 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 11. April 2011, 11:01 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Der Bund, 11.04.2011 Viel Schall und Rauch beim Marsch der FCB-FansRund 1500 Anhänger des FC Basel zogen gestern durch die Berner Innenstadt zum Stade de Suisse. Lautstark, aber weitgehend harmlos verlief gestern der Marsch von rund 1500 Fans des FC Basel vom Berner Bahnhof zum Stade de Suisse. Der Umzug hatte im Vorfeld des Spitzenkampfes gegen die Young Boys für einiges Aufsehen gesorgt. Mit der Drohung, auf die regulären Linienzüge umzusteigen, hatten die Basler Fans die SBB gezwungen, ihren Sonderzug nicht wie geplant nur bis zum Wankdorf, sondern bis in den Berner Hauptbahnhof fahren zu lassen. Eine Marschroute zum Stade des Suisse oder ein formelles Umzugsgesuch waren nicht eingereicht worden. Die befürchtete Konfrontation mit den Sicherheitskräften oder den Berner Fussballfans blieb gestern aber aus. Der Umzug folgte der Tramlinie 9 durch die Innenstadt und das Breitenrainquartier bis zum Guisanplatz. Vorsorglich hatte die Polizei auch die alternative Route über die Lorrainebrücke abgesichert. Den Marsch durch die Innenstadt wollen die Basler Fans auch als Protest gegen den vom Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) als «Raubtierkäfig» bezeichneten Schutzzaun beim Bahnhof Bern-Wankdorf verstanden wissen. Der vor Monatsfrist aufgestellte Zaun sollte eigentlich die Fanlager trennen und somit die Sicherheitskosten bei Risikospielen senken. Nur vereinzelt brenzlige Szenen13.50 Uhr, Bern-Hauptbahnhof. Die Einfahrt des Sonderzuges aus Basel kündigt sich mit dem Dröhnen von Knallpetarden an. Pünktlich zur Einfahrt des Zuges sind die Perrons 1, 2 und 3 mittels Gleisänderungen geräumt worden. Noch bevor der Zug zum Stehen gekommen ist, sind die Türen des Zuges geöffnet, und die ersten Basler Fans springen auf das Perron. Sekunden später strömen um die 1000 zum Teil vermummte Basler aus den Waggons und über die Gleise. Dann zieht der Tross – weiter begleitet von Knallpetarden – zügig durch die Bahnhofhalle auf den Bahnhofplatz und macht sich Minuten später auf den Weg durch das Unesco-Weltkulturerbe. Das massive Polizeiaufgebot hält sich im Hintergrund, und die YB-Fans am Strassenrand lassen sich kaum von den verbalen Ausfälligkeiten und dem Meer von gestreckten Mittelfingern provozieren. Auch die demonstrationsgewohnten Berner in den Strassencafés lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Die FCB-Fans verhalten sich mehrheitlich diszipliniert. Die blockierten Trams und Busse können nach wenigen Minuten unbeschadet weiterfahren. Allerdings veranstalten die Fans diverse öffentliche Urinierorgien. Abgesehen von Tausenden rot-blauen Klebern an Hauswänden und Verkehrsschildern kommt es zu keinen grösseren Sachbeschädigungen. Vereinzelt ergeben sich trotzdem brenzlige Szenen. Etwa als eine Gruppe Vermummter eine Knallpetarde auf einen Kameramann richtet, der sich weigert, sich vom Umzug zu entfernen. Eine andere gefährliche Situation ergibt sich auf der Kornhausbrücke. Dort zielen einzelne Hitzköpfe mit Feuerwerkskörpern auf Passanten am Aareufer. Die Spaziergänger kommen aber mit dem Schrecken davon. Schliesslich fliegen im Breitenrain auch vereinzelte Bierdosen auf Balkone und in offene Fenster. Eine Glasflasche schlägt direkt neben einem YB-Anhänger auf einem Balkon ein. Der Werfer wird allerdings umgehend von einem anderen Basler mit deutlichen Worten zurechtgewiesen. Beim Stadion bleiben die Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen auf verbaler Ebene. Rund eineinhalb Stunden vor dem Spiel hat der Spuk schliesslich ein Ende – der Spitzenkampf kann beginnen. Sicherheitsdirektor ist empörtNach dem Spiel bewährt sich der Trennzaun beim Bahnhof Bern-Wankdorf doch noch – zu Ausschreitungen kommt es nicht. Laut Kantonspolizei wurden im Verlauf des Tages zehn Personen aus beiden Fanlagern angehalten, zwei davon müssen mit einer Anzeige rechnen. Sicherheitsdirektor Reto Nause zeigt sich nach dem Spiel eher erregt als erleichtert: «Der Marsch war unter aller Sau, durchwegs aggressiv und ein Symbol der Fan-Unkultur.» Es sei verantwortungslos, etwa in der Bahnhofhalle Knallpetarden zu zünden. «Ich habe verängstigte, weinende Kinder gesehen. Ob es zu Gehörschäden gekommen ist, wird sich zeigen.» Es sei vor allem dem vorbildlichen Einsatz der Sicherheitskräfte zu verdanken, dass nichts Schlimmeres passiert sei. http://www.derbund.ch/bern/Viel-Schall- ... y/29503006
