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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 4. April 2012, 10:31 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Samstag 7. April 2012, 16:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.04.2012  Zitat: YB 25 Jahre titelresistent
Wetten, dass YB irgendwann wieder einen Titel feiern darf? 1987 wurden die Berner letztmals Cupsieger. Am Montag empfangen sie Aufsteiger Lausanne (16 Uhr).
Es ist ein kleines, wenig feierliches Jubiläum. 1987 gewannen die Young Boys den letzten Titel, langjährige YB-Anhänger erinnern sich bestimmt an den 4:2-Sieg nach Verlängerung im Cupfinal gegen Servette. Ein Vierteljahrhundert ist das her. Erich Honecker besuchte 1987 als erster DDR-Staatschef die Bundesrepublik Deutschland, Mathias Rust landete mit einer Cessna auf dem Roten Platz in Moskau (Sowjetunion), und Thomas Gottschalk moderierte erstmals «Wetten, dass?».
Die YB-Fangemeinde hat seither eine grosse Leidensfähigkeit entwickelt und begegnet der Erfolglosigkeit mit einer Prise Humor. Auf der Internetseite Rasenschach.ch kann man seit kurzem sogar ein YB-Shirt mit dem Aufdruck «25 Jahre titelresistent» erwerben.
Auch mit Titeltrainer Zweiter?
Christian Gross ist der Mann, der im letzten Sommer das Traineramt antrat, um YB eine neue Leistungskultur zu verordnen – und Titel zu gewinnen. Der Zürcher hatte ein Jahr nach dem YB-Cupsieg 1987 seine Trainerlaufbahn in Wil begonnen. Ab 1994 gewann er bis 2008 bei GC und Basel 11 Titel (6 Meisterschaften, 5 Cupsiege). Es ist eine bemerkenswerte Bilanz, doch auch der in Bern schier als Messias empfangene Coach wird diese Saison höchstens auf Rang 2 beenden. Sein Berner Projekt sieht den ersten YB-Meistertitel seit 1986 spätestens im dritten Jahr vor. Druck und Erwartungen sind gewaltig, doch der erfahrene Trainer geht gelassen damit um. Vor dem Heimspiel am Ostermontag gegen Lausanne sagt er: «Ich beschäftige mich nur mit dem nächsten Spiel. Gegen das defensiv eingestellte Lausanne wird es nicht einfach.»
4 Heimspiele in 5 Partien
In den nächsten 5 Spielen darf YB viermal zu Hause antreten. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, dass die Berner danach und auch Ende Saison (mal wieder) auf Platz 2 stehen werden. «Ich bin kein Trainer, der Punkteforderungen aus einer Anzahl Spiele stellt», sagt Gross. «Wir streben Verbesserungen in allen Bereichen an. Gelingt uns das, kommen die Punkte von alleine.»
Eine Heimniederlage gegen Lausanne allerdings würden Kritik an YB und Unruhe im Betrieb vergrössern. Vor wenigen Wochen, bei der Nullnummer in Lausanne, lieferte das talentierte, teure, prächtig besetzte Berner Team ja eine dieser seltsam leblosen Auftritte ab. «Es wäre hilfreich, würde uns am Montag ein frühes Tor gelingen», sagt Gross.
Basel in 8 Tagen Meister?
Übermorgen muss YB in der Offensive auf die gesperrten Raúl Bobadilla und Matias Vitkieviez verzichten. Selbstverständlich sind die einsetzbaren Akteure der Berner immer noch deutlich stärker als jene Lausannes, alles andere als ein diskussionsloser Heimsieg wäre eine Enttäuschung für den Spitzenklub YB. Langweilig wie selten aber bleibt das Titelrennen so oder so. Leader Basel könnte schon am 15.April, ausgerechnet dann, wenn er seinen Cuphalbfinal in Winterthur bestreitet, sechs Runden vor Saisonende Meister sein. Und zwar, wenn YB bis dahin die Heimspiele gegen Lausanne und GC (am nächsten Samstag) nicht gewinnt – sowie Luzern heute gegen Basel verliert und am 15.April beim FCZ nicht siegt. Geht es nach Christian Gross, wird der FCB erst später feiern können: «Wir wollen alle Heimspiele bis Ende Saison gewinnen.»
