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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. August 2011, 23:27 
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Gibt es denn wieder einen Live-Stream im Internet?
Oder kann mir jemand sagen,wo ich nach nem Live-Stream suchen kann,auf welchen Seiten?
Bin aus Deutschland,und kann die Spiele leider nur im Internet verfolgen.
Vielen dank schonmal....


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. August 2011, 07:31 
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YB will in Westerlo eine Blamage vermeiden

Als klarer Favorit tritt YB heute in Westerlo zum Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Europa League an. «Ein Ausscheiden wäre ein Desaster», sagt YB-CEO Ilja Kaenzig.

Die Berner Annäherung gestern war relativ beschwerlich. Um 7 Uhr besammelten sich die YB-Fussballer am Mittwoch im Stade de Suisse zum gemeinsamen Frühstück, erst gegen 15.30 Uhr trafen sie in ihrem Hotel in Kasterlee ein. Die Unterkunft ist ebenso tief in der belgischen Provinz gelegen wie das Stadion in Westerlo, wo die Young Boys heute zum Rückspiel der 3.Qualifikationsrunde zur Europa League antreten. «Es wäre sehr bitter, würden wir hier in der Prärie ausscheiden», sagt Ilja Kaenzig, «zumal wir im Hinspiel mit dem 3:1-Sieg eine gute Basis gelegt haben.» Der YB-CEO bedauert, dass die Anreise so lange dauerte. «Wir standen auf der Autobahn in der Nähe Antwerpens nach einem Unfall lange im Stau.»

Kein Charterflug nach Brüssel

Aus Kostengründen verzichtete YB diesmal auf einen Charterflug ab Belp, der rund 40'000 Franken gekostet hätte. «Jetzt haben wir für die Flüge nur rund die Hälfte bezahlt», erklärt Kaenzig. «Charterflüge machen für mich eigentlich nur Sinn, wenn es keinen direkten Linienflug von Zürich, Genf oder Basel aus gibt. In den letzten Jahren gaben wir Hunderttausende von Franken für Charterflüge aus, das sind zu hohe und vermeidbare Kosten.»

Gestern flog die YB-Delegation ab Genf nach Brüssel, und das Ziel der Mission in Belgien ist klar: problemlos eine Runde weiterkommen. «Westerlo ist ein kleiner Verein, den man mit dem FC Aarau vergleichen kann», sagt Kaenzig. «Zudem hat die Saison in Belgien erst begonnen. Wir sind klarer Favorit.» Die Vertreter Westerlos hätten letzte Woche über die Dimensionen im Stade de Suisse gestaunt, sagt Kaenzig. «Der Klub hat ein Budget von rund 7 Millionen Franken und ist stolz, wenn er am Europacup teilnehmen darf. Wir haben natürlich andere Ambitionen.»

Auch wirtschaftlich wichtig

Und so sagt Ilja Kaenzig im Gespräch über den YB-Auftritt in Westerlo, ein frühes Ausscheiden wäre ein «sportliches und finanzielles Desaster». Rund 7 Millionen Franken nahmen die Young Boys letzte Saison in den zahlreichen Europacuppartien ein. Das ist viel Geld – und würde auch in dieser Spielzeit helfen, den Verlust zu minimieren. «Wir sind auf Erträge aus internationalen Begegnungen angewiesen», sagt Kaenzig. «Und klar ist, dass ein erneuter Vorstoss in die Gruppenphase der Europa League wirtschaftlich reizvoll wäre.»

In den letzten Wochen war es ja relativ ruhig um Ilja Kaenzig, andere wie Trainer Christian Gross oder Stade-de-Suisse-Verwaltungsratspräsident Benno Oertig (der im YB-Tross in Westerlo dabei ist) bestimmten die Schlagzeilen. Kaenzig stört das überhaupt nicht. «Wenn ich in den Medien nicht oft vorkomme, bedeutet das ja auch, dass es bei uns läuft.» Und stressig sei die Arbeit zuletzt allemal gewesen, es habe in vielen Bereichen grosse Veränderungen gegeben. «Das muss sich zuerst alles einspielen. Ich bin deshalb froh, sind wir solid gestartet», sagt Kaenzig. 5 Punkte aus 3 Super-League-Spielen seien keine überragende Ausbeute, findet er. «Aber das Glas ist halb voll und nicht halb leer. Ich glaube, wir können erfolgreich sein. Ich spüre, wie uns Vertrauen entgegengebracht wird.»

