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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Haribo
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Verfasst: Dienstag 20. November 2012, 18:20 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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so wies tönt wärde si wieder äs paar vo de bessere spieler (suarez, gerrad etc.) schone gäge üs. guet für üs! 
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 21. November 2012, 08:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.11.2012  Zitat: England die Fankultur zurückbringen
Rund 2500 Fussballfans reisen am Donnerstag mit den Berner Young Boys nach England – Vereinsrekord. Wenn die Gelb-Schwarzen in Liverpool auf die «Reds» treffen, treffen ihre Fans auf eine andere Stadionkultur.
Was braucht es, damit 2500 Berner gemeinsam die Koffer packen? Genau: YB muss auswärts gegen den FC Liverpool antreten. Am Donnerstag werden die beiden Klubs in der Europa-League in England aufeinandertreffen. Fast 2500 Tickets hat der BSC YB vergeben. In der Geschichte des Vereins ist das «die grösste Zahl verkaufter Tickets an einem Auswärtsspiel im Ausland», wie YB-Sprecher Albert Staudenmann sagt. Das Publikumsinteresse zeige: «Die Begegnung ist ein Meilenstein für YB.»
Ähnliche Töne kommen von der Fanarbeit Bern: «Ich kenne Fans, die waren in der Schweiz noch nie an einem Auswärtsspiel. Jetzt aber kommen sie mit nach England», erzählt Fanarbeiter Lukas Meier, und gibt damit eine Ahnung, welche Bedeutung man diesem Spiel in Bern beimisst. So dürften am Donnerstag mehr Berner denn je in einer englischen Metropole aufmarschieren. Mehr auch, als vor zwei Jahren: Damals, in London, als YB in der Champions-League-Qualifikation nach London zu Tottenham reiste, waren rund 1700 YB-Fans dabei.
Stehen verboten
«Der Treffpunkt für den gemeinsamen Marsch zum Stadion ist beim Williamson Square», liest man in einem «Fan-Guide», den die Fanarbeit eigens für das Auswärtsspiel erarbeitet hat. Geplant sei ein Fanmarsch durch Liverpool zum Stadion. «Eine gemütliche Einstimmung auf das Spiel», sagt Fanarbeiter Meier. Dass vor einem solchen Anlass aber auch eine gewisse Nervosität aufkomme, sei klar.
Berüchtigt ist bei Fussballfans denn nicht nur der englische Gegner, sondern auch die englische Ordnungskraft. «Wir verweisen auf die starken repressiven Massnahmen seitens der Polizei bei Fehlverhalten», schreibt die Fanarbeit. Dass «Fehlverhalten» in der Schweiz und in England nicht unbedingt dasselbe bedeutet, weiss man bei YB. Am Mittwoch hat der Verein die so genannten «ground regulations» des FC Liverpool ins Internet gestellt. «Anhaltendes Stehen verboten», heisst es darin unter anderem frei übersetzt. Oder: «Personen sind verpflichtet, auf den ihnen zugedachten Sitzen zu verbleiben». Und: «Jedem, der zu viel Alkohol konsumiert hat, wird der Eintritt verweigert.»
«Für Stimmung sorgen»
Die Stimmung in englischen Fussballstadien war früher kaum zu toppen, so heisst es unter Fussballfans. Dass dies lange her ist, ist genauso bekannt. Die «früher so fesselnde Stimmung» sei aus den englischen Stadien beinahe komplett verschwunden, schreibt die Fanarbeit Bern. Sitzzwang und repressive Eintrittspolitik hätten dazu beigetragen.
Die YB-Fans werden sich ihren Spass aber kaum verderben lassen. «Wir werden garantiert für Stimmung sorgen», sagt Fanarbeiter Meier und lacht. Schon gegen Tottenham hätten die Engländer Freude gehabt an den euphorischen Bernern. Eines allerdings kann Meier nicht versprechen: Ob er mitsingen wird, wenn die Anhänger der «Reds» die Hymne «You’ll never walk alone» anstimmen. http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/ ... y/24126449
_________________ For Ever
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Grizzly
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Verfasst: Mittwoch 21. November 2012, 09:37 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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auf geht's! Hopp  !
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. November 2012, 10:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.11.2012  Zitat: «This is Anfield»
Der Liverpool FC und sein Stadion an der Anfield Road haben nichts von ihrer Sogwirkung verloren, auch wenn der Klub schon länger nur noch Mittelmass verkörpert.
