Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 15 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Montag 12. November 2012, 22:31 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12
Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
BSC Young Boys - FC St. Gallen

Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf
Sonntag, 18. November 2012
Zeit: 13.45 Uhr

Bild


Webseiten FC St. Gallen:
http://www.fcsg.ch
http://www.fcsginfo.ch
http://www.green-supporters.ch
http://www.gp04.ch
http://www.extragruen.ch
http://www.club11.ch
http://www.fanarbeit-stgallen.ch
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_St._Gallen
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-st-ga ... n_257.html
http://www.facebook.com/FCSG1879
http://www.stades.ch/StGallen-Arena-photos.html

Forum FC St. Gallen:
http://www.fcsgforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche FC St. Gallen:
http://www.sfl.ch/Raiffeisen-Super-Leag ... allen.aspx
http://www.transfermarkt.de/de/basics/v ... 2_257.html
http://www.football-lineups.com/team/FC ... 13/fixture
http://de.soccerway.com/teams/switzerla ... allen-1879
http://de.soccerway.com/matches/2012/11 ... 79/1293183
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2016


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 16. November 2012, 16:23 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21
Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Ausblick auf YB - St. Gallen

BSC Young Boys - FC St. Gallen, Sonntag, 18. November 2012, 13:45 Uhr, Stade de Suisse Nationalstadion, Bern.

Die Situation beim BSC Young Boys:

Verletzte Spieler:
Josh Simpson (Schien- und Wadenbeinbruch), Josef Martinez (rekonvaleszent nach Oberschenkelzerrung), Ivan Benito (Muskelabriss am Oberschenkel)

Einsatz fraglich:
Christoph Spycher (rekonvaleszent nach Entzündung im Knie), Jan Lecjaks (Fussverletzung)

Vorverkauf:
Bisher wurden rund 17'500 Tickets (davon 13'900 Jahreskarten) abgesetzt.

Anreise:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen und rechtzeitig anzureisen.
Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 16. November 2012, 17:46 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01
Beiträge: 489
---------------wölfli----------------

sutter-----nef--veskovac---raimondi

-------------zverotic---------------

-----costanzo------farnerud--------

zarate----------------------nuzzolo

--------------bobadilla--------------


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 16. November 2012, 23:09 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33
Beiträge: 493
-------------------Wölfli-----------------------
Sutter-------Nef---------Veskovac-----Raimondi
-------------------Zverotic--------------------
----------Costanzo--------Farnerud------------
Zarate----------------------------------Nuzzolo
-------------------Bobadilla--------------------

BSC Young Boy - FC St. Gallen 2:1

Tore:

BSC Young Boys: Bobadilla, Costanzo
FC St. Gallen: Scarione

Zuschauer: 20'500


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 17. November 2012, 17:17 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
17.11.2012

Bild

Zitat:
Scott Sutter wird sesshaft

Vor einem Jahr nahm er Kurs auf ein Engagement in England, jetzt kauft er ein Haus in Bäriswil: Scott Sutter ist glücklicher denn je bei YB. Vor dem Heimspiel gegen St.Gallen (Sonntag 13.45) erzählt er von Wendepunkten in seiner Karriere.

Der Mann ist umtriebig. Der Blick geht vom Handydisplay zum Gesprächspartner, vom Eingang zur Bedienung. Es ist Freitagmittag, das Training der BSC Young Boys ist zu Ende und der Nachmittag für die Spieler frei – Scott Sutter jedoch hat sich einiges vorgenommen. Er ist viel unterwegs dieser Tage, sei es mit YB im Europacup oder privat für sein neuestes Wagnis. Sutter hat ein Haus gekauft, im kleinen Ort Bäriswil, 10 Autominuten vom Stade de Suisse, aber trotzdem weit vom Trubel der Stadt weg. «Ich gehe unter die Landwirte», sagt Sutter lachend zu seinem Transfer ins 1000-Einwohner-Dorf.

Momentan bereitet er den Umzug vor und plant kleinere Umbauten, er arrangiert sich mit dem Schreiner und weist den Maler an. Sutter sprüht vor Unternehmenslust. Er spricht viel, erzählt ungefragt Episoden, holt aus, erklärt. Einiges sei mit ihm geschehen seit letztem Sommer und dem Trainerwechsel bei YB. Christian Gross, der Gepriesene, musste gehen, Scott Sutter, der Geschasste, durfte zurückkehren.

