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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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JFK
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Verfasst: Sonntag 2. September 2012, 12:14 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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--------------------------wölfli--------------------------- zverotic----------nef------------veskovac---------lecjaks ------------------------silberbauer----------------------- ---------schneuwly--------------------farnerud---------- gonzalez----------------------------------------costanzo ------------------------bobadilla-------------------------
luzern - yb 1:1
hochstrasser bobadilla
12'500
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chato
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Verfasst: Sonntag 2. September 2012, 15:54 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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in der aktuellen tabellensituation ein wichtiger sieg für yb. überzeugen konnte die leistung der gelbschwarzen aber wiederum nicht. ich hoffe jetzt endlich mal, das nach einem solchen sieg der knoten bei den jungs platzt und mal eine positive serie hingelegt werden kann.
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shalako
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Verfasst: Montag 3. September 2012, 10:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.09.2012  Zitat: Zum Knock-out fehlte die Kraft
YB siegt in Luzern, ohne spielerischen Glanz zu verströmen, 2:1. Mit effizientem Konterspiel sichern sich die Young Boys den Arbeitssieg und halten den Anschluss an den FC Basel.
Die Spuren waren sichtbar. Ziemlich matt trotteten die Spieler von Luzern und YB nach der Partie gestern durch die Katakomben der Swisspor-Arena. Die Young Boys taten dies nach dem 2:1-Erfolg zwar mit erhobenem Kopf, doch beiden Teams waren nicht nur die letzten 90 Minuten, sondern auch die letzten Wochen anzusehen. Beide Mannschaften haben eine Europa-League-Kampagne in den Beinen. Den Spielern des FC Luzern, die an Genk scheiterten, dürfte sie etwas mehr auf die Moral geschlagen haben als den Bernern, die sich nicht nur für die Gruppenphase qualifizierten, sondern dort auch sehr verlockenden Affichen wie der Begegnung mit Liverpool entgegenblicken.
Das Bild der zwei angeschlagenen Boxer war also nicht weit hergeholt und hatte sich auch zuvor im Spiel bestätigt. YB-Coach Martin Rueda nahm einige Veränderungen vor, ersetzte Scott Sutter auf der rechten Abwehrseite durch Elsad Zverotic und gab in der Innenverteidigung Dusan Veskovac eine Chance.
Zibung als Zauderer
Luzern veränderte gegenüber dem Genk-Spiel wenig, startete etwas agiler in die Partie, während sich die Young Boys zurückhielten und, ähnlich wie letzten Donnerstag im Playoff-Rückspiel gegen Midtjylland (0:2, Hinspiel 3:0), im Verwaltungsmodus zu spielen schienen. Nur, anfänglich gab es für die Berner gar nichts zu verwalten. Dafür sorgte David Zibung dann in der 19.Minute. Dimitar Rangelov hatte für die Luzerner schon zweimal Mass genommen, YB war noch nie vor Zibung aufgetaucht, als der FCL-Goalie den Ball nach einer harmlosen, eigentlich missglückte Flanke aus den Händen und ins Tor gleiten liess. Plötzlich stand es 0:1 und, ja, plötzlich hatte YB einen Vorsprung zu verwalten. Zu mehr schien in Ruedas Team sowieso niemand in der Lage. «Die Batterien sind leer», sollte der YB-Trainer später zugeben.
Auch nach der Pause ergab sich ein ähnliches Bild, die beiden Boxer schienen einander abwartend zu umtänzeln, mit optischen Vorteilen für die Kämpfer aus der Innerschweiz. Dafür nahm YB die Konterchancen nun besser wahr, spielte schneller, und, vor allem, auch des Öftern mal steil und direkt. Das Musterbeispiel davon lieferten die Gäste mit der Kombination über Christian Schneuwly, der nach einem gegnerischen Eckball am eigenen Strafraum direkt zu Raúl Bobadilla klärte, worauf dieser Moreno Costanzo lancierte, und schliesslich vollstreckte Alexander Gonzalez kaltblütig. Auch das 2:0 von YB hatte sich nicht unbedingt angekündigt. Jedoch schien der Berner Sieg jetzt diskussionslos, und die angeschlagenen Boxer schienen tapfer die Minuten bis zum Kampfende zu zählen. Luzern wies nach wie vor die höhere Schlagzahl vor, erneut vergab Rangelov aus guter Position (79.), bevor schliesslich Tomislav Puljic nach einem Eckball doch noch zum Anschlusstreffer einköpfelte. Die Schlussphase wurde dadurch hektisch, ein Freistoss von Jérome Thiesson rauschte noch an Marco Wölflis Tor vorbei, dann war Schluss.
