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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. April 2013, 09:41 |
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23.04.2013  Zitat: Zahlen bei YB lügen nicht
Die Berner Young Boys schiessen kaum mehr Tore und sind das schlechteste Auswärtsteam der Liga. Es sind Zahlen und Statistiken des Grauens, welche YB in diesen Monaten liefert.
Und weil den Bernern die Zuschauer in Scharen davonlaufen, ist ein Turnaround in den nächsten Partien zwingend anzustreben. Irgendwie. An fähigem Personal sollte es im breit aufgestellten Kader ja nicht fehlen. Eigentlich.
1 Sieg in 14 Auswärtsspielen!
Aber während der euphorisierte, erfolgreiche Rivale Basel am Donnerstag im Hinspiel der Europa-League-Halbfinals den Champions-League-Sieger Chelsea empfängt und weiter vom Triple träumen darf, darbt dieses YB auf Rang 7! Die Berner blieben am Sonntag beim 0:0 in Sitten zum siebten Mal in zehn Rückrundenpartien (6 Treffer) ohne Tor! In der Fremde erzielten die Young Boys seit bald fünf Monaten, fast 500 Spielminuten und seit dem 25.November keinen Treffer mehr (1:2 in Lausanne)! Den einzigen Auswärtssieg realisierte YB vor 232 Tagen – am 2.September (2:1 in Luzern)! Die Auswärtsbilanz der Berner (1 Sieg, 5 Unentschieden, 8 Niederlagen, 8 Punkte, 9:23 Tore) ist die schlechteste der gesamten Liga!
Es gibt viele Ziffern und Fakten, Leistungen und Beispiele für die YB-Krise. «Aber wir haben Potenzial», sagt Goalie Marco Wölfli, «das zeigten wir in der Europa League.» YB, immerhin defensiv stabil, hat starke Super-League-Spieler, doch Alexander Farnerud etwa findet die Form nicht. Christian Schneuwly, letzte Saison in Thun überragend, produzierte in Sitten fast nur Fehlpässe, auch andere Offensivkräfte wie Raphael Nuzzolo und Moreno Costanzo erfüllen die Erwartungen derzeit nicht. «Wir brauchen ein Erfolgserlebnis», sagt Costanzo. «Dann löst sich der Knoten.»
Martinez trifft bald für Thun
Am Sonntag empfängt YB nun Lausanne. Trainer Bernard Challandes ist auf der Suche nach der richtigen Formation, er testete gegen Thun (1:2) Farnerud auf dem rechten Flügel, das ging erwartungsgemäss schief. Dort sollte Gonzalo Zarate wirbeln, doch der Argentinier schied nun in Sitten in der ersten Hälfte mit Kniebeschwerden wieder verletzt aus. Vorgestern waren Elsad Zverotic und Marco Bürki die soliden Aussenverteidiger, doch auch ihre Flanken waren ungenügend.
Und die in der Winterpause verpflichteten Stürmer Alexander Gerndt und Samuel Afum warten immer noch auf ihr erstes Tor! «Sie hatten auch Pech mit Verletzungen», sagt Wölfli. «Im Training treffen sie.» Josef Martinez übrigens trainiert neu mit Thun, er dürfte im Sommer leihweise zu den Oberländern wechseln. Der 19-jährige Venezolaner schoss in neun Einsätzen für das U-21-Team von YB in der 1.Liga Classic mittlerweile 16 Tore! http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20832097
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shalako
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Verfasst: Samstag 27. April 2013, 18:01 |
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27.04.2013  Zitat: Weiterbildung auf Kosten von YB
Ende April 2012 beendeten die Berner Young Boys nach nur zehn Monaten die Zusammenarbeit mit Trainer Christian Gross. Das Missverständnis kommt den Klub teuer zu stehen.
