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Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2011, 09:24 
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BSC Young Boys - Grasshoppers Zürich

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Stadion Wankdorf
Sonntag, 23. Oktober 2011
Zeit: 16.00 Uhr

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Webseiten Grasshoppers Zürich:
http://www.gcz.ch
http://www.blauwiis.ch
http://www.gc-zone.ch
http://www.fanprojekt-gcz.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/grasshop ... n_504.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Grasshoppe ... %C3%BCrich
http://www.facebook.com/pages/GCZ/11074040425
http://www.letzigrund.ch
http://www.stades.ch/Letzigrund-nouveau ... 30907.html

Forum Grasshoppers Zürich:
http://www.gczforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche vs. Grasshoppers Zürich:
http://www.football.ch/sfl/777822/de/team.aspx
http://www.transfermarkt.de/de/grasshop ... 18011.html
http://www.football-lineups.com/team/Grasshoppers
http://de.soccerway.com/teams/switzerla ... lub-zurich
http://de.soccerway.com/matches/2011/10 ... ch/1116686
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2015


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2011, 10:28 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 22. Oktober 2011, 11:59 
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Ausblick auf YB - GC

BSC Young Boys - Grasshopper Club Zürich, Sonntag, 23. Oktober 2011, 16:00 Uhr, Stade de Suisse, Bern. - Die Situation beim BSC Young Boys:

Verletzte Spieler:
Freddy Mveng (Fussoperation), Hassan Lingani (Schienbeinbruch).

Einsatz fraglich:
Nassim Ben Khalifa (Prellung Fussgelenk), Christoph Spycher (Rückenprobleme).

Vorverkauf:
Bisher wurden rund 18'000 Tickets (davon 15‘700 Jahreskarten) verkauft.

Bitte mit ÖV anreisen:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.
FARE-Aktion:
Der BSC Young Boys beteiligt sich auch in diesem Jahr - zum achten Mal - an der «FARE Action Week». Wie in den letzten Jahren wird YB anlässlich der Aktionswoche in einem speziellen Trikot antreten (siehe Beilage).
http://www.bscyb.ch/fare

Matchprogramm
PDF-Datei des Matchprogramm YB - GC zum herunterladen: MP YB - GC

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live. Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.
http://www.bscyb.ch/rgs

U21:
Die U21-Mannschaft der Young Boys spielt morgen Samstag um 17:00 Uhr im Stadion Neufeld gegen Malley.
http://www.bscyb.ch/u21

YB-Frauen:
Das nächste Spiel der YB-Frauen findet am Mittwoch, 26. Oktober 2011, um 20:00 Uhr im Neufeld statt. Zu Gast ist Yverdon.
http://www.bscyb.ch/frauen


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 Beitrag Verfasst: Samstag 22. Oktober 2011, 12:13 
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YB mit speziellem Dress

Wie schon in den Vorjahren beteiligen sich die Young Boys auch diese Saison wieder an der Aktion «Fare Action Week». Aus diesem Grund werden die Berner am Sonntag gegen GC (16.00, Stade de Suisse) wieder mit speziellen Trikots mit der Aufschrift «Gegen Gewalt und Rassismus» auflaufen. Die YB-Sponsoren verzichten in diesem Spiel auf den Auftritt auf den Leibchen.

YB hat in der Liga zuletzt viermal in Serie gewonnen. GC hingegen hat seit vier Partien weder gepunktet noch ein Tor geschossen (wenn man die abgebrochene Partie gegen den FCZ nicht berücksichtigt). GC wartet gegen YB in der Meisterschaft seit dem 30. August 2008 auf einen Auswärtssieg.Nicht dabei im YB-Kader sind die verletzten Mveng und Lingani. Fraglich sind ausserdem die Einsätze von Ben Khalifa (Prellung am einen Fussgelenk) und Spycher (Rückenprobleme). Bei GC sind Abrashi, Cabanas, Calla, Smiljanic, Vallori, De Ridder und Hajrovic als verletzt gemeldet.


http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... y/20652745

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 Beitrag Verfasst: Samstag 22. Oktober 2011, 12:16 
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22.10.2011

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Nächste Runde im Konkurrenzkampf

fussball · Wenn YB morgen (16 Uhr) zu Hause gegen GC spielt, hofft Scott Sutter gegen seinen Ex-Klub auf einen Einsatz von Beginn weg. Der Aussenverteidiger muss um seinen Stammplatz kämpfen – zuletzt setzte Trainer Christian Gross auf dieser Position auch Elsad Zverotic ein.