Auslosung bereits morgen

Heute steht für YB eine Pflichtaufgabe an, und man kann sich irgendwie nicht vorstellen, wie die Berner gegen den bescheidenen Gegner scheitern könnten. «Es kann schnell gehen», sagt Kaenzig. «Aber wir wollen uns nicht blamieren.» Bereits am Freitag steht die Auslosung der nächsten und letzten Qualifikationsrunde auf dem Programm. Ist YB im Lostopf, wäre Kaenzig in Nyon dabei. Er müsste morgen in Kasterlee wieder früh aufstehen

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16054858

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. August 2011, 07:34 
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«Wir sind noch lange nicht qualifiziert»

Mit einem 3:1-Vorsprung steigt YB heute (20.00) in Westerlo ins Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde in der Europa League. Der Vorstoss ins Playoff ist für das Team von Trainer Christian Gross ein Muss.

Dass sich die Belgier noch Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen dürfen, haben sich die Berner selber zuzuschreiben. Der Sieg vor sieben Tagen im Hinspiel im Stade de Suisse hätte weit höher als 3:1 ausfallen können, doch im Abschluss fehlte wie so oft in diesen Tagen die Effizienz. Allein in der ersten Halbzeit boten sich dem Team von Christian Gross ein halbes Dutzend erstklassige Gelegenheiten, die teilweise leichtfertig vergeben wurden.

Für Gross ist deshalb klar: «Wir sind noch lange nicht qualifiziert.» Sein Team hätte vieles gut gemacht, aber nicht alles sei optimal gewesen, analysierte der Zürcher in Berner Diensten im Rückblick den Auftritt vor einer Woche. Für die heutige Partie in der belgischen Provinz – Westerlo liegt rund 50 Kilometer ausserhalb von Brüssel in der Region Flandern – fordert er deswegen von seinen Spielern eine konzentrierte Leistung und «die absolute Absicht, ein Tor zu schiessen». Dass Young Boys immer für ein Tor gut ist, bewiesen sie in den vier bisherigen Pflichtspielen in dieser Saison, in denen sie ungeschlagen blieben und immer mindestens einmal trafen.

Trotzdem: Perfekt verlief der Auftakt in die neue Saison für den Titelaspiranten nicht. Wie im Heimspiel gegen Westerlo, als die Belgier unmittelbar nach dem 0:2 zum Anschlusstreffer kamen, kassierten die Berner auch am letzten Sonntag im Heimspiel gegen Servette nach der 1:0-Führung in der 2. Minute gleich im Gegenzug das 1:1. «Das darf uns nicht mehr passieren», so Gross. Viel zu schnell und zu einfach hätten sie jeweils den Vorteil aus der Hand gegeben.

Westerlos Schlappe

Im Gegensatz zu den Bernern, die in der Super League auf Rang 5 klassiert sind, missriet Westerlo der Start in die Meisterschaft komplett. Zum Auftakt der Jupiler League setzte es für das Team von Jan Ceulemans am letzten Sonntag auswärts gegen den FC Brügge ein 0:5-Debakel ab. «Das Resultat hilft uns nicht», sagte Gross. Das belgische Team sei auf Wiedergutmachung aus, denn niemand verliere gerne 0:5. Der YB-Trainer sah sich die Partie auf Video an. «Das Resultat darf man nicht überbewerten.» Umstellungen in der Defensive bei Halbzeit, bei der es noch 0:0 gestanden hatte, und ein Platzverweis nach rund einer Stunde waren für Gross die Hauptgründe für die Kanterniederlage des Cupfinalisten der letzten Saison.

Deswegen – und trotz der guten Ausgangslage – tun die Berner gut daran, den Gegner nicht zu unterschätzen. Aus dem Nichts hatten die Young Boys im Hinspiel das 1:2 kassiert, und zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gäste aus Belgien bei einem Pfostenschuss sogar dem 2:2 sehr nahe gestanden. «Sie werden mit allen Mitteln versuchen, zum Sieg zu kommen», so Gross.

So klein Westerlo und das Stadion des Koninklijke Voetbal Club auch ist (das Stadion ’t Kuipke bietet nur knapp 8000 Zuschauern Platz): Belgien verfügt über eine grosse Fussball-Tradition. Zudem dürfte den Bernern der letzte Auftritt gegen einen belgischen Vertreter nicht in guter Erinnerung sein. 2008 verlor YB nach einem 2:2 in Bern gegen Club Brugge auswärts 0:2 und scheiterte damit im Kampf um den Einzug in die Gruppenphase des Uefa-Cups.

