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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 6. Dezember 2012, 18:01 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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JFK
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Verfasst: Donnerstag 6. Dezember 2012, 22:12 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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schade hats nicht ganz gereicht, aber wir können stolz auf unser "internationales" yb sein! 
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shalako
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Verfasst: Freitag 7. Dezember 2012, 09:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.12.2012  Zitat: YBs Enttäuschung trotz erneut tollem Sieg
YB besiegt Anschi Machatschkala im Eisschrank Stade de Suisse nach überzeugender Leistung verdient 3:1 – und scheidet trotzdem aus der Europa League aus.
Selbst noch so tolle und grosse Siege können sehr bitter sein. YB weiss seit gestern Bescheid. Trotz 3:1-Erfolg gegen Anschi Machatschkala und erneut feiner, reifer Leistung sind die Young Boys in der Europa League ausgeschieden. Konkurrent Liverpool setzte sich gleichzeitig in Udine knapp 1:0 durch und beendete die Berner Träume von weiteren kontinentalen Auftritten im Frühling 2013. «Das ist hart für uns», sagt YB-Trainer Martin Rueda. «Aber wir dürfen enorm stolz sein, was wir in der Europa League geleistet haben.»
Die Young Boys aber waren gestern am Ende trotz starker Darbietung enttäuscht. Das passte zu diesem Winterabend, der zu so vielen gemütlichen Dingen einlud, einem Racletteplausch zum Beispiel, keinesfalls aber zu einer Partie Fussball. Die Strassen und Fusswege Richtung Stade de Suisse hätten sich gestern Abend auch prächtig als Rodelpisten geeignet, es war unangenehm glatt, auch das Terrain im Stadion erwies sich als rutschig und relativ schwer bespielbar. Dennoch entwickelte sich eine rassige, unterhaltsame Begegnung. Die erstaunlich motivierten Gäste, bereits vor dem Spiel für die Sechzehntelfinals qualifiziert, nutzten den Abend zu einer inspirierten Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen. Anschi Machatschkala kombinierte teilweise brillant und schnell, die Klasse der teuer zusammengestellten Equipe blitzte immer wieder auf. Und weil auch die Young Boys – wie in dieser Saison stets in der Europa League – mit Schwung, Spielfreude und Einsatzwillen überzeugten, präsentierte sich die Veranstaltung äusserst abwechslungsreich und jederzeit spannend.
Anschi erwischte vor 17132 Zuschauern den besseren Start, war sofort in der Partie und hätte in Führung gehen müssen. Samuel Eto’o und Lacina Traore, die afrikanischen Starstürmer des russischen Spitzenteams, scheiterten aber mit ausgezeichneten Gelegenheiten am reflexstarken YB-Goalie Marco Wölfli. Und auf der anderen Seite geriet die Führung der Young Boys kurz vor der Pause zum Kuriosum. Der auffällige Gonzalo Zarate scheiterte zuerst am Pfosten, rutschte danach hinter die gegnerische Grundlinie, wartete dort, bis der Ball über Raphael Nuzzolos Kopf erneut in seine Nähe gelangte, betrat flugs wieder das Spielfeld und erzielte das 1:0. Es war ein irregulärer Treffer, wobei der Schiedsrichter bei solchen Szenen einen gewissen Interpretationsspielraum besitzt – denn es ist entscheidend, ob der Spieler freiwillig hinter die Grundlinie gegangen ist. Das tat Zarate freilich nicht, er zog einen Vorteil aus der Situation. Die Gäste reklamierten zwar heftig, liessen sich aber vom Rückstand nicht beeindrucken und schossen wenige Minuten später, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, den Ausgleich. Eto’o und Traore leiteten eine herrliche, flotte Ballstafette ein, die Odil Achmedow im Eisschrank Stade de Suisse kühl und überlegt zum 1:1 abschloss.