Vor einem Jahr war vieles anders. Am Wochenende durfte sich Scott Sutter seines Einsatzes am Spieltag fast sicher sein, als Stammspieler war er auf der Position des rechten Verteidigers gesetzt, an ihm gab es kein Vorbeikommen. Gerade mal vier Meisterschaftsspiele verpasste Sutter letzte Saison, in der Europa League bestritt er gar alle zwölf Partien. Der kampfstarke und technisch versierte Sutter sorgte auf der rechten Aussenbahn, zusammen mit Flügelspieler David Degen, für viel Unruhe in der gegnerischen Hälfte.

Im Wechselspiel mit Zverotic

Nun, im Oktober 2011, vor dem Training am Freitagnachmittag, wenige Stunden bevor YB morgen gegen GC antritt, muss Sutter sagen: «Ich weiss nicht, ob ich am Sonntag spielen werde.» Für den in London aufgewachsenen Schweizer gibt es bei den Young Boys momentan viele Rollen – unbestrittener Stammspieler ist er aber nicht mehr. Die Bilanz des 25-Jährigen zeigt nach elf Spielen in der Meisterschaft konstante Leistungen bei wechselnder Einsatzzeit. Die ersten drei Spiele setzte Trainer Christian Gross noch auf den spielfreudigen Sutter, beim vierten Auftritt gegen Luzern kam dann erstmals Elsad Zverotic zum Einsatz – beim ersten Wiedersehen mit dessen Ex-Verein. Seither hat Gross fleissig rochiert und viermal Sutter sowie dreimal den ebenso schnellen und spielstarken, aber vielleicht etwas defensiver orientierten Zverotic eingesetzt. «Natürlich möchte ich in jedem Spiel beginnen», sagt Sutter, «aber die Situation spricht ja für das Kader.» Der besonnene Nationalspieler (2 Länderspiele) erachtet die aktuelle YB-Besetzung als die beste seit seiner Ankunft 2009: «Es ist viel Qualität vorhanden, auch auf der Ersatzbank.» Die veränderte Situation erleichtert sich für Sutter durch einen offenen Umgang mit Christian Gross. «Unser Trainer gestaltet den Konkurrenzkampf sehr transparent und angenehm», sagt er und erzählt von Gesprächen mit dem Coach. Als Sutter nach drei Spielen erstmals auf die Bank verwiesen wurde, folgte von Gross umgehend die Erklärung. Er sieht in Sutter einen Verteidiger mit speziell offensiver Ausrichtung: «Er war zu Beginn seiner Karriere zuerst Stürmer und später Mittelfeldspieler, das wirkt sich aus.» Die Vorstösse des energischen, vorwärtsgerichteten Sutter beleben das Spiel nach vorne – genauso, wie sie manchmal Raum für den Gegner bieten. «Im offensiven 3-4-3 oder 3-5-2, das YB letzte Saison zum Teil gespielt hat, war Scott Sutters Rolle eine andere, mehr die eines Mittelfeldspielers», beschreibt der Trainer den aktuellen Lernprozess seines Schützlings. Nun, in der Viererkette, müssten für Sutter wieder defensive Aufgaben Priorität haben, sagt Gross.

Rochade wegen Degen?

Die rechte Seite präsentierte sich bei YB in der letzten Spielzeit tatsächlich ziemlich offensiv, die Achse um Scott Sutter und David Degen wirbelte gehörig. Im System von Vladimir Petkovic, welches dieser stets als «elastisch» pries, hatte jene offensive Ausrichtung noch Platz. Nun, unter Gross, spielt YB «klassischer», traditioneller, und Sutter ist seltener am Aufbau beteiligt. Ist die Kombination Degen/Sutter für Gross’ System zu offensiv? «Das kommt auf den Gegner an», sagt der YB-Trainer, diese Überlegung könne aber durchaus auch Einfluss auf seine Wahl haben.

