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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 14. Oktober 2011, 14:02 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Ausblick auf Freienbach - YBFC Freienbach - BSC Young Boys, Sonntag, 16. Oktober 2011, 14:30 Uhr, Chrummen, Freienbach. YB-Trainer Christian Gross, der Freienbach am letzten Sonntag in der interregionalen 2.-Liga-Meisterschaft beim 5:1-Heimsieg gegen Chur beobachtet hat, sagt, er erwarte ein Spiel in einer typischen Cup-Atmosphäre. «Freienbach hat gegen Chur sehr effizient gespielt und ist für eine interregionale 2.-Liga-Mannschaft ein spielstarkes Team. Aber wir wollen uns keine Blösse geben und hochkonzentriert ans Werk gehen.» Die Situation beim BSC Young Boys: Verletzte Spieler: Freddy Mveng (Fussoperation), Hassan Lingani (Schienbeinbruch). Einsatz fraglich: Michael Silberbauer (Zehenprellung). Radio: Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.
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shalako
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Verfasst: Samstag 15. Oktober 2011, 07:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.10.2011  Zitat: Die Young Boys spielen im Kanton Schwyz
Ausserplanmässig gastieren am Sonntag auf dem Sportplatz Chrummen in Freienbach Spieler der Axpo Super League. Der FC Freienbach empfängt im 1/16-Final des Schweizer Cups die Young Boys. Fussball. - Für die Young Boys ist es keine Reise ins Unbekannte. Diverse Spieler kennen den Sportplatz Chrummen in Freienbach gut. Seit geraumer Zeit bereitet sich die Schweizer Nationalmannschaft jeweils in der Ausserschwyzer Gemeinde auf kommende Aufgaben vor. Marco Wölfli und David Degen gastierten zuletzt vor den EM-Qualifikationspartien in Wales und gegen Bulgarien auf der Sportanlage des interregionalen Zweitligisten.
Oertig wohnt hier
Noch besser als Degen und Wölfli kennt Benno Oertig die Gemeinde Freienbach. Der Verwaltungsratspräsident der Young Boys lebt dort, wobei dafür weniger der Sportplatz als die Sicht auf den Zürichsee und der tiefe Steuerfuss ausschlaggebend sein dürften. Es ist ein angenehmes Auswärtsspiel für die Berner, die wissen, dass sie einen exzellenten Platz und eine ideale Unterkunft vorfinden werden.
Seriöse Vorbereitung
Bereits heute Samstag reist die Mannschaft nach Feusisberg, der Nachbargemeinde von Freienbach, wo sie im Panorama Hotel nächtigt, dort, wo jeweils auch die Nationalmannschaft ihre Zimmer bezieht. Trainer Christian Gross nimmt die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter. Der Trainer beobachtete den FC Freienbach am letzten Sonntag beim 5:1 gegen Chur 97. Bereits 1993 traf der Zürcher mit den Grasshoppers im Cup auf den morgigen Gegner. Giovane Elber und Massimo Lombardo schossen die Tore zum 2:0-Erfolg gegen den damaligen Erstligisten.
«Ein kleines Plus»
In den Neunzigerjahren traf der FC Freienbach im Cup zweimal auf die Grasshoppers (1993 und 1999) und einmal auf den FC Sion (1995). Nun freut sich Präsident Benjamin Fuchs auf ein weiteres Klubhighlight: «Es soll ein grosses Sportfest werden.» Die Vorbereitung auf den Event war aufwendig. Das Sicherheitskonzept musste erarbeitet werden. Zwei zusätzliche Tribünen, Toiletten und Verpflegungsstände wurden errichtet. 3000 bis 4000 Zuschauer erwartet Fuchs am Sonntag.
