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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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JFK
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Verfasst: Sonntag 26. August 2012, 20:02 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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heute haben wir wieder einmal zwei punkte verschenkt. lausanne stand leider während 90 minuten sehr kompakt und yb vermochte die überlegenheit während beinahe 90 minuten nicht in tore umzumüntzen. es ist schade vergeigt man so wichtige punkte. 
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 26. August 2012, 21:22 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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würklech schad het me nid chöne a di leischtige in dänemark achnüpfe. basel und sion hei verlore u so hät me hüt hät chöne bode guet mache gäge die zwe titelaspirante.
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Claude
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Verfasst: Sonntag 26. August 2012, 22:44 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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Zitat: basel und sion hei verlore u so hät me hüt hät chöne bode guet mache gäge die zwe titelaspirante. Stimmt, wirklich bedauerlich konnten wir heute nicht von dieser Ausgangslage profitieren. YB hat heute zwar vorbildlich gekämpft, aber leider auch ziemlich erfolglos. Bis zum Strafraum war alles sehr ansehnlich, doch weiter Richtung Tor gings dann leider nicht mehr. Waren die Jungs wegen dem Spiel am Donnerstag in Dänemark müde? Ich wunderte mich sehr, das Rueda nur auf einer Postition umgestellt hat (Sutter für Zverotic) (Nuzzolo war ja gesperrt) Bei einem solch grossen Kader wie YB es derzeit besitzt, muss doch in diesen "englischen Wochen" mehr rotiert werden.
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Mourinho
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Verfasst: Montag 27. August 2012, 08:18 |
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Registriert: Donnerstag 2. August 2012, 13:14 Beiträge: 40
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Claude hat geschrieben: Zitat: basel und sion hei verlore u so hät me hüt hät chöne bode guet mache gäge die zwe titelaspirante. Stimmt, wirklich bedauerlich konnten wir heute nicht von dieser Ausgangslage profitieren. YB hat heute zwar vorbildlich gekämpft, aber leider auch ziemlich erfolglos. Bis zum Strafraum war alles sehr ansehnlich, doch weiter Richtung Tor gings dann leider nicht mehr. Waren die Jungs wegen dem Spiel am Donnerstag in Dänemark müde? Ich wunderte mich sehr, das Rueda nur auf einer Postition umgestellt hat (Sutter für Zverotic) (Nuzzolo war ja gesperrt) Bei einem solch grossen Kader wie YB es derzeit besitzt, muss doch in diesen "englischen Wochen" mehr rotiert werden. Ja das habe ich vor dem Match auch gedacht, bis ich die Leistung von Vitki, Frey etc. sah.. Das war wirklich schwach, vor allem von Vitki erwartete ich mehr, in der Rückrunde hat er mir eigentlich gut gefallen, aber bis jetzt in dieser Saison kam nich gar nichts von ihm und gestern war er komplett verloren! Schade, eigentlich keine schlechte Leistung des Teams, aber die Kraft und Energie fehlte, sonst hätte man vielleicht in den letzten Minuten noch mehr tun können.
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shalako
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Verfasst: Montag 27. August 2012, 11:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.08.2012  Zitat: Ein Ausrutscher, den sich YB nicht leisten kann
Mit einer Mischung aus Trotz, Enttäuschung und Selbstkritik reagierten die YB-Vertreter auf das 0:0 gegen Lausanne.