Vor ziemlich genau einem Jahr zog die YB-Führung die Notbremse. Nach vier sieglosen Partien in Folge entliess sie am 29. April Trainer Christian Gross, Assistent Laurent Hagist und Goalietrainer Pascal Zuberbühler. Tags darauf trat Gross nochmals vor die Medien, kämpferisch wie eh und je: Er sei «ernüchtert und sehr, sehr enttäuscht», dass die Verantwortlichen des Vereins das Projekt bereits nach zehn Monaten beendet hätten. «Das Projekt wurde zu früh gestoppt», sagte der Zürcher. Ansonsten aber verlor er kein böses Wort über die Leute, die ihm den Laufpass gegeben hatten. Ein zutiefst enttäuschter Trainer Gross bewies in der persönlichen Krisensituation Stil.
Das Gesamtpaket muss stimmen
Nach dem Auftritt im Stade de Suisse tat Gross, was er schon getan hatte, wenn er irgendwo seine Arbeit beendet hatte: Er tauchte ab und war für Medienschaffende nicht mehr zu sprechen. Eine Ausnahme waren Auftritte als Experte im Schweizer Fernsehen während der Euro 2012. Diesen Verpflichtungen kam der 58-Jährige nach, weil er SRF bereits vor der Freistellung zugesagt hatte.
Gross nutzte die freie Zeit, um die Batterien aufzuladen, seine Spanischkenntnisse aufzufrischen und den Fussball im In- und Ausland genau zu beobachten. Mehrmals flog er nach Spanien und England. Wenn er nicht auf Weiterbildungsreisen war, logierte er weiterhin in Muri. Erst Ende 2012 verlegte er seinen Wohnsitz nach Zürich.
Hie und da tauchte Gross’ Name auf, wenn irgendwo in Deutschland oder England ein Trainerposten freigeworden war. Die Vereine Schalke, Southampton und Nottingham Forest wurden herumgeboten. Mit dem einen oder anderen Klub habe es Kontakte gegeben, bestätigt Laurent Hagist. Der Elsässer ist ein enger Vertrauter von Gross und tauscht sich regelmässig mit ihm aus. «Christian hatte keine Eile, einen neuen Verein zu finden. Für ihn muss das Gesamtpaket stimmen.»
Diesen Eindruck hat auch Hansruedi Hasler, bei YB erster und wichtigster Ansprechpartner des mehrfachen Meistertrainers (GC, Basel). «Christian braucht diese Auszeiten, um neue Energie zu tanken.» Der ehemalige Sportdirektor ist froh, hat Gross die Verbindung zu ihm nicht abreissen lassen nach der vorzeitigen Trennung. Die beiden Männer verkehren seit beinahe 30 Jahren miteinander.
2,1 Millionen für drei Ausbildner
Beim Thema YB beisst sich Hagist auf die Zunge. Schliesslich rühmt er die Zahlungsmoral des Klubs: «Es gibt nichts zu bemängeln. YB überweist mir jedenMonat pünktlich den Lohn.» Im Falle des Franzosen sind es 20 000 bis 25 000 Franken; bei Gross bewegt sich die Summe in der Grössenordnung zwischen 75 000 und 100 000 Franken. Rechnet man Zuberbühlers Salär von 35 000 Franken hinzu, ergibt das den stolzen Betrag von 150 000 Franken. Pro Monat. Zur Komplettierung des Rechen-spiels sei der Gesamtbetrag genannt, den YB bis Ende Juni für die drei freigestellten Ausbildner überweist: 2,1 Millionen Franken.
Es gibt noch etliche Lohnempfänger, die nicht mehr für den Klub arbeiten. Genannt seien Martin Rueda, Ilja Kaenzig, die ausgeliehenen Spieler Michael Silberbauer und Matias Vitkieviez. Die Payroll ist exemplarisch für die Sinnkrise, in die der BSC Young Boys nach dem Scheitern in der Finalissima 2010 (0:2-Heimniederlage gegen den FC Basel) geschlittert ist. Zuerst verkündeten die Investoren vollmundig die «Phase 3» mit Titeln en masse, dann wurde teures Personal erworben und schliesslich der Schweizer Trainer mit der besten Reputation geholt. Dieser musste alsbald feststellen, dass längst nicht alle Fussballer derart vom Erfolgsstreben geprägt waren wie er selber.