Kleiner Gewinn
«Es wird ein kleines Plus herausspringen», spricht Fuchs den finanziellen Aspekt an. 7500 Franken erhielt der Klub schon mal für den Vorstoss in die 1/16-Finals. Einen noch grösseren Check bescherte dem FC Freienbach zuletzt der Gewinn der nationalen Fairplay-Wertung. Am 21. Oktober wird der Verein dafür im Stade de Suisse geehrt und darf 10 000 Franken entgegennehmen. Es sind aufregende Wochen für Fuchs, der erst seit September im Amt ist. «Ich hatte in dieser Woche schon einiges zu tun und habe auch mit vielen Journalisten geredet», berichtet der gebürtige Ostschweizer. Am Sonntag werden rund 30 Medienleute und zwei Fernsehsender erwartet. (sda) http://www.bote.ch/page/newsticker/index.cfm?id=85844
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2011, 00:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.10.2011  Zitat: YB erfüllt souverän die Pflicht
YB feiert einen problemlosen 4:0-Sieg im Schweizer Cup in Freienbach, trotz vielen leichtfertig vergebenen Möglichkeiten. Im Achtelfinal treffen die Berner nun auf Winterthur.
Die Spannung auf dem Sportplatz Chrummen dauerte lediglich 2 Minuten und 41 Sekunden. Da traf YB-Regisseur Alexander Farnerud nach Vorarbeit von Moreno Costanzo und David Degen mit einer perfekten Direktabnahme zum 1:0. «Es war das Worst-Case-Szenario», sagte nach dem Spiel Jakob Turgut, der Trainer des Vertreters aus der 2. Liga Interregional. «Wir hatten uns vorgenommen, möglichst lange die Null zu halten.» Und als Emmanuel Mayuka nach 19 Minuten vor 3250 Zuschauern den zweiten Berner Treffer erzielte, war klar, dass Freienbach die Young Boys nicht in Bedrängnis bringen konnte.
So wurde das Cupspiel in Freienbach am Zürichsee für die Berner ein Betriebsausflug. Und am Abend, beim gemeinsamen Nachtessen in Pfäffikon, bekamen die Young Boys auch ihren nächsten Cup-Gegner serviert, den FC Winterthur, 13. in der Tabelle der Challenge League. Die Partie auf der Winterthurer Schützenwiese findet am 26. oder 27. November statt.
Mayuka: 2 Tore und viele Chancen
YB-Trainer Christian Gross lobte nach dem problemlosen 4:0-Sieg seine Mannschaft für den soliden Auftritt. Vor allen in der ersten Halbzeit liessen die Berner nur ganz wenig zu. Und das frühe Tor von Farnerud raubte den Schwyzern alle Hoffnungen, die Young Boys nervös machen zu können und auf die eigene Chance zu lauern.
Torschütze Farnerud war auch bei Standardsituation erneut effizient, er bereitete mit einer Freistossflanke das 3:0 durch Nef vor, der auch gegen Freienbach seine Kopfballstärke unter Beweis stellte.Gross wies hinterher nochmals auf die «seriöse Vorbereitung» hin. Er hatte angeordnet, dass bereits am Samstag angereist wird, die Young Boys übernachteten in Feusisberg im Panorama-Hotel, dort wo jeweils die Nationalmannschaft vor Länderspielen logiert. Das Einzige, was Gross am Auftritt seines Teams bemängelte, war die schlechte Chancenauswertung. Es war geradezu abenteuerlich, wie leichtfertig die Berner mit ihren Möglichkeiten umgingen. Besonders Mayuka hatte trotz seiner Doublette keinen sehr glücklichen Nachmittag, der Sambier alleine hätte vier, fünf Tore erzielen können. Als er in der 71. den stark spielenden Goalie Carlo Marty bereits ausgespielt hatte, rettete ein Freienbacher vor der Torlinie. Und in der 90. Minute, als der Sambier wieder alleine vor dem Tor auftauchte, lenkte Marty den Ball an den Pfosten. Aber auch Degen, Doubai, die eingewechselten Schneuwly und Nuzzolo vergaben beste Möglichkeiten, das Resultat hätte gemessen an den Torchancen 12:1 lauten können.