Die Pfiffe im Stade de Suisse waren nach Spielschluss deutlich vernehmbar. Ein 0:0 gegen Lausanne korrespondiert nicht mit dem Anspruch der Young Boys und ihrer Fangemeinde. Der Verein kommt nicht vom Fleck, so muss man das sehen, den Aufwärtstrend der letzten Woche konnte YB am Sonntag nicht bestätigen. «Wir waren heute nicht zwingend genug», sagte Aufbauer Christoph Spycher. «Doch wenigstens waren wir stabil und liessen kaum Chancen zu.» Solche Partien, meinte Spycher, habe YB letzte Saison teilweise verloren – beispielsweise beim 1:3 gegen Lausanne im Frühling. «Es gibt Spiele», sagte Spycher, «in denen man einfach kein Tor erzielt.» Das Dumme sei, dass sich die Young Boys solche Ausrutscher nach dem Fehlstart in die Saison nicht leisten könnten. Gegen Thun (3:0) und Zürich (4:1) in den letzten Heimspielen habe man eben ein frühes Tor erzielt, was die Sache erleichtert habe. «Wenn wir gegen Lausanne in Führung gegangen wären», sagte Spycher, «wäre es für uns viel einfacher geworden, weil der Gegner aktiver hätte sein müssen. So rannten wir ohne Erfolg an.»
Rueda kritisiert Flügelspieler
Wenn man den YB-Spielern bei ihrer Aufarbeitung der Geschehnisse zuhörte, erhielt man nicht den Eindruck, mit niedergeschlagenen Fussballern zu sprechen. Der Glaube an die eigenen Möglichkeiten ist nicht verloren gegangen. «Wir haben heute ja nicht wirklich schwach gespielt», meinte etwa Mario Raimondi. «Es gelang uns einfach nicht, ein Tor zu erzielen.» Die ungenügende Ausbeute von neun Punkte aus sieben Begegnungen wollte Raimondi gleichfalls nicht dramatisieren. «Ich wäre beunruhigt, wenn wir schlecht auftreten würden», sagte der Allrounder.
Vieles ist halt eine Frage des Blickwinkels. Es war für YB gegen einen ultradefensiv formierten Gegner bestimmt nicht einfach, und doch müssen sich die bemühten Young Boys den Vorwurf gefallen lassen, zu harmlos, planlos und ideenlos agiert zu haben. Ausser Torjäger Raúl Bobadilla, der einige gute Gelegenheiten herausgespielt und zweimal nur knapp das erlösende Tor verpasst hatte, waren die Offensivkräfte blass geblieben. «Wenn Bobadilla nicht trifft», sagte Martin Rueda, «dann ist kein anderer da. Und das kann nicht sein.» Der YB-Trainer kritisierte die Flügelspieler, die gestern Emmanuel Mayuka und Christian Schneuwly und später Alexander Gonzalez und Matias Vitkieviez hiessen. «Von ihnen muss mehr als nur ein paar Flanken kommen. Ich erwarte einige Saisontore von ihnen.»
Steigerungspotenzial zumindest ist bei fast allen Berner Offensivkräften vorhanden. Mayuka aber könnte gestern seinen letzten Einsatz für YB bestritten haben, obwohl der Stürmer erklärte, es gebe keinen Kontakt zu ausländischen Klubs. Auf 50 Prozent bezifferte CEO Ilja Kaenzig gestern Abend die Chance, dass der Sambier bis zum Ende der Transferfrist am 31.August in eine grössere Liga wechseln könnte. «Es werden hektische Tage», sagte Kaenzig, der aus wirtschaftlichen Gründen enorm froh um einen Verkauf Mayukas – und Einnahmen von vielleicht fünf Millionen Franken – wäre. «Wir haben auch ohne ihn ein sehr gutes, teures Kader, das viel besser spielen muss», sagte der CEO.
Im Berner Lager wollte man übrigens nichts von fehlender Frische und Kraft nach dem tollen Auftritt am Donnerstag im Europa-League-Playoff beim FC Midtjylland (3:0) wissen. «Genau dafür haben wir doch so viele Spieler», sagte Kaenzig. «Gegen ein Team wie Lausanne muss das einfach zum Sieg reichen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14236399
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shalako
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Verfasst: Montag 27. August 2012, 11:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.08.2012  Zitat: Wie die Brüder «Hätte» und «Wäre»
Gegen ein sehr defensives Lausanne kommt YB im Stade de Suisse nicht über eine enttäuschende Nullnummer hinaus. Damit hat der Berner Klub nicht von den Niederlagen der Konkurrenten Sion und Basel profitieren können.