YB-Ziel: Gruppenphase

Dies soll diesmal nicht geschehen. Das Ziel der Young Boys auf europäischer Ebene ist klar: Auch in diesem Jahr soll die Gruppenphase erreicht werden. Es gehe um Punkte für den Länder-Koeffizienten und um das Prestige, so Gross. «Man vertritt das eigene Land und die Klubfarben in Europa – das sollte man möglichst gut tun.»

Für Verteidiger Alain Nef bieten die internationalen Spiele vor allem den jungen Spielern die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Für Stürmer Marco Schneuwly sind diese Auftritte im Europacup «gute Erlebnisse» und Chancen, sich mit anderen, nicht so bekannten Gegnern zu messen. «Letzte Saison haben wir gezeigt, dass wir international mithalten können.» Dies wollen die Young Boys auch in diesem Jahr wieder tun. «Aber zuerst müssen wir das Rückspiel hier überstehen», betont Schneuwly. Gut deshalb, dass die Berner in Bestbesetzung antreten können.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wi ... y/14648390

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. August 2011, 09:58 
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sutter-----------nef------------veskovac-----------spycher
degen------silberbauer-------farnerud--------------costanzo
----------------ben khalifa------bienvenu------------------

westerlo - yb 0:1

ben khalifa

5'000


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. August 2011, 10:04 
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Akribie und Ernsthaftigkeit in der belgischen Provinz

Nach dem 3:1-Hinspielsieg gegen das bescheidene Westerlo gehen die Young Boys das Rückspiel optimistisch an.

Westerlo wird kaum je in Hochglanzprospekten von Reiseanbietern auftauchen. Die Landschaft nordöstlich von Brüssel ist zwar durchaus lieblich, aber Attraktionen bietet die Region eher keine. In der Kleinstadt Westerlo (knapp 23'000 Einwohner) hat es wie überall in der Gegend viele Radargeräte, es hat einige Bars und hübsche Villen, doch die Szenerie ist äusserst verschlafen. Im Ministadion t’Kuipje (8000 Plätze) werden heute rund 4000 Zuschauer (und 200 YB-Fans) erwartet. Nur einige Hundert mehr sind im Europacup möglich, weil Sitzplätze ohne Rückenlehnen (von denen es hier einige hat) nicht erlaubt sind. Das Duell Westerlo versus YB wirft in der kontinentalen Fussballwelt keine hohen Wellen – und an den Pressekonferenzen am Mittwochabend im Stadion sind bloss eine Handvoll Journalisten anwesend. Westerlo-Trainer Jan Ceulemans wirkt wie in Bern ziemlich gelangweilt. Er sagt mit mürrischem Blick: «Im Hinspiel hatten wir Mühe mit dem Kunstrasen und dem technisch sehr starken Gegner.» 0:5 hätte Westerlo zur Halbzeit im Stade de Suisse zurückliegen können, gibt Ceulemans zu. «Aber Fussball ist Fussball. Wir haben nur 1:3 verloren und damit am Donnerstag noch Chancen, weiterzukommen.»

Westerlo verlor 0:5 in Brügge

Wenn seine Mannschaft so beeindruckend in die Partie starte wie YB vor Wochenfrist, erklärt Jan Ceulemans, und jetzt lächelt er sogar leicht, dann sei alles möglich. Und Christian Brühls, der in Bern mit einem fantastischen Schuss aus über 30 Metern ein Traumtor schoss, sagt: «Wir brauchen ein frühes Tor, sonst wird es sehr, sehr schwierig.»

