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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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JFK
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Verfasst: Dienstag 19. April 2011, 09:57 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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letzte meisterschafts niederlage gegen den fc zürich gabs beim 0:3 am 26. april 2009 im letzigrund. die statistik sollte also für uns sprechen. 
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. April 2011, 13:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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 Der Bund, 19.04.2011 Zitat: Rückkehr zur alten Liebe
YB-Verteidiger Alain Nef war FCZ-Junior und machte am 13. Mai 2006 in Basel den ersten Meistertitel seit 25 Jahren möglich. Im Schlagerspiel verteidigt er heute im Letzigrund.
Alain Nef ist 29, seine Karriere wird noch ein paar Jahre dauern. Aber Alain Nef hat den emotionalen Höhepunkt seiner Karriere schon hinter sich. Er kann nicht mehr erleben, was er schon erlebt hat, weil es von diesem Moment nie eine Kopie geben wird. Es war am 13. Mai 2006, als die 93. Minute lief und sich Nef den Ball für den Einwurf schnappte. Der Rest ist ein Stück Schweizer Fussballgeschichte mit Stahels Flanke und Filipescus Tor, dem 2:1, das dem FCZ die erste Meisterschaft seit 25 Jahren sicherte. Nef sagt: «Den Titel nach einer langen Aufholjagd in dieser letzten Sekunde im letzten Spiel der Saison zu gewinnen – das gibt es nie mehr.»
Es war sein letzter Einsatz für den FCZ, seinen FCZ, zu dem er als 17-Jähriger vom FC Wädenswil gekommen war. Heute Abend kehrt er mit YB in den Letzigrund zurück. Sein Herz wird etwas schneller klopfen und seine Freude etwas grösser sein als vor einem anderen Spiel. In Bern fühlt sich Nef zwar wohl. Aber Zürich ist seine Heimat geblieben. In Zürich hat er sich eine Wohnung gekauft, die auch während der Auslandsjahre immer Basis blieb. In Bern ist er Mieter eines Appartements. Die Familie pendelt nach Lust und Freitagen hin und her, solange Sohn Lean nicht in den Kindergarten muss. Nef kann sich vorstellen, danach fest in Zürich zu bleiben und mit dem Zug zur Arbeit zu fahren.
Der Besuch der Einbrecher
An diesem Morgen in der vergangenen Woche ist trainingsfrei und Vatertag. Nef hat den bald dreijährigen Buben in eine Bar in Zürich-Enge mitgenommen. Zwischen dem FCZ 2006 und YB 2011 liegen vier Stationen und drei Leihverträge. Er hatte sich aus Zürich nach Piacenza in die italienische Serie B verabschiedet. Die Möbel nahm er damals noch mit. Es lohnte sich nicht, weil Einbrecher Interesse daran zeigten und er bald in kurzen Abständen in neue Städte zog.
In Piacenza verdiente er sich einen 5-Jahres-Vertrag beim Serie-A-Klub Udinese. Dort erschrak er, als er im Trainingslager auf über 50 Spieler traf, die sich drei Garderoben und zwei Plätze teilten. Er erlebte den Verein als unpersönlich. In seinem ersten halben Jahr spielte er kaum. Deshalb führte ihn ein Leihvertrag nach Huelva. Nef traf im Nou Camp auf den FC Barcelona und im Heimspiel auf Real Madrid. Er erinnert sich an die Begegnungen mit Messi oder Iniesta. Er sagt: «Das war weniger angenehm.»
Die fehlenden Monatslöhne
Gefallen hat es ihm trotzdem in Südspanien, nur ging die Zeit mit dem Abstieg nach einem halben Jahr zu Ende. In Udine bemühte er sich im Sommer 2009 ums nächste Leihgeschäft: Triestina, Serie B. Für eine Saison unterschrieb er dort, und es fehlen ihm aus dieser Zeit noch ein paar Monatslöhne. Danach musste er wieder zu Udinese. Ein Leihgeschäft in Italien oder sonst irgendwo im Ausland wollte er nicht mehr. Nach der Geburt des ersten Kindes – seine Frau bekommt bald das zweite – verlangten die ständigen Umzüge und Reisen logistische Meisterleistungen. Zwischenzeitlich standen in Spanien, Italien und der Schweiz gleichzeitig Kinderwagen. Solche Umstände wollte Nef seiner Familie nicht mehr zumuten.