Bei allen taktischen Überlegungen bleibt das nächste Spiel das wichtigste – für Scott Sutter insofern, als er gegen GC morgen auch auf einige frühere Mannschaftskollegen trifft. Das Wiedersehen mache ihm zwar Freude, meint Sutter, «noch schöner wäre es, wenn ich dazu von Anfang an spielen würde». Aufschluss über die nächste Runde im Konkurrenzkampf gibt auch bei YB nur der Spieltag.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23243382

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 Beitrag Verfasst: Samstag 22. Oktober 2011, 12:21 
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21.10.2011

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Goalietalent Bürki fordert Vorbild Wölfli

YB empfängt am Sonntag GC. Der sportlich und finanziell kriselnde Rekordmeister aus Zürich setzt auf sehr viele junge Spieler. Einer ist U-21-Nationalgoalie Roman Bürki, der viel von YB-Captain Marco Wölfli profitiert hat. Die Rechte des begabten Berners gehören immer noch den Young Boys.

Die Schlagzeilen waren: laut, knallig, übertrieben – und sie waren extrem unterschiedlich. «Weltklasse im Letzigrund», titelte der «Blick» am 21.Juli, als GC sein Saisonstartspiel gegen Lausanne mit Glück und dank eines überragenden Roman Bürki 2:0 gewann. Einen Monat später, am 22.August, lautete die Überschrift im Boulevardblatt: «Sforza stopft Bürki das Maul.» GC-Trainer Ciriaco Sforza hatte erklärt, er dulde es nicht, wenn sein Torhüter auf Mitspieler losgehe.

Roman Bürki ist 20 Jahre jung. Er ist die nächste grosse Schweizer Goaliebegabung, Berner und leihweise in Zürcher Diensten, auf dem Feld impulsiv, brüllend, aggressiv, abseits des Feldes ruhig, überlegt, freundlich, er hat in seiner jungen Karriere viel erlebt – und in dieser Saison ein Wechselbad der Gefühle durchlitten. «So ist Fussball», sagt Bürki, «mal steht man oben, mal unten. Man muss einfach die richtigen Schlüsse aus den Erfahrungen ziehen.» Mentale Arbeit sei wichtig, um die extremen Ausschläge des Geschäfts aushalten zu können.

Zukunft bei YB?

Seit Anfang Jahr ist Bürki an GC ausgeliehen, und das gleich für zweieinhalb Saisons bis Sommer 2013, seine Rechte liegen bis 2015 bei YB. «Uns war es wichtig, dass Bürki Spielpraxis bei einem guten Verein erhält und reifen kann», sagt YB-CEO Ilja Kaenzig. Und Bürki erklärt, er sei glücklich und froh, in der Super League Stammspieler sein zu dürfen: «Für mich passt das, ich bin jetzt mit Herz und Seele ein Zürcher.» Es sind, in breitem Berndeutsch, erstaunliche Worte des YB-Fans, der als Sohn der Münsinger Goalielegende Martin Bürki im Bernbiet aufwuchs und schon als Bub an die YB-Spiele ins Wankdorf ging. Und es sind Worte, die seine professionelle Arbeitsweise unterstreichen. «Natürlich ist es ein grosses Ziel von mir, einmal für YB zu spielen», sagt Bürki, «aber ich schaue von Spiel zu Spiel und nicht zu weit in die Zukunft.»

Die Türen der grossen Fussballwelt jedenfalls stehen dem Talent offen, die nationalen Experten sind sich einig, dass Bürki alle Fähigkeiten besitzt, einmal als Nationaltorhüter zu firmieren. Bürki ist gross (1,87 m), er ist reflexstark und eine starke Persönlichkeit, er ist ein relativ guter Fussballer und ein sehr moderner Torhüter, der mit erst 20 Jahren sogar noch in allen Bereichen Steigerungspotenzial besitzt. Als «grosses Vorbild» bezeichnet Bürki ausgerechnet Marco Wölfli, den Keeper und Captain der Young Boys. «Er hat mir bei YB sehr viel geholfen und immer Ratschläge gegeben», sagt Bürki. «Ich bin beeindruckt von Wölfli, er ist charakterlich, menschlich und fachlich überragend.»