Während Jan Ceulemans insgesamt einen schlecht informierten Eindruck hinterlässt und die Schweizer Journalisten sogar fragt, was YB am Wochenende gespielt habe, zeigt sich Christian Gross wenige Minuten später im gleichen Raum und am YB-Medientermin wie immer als akribischer Fussballtrainer. Möglicherweise hat Ceulemans nur damit kokettiert, vom dürftigen 1:1-Unentschieden der Berner am Sonntag zu Hause gegen Servette nichts gehört zu haben. Denn Westerlo verlor am gleichen Tag sein Startspiel beim FC Brügge 0:5. Ceulemans spricht von «unglücklichen Gegentoren» und Gross davon, dass man dieses Resultat nicht überbewerten dürfe. «Ich habe die Aufzeichnung des Spiels gesehen», sagt der YB-Coach. Dem ersten Tor sei ein Handspiel eines Brügge-Spielers vorausgegangen – und das 5:0 sei Abseits gewesen. «Wir müssen konzentriert spielen», fordert Gross, der bezüglich Aufstellung einzig noch entscheiden muss, ob Henri Bienvenu oder Marco Schneuwly als Stossstürmer beginnt. Selbstverständlich hat Gross auch einen Matchplan für die heutige Partie ausgearbeitet, und der sieht vor, gegen einen vermutlich zu Beginn offensiv präsenteren Gegner nicht nur stabil zu verteidigen, sondern auch immer wieder die Vorwärtsbewegung zu suchen. «Und immer trifft dieser Brühls hoffentlich nicht aus solcher Entfernung», sagt Gross zum Abschluss.

Wölflis Erinnerung an 2005

Durchaus gut gelaunt, aber ernsthaft gehen die Berner die heutige Herausforderung an. Torhüter Marco Wölfli war 2005 schon dabei, als YB in Westerlo gegen Lokeren im UI-Cup 4:1 gewann. «Lokeren musste damals das Heimspiel hier austragen. Es war relativ stimmungsvoll in diesem engen, kleinen Stadion», erzählt Wölfli. Und man fragt sich, wie zum Teufel denn die Arena in Lokeren aussieht.

Westerlo - YB. Heute Donnerstag, 20 Uhr. – So könnte YB spielen: Wölfli; Sutter, Nef, Veskovac, Spycher; Degen, Silberbauer, Farnerud, Nuzzolo; Ben Khalifa, Bienvenu. – Dudar und Lingani sind verletzt, Mayuka und Lecjaks fraglich.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23819478

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. August 2011, 10:10 
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Westerlo – YB 20.00 Uhr

Schneuwly ist YBs Rooney

Marco Schneuwly ist der grosse Gewinner des Trainerwechsels bei YB. Schon zu Basel-Zeiten pflegte Christian Gross seinen Spielern zu sagen: «Passt auf den Schneuwly auf. Das ist einer wie Rooney!» Kein Wunder trieb Gross Schneuwly die Abwanderungsgedanken aus. Der hatte mit Thun verhandelt, wollte weg von YB.

Heute ist alles anders. Gross setzt auf den kampfstarken Brecher. Wohl auch im Europa-League-Quali-Rückspiel heute in Westerlo (Hinspiel 3:1 für YB). «Bienvenu und Mayuka sind meine Stossstürmer, Marco und Ben Khalifa meine zweiten Spitzen», sieht Gross die Rollenverteilung.

«Marco hat mich durch seine Hingabe immer begeistert. Er tut den Gegnern mit seiner Präsenz im Strafraum weh.»

Der Geadelte fühlt sich geschmeichelt – gerade wegen des Vergleichs mit Wayne Rooney: «Ich habe das auch gehört – ein Riesenkompliment. Ich bin halt ein ähnlicher Spielertyp wie Rooney, habe eine ähnliche Kämpfermentalität.» Auch privat gehts Schneuwly blendend. Im April hat er seine Rahel vor den Traualtar geführt. Am 4. Juni ist er Papi geworden. Owen heisst der Spross. Owen – nicht Wayne. Marco lachend: «Der Name hat nichts mit Fussball zu tun. Er klingt ganz einfach gut.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... wly-178234

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. August 2011, 10:17 
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Young Boys: Keine Lust auf ein Waterloo in Westerlo

Die Young Boys streben heute in der belgischen Kleinstadt Westerlo die Qualifikation für die Play-offs der Fussball-Europa-League an. Nach dem 3:1 im Hinspiel ist die Ausgangslage für die Berner gut, aber nicht perfekt.

Fussball. – Dass sich die Belgier aus Westerlo noch Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen dürfen, haben sich die Berner Young Boys definitiv selber zuzuschreiben. Der Sieg vor sieben Tagen im Hinspiel im heimischen Stade de Suisse Wankdorf hätte weit höher als 3:1 ausfallen können, ja müssen. Doch im Abschluss fehlte wie so oft in diesen Tagen die Effizienz. Allein in der ersten Halbzeit boten sich dem Team von Christian Gross ein halbes Dutzend erstklassige Gelegenheiten, die teilweise leichtfertig vergeben wurden.