Also beschäftigte er sich mit den Fragen: «Was will ich? Die drei Jahre absitzen, die mir gemäss Vertrag noch bleiben? Oder versuche ich wieder, als Fussballer glücklich zu werden?» Er wollte nicht in Udine bleiben, weil er sich vorkam «wie einer, der nicht gebraucht wird». Und weil er sich vorstellen konnte, was passieren wird, wenn er den Sprung ins Serie-A-Kader nicht schafft: Trainingsaufgebote für Sonntagmorgen 8 Uhr. Und für Sonntagnachmittag. Ausbleibende Lohnzahlungen. Die kleinen Spielchen eben, um einen gut bezahlten Fussballer zum Wechsel zu bewegen.
Nef erzählt seine Geschichte direkt und unterhaltsam. Es bringt ihn nicht aus dem Takt, wenn Lean zwischendurch auf ihm herumturnt. Im vergangenen Sommer wäre er am liebsten zum FCZ zurückgekehrt. Die Zürcher hätten ihn auch gerne verpflichtet, wenn die Abwehrplätze nicht besetzt gewesen wären. Sportchef Fredy Bickel schätzt die Qualitäten des 190 cm langen Verteidigers, den robusten Körperbau, die Zweikampf- und Kopfballstärke. Und er schätzt vor allem auch den Menschen Alain Nef: «Er ist ein unglaublich positiver Typ. Offen und klar.»
Im Rückblick ist Nef nicht unglücklich, dass die Gespräche nicht zum Abschluss führten und er zuerst leihweise und dann bis 2015 fest bei YB unterschrieb. In Bern hat er die Möglichkeiten des Klubs und den Fussballboom kennen und schätzen gelernt. Er glaubt, dass die Mannschaft Potenzial für Titel hat. Und vor allem heisst sein Trainer in Bern Vladimir Petkovic und nicht Urs Fischer. Zu Petkovic hat er keine private Beziehung. Urs Fischer ist ihm so nah, dass er glaubt, eine berufliche Zusammenarbeit könnte problematisch werden.
Mit dem FCZ-Trainer hat er in seinen ersten zwei Jahren (2001 bis 2003) in der Nationalliga A verteidigt. Oder wie Urs Fischer witzelt: «Ich war Captain und musste ihn als Aussenverteidiger dirigieren, weil er so oft falsch stand.»
Freunde sind sie damals geworden. Seit sieben Jahren fahren die beiden Hobbyfischer praktisch jeden Sommer für ein paar Tage hinaus auf den Sihlsee. Nef würde nun Fischer den Meistertitel gönnen, nur mag er ihm deshalb heute den Sieg nicht schenken. Mit YB verfolgt er das Ziel, auf Platz 2 und in die Champions-League-Qualifikation zu kommen. Er hofft deshalb für den FCZ, dass der FCB noch ein paarmal schwächelt. Am Samstag könnte er seinen Teil dazu beitragen, dann spielt er im St.-Jakob-Park.
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1898
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Verfasst: Dienstag 19. April 2011, 14:11 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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fc zürich - yb 0:1 fc zürich: - yb: bienvenu hopp yb, angriff auf platz 2!!!! 
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shalako
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Verfasst: Dienstag 19. April 2011, 15:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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 Blick, 19.04.2011 Zitat: Der YB-Dampfmacher vor dem Spitzenhit gegen Zürich
Costanzo: Ihn muss der FCZ fürchten
BERN - Beim 3:4-Cup-Spektakel im März gegen Zürich war Moreno Costanzo als Bankdrücker nur YB-Statist. Das hat sich radikal geändert. Der Berner kann heute im Hit SL-Hit gegen Zürich dem Spiel den Stempel aufdrücken.
Die Geschichte schrieben andere, an jenem 2. März, an welchem YB seine letzte Chance auf einen Kübel verspielte. Xavier Margairaz etwa, der Doppeltorschütze. Oder Alain Nef und Amine Chermiti, die sich nach dem Spiel in die Haare gerieten. Nicht aber Costanzo, der erst in der 75. Minute ran durfte.
Seit drei Spielen dirigiert das Ostschweizer Megatalent aber wieder – und YB läuft auf Hochtouren: 9 Tore! Costanzo, der vormalige Bankdrücker, ist sichtlich gelöst: «Nun, ich spiele, das ist für mich das Wichtigste. Und ich habe zwei, drei gute Aktionen pro Spiel.»
