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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. Mai 2012, 11:04 
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BSC Young Boys - FC Sion

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Stadion Wankdorf
Sonntag, 20. Mai 2012
Zeit: 16:00 Uhr

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Webseiten FC Sion:
http://www.fc-sion.ch
http://www.fcsion-online.ch
http://1909.ch
http://www.ultras-sion.ch
http://sionclublarete.ch
http://www.freaks-sion.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-sion/ ... n_321.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Sion
http://fr-fr.facebook.com/pages/FC-Sion/128099090117
http://www.stades.ch/Tourbillon-photos.html

Forum FC Sion:
http://www.fcsion4ever.com
http://www.sionclublarete.ch/forum
http://forum.aceboard.net/index.php?login=258

Statistiken / Vergleiche vs. FC Sion:
http://www.football.ch/sfl/777833/de/team.aspx
http://www.transfermarkt.de/de/basics/v ... 2_321.html
http://www.football-lineups.com/team/FC_Sion
http://www.soccerway.com/teams/switzerland/fc-sion/
http://de.soccerway.com/matches/2012/05 ... on/1239105
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2018


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. Mai 2012, 17:28 
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Das letzte Heimspiel der Saison am Sonntag

Am kommenden Sonntag, 20. Mai 2012, steht für die Young Boys das letzte Heimspiel der Saison auf dem Programm. Zu Gast im Stade de Suisse ist der FC Sion mit seinem neuen Trainer, dem ehemaligen YB-Coach Vladimir Petkovic. Das Spiel wird um 16:00 Uhr angepfiffen.

In der laufenden Saison ist YB gegen Sion noch ungeschlagen. Beide Auswärtsspiele konnten die Gelbschwarzen gewinnen (2:1 und 1:0), die Begegnung in Bern im Dezember 2011 endete 1:1. Moreno Costanzo war der Torschütze für die Berner.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. Mai 2012, 09:40 
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16.05.2012

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Petkovic beginnt gegen YB

Vladimir Petkovic ist zurück in der Super League. Der ehemalige YB-Coach soll den FC Sion vor dem Abstieg retten – und trifft am Sonntag im ersten Spiel gleich im Stade de Suisse auf die Young Boys.

Beim FC Sion ist alles möglich. Und so blickt man zwar erstaunt, aber keineswegs überrascht auf die neueste Entwicklung im Walliser Chaosklub: Vladimir Petkovic ist seit gestern der neueste Fussballlehrer, der auf dem Trainerschleudersitz in Sion Platz nimmt. Er ist – nach offizieller Ligazählweise – der 24.Trainer, der von Präsident Christian Constantin beim FC Sion engagiert wurde. Weil einzelne Coaches mehrmals ihr Glück versuchten, ist es sogar bereits der 32.Trainerwechsel (!) unter dem streitbaren Constantin, der von 1992 bis 1998 sowie seit 2003 das Zepter beim FC Sion schwingt.

Petkovic ist Nachfolger des Franzosen Laurent Roussey, der vor drei Wochen seinen Rücktritt bei Sion bekannt gegeben hat. Zuletzt wurde das Team von Rousseys Assistent Sébastien Fontbonne betreut, weil der von Constantin Ende April vorgestellte Franzose Rolland Courbis sein Amt nie antreten konnte, da er nicht über die nötigen Diplome verfügte. Immerhin ist es Constantin nun gelungen, einen Trainer zu verpflichten, der die Schweizer Liga bestens kennt. «Ich freue mich, bin ich wieder zurück», sagte Vladimir Petkovic gestern nach seinem ersten Training mit Sion. Und: «Dieses Team hat eine hohe Qualität. Es würde ja ohne den Punkteabzug auf Rang 2 der Super League stehen.»

Constantins Lob

Vladimir Petkovic war noch vor zweieinhalb Jahren der Überflieger der Schweizer Trainerszene – mit attraktiver, schwungvoller Spielweise begeisterten die Young Boys damals unter dem heute 48-Jährigen. Aber die Berner verspielten im Frühling 2010 einen grossen Vorsprung auf den FC Basel, es war der Anfang vom Ende Petkovics bei YB. Mit seinem eigenwilligen, aber spektakulären 3-4-3-System, auf das er lange setzte, feierte er auch letzte Saison noch Erfolge mit YB (vor allem in der Europa League). Im Frühling 2011 aber wurde er entlassen, sein Nachfolger Christian Gross ist ebenfalls bereits gescheitert, und es gibt in Bern mittlerweile nicht wenige, die Petkovic und dessen mutiger Spielphilosophie nachtrauern.

