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 Beitrag Verfasst: Dienstag 25. Oktober 2011, 09:49 
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Xamax Neuchâtel - BSC Young Boys

Bild vs. Bild



Stade Maladière, Neuchâtel
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Zeit: 19:45 Uhr


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Webseiten Xamax Neuchâtel:
http://www.xamax.ch
http://www.fanatix03.ch
http://tigers95.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/neuchate ... n_625.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Neuch%C3%A2tel_Xamax
http://fr-fr.facebook.com/neuchatel.xamax
http://www.stades.ch/Maladiere-photos.html


Forum Xamax Neuchâtel:
http://www.xamaxforum.ch

Statistiken / Vergleiche vs. Xamax Neuchâtel:
http://www.football.ch/sfl/777840/de/team.aspx
http://www.transfermarkt.de/de/basics/v ... 2_625.html
http://www.football-lineups.com/team/Neuchatel_Xamax
http://de.soccerway.com/teams/switzerla ... l-xamax-fc
http://de.soccerway.com/matches/2011/10 ... rn/1116692
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=1620


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 25. Oktober 2011, 15:24 
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Extrazug nach Neuenburg

Auch kommenden Donnerstag organisieren gäubschwarzsüchtig und die Ostkurve in Zusammenarbeit mit der BLS einen Extrazug nach Neuenburg.

Bern ab 17:55
Neuchatel an 18:45

Neuchatel ab 22:10
Bern an 23:00


Wie üblich muss ein normales Billet Bern-Neuenburg retour gelöst werden. Wir bitten Euch, diesen Extrazug zu benutzen und nicht auf die Regelzüge auszuweichen.

Der vorderste Wagen ist für Familien reserviert.

Auf der Fahrt nach Neuenburg wird KEIN GETRÄNKEVERKAUF stattfinden.

Matchbillete können bis Donnerstagmittag im YB Fanshop gekauft werden. ACHTUNG: Kein Billetverkauf im Zug nach Neuenburg!

Wie auf allen Fahrten gilt auch hier die Auswärtsfahrtenregelung. Sie wird durch das Einsteigen in den Extrazug akzeptiert.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Oktober 2011, 17:07 
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Ausblick auf Xamax - YB

Neuchâtel Xamax - BSC Young Boys, Donnerstag, 27. Oktober 2011, 19:45 Uhr, Maladière, Neuchâtel.

YB-Trainer Christian Gross vor dem Spiel in Neuenburg:

«Wir haben die Enttäuschung vom Sonntag verdaut, die Vorbereitung auf das Spiel gegen Xamax verlief aus meiner Sicht gut. Ich hoffe, dass wir in Neuenburg eine ebenso gute Leistung abrufen können wie im Heimspiel gegen den selben Gegner.

Ein Manko im Heimspiel gegen GC war die fehlende Präzision, sei es aus dem Spiel heraus oder bei den zahlreichen aussichtsreichen Standardsituationen. Zudem konnte meine Mannschaft zu wenig Überzahlsituationen schaffen. Ich erhoffe mir insbesondere von den Offensivspielern eine Steigerung. Das Defensivverhalten war in den bisherigen Spielen zufriedenstellend; zwölf Gegentore in zwölf Spielen sind okay.

Xamax hat eine gute Mannschaft. Die Spieler lassen sich in keiner Weise von aussen beeinflussen, der Zusammenhalt im Team ist gut. Das haben die Neuenburger in letzter Zeit eindrücklich bewiesen.»

Die Situation beim BSC Young Boys:

Verletzte Spieler:
Freddy Mveng (Fussoperation), Hassan Lingani (Schienbeinbruch).

Einsatz fraglich:
Nassim Ben Khalifa (Prellung Fussgelenk).

Extrazug:
Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 17:55 Uhr.

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live.
www.bscyb.ch/rgs

U21:
Die U21 spielt heute Mittwochabend im Stade de Suisse ihr Nachtragsspiel gegen den FC Echallens (20:00 Uhr). Am Samstag, 29.10.2011, folgt das Auswärtsspiel in Naters (17:30 Uhr).
www.bscyb.ch/u21

YB-Frauen:
Heute Mittwochabend spielen die YB-Frauen im Neufeld gegen Yverdon (20:00 Uhr). Am Sonntag, 31.10.2011, steht das Cupspiel beim FC Therwil auf dem Programm (14:30 Uhr).
www.bscyb.ch/frauen


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2011, 15:21 
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Zitat:
Ein Traditionsverein am Abgrund

Xamax, das heute gegen YB spielt, wird von Turbulenzen durchgeschüttelt. Dem Klub droht der Konkurs, die Angestellten warten seit Wochen auf ihren Lohn. In der Not sind die Spieler zusammengerückt.