Und noch etwas merkte er: dass es in seinem Team fast keine Führungsspieler gab, die diesen Namen auch wirklich verdient haben. Also begann er, die Mannschaft für viel Geld umzubauen. Jetzt müsste sich doch endlich der Erfolg einstellen, dachten die Investoren – irrten und wurden wieder enttäuscht. YB spielte schwach, die Zuschauer tobten, die Sponsoren drohten, Stadionchef Kaenzig und seine Mitarbeiter rotierten. So drehte sich die Abwärtsspirale munter weiter bis zum heutigen Tag, wo die Berner mit Rückkehrer und Nothelfer Bernard Challandes an der Linie versuchen, sich wenigstens für die Europa League zu qualifizieren. Ein äusserst schwieriges Unterfangen, wenn man sich den psychischen Zustand der Mannschaft vor Augen führt. http://www.derbund.ch/sport/fussball/We ... y/23815856
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 1. Mai 2013, 21:01 |
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01.05.2013  Zitat: Erich Hänzi kehrt als U16-Trainer zu YB zurück
BSC Young Boys freut sich über die Rückkehr einer Klub-Legende: Erich Hänzi wird ab dem 1. Juli Trainer der U16 und zuständig für die Karriereplanung sämtlicher Nachwuchsspieler.
Erich Hänzi wird ab 1. Juli 2013 mit einem vollamtlichen Pensum neuer Trainer der U16-Mannschaft des BSC Young Boys und zudem für die Karriereplanung sämtlicher Nachwuchsspieler verantwortlich sein. Das schreibt der Verein in einer Mitteilung.
Der 48-jährige Lengnauer ist seit 2008 beim FC Zürich tätig, sein Vertrag als Assistenztrainer läuft jedoch nach dieser Saison aus.
YB-Legende
In seiner aktiven Karriere spielte Erich Hänzi zwischen 1986 und 1993 sowie zwischen 2000 und 2003 für die Young Boys, wurde 1987 Cupsieger und stieg 2000 in die Nationalliga A auf. Der damalige und heutige Sportchef Fredy Bickel hatte ihn bereits vor 13 Jahren wieder zu YB geholt.
«Die Rückkehr zu YB bedeutet mir viel. Ich freue mich sehr auf meine Arbeit im YB-Nachwuchs», lässt sich Erich Hänzi zitieren. Fredy Bickel erklärt seinerseits, es sei ihm ein Anliegen, dass ehemalige Spieler der ersten YB-Mannschaft für den Nachwuchs arbeiten. «Spieler wie Erich Hänzi, Joël Magnin, der ab Sommer wieder die U21 trainieren wird, und U17-Trainer André Niederhäuser sind dazu prädestiniert, die YB-Philosophie im Nachwuchs vorzuleben. »
Der bisherige U16-Trainer der Young Boys, Vittorio Caruso, wird in der neuen Saison als vollamtlicher Konditionstrainer aller YB-Nachwuchsteams tätig sein. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17066053
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 1. Mai 2013, 21:02 |
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01.05.2013  Zitat: Als U16-Trainer
Erich Hänzi zurück bei YB
Die Young Boys holen Ex-Verteidiger Erich Hänzi als U16-Trainer zurück nach Bern.
Ab dem 1. Juli 2013 steht Erich Hänzi wieder auf der Lohnliste der Berner Young Boys. Der 48-Jährige Ex-Verteidiger stand schon von 1986 bis 1993 und von 2000 bis 2003 bei den Bernern als Spieler unter Vertrag.
In der Bundeshauptstadt wird Hänzi U16-Trainer. Er soll die Nachwuchsspieler auch in der Karriereplanung unterstützen. Zuletzt war Hänzi seit 2008 als Assistenztrainer beim FC Zürich unter Vertrag.