Vergangenheit in Sion

Für Sion und Petkovic geht es in den nächsten Wochen nicht um Titelgewinne – wegen des 36-Punkte-Abzugs wird Sion die Barrage gegen den Zweiten der Challenge League bestreiten müssen. Petkovics Vertrag in Sion ist bis Ende Saison befristet. Gelingt ihm der Klassenerhalt, verlängert sich der Kontrakt bis Sommer 2013. Petkovic, zuletzt im Winter nach einem halben Jahr beim türkischen Klub Samsunspor entlassen, spielte Ende der Achtzigerjahre eine Saison in Sion, später bei einem anderen Walliser Verein (Martigny), ehe er ins Tessin zog und dort jahrelang arbeitete.

Der Bosnier erhält in Sion die Gelegenheit, seine ins Stocken geratene Karriere neu zu lancieren. Ob es eine kluge Entscheidung war, bei Christian Constantin anzuheuern? «Ich konzentriere mich auf die vier Spiele, die wir innerhalb von zehn Tagen bestreiten müssen», sagte Petkovic. Sein erstes Spiel als Sion-Trainer wird er am Sonntag ausgerechnet gegen YB bestreiten.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/18807063

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 Beitrag Verfasst: Freitag 18. Mai 2012, 13:44 
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18.05.2012

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Petkovic will in Bern keine Energie verlieren

Der FC Sion bereitet sich gegen YB am Sonntag auf die Barrage-Spiele vor.

Am Mittwoch hatten die Berner Gelegenheit, dem FC Basel beim Cupsieg im Stade de Suisse wieder einmal beim Feiern zuzuschauen. Am Mittwoch bilden die Young Boys bei den nächsten Feierlichkeiten der Basler wieder das Rahmenprogramm. Die Meistertrophäe wird dem FCB im St.-Jakob-Park nach dem Saisonschlussspiel gegen YB überreicht.

YB dagegen bleibt nur die Hoffnung, nach einer weiteren turbulenten Saison zumindest Platz 4 und damit die Qualifikationsspiele für die Europa League sichern zu können. Vorerst kam gute Kunde aus Lausanne. Das Sportgericht CAS wies die Anträge von Basel, Lausanne, Luzern und Thun auf Forfaitsiege gegen den FC Sion ab. Die Tabelle der Super League wird also nicht noch einmal durcheinandergewirbelt. YB behält zwei Runden vor Schluss als Dritter fünf Punkte Vorsprung auf Platz 5 und Thun.

Die vier Clubs hatten beim CAS geklagt, weil sie für den Einsatz der nicht qualifizierten Sion-Spieler Gabri, Feindouno, Mutsch, Gonçalves, Glarner und Ketkeophomphone Forfaitsiege verlangten. Der Schweizerische Fussball-Verband hatte Sion für dieses Vergehen auf Druck der Fifa bereits mit dem Abzug von 36 Punkten bestraft, und das CAS kam nun zum Entscheid, dass es nicht angebracht ist, noch weitere Sanktionen anzuordnen.

Ein Punktgewinn gegen Sion am Sonntag (Spielbeginn 16.00 Uhr, Stade de Suisse) reicht so YB wahrscheinlich, um zumindest Platz 4 zu sichern; denn die Young Boys (+10) weisen gegenüber dem Kantonsrivalen aus dem Oberland (–2) das deutlich bessere Torverhältnis aus. Allerdings erleichtert es für die Berner die Aufgabe nicht, dass Sion am Sonntag ausgerechnet mit Trainer Vladimir Petkovic erscheint, der vor gut einem Jahr (0:1 gegen Thun am 30. April 2011) YB letztmals im Stade de Suisse betreut hatte, bevor er eine gute Woche später nach dem 1:1 in Luzern entlassen wurde. Das sieht auch YB-CEO Ilja Kaenzig so. «Der Trainerentscheid in Sion ist auch für mich überraschend. Wir werden auf einen sehr motivierten Gegner treffen.»