Neuenburg im Herbst 2011. Der lokale Fussballklub Neuchâtel Xamax, einst der Stolz einer ganzen Region, ist praktisch aus dem Strassenbild verschwunden. Zwischen Bahnhof und der belebten Altstadt ist nicht ein einziges Plakat zu sehen, das auf das nächste Heimspiel von heute Donnerstag hinweisen würde. Fahnen und Schals, die von Balkons flattern: ebenfalls Fehlanzeige. Erst wenige Hundert Meter vor dem Stade de la Maladière erinnert ein «Sauvez Xamax»-Kleber an einem Kandelaber daran, dass der Traditionsverein noch ein paar Leuten am Herzen liegt.

Seit Bulat Tschagajew im Mai den Klub übernommen hat, befindet sich dieser in permanentem Unruhezustand. Der Tschetschene hat mindestens dreissig Angestellte entlassen, Spieler und Trainer beschimpft in der Kabine, Sponsoren und Donatoren in die Flucht getrieben und es sich mit den alteingesessenen Fanclubs verscherzt. Komplettiert wird das Chaos durch eine Flut von Zahlungsbefehlen, Betreibungen sowie Lohn- und Schadenersatzklagen, die die Xamax-Führung am Hals hat. Aktuell fordern 69 Gläubiger via Betreibungsamt 4,2 Millionen Franken vom Club ein («Bund» vom 25. 10).

Der loyale Sportchef

Zu den Leidtragenden gehören auch die Angestellten der Neuchâtel Xamax SA. Sie warten seit etlichen Wochen auf die September-Löhne. Nicht gesehen haben die Spieler bisher die Punkteprämien, die ihnen Tschagajew versprochen hat. Unter diesen Umständen ist es höchst erstaunlich, wie sich die Mannschaft auf dem Platz schlägt. Von den letzten neun Meisterschaftspartien hat sie nur jene gegen YB im Stade de Suisse verloren (1:4) und sich allmählich vom Tabellenende bis auf Platz fünf vorgearbeitet.

Christophe Moulin, zuerst Generaldirektor, nun Sportchef, ist ebenfalls erstaunt über die Leistungssteigerung: «Das Team fand viel schneller zu einer Einheit, als man denken konnte.» Er weist auf die individuelle Klasse der Neuzuzüge Navarro, Uche, Arizmendi und Sanchez hin, die zudem allesamt viel Erfahrung mitbrächten. Mittelfeldspieler Sébastien Wüthrich bestätigt diese Einschätzung: «Seit ich bei Xamax spiele, hatten wir noch nie eine so starke Equipe. Und wissen Sie was: Wenn der Klub keine Geldprobleme hätte, würden wir noch besser spielen.» Moulin mag sich zu den Vorgängen hinter den Kulissen nicht äussern. Er konzentriere sich auf die Dinge, die er beeinflussen könne, und versuche, seinen Job so gut wie möglich zu machen, sagt der Neuenburger Spitzenfunktionär.

Weit gesprächiger ist Wüthrich, einer der wenigen Einheimischen in der Equipe. «Was derzeit mit meinem Klub passiert, tut mir sehr weh», sagt der junge Neuenburger. Die Negativschlagzeilen bedrücken ihn, täglich wird er von Freunden, Bekannten und Verwandten auf seinen Arbeitgeber angesprochen. Wüthrich versteht das öffentliche Misstrauen gegenüber Tschagajew. Der Tschetschene habe mit seinem forschen Vorgehen etliches Geschirr zerschlagen. Sein Problem sei auch, dass er sich weder in Französisch noch in Englisch erklären könne. «Das erschwert die Kommunikation – und führt zu Missverständnissen.»

«Tschagajew ist kein Monster»

Der 21-jährige Offensivspieler hat sich vom Xamax-Besitzer und seinen Gefolgsleuten nie bedroht gefühlt. Tschagajew sei «ein impulsiver Mensch, doch er ist kein Monster». Wüthrich hat nicht das Gefühl, dass der streitbare Präsident Xamax absichtlich an die Wand fahren wolle. «Ich glaube ihm, dass er in den Klub investieren will.»