YB steigerte sich nach der Pause sogar noch, doch die Schützenhilfe Udineses blieb aus. Nur bei Punktverlusten Liverpools wäre ja ein Berner Überwintern im Europacup möglich gewesen. Der englische Weltklub aber rettete in Italien seinen 1:0-Vorsprung über die Zeit. Und in Bern bestimmte YB nach der Pause in einer nun weniger intensiven Partie entschlossen das Geschehen. Regisseur Moreno Costanzo eroberte sich in der 52.Minute an der Mittellinie den Ball, lancierte wunderbar Christian Schneuwly und erzielte schliesslich mit einem brillanten Direktschuss die 2:1-Führung. Und in der Schlussphase kombinierten die eingewechselten Youngsters Michael Frey und Alexander Gonzalez herrlich den dritten Treffer heraus. Der Südamerikaner Gonzalez feierte seinen Torerfolg trotz empfindlicher Kälte euphorisch mit nacktem Oberkörper und wurde für sein Trikotausziehen verwarnt. Kurz darauf erfuhren Gonzalez und seine Teamkollegen vom Sieg Liverpools. Und auch Anschi ärgerte sich – nicht über die Niederlage, aber über die Gelb-Rote Karte gegen Traore, der wegen zwei Unsportlichkeiten verwarnt wurde und im Hinspiel der Sechzehntelfinals gesperrt sein wird. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23766592
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 7. Dezember 2012, 09:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.12.2012  Zitat: Young Boys trotz Sieg ausgeschieden
Für die Young Boys ist die europäische Saison vorbei. Die Berner besiegten im letzten Gruppenspiel der Europa League die Russen von Anschi Machatschkala nach einer starken Leistung zwar 3:1. Weil gleichzeitig Liverpool bei Udinese gewann, sind die Berner als Gruppendritter gleichwohl ausgeschieden.
Trotz dem Aus dürfen sich die Young Boys mit erhobenem Haupt aus Europa verabschieden. In der stark besetzten Gruppe A scheitern die Berner letztlich punktgleich mit dem Gruppensieger. Im letzten Spiel gegen das russische Starensemble von Anschi Machatschkala zeigte YB eine richtig starke Leistung. «In erster Linie bin ich stolz auf meine Mannschaft», sagte YB-Trainer Martin Rueda, «auch wenn die Enttäuschung über das Out gross ist.»
Nefs Fehler als Weckruf
Nach 15 Minuten deutete noch wenig auf einen YB-Erfolg hin. Nach einer verhaltenen Startphase ermöglichte YB-Verteidiger Alain Nef mit einem kapitalen Fehler Anschi-Star Samuel Eto'o die Chance auf die Führung. Der Kameruner vergab jedoch alleine vor Keeper Marco Wölfli, was eine starke YB-Phase lancierte.
Fortan waren die Berner spielbestimmend. Die YB-Führung nach 37 Minuten war daher verdient, wenn auch umstritten. Gonzalo Zarate rutschte neben dem Tor im Anschi-Strafraum hinter die Grundlinie, schlich sich nach einem Ablenker aber nach wieder aufs Spielfeld und versenkte den Ball im Tor.
Costanzos Volley-Tor
Anschi zeigte sich nicht lange geschockt. Im Gegenteil: Odil Achmetow schloss Sekunden vor dem Pausenpfiff eine schöne Kombination mit einem präzisen Schuss zum Ausgleich ab. Nicht weniger schön war die erneute Berner Führung 7 Minuten nach der Pause: Moreno Costanzo drosch den Ball nach einem Ablenker in der Anschi-Defensive volley in die Maschen.
Damit war die Partie entschieden. YB verwaltete den Vorsprung geschickt, auch deshalb, weil sich Anschi nicht mehr wirklich um den Ausgleich bemühte. Alexander Gonzalez sorgte in der Nachspielzeit nach herrlicher Vorlage von Michael Frey für den Schlusspunkt. «Die Leistung meines Teams war heute sehr gut», zeigte sich Rueda nach dem Spiel zufrieden.