Erstaunliche Effizienz
«Wir sind jetzt froh um etwas Ruhe», sagte Rueda noch im Kabinengang unter seinen müden, aber glücklichen Spielern. «Den letzten Zuspielen fehlte es etwas an Präzision, das hat sicher auch mit der Erschöpfung zu tun», übte derweil Christian Schneuwly Selbstkritik und gestand spielerische Mängel ein. Der YB-Sieg geht trotzdem in Ordnung. Effizienz war zuletzt nicht unbedingt die Tugend der Young Boys gewesen, gestern gelangen ihnen mit drei, vier Möglichkeiten zwei Tore. Zudem haben sie Boden auf die Spitzengruppe gut gemacht, das Wochenende lief mit dem 0:0 zwischen Basel und Zürich sowie der 0:3-Niederlage von Sion nicht gegen YB. Mit dem 2:1 gelang ein Sieg nach Punkten – zum Knock-out fehlte schlicht die Kraft.
Personelle Einsichten, schöne Aussichten
Alle sind sie versammelt. Die YB-Führungskräfte stehen nach dem 2:1-Sieg im Kabinengang in Luzern, die Stimmung ist gelöst, Präsident Werner Müller, CEO Ilja Kaenzig und Trainer Martin Rueda gratulieren den Spielern zu den drei Punkten. Vor der fast zweiwöchigen Länderspielpause sorgt der Erfolg für eine versöhnliche Bilanz. «Das frühe, glückhafte Tor tat uns sicher gut», sagt der zufriedene Kaenzig, wohl wissend, dass der Auftritt seiner Mannschaft spielerisch durchschnittlich war. Auch der Geschäftsführer der Young Boys blickt auf intensive Tage zurück.
Während die Mannschaft in aufwühlenden Playoff-Spielen die Europa-League-Gruppenphase erreichte, beschäftigte Kaenzig vor allem das internationale Transferfenster.
Keine weitere Abgänge
Seit Freitag ist es geschlossen, den Verlust des Sambiers Emmanuel Mayuka konnte Kaenzig mit der Verpflichtung des Argentiniers Gonzalo Zarate kompensieren – zwischen beiden Transfers lagen zwei Tage. «Es war ein Hin und Her, wir mussten an beiden Fronten kämpfen.» Die Verschlankung des Kaders hat Kaenzig mit dem Verkauf von Matar Coly (an den FC Biel) und der Ausleihe von Ammar Jemal (an Ajaccio) weiter vorantreiben können. Weitere Abgänge strebt er auf dem nationalen oder dem russischen Markt, der noch länger offen ist, aber nicht an: «Es wird ein strenger Herbst.»
Mit ihren Nationalmannschaften sind in den nächsten Tagen gegen ein Dutzend YB-Spieler unterwegs, mit dem verbleibenden Personal bestreitet Trainer Rueda Testspiele gegen Wohlen und Breitenrain. Und Ilja Kaenzigs Telefon dürfte in nächster Zeit in etwas tieferem Rhythmus klingeln – und wenn, «dann sind es immer öfter Ticketwünsche für das Liverpool-Spiel», wie er schmunzelnd ergänzt. Nach der Pause warten mit den Heimspielen gegen den englischen Traditionsklub und den FC Basel die nächsten Höhepunkte. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13801053
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shalako
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Verfasst: Montag 3. September 2012, 10:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.09.2012  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Luzern (2. September 2012)
YB durfte beim 2:1-Sieg in Luzern auf stabile Verteidiger zählen, offensiv blieb indes vieles Stückwerk.