Petkovic nach aussen emotionslos

Petkovic gibt sich im Wallis nach aussen aber emotionslos. «Ich werde keine Energie mit meiner Vergangenheit in Bern verbrauchen. Für mich ist das Spiel gegen YB die einzige Gelegenheit, die Mannschaft auf die beiden Barrage-Spiele vorzubereiten», sagte der Trainer. Denn in der letzten Runde der Super League am nächsten Mittwoch gegen Luzern wird Petkovic einige seiner Stammspieler schonen. Die beiden Barrage-Spiele gegen Aarau oder Bellinzona finden am Pfingstsamstag und Pfingstmontag innert 48 Stunden statt. Der 38-jährige Aarau-Trainer René Weiler, der mit seinem Profil vielleicht auch zum Kandidatenkreis bei YB zählt und der mit Aarau am Samstag beim FC St. Gallen den 2. Tabellenplatz in der Challenge League zu verteidigen hat, ärgert sich denn auch: «Zwei Spiele innert 48 Stunden ist ein klarer Vorteil für den Verein aus der Super League.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Pe ... y/22683621

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 Beitrag Verfasst: Freitag 18. Mai 2012, 15:03 
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Ausblick auf YB - Sion

BSC Young Boys - FC Sion, Sonntag, 20. Mai 2012, 16:00 Uhr, Stade de Suisse Nationalstadion, Bern.

YB-Trainer Erminio Piserchia vor dem letzten Heimspiel der Saison:
«Wir wollen alles daran setzen, unserem treuen Publikum einen erfolgreichen Abschluss der Saison im Stade de Suisse zu bereiten und uns für die Europa League zu qualifizieren.»

Die Situation beim BSC Young Boys:

Einsatz fraglich:
Josef Martinez (krank), Michael Silberbauer (Oberschenkelprellung), Dusan Veskovac (Adduktorenprobleme), Raul Bobadilla und Pascal Doubaï (beide gesperrt, Rekurs hängig).

Vorverkauf:
Bisher wurden rund 16'500 Tickets (davon 13'500 Jahreskarten) abgesetzt.

StadeTV:
YB-Flash mit EM-Teilnehmer Michael Silberbauer: YB-Flash

Matchprogramm:
Das Matchprogramm kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: MP YB - Sion

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.

Bitte mit ÖV anreisen:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen.
Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 18. Mai 2012, 17:05 
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 Beitrag Verfasst: Freitag 18. Mai 2012, 22:18 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. Mai 2012, 08:32 
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Nuzzolo der stille Arbeiter ist wieder öfter am Ball

Den schwierigen Zeiten bei YB gewinnt Raphaël Nuzzolo auch Positives ab. Zuletzt verspürte der Flügelspieler wieder Aufwind – gegen Sion will er Platz 3 festigen.

Raphaël Nuzzolo überlegt, wägt ab, druckst herum und sagt schliesslich: «Wir sind alle froh, ist die Saison bald zu Ende.» Die Young Boys haben turbulente Wochen hinter sich; ein Trainer ging, der nächste wird bald kommen, und sportlich geht es in den zwei verbleibenden Saisonspielen noch darum, die Perspektiven für die nächste Spielzeit so verheissungsvoll wie möglich zu gestalten. Mit YB blickt auch Nuzzolo auf ein schwieriges Fussballjahr zurück. Als der Bieler letzten Sommer Xamax verliess und vom beschaulichen Neuenburger Seeufer ins Berner Haifischbecken wechselte, stutzten viele; schliesslich war er nach zehn Saisons im Traditionsverein Leistungsträger und unbestrittene Identifikationsfigur. «Wenn ein Klub von dieser Grösse ruft, kann man nicht widerstehen, ich musste die Chance packen», sagte der 28-Jährige schon im Sommer, wohl wissend, eine seiner letzten Chancen auf einen Titelgewinn gepackt zu haben.

