zuschauermagnet Basel vermag Gelegenheitsbesucher ins Stade de Suisse zu locken. Gestern Abend, als YB den alten und wahrscheinlichen neuen Meister empfing, wurden offiziell 19 322 Zuschauer vermeldet; in Tat und Wahrheit war das Wankdorf nur knapp zur Hälfte gefüllt.

YB zeigte im letzten Heimspiel dieser Saison eine ganz ordentliche Leistung. Am besten waren die ersten 30 Minuten, als die ersatzgeschwächten Berner die FCB-Abwehr mehrmals in Verlegenheit brachten. Zählbares resultierte nicht, weil Nuzzolo und Afum im Abschluss die nötige Kaltblütigkeit vermissen liessen oder an Sommer scheiterten.

Gerndts Ungeschicktheit

YB vermochte auch in der zweiten Halbzeit mit dem müde wirkenden FC Basel mitzuhalten. Dass es am Schluss als Verlierer vom Platz ging, hatte es sich selber zuzuschreiben. In der 54. Minute foulte Gerndt im eigenen Strafraum ungeschickt Sauro. Frei liess sich die Penaltychance nicht entgehen (55.). Kurz darauf hätte auch YB einen Penalty zugutegehabt. Schiedsrichter Klossner entging ein klares Handspiel von Dragovic.

Verhaltener Applaus für YB

Positiv war, dass sich YB nicht hängen liess – auch nicht, als Marco Bürki nach zwei Gelben Karten vorzeitig vom Feld musste. Die Gastgeber grätschten und rannten, Basel zitterte. Allein, am Resultat änderte sich nichts mehr. Kaum war der Schlusspfiff erfolgt, rannten die Basler vor die Fankurve und liessen sich von den rund 1500 mitgereisten Fans feiern. Auf der anderen Platzseite verabschiedeten sich die Young Boys vom treuen Anhang im Sektor D. Der Applaus fiel sehr verhalten aus, was nichts als verständlich ist nach einer desaströsen Saison.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/26404501

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2013, 13:05 
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Das Glas ist leer

YB hat eine miserable Saison hinter sich und muss über die Bücher. Doch der Handlungsspielraum ist klein.

YB hat auch sein letztes Saisonziel verpasst. Nach der gestrigen 0:1-Heimniederlage gegen den FC Basel ist klar, dass die Berner nächste Saison nicht im Europa-League-Wettbewerb teilnehmen können. Eine Qualifi kation wäre auch ein Hohn gewesen angesichts der vielen schlechten Auftritte in der Rückrunde. 9 der 17 Spiele haben die Berner verloren, 3 weitere Male unentschieden gespielt. Bis dato resultierten 18 Punkte, es ist die viertschwächste Bilanz aller Super-League-Verteter. Nach Meisterschaftsende wird YB im besten Fall 45 Punkte auf seinem Konto haben – so wenige wie nie mehr seit der Saison 2001/02. Die Zahlen sind erschreckend. Und sie stellen der Mannschaft, die hinter ihnen steht, gar kein gutes Zeugnis aus.

Eine Mannschaft, die sich letzte Saison über die Strenge und Unnachgiebigkeit des im April 2012 entlassenen Trainers Christian Gross aufgehalten hatte, demontierte sich selbst. Sie schaffte es weder unter dem kumpelhaften Martin Rueda noch unter dessen Nachfolger, dem impulsiven Bauchmenschen Bernard Challandes, in der nationalen Meisterschaft die Komfortzone zu verlassen.

Es mag in diesem Team viele talentierte Fussballer und nette Kerle haben. Was ihm hingegen fast gänzlich fehlt: Männer mit gesundem Selbstvertrauen, ausgeprägtem Ehrgeiz und Siegeswillen, Leaderqualitäten und hoher Sozialkompetenz. Streng betrachtet erfüllt nur ein einziger Spieler dieses Anforderungsprofil: Das ist Christoph Spycher, mittlerweile 35-jähriger Musterprofi mit erfolgreicher Vergangenheit in der Bundesliga (Frankfurt) und in der Nationalmannschaft (47 Länderspiele).

Viele Mitläufer

Andere Akteure wie Marco Wölfli, Alexander Farnerud und Scott Sutter konnten die ihnen zugedachte Führungsrolle nicht übernehmen. Wölfli war nach mehreren schwächeren Spielen im letzten Herbst vorwiegend mit sich selber beschäftigt. Farnerud blieb die zweite Saison hintereinander ein blasser Mitläufer, was ihn aber nicht daran hinderte, in der Winterpause mit einem Wechsel in die italienische Serie A zu kokettieren. Sutter, den Gross aussortiert hatte, verschwand nach ordentlichem Beginn von der Bildfl äche.

Mit Abstrichen zu gefallen wussten YBs bester Torschütze Raphaël Nuzzolo, Verteidiger Marco Bürki sowie die Stürmer Samuel Afum und Michael Frey. Am anderen Ende der Skala stehen die Rückkehrer Christian Schneuwly und François Affolter, der in der Winterpause zu Servette abgeschobene Matias Vitkieviez und Alexander Gerndt.