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 11. April 2011, 11:28 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Der Bund, 11.04.2011 Fussballfest im Stadion, viel Lärm darum herum YB und Basel trennen sich in einem aufregenden Match 3:3. Die Berner liegen nun schon sieben Punkte hinter dem zweitplatzierten FCZ. Sechs Tore, zwei umstrittene Penaltys, zwei verletzte Spieler, der vergebene Matchball von Raimondi, ein erzürnter Marco Wölfli, der freundschaftliche Klaps von Frei, als der verletzte Spycher den Platz räumt, die Wut der YB-Fans auf Schiedsrichter Massimo Busacca. YB - Basel war ein Fussballspiel, welches die Zuschauern im ausverkauften Stade de Suisse Wankdorf bestens unterhielt. Nach ereignisarmen 25 Minuten zündet Bienvenu die erste Rakete. Der kräftige Kameruner setzt sich im Kopfballduell gegen Xhaka durch und markiert Saisontreffer Nummer 11. Nach dem nächsten gefährlichen Angriff jubeln die YB-Spieler bereits wieder: Torschütze ist Lulic, der nach einem Fehler von Abraham die Vorarbeit von Degen vollendet (33.). Die Berner scheinen auf bestem Weg, dem Leader die erste Niederlage in der Rückrunde zuzufügen. Die Antwort des FCB lässt jedoch nicht lange auf sich warten: Hereingabe Stocker, Direktschuss Frei mit dem linken Fuss. Der Stürmer, der wie kein anderer polarisiert in der Super League, feiert sein 18. Saisontor ausgelassen. Das Tor ist nicht seine einzige starke Szene. Früh schiesst er knapp übers Tor, später liefert er seinem Kumpel Streller eine Idealvorlage, die übers Tor fliegt. Ein zweites Tor aberkennen ihm die Unparteiischen, weil er ganz knapp im Offside gestanden ist. YB wankt, fällt aber nichtIn der zweiten Halbzeit nimmt die Dramatik zu. Basel gewinnt zusehends die Überhand. Die YB-Abwehr wankt. Im zentralen Mittelfeld bekunden Costanzo und Doubai mehr und mehr Probleme mit Tembo und Xhaka. Streller gleicht aus. Trainer Vladimir Petkovic reagiert: Raimondi kommt für Costanzo. Es ist ein Wechsel, der sich später auszahlen wird. Vorerst aber drohen den Bernern die Felle davonzuschwimmen. Farnerud muss verletzt raus. Dann strauchelt Stocker in einem Zweikampf mit Dudar. Busacca zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt. Tembo, der nicht als Schütze vorgesehen war, schnappt sich den Ball vor Chipperfield und lässt Wölfli keine Abwehrchance. Später klärt FCB-Trainer Thorsten Fink auf, wieso nicht wie üblich Frei den Strafstoss schoss. «Alex fühlte sich wegen einer Fussverletzung nicht sicher genug.» Raimondis vergebener MatchballZurück zum Spiel. Die 79. Minute läuft, die nächste strittige Szene, diesmal im Basler Strafraum. Abraham kämpft mit Mayuka um den Ball, der flinke Sambier fällt. Auch diesmal entscheidet der gut postierte Busacca auf Strafstoss. Raimondi übernimmt die Verantwortung und trifft. Der Lärmpegel im Wankdorf steigt wieder. Das Heimpublikum will sein Team siegen sehen und treibt es lautstark nach vorne. Viel fehlt nicht zu einem Happy End für die Gelb-Schwarzen. Raimondi luchst dem unkonzentrierten Abraham den Ball ab, verzieht aber mit seinem starken linken Fuss. Es ist der letzte spielerische Höhepunkt, nicht aber der letzte Aufreger an diesem Nachmittag. Für diesen sorgt Busacca, der in der Schlussminute Wölfli wegen einer Lappalie verwarnt. Der YB-Captain ist nach dem Schlusspfiff ausser sich. Er stürmt auf Busacca zu und tut seinen Unmut lauthals kund. Den Journalisten gegenüber sagt Wölfli später: «Es war heiss heute, mein südländisches Temperament ist etwas mit mir durchgegangen. Und wir waren beide wütend.» Einen kühleren Kopf haben die beiden Trainer, als sie das aufwühlende Geschehen Revue passieren lassen. Sein Team habe Basel nach der 2:0-Führung zu schnell die Möglichkeit gegeben, ins Spiel zurückzufinden, befindet Petkovic. Als Verlierer will er sich nicht sehen, obwohl YB nunmehr sieben Punkte hinter dem zweitklassierten Zürich liegt. «Wir haben heute gezeigt, dass wir gegen einen Grossen bestehen können.» Über die beiden Penaltyentscheide mögen sich weder Petkovic noch Fink auslassen. Wichtiger ist ihnen zu betonen: «Es war ein tolles Fussballspiel.» http://www.derbund.ch/bern/Fussballfest ... y/24216994