Es gibt ganz viele Sprichwörter zum Thema, was alles hätte möglich sein können, wenn etwas anders verlaufen wäre. Wenn das Wörtchen «wenn» nicht wär, heisst es beispielsweise, wäre mein Vater längst Millionär. Oder es gibt die berühmten Brüder mit Namen «Hätte» und «Wäre», die es irgendwie zu nichts bringen.
All das kam einem gestern Nachmittag im Stade de Suisse in den Sinn, als sich die Young Boys unten auf dem Rasen erfolglos abmühten, ein Tor gegen Lausanne zu erzielen. Zeit, auf solche Gedanken zu kommen, hatte man genug, es war bisweilen eine sehr trostlose Veranstaltung, die mit einer Nullnummer endete. Und damit mit der nächsten YB-Enttäuschung in diesen ersten Saisonwochen der Super League.
Es hätte ein Traumspieltag für die ambitionierten Young Boys werden können. Sie orientieren sich trotz Stotterstart in der Liga ja nach ganz oben, und die Titelkonkurrenten Basel (1:2 in St.Gallen) und Sion (0:1 in Zürich) hatten ihre Partien am Wochenende bereits verloren gehabt, als die Berner am Sonntagnachmittag gegen Lausanne antraten. Und nach dem bemerkenswerten Steigerungslauf zuletzt kam der gestrige Rückschlag für YB eher überraschend. «Wir haben es verpasst, näher an die Spitze heranzurücken», sagt CEO Ilja Kaenzig. Und: «Ich bin sehr enttäuscht von unserer Leistung.» YB hätte den Rückstand auf Leader Sion auf fünf Punkte verkürzen können, bleibt aber, die zwei Brüder lassen grüssen, im «tiefsten Mittelfeld stecken», wie es Kaenzig sagt.
Es war nicht so, dass die Young Boys nicht versucht hätten, gegen ein wie erwartet äusserst defensives Lausanne zu reüssieren. Und hätten sie, der Vater könnte ja längst Millionär sein, ein frühes Tor erzielt, wäre der Bann gebrochen gewesen und die Gäste hätten sich aus ihrem dichten Reduit nach vorne bewegen müssen. Die bescheidenen Westschweizer praktizierten einen strengen Catenaccio, das war ihr gutes Recht. Dem Favoriten aus Bern fiel bloss erschreckend wenig ein, um das beeindruckende Bollwerk zu knacken.
Viel Potenzial, wenig Gefahr
YB drückte, YB rannte an, YB flankte und schoss (unpräzis), das frühe Tor fiel ebenso wenig wie das späte. Es waren die zwei Innenverteidiger Alain Nef (vor der Pause) und Juhani Ojala (nach der Pause), die mit Kopfbällen neben Raúl Bobadilla noch die besten Gelegenheiten verpassten. Eines blieb gestern jedenfalls nicht verborgen: Diesem YB-Ensemble fehlt es derzeit an Torgefahr aus dem Mittelfeld.
Im 4-1-4-1-System der Berner hiessen die Vertreter der offensiven Viererkette gestern Emmanuel Mayuka, Alexander Farnerud, Moreno Costanzo und Christian Schneuwly. Es sind teilweise prominente Ligagrössen, sie vereinen Talent und Technik, Schnelligkeit und Schussstärke. Allein: Sie zeigen ihre Fähigkeiten bei YB insgesamt viel zu wenig. Würden sie ihr beachtliches Potenzial konstant ausschöpfen, hätten die Young Boys nach sieben Runden nicht bloss neun Punkte auf dem Konto. «Von vielen Spielern muss endlich eine deutliche Steigerung kommen», fordert Chef Kaenzig. «Es kann nicht sein, dass wir gegen Lausanne derart wenig Chancen herausspielen. Dieses Team steht ja kaum zu Unrecht weit hinten in der Tabelle.»
