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 Beitrag Verfasst: Montag 6. August 2012, 10:57 
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YB-Trainer Rueda fordert «mehr Eier»

YB kommt nicht vom Fleck. Nach dem 1:1 am Sonntag in Genf gegen Servette platzt dem enttäuschten Trainer Martin Rueda der Kragen. Er fordert von seinen Spielern mehr Härte und Eier.

Vielleicht wird man irgendwann sagen, am 5.August 2012 habe sich für YB eine Schlüsselszene auf dem Weg zu erfolgreichen Zeiten ereignet. Vielleicht. Sicher aber ist Martin Rueda gestern kurz nach 18 Uhr eine Kernbotschaft losgeworden, als er an der Pressekonferenz nach dem YB-Spiel bei Servette (1:1) zur Analyse ansetzte und bald einmal erwähnte, seinem Team würden «Eier» fehlen. Für Puristen ist Fussball eine Männersportart, das muss dringend erwähnt sein in diesem Zusammenhang. Im lateinischen Sprachraum ist oft von «fehlenden Eiern» die Rede, wenn ein Team zu zögerlich (oder: weich, nett, freundlich, zurückhaltend) spielt, in Deutschland etablierten Oliver Kahn («Eier! Eier! Wir brauchen Eier!») und Stefan Effenberg («wir hatten keine Eier»), zweifellos Männer mit gewaltigen Eiern auf dem Platz, das arme Legeprodukt der Hühner in der Fussballsprache.

«Dorthin, wo es wehtut»

Und jetzt also: Martin Rueda. Der YB-Trainer sei «schwer enttäuscht und sauer», sagte er am Sonntagabend nach dem 1:1 in Genf gegen Servette. Und: «Es bringt uns nichts, den Gegner zu dominieren, schön und nett zu kombinieren, im Strafraum aber wieder keine Entschlossenheit zu zeigen. Wir müssen endlich dorthin gehen, wo es wehtut.» Seine Spieler, erklärte Rueda, müssten – ja – mehr Eier zeigen. Ungefähr zehnmal erwähnte er das E-Wort, es schien ihm wichtig zu sein, dass jeder seine Mitteilung verstand. Deshalb zeigte er keine Regung, obwohl der eine oder andere Medienvertreter zwischendurch schmunzeln musste. Rueda blickte ernst – und böse.

Berner Genügsamkeit

Die männlichen Vertreter unter den Fussballjournalisten, und die meisten Fussballjournalisten sind männlich, hakten noch ein bisschen nach, der Coach aber wich keine Nuance von seiner Terminologie ab. Im Gegenteil. «Uns fehlen Eier und Mut und absoluter Siegeswille. Ich will, dass meine Spieler härter und böser werden», sagte Rueda.

Vielleicht ist es ja so: Nette Fussballer kommen bis zum Strafraum. Böse Fussballer dringen in die Gefahrenzone ein.

Auch Christian Gross, Ruedas Vorgänger, hatte letzte Saison ja erkannt, dass es YB nicht an Talent, Spielkunst und Klasse (zumindest für Super-League-Verhältnisse) mangelt, aber erheblich an Wille, Entschlossenheit und Titelhunger. Gross wollte diese «genügsame Berner Mentalität», die sich im Verein in vielen Bereichen festgesetzt hat, verändern, versuchte es auf die brachiale Art und scheiterte spektakulär. Rueda dagegen ist ein angenehmer, freundlicher Zeitgenosse, er sprach seine Eierworte nicht laut und aufgeregt, sondern langsam und ohne Emotionen. «Ich werde den Spielern klarmachen, dass es so nicht weitergeht», sagte Rueda. Und: «Es liegt am Trainer, die Spieler besser zu machen und Missstände zu korrigieren.» Auf Martin Rueda wartet viel Arbeit. Denn auch gestern, nach dem dürftigen 1:1 bei Servette, waren die YB-Spieler zufrieden mit sich. Sie sprachen von einer «guten Leistung», wie Torhüter Marco Wölfli, der erklärte, man müsse jetzt «hart weiterarbeiten», dann würde das Glück schon zurückkommen, die Chancenverwertung besser und die Punkte eingefahren werden.