Marco Wölfli: Note 4 Wehrte in der 67. Minute gegen Rangelov bravourös ab, sah aber beim Eckball, der zum Gegentor durch Puljic führte, schlecht aus.
Elsad Zverotic: Note 4 Durfte wieder einmal von Beginn weg spielen. Offensiv verhalten, die Abstimmung mit Gonzalez war nicht optimal, aber defensiv war auf Zverotic Verlass.
Alain Nef: Note 4,5 Ohne gröbere Aussetzer. Er half mit, Luzerns Flanken zu entschärfen.
Dusan Veskovac: Note 5 Dem Innenverteidiger gelang gegen seinen Ex-Verein eine starke Leistung. Aufmerksam, kopfballstark, blockte zweimal einen Schuss Rangelovs. Einziger Lapsus: Sein Ballverlust vor Luzerns Grosschance (67.).
Jan Lecjaks: Note 4 Für den angeschlagenen Raimondi ins Team gerutscht. Defensiv liess er sich wenig zuschulden kommen, gegen vorne fehlten ihm Ideen und Energie.
Christoph Spycher: Note 4,5 Reduzierte in der schwachen ersten YB-Halbzeit die Fehlpassquote. Trug seinen Teil dazu bei, dass Luzern durch die Mitte fast nie vordringen konnte.
Alexander Gonzalez: Note 4,5 Profitierte von Nuzzolos Sperre – und zeigte auf dem rechten Flügel lange wenig Erbauliches. Verstand sich schlecht mit Zverotic, setzte sich kaum einmal durch. Steigerte sich aber und bewahrte vor seinem Treffer kühlen Kopf.
Moreno Costanzo: Note 3 Eine durchzogene Leistung. Etliche Fehlpässe im Spielaufbau, verschleppte zudem die eine oder andere Kontermöglichkeit.
Alexander Farnerud: Note 4 Ebenfalls eine schwächere Vorstellung des Aufbauers. Versuchte, über den Kampf ins Spiel zu finden. Durfte sich dank gütiger Mithilfe von FCL-Goalie Zibung ein Tor gutschreiben lassen.
Christian Schneuwly: Note 3,5 Auch Schneuwly blieb am Flügel lange wirkungslos. Er versuchte sich in der schlechtesten YB-Phase zumindest einmal mit einem Weitschuss (25.). Sein Bereinigungsaktion am eigenen Strafraum führte zum 2:0.
Raúl Bobadilla: Note 3 Bobadilla ging der Skorerinstinkt für einmal ab. Lange ohne gute Szene, dann spielte er den präzisen langen Ball vor dem 2:0, bevor er bei seiner besten Chance zu lange zögerte (90.).
Scott Sutter: Note 4 Kam nach 66 Minuten für Costanzo, spielte rechts aussen, während Zverotic ins Zentrum rückte. Half in der Schlussphase, den Sieg über die Zeit zu retten.
Matias Vitkieviez (81. für Gonzalez) und Michael Silberbauer (90.Minute für Veskovac) waren für eine Benotung zu kurz im Einsatz.
Wie bewerten Sie den Auftritt der eingesetzten Spieler? Benoten Sie hier noch bis am Montag um 14 Uhr die Leistung der YB-Spieler.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23939965
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shalako
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Verfasst: Montag 3. September 2012, 10:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.09.2012  Zitat: Kein Schönheitspreis
YB kann gegen Luzern spielerisch nicht überzeugen. Weil der Luzern-Hüter Zibung früh patzt und die Berner im Abschluss für einmal effizient sind, resultiert dennoch ein 2:1-Auswärtssieg.
David Zibung ist keiner, der mit seiner Meinung zurückhält. In der aktuellen «Matchzytig» des FC Luzern kritisiert er die Polemik, die gegen den neuen Goalietrainer Daniel Böbner betrieben wird: «Böbner verrichtet einen tadellosen Job, auch wenn das nicht alle wahrhaben wollen.» Nach dem Missgriff gegen die Young Boys steht Zibung selber in der Kritik.