Der Vollständigkeit halber seien die Namen jener Spieler genannt, die biederen Durchschnitt repräsentierten: Dusan Veskovac, Alain Nef, Mario Raimondi, Elsad Zverotic, Moreno Costanzo, Gonzalo Zárate, Alexander Gonzáles, Pascal Doubai.

«Das Team ist krank»

YB-Sportchef Fredy Bickel nannte das Kind kürzlich beim Namen: «Das Team ist krank.» Es dürfte sogar kränker sein, als es der Zürcher nach seiner Ankunft im Januar wahrhaben wollte. An ihm liegt es nun, einen Doktor zu finden, der dem chronisch kranken Patienten helfen kann. Ob der neue Trainer Koller, Sforza oder Tami heisst – oder ob weiterhin Challandes die Verantwortung trägt: Er steht vor einer ungemein schwierigen Aufgabe, weil er es mit einer nicht optimal zusammengesetzten Gruppe zu tun bekommt, die ein Verliererimage hat.

Eigentlich müsste er die Möglichkeit haben, das Kader auszumisten und mit unverbrauchten Leuten die nächste Saison zu bestreiten. Das ist aber kaum möglich, weil die meisten Spieler weiterlaufende Verträge haben. So ist zu befürchten, dass die YB-Fans die Meisterträume bereits vor Weihnachten um ein weiteres Jahr verschieben müssen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/18265396

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2013, 13:09 
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Basel im Glück

So jubeln Schweizer Meister!

Fabian Frei schiesst Basel ins Penalty-Glück. Pokal und Party gibts aber erst am Samstag.

Murat Yakin ballt beide Fäuste, schreit ein lautes «Jaaaaaaa» in den Berner Nachthimmel, wird von Captain Marco Streller umarmt. Es ist geschafft! 1:0 ­gegen YB. Basel holt den 16. Meistertitel der Klubgeschichte, den vierten in Folge. 53 Jahre nach YB egalisiert Basel ­diesen Uralt-Meisterrekord!

Richtig feiern werden die Bebbi aber erst am Samstag nach dem Spiel gegen St. Gallen. Denn streng genommen ist der Titel noch nicht zu 100 Prozent eingetütet. BLICK gra­tuliert den Bebbi trotzdem zur Meisterschaft. Denn wer glaubt schon, dass Basel gegen St. Gallen 0:8 verliert und GC gleichzeitig 9:0 gegen Lausanne gewinnt. Niemand!

Den Kübel bekommen die Spieler erst am Samstag. Dass die Basler sich schon jetzt über den Titel freuen können, liegt auch an Schiri Stephan Klossner. In der 57. Minute übersieht er ein klares Handspiel von FCB-Abwehrboss Aleksandar Dragovic. Der Ref pfeift den fälligen Penalty nicht. Dafür zeigt er zwei Minuten zuvor auf den Punkt. YB-Flügel Alexander Gerndt testet die Reissfestigkeit von Gaston Sauros Trikot und schenkt den Baslern mit dieser unnötigen Aktion die Führung.

Fabian Frei trifft vom Punkt. Ausgerechnet Sauro, der für den gesperrten Fabian Schär spielt, holt den Penalty heraus. Ausgerechnet Frei, der im Cupfinal gegen GC noch verschossen hatte, übernimmt die Verantwortung. Und darf sich nun Meisterschütze nennen.

Meisterlich ist die Leistung der Basler gegen ein schwaches YB aber nicht, trotzdem ist der Triumph der Basler über die ganze Saison gesehen mehr als verdient.

Als Murat Yakin Mitte Oktober das Zepter übernahm, lag der FCB noch elf Punkte hinter GC zurück, insgesamt machte die Mannschaft unter dem 38-Jährigen 14 Punkte auf den einzigen Konkurrenten gut. Und das, obwohl der FCB mit der internationalen Doppel­belastung 20 Partien mehr bestritt als der letzte noch verbliebene Konkurrent.

«Am Ende ist es richtig für den Schweizer Fussball, dass wir Meister geworden sind», fasst Valentin Stocker diesen Fakt in Worte. Nun wolle man die Freude bis Samstag konservieren. Dann, wenn die grosse Meisterparty steigt und die Basler ihren Fans auf dem Barfi den Kübel präsentieren.
YB - Basel 0:1 (0:0)
Stade de Suisse, Bern. - SR Stephan Klossner, Schweiz. - Tore: 55. Fabian Frei 0:1 (Penalty).

YB: Marco Wölfli, Sutter S., Burki M., Spycher C., Nef A., Veskovac D., Farnerud A., Raphaël Nuzzolo, Afum S., Frey M., Gerndt A. - Einwechslungen: Tabakovic H. (64. für Frey M.), Raimondi M. (79. für Raphaël Nuzzolo).

Basel: Sommer Y., Degen P., Sauro G., Dragovic A., Voser K., Markus Steinhöfer, Adilson Tavares Varela Carbal, Frei F., Stocker V., Streller M., Bobadilla R. - Einwechslungen: Salah M. (60. für Streller M.), El Elneny M. (77. für Degen P.), Ajeti A. (88. für Bobadilla R.).