Liverpool Football Club: Das ist Magie, Mythos, Drama, Tragödie, Anfield Stadium, «The Kop», Bill Shankly, Kevin Keegan, Kenny Dalglish, Ian Rush, Steven Gerrard. «The Reds» und ihre Heimstätte üben eine Faszination aus, der sich kaum ein Fussballfan entziehen kann. Aktuelles Beispiel ist die Berner Völkerwanderung von dieser Woche. Rund 2500 YB-Fans reisen nach Liverpool, um morgen ihren Klub an der Anfield Road zu unterstützen.
Die YB-Fans werden ein Stadion der alten Generation betreten. Anfield ist ein Zweckbau ohne jeglichen architektonischen Schnickschnack. Auch ist es im Verhältnis zur Zuschauerkapazität (45'000 Sitzplätze) klein und eng. Und Anfield ist laut, manchmal sehr laut. Die Liverpool-Fans zählen zu den leidenschaftlichsten überhaupt. Wenn etliche Tausend die berühmte Hymne «You’ll never walk alone» anstimmen, lässt das im Stadion niemanden kalt. Die treuesten Anhänger der «Reds» haben ihre Plätze auf «The Kop», der legendären Tribüne direkt an der Walton Breck Road. Der Kop war lange Jahre die grösste Stehplatztribüne Europas (28'000 Plätze). 1994 wurde sie aus Sicherheitsgründen abgerissen und durch eine Sitzplatztribüne mit 12'390 Plätzen ersetzt.
«He made the people happy»
Der Eingang zu «The Kop» ziert eine Bronzestatue von Bill Shankly mit der Inschrift «He made the people happy». Der einstige Liverpool-Trainer ist die berühmteste unter vielen Klublegenden. Der Schotte prägte den Klub während 15 Jahren (1959–1974), holte mit ihm drei Meistertitel, zwei Cupsiege und einmal den Uefa-Pokal (1973). Der Schotte liess auch die Tafel mit der Inschrift «This is Anfield» anbringen, an der bis heute jeder Spieler vorbei muss, wenn er das Spielfeld betritt.
Die Botschaft ist unmissverständlich: «Hey Leute, ihr spielt nicht in irgendeinem Stadion gegen irgendwelchen Verein, sondern dass hier ist das Territorium des Liverpool FC!» Von Shankly stammen auch die unzählige Male zitierten Sätze: «Es gibt Leute, die denken Fussball ist eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist.»
Paisley, Keegan und Dalglish
Als Shankly aufhörte, übernahm sein langjähriger Co-Trainer Bob Paisley das Kommando. Unter ihm gewann Liverpool sechs Meisterschaften und drei Landesmeister-Pokale. Es war die goldene Ära des Liverpool FC. Angeführt wurde die Mannschaft zuerst von Kevin Keegan, dem wohl besten englischen Fussballer der 1970er-Jahre. Als der klein gewachsene Mittelfeldspieler zum HSV wechselte, schlüpfte Kenny Dalglish in diese Rolle.
Der Schotte bestritt zwischen 1977 und 1990 nicht weniger als 515 Pflichtspiele für Liverpool und erzielte dabei 172 Tore. Seinen Ruhm mehrte Dalglish, als er erfolgreich als Spielertrainer amtete. 1986, 1988 und 1990 hiess der englische Meister Liverpool, zudem wurden «The Reds» unter «King Kenny» zweimal Cupsieger (1986 und 1989). Es waren Erfolge, die überschattet wurden vom Drama im Heysel-Stadion (1985: 39 Tote bei Liverpool - Juventus Turin) und der Hillsborough-Tragödie von Sheffield (1989), bei der 96 Liverpool-Supporter das Leben verloren.
Der Sturz ins Mittelmass
In den 90er-Jahren begann der sportliche Abstieg Liverpools. In der heimischen Meisterschaft gaben nun Manchester United, Arsenal und Chelsea den Ton an. Europäisch machte der Traditionsverein erst 2001 wieder von sich reden, als er in einem verrückten Uefa-Pokal-Endspiel Alavés 5:4 besiegte. Vier Jahre später folgte das märchenhafte Ende im Champions-League-Final in Istanbul. Die Engländer machten gegen die AC Milan einen 0:3-Rückstand wett und siegten schliesslich im Penaltyschiessen.