«Die Rückkehr zu YB bedeutet mir viel. Ich freue mich sehr auf meine Arbeit im YB-Nachwuchs», wird der Cup-Sieger mit Lausanne (1998 und 1999) in einer Mitteilung zitiert.
Sportchef Bickel: «Hänzi ist dazu prädestiniert, die YB-Philosophie vorzuleben.» Der bisherige U16-Trainer, Vittorio Caruso, wird vollamtlicher Konditionstrainer aller Nachwuchsteams. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 89399.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 3. Mai 2013, 08:26 |
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03.05.2013  Zitat: Der «Fussball-Gott» hat YB verziehen
Erich Hänzi wird ab nächster Saison Trainer der U16-Junioren der Young Boys.
Erich Hänzi verstärkt ab nächster Saison die Nachwuchsabteilung des BSC Young Boys. Der frühere Publikumsliebling wird ab 1. Juli das U-16-Team betreuen und nebenbei für die Karriereplanung sämtlicher Nachwuchsspieler verantwortlich sein. Es ist bereits Hänzis zweite Rückkehr zu dem Verein, für den er nach der Juniorenzeit beim FC Lengnau etliche Jahre gespielt hat. Der Seeländer trug zwischen 1986 und 1993 das gelb-schwarze Trikot, ehe er für sieben Jahre nach Lausanne zog. Mit den Waadtländern feierte er zwei Cupsiege (1998 und 1999).
Im Jahre 2000 holte ihn Fredy Bickel ins Wankdorf zurück. Der zweite Akt endete nicht in Minne: 2002/03 fungierte der «Fussball-Gott», wie ihn die Fans ehrfurchtsvoll nannten, nur noch als «Stand-by»-Profi. Im Juli 2003 eröffnete ihm der neu verpflichtete Trainer Hans-Peter Zaugg, dass er keine Verwendung mehr für den 38-Jährigen habe. Es folgte ein Rechtsstreit mit dem Verein.
Was damals war, ist laut Hänzi vergessen: «Die Rückkehr zu YB bedeutet mir viel.» Die letzten fünf Jahre war er Assistenztrainer beim FCZ. Die Verbindung ins Bernbiet blieb jedoch eng, da Hänzis Familie nie aus Krauchthal wegzog.
Der bisherige U-16-Trainer, Vittorio Caruso, wird in der neuen Saison als vollamtlicher Konditionstrainer aller YB-Nachwuchsteams tätig sein. http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/31541092
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sport_ch
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Verfasst: Mittwoch 8. Mai 2013, 08:26 |
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shalako
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Verfasst: Freitag 10. Mai 2013, 09:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.05.2013  Zitat: Der Pokerspieler und das Grosskader
YB-Sportchef Fredy Bickel will das Kader reduzieren. Eine schwierige Aufgabe, weil die meisten Spielerverträge weiterlaufen.
Fredy Bickel muss einen Berg von unerledigten Arbeiten abbauen in den nächsten Wochen. Will man dem YB-Sportchef Glauben schenken, so steht zuoberst auf der Pendenzenliste nicht etwa die Trainersuche, sondern die Kaderbereinigung. Und in dieser Hinsicht ist Bickel wahrlich nicht zu beneiden.
Inklusive der ausgeliehenen Spieler stehen bei YB aktuell 40 Spieler unter Vertrag. Nach Saisonende sind es nicht viel weniger, obwohl acht Verträge – unter anderen jene von Christoph Spycher und Mario Raimondi – auslaufen. Laut Bickel sind 32 Spieler vertraglich über den Sommer hinaus an YB gebunden.
Wer springt über die Klinge?
Etliche Namen auf dieser Liste werden nicht auftauchen auf der Kaderliste 2013/14. So ist nicht damit zu rechnen, dass Michael Silberbauer, der bis Saisonende an Odense (Dänemark) ausgeliehen wurde, nach Bern zurückkehrt.