Mit dem Sieg hat YB wie Liverpool und Anschi 10 Punkte auf dem Konto. Weil die Berner aus den Direktbegegnungen die schlechteste Bilanz haben, scheiterten sie gleichwohl. Liverpool reichte ein 1:0 bei Udinese, ein Treffer von Jordan Henderson brachte die «Reds» in die K.o.-Phase. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... geschieden
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shalako
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Verfasst: Freitag 7. Dezember 2012, 09:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.01.2012  Zitat: YB gewinnt und scheidet trotzdem aus
Die Berner Young Boys erkämpfen sich einen 3:1-Sieg gegen Anschi Machatschkala und scheiden trotzdem aus der Europa League aus. Liverpool gewinnt gegen Udinese 1:0.
Die Young Boys haben getan, was sie konnten. Sie setzten sich gegen den russischen Meisterschaftszweiten durch, doch Udinese leistete im Parallelspiel der Gruppe A nicht die erhoffte Schützenhilfe. Der Serie-A-Vertreter verlor daheim gegen Liverpool 0:1. In den sechs Runden holte YB gegen diese erstklassigen Gegner 10 Punkte und damit gleich viele wie Liverpool und Anschi. Zur Qualifikation für die Sechzehntelfinals reichte es aber nicht, weil die Direktbegegnungen gegen den Schweizer Vertreter sprechen. So ziehen Anschi und Liverpool eine Runde weiter.
Die Berner, denen es in der Super League nicht nach Wunsch läuft, können sich damit trösten, eine starke Leistung in der abgelaufenen Gruppenphase gezeigt zu haben. In keiner Partie waren sie überfordert und zum Schluss siegten sie gegen das von Guus Hiddink trainierte Team, das diese Partie keineswegs auf die leichte Schulter nahm. In der Anfangsphase war es YB-Keeper Marco Wölfli, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Gegen Samuel Eto'o (16.) und dessen später mit Gelb-rot vom Platz gestellten Sturmpartner Traoré (26.) hielt er jeweils stark. Nur einmal musste er sich geschlagen geben, als der Usbeke Achmedow in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zum 1:1 traf.
Sieben Minuten zuvor hatte Gonzalo Zarate die Young Boys ein erstes Mal in Führung geschossen, allerdings aus klarer Offsideposition. Das 2:1 fiel kurz nach der Pause und trug die Handschrift von Moreno Costanzo. Der Spielmacher erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld, leitete den Angriff ein und stand schliesslich am Ende der Aktion, als er mit einem Halbvolley traf. Den dritten YB-Treffer erzielte Alexander Gonzalez nach einem schönen Konter über Michael Frey. Es war der Schlusspunkt einer weiteren starken Vorstellung der Berner auf europäischem Parkett. Dass sie nicht zum Überwintern im Europacup reichte, war das grosse Pech von YB.
Liverpool siegt und qualifiziert sich für die K.o.-Phase
Der FC Liverpool war in Udinese die klar bessere Mannschaft. Den entscheidenden Treffer schoss der englische Internationale Jordan Henderson nach 23 Minuten. Erst in der Schlussphase geriet das englische Ensemble in Bedrängnis. Das 1:1, das die Young Boys in die Sechzehntelfinals gebracht hätte, fiel aber nicht mehr.
Young Boys - Anschi Machatschkala 3:1 (1:1). Stade de Suisse. - 17'132 Zuschauer. - SR Jug (Sln). Tore: 38. Zarate (Nuzzolo) 1:0. 45. Achmedow (Traoré) 1:1. 52. Costanzo 2:1. 90. Gonzalez (Frey) 3:1. Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Ojala, Raimondi; Farnerud; Zarate (77. Gonzalez), Christian Schneuwly, Costanzo (73. Doubaï), Nuzzolo; Bobadilla (88. Frey). Anschi Machatschkala: Gabulow; Logaschow, Samba (46. Agalarow), João Carlos, Tagirbekow; Diarra (85. Lachijalow), Jucilei; Achmedow (80. Carcela-Gonzalez), Eto'o, Schatow; Traoré. Bemerkungen: 37. Pfostenschuss Zarate. 69. Gelb-Rote Karte Traoré (Unsportlichkeit). YB ohne Benito, Simpson, Spycher, Veskovac und Zverotic (alle verletzt), Anschi ohne Boussoufa und Schirkow (beide geschont). Verwarnungen: 7. João Carlos (Foul). 33. Traoré (Handspiel). 48. Tagirbekow (Foul). http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... s-11124425
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shalako
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Verfasst: Freitag 7. Dezember 2012, 09:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.12.2012  Zitat: Wenn sich Sieger wie Verlierer fühlen
YB gewann gegen Anschi hochverdient 3:1. Und dennoch sind die Berner in der Gruppenphase ausgeschieden.