Benito weiterhin ungeschlagen
Für die spektakulärste Aktion der Freienbacher sorgte José Meier in der 69. Minute mit einem Freistoss aus über 30 Metern: Der Ball prallte an die Lattenoberkante, doch Goalie Ivan Benito schien mit seinen Fäusten bereit zu sein. Er ersetzte im zweiten Cupspiel erneut die Nummer 1 Marco Wölfli. Benito wechselte im vergangenen Winter von GC zu YB und hat in vier Wettbewerbsspielen für die Berner noch kein Tor zugelassen (3:0 gegen GC in der Meisterschaft, 0:0 in der Europa League in Braga, 8:0 im Schweizer Cup gegen Domdidier.) In Freienbach war Benito indes kaum gefordert, er erlebte dank den konzentriert zu Werke gehenden Teamkollegen einen ruhigen Nachmittag. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/31173985
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2011, 00:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.10.2011  Zitat: Freie Fahrt für YB in Freienbach
Die Young Boys siegen beim interregionalen Zweitligisten Freienbach 4:0. Die Cupbegegnung endete in einem Sparring für die YB-Stürmer, die sich aber wenig effizient zeigten.
Knaller gab es nur vor dem Spiel. Die Feierabendfussballer von Freienbach und die Profis der Young Boys betraten um 14.30 Uhr den Sportplatz Chrummen durch ein peitschenknallendes und glockenschwingendes Spalier. Die Stimmung war gut, der Applaus tosend, doch für die meisten der 3250 Zuschauer war damit der Höhepunkt vorbei, bevor überhaupt der erste Pass gespielt worden war. YB, mit wenigen Abstrichen in Bestbesetzung angetreten, lief nie Gefahr, am Zürichsee abzutauchen. Nach etwas mehr als zwei Minuten traf Alexander Farnerud bereits per Direktabnahme, Emmanuel Mayuka erhöhte auf 2:0 (19.), Nef mit einem Kopfball auf 3:0 (28.) und kurz nach der Pause stand es nach einem weiteren Tor durch Mayuka 4:0.
Die Vorzüge im Kleinstadion
Die Hoffnung schwand also früh bei den Freienbachern. Dafür blieb nach der frühen Entscheidung Zeit, die Vorzüge eines Cupspiels im Kleinstadion zu geniessen. Etwa: Fleisch und Bier beziehen bei den bestens bekannten Klubmitgliedern aus dem Dorf. Oder: Mit dem YB-Verwaltungsrat und prominenten Ortsansässigen Benno Oertig einen Schwatz halten, da die VIP-Tribüne auch der Zuschauerrang war. Und: ein Autogramm erhaschen, als sich die YB-Profis auf dem Weg zur Garderobe und später zum Teambus geduldig dem Ansturm stellten.
Bei der sportlichen Analyse gab es wenig zu diskutieren. YB-Coach Christian Gross hob noch einmal die seriöse Vorbereitung (die Mannschaft hatte im nahegelegenen Feusisberg übernachtet) hervor und sprach von einer «früh entschiedenen Partie», einem «schönen ersten Tor» und einer «in der Folge ungenügenden Chancenauswertung». Von der anderen Trainerbank aus hatte Freienbachs Jakob Turgut eine «grosse Differenz» zwischen den beiden Teams gesehen, «doch es spricht ja für den Schweizer Fussball, sind die Unterschiede so gross». Überraschende Vorstösse von Amateurmannschaften sind im Schweizer Cup seltener geworden. Gross stellt diesbezüglich fest, «dass die Trainer einen Unterklassigen halt kaum noch unterschätzen».