Wobei sich in seinem Fall die Frage stellt, wer sich den dänischen Grossverdiener (Jahresgrundgehalt: mindestens 500'000 Franken) überhaupt leisten kann? Schlechte Karten in den Händen haben auch Matias Vitkieviez, der die Rückrunde mit Servette bestreitet, und der Tscheche Jan Lecjaks (Valerenga Oslo).
Keine Rolle in Bickels Zukunftsüberlegungen spielen Adriano de Pierro, Fredy Mveng, Matteo Tosetti und Samir Naili, die temporär bei unterklassigen Vereinen Unterschlupf gefunden haben. Das gleiche gilt für Josef Martinez, den der FC Thun gerne verpflichten möchte. Was mit Alexander Gonzalez, dem anderen jungen Venezolaner, passiert, ist hingegen noch unklar.
Wie weiter mit Raimondi/Spycher
Bickel will in den nächsten drei bis vier Wochen etliche Personalfragen regeln. Unter anderem geht es um die Zukunft von Spycher und Raimondi, die beide gerne eine weitere Saison für YB bestreiten würden. Bei Spycher ist klar, dass er nochmals einen Einjahresvertrag erhält, sofern sein rechtes Knie nicht wieder Probleme macht.
Bei Raimondi drückt sich der Sportchef um eine klare Aussage: «Die Gespräche mit Mario laufen. Unbestritten ist, dass er YB in irgendeiner Funktion erhalten bleibt.» Möglich, dass einer der wenigen Berner im Team mit einem Spezialkontrakt ausgerüstet wird, er beispielsweise den Status eines «Standby Profi» erhält und nebenbei die Trainerausbildung vorantreibt.
Gespräche führen wird Bickel mit Sicherheit auch mit Elsad Zverotic, dessen Berater schon länger die ausländischen Ligen sondiert. Und wer sagt, dass Moreno Costanzo bei YB bleibt, wenn sein Stammverein St.Gallen plötzlich einen Nachfolger für Oscar Scarione, den aktuell besten Torschützen der Super League, benötigt? Über solche Szenarien mag sich Bickel nicht den Kopf zerbrechen. «Ich habe genügend andere, dringlichere Dinge zu erledigen.»
Koller, Tami, Weiler, Saibene
Dringlichkeit hat beispielsweise die Besetzung des Trainerpostens. Der YB-Trainer der Zukunft dürfte kaum Bernard Challandes heissen. Es sei denn, dem Romand gelingen in den letzten fünf Runden mindestens vier souveräne Siege wie zuletzt gegen GC. Kronfavorit bleibt Marcel Koller, auch wenn es Bickel vehement dementiert.
Das Hauptproblem bei der Akte Koller: Der Zürcher ist nur verfügbar, wenn er sich mit Österreichs Nationalmannschaft nicht für die WM-Barragespiele im Spätherbst qualifiziert. Zweites Problem: Koller ist wie der 2012 entlassene Christian Gross ein Trainer mit einem Millionengehalt. Laut «Kurier» soll der Schweizer vom ÖFB ein Jahresgehalt von 1,5 Millionen Euro ausbezahlt erhalten.
In einer ganz anderen Lohnklasse bewegen sich andere Kandidaten, die in Frage kommen. Gianluigi Tami, Trainer der U-21-Nationalmannschaft, wäre wie René Weiler (FC Aarau) und Jeff Saibene (FC St.Gallen) weit günstiger. Bickel lässt sich nicht in die Karten blicken. Wenn er eines gelernt hat in all den Jahren als Sportchef: Wer nicht gut pokern kann, der hat keine Chance.
So wird munter weiter spekuliert, bis irgendwo ein Leck entsteht oder der Vertrag unter Dach und Fach ist.