Es war der letzte Höhepunkt eines Vereins, bei dem Anspruch und Realität seit langer Zeit weit auseinanderliegen. Nach der Saison 2011/12 und der schwächsten Ligaklassierung (8.) seit 18 Jahren musste Rückkehrer und Hoffnungsträger Kenny Dalglish vorzeitig gehen. Er hatte im Januar 2011 Roy Hodgson als Coach abgelöst. Dalglishs Entlassung hatte Symbolcharakter. Denn manchem Nostalgiker dürfte klar geworden sein, dass sich mit Vergangenem in der Gegenwart nun wirklich kein Penny gewinnen lässt. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Th ... y/24477012
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. November 2012, 10:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.11.2012  Zitat: Der Teamleader meldet sich zurück
Christoph Spycher ist der wichtigste Spieler bei YB. Sein Wort hat Gewicht – und er hat etwas zu sagen. Obwohl er nicht hundertprozentig fit ist, dürfte er heute in Liverpool zum Einsatz kommen.
Vor dem heutigen Saisonhöhepunkt an der Anfield Road gibt es bei den Young Boys wenige offene Fragen. Marco Wölfli, der mit einem verhärteten Oberschenkelmuskel kämpft, wird zwischen den Pfosten stehen. Einsatzbereit sind auch Christoph Spycher und Jan Lecjaks, die für die Position des gesperrten Mario Raimondi infrage kommen. Nimmt man Martin Ruedas Aussagen als Richtwert, besitzt Spycher die besseren Chancen.
Der Trainer war beeindruckt vom sonntäglichen Comeback des 34-Jährigen: «Er brauchte keine fünf Minuten, um Ruhe in unser Spiel zu bringen – und das nach zweimonatiger Verletzungspause.» Nach einem kurzen Gespräch vor dem Abflug nach Liverpool hat Rueda Gewissheit, dass das Problemknie Spychers den Belastungstest in der Meisterschaft gegen St. Gallen bestanden hat. Das einzige Fragezeichen sei, «ob Christoph physisch mithalten kann» gegen die körperlich starken Engländer.
Spycher selber sagt, er sei zweifellos noch nicht in Topform nach fast achtwöchiger Zwangspause wegen einer hartnäckigen Entzündung im rechten Knie. Doch er fühle sich fit genug, um in der Europa League zumindest einen Teileinsatz zu absolvieren. «Wäre das nicht der Fall, wäre ich gar nicht mitgekommen nach Liverpool.»
Kein Nachtreten gegen Kaenzig
Christoph Spycher ist auf seine älteren Tage nicht zu einem Spektakelmacher geworden, sondern macht das, was ihn die ganze Karriere ausgezeichnet hat: Er liefert zuverlässige und solide Arbeit ab, denkt in erster Linie ans Team und tut seine Meinung kund, wenn er glaubt, es sei an der Zeit, etwas zu sagen. Bei YB ist er neben Marco Wölfli eine der wenigen echten Leaderfiguren. Er redet viel mit den jungen Spielern; er diskutiert mit der spanischsprachigen Fraktion über ihr Rollenverständnis; er macht sich Gedanken über die Auswirkungen, die die Turbulenzen in der Teppichetage haben. Es spricht für Spycher, dass er gegen den entlassenen CEO Ilja Kaenzig nicht nachtritt, obwohl er und der Luzerner das Heu längst nicht immer auf der gleichen Bühne hatten.
Nach Bern geholt hat ihn 2010 Kaenzigs Vorgänger Stefan Niedermaier. Der Stadionchef sicherte dem Heimwehberner einen Job im Management zu nach dessen Karriereende. Die Dinge hätten sich ganz anders entwickelt, als er sich das vorgestellt habe, sagt Spycher. Er hätte gerne nochmals einen Titel errungen. Stattdessen ist er Mitglied einer Mannschaft, die es nie fertigbrachte, eine gewisse Konstanz zu entwickeln. Der Routinier hat eine Erklärung für die vielen Durchhänger: «Wir haben zu wenige Spieler, die regelmässig gute bis sehr gute Leistungen abrufen können.»