Understatement nennt man das, denn diese Aktionen sind derart gut, dass YB-Superstar Alex Farnerud mittlerweile regelmässig am Flügel spielt. Was diesen keineswegs daran hindert, überragend zu sein. Und Tore zu schiessen.
«Den dritten Platz haben wir wohl auf sicher»
Costanzo ist da unproduktiver. 3-mal nahm er gegen Bellinzona aus perfekter Freistoss-Position Anlauf. Das Ergebnis: zweimal Netzdach, einmal Latte. Costanzo: «Dabei habe ich extra den Ball einen Meter zurückgelegt, weil ich etwas zu hoch zielte.»
Gegen den FCZ soll es heute im Spitzenkampf der Super League (19.45 Uhr, im Live-Ticker auf Blick.ch) nun klappen. Zumal YB nur ein Sieg hilft, will man Platz zwei nochmals angreifen. «Den dritten Platz haben wir wohl auf sicher. Das Ziel ist aber einer weiter vorne. Mittlerweile ist es aber schwierig geworden», sagt der Kirchberger. «Schwierig, aber nicht unmöglich.» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... ten-170866
_________________ For Ever
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Claude
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Verfasst: Dienstag 19. April 2011, 16:06 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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--------------Wölfli----------------
Nef------------Dudar--------Affolter
-------------Doubai----------------
Sutter--Costanzo--Farnerud---Degen
------------Bienvenu----------Lulic
Zürich- BSCYB 0:2
Tore:
Zürich: - BSCYB: Mayuka, Farnerud
Zuschauer: 14'000
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. April 2011, 08:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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 Berner Zeitung, 20.04.2011 Zitat: «FCZ U21 verstärkt» agierte cleverer als YB
YB hat sich mit der 1:2-Niederlage beim FC Zürich endgültig aus dem Titelkampf verabschiedet. Die Berner agierten zwar optisch überlegen, aber zu kompliziert.
Und am Ende jubelte mal wieder in einem Spitzenspiel der YB-Gegner. Mit 2:1 setzte sich Zürich gegen YB durch – und schloss damit punktemässig zu Leader Basel auf, der heute bei Xamax wieder vorlegen kann. Definitiv aus dem Titelrennen ausgeschieden sind dagegen die Young Boys. Und auch Rang 2, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, ist jetzt zehn Punkte entfernt. «Heute fehlte uns die Effizienz», sagte ein frustrierter YB-Trainer Vladimir Petkovic.
Zürichs Kaltblütigkeit
Es mag langsam langweilig klingen, aber auch gestern vergaben die Young Boys auf relativ grosser Bühne eine ausgezeichnete Gelegenheit. Der FCZ war in einer ziemlich wirren Begegnung nicht besser, im Gegenteil, aber er agierte kaltblütiger und mit mehr Siegeswillen. FCZ-Trainer Urs Fischer sah in der «grösseren Leidenschaft» seiner Akteure den Hauptunterschied. Bereits nach rund einer Stunde Spielzeit hatte Admir Mehmedi, einer der vielen jungen Akteure beim FCZ, das 2:1-Siegtor erzielt, als die Zürcher einen Konter sauber und vor allem zielstrebig zu Ende spielten. Bei YB dagegen blieb es mit Fortdauer der Begegnung immer mehr nur bei flotten Ansätzen. Optisch war die Überlegenheit zwar teilweise total, und mit ein bisschen mehr Wettkampfglück hätten die Berner auch gewinnen können. Vielleicht hätte man bei einem Handspiel Philippe Kochs in der 35. Minute im eigenen Strafraum zudem auf Elfmeter für YB entscheiden müssen. Doch als alles vorbei war und der FCZ ausgelassen feierte, interessierte das niemanden mehr. «Es tut sehr weh, so zu verlieren», sagte YB-CEO Ilja Kaenzig. «Wir waren nicht schlechter, aber der FCZ hat unsere Fehler konsequent ausgenutzt.»