Die 32 YB-Spieler mit einem Vertrag für nächste Saison
Marco Wölfli; Yvon Mvogo; Ivan Benito; Alexander Gonzalez; Alain Nef; Samuel Afum; Alexander Farnerud; Alexander Gerndt; Moreno Costanzo; Elsad Zverotic; Christian Schneuwly; Josh Simpson; Gonzalo Zarate; Michael Frey; Dusan Veskovac; Scott Sutter; Josef Martinez; Marco Bürki; Raphaël Nuzzolo; Pascal Doubaï; Haris Tabakovic; Helios Sessolo; François Affolter; Michael Silberbauer; Matias Vitkieviez; Jan Lecjaks; Matteo Tosetti; Yuya Kubo; Adriano De Pierro; Fredy Mveng; Samir Naili; Ezgjan Alioski. http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/10139861
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shalako
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Verfasst: Samstag 11. Mai 2013, 10:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.05.2013  Zitat: Wenn die Tage zu kurz sind
YB kämpft weiter um die Europacup-Qualifikation – das nächste Mal heute Samstag in Luzern. Abseits des Rasens plant Sportchef Fredy Bickel an vielen Fronten die Zukunft.
Es gibt Tage, da ist man vom frühen Morgen an ständig im Verzug. Der Freitag ist so ein Tag für Fredy Bickel. Eine Viertelstunde zu spät erscheint er zum Termin im Restaurant Eleven im Stade de Suisse. Und während des Gesprächs summt und vibriert und blinkt das iPhone des YB-Sportchefs im Akkord. «Ich will nicht jammern», sagt Bickel. «Aber es ist eine wahnsinnig intensive Zeit.» Er habe im Winter, als er seinen Job antrat, erwartet, dass viel Arbeit auf ihn warte. «Deshalb bin ich jetzt nicht überrascht, was es alles zu tun gibt.»
Bickel hat bei YB viele Baustellen vorgefunden, sportliche und wirtschaftliche und personelle, und er sagt: «Grundsätzlich möchte ich auf jeder Position die bestmögliche Lösung für YB. Egal, was die Leute sagen.» Deshalb habe er sich entschieden, Harald Gämperle mit einem unbefristeten Vertrag als Assistenten zurückzuholen. «Ich bin seit 22 Jahren im Geschäft», sagt Bickel. «Und Gämperle ist der beste Assistenztrainer der Schweiz. Er kennt seine Rolle, drängt sich nie in den Vordergrund, ist ein harter, akribischer Arbeiter, der die Spieler zu Bestleistungen treibt.»
Bickel ist sich bewusst, dass er sich angreifbar machen könnte, weil er mit dem FCZ-Assistenten Gämperle und vor wenigen Tagen mit Erich Hänzi, der ein YB-Nachwuchsteam übernehmen wird, gute Bekannte und langjährige Mitstreiter nach Bern lotst. «Klar, ich habe mit beiden bei YB und lange bei Zürich gearbeitet», sagt Bickel. Aber er fragt: «Wo ist das Problem? Ich bin von ihnen sehr überzeugt. Und das zählt.»
Die Aufgabe Bickels bei YB ist ja äusserst reizvoll. Und ziemlich schwierig. Der Verein ist nach ungenügenden Jahren in einer tiefen Talsohle, und der Sportchef hat längst erkannt, welches das grösste Problem ist: die Kaderzusammenstellung. Die Spieler passen nicht zusammen, das Team benötigt frische Kräfte, neue Impulse, mehr Führungsakteure. Bickel würde das in den Medien nie so sagen, schliesslich läuft die aktuelle Saison noch, diese Belegschaft soll den Europacup erreichen. Also sagt Bickel: «Manchmal braucht es nicht viel, damit es wieder läuft.» Und dann: «Aber klar ist für mich, dass es sehr wichtig ist, ein stabiles, gutes Kader zusammenzustellen.»
Koller bleibt ein Thema
Fredy Bickel geht sogar so weit, dass er sagt, die Trainerfrage – und das ist erstaunlich – sei derzeit zweitrangig. «Es soll nicht überheblich klingen. Aber wir finden auch im Juni einen fähigen Trainer, der gerne zu YB kommt», sagt Bickel. «Doch auf dem Spielermarkt wird es dann eher kompliziert sein.» Bevor er aber Verstärkungen verpflichten kann, gilt es, Lösungen für die zahlreichen Akteure zu finden, die keine Zukunft in Bern haben. «Wir können ja nicht mit über 30 Spielern in die Saison steigen», sagt Bickel. «Denn das Innenleben einer Mannschaft ist das Wichtigste für den Erfolg.»