SCB-Spiel im Stade de Suisse
Und wie man helvetischer Champion wird, können die Young Boys in diesen Tagen ja möglicherweise vom SC Bern lernen. Ein Kuriosum – der SCB-Titelgewinn, während YB spielt – aber bleibt ihnen nach der 1:2-Niederlage des SCB vorgestern bei den ZSC Lions erspart. Am Montag nämlich bestreitet der Eishockeyklub zeitgleich in Zürich Spiel 4 der Playoff-Finalserie.
Die Besucher des YB-Heimspiels gegen Lausanne können den zweiten SCB-Auftritt in zwei Tagen auf Bildschirmen im Stade de Suisse verfolgen. Christian Gross schätzt SCB-Chef Marc Lüthi seit langem, und über dessen eher rustikalen Umgang mit Trainern schweigt er höflich: «Es ist nicht meine Aufgabe, das zu beurteilen.» Gross hat genug zu tun mit dem scheinbar titelresistenten YB. Doch vielleicht ist bald die Zeit für weitere historische Veränderungen gekommen. Die kommunistischen Staaten DDR und Sowjetunion gibt es ja schon lange nicht mehr. Und seit Anfang Jahr wird «Wetten, dass?» tatsächlich nicht mehr von Thomas Gottschalk präsentiert. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26284368
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Bierflasche
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Verfasst: Samstag 7. April 2012, 19:35 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Ausblick auf YB - LausanneBSC Young Boys - FC Lausanne-Sport, Ostermontag, 9. April 2012, 16:00 Uhr, Stade de Suisse Nationalstadion, Bern. - Die Situation beim BSC Young Boys: Einsatz fraglich: Josh Simpson (Fussgelenk). Gesperrte Spieler: Raul Bobadilla und Matias Vitkieviez (beide nach vierter gelber Karte). Vorverkauf: Bisher wurden rund 14‘800 Tickets (davon 13'500 Jahreskarten) abgesetzt. Bitte mit ÖV anreisen: Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Matchprogramm: Das Matchprogramm steht als PDF-Datei zum Download bereit: MP YB - LausanneRadio: Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter http://www.radiogelbschwarz.ch. Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören. Eishockey-Final: Im Rahmen des Spiels YB – Lausanne wird es möglich sein, auf einigen Bildschirmen in den Umgängen des Stadions auch den fast zeitgleich stattfindenden Eishockey-Play-off-Final ZSC Lions – SC Bern zu verfolgen. U21/Frauen: Die U21 und die Frauen absolvieren über die Ostertage keine Spiele.
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Haribo
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Verfasst: Montag 9. April 2012, 21:50 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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schlimmer geht's nimmer!  bi gloub hüt z'letschtmau im stadion gsi für di saison. isch ja äs jämmerlechs gekicke, was eim da bote wird.
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Grizzly
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Verfasst: Montag 9. April 2012, 22:40 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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verdammt nochmal ist es zuviel verlangt ein yb auf dem platz sehen zu wollen, dass sich mit leib und seele für gelbschwarz abkämpft. mit solchen leistungen wie heute, welche unsere "stars" momentan hinlegen, kann und darf man nicht akzeptieren. der trainer schickt immer die gleichen looser auf den platz, welche sich ohne ohne erkennbares system auf dem feld hin und her bewegen als hätten sie araldit an den stollen (vor allem in der ersten halbzeit). christian gross konnte die mannschaft mehr oder weniger nach seinem gusto zusammenstellen. nach fast zehn monaten sehe ich immer noch einen hühnerhaufen auf dem feld. das kanns doch nicht sein!!!
einen dudar abschieben, die schneuwlys aus bern verjagen, einen verdienstvollen spieler wie raimondi welcher seit sieben jahren seine knochen für gelbschwarz hingehalten hat einfach auf die tribüne zu setzen und dann solche argumente auf dem platz spielen zu sehen, nein herr gross, dass ist schwach, sehr schwach sogar.