Verwarnungen: YB: 54. Veskovac D. (Gelb), 72. Burki M. (Gelb), 73. Burki M. (Gelb-Rot), 88. Nef A. (Gelb). Basel: 57. Frei F. (Gelb), 60. Stocker V. (Gelb).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 20307.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2013, 13:34 
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29.05.2013

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Basel so gut wie Meister

Der FC Basel kann die Meisterfeier planen. Die «Bebbi» siegten in der vorletzten Runde bei YB mit 1:0 und haben weiterhin 3 Punkte Vorsprung auf GC, welches in St. Gallen siegreich war. Dank der um 16 Treffer besseren Tordifferenz dürfte Basels 4. Titel in Serie Tatsache sein.

Der Meister-Champagner kann kühl gestellt werden - der FC Basel ist nur noch theoretisch von Platz 1 zu verdrängen. Zwar könnte GC am Samstag bei einer Basler Heimniederlage gegen St. Gallen punktemässig mit einem Sieg gegen Lausanne noch gleichziehen. Doch das Torverhältnis fällt mit +16 klar zugunsten des FCB aus.

Frei erlöst Basel

Goldener Schütze beim 1:0-Auswärtssieg Basels bei YB war Fabian Frei. Im Gegensatz zum verlorenen Cupfinal verwertete er dieses Mal einen Elfmeter (55.). Der Berner Alexander Gerndt hatte Gaston Sauro zu Fall gebracht und den Strafstoss verursacht. Nur 2 Minuten später hatten die Basler allerdings Glück, dass ein Hands von Aleksandar Dragovic im eigenen Strafraum nicht geahndet wurde.

Die Gastgeber waren gut in die Partie gestartet, blieben im Abschluss jedoch zu ungenau. Der FCB hatte seine besten Szenen durch Valentin Stocker und Marco Streller noch in der 1. Hälfte gehabt. Nach einer gelb-roten Karte gegen Marco Bürki musste YB die letzte Viertelstunde in Unterzahl agieren und konnte nicht mehr reagieren.

GC sicher in der CL-Quali

Auch Basel-Verfolger GC erfüllte seine Hausaufgaben. Die Zürcher setzten sich beim FC St. Gallen mit 2:1 durch. Der Meistertitel ist dennoch faktisch weg, trösten kann sich GC aber mit der definitiven Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation. St. Gallen wird die Meisterschaft auf Rang 3 beenden und steht damit in den Playoffs zur Europa League.

GC war beim Gastspiel in der Ostschweiz bereits nach 9 Minuten in Rückstand geraten. Dejan Janjatovic traf herrlich aus der Distanz in den Winkel. In der Folge erzwang das Team von Uli Forte auf überzeugende Weise und nach einer
gelb-roten Karte gegen Stèphane Besle den Umschwung - Izet Hajrovic per Penalty (40.) und Amir Abrashi (52.) trafen für GC zum Sieg.

http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... ie-meister

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2013, 13:39 
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30.05.2013

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YB kassiert für FCB-Titel!

Dank Bobadilla

Bobadilla wird bei jeder Ballberührung ausgepfiffen. Doch ein wenig darf sich YB mit ihm freuen.

Es war eine Rückkehr in die Hölle für Raul Bobadilla (25). Nach seinem Wechsel von YB zu Basel schlug dem Argentinier gestern der blanke Hass entgegen. Bei jedem Ballkontakt wird er ausgepfiffen. Die YB-Fans beleidigen seine Mutter permanent. Doch der Argentinier zahlt Trainer Murat Yakin das Vertrauen für seinen Platz in der Startelf zurück.

Er kämpft. Er läuft. Er beweist, dass er seinen Spitznamen «Bobadicka» nicht mehr verdient. Er hat sein Temperament auch im Hasstempel unter Kontrolle. Sein erstes Meisterschafts-Tor für Basel gelingt ihm aber nicht.

Aber ausgerechnet an seiner alten Wirkungsstätte holt sich Boba seinen 1. Meistertitel. Hier, wo er im Cupfinal noch der grosse Penalty-Depp war. Hier kann der Stürmer erstmals im FCB-Dress lächeln. Streicheleinheiten für den Bullen!

Und ein Lächeln aufs Gesicht für den YB-Kassier. Beim Boba-Transfer wurden neben der 3,5-Mio.-Transfersumme Sonderprämien für den Meistertitel und die Champions-League-Quali vereinbart.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2013, 14:05 
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ach ja was ich noch loswerden wollte. diese idee mit dem transpi am schluss der saison kann man als gute idee für zwei, drei saisons bezeichnen. langsam aber ist alles was in diese richtung geht und sowieso nur mit dem hintergedanken ist, das marketing sowie den verkauf der abos anzukurbeln, nur noch bilig. lasst euch was neues einfallen, oder noch einfacher zeigt leistung auf dem platz!!!

in diesem sinne, bringt vielleicht ein wenig emotionale intelligenz neuen schwung in den laden.

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