Stark in der U-21-Auswahl

Am Sonntag trifft der einstige YB-Ersatzgoalie Bürki, der früher auch an Thun und Schaffhausen ausgeliehen worden war, mit GC im Stade de Suisse auf YB und sein Freundvorbild Wölfli, das er irgendwann möglicherweise beerben wird. «Ich freue mich auf diese Partie, ich kenne ja viele YB-Spieler gut, mit einigen spiele ich in der U-21-Auswahl zusammen», sagt Bürki. Zum Beispiel mit François Affolter, seinem besten Kollegen bei YB, den er regelmässig zum Essen trifft. Beim letzten U-21-Länderspiel vor zwei Wochen, als die Schweiz in Georgien 1:0 siegte, glänzte Bürki als Torhüter, während Abwehrchef und Captain Affolter das Siegestor mit einem Kopfball erzielte.

Es war ein schöner Ausflug nach Georgien für Bürki und weitere GC-Talente, aber zurück in Zürich waren sie wieder mit dem unfreundlichen sportlichen Zustand bei GC (Rang 9, 10 Spiele, 7 Punkte) konfrontiert. «Es läuft nicht optimal», sagt Bürki, «aber wir haben ein gutes Team und besitzen sicher viel Substanz.»

Selber erschrocken über sich

Mit seinen Leistungen ist Bürki zufrieden. «Nach dem starken Saisonstart überzeugte aber auch ich nicht immer.» Und wenn ein Team so viele Gegentore wie GC erhalte (23 in 10 Spielen), dann sehe der Goalie manchmal schlecht aus. Vermutlich habe ihm zudem die Erfahrung gefehlt, um mit Negativerlebnissen umzugehen. «Auch mich erschreckte es, als ich sah, wie ich mit Kollegen umging», sagt Bürki zu den Szenen, in denen er Mitspieler wie Innocent Emeghara schüttelte oder anschrie. «Ich wollte Verantwortung übernehmen, übertrieb es aber.» Nationalstürmer Emeghara ist nach Lorient verkauft worden, und auch die anderen GC-Spieler müssen keine Angst vor Bürki haben. «Ich habe das analysiert, es wird nicht mehr passieren.»

Knackige Schlagzeilen aber dürfte der Torhüter in den nächsten 15 Jahren noch einige produzieren.


GC in der Krise

Roman Bürkis Zuversicht GC steckt mal wieder in der Krise, sportlich sowieso, aber auch wirtschaftlich. Der Zuschauerschnitt in dieser Saison beträgt knapp 7000, gegen Xamax kamen vor wenigen Wochen bloss – erst noch grosszügig gezählte – 3000 Leute. Und aufgehübscht wird die Bilanz von den 15000 Besuchern im jüngsten Derby gegen den FC Zürich vor bald drei Wochen. Diese Partie ist in unschöner Erinnerung, weil es zu wüsten Ausschreitungen chaotischer Fans kam – und zum Spielabbruch. «Diese Begegnung ist bei uns Spielern kein grosses Thema mehr», sagt Roman Bürki. Der GC-Goalie meint, seine Mitspieler und er hätten den Sieg verdient. «Wir führten kurz vor Spielende 2:1. Es wäre sehr schade, wenn uns diese Punkte weggenommen würden.»

Nach oben orientieren wollten sich die Grasshoppers nach starker Rückrunde im Frühling eigentlich, die Realität aber lautet: Abstiegskampf! «Wir sind jedoch nicht am Boden. Die Stimmung bei uns ist gut, wir sehen ja jeden Tag im Training, wie viel Potenzial im Team steckt», sagt Bürki. «Wir haben aber viele junge Spieler, das ist in einer solchen Situation nicht immer einfach.» Das schier unfassbare Verletzungspech ist zudem in dieser Saison erneut ein treuer GC-Begleiter, und weil es auch finanziell mal wieder düster aussieht, muss man sich um die Zukunft des Schweizer Rekordmeisters (27 Meistertitel) ein wenig sorgen. In den Nachwuchs investiert der Verein zwar weiter viel Geld, aber es mangelt an Möglichkeiten, die erste Mannschaft sinnvoll zu verstärken. «Es ist sehr schade, muss der Klub immer die besten Kräfte wie zuletzt Stürmer Innocent Emeghara verkaufen», sagt Bürki. «Aber das darf uns nicht interessieren, wir können es ja nicht ändern. So rückt halt das nächste Talent nach und bekommt eine Chance. Ich habe jedenfalls keine Angst um uns.»