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brevetto
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Verfasst: Dienstag 10. April 2012, 08:46 |
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Registriert: Mittwoch 30. August 2006, 10:35 Beiträge: 30 Wohnort: Wabern
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Agree! Ich würde auch mal ein paar "gesetzte" Spieler auf die Bank oder besser noch auf die Tribüne verbannen und ein paar Bankdrückern 'ne Chance geben. Nuzzolo hat mir nach seiner Einwechslung zum Beispiel noch am Besten gefallen. Raimondi, Ben Kalifa (ich bin eigentlich von keinem ein grosser Fan) würden sicher Gras fressen für 'ne Chance!
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. April 2012, 09:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.04.2012  Zitat: 1:3-Blamage
YB-Spieler müssen eigene Fans beruhigen
Die Berner Young Boys verlieren gegen ein bemühtes Lausanne 1:3. Es ist der erste Auswärtssieg der Saison für die Waadtländer. Nach der Partie müssen die YB-Spieler die aufgebrachten Fans beruhigen.
Ein minutenlanges Pfeifkonzert von den eigenen Fans begleitet die YB-Spieler nach dem Schlusspfiff beim Gang in die Kabine. Die Situation beruhigt sich erst, als sich zahlreiche Berner Akteure (Zverotic, Silberbauer, Lecjaks, Doubai, Degen, Martinez, Nef, Wölfli) bei den eigenen Zuschauern entschuldigen und ihre Trikots in die Menge werfen.
Das Publikum im Stade de Suisse reibt sich schon in der Halbzeitpause die Augen. Denn nach dem 4:0-Sieg gegen Thun zeigt YB wieder sein harmloses Offensiv-Gesicht. Die Berner feuern im ersten Durchgang keinen einzigen gefährlichen Schuss aufs Tor von Coltorti ab (Farneruds Freistoss zischt knapp am Pfosten vorbei). Und das gegen eine Defensive, die zuvor in 26 Spielen 51 Gegentore kassiert hat.
YB-Trainer Gross sieht stattdessen, wie Lausanne zweimal vors Berner Tor kommt und gleich beide Male trifft. Die 21. Minute: Moussilou (umringt von Gelb-Schwarzen) setzt sich gegen Farnerud und Ojala durch und lässt Wölfli mit einem Flachschuss keine Chance.
Die 42. Minute: Wieder lässt sich die YB-Abwehr übertölpeln. Katz spielt einen perfekten Pass in die Tiefe, Nef rutscht völlig indisponiert in Richtung Ball, Roux profitiert und erwischt Wölfli in der nahen Ecke.
Zwar verkürzt Silberbauer nach einer knappen Stunde per Elfmeter und das nur weil Moussilou einige Minuten zuvor mit seinem Elfmeter kläglich an Wölfli scheiterte. YB schnürt die Gäste nun komplett ein. Doch wie aus heiterem Himmel fällt in der 79. Minute das 1:3. Nef verliert das Kopfball-Duell gegen Moussilou, Wölfli taucht am Ball vorbei, Silberbauer kommt zu spät gegen U17-Weltmeister Kamber, der nur noch einzuschieben braucht.
Die Waadtländer, die sich nach dem 3:1-Sieg im Derby gegen Servette und der 0:2-Pleite gegen Basel kompakt und bissig präsentieren, feiern einen wichtigen Sieg im Kampf um den Liga-Erhalt. Der Vorsprung auf Sion und den Barrage-Platz beträgt wieder acht Punkte. YB (39 Punkte) hingegen verpasst es, zu Luzern aufzuschliessen (42 Punkte). In der Hauptstadt brennt in fussballerischer Hinsicht der Baum.
YB-Trainer Christian Gross: «Wir haben das Spiel in der Verteidigung verloren. Es war auch nicht das Spiel von Alain Nef. Das muss man ganz klar sagen. Wir müssen jetzt einfach die letzten Heimspiele gewinnen, um Platz 2 noch zu erreichen.»
Young Boys - Lausanne-Sport 1:3 (0:2)Stade de Suisse Wankdorf. - 16'577 Zuschauer. - SR Wermelinger. - Tore: 21. Moussilou (Pasche) 0:1. 42. Roux (Katz) 0:2. 58. Silberbauer (Penalty/«Foul» von Katz an Mayuka) 1:2. 79. Kamber 1:3.
Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Ojala (54. Doubaï), Spycher (26. Lecjaks); Degen, Silberbauer, Farnerud, Simpson (71. Nuzzolo); Mayuka, Martinez.