Kein Sportchef Spycher
Auch wenn sich das Kapitel YB anders entwickelt hat als erwartet: Die Lust am Fussball hat Spycher nicht verloren. Er denkt laut darüber nach, seinen Ende Saison auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern – sofern es die Gesundheit zulässt. Die Verhandlungen mit der Clubführung wurden nach Spychers Knieverletzung ausgesetzt. Und was ist, sollte sich der Vizecaptain entscheiden, seine Karriere im Frühling zu beenden?
Er werde YB in irgendwelcher Funktion erhalten bleiben, versichert der Berner. Was er ganz sicher vorerst nicht wird: YB-Sportchef. Dieser Job sei für einen Neuling wie ihn eine Nummer zu gross.
Die Ausgangslage
Will YB nach der Winterpause weiterhin internationale Spiele bestreiten, ist heute Abend im fünften Gruppenspiel der Europa League (21.05 Uhr/live SF 2) ein Sieg fast Pflicht.
Nur: In Liverpool hat noch nie ein Schweizer Team gewonnen. Im Optimalfall, sprich mit einem Auswärtserfolg, stehen die Türen zur Qualifikation für die Sechzehntelfinals weit offen. Im «Worst Case» hingegen wird das abschliessende Heimspiel gegen Anschi völlig bedeutungslos.
Damit ist die Ausgangslage vor dem Auftritt in der Anfield Road ein Spiegelbild der bisherigen Saison: Das Pendel kann auf beide Seiten ausschlagen. Für die heutige Partie fordert Coach Martin Rueda «in erster Linie Mut und nicht in Ehrfurcht zu erstarren». Er sei mit einem guten Gefühl angereist. «Uns erwartet ein Highlight. Wer hätte gedacht, dass wir zwei Runden vor Schluss gleich viele Punkte auf dem Konto haben wie der Gegner?»
Anders als beim Hinspiel, als die YB-Fehler beim 3:5 von der B-Auswahl der «Reds» bestraft worden waren, dürften Captain Steven Gerrard und Goalgetter Luis Suarez in der Startelf stehen. (si/bd)
Mögliche Aufstellungen
Liverpool:Jones; Wisdom, Carragher, Skrtel, Downing; Gerrard, Sahin, Henderson; Sterling, Suarez, Luis Enrique.
Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Veskovac, Spycher; Zverotic; Zárate, Christian Schneuwly, Farnerud, Nuzzolo; Bobadilla. http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/27131777
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. November 2012, 10:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.11.2012  Zitat: «Ein junger Spieler könnte von dieser Tradition erschlagen werden»
Liverpool-Trainer Brendan Rodgers versucht den Klub, in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Die Leistungen des Teams in der Liga interessieren stärker als das Europa-League-Spiel gegen die Young Boys.
Liverpool enttäuscht nicht. Ein Nieselregen, wie er in jedem Klischee über Nordengland enthalten ist, empfängt die Besucher in dieser Jahreszeit. Das Erbe der Beatles ist allgegenwärtig in der 500'000-Einwohner-Stadt, und Fussball ist dank dem FC Liverpool – sowie ein bisschen weniger stark dank dem Stadtrivalen Everton – das grösste Gesprächsthema auf der Strasse. Nur den 11.Platz belegt der Traditionsklub nach einem schwachen Saisonstart vor dem Europa-League-Spiel heute gegen die Young Boys. Der Unmut der Anhänger richtet sich aber nicht gegen Trainer Brendan Rodgers, sondern gegen die streinreichen Klubbesitzer aus den USA. Die «Yanks» hätten mit dummen Entscheiden in den letzten Jahren die Entwicklung des Klubs behindert, lautet der Tenor rund ums Stadion an der Anfield Road.
Mitten in einem Wohnquartier erhebt sich die legendäre Arena an jener Stelle, an der der Klub seit der Gründung 1892 spielt. «The Kop», wo die fanatischsten Fans stehen, markiert das Ostende. Vor der Westtribüne, dem Anfield Road Stand, wurde das Mahnmal für die 96 Liverpool-Fans errichtet, die 1989 beim Stadionunglück in Sheffield ums Leben kamen. 23 Jahre sind seit der Hillsborough-Katastrophe vergangen, trotzdem liegen stets frische Blumen und Kränze unter der Tafel, auf der die Namen der Opfer vermerkt sind.