Äusserst prominent besetzt ist bei GC ja die Führungsriege. Trainer ist Ciriaco Sforza, als Teilzeitberater amtiert mit Alain Sutter ein weiterer ehemaliger, langjähriger Nationalspieler – und seit kurzem trainiert der frühere Schweizer Captain Johann Vogel, im Verein als Nachwuchstrainer tätig, wieder als Helfer für die Talente mit. Das ist eine interessante Konstellation, das Verhältnis der Alphafiguren Sforza, Sutter und Vogel war zu aktiver Zeit ja eher nicht unbelastet. Vogel bestritt fast drei Jahre kein Pflichtspiel mehr, er ist längst zurückgetreten, doch möglicherweise hilft der 34-Jährige bei GC noch einmal aus. «Wir wissen auch nicht, ob er für uns Partien bestreiten wird», sagt Bürki. «Doch seine Klasse ist noch vorhanden, seine Ruhe am Ball und seine Übersicht sind beeindruckend. Er hat ja nicht einfach so bei Eindhoven und Milan gespielt.»

Es wäre jedoch beinahe schon zynisch, wenn ausgerechnet ein 2009 zurückgetretener Fussballveteran wie Vogel der talentierten GC-Jungschar mithelfen würde, aus dem Tabellenkeller der Liga zu fliegen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21740730

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Oktober 2011, 12:16 
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---------------Wölfli----------------

Sutter----Nef----Veskovac-----Spycher

Degen--Silberbauer--Farnerud---Nuzzolo

------Ben Khalifa----Mayuka----------


BSCYB - Grasshoppers 2:0

BSCYB: Farnerud, Mayuka
Grasshoppers: -

Zuschauer: 20'500


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 Beitrag Verfasst: Montag 24. Oktober 2011, 16:21 
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NZZ, 23.10.2011

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Riesenüberraschung im Berner Stade de Suisse

Schlusslicht GC schlägt die Young Boys

Orhan Mustafi hat die Grasshoppers im Stade de Suisse zum überraschenden 1:0-Erfolg über die Young Boys geschossen. Bern wollte mit dem eigentlich budgetierten Heimsieg zu Leader Luzern aufschliessen. Doch daraus wurde nichts.

Zu Gast im Stade de Suisse war ein Gegner, der in den letzten vier Partien ohne Punktgewinn und Torerfolg geblieben war, wenn man das abgebrochene Zürcher Derby ausschliesst. Den letzten Vollerfolg in Bern hatten die Zürcher kaum noch in Erinnerung, er lag über drei Jahre zurück.

Die Berner, zuletzt viermal zuhause in Folge siegreich, waren denn auch das überlegene Team, doch Torchancen vermochten sie sich nicht viele herauszuarbeiten. GC kämpfte aufopfernd um jeden Ball und vermochte die zahlreichen verletzungsbedingten Ausfälle zu kompensieren. Der einzige Treffer dieser schwachen Partie fiel in der 64. Minute nach einem schönen Steilpass von Toko auf Sturmspitze Orhan Mustafi, der sich gegen drei Berner Abwehrspieler durchsetzen und den Ball am herausstürzenden Marco Wölfli in die lange Ecke spitzeln konnte.

Die wütenden Angriffe der Berner nach diesem überraschenden Gegentreffer brachten nichts mehr ein, obwohl es vor dem GC-Tor zu zahlreichen heissen Szenen gekommen war. GC schob sich mit dem erst dritten Saisonsieg wieder an Lausanne-Sport vorbei und ist nun punktgleich mit Stadtrivale FCZ Neunter.

Das Telegramm:

Young Boys - Grasshoppers 0:1 (0:0)

Stade de Suisse. - 21'135 Zuschauer. - SR Carrel. - Tor: 64. Mustafi (Steilpass Toko) 0:1.