Der U-21-Nationalspieler schildert ein Vorkommnis, das einiges aussagt über Tschagajews Funktionieren. Als Anfang Oktober die September-Löhne immer noch nicht überwiesen waren, eilte er in die Kabine und versprach seinen Angestellten Punkteprämien von mindestens 5000 Franken, sollten sie in den nächsten drei Spielen fünf und mehr Punkte holen. Die Prämienregelung wurde in schriftlicher Form festgehalten und vom Arbeitgeber und den Arbeitnehmern unterschrieben. Prompt gewannen die Neuenburger die nächsten Spiele gegen Thun und Luzern. Von den 10 000 Franken, die ihm laut Vertrag zustehen, hat Wüthrich keinen Rappen gesehen. Sollte Xamax die restlichen sechs Spiele der Vorrunde gewinnen, hätte er weitere 20 000 Franken an Erfolgsprämien zugute. Mit solchen Rechenspielen mag sich der talentierte Fussballer in diesen Tagen gar nicht beschäftigen. Er hofft immer noch, der Verein könne im letzten Moment den Kopf aus der Schlinge ziehen. Und wenn nicht? «Dann muss ich mich wie alle anderen hier nach einem neuen Verein umsehen.» Dieses Szenario könnte schon bald eintreffen. Nächsten Mittwoch entscheidet der Einzelrichter, ob die Neuchâtel Xamax SA Konkurs anmelden muss oder nicht (siehe Kasten rechts).

Die unbezahlte Loge

Sébastien Wüthrich verabschiedet sich. Er hat Training im Stade de la Maladière. Der Kunstrasen präsentiert sich in einem erbärmlichen Zustand. Die Plastikhalme sind längst zu Boden getreten und werden nicht mehr gebürstet. Der Unterhalt der künstlichen Unterlage wird vernachlässigt, seit die Löhne nicht mehr regelmässig ausbezahlt werden. Ins Bild der Tristesse passt, dass kaum noch Bandenwerbungen von Firmen aus der Region zu sehen sind. Etliche Unternehmen haben Xamax den Rücken zugewandt in den letzten Monaten, was die finanzielle Situation des Vereins zusätzlich verschlechterte. Überall hat er offene Rechnungen. Zu den Gläubigern gehörte auch YB. Da Xamax die Loge nicht bezahlte, die es für das Spiel YB - Xamax gemietet hatte, halfen sich die Berner selber. Als sie den Neuenburgern die für heute Abend benötigten Tickets bezahlten, zogen sie die geschuldete Miete ab.

Das Konkurs-Szenario

Gestern Nachmittag gab eine Delegation von Xamax vor der Disziplinarkommission der Swiss Football League über die finanzielle Schieflage des Vereins Auskunft. Die Neuenburger fuhren im Wissen zurück, dass sie die Bestätigung für die Bezahlung der Löhne, Quellensteuern und Sozialversicherungsbeiträge für den Monat September bis am nächsten Montag einreichen müssen. Laut Claudius Schäfer, bei der Liga verantwortlich für Recht und Lizenzen, wäre alles andere «eine klare Verletzung des Lizenzreglements». Es hätte ernste Folgen wie beispielsweise den Abzug von Punkten.

Sollte der Klub in Konkurs gehen (und den Richterspruch nicht innert zehn Tagen anfechten oder erfolglos anfechten), übernimmt ein Konkursverwalter die Geschäfte der Neuchâtel Xamax SA. Er steht dann vor der Aufgabe, möglichst viele Gläubiger zu befriedigen, und vor allem vor der Frage: Macht es angesichts bescheidener Einnahmen und hoher Verpflichtungen Sinn, den Spielbetrieb weiterzufinanzieren?


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/22184631

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2011, 15:23 
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«Tschagajew wird zahlen»

YB-Trainer Christian Gross traut Xamax-Besitzer Bulat Tschagajew zu, dass er das Ruder herumreissen kann. Derweil will YB spätestens in der Winterpause einen neuen Stürmer präsentieren.

Christian Gross will nicht glauben, dass bei Xamax demnächst die Lichter ausgehen. «Die Situation wird sich in den nächsten Tagen klären. Tschagajew wird zahlen», sagte der YB-Trainer gestern, als er mit Medienvertretern über den heutigen Match in Neuenburg diskutierte. Er lernte den Tschetschenen im letzten Winter kennen, als ihn Terek Grosny als Trainer verpflichten wollte.

Tschagajew, der bis im Sommer Co-Sponsor bei Grosny war, hätte Gross im April auch gerne zu Xamax geholt. Das vermeldeten damals unter anderem der «Blick» und «Le Matin».

Der erfolgreiche Coach mochte sich am Mittwoch nicht mehr zu diesem Thema äussern. Das sei nicht mehr von Belang. Er sei seit Juni Trainer von YB und habe in dieser Funktion mehr als genug zu tun.