Mayuka scheitert, Nef trifft
Der FCZ war in der ersten Halbzeit seltsam lethargisch aufgetreten, er musste ja auf einige gesperrte und verletzte Stammspieler verzichten und wirkte in der neu zusammengestellten Mannschaft wenig stabil. Der FC Zürich benötigte einen doppelten Weckruf, ehe auch er in die Partie fand. Die Zürcher Anhänger zündeteten einerseits zu Beginn der zweiten Halbzeit zahlreiche Pyros, und gleich hinter dem Stadion stieg sogar ein riesiges Feuerwerk. Und andererseits scheiterte YB-Stürmer Emmanuel Mayuka nach wenigen Sekunden in der zweiten Hälfte alleine vor dem Tor an FCZ-Goalie Johnny Leoni. Im Gegenzug veredelten die Gastgeber gleich ihren ersten gefährlichen Angriff zur 1:0-Führung – YB-Verteidiger Alain Nef lenkte eine Flanke Marco Schönbächlers ins eigene Tor. «Das war hart für uns», sagte Vladimir Petkovic, «aber so läuft es im Fussball manchmal.»
YB teilweise nonchalant
Nur fünf Minuten später antworteten die Young Boys immerhin mit dem Ausgleich, als ein Senad-Lulic-Schuss von Philippe Koch abgefälscht via Innenpfosten den Weg ins Netz fand. Es war der verdiente Lohn für die Berner, die vor der Pause das Geschehen im Griff, mehr Chancen und die reifere Spielanlage präsentiert hatten. YB war dem «FCZ U21 verstärkt» in vielen Belangen überlegen, aber die Effizienz liess zu wünschen übrig. Und manchmal bekam man das Gefühl, die Offensivakteure der Young Boys würden gegen den personell geschwächten Gegner gar nonchalant zu Werk gehen: Hier ein Absatztrick, da ein Haken, dort ein Risikozuspiel. Am Ende des Spitzenkampfs blieb YB – 7 Runden vor Saisonende – nur das nüchterne Fazit von CEO Ilja Kaenzig: «Jetzt geht es für uns einzig darum, den dritten Rang zu verteidigen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17069207
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. April 2011, 08:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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 Berner Zeitung, 20.04.2011 Zitat: FCZ-Youngsters besiegen YB und den Fluch
Der FC Zürich bleibt im Meisterrennen dran. Im Heimspiel gegen YB setzten sich die ersatzgeschwächten Zürcher 2:1 durch und rückten für einen Tag zu Leader Basel auf.
Das Spitzenspiel der 29. Runde genügte erst nach der Pause den Ansprüchen der 13'600 Zuschauer. Die Teams langweilten die Fans zunächst, reihten Fehler an Fehler und kamen kaum in die gefährliche Zone. YB war die etwas weniger schlechte Mannschaft, aber die beste Szene hatte der FCZ. Amine Chermiti traf nach einem Zuspiel von Landsmann Chaker Zouaghi den Pfosten (41.).
Doch in der Startviertelstunde der zweiten 45 Minuten holten die Akteure alles nach, was sie zuvor versäumt hatten. Plötzlich war Tempo im Spiel – und es fielen unglückliche Tore. Zunächst lenkte der ex-FCZler Alain Nef eine Flanke von Marco Schönbächler ins eigene Tor (46.), kurz darauf wurde ein Schuss von Senad Lulic von Philippe Koch zum 1:1 abgefälscht (51.).
Chermitis Zuspiel, Mehmedis Kaltblütigkeit
Aber das Spiel kippte nicht auf die Seite der erfahrenen Berner. Die junge FCZ-Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren und mit den Ersatzleuten Raphaël Koch, Ricardo Rodriguez, Chaker Zouaghi und Oliver Buff in der Startformation spielte sich zum Sieg. Chermiti lancierte in der 59. Minute Admir Mehmedi, der nach einem Fehler von Thierry Doubaï alleine vor YB-Keeper Marco Wölfli stand und souverän abschloss. Es war das siebte Saisontor des U19-Internationalen.
Der FCZ besiegte damit YB erstmals in dieser Saison – und auch einen Fluch. Zum ersten Mal seit April 2009 gewann er gegen einen der «Grossen» der Liga. Gegen die Berner und den FC Basel war er in den letzten zwei Jahren in 15 Versuchen ohne Sieg geblieben.
Einer für alle, alle für einen
Matchwiner Mehmedi stellte nach der Partie im Teleclub fest: «Wir haben viele Ausfälle gehabt. Aber wir haben alles versucht, dieses Handicap wettzumachen. Und jeder hat für den anderen gekämpft. Ich finde, der Sieg ist verdient.»