Young Boys: Wölfli; Zverotic (77. Sutter), Nef, Veskovac, Spycher; Degen, Silberbauer, Farnerud, Nuzzolo (65. Raimondi); Costanzo (68. Schneuwly); Mayuka.

Grasshoppers: Bürki; Menezes, Lang, La Rocca, Bertucci; Simijonovic; Feltscher, Toko, Brahimi, Zuber; Mustafi.

Bemerkungen: YB ohne Ben Khalifa, Mveng, Lingani (alle verletzt), Doubai und Dudar (beide überzählig). GC ohne Abrashi, Cabanas, Callà, Pavlovic, Smiljanic, Vallori (alle verletzt), Hajrovic und De Ridder (beide in U21). Verwarnungen: 61. Zuber (Foul), 67. Mayuka (Schwalbe), 80. Menezes (Reklamieren).


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 96371.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 24. Oktober 2011, 16:22 
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23.10.2011

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YB stolpert über GC - Luzern bleibt Leader

Die Young Boys haben gegen GC trotz spielerischer Dominanz eine überraschende 0:1-Heimniederlage kassiert und den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Für die Grasshoppers war es der erste Sieg nach 4 Niederlagen und der erste in Bern seit August 2008.

Vor der Partie zwischen YB und GC hatten die Hauptstädter alle Vorteile auf ihrer Seite: Die Young Boys haben in der Meisterschaft zuletzt vier Siege aneinandergereiht und dabei 4 Tore erzielt - bei einem Erfolg hätte die Tabellenspitze gerufen.

Gegenteilig die Bilanz beim Gegner: Schlusslicht GC verlor die letzten vier Meisterschaftspartien allesamt und erzielte dabei – das abgebrochene Derby gegen den FCZ ausgenommen - keinen einzigen Treffer.

Mustafi mit dem goldenen Treffer

Doch trotz der Berner Erfolgsserie mussten die Zuschauer lange warten, bis sie offensive Aktionen zu sehen bekamen – und diese dürften der Mehrheit der über 21‘000 Personen im Stade de Suisse nicht gefallen haben.

Nach einer guten Stunde und einem schön herausgespielten Konter schoss Orhan Mustafi seine Grasshoppers mit 1:0 in Führung. Der 21-Jährige liess die YB-Abwehr stehen und bezwang Marco Wölfi mit einem Flachschuss in die weite Ecke. Der Treffer war für den Gastgeber besonders ärgerlich, da es die erste veritable Zürcher Chance war.

YB am Drücker, aber ohne Erfolg

Zuvor hatten beide Mannschaften nicht mit offensiver Kreativität geglänzt. Die Young Boys dominierten, doch sie verstanden es nicht, die Überlegenheit in Tore umzumünzen. Auch nach dem 0:1 blieb das Team von Trainer Christian Gross gefährlicher. Nach 78 Minuten verpasste Marco Schneuwly den Ausgleich nur knapp. In der Folge spielte YB richtiggehendes Powerplay, doch die GC-Mauer hielt vor allem dank Keeper Roman Bürki dicht.

YB rutscht auf Platz 4 ab

Damit hat GC die Rote Laterne wieder an Lausanne abgegeben, das am Samstag gegen Thun mit 1:0 gewonnen hatte. Derweil konnte YB nicht von Luzerns Ausrutscher gegen Xamax (1:2) profitieren. Die Innerschweizer bleiben damit auch nach der 12. Runde an der Spitze der Super League, während die Berner aufgrund der Siege von Sion und Basel auf Rang 4 abrutschten.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... ibt-Leader

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 Beitrag Verfasst: Montag 24. Oktober 2011, 16:24 
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24.10.2011

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YB ohne Plan gegen Zürcher «U-21-Auswahl»

Die Young Boys erleiden einen herben Rückschlag und kassieren gegen Schlusslicht GC eine Heimniederlage. Die Berner konnten sich gegen die ultradefensiven Zürcher kaum Chancen erarbeiten.