Schneuwlys Abwanderungsgelüste

Der misslungene Auftritt am letzten Sonntag wurmt den ehrgeizigen Gross immer noch. Auf der Maladière will er heute eine Mannschaft sehen, die dominant auftritt und vor dem Xamax-Tor nicht lange fackelt mit dem Abschluss. Es ist davon auszugehen, dass Mayuka und Costanzo wieder das Sturmduo bilden, da Ben Khalifa immer noch angeschlagen ist und Marco Schneuwly nur noch Ergänzungsspieler ist. Der Freiburger hat Abwanderungsgelüste (FC Thun?), obwohl Gross gestern sagte: «Marco ist bis dato nicht zu mir gekommen und hat gesagt, er wolle weg.» Fakt ist: YB wird spätestens in der Winterpause einen neuen Angreifer präsentieren.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ts ... y/10023715

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2011, 15:25 
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YB-Offensivspieler sind auf dem Prüfstand

Heute Donnerstag treten die Young Boys bei Xamax an. Es ist nicht nur für den begabten Moreno Costanzo die nächste Chance, sich bei Trainer Christian Gross aufzudrängen.

YB hat sich vor dem heutigen Spiel in Neuenburg gegen Xamax, das trotz heftiger Turbulenzen im Verein zuletzt 16 Punkte in sieben Partien holte, in der Spitzengruppe etabliert. Aber berauschend waren die Vorstellungen der Berner selten, insbesondere nach vorne blieb es zu oft nur bei guten Ansätzen. Es würde deshalb nicht überraschen, wenn die YB-Offensive bald ein neues Gesicht erhalten würde. «Wir sind immer auf der Suche nach guten Stürmern», sagt CEO Ilja Kaenzig. «Aber wir müssen auch die Entwicklung bei uns abwarten.»

Die Forderung von Gross

Derzeit figurieren im YB-Kader nur drei Stürmer. Emmanuel Mayuka ist mit 5 Saisontoren der torgefährlichste unter ihnen, besitzt aber dennoch Steigerungspotenzial. Talent Nassim Ben Khalifa (bisher erst 1 Tor) kehrt nach seinem leihweisen Engagement in Bern im nächsten Sommer wohl zum Bundesligisten Wolfsburg zurück. Und Marco Schneuwly (1 Treffer) erhält kaum Einsatzgelegenheiten. Beim FC Thun denkt man intensiv über den kräftigen Stürmer nach – es würde nicht überraschen, wenn Schneuwly sich in der Winterpause dem Oberländer Verein anschliessen würde. YB-Trainer Christian Gross dementiert einen Abgang entschieden, er sagt: «Wir geben sicher nicht noch einen Stürmer ab, schliesslich verkauften wir vor kurzem bereits Henri Bienvenu.»

Vermutlich aber werden die Young Boys ebenfalls im Winter einen Stürmer verpflichten – und spätestens im nächsten Sommer dürften zwei neue Angreifer das Team verstärkt haben. Denn Gross sagt: «Wir müssen deutlich mehr Treffer erzielen und uns auf den letzten 30 Metern vor dem gegnerischen Tor steigern.» In der Branche wird fleissig über eine Rückkehr des Hamburg-Stürmers Mladen Petric in die Schweiz spekuliert. Gross kennt den früheren GC- und Basel-Spieler bestens und glaubt, dass Petric seine Karriere in der Bundesliga fortsetzen werde. Der FC Luzern aber ist offenbar bereit, nicht nur die Lohnsumme von Hakan Yakin, der im Winter ja zu Bellinzona wechselt, aufzuwerfen, sondern Petric über Gönner sogar weit über eine Million Franken Jahreslohn anzubieten. Ob die Young Boys ins Wettbieten um den schussgewaltigen Petric einsteigen werden, ist eher fraglich. «Petric können wir uns kaum leisten», sagt Ilja Kaenzig.

Costanzo will bei YB bleiben

Bei YB stehen dennoch einige Offensivspieler wie Schneuwly, Mario Raimondi, Raphael Nuzzolo und Moreno Costanzo auf dem Prüfstand. Erfüllen sie die Erwartungen von Gross nicht, dürften sie spätestens nächste Saison keine Rolle mehr spielen. Und gemessen an seinen ausserordentlichen Fähigkeiten müsste zumindest Costanzo unumstrittene Stammkraft sein. Der Techniker ist ein filigraner Spielmachertyp wie Hakan Yakin, hat aber zuletzt keine Stricke zerrissen. «Costanzo muss wie andere YB-Spieler konkreter und direkter in seinen Aktionen werden», fordert Gross.