Vom Gedanken an das Ende

Dass Sutters Weg zurück zu YB nach seiner Ausleihe zum FCZ frei war, hing unweigerlich mit Gross’ Abgang zusammen – der Zürcher hatte, gelinde gesagt, nie grosse Stücke auf den früheren GC-Spieler gehalten. Sutter rutschte von der Startelf auf die Ersatzbank, von dort auf die Tribüne. Er begann, das Fussballgeschäft zu «hassen», wie er sagt. Er zweifelte, die Gedanken kreisten auch um das Karriereende.

«Heute weiss ich, welche Flexibilität mir mein Beruf bietet.» Der in England aufgewachsene, britisch-schweizerische Doppelbürger ist zufrieden mit seiner sportlichen Gegenwart – und auch neben dem Fussballplatz aktiv geworden. «Ich habe den Plan, auch in England Immobilien zu kaufen.» Und mit dem Haus in Bäriswil hat er sich den lange gehegten Traum von «etwas Eigenem» erfüllt.

Ausschlaggebend für die Wende zum Guten in Sutters Karriere war eigentlich auch ein Misserfolg an der Transferfront. Sein Unglück bei den Young Boys sah Sutter als Anlass, endlich bei einem Verein in England unter Vertrag zu kommen. Er absolvierte Probetrainings, etwa in Blackburn, hoffte, wartete – und landete dann aber beim FCZ und kehrte schliesslich zu YB zurück. Dort habe ihm auch der neue Trainer Martin Rueda die Augen geöffnet: «Er wies mich darauf hin, wie gut es mir hier geht. Die Fans akzeptieren mich, der Trainer setzt auf mich, der Verein ist international vertreten.» Scott Sutter ist zum zweiten Mal angekommen bei YB, wo er sich bis 2014 verpflichtete.

Zum Treuebeweis für YB

Das Projekt England hat der Aussenverteidiger auf Eis gelegt – aufgeschoben muss für den 26-Jährigen ja nicht aufgehoben sein. «Auch der Trainer hat mir gesagt: ‹Geh, wenn ein gutes Angebot kommt.› Doch was bringt es, wenn ich zu Middlesbrough in die Championship (zweithöchste Liga, die Red.) wechsle und jeden Tag im verregneten Training verbissen um einen Platz auf der Bank kämpfe?» Die rhetorische Frage verdeutlicht Sutters neue Besonnenheit. Es ist auch sein persönlicher Treuebeweis an YB, und wer einwendet, dass der Verein in der Meisterschaft noch immer Mittelmass verkörpert, dem entgegnet Scott Sutter: «Obwohl es nicht ganz nach Wunsch läuft, nächsten Donnerstag spielen wir immerhin an der Anfield Road.»

Mit der berühmten Heimstätte des FC Liverpool verbindet Sutter noch einen weiteren Wendepunkt in seiner Karriere. 2009 laborierte er als GC-Akteur an einer Fussverletzung und war zum Zuschauen gezwungen. Dann besuchte er mit seinem Vater ein Spiel an der Anfield Road: «Liverpool - Arsenal, englischer Spitzenfussball – und die Motivation kehrte zurück.»

Scott Sutter wird künftig einen Garten zu bestellen haben, das neue Haus bringt Pflichten mit sich. «Ich werde einiges zu tun haben», sagt er. Umgegraben hat er aber schon – in seinem Fussballerleben.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27571599

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 17. November 2012, 17:24 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
17.11.2012

Bild

Zitat:
"Dort, wo St.Gallen steht, müssten wir sein"

FUSSBALL. Moreno Costanzo, ehemaliger Spieler des FC St.Gallen, macht bei den Young Boys schwere Zeiten durch. Vor dem Match gegen seinen Ex-Club vom Sonntag spricht er über den Kampf um einen Stammplatz und die Bindung zu seinem früheren Verein.

"Ich gehöre derzeit nicht zum Gerüst, auf welches unser Trainer setzt. Damit muss ich leben und weiterkämpfen." Das sagt der 24-jährige offensive Mittelfeldspieler Moreno Costanzo. Seit Monaten kommt der Ostschweizer in Diensten der Young Boys nur noch unregelmässig zum Einsatz. Einmal spielt er von Anfang an; dann drückt er die Ersatzbank und wird eingewechselt; teils kommt es aber auch vor, dass Costanzo die vollen 90 Minuten zuschauen muss – so jüngst beim 3:2-Auswärtssieg der Berner in der Europa League bei Udinese.