Rodgers arbeitet mit Kredit
Hingabe und Tradition atmet der Besucher auch im «Trophy Room» im Innern des Stadions. Die Trophäen, welche die Mannschaften des Klubs – von den Juniorenteams bis zu der Profiequipe – gewonnen haben, sind hier ausgestellt. Silberne Teller, gläserne Kelche und goldene Pokale. «Manchmal befürchte ich, ein junger Spieler, der zu uns stösst, könnte von dieser Tradition erschlagen werden», sagt Liverpool-Trainer Brendan Rodgers, als er einen Tag vor dem Spiel gegen die Young Boys in eben diesem Trophäenzimmer sitzt.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass er die Aussage nicht auch auf sich münzt. Mit seiner untersetzten Postur, den eng zusammenstehenden Augen und der unprätentiösen Frisur wirkt Rodgers wie ein erfahrener Coach, doch der Nordire ist erst 39 Jahre alt und arbeitet seit gerade Mal vier Saisons als Cheftrainer im Profibereich. Natürlich stand auch er nach dem Holperstart in diese Saison in der Kritik. Doch anders als einige seiner Vorgänger erhält Rodgers von der Klubführung die Zeit zum Aufbau der Mannschaft.
Liverpool wohl mit Gerrard
Mittlerweile ist Liverpool in der Premier League seit sieben Spielen ungeschlagen. «Und ich bin überzeugt, in der zweiten Saisonhälfte werden wir noch stärker sein», sagt der Coach. «Wir arbeiten am Fundament für eine erfolgreiche Zukunft.» In seiner Ära sollen weitere Pokale für die Vitrinen im Trophy Room dazukommen. Zum Europa-League-Spiel gegen YB wird Rodgers kaum befragt am Mittwochnachmittag. Die Lage Liverpools in der Liga, vor allem aber die Formstärke von Stürmer Luis Suarez, sind weitaus interessantere Themen aus Sicht der englischen Reporter.
Der Uruguayer Suarez führt die Torschützenliste der Liga an, und anders als beim Hinspiel in Bern im September, dürfte der Torjäger heute zum Einsatz kommen. Auch Steven Gerrard, Captain des englischen Nationalteams, Starspieler und Identifikationsfigur der Reds, wird heute wohl in der Startformation stehen, obwohl der Spielplan des FC Liverpool mit vier Spielen in zehn Tagen gedrängt ist. «Wir wollen gewinnen und uns das Weiterkommen sichern. Wenn wir das schaffen, haben wir eine gute Nacht», sagt Rodgers, der dadurch seinerseits weiter Zeit für seine Arbeit am Fundament erhalten würde. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/26432002
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. November 2012, 10:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.11.2012  Zitat: Fünf Dinge, die YB-Fans in Liverpool lassen sollten
In Liverpool gelten zum Teil andere Regeln als in Bern - ein Kurzratgeber für YB-Anhänger.
Zum Europa-League-Match der Young Boys werden in Liverpool 2500 YB-Anhänger erwartet. Die Fanarbeit Bern hat für die Liverpool-Reisenden Informationen gesammelt, damit diese den Aufenthalt in der Hafenstadt und den Fussballleckerbissen an der Anfield Road geniessen können. Die wichtigsten «No-gos» in Kürze:
1. Es ist ein Vergehen, auf offener Strasse Alkohol zu trinken.
2. Wer in der Öffentlichkeit Pyros abbrennt oder sie ins Stadion mitbringt, wird verhaftet.
3. Wer Flaschen, Aludosen, Tröten, Laserpointer oder sonstige gefährlichen Gegenstände ins Stadion mitbringt, wird trotz gültigem Ticket der Einlass verwehrt.
4. Es ist verboten, das Stadion betrunken zu betreten. Wer es dennoch versucht, wird weggewiesen oder im schlimmsten Fall verhaftet.
5. Wer im Stadion raucht, wird rausgeworfen.
Zu guter Letzt: Wer verhaftet wird, dem droht eine Nacht im Knast. Und am nächsten Tag werden die Fehlbaren dem Richter vorgeführt. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14485375
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. November 2012, 10:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.11.2012  Zitat: Herzblut, Leidenschaft und vielleicht Christoph Spycher
YB-Verteidiger Scott Sutter zählt in Liverpool auf die Unterstützung der Familie. Coach Martin Rueda eventuell auf Routinier Christoph Spycher.
Mit grossen Augen betraten die YB-Spieler gestern Abend, kurz nach 19 Uhr Lokalzeit, das Stadion an der Anfield Road. Im Abschlusstraining nahmen sie einen Augenschein vor ihrem Europa-League-Auftritt von heute Abend (21.05 Uhr) in Liverpool.