Marco Wölfli dagegen zog ein wenig erfreulicheres Fazit. Der Goalie und Captain von YB fand zwar, dass «wir bis 20 Meter vor dem Zürcher Tor nicht schlecht gespielt haben. Aber der letzte genaue Pass hat bei vielen Aktionen gefehlt. Jetzt müssen wir schauen, dass wir in Basel drei Punkte holen können.» Auch in FCZ-Kreisen hat man nichts gegen dieses Vorhaben der Berner einzuwenden.
Zürich - Young Boys 2:1 (0:0)
Letzigrund. - 13'600 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 46. Nef (Eigentor/Schönbächler) 1:0. 51. Lulic 1:1. 59. Mehmedi (Chermiti) 2:1. Zürich: Leoni; Philippe Koch, Raphaël Koch, Barmettler, Rodriguez; Schönbächler (64. Nikci), Zouaghi, Buff, Djuric; Mehmedi (71. Alphonse), Chermiti (81. Chikhaoui). Young Boys: Wölfli; Nef, Dudar, Affolter; Sutter, Thierry Doubaï, David Degen (71. Raimondi); Farnerud (88. Tosetti), Costanzo (65. Bienvenu), Lulic; Mayuka. Bemerkungen: Zürich ohne Magnin, Aegerter und Béda (alle gesperrt) sowie Margairaz und Teixeira (beide verletzt), Young Boys ohne Spycher, Jemal, Marco Schneuwly, Christian Schneuwly, Dussin und De Pierro (alle verletzt). 41. Pfostenschuss von Chermiti. Verwarnungen: 19. Buff (Foul). 43. Dudar (Foul). 62. Barmettler (Foul). 66. David Degen (Foul). 88. Sutter (Foul). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... ier_id=841
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. April 2011, 08:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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 Berner Zeitung, 20.04.2011 Zitat: Fassungslosigkeit bei den Young Boys
Das 1:2 gegen den ersatzgeschwächten FCZ sorgte bei den YB-Spielern für Sprachlosigkeit. «Wir haben uns selber geschlagen», sagte Senad Lulic.
Alexander Farnerud setzt sich nach seiner Auswechslung in der 88.Minute auf die Ersatzbank und vergräbt das Gesicht in den Händen. Viel mehr als der Fuss, auf den er einen Schlag erhalten hat, schmerzt ihn die Niederlage, die sich zu diesem Zeitpunkt abzeichnet.
Wenig später ist das 1:2 beim FC Zürich Tatsache. FCZ-Trainer Urs Fischer springt in die Arme von Sportchef Fredy Bickel und Assistent Harald Gämperle. YB-Trainer Vladimir Petkovic schaut betreten auf die Uhr. Er prüft, ob der Schiedsrichter die Partie nicht eine Minute früher als angekündigt abgepfiffen hat. Es ist eine Übersprungshandlung, denn Petkovic weiss: Seine Mannschaft hat an diesem Abend zu wenig für einen Punktgewinn oder gar für einen Sieg getan.
Das denkt auch Senad Lulic. Der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1 wirkt fassungslos: «Was soll ich sagen? Wir hätten in der ersten Halbzeit in Führung gehen und das Spiel gewinnen müssen.» Immerhin stellt er sich den Fragen. Andere, wie Verteidiger François Affolter, winken entnervt ab. Zum Spiel will er zu diesem Zeitpunkt nichts sagen. Lulic aber fährt fort. Als ihm jemand tröstend sagt, der FCZ sei halt stärker gewesen als die AC Bellinzona, gegen die YB am Samstag problemlos 4:0 gewonnen hatte, entgegnet er: «Was soll das heissen? Ich hatte überhaupt nicht den Eindruck, dass Zürich stark war. Wir waren nicht effizient genug und haben uns selber geschlagen.» Er weiss genau, dass der Gegner wegen Verletzungen und Sperren ohne fünf Stammspieler angetreten war.
Nefs Frust gegen den Ex-Klub
Ähnlich klingt es, als Thierry Doubai den Ausgang des Spiels beschreibt: «Die Analyse ist nicht schwierig zu machen. Zürich hat von unseren Fehlern profitiert und die Chancen genutzt. Uns ist das nicht gelungen.»
Doubai spricht am späten Dienstagabend aus schmerzlicher Erfahrung. Nach einer missglückten Abwehr des Mittelfeldspielers kam FCZ-Stürmer Admir Mehmedi wenige Minuten nach Lulics Ausgleichstreffer frei vor YB-Goalie Marco Wölfli zum Schuss und traf zum schliesslich entscheidenden 2:1.