Natürlich kann man Wölfli verstehen, er hatte gestern ja recht, YB vergab mehrere ausgezeichnete Möglichkeiten – und wurde auch von den Spielleitern entscheidend benachteiligt. Aber Martin Rueda sah am Sonntag nach sieben grösstenteils ernüchternden Pflichtspielen den Zeitpunkt gekommen, gewissermassen das ganze Projekt bei YB anzusprechen. Die Spieler müssen jetzt nicht kratzen, beissen und treten, aber eine Prise Bösartigkeit und vor allem ein grosser Schuss Entschlossenheit und Wucht benötigt dieses Team bestimmt. Und mal wieder ist man damit beim gestern letztmals gesperrten Raúl Bobadilla angelangt. Rueda erklärte, der argentinische Torjäger verkörpere exemplarisch die von ihm geforderten Werte. Vielleicht als einziger im Team. «Ich erhoffe mir sehr, sehr viel von Bobadilla», sagte Rueda. Am Donnerstag, im Rückspiel der 3.Qualifikationsrunde zur Europa League gegen Kalmar (Hinspiel: 0:1), wird der Südamerikaner in der Startformation stehen. Das Warten auf den Eiermann ist zu Ende.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22696902

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 Beitrag Verfasst: Montag 6. August 2012, 10:58 
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Die Noten zum Spiel Servette gegen YB (5. August 2012)

Bei YB wurde am Sonntag ohne Erfolg rotiert. Die meisten Akteure der Young Boys überzeugten in Genf nicht.

Marco Wölfli: Note 4
Kaum geprüft. Ahnte beim Elfmeter-Gegentor die Ecke.

Elsad Zverotic: Note 3
Coach Martin Rueda rotierte wieder heftig, sechs Neue rutschten ins Team. Zverotic ersetzte hinten rechts Scott Sutter. Nach vorne wenig Ideen – und hinten verschuldete er den Penalty, als er Steven Lang foulte. Nach Silberbauers Auswechslung spielte Zverotic im zentralen Mittelfeld. Ein Schuss von ihm strich um Zentimeter am Servette-Tor vorbei.

Alain Nef: Note 4,5
Steigerte sich, war einer der besten YB-Spieler. Zweikampfstark, souverän, wobei die Genfer Offensive sehr schwach war.

Dusan Veskovac: Note 4,5
In Kalmar noch angeschlagen, kehrte er zurück und stabilisierte die Defensive mit seiner Präsenz. Solid und ohne Aussetzer.

Jan Lecjaks: Note 3,5
Spielte hinten links für Mario Raimondi. Lecjaks gelang wenig.

Michael Silberbauer: Note 3,5
Christoph Spycher (leichte Beschwerden am Knie) wurde in Genf geschont – so spielte Silberbauer, der die Reise nach Kalmar überzählig nicht einmal mitgemacht hatte. Silberbauer war weniger prägend als Spycher und wirkte nicht immer agil.

Alexander Gonzalez: Note 3,5
Hätte seine Schnelligkeit am rechten Flügel ausspielen sollen. Es blieb bei der guten Idee. Gonzalez blieb blass, nur einmal setzte er sich herrlich durch.

Alexander Farnerud: Note 5
Gestikulierte enorm viel, versuchte den Aufbau zu ordnen, war mit den Mitspielern nicht zufrieden. Der Schwede schoss ein herrliches Weitschusstor.

Moreno Costanzo: Note 3,5
Es gelang dem filigranen Techniker nicht, seine Stärken auszuspielen, blieb oft hängen. Sein Nachsetzen ermöglichte den Prellball, der zum YB-Tor führte.

Matias Vitkieviez: Note 3,5
Von der Tribüne in Kalmar in die Startformation in Genf. Vitkieviez probierte viel, aber es fehlte die Bindung – und wie bei den Kollegen die Entschlossenheit.

Emmanuel Mayuka: Note 3,5
Der Sambier läuft seiner Form weiter hinterher. Rannte viel, aber oft falsch. Wurde zudem nicht ideal bedient. Und als er endlich traf, wurde er zu Unrecht aus dem Abseits zurückgepfiffen.

Michael Frey: Note 3,5
Kam nach 58 Minuten für Gonzalez, als es diesem gerade besser lief. Frey lief wild umher, er rackerte, aber sein Einfluss aufs Geschehen war sehr begrenzt.

Scott Sutter: Note 4
Kam nach 66 Minuten für den angeschlagenen Silberbauer – und war hinten rechts zuverlässig.

Christian Schneuwly (75. für Costanzo) war zu kurz im Einsatz für eine Benotung.

Was sagen Sie zum Auftritt der YB-Cracks. Benoten Sie hier die Leistung der Spieler. Die Umfrage dauert bis am Montag um 14 Uhr und wird anschliessend ausgewertet.

6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22158969

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 Beitrag Verfasst: Montag 6. August 2012, 11:00 
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Deutsch und deutlich

Nach dem 1:1 gegen den Tabellenletzten Servette sprach YB-Trainer Martin Rueda Klartext. Er fordert «Eier» von seinen Spielern.