Nach den erfreulichen Resultaten zuletzt hätte YB gestern Euphorie oder zumindest Begeisterung steigern wollen. Dieses Vorhaben ging gründlich schief. So bleibt am Ende einer tristen Vorstellung die Erkenntnis, dass die Young Boys eine grosse Chance verpassten. Vieles hätte anders kommen sollen. Aber der Konjunktiv, das ist bekannt, ist nicht die Sprache der Sieger.
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17188283
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shalako
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Verfasst: Montag 27. August 2012, 11:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.08.2012  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Lausanne (27. August 2012)
Die Akteure der Young Boys enttäuschten gegen Lausanne (0:0) offensiv.
Marco Wölfli: Note 4,5 Zeigte zwei, drei gute Paraden, war aber erneut kaum gefordert – und erlebte ein ruhiges Spiel.
Scott Sutter: Note 4,5 Nach vorne mit Schwung, agierte in der zweiten Halbzeit beinahe als rechter Flügel. Seine Flanken blieben jedoch meistens bei einem Lausanner hängen.
Alain Nef: Note 4,5 Weil Lausanne kaum gefährlich vor dem YB-Tor auftauchte, hatte er wenig zu tun. Resolut und solid.
Juhani OjalaNote 4,5 Agierte erneut souverän und ohne Probleme. Allerdings war der Gegner äusserst harmlos.
Mario Raimondi: Note 4 Wie Sutter auf der anderen Seite mit Drive nach vorne, aber auch bei seinen Aktionen fehlte die letzte Konsequenz. Hatte teilweise Mühe mit dem kräftigen, schnellen Abdelouahed Chakhsi.
Christoph Spycher: Note 4,5 Trieb die Teamkollegen an, war umsichtig und ballsicher. Er war stark daran beteiligt, dass YB im 4-1-4-1-System nicht in einen Konter der Gäste lief.
Christian Schneuwly: Note 3 Agierte diesmal am Flügel, setzte sich rechts aber nie in Szene. Wirkte platt, nachdem er in den letzten Spielen viel gelaufen war.
Moreno Costanzo: Note 3 Zwei, drei gute Ideen, aber es kam zu wenig vom Regisseur. Erhielt mal wieder eine Chance von Beginn an, nutzte sie aber nicht – weil er oft die falsche Entscheidung traf. Und wie die Kollegen zu wenig torgefährlich agierte.
Alexander Farnerud: Note 3 Der Schwede war nicht so präsent wie zuletzt. Irgendwie fand er nie richtig ins Spiel.
Emmanuel Mayuka: Note 3 Spielte diesmal nicht rechts, sondern links am Flügel – weil Raphael Nuzzolo gesperrt fehlte. Mayuka blieb blass. Drängte sich kaum für einen Transfer zu einem ausländischen Klub auf.
Raúl Bobadilla: Note 4 Der Argentinier war der einzige YB-Spieler, der zumindest ein bisschen Torgefahr ausstrahlte. Allerdings war er zu oft auf sich gestellt – und probierte es meistens mit dem Kopf durch die Wand. Fast hätte er aber in der Nachspielzeit doch noch das 1:0 erzielt. Schoss schwache Freistösse aus guten Positionen.
Alexander Gonzalez: Note 4 Kam nach 56 Minuten für Schneuwly. War agiler, suchte und fand immer wieder Bobadilla, doch sein Elan dauerte bloss eine Viertelstunde. Probierte es auch mit vielen Einzelaktionen.
Matias Vitkieviez: Note 3,5 Kam nach 63 Minuten für Mayuka. War kein Faktor nach vorne, zeigte aber grossen Einsatz.
Michael Frey (83.Minute für Costanzo) war für eine Benotung zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14811105
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shalako
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Verfasst: Montag 27. August 2012, 11:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.08.2012  Zitat: YB-Sturmlauf zum 0:0
Die Young Boys fanden im Heimspiel der 7. Runde kein Mittel gegen Lausannes Betontaktik.
Die Reaktion der Young Boys auf die ersten Saisonniederlagen von Leader Sion und Meister Basel an diesem Wochenende ist ein 0:0 gegen Lausanne. Mehr brachten sie mit ihrem ziemlich hilflosen Bemühen gegen die Waadtländer nicht zustande. Es war ein zwar williger, aber auch wirrer Sturmlauf zum 0:0. Will man es positiv sehen, darf man feststellen: YB hat den Rückstand auf Sion von acht auf sieben Punkte verringert.