Besonders ärgerlich verlief die Begegnung für Alain Nef. Der YB-Verteidiger fühlt sich seinem Ex-Klub FCZ und der Stadt Zürich noch immer sehr stark verbunden. Zürich-Trainer Urs Fischer bezeichnet er als Freund, mit dem er regelmässig zum Fischen geht. Nur zu gern wäre Nef gegen seinen Kumpel gestern als Sieger vom Platz gegangen. Stattdessen leitete er mit einem Eigentor die Niederlage ein. «Das war eine ganz unglückliche Aktion», sagt Nef. Seine Worte gehen beinahe unter im lauten Freudengeheul der FCZ-Spieler, die in diesem Moment strahlend und stolz ihre Garderobe aufsuchen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11400130
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. April 2011, 08:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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 sf.tv, 20.04.2011 Zitat: Zürich schliesst zu Basel auf
Der FC Zürich hat in der Super League vorübergehend zum FC Basel aufgeschlossen. Der FCZ siegte im Spitzenspiel gegen die Young Boys mit 2:1. Die Zürcher verdienten sich die drei Punkte mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit.
Die zahlreichen Absenzen machten sich beim FC Zürich vorab in der Startphase bemerkbar. Nach verhaltenem Beginn übernahmen die Young Boys nach einer Viertelstunde das Spieldiktat. Die ganz grossen Chancen kreierten die Berner indes nicht und wenn YB zum Abschluss kam, war FCZ-Keeper Johnny Leoni auf dem Posten.
Chermitis Pfostenschuss
Die grösste Möglichkeit in der ersten Hälfte hatten aber die Zürcher. Amine Chermiti setzte sich auf der linken Seite durch, traf mit seinem Vollspannschuss aber nur den Pfosten. Es war der Schlusspunkt unter eine erste Halbzeit, welche die Erwartungen an die mit Spannung erwartete Affiche nicht erfüllen konnte.
Das Eigentor von Alain Nef
Die Kadenz erhöhte sich mit Anpfiff der zweiten Hälfte. Nach wenigen Sekunden fand sich Emmanuel Mayuka nach einem Fehler von Raphael Koch plötzlich alleine vor Leoni wieder, scheiterte aber am glänzend disponierten Torhüter. Und im Gegenzug lag der FCZ plötzlich in Führung: Nach einer Hereingabe von Marco Schönbächler lenkte Alain Nef den Ball ins eigene Tor ab.
Die Zürcher Führung war der Auftakt zu einer intensiven Viertelstunde. Nur 5 Minuten nach dem 1:0 glich Senad Lulic die Partie wieder aus. Der Bündner war mit einer feinen Einzelleistung erfolgreich; er bezwang Leoni via Pfosten. Der Ausgleich gab YB Auftrieb, die Berner dominierten die folgenden Minuten.
Erneute Führung kurz nach dem Ausgleich
Die erneute Zürcher Führung entstand aus einem mustergültigen Konter. Chermiti lancierte mit einem Traumpass Admir Mehmedi, der den Ball unter YB-Torhüter Marco Wölfli hindurch zum 2:1 einschieben konnte. YB zeigte sich nach dem erneuten Rückstand bemüht, die Ausgleichschancen blieben aber weitgehend aus. Die beste Möglichkeit zum 2:2 vergab Lulic, der Leoni in zwei Versuchen aus günstiger Distanz aber nicht zu bezwingen vermochte.
Spannung im Titelkampf zurück
Die Spannung im Titelkampf ist nach dem erneuten Zürcher Erfolg also definitiv zurück. Der FCZ totalisiert wie Leader Basel 58 Punkte. Der FCB hat am Mittwoch im Auswärtsspiel bei Xamax die Gelegenheit, den Vorsprung wieder auf 3 Zähler auszubauen. Für YB ist der Kampf um Rang 2 und die CL-Qualifikation wohl verloren, die Berner müssen sich fortan auf die Sicherung von Rang 3 beschränken. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... -Basel-auf
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 20. April 2011, 08:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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 NZZ, 20.04.2011 Zitat: Die Maschine läuft
FC Zürich siegt in der personellen Not und mit einer Art B-Team gegen YB 2:1
Der Zürcher Stadtklub kann im Moment tun und lassen, was er will: Er gewinnt Spiele, die er verlieren könnte. Dank dem knappen 2:1-Erfolg gegen die Young Boys schliesst er in der Tabelle die Lücke zum FC Basel – zumindest vorübergehend.