Aufstieg gebremst

Als Moreno Costanzo im Sommer 2010 vom FC St.Gallen zu den Young Boys wechselte, prophezeiten ihm viele Experten eine grosse Karriere. In der vorangegangenen Spielzeit hatte er im offensiven Mittelfeld der Ostschweizer die Fäden gezogen und sich darüber hinaus auch noch als treffsicher bewiesen, insbesondere bei Freistössen. Prompt kam er kurz nach seinem Wechsel nach Bern zur Premiere in der Schweizer Nationalmannschaft – und erzielte mit seinem ersten Ballkontakt gegen Österreich gleich den 1:0-Siegestreffer. Unter Trainer Christian Gross geriet Costanzos Karriere in der vergangenen Saison dann aber ins Stocken. Als der Coach schliesslich gehen musste, hiess es inoffiziell, Costanzo sei einer derjenigen Spieler gewesen, die am meisten unter dem harten Regime von Gross gelitten hätten. "Das stimmt nicht, mein Verhältnis zu ihm war gut. Als es Anfragen anderer Clubs gab, wollte er, dass ich in Bern bleibe", blickt der 24-Jährige zurück.

"Habe Vertrag bei YB"

Moreno Costanzos milde Worte über seinen Ex-Trainer: Sie mögen auch damit zu tun haben, dass sich seine Position unter dem neuen Übungsleiter Martin Rueda in der aktuellen Spielzeit sogar noch verschlechtert hat. "Als Christian Gross Trainer war, wurde ich wenigstens meist als erster eingewechselt, wenn ich Ersatz war", blickt er zurück. Unter Rueda ist dies oftmals nicht der Fall. Trotzdem: Einen Vereinswechsel fasst der Mittelfeldakteur nach eigenem Bekunden nicht ins Auge. "Wir stehen mitten in der Saison, und ich habe einen Vertrag bei YB. Der Rest interessiert mich nicht", sagt Costanzo zu diesem Thema.

Denkwürdiges Spiel

Als Moreno Costanzo mit YB zum letzten Mal zu einem Heimspiel gegen St.Gallen antrat, war seine Situation um einiges komfortabler als aktuell. Er spielte an jenem 25. Mai 2011 wie meistens von Anfang an – und brachte die Ostschweizer mit einem Weitschuss auf die Verliererstrasse. Die St.Galler mussten nach der 2:4-Niederlage absteigen – und Costanzo sass laut Medienberichten nach dem Match wie ein Häufchen Elend in der Kabine, weil ihn das Schicksal seines Ex-Clubs derart berührte.

"Versuchen, mich aufzudrängen"

Moreno Costanzos Bezüge zur Ostschweiz und zu seinem Jugendverein sind auch heute noch vielfältig. Er besucht, so oft es geht, seine Familie - oder auch mal einen Match der U21 des FC St.Gallen: "Yannik Grin, der dort spielt, ist der Bruder meiner Freundin", erklärt er. Und so bezeichnet er auch heute, eineinhalb Jahre nach dem Abstieg des FC St.Gallen im Stade de Suisse, das bevorstehende Spiel gegen seinen Ex-Club als etwas Besonderes. Trotzdem habe er mehr emotionale Distanz als damals, zumal er jetzt schon in der dritten Saison weg vom FC St.Gallen sei und dort immer weniger Spieler tätig seien, mit denen er noch zusammen auf dem Platz gestanden habe. "Zudem: Ich bin Angestellter von YB. Dort, wo der FC St.Gallen derzeit steht, müssten wir sein", sagt Costanzo. Wenn die Berner am Sonntag versuchen werden, den Rückstand von elf Verlustpunkten auf die St.Galler zu verringern, dürfte Moreno Costanzo kaum der Startformation angehören, wie er glaubt. Denn nach dem Sieg in Udine werde der Trainer das Team wohl nicht umstellen. Für den Ostschweizer in Berner Diensten bleibt deshalb nur eins: "Immer weiterkämpfen und versuchen, mich aufzudrängen."


http://www.thurgauerzeitung.ch/aktuell/ ... 92,3202210

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 17. November 2012, 22:46 
Offline

Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13
Beiträge: 738
--------------------------wölfli-------------------------
zverotic----------nef----------veskovac---------raimondi
zarate-----farnerud--------schneuwly------------nuzzolo
------------bobadilla-------------frey-------------------

yb - st. gallen 2:0


19'000


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. November 2012, 23:31 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37
Beiträge: 3822
Wohnort: Bern
4 Siege aus 15 Meisterschaftsspielen. 12 Punkte Rückstand auf einen Europacup-Platz. Eine tolle Bilanz sihet anders aus. :roll:

_________________
Bild


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 19. November 2012, 09:42 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
19.11.2012

Bild

Zitat:
Zuerst fehlte Inspiration, dann Personal

Eine anfangs uninspirierte, dann durch einen Platzverweis gegen Mario Raimondi dezimierte YB-Mannschaft hat im Heimspiel gegen St.Gallen nur ein 0:0 erreicht. Marco Wölfli parierte vor der Pause einen Penalty.