Ein Spiel gegen eines der bekanntesten Teams der Welt, in einem geschichtsträchtigen Stadion, vor 2500 eigenen Fans: Es sind fantastische Aussichten für die Young Boys. «Es ist eine Freude hier zu spielen und sich mit Topspielern zu messen», sagte Scott Sutter.
Der Verteidiger ist in London aufgewachsen und zählt auf die Unterstützung seiner Familie. «Mein Vater kam sogar mit nach Moskau zum Spiel gegen Anschi. Da ist klar, dass er von London nach Liverpool reist.» Auch Sutters Bruder hat sein Kommen angekündigt. Mit acht Kollegen wird er im Block der YB-Fans stehen. «Und alle tragen ein Trikot mit meiner Nummer und meinem Namen», sagte der Abwehrspieler.
Doch die Ausgangslage für die Berner ist gleichzeitig heikel: Unterliegt YB heute an der Anfield Road und besiegt Anschi Machatschkala im anderen Gruppenspiel in Moskau Udinese, hat YB keine Möglichkeit mehr, sich für den Sechzehntelfinal zu qualifizieren. Die Partie in Russland beginnt um 18 Uhr Schweizer Zeit und ist damit bereits beendet, bevor die Young Boys um 21.05 Uhr in Liverpool antreten. «Ich denke nicht dran, was sein könnte. Wir beschäftigen uns dann nach dem Abpfiff damit, wo wir stehen», sagte YB-Trainer Martin Rueda.
Spycher ohne Schmerzen
Vor Trainingsbeginn versammelte der Coach die Spieler noch kurz am Mittelkreis. Der Wind trug den Zuschauern zu, was Rueda heute von ihnen verlangt: «Herzblut und Leidenschaft» und den Willen, auch nach Fehlern den Kopf nicht hängen zu lassen.
Eine runde 70-köpfige Klubdelegation flog gestern mittels Charterflug von Belp nach Liverpool. Mit dabei war auch Mario Raimondi, der wegen einer Gelbsperre aber nicht zur Verfügung steht. Wer den Linksverteidiger ersetzt, liess Rueda offen. Mit Jan Lecjaks und Christoph Spycher sind beide möglichen Alternativen zu Raimondi eben erst von Verletzungen genesen.
«Ich werde mich am Donnerstagmorgen entscheiden, wer spielt», sagte Rueda. Spycher wäre mit seiner Erfahrung und Ruhe die bevorzugte Lösung. Da das Knie des Routiniers nach seinem 45-Minuten-Comeback am Sonntag gegen St.Gallen keine negative Reaktion zeigte, ist der Einsatz nicht ausgeschlossen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/12599040
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. November 2012, 10:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.112012  Zitat: FC Liverpool mit neuem Fundament
FC-Liverpool-Trainer Brendan Rodgers versucht den Klub, in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Die Leistungen des Teams in der Liga interessieren stärker als das Europa-League-Spiel gegen die Young Boys.
Liverpool enttäuscht nicht. Ein Nieselregen, wie er in jedem Klischee über Nordengland enthalten ist, empfängt die Besucher in dieser Jahreszeit. Das Erbe der Beatles ist allgegenwärtig in der 500'000-Einwohner-Stadt, und Fussball ist dank dem FC Liverpool – sowie ein bisschen weniger stark dank dem Stadtrivalen Everton – das grösste Gesprächsthema auf der Strasse. Nur den 11.Platz belegt der Traditionsklub nach einem schwachen Saisonstart vor dem Europa-League-Spiel heute gegen die Young Boys. Der Unmut der Anhänger richtet sich aber nicht gegen Trainer Brendan Rodgers, sondern gegen die streinreichen Klubbesitzer aus den USA. Die «Yanks» hätten mit dummen Entscheiden in den letzten Jahren die Entwicklung des Klubs behindert, lautet der Tenor rund ums Stadion an der Anfield Road.
Mitten in einem Wohnquartier erhebt sich die legendäre Arena an jener Stelle, an der der Klub seit der Gründung 1892 spielt. «The Kop», wo die fanatischsten Fans stehen, markiert das Ostende. Vor der Westtribüne, dem «Anfield Road Stand», wurde das Mahnmal für die 96 Liverpool-Fans errichtet, die 1989 beim Stadionunglück in Sheffield ums Leben kamen. 23 Jahre sind seit der Hillsborough-Katastrophe vergangen, trotzdem liegen stets frische Blumen und Kränze unter der Tafel, auf der die Namen der Opfer vermerkt sind.