Lausanne-Sport: Coltorti; Avanzini, Katz, Tall, Sonnerat; Chakhsi, Sanogo, Pasche (79. Marazzi), Lang (75. Kamber); Roux (66. Bah), Moussilou.
Bemerkungen: Young Boys ohne Bobadilla, Vitkieviez (beide gesperrt), Costanzo (krank), Raimondi und Mveng (beide nicht im Aufgebot). Lausanne-Sport ohne Luccin (verletzt), Meoli (krank), Negrao, Susaeta und Muslin (alle nicht im Aufgebot). 26. Spycher verletzt ausgeschieden. 50. Wölfli hält Foulpenalty von Moussilou. 88. Lattenschuss Nuzzolo.
Verwarnungen: 10. Moussilou (Foul). 19. Pasche (Foul). 26. Chakhsi (Foul). 49. Nef (Foul). 57. Katz («Foul»). 68. Mayuka (Foul). 81. Farnerud (Foul). 89. Doubaï (Unsportlichkeit). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 39309.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. April 2012, 10:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.04.2012  Zitat: Lausanne watscht YB ab
Die Young Boys blamieren sich bis auf die Knochen: Gegen Aussenseiter Lausanne verliert das Gross-Team diskussionslos mit 1:3. Derweil schiessen die Schneuwlys Servette mit 2:0 ab
Die Young Boys stecken eine bittere Pleite ein. Die Berner verlieren zuhause gegen das bedeutend tiefer eingestufte Lausanne-Sport mit 1:3. Für die Waadtländer ist es in der laufenden Meisterschaft der erste Auswärtserfolg! Zuvor hatten sie auf fremden Terrains bloss zwei Punkte geholt. Der überraschende Sieg im Stade de Suisse war nicht gestohlen. Zu harmlos waren die gastgebenden Young Boys.
Lausanne war bis zur Pause durch Kontertore mit 2:0 in Führung gegangen. Erst war es Matt Moussilou, der die gegnerische Abwehr düpierte (21.). Dann liess Jocelyn Roux die schwache Verteidigung um Alain Nef und Juhani Ojala uralt aussehen (42.). Wegen zwei Ostergeschenken durfte sich YB noch einmal Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen. Moussilou vergab kläglich einen Foulpenalty. Und wenig später verhängte Schiedsrichter Daniel Wermelinger nach einer theatralischen Einlage von Emmanuel Mayuka auf der anderen Seite einen Strafstoss, den der dänische Internationale Michael Silberbauer souverän zum 1:2 verwertete.
YB kam aber in der Folge kaum zu zwingenden Chancen. Und in der 79. Minute führte der eingewechselte U17-Weltmeister Yanick Kamber mit dem 3:1 die Vorentscheidung herbei. YB liegt nur noch um zwei Punkte vor dem Kantonsrivalen Thun. Lausanne schob sich bis auf drei Zähler an GC heran und hat nach wie vor ein Polster von acht Punkten auf Sion, das den Barrage-Platz belegt.
Young Boys - Lausanne-Sport 1:3 (0:2) Stade de Suisse Wankdorf. - 16'577 Zuschauer. - SR Wermelinger. Tore: 21. Moussilou (Pasche) 0:1. 42. Roux (Katz) 0:2. 58. Silberbauer (Penalty/«Foul» von Katz an Mayuka) 1:2. 79. Kamber 1:3. YB: Wölfli; Zverotic, Nef, Ojala (54. Doubaï), Spycher (26. Lecjaks); Degen, Silberbauer, Farnerud, Simpson (71. Nuzzolo); Mayuka, Martinez. Lausanne: Coltorti; Avanzini, Katz, Tall, Sonnerat; Chakhsi, Sanogo, Pasche (79. Marazzi), Lang (75. Kamber); Roux (66. Bah), Moussilou. Bemerkungen: Young Boys ohne Bobadilla, Vitkieviez (beide gesperrt), Costanzo (krank), Raimondi und Mveng (beide nicht im Aufgebot). Lausanne-Sport ohne Luccin (verletzt), Meoli (krank), Negrao, Susaeta und Muslin (alle nicht im Aufgebot). 26. Spycher verletzt ausgeschieden. 50. Wölfli hält Foulpenalty von Moussilou. 88. Lattenschuss Nuzzolo. - Verwarnungen: 10. Moussilou (Foul). 19. Pasche (Foul). 26. Chakhsi (Foul). 49. Nef (Foul). 57. Katz («Foul»). 68. Mayuka (Foul). 81. Farnerud (Foul). 89. Doubaï (Unsportlichkeit). http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... n-20419805
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. April 2012, 10:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.04.2012  Zitat: «Ich hatte bange Momente zu überstehen»
von Eva Tedesco - Lausanne gewinnt erstmals auf fremdem Terrain – und das ausgerechnet gegen das heimstarke YB. Coach Martin Rueda war sich lange nicht sicher, ob sein Team die Führung über die Runden bringt.