Auch Puljic nahm das Geschenk dankend an
Zum Entsetzen seiner Teamkollegen und der FCL-Anhänger rutschte ihm der Ball in der 19. Minute nach einer harmlosen Farnerud-Flanke aus den Händen und von dort hinter die Linie. «Das ist ganz klar mein Fehler», sagte der Luzern-Captain später.
Auch Zibungs Gegenüber Marco Wölfli blieb gestern nicht fehlerfrei. Die Nummer 2 der Nationalmannschaft sah kurz vor Schluss alles andere als vorteilhaft aus, als der achte Corner des FCL hoch vors Tor flog. Inmitten von YB-Verteidigern und Luzern-Angreifer Winter griff er neben den Ball. Puljic, der sich für einmal von seinem Bewacher Nef hatte lösen können, nahm das Geschenk dankend an.
Luzern fast permanent im Angriff
Als der Match vorüber und die drei Punkte am Trockenen waren, mochte keiner der Sieger Wölfli einen Strick drehen. Wölfli sei eingekesselt gewesen, sagte Christoph Spycher. Christian Schneuwly erinnerte an die reflexschnelle Abwehr des Captains unmittelbar nach dem zweiten Berner Tor, als Rangelov nach einem arg missglückten Rückpass alleine auf ihn zulief. «Das war eine Schlüsselparade.» Ansonsten hatte der Goalie nicht viele Prüfungen zu bestehen.
Die Gastgeber griffen zwar fast permanent an, doch sie konnten die Gäste-Abwehr kaum einmal aus den Angeln heben. Und hatten sie es einmal geschafft, versagten sie im Abschluss. Hauptsünder in dieser Beziehung: der Bulgare Rangelov.
Gute YB-Defensive
YBs Stärken lagen gestern eindeutig in der Defensive. Die auf drei Positionen neu besetzte Viererkette lieferte gute bis sehr gute Arbeit ab. Veskovac und Nef waren im Zentrum die Herren der Lüfte, die die schätzungsweise 50 Flanken, die die Luzerner von links und rechts in den Strafraum schlugen, humorlos wegköpfelten. Auf den Aussenbahnen war bis auf ganz wenige Ausnahmen Verlass auf Zverotic und Lecjaks.
Was das Zweikampfverhalten, die Leidenschaft und den Einsatz betraf, verdienten sich auch die Mittelfeldspieler gute Noten. Spycher, Farnerud, Schneuwly und Costanzo wichen keinem Duell aus, und jeder von ihnen legte etliche Kilometer zurück.
Ein Hang zum horizontalen Spiel
Weit weniger positiv fällt die Bewertung des Offensivspiels aus. Wie vor Wochenfrist gegen Lausanne-Sport und im Rückspiel des Europa-League-Playoffs gegen Midtjylland agierten die Young Boys viel zu kompliziert und langatmig. Immer wieder spielten sie den Ball quer, statt es bei Gelegenheit auch mal mit einem Steilpass zu versuchen.
Der Hang zum horizontalen Spiel kommt zum einen daher, dass den Bernern auf den Seiten die ganz schnellen Leute fehlen. Zum anderen verfügen sie auch über keinen Akteur, der das Spiel mit überraschenden Pässen beschleunigen oder öffnen kann.
Ein präziser Schuss zum 2:0
Die wenigen Chancen, die sich YB in Luzern erarbeitete, entstanden alle nach schnellen Angriffen. Zwei hatte der junge González, der für den gesperrten Nuzzolo in die Equipe gekommen war.
Beim ersten Abschluss scheiterte er am gut reagierenden Zibung (49.). Besser machte es der 19-jährige Venezolaner nach etwas mehr als einer Stunde: Er vollendete die geschickte Vorarbeit von Bobadilla und Costanzo mit einem präzisen Schuss zum 2:0.
«Brutal harter Match»
Nach dem erkrampften Erfolg war die Erleichterung gross bei den Young Boys. Ein «brutal harter Match» sei es gewesen, befand Christian Schneuwly. Spielerisch hätten sie gewiss keine grosse Stricke zerrissen. Den Mangel an Kreativität führte der Freiburger zumindest teilweise auf die Müdigkeit zurück.