Costanzo gehört ja wie Ben Khalifa dem erweiterten Nationalteam an – und will sich wieder für die Schweizer Auswahl aufdrängen. «Mein Job bei YB ist es, Tore und Assists zu machen», sagt Costanzo, der heute im Gastspiel bei Xamax wieder eine Bewährungschance erhält – weil Ben Khalifa wohl angeschlagen ausfällt. Der 23-jährige Costanzo, im Zentrum am wirkungsvollsten, spielte in dieser Saison nicht oft, und wenn, dann nicht als Spielmacher, sondern am linken Flügel oder wie zuletzt bei der 0:1-Niederlage gegen GC als zweiter Stürmer. «Das spielt für mich keine Rolle», sagt Costanzo. «Ich bin froh, wenn ich im Team stehe.» Er wolle sich bei YB durchsetzen, ein Wechsel nach Luzern sei für ihn kein Thema. Die «Neue Luzerner Zeitung» meldete gestern, Costanzo sei als Ersatz für Yakin beim FCL im Gespräch. «Darüber kann ich nur müde lächeln», sagt YB-Chef Ilja Kaenzig. «Moreno Costanzo spielt in unseren Planungen eine wichtige Rolle.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/12182512

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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. Oktober 2011, 12:02 
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YB agierte harmlos und ideenlos

YB lieferte beim 0:0 in Neuenburg gegen Xamax erneut eine schwache Vorstellung ab. Dem enttäuschenden Berner Titelkandidaten fehlte es an Klasse, Leidenschaft und Ideen.

Und dann kam Juhani Ojala zu seinen ersten Einsatzminuten in der Super League. In der 89. Minute wechselte YB-Trainer Christian Gross den jungen finnischen Innenverteidiger ein – als Stürmer. Mit seiner Kopfballstärke sollte Ojala das Glück erzwingen, und das passte ja, denn die Young Boys hatten in Neuenburg bereits zuvor das Aufbauspiel mit langem Ball kultiviert. Und jetzt – in der Schlussphase und nach der Gelb-Roten Karte gegen Victor Sanchez in der 86. Minute in personeller Überzahl – flogen die hohen Zuspiele im Akkord in den Xamax-Strafraum. Ojala, der kräftige Defensivspieler, erledigte seinen ungewohnten Job in der Offensive tadellos, er leitete gar mehr gefährliche Torszenen ein als seine Mitspieler zuvor zusammen. Denn der BSC Young Boys erzielte in der Nachspielzeit tatsächlich den kaum für möglich gehaltenen 1:0-Siegestreffer. Ojala lenkte, natürlich, eine weite Flanke mit dem Kopf auf Alexander Farnerud weiter – und der Schwede setzte die Kopfballstafette fort, ehe Raphael Nuzzolo den Ball über die Linie schob.

Die ungenügenden Spielleiter allerdings hatten bei Farneruds Kopfball fälschlicherweise eine Abseitsposition Nuzzolos erkannt. «Ich hörte, dass der Treffer regulär gewesen sei, das ist natürlich bitter», sagte Christian Gross, ehe er süffisant erklärte: «Aber es war ja sowieso eine Runde mit sehr schwierigen Schiedsrichterentscheidungen.»

Wo war die YB-Spielidee?

Ein Sieg allerdings wäre für die Young Boys nach ihrem unansehnlichen Vortrag in Neuenburg gegen Xamax ein zu hoher Lohn gewesen. Sie waren mit dem 0:0-Unentschieden sehr gut bedient, obwohl Gross davon sprach, dass sein Team «den Sieg verdient gehabt hätte, weil wir mehr für das Spiel gemacht haben.» In Anbetracht der kläglichen YB-Offensivleistung war das eine relativ exklusive Interpretation der wenig unterhaltsamen Geschehnisse. Die Berner waren zwar optisch dominant, erfüllten aber damit kaum die Gross-Forderung nach mehr Dominanz. Christoph Spycher, der auffällige Linksverteidiger, war ihr stärkster Akteur in der Vorwärtsbewegung – damit ist über die harmlose, wirkungslose, ideenlose YB-Offensivabteilung viel gesagt.

Wenn die Young Boys eine Spielidee auf die Maladière mitgebracht hatten, so gelang es ihnen bemerkenswert gut, sie vor den nur etwas mehr als 3000 Zuschauern zu verstecken. Obwohl sich die Gäste nach dem Seitenwechsel steigerten, fehlte es ihnen weiter an Klasse und Leidenschaft, Spielfreude und Tempo, um den soliden Gegner in Bedrängnis zu bringen. Xamax-Goalie Jean-Francois Bedenik jedenfalls hatte zuvor vermutlich nie einen lockereren Einsatz erlebt. Der Ball wurde von den YB-Spielern oft mit den besten Wünschen an den bedauernswerten Adressaten weit und hoch nach vorne spediert. Ohne Spielkultur und Durchsetzungsvermögen und mit freudlosem Ballgeschiebe spulte YB sein Pensum ab.