Es war wie ein Weckruf in der herbstlichen Lethargie. 10 Minuten vor der Pause gingen YB und St.Gallen im Stade de Suisse sparsam mit Kreativität um – die Gastgeber taten dies schon wesentlich länger als der mutige Besucher aus der Ostschweiz. Es lief die 36.Minute, als Scott Sutter auf der rechten Aussenbahn zögerte und den Ball verlor, als Franck Etoundi auf Oscar Scarione passte und als Mario Raimondi beherzt zugriff.

Dezidiertes Eingreifen hätte man sich von den Young Boys in der flauen Startphase allemal gewünscht, diesmal jedoch kam es zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Schiedsrichter Adrian Jaccottet zögerte nicht, zückte die Rote Karte für Raimondi und zeigte auf den Penaltypunkt. Mit Oscar Scarione nahm der Gefoulte selbst Anlauf, bereits zum dritten Mal in dieser Saison – und scheiterte an Marco Wölfli. Der YB-Captain lenkte den scharf getretenen Ball mit einem starken Reflex an die Latte. Scarione verschoss bereits zum zweiten Mal in dieser Saison, die Penaltyquote ist beim FCSG mit 25 Prozent ziemlich schwach.

Bauernopfer Nuzzolo

Dennoch – für YB schien der Sieg weit weg gerückt, nicht erst seit dem Platzverweis. Die Young Boys verstanden es mal wieder, alle zu überraschen – auch ihren Trainer. «Ein solcher Auftritt nach den guten Leistungen zuletzt ist unverständlich», sagte Martin Rueda später. YB hält sich nicht an die Wochentagsregel, zeigt mal an einem Donnerstag das Sonntagsgesicht (wie beim 3:2 in Udine) oder tritt wie gestern an einem Sonntag in biederer Durchschnittlichkeit auf. Die Zurückhaltung, mit der die Berner gestern ins Spiel gingen, passt nicht zum Auftritt einer Heimmannschaft.

Die Passivität, die YB an den Tag legte, erstaunt insofern, als das exakt gleiche Personal wie bei der kleinen Sternstunde in Italien auf dem Platz stand. So blieb Alain Nefs Kopfball kurz vor der Pause die einzige echte YB-Chance im ersten Durchgang. Auf der anderen Seite präsentierten sich die St.Galler wach und gut aufgestellt, sie waren oft einen Schritt schneller und kamen zu Möglichkeiten. Die beste vergaben Scarione und Franck Etoundi, als sie Marco Mathys’ Hereingabe verpassten, zuvor hatte Wölfli einen Schuss Scariones mit Mühe entschärft.

Zur Pause also war YB-Coach Rueda bereits zum Handeln gezwungen. Bauernopfer als Folge des Platzverweises war Raphaël Nuzzolo, der durch Christoph Spycher ersetzt wurde, was die Viererkette in der Abwehr wieder komplettierte. Für Spycher war es der erste Auftritt seit Ende September, als er sich am Knie verletzte. «Ich habe zwar nicht mit einem solch langen Einsatz gerechnet, bin aber froh, konnte ich der Mannschaft helfen», sagte Spycher. Schmerzen habe er keine mehr verspürt, die Kraft für einen Einsatz über 90 Minuten fehle ihm aber noch.

Spychers gelungene Rückkehr

Spycher war Teil des stabilen YB-Bollwerks, das sich dem St.Galler Ansturm entgegen stellte. Angriff um Angriff rollte gegen die beiden Viererketten, die sich vor Marco Wölfli formiert hatten. Doch der YB-Goalie war nicht mehr zu bezwingen, Nico Abegglens (erfolgreicher) Versuch mit der Hand wurde von Schiedsrichter Jaccottet korrekt geahndet. Es blieb beim 0:0, das schien das Maximum für eine anfangs uninspirierte, dann dezimierte YB-Mannschaft zu sein.

Martin Rueda war letztlich nicht mehr überrascht, sondern enttäuscht: «Wir wiesen in der ersten Halbzeit enorme Lücken auf, teils lagen etwa 80 Meter zwischen Angriff und Verteidigung. Kompakt ist anders.»