Die Reporter von Radio Gelbschwarz rauften sich verzweifelt die Haare. Sie konnten es nicht fassen, was sie eben in einem portablen Fernseher gesehen hatten. Antonio di Natale, Udineses Starstürmer, hatte in der Nachspielzeit mit einem Direktschuss nur ganz knapp das Tor verfehlt. Hätte der Schuss gepasst, wäre das Happy End für YB perfekt gewesen. Die Berner hätten in der Tabelle Liverpool überflügelt und wären für die K.-.o.-Phase der Europa League qualifiziert gewesen.
So weit der Konjunktiv. Die Realität sah so aus, dass die Berner Young Boys eine ganz bittere Pille schlucken mussten. Sie erfuhren via Lautsprecher, dass Liverpool im Friaul 1:0 gewonnen hatte und wie Anschi für die K.-o.-Phase der Europa League qualifiziert war. Ihnen blieb der schwache Trost, sich in einer sehr starken Gruppe weit besser verkauft zu haben als erwartet. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt besiegten sie zweimal Udinese und holten an der Anfield Road in Liverpool einen Punkt.
Bittere Momente
Gestern Abend holten sie sich gegen Anschi Machatschkala verdientermassen drei weitere Punkte. Dank Toren von Zárate, Costanzo und González sicherten sie sich eine weitere Erfolgsprämie von 240 000 Franken. Rechnet man die übrigen Punkteprämien, das Startgeld (1,6 Millionen Franken) und die Nettoeinnahmen aus den drei Heimspielen zusammen, ergibt das einen stolzen Betrag von rund 5 Millionen Franken.
Der monetäre Aspekt interessierte kurz vor 21 Uhr kaum jemanden im Stade de Suisse. Spieler wie Staff fühlten sich trotz einem weiteren Achtungserfolg als grosse Verlierer. Martin Rueda sprach von einem der bittersten Momente seiner Karriere. Mit etwas Distanz dürften beim Trainer die positiven Eindrücke überwiegen. Möglicherweise noch länger ärgern wird er sich aber über das erste Heimspiel, als sein Team dem zweiten Anzug des Liverpool FC das Toreschiessen leicht machte.
Zárates Offsidetor
Gegen Anschi Machatschkala leistete sich YB fast keine Aussetzer. Als Nef früh einen miserablen Rückpass schlug, blieb Wölfli im Duell gegen Eto’o Sieger. Es war der erste von mehreren starken Reflexen des Captains in der ersten Halbzeit, die aufregenden Fussball bot. Beide Teams praktizierten auf dem klebrigen und tückischen Boden ein schnelles Kurzpassspiel. Tore fielen erst kurz vor der Pause. YB beanspruchte beim Führungstreffer viel Glück.
Torschütze Zárate stand klar im Offside, als er Nuzzolos Kopfball ins Tor beförderte. Die Russen reklamierten heftig, doch Schiedsrichter Jug liess sich nicht umstimmen. «Kurios, sehr kurios» sei dieser Entscheid des Referees gewesen, sagte Anschi-Trainer Guus Hiddink später. Auch sein Gegenüber Martin Rueda war «überrascht» und meinte, die Anschi-Spieler hätten sich zu Recht beschwert.