Wer wollte es den Young Boys verargen, dass sie den Match gegen GC mit breiter Brust in Angriff nahmen. Immerhin hatten sie die letzten vier Super-League-Begeg­nungen gewonnen und sich Leader Luzern bis auf drei Punkte genähert. Und da der gestrige Gegner im Meisterschaftsbetrieb seit dem 23. August kein Erfolgserlebnis mehr hatte, schien der Gedanke, erstmals in dieser Saison die Spitzenposition zu erobern, nicht abwegig. Hierzu war ein 2:0-Sieg gefordert.

Bald einmal zeigte sich, dass die Grasshoppers nicht bereit waren, den Gastgebern irgendwelche Geschenke zu machen. Die verstärkte U-21-Auswahl (acht Akteure der Anfangsformation mit Jahrgang 1990 und jünger) versammelte sich zumeist mit neun Mann in der eigenen Platzhälfte und versperrte die Wege zum eigenen Tor. Sie machte das mit so viel Geschick und Eifer, dass ihr Torhüter Roman Bürki kaum einmal einzugreifen brauchte. Es lief bereits die Schlussviertelstunde, als der einstige YB-Junior nach einem Schneuwly-Schuss die erste wirklich gute Parade zeigen musste.

Wirkungslosigkeit allenthalben

Das sagt viel aus über die offensive Harmlosigkeit der Platzherren an diesem frostigen Nachmittag. Ihr Kombinationsspiel war fehlerhaft, und es fehlte ihm auch eine Prise Genialität. Selbst Spielmacher Alexander Farnerud, der noch am ehesten zu Aussergewöhnlichem fähig ist, schrumpfte zum Durchschnittskicker. Michael Silberbauer, sein Mitstreiter im zentralen Mittelfeld, konnte ein weiteres Mal nicht verbergen, dass ihm das Kreative nicht im Blut liegt. David Degen deutete anfangs sein Potenzial an, baute später aber in starkem Mass ab. Auf der anderen Mittelfeld-Aussenbahn blieb Raphaël Nuzzolo fast wirkungslos.

Es erstaunte nicht, dass Trainer Christian Gross in der Rückschau vorab die mangelnde Präsenz seiner Mittelfeldspieler kritisierte. Sie seien zu wenig entschlossen in den gegnerischen Strafraum gegangen und hätten dort nicht furchtlos den Abschluss gesucht. Dabei wird er auch an Moreno Costanzo gedacht haben, den er als zweite Sturmspitze neben Emmanuel Mayuka nominiert hatte. Wieso der Coach bis nach dem 0:1 durch Mustafi (64.) an dieser personellen Massnahme festhielt, war schwer nachvollziehbar.

YB ist noch kein Spitzenteam

Erst als es YB mit der Brechstange versuchte und Marco Schneuwly den glücklos kämpfenden Mayuka an vorderster Reihe unterstützte, kam es im GC-Strafraum zu mehreren heissen Situationen. Doch nun, da die Berner endlich leidenschaftlicher den Torerfolg suchten, fehlte ihnen bei zwei Schüssen von Mayuka das Glück. Vielleicht seien sie zu wenig tüchtig gewesen, um das Glück auf ihre Seite zu zwingen, sinnierte Marco Wölfli auf dem Weg in die Kabine. Der Goalie hatte einen frustrierenden Arbeitstag hinter sich. In den 94 Spielminuten flogen genau drei Bälle auf sein Tor: Der erste flog ins Aussennetz, der zweite landete im Netz, den dritten konnte er abwehren.

YB verpasste gestern nicht nur den Sprung an den Kopf der Tabelle, sondern weist auch wieder eine negative Heimspielbilanz auf. Gegen GC resultierte im siebten Auftritt bereits die dritte Niederlage. Auffällig bei allen Verlustgängen ist, dass sie gegen Gegner passierten, die tief verteidigten und ihr Heil im Kontern suchten. Sie müssten auch gegen destruktiv spielende Equipen Mittel und Wege zum Torerfolg finden, sagte Christoph Spycher. Solange es YB nicht gelingt, diese Vorgaben umzusetzen, darf es nicht den Anspruch erheben, ein Spitzenteam zu sein.


http://www.derbund.ch/sport/axpo_super_ ... y/27322829

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