Das Auf und Ab bei den Young Boys geht weiter. In der Tabelle spielen sie längst nicht mehr um die vorderen Plätze mit, der Abstand zum Spitzenquartett beträgt bereits zwölf Punkte. Am Donnerstag wartet mit dem Spiel in Liverpool eines der Saisonhighlights – den YB-Anhang dürfte das für die triste Situation in der Meisterschaft nur bedingt entschädigen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20820663

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Montag 19. November 2012, 09:46 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
19.11.2012

Bild

Zitat:
YB mit Glück und Wölfli zum 0:0

Nach dem Platzverweis gegen Raimondi mussten die Berner gegen St. Gallen fast eine Stunde lang in Unterzahl spielen.

Die Young Boys kommen in der Super League einfach nicht vom Fleck. Das 6:2 gegen den Tabellenletzten Servette am 30. September bleibt der letzte Meisterschaftssieg. Die Bilanz aus den letzten vier Meisterschaftsspielen: zwei magere Punkte.

Der YB-Auftritt gegen St. Gallen hinterlässt erneut Rätsel, auch bei Trainer Martin Rueda. Der stampfte in seiner Coachingzone während der ersten Halbzeit mehrmals wütend auf den Boden. «Ja, ich war genervt», bekannte Rueda, «denn ich bin von meiner Mannschaft erneut überrascht worden.» Der Trainer machte deutlich, dass er nach dem starken Auftritt im Friaul mit dem 3:2 gegen Udinese und der souveränen Pflichterfüllung im Schweizer Cup beim Erstligisten Muttenz eine andere Vorstellung gegen St. Gallen erwartet hatte. «Wir hatten uns viel vorgenommen, aber waren in der ersten Halbzeit nicht präsent, als Mannschaft nicht kompakt, zwischen Abwehr und Sturm entstand eine Lücke von 80 Meter.»

Comeback von Spycher

Der FC St. Gallen aber trat in Bern so auf, wie es einem Tabellenzweiten entspricht. Selbstbewusst, offensiv, mit guten, schnellen Aktionen. Und bei Ballverlust setzten die Ostschweizer sofort zu einem vitalen Pressing an, die Young Boys waren kaum in der Lage, das Spiel zu beruhigen und in die gewünschten Bahnen zu lenken. So mussten die Berner vor allem Ball und Gegner hinterherlaufen. Und als Raimondi nach einem sogenannten Notbremsefoul an Scarione in der 36. Minute Rot sah, deutete zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel auf einen Punktgewinn von YB hin. «So wie das Spiel lief, darf man sicher nicht von zwei verlorenen Punkten sprechen», sagte hinterher Christoph Spycher. Der YB-Routinier hatte nach einer Gelenkentzündung im rechten Knie am 23. September beim 1:1 gegen Basel sein letztes Spiel bestritten. Gestern kam er in der zweiten Halbzeit für Nuzzolo erstmals wieder zum Einsatz und spielte auf der verwaisten Position von Raimondi. «Ich habe bisher drei Trainings mit der Mannschaft gemacht, so war vorgesehen, dass ich vielleicht in den letzten fünf bis zehn Minuten reinschnuppere.»

Es kam anders, Spycher musste bereits in der 46. Minute ran. Die Berner stemmten sich mit zwei Viererketten der Überzahl der Ostschweizer entgegen, so blieb vorne Bobadilla als einzige Sturmspitze noch mehr isoliert. Dennoch spielten die St. Galler bei weitem nicht mehr so schwungvoll wie vor der Pause, und Jeff Saibene setzte in der Schlussphase auch nicht auf volles Risiko, er wechselte keinen zusätzlichen Stürmer ein. «Bei YB muss man immer auf der Hut sein», argumentierte der St. Galler Trainer. Vor der Pause sei er von seiner Mannschaft überrascht und begeistert gewesen. Der Platzverweis von Raimondi habe ihn indes nicht frohlocken lassen, «denn in Überzahl haben wir diese Saison schon beim 1:1 gegen GC nicht gut gespielt und auch damals einen Penalty vergeben».

Dennoch, St. Gallen bleibt auf Kurs. Die Young Boys aber kamen gegen den Aufsteiger nur zu zwei nennenswerten Möglichkeiten, es waren bezeichnenderweise zwei Kopfbälle der Verteidiger Nef und Veskovac kurz vor der Pause und kurz vor Spielende.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/31895702

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 15 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 51 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de