Die Chancen nach der Pause
Damit sprach er auch von sich selbst. Mit der frühen Anreise und der Nomination fast sämtlicher Stammspieler hatte er dem Gegner die volle Aufmerksamkeit geschenkt. Einzig Scott Sutter ging nicht bei vollen Kräften ins Spiel: «Ich bin etwas erkältet und hätte eigentlich schon vor dem Spiel merken sollen, dass ich nicht zu hundert Prozent einsatzfähig bin.» Der Verteidiger wurde zur Pause durch François Affolter ersetzt, Raphael Nuzzolo und Marco Schneuwly kamen ebenfalls zum Zug. Zusammen mit Mayuka vergab Schneuwly in der zweiten Halbzeit Chance um Chance: Mal ging ein Versuch knapp vorbei, mal an den Pfosten, meistens aber parierte der sehr starke Torhüter Carlo Marty, der sich als eindeutig bester Mann der unterlegenen Amateure erwies, die ungenügenden Abschlüsse der YB-Stürmer.
YB genoss in Freienbach also vornehmlich freie Fahrt, der Klassenkampf war ungleich, auch wenn der Sieg für die Young Boys eindeutig zu tief ausfiel. Trotz den von Gross konstatierten Mängeln, zog YB ohne Mühe in die nächste Runde ein, «alles in allem war das doch ein vernünftiger Auftritt». Für den Achtelfinal Ende November müssen die Berner dann zum FC Winterthur. Vorab tritt YB aber am Sonntag in der Meisterschaft gegen GC an, nach zuletzt vier Siegen en suite gilt es, die Tendenz zu bestätigen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14031778
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. Oktober 2011, 16:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.10.2011  Zitat: «Ich bin stolz auf mein Team»
Fussball. Ein Bein konnte Freienbach den Young Boys zwar nicht stellen – der Super-League-Klub gewann die Cup-Partie gegen den Unterklassigen (2. Liga inter) 4:0. Dennoch fällt das Fazit von FCF-Trainer Jakob Turgut positiv aus.
Interview: Silvano Umberg Im Vorfeld der Cup-Partie gegen YB sprachen Sie von einem grossen Ereignis, das ansteht. Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?
Jakob Turgut: Ja, absolut. Es war ein genialer Tag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Das Wetter stimmte, die Zuschauerkulisse war toll, und über die gesamten 90 Minuten gesehen, haben wir eine gute Leistung gezeigt. Ich bin stolz auf mein Team.
Was bleibt Ihnen ganz speziell in Erinnerung?
Sicher die Begegnung mit Christian Gross (Trainer der Young Boys, Red.). Wir haben uns vor und vor allem nach dem Spiel ausgetauscht.
Was hat er zu Ihnen gesagt?
Er lobte unsere Truppe. Die Mannschaft habe gut funktioniert und dürfe sich in naher Zukunft sicher Hoffnungen machen, um den Aufstieg mitspielen zu können.
Und was sagten Sie zu ihm?
Zuerst gratulierte ich ihm natürlich zum Weiterkommen. Dann sagte ich, dass YB das Spiel ruhig etwas länger hätte spannend lassen dürfen (lacht). Zudem versuchte ich noch etwas Werbung für Freienbach zu machen. Ich sagte, dass es schön wäre, wieder einmal gegen sein Team spielen zu können, wenn nicht im Cup, dann vielleicht in einem Freundschaftsspiel.
Sie sprechen es an. Sie wollten mit Ihrem Team den «Grossen» ärgern und möglichst lange keinen Gegentreffer einstecken. Dies ist nicht wirklich gelungen (0:1 in der 3. Minute).
Ja, wir hatten unsere Ziele. Dazu gehörte, lange das 0:0 zu halten und die sich bietenden Chancen zu nutzen. Dies ist uns nicht gelungen. Vielleicht hatten wir zu Beginn etwas zu viel Respekt. Zudem waren wir natürlich etwas nervös. YB begann sehr gut, betrieb ein aggressives Forechecking und hat uns so etwas überrannt. Dennoch muss ich meinen Spielern ein grosses Kompliment aussprechen. Andere Teams haben auch schon ein «Stängeli» kassiert nach einem solch frühen Rückstand, weil die Luft draussen war. Wir haben reagiert, uns nach der Pause besser auf den Gegner eingestellt und versucht, den Ball nicht einfach nach vorne zu dreschen, sondern einen gepflegten Spielaufbau zu betreiben. Darauf dürfen wir stolz sein, dafür hätten wir den Ehrentreffer verdient gehabt.