Xamax verschoss Penalty

Immerhin gelang es den wie bei der 0:1-Heimniederlage am Sonntag gegen GC schwer enttäuschenden Young Boys dank eines starken Torhüters Marco Wölfli, den Abend ohne Gegentor zu überstehen. Xamax war besser und fleissiger, vor allem aber zielstrebiger und gefährlicher, verpasste es jedoch, das deutliche Chancenplus in einen Heimsieg zu verwandeln. Sébastien Wüthrich vergab die beste Gelegenheit, als er in der 37. Minute einen Foulpenalty an die Latte schoss. Dass es niemals hätte Elfmeter geben dürfen, weil die Intervention von YB-Spieler Moreno Costanzo gegen Geoffrey Treand fair gewesen war, passte zu diesem tristen Abend.

Heisse Köpfe nach dem Schlusspfiff

Es waren turbulente Szenen, die sich in Neuenburg nach dem Schlusspfiff abspielten. Die Emotionen kochten hoch, wenige Minuten vor Spielende war YB im schwierigen Auswärtsspiel gegen Xamax doch noch ein Tor gelungen. Der Treffer von Raphael Nuzzolo wurde aber wegen Offside aberkannt – zu Unrecht. Und so investierte der zuvor verhalten spielende David Degen seine Energie nach dem Spiel in den verbalen Zweikampf und wollte Schiedsrichter Nikolaj Hänni seinen Unmut gleich persönlich in dessen Kabine kundtun. Trainer Christian Gross stellte sich schliesslich vor Hännis Tür, Degen liess sich auch von seinem Trainer nur mit Mühe beruhigen. Daneben tauschten die beiden Captains Marco Wölfli und Stéphane Besle einige «Nettigkeiten» aus.

«Ja, die heissen Köpfe haben sich etwas abgekühlt», sagte Wölfli einige Minuten später, frisch geduscht. «Es war kein attraktives Spiel», gab der YB-Goalie zu, «doch eigentlich hätten wir es mit dem Tor in der letzten Minute gewinnen können.» Dass dies durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters verunmöglicht wurde, sei schade, «einmal mehr», wie Wölfli kons-terniert anfügte. Positiv stimmte den Goalie an diesem Abend einzig, dass es bis zum nächsten Spiel und somit zur «nächsten Chance für uns» nicht mehr lange dauert. Am Sonntag wartet im Heimspiel der Tabellenletzte Lausanne, «da müssen wir unbedingt mehr Torchancen kreieren», befand Wölfli.

Dass der Weg zum Tor gegen das nach einem schwachen Saisonstart wiedererstarkte Xamax kein einfacher werden würde, habe man schon vor dem Spiel gewusst, sagte Alain Nef. Der Innenverteidiger sprach von einer «kleinlich gepfiffenen Partie», die sogar eine Weile «ziemlich gut für uns lief». Nef meinte damit den Penalty, den Sébastien Wüthrich nach einem harten Foulentscheid im YB-Strafraum verschossen hatte. «Doch wir hatten Mühe mit diesem Gegner und konnten unser Spiel nicht aufziehen.» Aus der Sicht des Verteidigers ist Nef einzig froh, wusste YB immerhin das Gegentor bis zum Schluss zu verhindern.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/30807081

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Die Noten zum Spiel Xamax Neuenburg gegen YB (27. Oktober 2011)

Torhüter Marco Wölfli war in Neuenburg gegen Xamax (0:0) sicher – und Linksverteidiger Christoph Spycher der auffälligste Berner Akteur in der Vorwärtsbewegung. Die YB-Offensivspieler dagegen enttäuschten stark.

Marco Wölfli: Note 5 Ohne Unsicherheiten bei seinen Interventionen. Wurde gerade zu Spielbeginn mehr geprüft, als YB lieb sein konnte. Nach der Pause weniger beschäftigt.

Elsad Zverotic: Note 3,5 In der Startphase aktiv, später schaltete er sich kaum noch in die Offensive ein. Defensiv solid, aber ganz schwache Flanken.

Alain Nef: Note 4 Hinten nicht immer stilsicher, aber robust und grösstenteils ohne Probleme. Nef schlug zu viele lange Bälle dorthin, wo keine Mitspieler lauerten.

Dusan Veskovac: Note 4 Zweikampfstark, doch auch er leistete sich zu viele Abspielfehler. Zudem bei zwei Aktionen mit Schnelligkeitsdefiziten.

Christoph Spycher: Note 5 Der auffälligste YB-Spieler. War oft vorne zu finden, fand fast immer eine gute Lösung, schlaue Pässe, ballsicher. Dafür in der Rückwärtsbewegung einmal von Mike Gomes ausgespielt.