Rodgers arbeitet mit Kredit
Hingabe und Tradition atmet der Besucher auch im «Trophy Room» im Innern des Stadions. Die Trophäen, welche die Mannschaften des Klubs – von den Juniorenteams bis zu der Profiequipe – gewonnen haben, sind hier ausgestellt. Silberne Teller, gläserne Kelche und goldene Pokale. «Manchmal befürchte ich, ein junger Spieler, der zu uns stösst, könnte von dieser Tradition erschlagen werden», sagt Liverpool-Trainer Brendan Rodgers, als er einen Tag vor dem Spiel gegen die Young Boys in eben diesem Trophäenzimmer sitzt.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass er die Aussage nicht auch auf sich münzt. Mit seiner untersetzten Postur, den eng zusammenstehenden Augen und der unprätentiösen Frisur wirkt Rodgers wie ein erfahrener Coach, doch der Nordire ist erst 39 Jahre alt und arbeitet seit gerade Mal vier Saisons als Cheftrainer im Profibereich. Natürlich stand auch er nach dem Holperstart in diese Saison in der Kritik. Doch anders als einige seiner Vorgänger erhält Rodgers von der Klubführung die Zeit zum Aufbau der Mannschaft.
Liverpool wohl mit Gerrard
Mittlerweile ist Liverpool in der Premier League seit sieben Spielen ungeschlagen. «Und ich bin überzeugt, in der zweiten Saisonhälfte werden wir noch stärker sein», sagt der Coach. «Wir arbeiten am Fundament für eine erfolgreiche Zukunft.» In seiner Ära sollen weitere Pokale für die Vitrinen im «Trophy Room» dazukommen. Zum Europa-League-Spiel gegen YB wird Rodgers kaum befragt am Mittwochnachmittag. Die Lage Liverpools in der Liga, vor allem aber die Formstärke von Stürmer Luis Suarez, sind weitaus interessantere Themen aus Sicht der englischen Reporter.
Der Uruguayer Suarez führt die Torschützenliste der Liga an, und anders als beim Hinspiel in Bern im September, dürfte der Torjäger heute zum Einsatz kommen. Auch Steven Gerrard, Captain des englischen Nationalteams, Starspieler und Identifikationsfigur der «Reds», wird heute wohl in der Startformation stehen, obwohl der Spielplan des FC Liverpool mit vier Spielen in zehn Tagen gedrängt ist. «Wir wollen gewinnen und uns das Weiterkommen sichern. Wenn wir das schaffen, haben wir eine gute Nacht», sagt Rodgers, der dadurch seinerseits weiter Zeit für seine Arbeit am Fundament erhalten würde. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22425950
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. November 2012, 10:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.11.2012  Zitat: 2500 Berner in Liverpool
YB-Rueda: Tore verschenken verboten!
YB ist in Richtung Liverpool abgeflogen. Trainer Martin Rueda will an der Mersey Geschichte schreiben.
Noch nie hat ein Schweizer Team an der Anfield Road gewonnen. Rueda will das ändern. «Wir fliegen da hin, um mutig zu spielen. Die beiden Spiele gegen Udinese haben uns gezeigt, dass wir auch grosse Gegner schlagen können.»
Allerdings hängen die Trauben, die den Traum vom Weiterkommen am Leben erhalten, sehr hoch. Die Reds sind seit sechs Spielen ungeschlagen. Und im Gegensatz zum Hinspiel dürften sie mit der Mehrheit ihrer Stars antreten. Also mit Ikone Steven Gerrard und dem Torschützenleader der Premier League, Luis Suarez (10 Tore).
Im Gegensatz zum Hinspiel (3:5-Niederlage) will YB an der Anfield Road keine Tore mehr verschenken. Rueda: «Dann wären wir kaputt.»
YB ist mit einer Riesendelegation in einem 70-Mann-Flieger von Bern-Belp abgeflogen. In Liverpool wird das Team von der absoluten Europacup-Auswärtsrekordkulisse von 2500 Fans unterstützt. Das Spiel wird am Donnerstag um 21.05 Uhr angepfiffen. http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 13276.html
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