Mickrige zwei Punkte konnte Lausanne bislang in dieser Saison auswärts holen. Am Ostermontag holten sich die Waadtländer den ersten Vollerfolg (3:1) gegen YB und fügten den Bernern die erste Heimpleite seit dem 23. Oktober 2011 zu. Drei Tore in einem Spiel hat Lausanne in dieser Saison auch erst einmal (3:1 gegen Servette) geschossen. Überhaupt hat Lausanne die wenigsten Tore in der Liga erzielt. Kein Wunder, rieb sich so manch einer der grosszügig gerechneten 16 577 Zuschauer im Berner Stade de Suisse ob soviel Offensiv-Drang verwundert die Augen.
«Ich bin froh, dass ich auch einmal als Sieger an eine Pressekonferenz kommen kann», eröffnete Martin Rueda die Medienkonferenz nach dem Spiel. Lange genug hatte der Lausanne-Coach auf diesen Moment warten müssen. Die Erleichterung nach dem Punktgewinn war dem ehemaligen Schweizer Internationalen anzusehen. «Für uns ist jedes Spiel und jeder Punkt wichtig. Dass wir auswärts gegen das heimstarke YB gewinnen konnten, macht den Sieg umso schöner.»
Bange Minuten bis zum ersten Auswärts-Sieg
Bis dahin hatte der Trainer an der Linie so seine Zweifel, ob sein Team die zwischenzeitliche 2:0-Führung über die Runden bringt. Zumal seine Mannschaft – namentlich Stürmer Moussilou - gar sträflich mit den besten Möglichkeiten umging. In der 50. Minute hielt YB-Goalie Marco Wölfli einen schwach getretenen Elfmeter von Moussilou (Nef hatte Pasche gefoult). Nur wenige Sekunden später tanzte Moussilou die YB-Verteidigung aus, scheiterte aber wieder kläglich an Wölfli.
Im Gegenzug machte es Silberbauer besser. Der Berner Mittelfeldspieler versenkte seinen Penalty (58., Katz foulte Mayuka im Strafraum) zum 1:2-Anschluss der Hauptstädter. «Nach unserem verschossenen Penalty von Matt Moussilou, seiner direkt im Anschluss vergebenen hundertprozentigen Chance und dem Anschlussgoal der Berner hatte ich bange Momente zu überstehen und gehofft, dass das Spiel nicht kehren würde», gab Rueda nach Spielschluss zu.
Gerechnet wird in Lausanne erst am Schluss
Mit dem Sieg rückt Lausanne bis auf drei Punkte an GC heran. Die Hoffnung, der Barrage zu entkommen, lebt. «Der Sieg kann einen Befreiungsschlag auslösen, denn bislang haben wir Angst gehabt, nach vorne zu spielen. Auf jeden Fall aber gibt er Moral für die letzten Spiele und Vertrauen für das kommende Spiel am Samstag gegen Thun», sagt Rueda. Rechnen mag der Lausanne-Trainer nicht. «Wir müssen auf uns schauen und so viele Punkte holen wie möglich. In dieser Saison ist alles so verwirrend, dass es nichts nützt auf die Tabelle zu schauen. Wenn wir am Ende vor GC und Sion liegen – umso besser. Wenn nicht, haben wir zwei Barrage-Spiele. Wir lassen uns nicht verrückt machen.» http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... --29604303
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. April 2012, 10:04 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.04.2012  Zitat: Enttäuschung, Wut – und grosse Ratlosigkeit
Der Anhang reagiert verärgert und frustriert auf die schwache YB-Leistung. Trainer und Team geraten stärker unter Druck.