Wie beurteilen Sie den Niveauunterschied zwischen 2. Liga interregional und Super League? Wo liegen die grössten Differenzen?
Der grösste Unterschied liegt in der Physis. Die Super-League Profis sind schneller und sprungkräftiger. Sie waren uns immer einen Schritt voraus. Interessant zu beobachten war auch ihr Zweikampfverhalten. Da sind sie schlitzohriger.
Wie äusserte sich dies?
Sie geben dem Kontrahenten zu Beginn, solange der Schiedsrichter noch nicht auf der Höhe ist, oft einen kleinen Schubser. So gerät der Gegenspieler aus dem Gleichgewicht und ist dadurch im Hintertreffen. Weiter sind die Profis in allen Spielsituationen etwas agiler und konzentrierter. Technisch war der Unterschied dagegen nicht allzu gross.
Und taktisch?
Diesbezüglich merkt man, dass alle Spieler bestens geschult sind. Alle Aktionen haben Hand und Fuss. Die Handschrift von Christian Gross ist klar erkennbar.
Inwiefern können Sie und Ihre Spieler vom Cup-Match für künftige Aufgaben profitieren?
Grundsätzlich kann man in jedem Spiel etwas lernen. Was wir diesmal speziell herauspicken können, ist die Antizipation. Man muss versuchen, vorauszudenken. Dann ist man schneller. Zudem wurde den Spielern wieder einmal aufgezeigt, dass man vom Anpfiff bis zum Schlusspfiff konzentriert sein muss.
Im Nachhinein betrachtet: Gibt es etwas, das Sie anders machen würden?
Nein, wir haben einen guten Job gemacht. Wir sind mit der bestmöglichen Aufstellung und der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen. Aber das frühe 0:1 war natürlich ein Knackpunkt. Leid tut mir, dass sich unser Stammverteidiger Enlirat Hoxhaj am Freitag im Training eine Zerrung zugezogen hat und ich ihn deshalb nicht aufstellen konnte. Er hätte so gerne gespielt.
Wegen des Cup-Spiels standen Sie und Ihr Team in den letzten Tagen im nationalen Fokus, erlebten ein Highlight. Morgen geht der Ligaalltag weiter mit der Partie in Altstätten. Wird es schwierig, den Fokus wieder auf die Meisterschaft zu richten?
Der mentale Bereich, sprich die Motivation, sollte nicht das Problem sein – es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns, da wir mit einem Sieg den Anschluss ans Spitzentrio schaffen können. Aber physisch hat uns die Cup-Partie sehr viel abverlangt. Nach dem Schlusspfiff waren meine Spieler platt. Umso wichtiger ist es, dass ich heute Abend (gestern Montag, Red.) ein gutes Regenerationstraining abhalte. Wie schwierig die Aufgabe wird, mussten wir nach der dritten Cup-Vorrunde erfahren (2:1 bei den Black Stars, Red.). Da gingen wir im nächsten Meisterschaftsspiel in Widnau mit 0:3 unter, obwohl die Erholungszeit damals einen Tag länger dauerte. Dies darf uns kein zweites Mal passieren.
Gestern standen Sie erstmals nach den Herbstferien wieder im Schulzimmer. Wurden Sie auf das Cup-Spiel angesprochen?
Ja, oft. Von den eigenen Schülern, auf dem Pausenplatz und auch von Kollegen. Viele waren vor Ort. Alle hatten Freude, genossen das tolle Fussballfest. Dies galt auch für die Zuschauer. Der FC Freienbach machte gute Werbung in eigener Sache.
«Die Profis waren schneller, sprungkräftiger und schlitzohriger in den Zweikämpfen.»
_________________ For Ever
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