David Degen: Note 3 Erneut – wie bei der 0:1-Niederlage gegen GC – eine sehr blasse Leistung Degens. Kaum eine gelungene Aktion, war nicht ins Spiel integriert, wirkte fahrig.

Michael Silberbauer: Note 3 Phasenweise erstaunlich zögerlich, dann wieder mit Balleroberungen. Aber nach vorne wird er kaum mehr der grosse Spielgestalter. Dem dänischen Nationalspieler unterliefen zudem einige böse Abspielfehler.

Alexander Farnerud: Note 3,5 Auch im lief es nicht rund. Ungewohnte Mängel, zuweilen zu passiv. Er war nach der Pause wie die meisten Mitspieler ebenfalls engagierter, ohne jedoch Glanzpunkte setzen zu können.

Raphael Nuzzolo: Note 3 Gegen seinen früheren Verein wieder nicht überzeugend. Harmlos, ohne Durchsetzungsvermögen, schwache Flanken.

Moreno Costanzo: Note 3,5 Deutete seine herausragenden technischen Fähigkeiten zu selten an. Rieb sich in Zweikämpfen auf und kam zu selten in aussichtsreiche Schussposition.

Emmanuel Mayuka: Note 2,5 Er war noch schwächer als die anderen YB-Offensivspieler. Vor der Pause mehrmals im Abseits, in der zweiten Halbzeit fiel er gar nicht mehr auf. Es fehlte ihm an Zweikampfstärke, zudem wirkte er oft ziemlich unkonzentriert.

Marco Schneuwly (76.Minute für Mayuka) und Juhani Ojala (89.Minute für Costanzo) waren zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden. Allerdings reagierte YB-Trainer Christian Gross angesichts der uninspirierten, schwachen Offensivleistung der Young Boys erstaunlich spät mit Einwechslungen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/axpo_ ... y/12535382

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 Beitrag Verfasst: Freitag 28. Oktober 2011, 12:05 
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Xamax fix, YB nix

Die Neuenburger verpassen gegen die Berner den Sieg – 0:0

Die Atmosphäre vor dem Match in der Maladière war beklemmend. Musik schepperte durchs leere Stadion, die Logen waren dunkel, ein paar versprengte Zuschauer verloren sich auf den Rängen. 3200 offenbar grosszügig addierte Zuschauer seien anwesend, gab der Speaker später bekannt.

Aber in Neuenburg scheint das Publikum nur noch spärlich den Weg ins Stadion zu finden, nachdem fast täglich Nachrichten und Gerüchte über Zahlungsunfähigkeit, Gerichtsverhandlungen und einen möglichen Konkurs von Xamax die Runde gemacht haben.

Tschagajew als Zuschauer

Bulat Tschagajew focht das alles wenig an. Der tschetschenische Präsident und Geldgeber, der unterdessen Rechnungen von über 4 Millionen Franken nicht bezahlt hat, sass bei bester Laune im Stadion und beobachtete den Match. Über seine Geschäftsführerin Barbara Perriard liess er am Donnerstag verbreiten, dass die September-Löhne der rund 50 Angestellten überwiesen worden seien und man fieberhaft daran arbeite, sämtliche geforderten Unterlagen bis am nächsten Dienstag in Ordnung zu bringen. Dannzumal wird das Zivilgericht in Neuenburg ein zweites Mal darüber befinden, ob es die Forderungen der Gläubiger zulässt oder nicht, und allenfalls den Konkurs eröffnen.

Was der Präsident von seinen Untergebenen auf dem Plastic-Rasen vorgesetzt bekam, hätte durchaus mehr Zuschauer verdient. In der ersten Hälfte waren die Neuenburger die bessere Mannschaft und zeigten, dass sie sich unter ihrem Trainer Victor Muñoz nicht zufällig in den 5. Rang in der Tabelle vorgearbeitet haben. Vor allem der nigerianische Stürmer Uche war mit feiner Technik und Durchsetzungsvermögen für beste Unterhaltung besorgt – er brachte die YB-Verteidigung mehrfach in Verlegenheit. Allerdings verpasste es Wüthrich, Xamax in Führung zu bringen – er schoss seinen Penalty in der 36. Minute an die Latte.

Die Young Boys hatten nach dem bitteren 0:1 gegen GC grosse Mühe, einigermassen ins Spiel zu finden. Erst nach der Pause gelang es der Mannschaft von Trainer Christian Gross, etwas mehr Druck aufzubauen. Chancen konnten sich die Berner jedoch nicht erarbeiten, immer wieder fehlte die Genauigkeit beim letzten Pass.