Und so arbeitet Bickel Pendenz für Pendenz ab, spricht täglich stundenlang mit Beratern, Managern, Spielern. Im Stade de Suisse spüre er zudem im Betrieb die Bereitschaft, Fortschritte realisieren zu wollen. Auch die Investoren Andy und Hansueli Rihs seien sehr interessiert, stellten Fragen, lobten, spornten an. «Das Geschäftsmodell in Bern mit den Schweizer Besitzern ist ein riesiger Glücksfall», sagt Bickel. Noch hat er keine ausserordentlichen Investitionen getätigt, das wird kommen, vielleicht bei der Besetzung des Trainerpostens. «Der neue Coach kann jetzt halt keinen Trainerstab mitbringen», sagt Bickel, «und er wird wohl ein beinahe fertiges Kader vorfinden. Aber wir können nicht zaubern und alles gleichzeitig erledigen.»
Wenn der aktuelle Coach Bernard Challandes alle fünf Spiele bis Ende Saison gewinnt, besitzt er Chancen, bleiben zu können. «Ich möchte unbedingt eine Schweizer Lösung», sagt Bickel. «Und ich nehme keine Stellung zu Spekulationen. Aber der Kreis der Kandidaten ist nicht riesig.» Jeff Saibene (St.Gallen) und Uli Forte (GC) leisten wie René Weiler, der mit Aarau vor dem Aufstieg steht, gute Arbeit. Und Marcel Koller wird bei YB weiter hoch gehandelt. Kollers gut dotierter Vertrag als Nationaltrainer Österreichs läuft jedoch bis Ende der WM-Qualifikation im Herbst, zudem ist der Zürcher umworben.
Die Arbeit wird Fredy Bickel in den nächsten Wochen bestimmt nicht ausgehen.
Zu viele Spieler unter Vertrag
Ein Blick auf die Vertragssituation bei YB zeigt: Fredy Bickel muss in diesem Sommer einige Akteure loswerden, um das Kader zu verkleinern. Aber Ende Saison laufen nur wenige Verträge aus, während Akteure wie die ausgeliehenen Michael Silberbauer oder Matias Vitkieviez, um nur die zwei prominentesten zu nennen, wieder zurückkehren. Für sie gilt es, neue Abnehmer zu finden. Mit Routinier Christoph Spycher soll – wenn es die Gesundheit zulässt – unbedingt ein Jahr verlängert werden, während Mario Raimondi gehalten werden soll, vermutlich aber nicht als Super-League-Fussballer, sondern vielleicht als Trainer im Nachwuchsbereich.
Der talentierte Stürmer Josef Martinez dürfte die nächste Saison bekanntlich leihweise bei Thun bestreiten, weil bei YB schon mehrere Angreifer unter Vertrag stehen – und im Sommer auch der junge Japaner Yuya Kubo zu den Bernern stossen wird.
«Holen einen Abwehrchef»
Offen ist, was im Mittelfeld passiert, wo bestandene Akteure wie Alexander Farnerud, Moreno Costanzo oder auch Elsad Zverotic in den letzten Monaten immer mal wieder mit einem Transfer liebäugelten. Spieler wie Almen Abdi (derzeit Watford) und Oscar Scarione (St.Gallen) dürften für YB zu teuer sein. «Ich weiss noch nicht, wie viele Akteure wir holen», sagt Sportchef Fredy Bickel. «Klar ist nur, dass wir einen erfahrenen Abwehrchef verpflichten.» Offenbar ist dabei Michael Dingsdag, seit Jahren bei Sion einer der besten Super-League-Abwehrspieler, ein Kandidat bei YB. Der 30-jährige Holländer, dessen Vertrag ausläuft, soll im Wallis aber ausgezeichnet verdienen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28138867
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 15. Mai 2013, 08:52 |
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15.05.2013  Zitat: Bickels YB wird einfach nicht gesund
YB ist krank und Fredy Bickel sauer. Der Sportchef des Super-League-Siebten überlegt, wie er Spieler loswerden kann.