Doch es bleibt das nüchterne Fazit: Nach sieben Runden in der Super League mit vier Heimpartien haben die Young Boys gerade mal neun Punkte ergattert. Würde Christian Gross weiterhin an der Linie dirigieren, das Zeter und Mordio bei den Fans und in der Teppichetage wäre längst wieder losgegangen.
Sein Nachfolger Martin Rueda hat diese Saison personell die genau gleiche und teure Mannschaft zur Verfügung wie einst Gross. Aber er hat es mit seiner leisen und zurückhaltenden Art geschafft, die Erwartungshaltung zu dämpfen. Zumindest vorerst. Denn YB fährt weiterhin das zweithöchste Clubbudget der Super League.
Das weiss auch Rueda, und innerlich wird es in ihm brodeln. Doch vor seiner Analyse an der Medienkonferenz nach diesem mühsamen 0:0 hatte er wohl Kreide geschluckt. Er sagte sanft: «Meine Mannschaft war diesmal nicht auf der Höhe der Aufgabe wie noch am Donnerstag in Dänemark.» Und er lobte seine ehemalige Equipe. «Der Gegner hat gut und mit Herz verteidigt.»
Vergangene Saison hatte Rueda in Lausanne mit seiner Defensivtaktik noch so manchen Gegner zur Verzweiflung gebracht, nicht zuletzt die Young Boys. Nun musste er mit ansehen, wie seine Spieler nicht in der Lage waren, den Lausanner Beton zu knacken. Und je länger die Partie dauerte, desto komplizierter wurden die Bemühungen der Berner.
Bobadilla: Bullig und eigensinnig
Und wenn Raúl Bobadilla nicht trifft, dann ist YB vorne am Ende des Lateins. Der Argentinier hatte die zwei, drei besten Möglichkeiten der Berner. So in der 60. Minute, als Lausanne-Goalie Mathieu Debonnaire auf einen Kopfball von Ojala nach Corner von Farnerud glänzend reagierte und der Argentinier beim Nachschuss den Ball über den Querbalken drosch. Dennoch, Bobadilla war der einzige YB-Spieler, der den Weg zum Tor immer wieder suchte; doch zu oft versuchte er es auf eigene Faust und mit der Brechstange. Und bei Freistössen müssen seine Teamkollegen das Weite suchen, er lässt keinen ran, auch wenn er alle seine Versuche neben das Tor oder in die Abwehrmauer hämmert.
Doch Tatsache ist auch: Bobadilla war zu oft auf sich alleine gestellt, da im YB-Mittelfeld immer im gleichen Trott die Bälle nach vorne geschoben wurden. Rueda bemängelte zu Recht die Wirkungslosigkeit der Aussenspieler. Weder von Schneuwly noch von Mayuka war etwas zu sehen, und González und Vitkieviez, welche die beiden nach etwa einer Stunde ersetzten, zeigten auch nicht mehr Wirkung.
Je länger die Partie dauerte, desto mehr zogen sich die Lausanner zurück und desto schwieriger wurde es für die Berner, in der mit 20 Beinen formierten Waadtländer-Abwehrmauer eine Lücke zu finden. «Wir hatten heute nicht unseren besten Tag, aber es war auch nicht alles grottenschlecht», fand Christoph Spycher. «Wir strebten ein frühes Tor an, um Lausanne zur Aufgabe seiner Defensivtaktik zu zwingen. Doch leider schafften wir das nicht.»
Es ist auch müssig zu debattieren, was geschehen wäre, hätte YB-Goalie Marco Wölfli nicht zweimal in höchster Not rettend eingegriffen: so in der 8. Minute nach einem Kopfball von Malonga und bei einem Schuss von Marazzi nach einem «Stockfehler» von Spycher.