Gross als Mahner

Für Gross ist deshalb klar: «Wir sind noch lange nicht qualifiziert.» Sein Team hätte vieles gut gemacht, aber nicht alles sei optimal gewesen, analysierte der Zürcher in Berner Diensten im Rückblick den Auftritt vor einer Woche. Für die heutige Partie in der belgischen Provinz – Westerlo liegt rund 50 Kilometer ausserhalb von Brüssel in der Region Flandern – fordert er deswegen von seinen Spielern eine konzentrierte Leistung und «die absolute Absicht, ein Tor zu schiessen». Dass die Young Boys immer für ein Tor gut sind, bewiesen sie in den vier bisherigen Pflichtspielen in dieser Saison, in denen sie ungeschlagen blieben und immer mindestens einmal trafen. Trotzdem: Perfekt verlief der Auftakt in die neue Saison für den Titelaspiranten noch nicht. Wie im Heimspiel gegen Westerlo, als die Belgier unmittelbar nach dem 0:2 zum Anschlusstreffer kamen, kassierten die Berner auch am letzten Sonntag im Heimspiel gegen Servette nach der 1:0-Führung in der 2. Minute gleich im Gegenzug das 1:1. «Das darf uns nicht mehr passieren», so Gross. Viel zu einfach hätten sie jeweils den Vorteil aus der Hand gegeben.

Westerlos Schlappe

Im Gegensatz zu den Bernern, die in der Fussball-Super-League auf Rang 5 klassiert sind, missriet Westerlo der Start in die heimische Meisterschaft komplett. Zum Auftakt der Jupiler League setzte es für das Team von Jan Ceulemans am letzten Sonntag auswärts gegen den FC Brügge ein 0:5-Debakel ab. «Das Resultat hilft uns nicht», sagte Gross. Das belgische Team sei auf Wiedergutmachung aus, denn niemand verliere gerne 0:5. Der YB-Trainer sah sich die Partie auf Video an. «Das Resultat darf man nicht überbewerten.» Umstellungen in der Defensive bei Halbzeit, bei der es noch 0:0 gestanden hatte, und ein Platzverweis nach rund einer Stunde waren für Gross die Hauptgründe für die Kanterniederlage des belgischen Cupfinalisten der letzten Saison.

Deswegen – und trotz der guten Ausgangslage – tun die Berner gut daran, den Gegner nicht zu unterschätzen. Aus dem Nichts hatten die Young Boys im Hinspiel im Stade de Suisse das 1:2 kassiert, und zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gäste aus Belgien bei einem Pfostenschuss sogar dem Ausgleich sehr nahe gestanden. «Sie werden mit allen Mitteln versuchen, zum Sieg zu kommen», so Gross. So klein Westerlo und das Stadion des Koninklijke Voetbal Club auch ist – das Stadion ‘t Kuipke bietet nur knapp 8000 Zuschauern Platz –, Belgien verfügt über eine grosse Fussball-Tradition. Zudem dürfte den Bernern der letzte Auftritt gegen einen belgischen Vertreter nicht in guter Erinnerung sein. 2008 verlor YB nach einem 2:2 zu Hause gegen Club Brugge auswärts 0:2 und scheiterte damit im Kampf um den Einzug in die Gruppenphase des Uefa-Cups.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. August 2011, 10:22 
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Gibt es denn wieder einen Live-Stream im Internet?
Oder kann mir jemand sagen,wo ich nach nem Live-Stream suchen kann,auf welchen Seiten?
Bin aus Deutschland,und kann die Spiele leider nur im Internet verfolgen.
Vielen dank schonmal....

leider auch noch nichts gefunden.... :cry:

ich schaue immer bei folgenden stream anbieter nach.
http://atdhe.ws
http://livetv.ru/de


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. August 2011, 13:52 
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Ausblick auf Westerlo - YB

YB ist heute im belgischen Westerlo angekommen und absolviert am Abend das Abschlusstraining im Stadion «Het Kuipje». Morgen Abend (20:00 Uhr) erfolgt der Anpfiff zum Rückspiel in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League. YB geht mit einem 3:1-Sieg aus dem Hinspiel in das morgige Spiel gegen den KVC Westerlo.