«Auf Deutsch?», fragte YB-Trainer Martin Rueda an der Pressekonferenz, bevor er zu seinen Ausführungen zum Spiel ansetzte. «Auf Hochdeutsch», bat ihn ein welscher Journalist. Rueda wurde dem gerecht. Er wählte die Variante deutsch und deutlich. Erstmals seit seiner Ankunft in Bern sprach er Klartext, kritisierte offen das Spiel seiner Mannschaft. Er schien sich ganz genau überlegt zu haben, welche Botschaft er aussenden wollte. Das hörte sich dann so an: «Wir müssen mehr ‹Eier› haben auf dem Platz.» Was er damit meinte: Ihm hatte der Wille der Spieler gefehlt, diese vierte Meisterschaftspartie zu gewinnen.

Dabei hatte vorab vieles für die Young Boys gesprochen – respektive gegen Servette. Die Genfer hatten noch keinen Punkt gewonnen. Noch kein Tor erzielt (das eine Plustor in der Statistik war ein Lausanner Eigentor). Und sie mussten auf elf Spieler verzichten. So stand dieselbe Mannschaft auf dem Platz, die am Donnerstag gegen die Norweger von Rosenborg ein 1:1 erreicht hatte.

Zwei Betrachtungsweisen

Servette scheint sich auf dieses Resultat eingespielt zu haben. Denn dasselbe gelang auch gestern gegen die Berner. Und damit fiel auch das erste offizielle Tor in der Super League 2012/13, Stürmer Karanovic erzielte es auf Penalty. Es war nach 41 Minuten der Ausgleichstreffer, Zverotic hatte Lang gefoult. Eine Viertelstunde zuvor hatte Farnerud die Young Boys in Führung gebracht. Nachdem erst Moubandje und dann Grippo versucht hatten, den Ball aus dem Strafraum zu bringen, gelangte dieser zum Schweden, der unbedrängt aus gut 20 Metern Entfernung Mass nehmen konnte und präzise in die rechte untere Ecke traf.

Über das, was die Young Boys nach der Führung anstellten, enervierte sich Rueda. «Wenn du doch 1:0 führst, dann suchst du das 2:0. Stattdessen zeigen wir nach einem Tor Angst und Unsicherheit. Das verstehe ich nicht», sagte er. «Wir haben darum gebettelt, ein Tor zu erhalten. Das macht mich ‹sternshässig›.»

«Wir müssen mehr tun»

Niemand war gewillt, auf dem Platz «Eier» zu zeigen, «da hinzugehen, wo es weh tut», wie sich Rueda dem Jargon gemäss ausdrückte – das habe schon am Donnerstag bei der Europacup-Partie in Kalmar gefehlt. «Wenn wir ein Spiel gewinnen wollen, müssen wir mehr tun.»

Damit tat sich eine gewisse Diskrepanz auf zwischen der Sicht des Trainers und jener der Spieler. YB-Captain Marco Wölfli befand nämlich: «Ich würde lieber einmal ein bisschen schlechter spielen – und dafür 1:0 gewinnen.» Er hatte eine gute Leistung seiner Mannschaft gesehen, die einfach nicht belohnt worden sei. Und schloss mit der Hoffnung: «Jä nu, wenn wir immer so spielen, wird es einmal anhängen.»

Es fehlte mehr als nur die Tore

Klar hatten die Young Boys in der zweiten Hälfte ein paar Torchancen gehabt. Gehabt, nicht herausgespielt. Klar war Mayuka zwei Mal wohl fälschlicherweise eine Chance wegen Offside abgepfiffen worden (nach 73 Minuten hatte er auf diese Weise ein aberkanntes Tor erzielt). Aber es war nie und nimmer so, dass die Leistung so zwingend war und nur die Tore gefehlt hätten.

Vielmehr fehlten Kombinationen, fehlte eine ordnende Hand im Mittelfeld – offensiv wie defensiv, fehlte Leidenschaft und Siegeswillen. Im Zentrum durfte sich der zuletzt aus dem Kader gestrichene Silberbauer versuchen, weil Spycher wegen einer Knieblessur geschont wurde – am Donnerstag im Europacup-Rückspiel gegen Kalmar, in dem ein 0:1 wettgemacht werden muss, soll er wieder dabei sein.

«Bobadilla hat Eier – die anderen müssen das lernen.»