Er gehört zu denen, die seit Mitte Juli fast jede Woche zwei Ernstkämpfe bestritten haben. «Das zehrt an den Kräften.» Schneuwly ist froh, dass der nächste Ernstkampf erst in zwei Wochen ansteht (im Schweizer Cup auswärts gegen den 1.-Ligisten Wettswil-Bonstetten).
Üben kreativer Elemente
Martin Rueda ist ebenfalls froh um die Pause. Beiden Teams hätten nach den Europa-Cup-Einsätzen vom letzten Donnerstag die Müdigkeit nicht verbergen können, sagte der YB-Trainer. Er bemängelte die fehlende Präzision in der Endphase, als sich seinem Team mehrere Konterchancen boten.
In den nächsten Tagen wird Rueda mit reduzierter Belegschaft trainieren, da mehr als ein halbes Dutzend YB-Spieler mit diversen nationalen Auswahlen unterwegs sind. In zwei Testpartien gegen den FC Breitenrain und den FC Wohlen sollen kreative Elemente geübt werden. Diese werden vonnöten sein, wenn am 20. September der FC Liverpool ins Wankdorf kommt. Tickets für diesen Match sind ab Mitte Woche erhältlich.
Luzern - Young Boys 1:2 (0:1)
Swissporarena. – 12 874 Zuschauer. – SR Klossner. – Tore: 19. Farnerud 0:1. 62. Gonzalez (Costanzo) 0:2. 86. Puljic (Gygax) 1:2.Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Veskovac (90. Silberbauer), Lecjaks; Spycher; Gonzalez (81. Vitkieviez), Costanzo (67. Sutter), Farnerud, Schneuwly; Bobadilla.Luzern: Zibung; Sarr, Wiss, Puljic, Thiesson; Gygax, Kryeziu (76. Hochstrasser), Muntwiler, Winter; Hyka (64. Pacar); Rangelov.Bemerkungen: Young Boys ohne Simpson, Raimondi, Frey, Doubai, Bürki (alle verletzt), Nuzzolo (gesperrt), Martinez (U20 Venezuela), Zarate (noch nicht spielberechtigt). Luzern ohne Stahel, Leczano, Renggli, Sorgic (alle verletzt), Lustenberger und Lukmon (beide krank); Verwarnungen: 27. Muntwiler (Foul). 37. Veskovac (Foul). 74. Schneuwly (Foul). 81. Lecjaks (Foul). 87. Wölfli (Reklamieren). http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ke ... y/25631209
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shalako
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Verfasst: Montag 3. September 2012, 10:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.09.2012  Zitat: 2:1-Sieg in Luzern!
YB profitiert von Zibung-Flop
Die Achterbahnfahrt der Berner Young Boys geht weiter. Das Team von Coach Martin Rueda gewinnt beim FCL 2:1 und profitiert dabei von einem kuriosen Treffer.
Der FCL kommt weiterhin nicht auf Touren! Nach dem Europa-League-Aus vom Donnerstag (0:2 in Genk) gibts unter Neu-Trainer Ryszard Komornicki nun auch die erste Niederlage in der Meisterschaft.
Damit dürfte der Zug für die obere Tabellenregion vorerst einmal abgefahren sein. Stattdessen muss man sich in der Innerschweiz gegen unten absichern. YB auf der anderen Seite wahrt mit seinem ersten Auswärtssieg in dieser Saison den Kontakt zur Spitze.
Die Weichen für den Berner Erfolg werden bereits früh gestellt. In der 19. Minute geht das Rueda-Team mehr oder weniger aus heiterem Himmel in Führung. Alexander Farnerud zieht aus grosser Distanz ab – und FCL-Keeper David Zibung lässt die Kugel aus den Händen gleiten, das Leder landet hinter der Linie. Was für ein Patzer des 28-Jährigen! Zibung zeigt nach der Parite im Teleclub-Interview Grösse: «Ich nehme diese Niederlage auf meine Kappe.»