YB-Goalie Marco Wölfli freut sich auf die Begegnung im «reizvollen, kompakten Fussballstadion» in Westerlo, wo morgen rund 4'000 Zuschauer erwartet werden. Aus Bern reisen rund 200 Fans an. Trainer Christian Gross fordert von seinem Team eine hochkonzentrierte Leistung: «Abgerechnet wird im Europa-Cup immer nach zwei Spielen. Wir müssen bereit sein.»

Erstmals beim Team dabei ist Jan Lecjaks, der sich von seinem Armbruch erholt hat. Ein Einsatz käme für den tschechischen Verteidiger morgen aber wohl noch zu früh. Nicht mit dabei sind die verletzten Spieler Emiliano Dudar (Zehenbruch) und Hassan Lingani (Schienbeinbruch).

Fotogalerie: YB in Westerlo


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. August 2011, 13:58 
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04.08.2011

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Unwissender Westerlo-Coach Ceulemans

«Was hat YB im letzten Spiel gemacht?»

WESTERLO (B) - Westerlo-Trainer Jan Ceulemans outet sich vor dem Europa-League-Quali-Rückspiel gegen YB als Unwissender. Im Gegensatz zu YB-Coach Christian Gross, der sich akribisch vorbereitet.

Die Frage stammt nicht etwa von einem belgischen Journalisten – es war Westerlo-Trainer Jan Ceulemans, der sie stellte, und das absolut im Ernst. Zumindest schien das so.

Ein Indiz für die Unwissenheit des belgischen WM-Rekordspielers (16 Spiele) war auch Ceulemans’ Monolog vor dem Hinspiel: Er hatte über ein 1:0 von YB gegen Sion referiert (dabei hatte YB 2:1 gewonnen).

Am Mittwoch wusste der ehemalige Weltstar gar nichts. Oder wollte er nichts wissen?
Die drei mitgereisten Schweizer Journalisten klärten Ceulemans jedenfalls brav über das 1:1 gegen Servette auf.

Der Unterschied zwischen einem Bauchtrainer – Ceulemans dokumentiert mittlerweile einiges an Wohlstand zwischen Hüften und Brüsten – und einem bestens informierten akribischen Arbeiter belegte YB-Trainer Christian Gross so:

Auf die Frage nach dem 0:5 von Westerlo gegen Brügge zum Saisonstart, dass der Höngger eher als Nachteil seines Teams gegen einen auf Wiedergutmachung ausgehenden Gegner wertete, wusste er Folgendes zu berichten: Dass Brügges erster Treffer nach einem nicht geahndeten Handspiel entstand und dass das letzte Tor aus einer Offside-Position erzielt wurde.

Gross hatte sich sogar höchstpersönlich ins Kleinstadion ´t Kuipje (Fassungsvermögen: 7900 Fans) begeben, um Westerlo gegen Turku in der letzten Europa-League-Qualifikationsrundezu sehen.

Im Trainerduell zwischen den einmaligen Schweizer Nationalspieler Gross und dem ehemaligen Weltstar Ceulemanns stehts jedenfalls schon 4:1. Mindestens.


Jan Ceulemans verkörpert Geschichte

Jan Ceulemans (54) zählt zu den grössten Fussballern aller Zeiten und ist Mitglied der «FIFA 100» des 20. Jahrhunderts. Der Westerlo-Trainer hat schon gegen Maradona gespielt, mehrfach sogar. Und gewonnen. Dennoch können ihn Spieler der Young Boys imponieren.

«Wir hätten in Bern 0:4 oder 0:5 in Rückstand geraten können. Ich habe selten ein Team gesehen, das derart mit Technik und Ballkontrolle brilliert wie diese Young Boys. Speziell der schwarze Stürmer, die Nummer fünfzehn.»

Er meint Henri Bienvenu. Die Komplimente scheinen echt. Und sie erstaunen einigermassen. Denn Ceulemans war tragendes Mitglied der besten Roten Teufel aller Zeiten Anfang der Achtziger Jahre.

«Die Belgier bestimmten den Fussball in Europa mit», erinnert sich YB-Coach Christian Gross.
Belgien stand 1980 im EM-Finale, den man gegen Deutschland 1:2 verlor. An der WM 1982 schlugen die Belgier Argentinien.

Vier Jahre später standen sie im Halbfinale, scheiterten dort erst an einem gewissen Diego Armando. Beindruckend! Historie, die Respekt erheischt. Ceulemans verkörpert sie. Nur gut für YB, das Westerlo nicht viele andere Waffen hat. Geschichte schiesst keine Tore.


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... cht-178211

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