Costanzos Exploit
Die Berner Freude wurde unmittelbar vor der Pause getrübt. Achmedow gelang nach einer sehenswerten Ballstafette der 1:1-Ausgleich. Die Young Boys liessen sich von dem Rückschlag nicht beeindrucken. Sie ergriffen auch in der zweiten Halbzeit sofort die Initiative. Die Anstrengungen wurden in der 52. Minute belohnt. Costanzo erkämpfte sich nahe der Mittellinie den Ball, lancierte steil Schneuwly und eilte Richtung Anschi-Strafraum. Prompt landete Schneuwlys abgelenkte Flanke vor den Füssen des Spielmachers. Mit einem trockenen Schuss in die hohe Torecke rundete er seine beste Aktion ab.
Diesmal gab YB die Führung nicht mehr aus den Füssen. Entgegen kam den Platzherren, dass Traoré in der 70. Minute nach der zweiten Gelben Karte vom Platz gestellt wurde. Anschi fehlte hernach die Kraft und wohl auch ein bisschen die Lust, dem Match noch eine Wende zu geben. Den Schlusspunkt setzten die spielfreudigen Young Boys in der 90. Minute: González schloss einen Konter, bei dem Doubai und Frey die Vorarbeit geleistet hatten, erfolgreich ab.
Young Boys - Anschi 3:1 (1:1) Stade de Suisse. – 17 132 Zuschauer. – SR Jug (Sln). – Tore: 38. Zárate 1:0. 45. Achmedow 1:1. 52. Costanzo 2:1. 90. González 3:1. Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Ojala, Raimondi; Farnerud; Zárate (77. González), Ch. Schneuwly, Costanzo (73. Doubai), Nuzzolo; Bobadilla (88. Frey). Anschi: Gabulow; Logaschow, Samba (46. Agalarow), Joao Carlos, Tagirbekow; Diarra (85. Lachijalow), Jucilei; Achmedow (80. Carcela-Gonzalez), Eto’o, Schatow; Traoré. Bemerkungen: 37. Pfostenschuss Zárate. 69. Gelb-Rote Karte Traoré (Unsportlichkeit). – YB ohne Benito, Simpson, Spycher, Veskovac und Zverotic (alle verletzt); Anschi ohne Boussoufa und Schirkow (beide geschont). – Verwarnungen: 7. Joao Carlos (Foul). 33. Traoré (Handspiel). 48. Tagirbekow (Foul). http://www.derbund.ch/sport/fussball/We ... y/19139352
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shalako
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Verfasst: Freitag 7. Dezember 2012, 09:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.12.2012  Zitat: Liverpool weiter
Das tut weh! YB siegt, aber fliegt
Trotz 3:1-Sieg gegen Anschi gibt es keinen YB-Jubel. Die Berner sind draussen.
Das ist ganz bitter. YB zeigt gegen Anschi Machatschkala das Europa-League-Gesicht. Die Berner spielen stark, siegen – und sind trotzdem raus.
Gegen die Russen mit den Stars Samuel Eto’o und Lacina Traoré geht YB zunächst in Führung. Gonzalo Zarate steht in der 38. Minute hinter der Behind-Linie. Nach einem Nuzzolo-Kopfball schleicht sich der Argentinier zurück aufs Feld, drückt ab und trifft.
Wilde Proteste, Unverständnis. Doch der Treffer zählt. Wohl zu Unrecht! Blick.ch hat bei Schiri-Boss Luigi Ponte nachgefragt. Dieser sagt: «Wenn ein Spieler den Platz verlässt, muss er vom Schiedsrichter das Signal erhalten, wieder eingreifen zu dürfen. Weil das nicht geschehen ist, hätte das Tor nicht zählen dürfen.»
Der Fehler wird von den Gästen noch vor der Pause korrigiert. Achmedow trifft mit dem Pausenpfiff nach einer schönen Kombination über Eto'o und Traoré. Aber YB hat tatsächlich noch eine Antwort parat. In der 52. Minute zeigt Moreno Costanzo sein feines Füsschen, trifft volley zum 2:1.