Es ist eine durchaus animierte Partie, welche die knapp 13‘000 Zuschauer in der Swissporarena zu sehen bekommen. Allerdings fehlen in der ersten Halbzeit die gefährlichen Strafraumszenen.
In den zweiten 45 Minuten flacht das Niveau dann zunehmend ab. Offensichtlich spüren beide Teams die Europa-League-Strapazen vom Donnerstag.
Die Vorentscheidung fällt nach einer guten Stunde. Alexander Gonzalez schliesst einen Konter über Raul Bobadilla und Moreno Costanzo eiskalt ab.
Zwar kommen die Luzerner dank einem Kopfball-Treffer von Abwehrchef Tomislav Puljic kurz vor Schluss noch einmal heran (86.), aber das Tor fällt zu spät. Die Gäste bringen den knappen Vorsprung über die Runden. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 28523.html
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shalako
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Verfasst: Montag 3. September 2012, 10:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.09.2012  Zitat: So dumm, Zibung!
Faules Ei in 3D «Nehme die Niederlage auf meine Kappe»
YB schlägt Luzern 2:1. Ein schwarzer Sonntag für FCL-Goalie David Zibung (28). Sehen Sie sich seinen Bock im 3D-Video an!
Auweia, wieder ein Riesenbock! Luzern bringt sich zum zweiten Mal innert drei Tagen durch einen dummen Fehler in Teufels Küche. Der Depp gegen YB: David Zibung.
Es läuft die 19. Minute – Alexander Farnerud will von links auf Raul Bobadilla flanken. Der Ball rutscht dem Dänen über den Schlappen und segelt Richtung FCL-Kasten (3D-Video siehe oben). Im Fünfer springt das harmlose Schüsschen auf und Zibung fängt den Ball – hinter der Linie!
Der Ersatzcaptain schimpft wie ein Rohrspatz und will seinen Fehler nicht wahrhaben. Zibung meint, das Leder sei nicht drin. Aber Schiri Klossner und Assi Pozzi liegen richtig.
Nach dem Match hat sich der FCL-Keeper beruhigt und nimmt die erste Meisterschaftspleite unter Komornicki auf seine Kappe: «Es ist ein ganz einfacher Ball und ein katastrophaler Fehler von mir. Ich habe das ganze Spiel kaputt gemacht und übernehme die Verantwortung zu 100 Prozent.» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 20321.html
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shalako
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Verfasst: Montag 3. September 2012, 10:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.09.2012  Zitat: YB erstmals auf fremdem Terrain siegreich
Die Young Boys beenden ihre schwierige Woche mit dem ersten Auswärtssieg der Saison. Die Berner siegen beim FC Luzern 2:1.
Im Duell der beiden Teams, die am Donnerstag Abend noch im Europa-League-Einsatz gestanden waren, erwiesen sich die Berner als Meister der Effizienz. Aus einer gesicherten Defensive heraus operierend, schlugen sie bei den wenigen Möglichkeiten eiskalt zu und profitierten zudem von Fehlern der Luzerner.
Beim 1:0 patzte ausgerechnet Routinier David Zibung. Der Goalie liess sich von einer missglückten Flanke von Alexander Farnerud überraschen, konnte den kurz vor ihm aufsetzenden Ball nicht festhalten und beförderte ihn quasi selber über die Linie.
Die Siegsicherung gelang einem anderen Alexander. Alexander Gonzalez konnte eine ideale Kombination vollenden, welche Raul Bobadilla mit einem langen Seitenwechsel auf Moreno Costanzo eingeleitet hatte. Der Ostschweizer spielte dann mustergültig in den Rücken der FCL-Verteidigung und der Venezolaner traf mittels hartem Flachschuss.
Die wenigen echten Luzerner Chancen hatte Dimitar Rangelov, der nach seinem vielleicht millionenteuren Ausraster vom Donnerstag unter besonderer Beobachtung stand. Der Bulgare war fleissig, hatte aber das Glück bei mindestens drei Situationen nicht auf seiner Seite.