Am Ende deutete viel auf die Linderung der Not hin. Zehn Minuten vor Schluss wechselte der FC Zürich den lange Zeit verletzten Yassine Chikhaoui ein; der FCZ führte zudem 2:1 und war drauf und dran, in der Tabelle die Lücke zum Leader FC Basel – zumindest vorübergehend – zu schliessen.
Das Comeback Chikhaouis stand zudem dafür, dass die Zürcher im Meisterrennen auf den einen oder anderen Trumpf zurückgreifen können. Die Bemerkung ist nicht unwesentlich in Anbetracht des Hubraums des Konkurrenten aus Basel. Gegen YB führte der FCZ weiter, was er zuletzt schon gegen den GC (1:0) und in Sitten (2:0) vorgespurt hatte: Er gewinnt drei Punkte in Spielen, in den denen er auch zwei oder sogar drei Punkte hätte abgeben können.
Erste Halbzeit, ein Schuss
Diesmal bot er im eigenen Stadion abwartend und etwas hilflos einen ersten Teil, der nur darauf schliessen liess, wann YB wohl vorlegen würde. Hätte der FCZ-Stürmer Chermiti kurz vor der Pause nicht urplötzlich den Pfosten getroffen, hätte man sich ernsthaft fragen müssen, wie denn die Einheimischen zum Torschuss zu gelangen gedachten.
Doch das war die eine Seite der aus Sicht des FCZ letztlich geschmackvollen Geschichte. Die andere war die zweite Halbzeit, in der die Zürcher mit Ausnahme von acht Minuten stets im Vorsprung waren und den Widersacher aus Bern anrennen und schliesslich gegen die Wand laufen lassen konnten.
Richtig zwingend waren alle Tore nicht. Der YB-Verteidiger Nef lenkte die Hereingabe Schönbächlers ins eigene Tor – 1:0. Minuten später fälschte der FCZ-Verteidiger Raphael Koch den Schuss Lulic' ab – 1:1. Und just, als die Berner Oberhand zu gewinnen begannen, lenkte Doubaï den Pass Chermitis ungenügend ab, worauf Mehmedi das 2:1 erzielte. Zu dem Zeitpunkt waren 59 Minuten gespielt.
Wenn die Maschine läuft, läuft sie eben, und man hörte die Zürcher Worte bereits wieder im Ohr klingen. «Wir spürten stets, dass es so weit kommen würde.» So reden Sieger. Der FC Zürich sah sich im Spitzenkampf gegen die Young Boys mit personellen Nachteilen konfrontiert. Margairaz ist ebenso verletzt wie Teixeira, zudem fehlten die gesperrten Aegerter, Béda und Magnin. Das ist etwas viel der Absenzen und führte unter dem Strich dazu, dass der FCZ-Trainer Urs Fischer eine Art B-Team nominieren musste.
YB noch kein Team für grosse Spiele
Unter anderen mit den Koch-Brüdern, mit Rodriguez, mit Buff, mit Mehmedi und mit Schönbächler war die Mannschaft im Durchschnitt nicht mehr als 23 Jahre alt. Das ist vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass in diesen Tagen und Wochen einerseits um den Titel und anderseits höchstwahrscheinlich um die direkte Qualifikation für die Champions League und deren viele Millionen Franken gespielt wird.
Was heisst das für YB? Zunächst einmal das mutmassliche Ende meisterlicher Träume, alles andere würde überraschen. Dass die in der eigenen Stadt nach Erfolgen gegen Abstiegskandidaten wie Bellinzona bisweilen überschwänglich gelobten Berner solche Spiele gegen B-Teams nicht für sich entscheiden und dass sie im Letzigrund nicht einmal einen Punkt eroberten, muss ihnen arg zu denken geben. Es festigt ihre Ruf, immer noch kein Team für grosse Spiele zu sein.
Man lobt bisweilen den YB-Spieler Costanzo, man rühmt den jungen Doubaï frühzeitig als Nachfolger Yapis, man freut sich über die ersten Wochen und die schnelle Ankunft des Schweden Farnerud. Dann stehen diese Spieler den FCZ-Kräften Zouaghi, Buff und Rodriguez gegenüber – und YB gewinnt nicht einmal einen Punkt. Das kann viel sein. Aber nicht Spitze. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/fus ... 12262.html
_________________ For Ever
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