Xamax mit Kontern

Auch in der Schlussphase, in der Sanchez mit einer zweiten, harten gelben Karte des Feldes verwiesen wurde, waren es die Gastgeber, die mit gefährlichen Kontern dem Siegtreffer näher kamen. Der eingewechselte Seferovic scheiterte aber ebenso wie Sanchez unmittelbar vor dem Platzverweis. «Wir haben Vertrauen – in die Mannschaft, in den Trainer und in Herrn Tschagajew», sagte der Xamax-Spieler Treand. Gerne würde man sich ihm anschliessen.


http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/s ... 41619.html

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28.10.2011

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Nullnummer in Neuenburg

YB und Xamax trennten sich in einem zerfahrenen Spiel 0:0.

YB stand dem Siegesgoal nie so nahe wie in der Nachspielzeit, als Nuzzolo einen Kopfball Farneruds über die Linie drückte. Da der Linienrichter eine Offsideposition signalisierte, annullierte Schiedsrichter Hänni den Treffer. Es war eine von zwei sehr umstrittenen Entscheidungen in einer hektischen Schlussphase. In der 86. Minute hatte Hänni Victor Sanchez die Gelb-Rote Karte gezeigt, weil er nach einem Unterbruch den Ball weggeschlagen hatte. Victor Muñoz, Xamax’ spanischer Trainer, schüttelte an der Seitenlinie ungläubig den Kopf. Für viel Diskussionsstoff sorgte auch ein Penaltypfiff gegen YB in der 36. Minute nach einem verbissenen Zweikampf zwischen Tréand und Costanzo. Wüthrich knallte den Elfmeter an die Latte.

Xamax vor der Pause besser

YB hätte sich zur Pause nicht beklagen können, wenn es zurückgelegen wäre. Die Berner verloren gegen die aufsässigen und schnellen Neuenburger immer wieder frühzeitig den Ball. Am meisten Mühe hatten sie mit Kalu Uche, der sich dank seiner stupenden Technik und Wendigkeit immer wieder in Abschlussposition brachte. Das Glück von YB war, dass die Schüsse des Nigerianers meistens zu unpräzis waren. Die Xamax-Anhänger unter den nur 3243 Zuschauern entliessen ihre Mannschaft mit einem warmen Applaus in die Pause.

In der zweiten Halbzeit wurden die Gäste ihrer Reputation eher gerecht. Sie kontrollierten den unbequemen Gegner besser, konnten den Ball länger in ihren Reihen halten und schlugen das eine oder andere Mal gefährliche Flanken in den Xamax-Strafraum. Richtig gefährlich wurde es aber nur in Ausnahmefällen, und Goalie Bédénik beendete den Arbeitstag, ohne eine einzige Grosstat zeigen zu müssen.

Gross’ Klage über das Terrain

In der Schlussviertelstunde waren es die aufopfernd kämpfenden Gastgeber, die dem Siegestor eher näher standen. Wüthrich und Sanchez schlitterten an scharf in die Mitte geschlagenen Hereingaben vorbei, Seferovic köpfelte aus wenigen Metern übers Tor. Deshalb überraschte Christian Gross’ Feststellung, seine Mannschaft hätte den Sieg verdient gehabt, da sie mehr für das Spiel gemacht habe. Dass der YB-Trainer den Kunstrasen kritisierte, lag auf der Hand. Die schnelle und seifige Unterlage, die am Ende ihres Lebenszyklus steht, erschwerte ein gepflegtes Kombinationsspiel. Andererseits sollte YB genügend Klasse und Erfahrung haben, um ein Team wie Xamax auf schwierigem Terrain zu kontrollieren. Dass dies nicht gelang, stimmt nachdenklich. Die Berner sind zwar willig, doch vieles wirkt verkrampft.

Geld für die Xamax-Spieler

Gute Nachrichten gestern für die 87 Xamax-Angestellten: Sie erhalten heute die Löhne und Prämien für den September ausbezahlt. Damit ist Xamax der Aufforderung der Swiss Football League nachgekommen. Diese verlangte bis Montag, 31. Oktober, den Nachweis der Bezahlung der Saläre. Andernfalls hätte Xamax wegen Verletzung des Lizenzreglements einen Punktabzug riskiert. Ob Bulat Tschagajew nun tatsächlich Zugang zu seinen angeblich 35 Millionen Franken auf Konten von amerikanischen Banken hat, ist aber nach wie vor nicht sicher. Am kommenden Dienstag oder Mittwoch will der Neuenburger Einzelrichter Sebastien Sandoz über den Konkursantrag eines Gläubigers von Xamax urteilen («Bund» vom 26. 10.).


http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... y/21506995

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