In der 13. Minute landete sein Schuss um Zentimeter neben dem Pfosten, beim Stande von 0:2 verpasste er den Anschlusstreffer solo gegen den glänzend reagierenden Marco Wölfli und kurz danach ging ein weiterer Abschlussversuch über das Tor.
Erst vier Minuten vor Schluss brachte Tomislav Puljic mittels Kopfball etwas Hoffnung zurück, für eine Wende war es aber zu spät.
Die Swisspor-Arena hat im Moment nichts vom Nimbus der einstigen Allmend, die früher bei den Gegnern für Angst und Schrecken sorgte. In fünf Heimpartien hat der FCL in dieser Meisterschaft erst zwei Punkte eingefahren.
Luzern - Young Boys 1:2 (0:1)
Swisspor-Arena. - 12'874 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 19. Farnerud 0:1. 62. Gonzalez (Costanzo) 0:2. 86. Puljic (Gygax) 1:2.
Luzern: Zibung; Sarr, Wiss, Puljic, Thiesson; Gygax, Kryeziu (76. Hochstrasser), Muntwiler, Winter; Hyka (64. Pacar); Rangelov.
Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Veskovac (90. Silberbauer), Lecjaks; Spycher; Gonzalez (81. Vitkieviez), Costanzo (67. Sutter), Farnerud, Schneuwly; Bobadilla.
Bemerkungen: Luzern ohne Stahel, Leczano, Renggli, Sorgic (alle verletzt), Lustenberger und Lukmon (beide krank); Young Boys ohne Simpson, Raimondi, Frey, Doubai, Bürki (alle verletzt), Nuzzolo (gesperrt), Martinez (U20 Venezuela), Zarate (noch nicht spielberechtigt). Verwarnungen: 27. Muntwiler (Foul). 37. Veskovac (Foul). 74. Schneuwly (Foul). 81. Lecjaks (Foul). 87. Wölfli (Reklamieren). http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -125118592
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shalako
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Verfasst: Montag 3. September 2012, 10:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.09.2012  Zitat: Die Young Boys jubeln in Luzern
Die Young Boys haben Luzern-Trainer Ryszard Komornicki die erste Super-League-Niederlage zugefügt. Die Berner feierten bei den Zentralschweizern mit dem glückhaften 2:1-Erfolg den 1. Auswärtssieg der Saison. Dagegen wartet der FCL weiter auf den 2. Sieg in der laufenden Meisterschaft.
Am Donnerstag hatten YB und Luzern noch in den Playoffs zur Europa League im Einsatz gestanden – und beide waren als Verlierer vom Platz gegangen. Während es den Bernern trotzdem zum Einzug in die Gruppenphase reichte, mussten sich die Zentralschweizer nach der 1. Niederlage unter Neo-Trainer Ryszard Komornicki vom europäischen Parkett verabschieden. Umso mehr wollten sie vor eigenem Publikum den 2. Sieg in der Super League einfahren – doch aus dem Vorhaben wurde nichts.
Zibung als Unglücksrabe
Die beiden Teams begegneten sich vor 10'000 Zuschauern zwar auf Augenhöhe, doch YB agierte glücklicher und kaltblütiger. Nach 19 Minuten war David Zibung Mittelpunkt einer kuriosen Situation. Der Luzern-Goalie konnte einen Distanzversuch von Alexander Farnerud nur mit Mühe parieren. Doch der Ball glitt dem Keeper kurzzeitig aus den Händen, wobei das Spielgerät wohl hinter der Linie landete. Eine knappe Entscheidung, doch der Schiedsrichter-Assistent zeigte sofort Tor für YB an.
Luzern lässt Effizienz vermissen
Davor hatte Dimitar Rangelov (13.) eine Grosschance zur frühen Führung ausgelassen. Der bulgarische FCL-Stürmer setzte nach einem Pass von Adrian Winter im Strafraum aus der Drehung zum Schuss an, wobei das Leder nur knapp neben dem Pfosten landete. Nach dem Seitenwechsel trat Luzern aktiver auf, doch u.a. Hekuran Kryeziu (55.) und Winter (61.) vergaben beste Chancen.