Alexander Gonzalez trifft sogar noch zum 3:1. Doch das alles nützt nichts. Die Young Boys sind draussen.
Denn Liverpool setzt sich gegen Udinese mit 1:0 durch. Henderson trifft in der 23. Minute. Bitter: Passgeber Suso steht dabei in offsideverdächtiger Position. Und in der 93. Minute hat Di Natale den Ausgleichstreffer auf dem Fuss. Aus zehn Metern schiesst er über das Tor. Der Italiener lacht kurz. Dann ist es für YB vorbei.
Denn weil nun YB, Liverpool und Anschi punktgleich sind (mit zehn Punkten!), ziehen die Berner aufgrund der direkten Begegnungen den Kürzeren. http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 32208.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 7. Dezember 2012, 09:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.12.2012  Zitat: Dieser Dreier schmeckt bitter
Selten hat man nach einem derart grandiosen Sieg traurigere Gesichter gesehen als bei YB.
Martin Rueda muss eigentlich gar nichts sagen. Sein leerer Blick spricht Bände. Dabei hat sein Team eben die Weltklassemannschaft von Anschi Machatschkala 3:1 niedergerungen. YB holt in der Hammergruppe A zehn Punkte – wie Anschi und Liverpool. Und scheidet doch aus. Eine Folge der geringeren Punktezahl aus den Direktbegegnungen.
Ein haarscharfes Aus. Im Friaul siegt Liverpool dank eines Offsidetors. Dann wird Udineses Pasquale zu Unrecht vom Platz gestellt. Als Stürmerstar Di Natale kurz vor Schluss kommt, keimt im Stade de Suisse nochmals Hoffnung auf. Und tatsächlich: Sekunden vor Abpfiff hat er die Chance zum 1:1 – doch er setzt den Ball über die Latte. Di Natale wird nicht zum YB-Weihnachtsmann.
«Das war eine der besten Gruppen in der Europa League», sagt Anschis Startrainer Guus Hiddink. «Alle Teams waren sich sehr nahe.» Blumen aus Holland. Nur nützen die nichts. Bis die Sechzehntelfinals 2013 gespielt werden, sind sie verwelkt.
2010 hatten noch neun Punkte zum Weiterkommen gereicht. Diesmal sind zehn zu wenig. «So ein bitteres Ausscheiden habe ich noch nie erlebt», sagt Moreno Costanzo, der Mann, der mit seinem Traumtor zum 2:1 den Weg zum Sieg ebnet. Alles, was zuvor war, ist da Makulatur. Auch Zarates kurioses 1:0. Der Argentinier rutscht vom Feld. Als der Ball wieder in seine Nähe kommt, kehrt er ohne Anmeldung zurück – und haut das Ding rein. «Der Wiedereintritt war kein Vergehen. Dennoch steht Zarate wohl knapp Offside», sagt Schiri-Boss Carlo Bertolini.
Dass nach dem Cupspiel gegen Wil Winterpause ist, passt zu YB. Das 3:1 gegen Anschi ist der dritte Sieg in Folge.
Die lang ersehnte Serie ist jetzt gestartet. Und wird sogleich wieder gestoppt.
Es läuft einfach nichts für YB diese Saison.
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shalako
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Verfasst: Freitag 7. Dezember 2012, 09:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.12.2012  Zitat: YB-Trainer Rueda: «Das ist einer der bittersten Momente»
Ein Berner Sieg, der sich wie eine Niederlage anfühlt. YB scheidet aus der Europa League aus und ist enttäuscht wie selten zuvor.
Das sieht man wohl auch ganz, ganz selten: YB gewinnt gegen die Millionen-Startruppe Anschi 3:1 und steht am Ende mit langen Gesichtern da. Die Enttäuschung war Spielern und auch Trainer Martin Rueda anzusehen. Der YB-Trainer sah gezeichnet aus nach dem Ausscheiden aus dem Europacup. «Wir sind enttäuscht, dass wir wie Liverpool und Anschi zehn Punkte haben und die K.o-Phase dennoch verpasst haben», so Rueda nach dem Sieg, der am Ende eine bittere Niederlage ist.