Diplomatisch und korrekt

Von einem solchen war YB aber weit entfernt in den letzten Monaten. «Wir haben unsere Ziele verfehlt», gibt Nuzzolo ohne Umschweife zu. Obwohl er sich anfangs durchzusetzen schien, fand sich der Flügelspieler zur Saisonmitte zunehmend auf der Bank wieder. Die Sitten unter Gross wurden rauer, die Konkurrenz grösser; YB verpflichtete im Winter mit Matias Vitkieviez und Josh Simpson neue Kräfte für die Aussenbahnen. Der gewissenhafte, stille Arbeiter Nuzzolo geriet fast ins Vergessen. Auch bei Xamax waren von ihm jeweils selten laute Töne zu vernehmen gewesen – doch dort spielte er immer, «auf fast allen Positionen, ausser als Goalie», meint er lachend.

Und jetzt hat der Romand aus Biel, der während seiner YB-Zeit auch Gefallen am Berndeutsch gefunden hat («von Mario Raimondi lerne ich viel») plötzlich wieder Aufwind. Gegen Zürich (1:0) und Luzern (2:2) stand er wieder im Aufgebot und kam zu Einsätzen, vor Wochenfrist beim Berner Derby spielte er gar von Beginn weg. Nuzzolos kleine Renaissance bei YB ist auch mit Christian Gross’ Freistellung verbunden – doch wer erwartet, dass der diplomatische, korrekte Nuzzolo nun zum verbalen Vergeltungsschlag ausholt, irrt: «Ich bin an dieser Erfahrung gewachsen und habe gelernt, mit dem erhöhten Druck bei YB umzugehen.»

Seine Wurzeln hat Nuzzolo trotz turbulenten Tagen in Bern nicht vergessen. Wenige Monate nach seinem Wechsel ist Xamax an der wirren Vereinsführung von Bulat Tschagajew zugrunde gegangen – eine Flucht zum instinktiv richtigen Zeitpunkt? «Nein», sagt er und zeigt auf seine Brust. «Xamax ist weiter in meinem Herzen.» Die Verbindungen sind noch da, er wohnt in Colombier und isst in Neuenburg regelmässig mit ehemaligen Spielern. Durch Bastien Geiger, seinem Freund und dem einzigen verbliebenen Profi aus seiner Ära, hat Nuzzolo viel Kontakt zum neuen, noch immer zerbrechlichen Xamax, das in der 2.Liga interregional den Neubeginn wagt.

Sonderschichten vor Petkovic

Mit YB hat Nuzzolo ganz andere Perspektiven. Vorerst geht es darum, die Qualifikation zur Europa League zu sichern, am besten mit einem Sieg gegen Sion, das neu von Ex-YB-Coach Petkovic trainiert wird. «Sion hat einen sehr guten Trainer an Land gezogen», warnt Nuzzolo und erinnert sich an die Matchvorbereitungen mit Xamax gegen Petkovics YB. «Wir schoben jeweils eine taktische Sonderschicht, um uns auf Petkovics angriffiges, komplexes Spielsystem einzustellen.» Sieg gegen Sion hin oder her – Raphael Nuzzolo hat bei den Young Boys vorläufig zurück ins Fahrwasser gefunden. Wie lange die kleine Renaissance des stillen Arbeiters andauert, wird sich zeigen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11050090

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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. Mai 2012, 08:36 
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Bei einem Sieg endet das Rechnen

Mit dem letzten Heimspiel gegen Sion neigt sich eine ernüchternde YB-Saison dem Ende zu. Einen Erfolg konnten die Berner derweil am Grünen Tisch erreichen.

Am Sonntag neigt sich für die Young Boys mit dem letzten Heimspiel eine weitere ernüchternde Saison dem Ende zu. Am kommenden Mittwoch folgt in Basel noch der Schlusspunkt. Die treuen YB-Fans hatten erneut viele Enttäuschungen zu verarbeiten. Das zeigt schon ein Blick auf die Statistik: Nur 6 Spiele vermochten die Young Boys bei 16 Meisterschaftsauftritten im Stade de Suisse zu gewinnen – das ist wahrlich eine dürftige Bilanz.