«Bis dahin müssen wir uns vor allem erholen. Deshalb enttäuschten mich vor allem die sechs neuen Spieler», so Rueda. Nur Nef war in der Abwehr noch dabei von der Startformation in Kalmar, im Mittelfeld Costanzo und Farnerud. Er habe niemanden gesehen, der sich für das Rückspiel am Donnerstag habe aufdrängen wollen. Dabei müsse das doch das Ziel sein jedes Spielers: sich einen Stammplatz zu erkämpfen.

«Eier» zu haben, aggressiv zu sein, traut er aktuell nur einem Spieler zu, entsprechend froh ist Rueda, dass Raul Bobadilla im Europacup nicht gesperrt ist und gestern auch seine sechste Meisterschaftssperre verbüsste. Die Aggressivität des Argentiniers alleine dürfte aber auf Dauer auch nicht genügen, was sich Rueda durchaus bewusst ist: «Die anderen müssen das lernen – dafür bin ich als Trainer ja da.»

Die grosse Leere, aber auch Fassungslosigkeit oder womöglich ein Stossgebet: Emmanuel Mayuka hadert nach einer verpassten Chance.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/31263813

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 Beitrag Verfasst: Montag 6. August 2012, 11:03 
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06.08.2012

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YB holt beim Tabellenletzten nur ein Unentschieden

Obwohl die Berner im Spiel gegen Servette die grösseren Spielanteile hatten, reichte es gegen das Schlusslicht nur für ein 1:1. Das einzige Tor der Berner erzielte Alexander Farnerud.

Als Alexander Farnerud die Young Boys in der 25. Minute in Führung schoss, schien YB den grössten Teil der Arbeit erledigt zu haben. Die Berner starteten in Genf nicht gut, aber sie kamen nach einem Fehler in der Genfer Verteidigung zum 1:0. Farnerud war mit einem präzisen Flachschuss aus 20 Metern erfolgreich.

Mit dem 1:1 können die Berner nicht zufrieden sein. Sie hatten nach der Pause viele Chancen zum Siegestor. Doch YB brachte die Führung nicht in die Pause. Elsad Zverotic kam in der 40. Minute gegen Steven Lang zu spät und foulte Servettes Flügelspieler. Goran Karanovic verwertete den Penalty zum Ausgleich und markierte den ersten Treffer der Genfer in der Super League.

Mehrere Chancen vergeben

Nach der Pause steigerte sich YB. Servette war kaum noch gefährlich. Aber die Young Boys brachten den Ball nicht mehr ins Tor. Alain Nef köpfte darüber (68.), Farnerud schoss knapp am weiten Pfosten vorbei (77.) und auch Zverotic traf das Tor aus 16 Metern nicht. Damit sucht YB weiterhin die Konstanz: Dem 3:0 im Derby gegen Thun folgten das 0:1 in der Europa League in Kalmar und nun das 1:1 in Genf.

Servette holte zwar den ersten Punkt, aber die Probleme sind eklatant. Das ausgedünnte Kader hat Mühe mit dem Drei-Tage-Rhythmus. In der letzten halben Stunde zitterte sich Servette richtiggehend zum Unentschieden. Und die personelle Situation entspannt sich nicht: In der Nachspielzeit sah Simone Grippo die Gelb-Rote Karte. Er wird im nächsten Spiel bei den Grasshoppers gesperrt sein.

Telegramm

Servette - Young Boys 1:1 (1:1)

Stade de Genève. - 4819 Zuschauer. - SR Wermelinger. - Tore: 25. Farnerud (Costanzo) 0:1. 41. Karanovic (Foulpenalty/Foul von Zverotic an Lang) 1:1.

Servette: Barocca; Gomes, Kouassi, Schneider, Moubandje; Pasche, Grippo, Pizzinat (58. Pont), Steven Lang (65. De Azevedo); Eudis (74. Poceiro), Karanovic.

Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Veskovac, Lecjaks; Silberbauer (66. Sutter); Gonzalez (58. Frey), Costanzo (75. Christian Schneuwly), Farnerud, Vitkieviez; Mayuka.

Bemerkungen: Servette ohne Baumann, Diallo, Mfuyi, Kusunga, Routis, Rüfli und Tréand (alle verletzt) sowie Esteban, Paratte und Schlauri (alle rekonvaleszent), Young Boys ohne Spycher und Simpson (beide verletzt) sowie Bobadilla (gesperrt). 91. Gelb-Rote Karte gegen Grippo wegen wiederholten Foulspiels. Verwarnungen: 17. Silberbauer (Foul). 24. Moubandje (Foul). 40. Zverotic (Foul). 80. Grippo (Foul).


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14247828

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