«So etwas habe ich noch nie erlebt», so der YB-Trainer, «Nicht als Spieler und nicht als Trainer. Wir haben in einer sehr schwierigen Gruppe mit Spitzenteams wie Liverpool und Antschi sehr gute Leistungen gezeigt und gleich viele Punkte gemacht und trotzdem reichts nicht. Das habe ich wirklich noch nie erlebt.» Dafür musste Rueda wohl wirklich erst nach Bern kommen. Denn irgendwie passt auch diese Situation zu den Gelbschwarzen der letzten Jahre. Es gäbe einige Beispiele, aber herausgepickt ein Müsterchen: Da führen sie eine komplette Meisterschaft lang die Tabelle an und vergeigen am letzten Spieltag im Mai 2010 den Titel gegen den FCB.
Ein Remis in Moskau hätte gereicht
So ähnlich kann man es auch auf den Europacup umlegen. Nur hatte es YB gegen Anschi am Donnerstagabend nicht in den eigenen Füssen. Das Weiterkommen der Berner war vom Resultat zwischen Udinese und Liverpool abhängig. Wo aber haben es die Hauptstädter vergeigt? Rueda: «Vielleicht beim 3:5 gegen Liverpool, aber ganz sicher in Moskau, wo wir gut und gerne ein Remis herausholen hätten können». Dann hätte es tatsächlich auch gereicht.
Bitter war es auch für Moreno Costanzo. Der feine Techniker schmorte in der aktuellen Saison meist auf der Ersatzbank. Gegen Anschi kam er, auch nachdem sich Elsad Zverotic verletzt hat, endlich wieder einmal von Beginn an zum Zug – und zahlt das Vertrauen des Trainers mit dem Treffer zum 2:1 (52.) zurück. Es war ein Muster der besonderen Qualitäten des 24-Jährigen. Ein Schuss aus der Distanz mit viel Gefühl und unhaltbar für Keeper Vladimir Gabulov. «Die Enttäuschung überwiegt, wenn man mit zehn Punkten ausscheidet. Ich glaube, dass ist eine der bitterste Momente, an die ich mich im Fussball erinnern kann.»
Die YB-Spieler Moreno Costanzo und Alain Nef nach dem Sieg, der sich wie eine Niederlage anfühlt. (Video: 20 Minuten Online)
YB war schnell im Bild
YB sei über das Resultat im Parallelspiel informiert gewesen. Die Spieler erfuhren in der Halbzeitpause den Zwischenstand und Costanzo habe sich zudem beim Konditionstrainer informiert, als er nach seiner Auswechslung (73.) zur Bank kam. «Am Spielschluss waren wir auch schnell informiert und das war kein schönes Gefühl. Natürlich freue er sich über seinen Treffer. «Das Tor tut mir sicher gut, den ich hatte einige schwierige Momente zuletzt. Aber ich wäre doch lieber weitergekommen. Dennoch: Wir können stolz auf die Leistungen sein, die wir in der Europa League gezeigt haben. Das kann sich in der Schweiz sehen lassen. Jetzt ist die Doppelbelastung weg und wir können uns voll auf die Meisterschaft konzentrieren.»
In der YB zuletzt auch in die Spur zurückgefunden hat. Wie werden die Berner aber das bitter Aus in Europa wegstecken? «Wir müssen seriös weiter arbeiten. Ich denke im Vordergrund müssen unsere guten Leistungen stehen und uns Vertrauen und Sicherheit geben. Das Nicht-Erreichen des Sechzehntelfinals darf keinen Knacks in der Mannschaft geben. Was zählt sind die Punkte und Siege, die wir geholt haben.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 7. Dezember 2012, 09:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.12.2012  Zitat: Munter, aber nutzlos
Für YB ist die Europa League 2012/13 trotz dem 3:1-Sieg gegen Anschi Machatschkala Geschichte Die Berner scheiden in der Gruppenphase der Europa League trotz 10 Punkten aus. Aber der Europacup hellt ihre wechselhafte erste Saisonhälfte auf. Basel bleibt nach dem 0:0 in Genk im europäischen Geschäft.