Gegen Sion geht es für die Young Boys darum, mit dem siebten Heimsieg alle Hochrechnungen zu beenden und die Qualifikation für die Europa League zu sichern. Das wäre auch ganz im Sinne von Interimstrainer Erminio Piserchia. Denn am nächsten Mittwoch wartet für die Young Boys noch der Auftritt beim Meister in Basel. Und im St.-Jakob-Park sind allerlei Feierlichkeiten angesagt. Vor dem Anpfiff werden die scheidenden Spieler Huggel, Shaqiri, Xhaka, Chipperfield und Ersatzgoalie Herzog verabschiedet. Nach der Partie geht der Jubel-Trubel weiter, wenn die FCB-Spieler den Meisterpokal überreicht bekommen. «Der FCB hat einen Lauf und ist seit 26 Spielen ungeschlagen», sagt der Baselbieter Piserchia. «Die Basler wollen sicher nicht mit einer Niederlage in die Meisterfeier steigen. Deshalb müssen wir zuvor mit einem Sieg gegen Sion alles klarmachen.»

Eine gute Nachricht

Gegen die Walliser stehen dem Trainerduo Piserchia/Thomas Häberli zudem Stürmer Raúl Bobadilla und Mittelfeldspieler Pascal Doubai nun doch zur Verfügung. Beide wurden nach ihren Platzverweisen nach Beleidigungen gegen die Spielleiter bei der Begegnung vom 5. Mai gegen Luzern mit sechs Spielsperren belegt. YB hat gegen das Verdikt Rekurs eingelegt, und die Rekurskommission der Swiss Football League gewährt nun in beiden Fällen aufschiebende Wirkung.

So sind Bobadilla und Doubai gegen Sion spielberechtigt. Piserchia nennt dies eine gute Nachricht. Denn mit Michael Silberbauer (Muskelprellung im Oberschenkel), Dusan Veskovac (Adduktorenprobleme) und Josef Martínez, der während der Woche über Kopfschmerzen klagte und krankgemeldet war, sind drei Spieler auf der Verletztenliste. Der Däne Silberbauer, der einzige Spieler aus der Super League, der an die EM reist, fehlte während der gesamten Woche im Training.

Das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Chefcoach Vladimir Petkovic, seit Dienstag neuer Trainer bei Sion, wird auch für Piserchia speziell. Allerdings haben sich die zwei seit der Entlassung von Petkovic bei YB vor 13 Monaten nicht mehr gesprochen. «Wir erlebten eine intensive Zeit zusammen», sagt Piserchia, und er pflege mit allen Trainern, mit denen er zusammengearbeitet habe, ein gutes Verhältnis. «Aber speziell private Kontakte habe ich nicht.»

Ein stiller Abgang

Bei den Young Boys gibt es am Sonntag im Stade de Suisse übrigens keine Verabschiedungen, obwohl einige Spieler den Verein verlassen werden. David Degen zieht es zurück nach Basel, doch da der Wechsel noch nicht offiziell ist, gibt es auch keine Blumen. Es wird wohl eher ein stiller Abgang für Degen werden, denn laut Piserchia ist sowohl gegen Sion wie auch gegen Basel kein Einsatz des Baselbieters vorgesehen. «Wir nehmen ihn aus der Schusslinie», sagt der Interimstrainer.

Weiter läuft der Leihvertrag von Nassim Ben Khalifa aus, die Transferrechte sind weiter beim VfL Wolfsburg. «Womöglich wird er von Wolfsburg ein weiteres Mal ausgeliehen, zu welchem Club, das ist offen», meint YB-CEO Ilja Kaenzig zu dieser Personalie. Auch die Zukunft von Mario Raimondi, dessen Vertrag bei den Bernern zwar noch bis im Juni 2013 gültig ist, und von Raphael Nuzzolo bleibt ungewiss. Und einige Spieler, die ausgeliehen wurden, wie Scott Sutter (FCZ) oder der Tunesier Ammar Jemal (Köln), stehen ab Juni wieder auf der Lohnliste von YB. Kaenzig: «Es wird auch bei uns einige Wechsel geben. Aber solange die Verträge nicht unterschrieben sind, gibt es keine Abschiede.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Be ... y/19626543

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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. Mai 2012, 09:39 
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http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 89311.html

strafsonntage bitte in der alten saison absitzen!


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