Als YB-Fan sollte man ja – nicht erst seit gestern – eine grosse Leidensfähigkeit besitzen. Aber selbst jene bemitleidenswerten Berner Zuschauer, die am Ostermontag den Weg ins Stade de Suisse gefunden hatten, wussten nur noch mit einer Mischung aus Wut und Trauer, Enttäuschung und Verärgerung auf die miserable Leistung der Young Boys zu reagieren. Heftig jedenfalls war das Pfeifkonzert nach der 1:3-Niederlage von YB gegen Lausanne.
16'577 war als Zuschauerzahl angegeben worden, so viele Tickets zumindest waren verkauft worden, und auch wenn ein paar Tausend Besucher weniger im Stade de Suisse anwesend waren, so hat man hier in den letzten Jahren selten derart lautstark vorgetragene Unzufriedenheit gehört. Mehrere YB-Spieler sprachen nach dem demütigenden Nachmittag lange mit dem harten Kern der Supporter im Fanblock. Selbstverständlich versuchte auch Alain Nef, einer der Leader im YB-Team, die aufgebrachten Anhänger zu besänftigen. Und er sprach später auch, als einer der wenigen, mit den Journalisten. Nef nimmt sich, wie Marco Wölfli und Christoph Spycher, immer Zeit. «Wenn wir eine Erklärung für unsere schwache Leistung hätten», sagte ein niedergeschlagener Nef, «dann hätten wir sicher während des Spiels etwas daran geändert.»
Die Frage nach dem Coach
Es herrschte Ratlosigkeit bei YB nach dem bösen Rückschlag gegen Lausanne. «Wir spielten hinten sehr schwach», sagte Nef, «und es gelang uns vorne nicht, Gefahr zu verbreiten.» Auch Nef verhielt sich mehrmals ungeschickt und stümperhaft gegen die wirbligen Lausanne-Offensivkräfte. «Das darf uns natürlich nicht passieren», sagte Nef. «Doch es ist auch nicht einfach, wenn es an Unterstützung fehlt. Die Stürmer durften immer wieder mit Tempo auf uns zulaufen.»
Auch seinem Trainer war die Fassungslosigkeit über diesen erschütternden Vortrag der Young Boys anzumerken. Christian Gross sprach von einer «grossen Enttäuschung» und davon, dass sich YB viel vorgenommen hatte. «Aber es war nicht einfach, weil Lausanne geschickt verteidigte.»
Verkrampft, unsicher, schwach
Nun darf man Lausanne, ohne dem Aufsteiger zu nahe zu treten, als schwächstes Team der Liga bezeichnen. Die Gäste agierten gestern entschlossen, kampfstark und rustikal, und das genügte, um YB zu beherrschen. Der Auswärtssieg war nicht gestohlen, im Gegenteil, er hätte sogar noch höher ausfallen müssen. «Wir haben das Spiel in der Abwehr verloren», meinte YB-Coach Gross. «Und es war heute nicht der Tag von Alain Nef.» Nicht nur Nef, fast alle Akteure der Young Boys agierten verkrampft, unsicher, schwach, ihre Vorstellung war seltsam uninspiriert. Es fehlte an Leichtigkeit, Schwung, Dynamik, es fehlte an allem, was Gross mit YB auf dem Rasen umsetzen möchte.
Und so steht der ambitionierte Verein wieder vor vielen Baustellen. Die Mannschaft ist zwar breit und prominent besetzt, aber es gelingt Gross nicht, die Puzzlesteine zusammenzufügen und dem Team Spielfreude zu vermitteln. Unter den Zuschauern wächst der Unmut über den Trainer und die tristen, langweiligen, schwachen Auftritte der Young Boys. Auf die Frage, ob die YB-Spieler auch wegen des strengen Coachs derart blockiert und ängstlich agieren würden, meinte Captain Marco Wölfli: «Wir sind alles Profis. Jeden nervt, wenn es uns nicht besser läuft.» Die Zahl der unglücklichen, unzufriedenen Spieler, Fans und Sponsoren aber wächst. Hiesse der YB-Trainer nicht Christian Gross, wäre sein Arbeitsplatz längst sehr gefährdet. Aber auch für Gross sind es gerade unangenehme Zeiten. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16617206
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