Auf der Tribüne des Stade de Suisse schrie plötzlich jemand «Forza Di Natale». Das Geschehen hatte sich nach Udine verlagert, weil dort Liverpool 1:0 in Führung lag und YB auf fremde Hilfe angewiesen war. Aber auch der eingewechselte Udinese-Spieler Antonio Di Natale brachte ennet der Alpen Liverpool nicht mehr in Bedrängnis. Weil die Berner gegen Liverpool und Anschi zu wenig Punkte gewonnen haben, scheiden sie als punktgleiche Gruppendritte aus der Europa League aus.
Doch der Abschluss im Europacup ist gleichwohl Balsam auf die YB-Seele, die von argen Stimmungsschwankungen heimgesucht wird. Wenn YB am Sonntag im Cup-Achtelfinal in St. Gallen gegen Wil nicht wieder einen Rückschlag erleidet, wird die erste Saisonhälfte besser abgeschlossen, als lange Zeit gemeinhin erwartet worden ist.
Das unterhaltsame und reichlich offene Spiel gegen die Russen legte auf prekärem Terrain anschaulich dar, dass in den Reihen der Berner etwas schlummert, wenngleich sie vor dem 1:0 Zarates von einer regelwidrigen Szene profitierten. Zudem trat der Gegner zwar mit fast allen Tenören, aber nicht mit letztem Biss an. Doch letztlich war der Sieg, der immerhin 200 000 Euro Prämie einbringt, nach weiteren Toren Costanzos und Gonzalez' gerechtfertigt und etwas Wasser auf die Mühle des YB-Trainers Martin Rueda, der 2013 um einen neuen Vertrag kämpfen wird.
Rueda wird im Februar noch in Bern sein. Aber ob das auch für den Stürmer Bobadilla gilt, ist offen. Er, der Grossverdiener, der wegen einer Tätlichkeit samt wiederholter Schiedsrichterbeleidigung national mehrfach aus dem Verkehr gezogen ist (Urteil ausstehend), kämpfte gegen Anschi wie gehabt, agierte aber unglücklich – und verliess das Terrain wie ein angeschlagener Gladiator. Ein Sinnbild? Nicht in bester Verfassung ist auch Seydou Doumbia, einer der Vorgänger Bobadillas. Der Ivoirer, der 2010 für einen zweistelligen Millionenbetrag von YB zu ZSKA Moskau transferiert worden war, tauchte als Zuschauer im Stadion auf und wurde von der YB-Fankurve gefeiert.
Doumbia plagt sich seit Wochen mit Rückenbeschwerden herum und lässt sich in Genf behandeln. Doumbia war der Gruss aus vergangenen YB-Zeiten und rief in Erinnerung, wie der Fussball im Osten mit vielen Millionen durchsetzt sein kann. Das wurde einem vor der Partie mit Doumbia und danach beim Anblick des Kameruners Samuel Eto'o vor Augen geführt. Eto'o ist der am besten entlöhnte Fussballer überhaupt. Anschi Machatschkala lässt sich die Dienste des Stürmers ungefähr 20 Millionen Euro pro Jahr kosten.
Das französische Fussballmagazin «France Football» sprach den Topverdiener nach dessen Transfer nach Russland einmal auf die Kritik des Franzosen Bixente Lizarazu an, der sinngemäss gesagt hatte, dass Eto'o nur dem Geld hinterherhechle. Eto'o stellte die ironische Gegenfrage, ob Lizarazu seinerzeit von Bilbao nach München übersiedelt sei, «weil er Deutschland mehr liebt als Spanien». So ist das zuweilen in dieser Welt. YB gehört nicht mehr dazu.
_________________ For Ever
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