Die 1:3-Niederlage am Samstag in Luzern liegt Fredy Bickel immer noch schwer auf: «Die Art und Weise des Auftritts war ein Tiefschlag für mich.» Noch zu Beginn der vergangenen Woche hatte der Sportchef gesagt: «Die Mannschaft ist krank.» Dann folgte die 4:0-Gala gegen die Grasshoppers. «Damit befanden wir uns auf dem Weg zur Besserung. Deshalb rege ich mich derart fürchterlich auf, dass in Luzern nichts getan worden ist, um definitiv gesund zu werden.»
Bickels Frust ist so gross, dass «ich mir überlegen muss, mich von jedem Spieler zu trennen». Ein Reinemachen wie es Präsident Christian Constantin am Montag bei Sion getan hat? Das wird bei YB nicht passieren, das weiss auch Bickel. Er versucht zwar fieberhaft Spieler abzugeben. Doch die teilweise langfristigen und gut dotierten Verträge erschweren die Verkäufe der unerwünschten Profis.
Angesicht der heiklen Kaderreduktion muss sogar die Trainersuche noch ein paar Tage warten. Bickel: «Ich habe noch mit keinem Kandidaten konkrete Gespräche geführt.» Doch ob Koller, Tami, Weiler oder gar weiterhin Challandes – der neue Coach wird mit Harald Gämperle arbeiten müssen. Diesen hat Bickel bereits als Assistenztrainer vom FCZ zurückgeholt, wie auch Erich Hänzi (U16-Trainer). «Ich weiss, dass einige denken, ich hole nun alle Mitstreiter aus meiner ersten YB-Zeit zurück.» Doch primär haben diese Bickel mit ihren Qualitäten überzeugt. Etwas, das die Spieler noch nicht geschafft haben. http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... d-14106452
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shalako
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Verfasst: Samstag 18. Mai 2013, 08:11 |
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18.05.2013  Zitat: Alte Bekannte auf dem Einkaufszettel
Holt Bickel den halben FCZ?
Jetzt wird YB zum Züri West. Sportchef Fredy Bickel wildert bei seinem Ex-Klub.
Coach Bernard Challandes ist schon mal da. Vorerst bis Ende Saison. Auf die neue Spielzeit kommt Harald Gämperle als Assistenztrainer der ersten Mannschaft – egal, ob der neue Trainer Challandes oder sonst wie heisst. Und Erich Hänzi als U16-Trainer und verantwortlich für die Karriereplanung des Nachwuchses.
Alles alte Bickel-Kumpels aus gemeinsamen FCZ-Zeiten … Doch damit nicht genug.
Mittelfeldspieler Milan Gajic, den der FCZ gerne behalten hätte, dem aber die Offerte des Stadtklubs ungenügend war, soll bereits bei den Bernern unterschrieben haben. Die Rede ist von einem Dreijahresvertrag.
Auf dem «Poschtizettel» von Bickel soll auch Philippe Koch stehen. Der dementiert aber: «Das ist für mich zurzeit kein Thema.» Sowie der beim FCZ vier Spieltage vor Schluss freigestellte Mathieu Beda. Auch er hat sich nicht über eine Verlängerung mit dem «Spar-FCZ» einigen können. Auch Margairaz ein Thema?
Und warum nicht auch noch Ex-FCZler Xavier Margairaz? Sollte es für ihn nach dem Amoklauf in Richtung Christian Constantin keine Zukunft in Sion mehr geben – er könnte zum Regisseur des gelb-schwarzen Züri West werden. Kuno Lauener, YB-Fan und Kopf der Berner Mundartband «Züri West», hätte sicher seine helle Freude daran. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 07780.html
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