Perfekter YB-Konter zur Entscheidung
Auf der Gegenseite machten es die Gäste besser. Raul Bobadilla leitete nach 62 Minuten einen Konter ein und lancierte Moreno Costanzo, der einen perfekt getimten Rückpass auf Alexander Gonzalez spielte. Der Venezolaner verwertete mit einem satten Schuss in die linke untere Ecke zur 2:0-Führung.
Auch nach dem zweiten Gegentreffer steckten die Gastgeber nicht auf. Doch Rangelov bekundete mit einem Schuss an die Querlatte nach 84 Minuten erneut Pech. Der Anschlusstreffer durch Tomislav Puljic nach einem Eckball per Kopf 4 Minuten vor Ende kam zu spät.
1. Auswärtssieg für YB
Damit kamen die Hauptstädter zum 1. Auswärtssieg der Saison. Dagegen müssen die Luzerner weiter auf den 1. Vollerfolg vor Heimpublikum warten. Zibung gab sich nach dem unglücklichen Auftritt selbstkritisch: «Der Fangfehler war der Ursprung der Niederlage. Ich nehme diese auf meine Kappe.» http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... -in-Luzern
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shalako
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Verfasst: Montag 3. September 2012, 10:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.09.2012  Zitat: 1:2-Heimniederlage gegen YBLuzern zahlt Aussetzer teuer
Am Donnerstag in Genk trug der Stürmer Rangelow mit einer Tätlichkeit wesentlich zum Scheitern des FC Luzern auf dem Weg in die Europa League bei. Am Sonntag im eigenen Stadion, in der Super League gegen die Young Boys, zahlten die Luzerner wieder teuer für einen individuellen Aussetzer, diesmal von Torhüter Zibung.
Der liess nach 19 Minuten einen harmlosen Flankenball Farneruds zu Boden prallen, knapp, aber sicher hinter die Torlinie. Es schien, als überlegte Zibung schon, wie er den Ball auswerfen wollte, noch ehe er ihn unter Kontrolle hatte. Also lag der FCL im ersten Meisterschafts-Heimspiel unter Ryszard Komornicki genauso 0:1 zurück wie in den letzten vier Begegnungen unter dem entlassenen Murat Yakin.
Und so wenig wie in der Endphase des alten Trainers schafften die Luzerner unter dem vielversprechend gestarteten neuen die Wende. Es reichte nicht einmal (wie wenigstens zweimal unter Yakin) zu einem Remis. Immerhin war das Bemühen um Kreativität deutlicher als ehedem, auch blieb die Stimmung – sogar nach dem 0:2 nach gut einer Stunde – wesentlich wohlwollender.
Aber an den wichtigsten Fakten änderte sich kaum etwas. Auch diesmal erzielte der FCL erst ein Tor, als er mit dem Verteidiger Puljic als Sturmspitze zur Brechstange gegriffen hatte. Puljic schoss nach einem Patzer des YB-Goalies Wölfli das 1:2 aber so spät (86.), dass keine Zeit mehr zum Ausgleich blieb. Der Fortschritt, sagte Komornicki, sei trotz der Niederlage gewesen, «dass wir uns viele Chancen herausspielten».
Und hätte Rangelow, der für seinen Ausraster in Belgien über Gebühr gegeisselt worden sei, das nötige Selbstvertrauen besessen, «hätte er uns zum Sieg geschossen». Aber das tat Rangelow nicht, obwohl er über drei erstklassige Torchancen verfügte.
«Hätte» und «Wenn» beherrschten die Luzerner Rhetorik. Die Berner wiederum zogen von dannen im Wissen, auch dank «einem Geschenk», wie der Trainer Martin Rueda den ersten Treffer nannte, gewonnen zu haben. Es musste YB klar sein, dass Leistungen wie diese mit drei Punkten reichlich belohnt sind.
Die Young Boys kämpften, offensiv allerdings blieben sie äusserst harmlos. Die Spieler hätten sich, monierte Rueda, «zu sehr zurückgezogen». Aber wer siegt wie YB, sagt auch: «Wichtig sind die drei Punkte.» http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.17557346
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