Nur vereinzelte Pfiffe
Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist bei YB offensichtlich deutlich besser als während der Ära Gross. Und auch die Fans zeigen sich milde gestimmt, nach dem müden 0:0 gab es nur vereinzelte Pfiffe. Das ist auch gut so. Man sollte dieses 0:0 schnell abhaken und nach vorne schauen. Doch irgendwie wäre es auch gut, wenn bei YB Kosten und Ertrag wieder einmal übereinstimmen würden.
Young Boys - Lausanne 0:0 Stade de Suisse. – 17132 Zuschauer. – SR Carrel. - Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Ojala, Raimondi; Spycher; Schneuwly (56. González), Costanzo (83. Frey), Farnerud, Mayuka (63. Vitkieviez); Bobadilla. Lausanne-Sport: Debonnaire; Katz, Tall, Sonnerat, Facchinetti; Rodrigo; Chaksi, Marazzi, Malonga (80. Khelifi), Sanogo; Moussilou (59. Roux). Bemerkungen: Young Boys ohne Simpson (verletzt), Nuzzolo (gesperrt). Martínez (nicht im Aufgebot), Doubai, Lecjaks (beide U-21), Lausanne ohne Favre, Gabri, Avanzini, Meoli (alle verletzt). Verwarnungen: 54. Moussilou (Foul), 82. Farnerud (Foul). 93. Bobadilla (Reklamieren).
Match-Telegramm
Young Boys - Lausanne 0:0
Stade de Suisse. - 17'132 Zuschauer.
Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Ojala, Raimondi; Spycher; Schneuwly (56. Gonzalez), Costanzo (83. Frey), Farnerud, Mayuka (63. Vitkieviez); Bobadilla.
Lausanne-Sport: Debonnaire; Katz, Tall, Sonnerat, Facchinetti; Rodrigo; Chaksi, Marazzi, Malonga (80. Khelifi), Sanogo; Moussilou (59. Roux).
Bemerkungen: Young Boys ohne Simpson (verletzt), Nuzzolo (gesperrt), Martinez (nicht im Aufgebot), Doubai und Lecjaks (beide U21), Lausanne ohne Favre, Gabri, Avanzini und Meoli (alle verletzt). Verwarnungen: 54. Moussilou (Foul), 82. Farnerud (Foul). 93. Bobadilla (Reklamieren). http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/20265333
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shalako
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Verfasst: Montag 27. August 2012, 11:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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27.08.2012  Zitat: Peinliche Nullnummer für YB
Die Young Boys finden im Stade de Suisse gegen die defensiv eingestellten Lausanner kein Rezept. Der Aufwärtstrend der Berner wurde abrupt gebremst.
YB startete so, wie man es von einem Team mit dem Selbstvertrauen eines 3:0-Auswärtssiegs in der Europe-League-Qualifikation erwarten konnte - dezidiert und offensiv. Der wirblige und kraftvolle Raul Bobadilla war ein steter Gefahrenherd und auch Mario Raimondi und Alain Nef kamen zu hervorragenden Chancen. Lausanne versteckte sich aber nicht und kam durch Mickael Facchinetti und Nicolas Marazzi zu zwei guten Möglichkeiten innert Minutenfrist.
Nach der Halbzeitpause wurde das YB-Spiel zunehmend steriler. Es mangelte an guten Ideen, so dass die kompakte Lausanner Hintermannschaft kaum je in Gefahr geriet. YB war zwar eifrig bemüht und hatte die beste Möglichkeit nach einer Stunde. Verteidiger Juhani Ojala sah seinen Kopfball vom brillanten Jungtalent Mathieu Debonnaire abgewehrt, Bobadilla schoss anschliessend aus etwa fünf Metern und spitzem Winkel in den Berner Nachmittagshimmel. So verpasste Martin Rueda gegen seinen ehemaligen Klub drei Punkte zu gewinnen.
Young Boys - Lausanne 0:0 Stade de Suisse. - 17'132 Zuschauer. - SR Carrel.
Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Ojala, Raimondi; Spycher; Schneuwly (56. Gonzalez), Costanzo (83. Frey), Farnerud, Mayuka (63. Vitkieviez); Bobadilla.
Lausanne-Sport: Debonnaire; Katz, Tall, Sonnerat, Facchinetti; Rodrigo; Chaksi, Marazzi, Malonga (80. Khelifi), Sanogo; Moussilou (59. Roux). Bemerkungen: Young Boys ohne Simpson (verletzt), Nuzzolo (gesperrt), Martinez (nicht im Aufgebot), Doubai und Lecjaks (beide U21), Lausanne ohne Favre, Gabri, Avanzini und Meoli (alle verletzt). Verwarnungen: 54. Moussilou (Foul), 82. Farnerud (Foul). 93. Bobadilla (Reklamieren). http://www.derbund.ch/sport/fussball/Pe ... y/18277865
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shalako
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Verfasst: Montag 27. August 2012, 11:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.08.2012  Zitat: Nullnummer
YB kommt nicht vom Fleck
Die Young Boys können den Schwung aus den Europa-League-Playoffs (3:0 bei Mydtilland) nicht nutzen und kommen im Heimspiel gegen Lausanne nur zu einem 0:0.
Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling. Dies bekommt auch YB im Heimspiel gegen Abstiegskandidat Lausanne zu spüren. Das Rueda-Team kommt nicht über ein 0:0 hinaus und verpasst es damit, den Anschluss an die Spitze einigermassen herzustellen.
Nach drei Niederlagen in Serie und 0:8 Toren überzeugt Lausanne mit guter Organisation in der Defensive und kommt selber nach Kontern und Standardsituationen zu Beginn immer wieder gefährlich vors YB-Tor. Moussillou (8.), Facchinetti (24.) und Marazzi (25.) scheitern nur knapp an Marco Wölfli.
Und YB? Die Berner sind zwar mehrheitlich in Ballbesitz, tun sich aber schwer, die vielbeinige Lausanne-Abwehr zu knacken.
Richtig gefährlich wird es nur einmal: In der 21. Minute kommt Innenverteidiger Alain Nef aus etwas mehr als fünf Metern frei zum Kopfball, Lausanne-Keeper Debonnaire klärt mit einem Blitzreflex zur Ecke.
Geduldsprobe für YB. Auch in der zweiten Hälfte wirds oft nur nach Standardsituationen gefährlich. 60. Minute, Eckball Farnerud. Lausannes Goalie Mathieu Debonnaire (25) pariert in seinem zweiten Super-League-Spiel glänzend. YB-Goleador Bobadilla schafft es sogar, aus sechs Metern den Ball über das leere Tor zu hämmern.
Auch die Schlussoffensive bringt nichts mehr ein. Lausanne trotzt den Gelb-Schwarzen ein Remis ab, wartet aber seit 380 Minuten oder über sechs Stunden (!) auf einen Torerfolg.
Seinen wohl letzten Super-League-Auftritt im YB-Dress hatte Emmanuel Mayuka. Der Sambier dürfte ins Ausland wechseln. Young Boys - Lausanne 0:0
Stade de Suisse. - 17'132 Zuschauer. - SR Carrel. - Tore: -
Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Ojala, Raimondi; Spycher; Schneuwly (56. Gonzalez), Costanzo (83. Frey), Farnerud, Mayuka (63. Vitkieviez); Bobadilla.
Lausanne-Sport: Debonnaire; Katz, Tall, Sonnerat, Facchinetti; Rodrigo; Chaksi, Marazzi, Malonga (80. Khelifi), Sanogo; Moussilou (59. Roux).
Bemerkungen: Young Boys ohne Simpson (verletzt), Nuzzolo (gesperrt). Martinez (nicht im Aufgebot), Doubai, Lecjaks (beide U21), Lausanne ohne Favre, Gabri, Avanzini, Meoli (alle verletzt). Verwarnungen: 54. Moussilou (Foul), 82. Farnerud (Foul). 93. Bobadilla (Reklamieren). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 28524.html
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