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 11. April 2011, 11:31 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 11.04.2011 Die Noten zum Spiel YB gegen FC Basel (10. April 2011)Die Young Boys haben beim 3:3 gegen Basel nicht so überzeugend agiert wie in den Partien zuvor. Marco Wölfli: Note 4,5 Mit einigen gelungenen Paraden, bei den Gegentoren machtlos. Alain Nef: Note 4,5 In der Defensive solid, aber nicht immer stilsicher. Bereitete das 1:0 Bienvenus mit dem Kopf vor. Emiliano Dudar: Note 4 Eigentlich eine ebenfalls ordentliche Leistung. Aber Dudar stand nicht immer richtig, zum Beispiel vor dem Duell mit Stocker, das zum (sehr, sehr streng gepfiffenen) Elfmeter für Basel führte. François Affolter:Note 4 Auch Affolter hatte nicht immer die perfekte Orientierung in der Abwehrdreierkette. Beim herrlich herausgespielten 2:2 der Basler zum Beispiel verhielt sich der junge Verteidiger ungünstig. Scott Sutter: Note 4 Weil YB ohnehin sehr offensiv agierte, hielten sich Sutters Ausflüge nach vorne auf der rechten Seite diesmal eher in Grenzen. Ballsicher, ohne zu brillieren. Thierry Doubai: Note 4 Streute einige hübsche Pässe ein, aber gegen Basel war der Ivorer nicht so dominant wie in den letzten Wochen. Er leistete sich zudem einige heikle Ballverluste. Moreno Costanzo: Note 4 Auch der bemühte Costanzo vermochte nicht an seine starke Leistung vor Wochenfrist in Sion beim 2:0-Erfolg anzuknüpfen. Ungefährliche Eckbälle. Christoph Spycher: 4,5 Verletzte sich gleich in den Startminuten in einem Zweikampf mit Fwayo Tembo an der Ferse. Spielte noch bissig weiter, doch die Schmerzen zwangen ihn zur frühen Auswechslung. Alexander Farnerud: Note 4,5 Eines der schwächeren Spiele des Schweden für YB, wobei er immer noch einer der besseren Akteure war. Die letzte Entschlossenheit aber fehlte diesmal bei Farneruds Aktionen. Henri Bienvenu: Note 5 Er ackerte mal wieder überragend in der Offensive, lief viel und schuf Raum für die Mitspieler. Erzielte das 1:0, tauchte aber später immer stärker ab und in der zweiten Halbzeit phasenweise richtig unter. Senad Lulic: Note 4,5 Sag mir, wie Lulic spielt, und ich sag dir, wie YB spielt: Dieses (abgewandelte) Sprichwort trifft oft zu. Lulic war bemüht, aber er setzte sich zu selten durch. Eiskalt bei seinem Torschuss zum 2:0 aus spitzem Winkel. David Degen: Note 4 Musste vorerst auf der Bank Platz nehmen und kam nach 20 Minuten für Spycher. Degen probierte viel, aber ihm gelang wenig. Mario Raimondi: Note 4,5 Kam nach 62 Minuten für Farnerud – und war fleissig, zudem souverän beim Penalty zum 3:3. Emmanuel Mauyka (74. Minute für Farnerud) war für eine Benotung zu kurz im Einsatz. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25004949
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 11. April 2011, 11:32 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 11.04.2011 «In den Spitzenspielen wird noch einiges geschehen»Das 3:3 zwischen YB und Basel ist der Kulisse im ausverkauften Stade de Suisse gerecht geworden. Die beiden Trainer übten sich in Zurückhaltung, lobten aber ihre Teams. Als alles vorbei ist, tritt Zurückhaltung ein. Zumindest bei den beiden Trainern, die eine unterhaltsame, mitunter hektische Partie zwischen YB und Basel nüchtern kommentieren. «Es war ein turbulentes Spiel, toll für die Zuschauer, weil beide Mannschaften nach vorne spielten», ist FCB-Trainer Thorsten Finks vorsichtiges Verdikt. Und YB-Coach Vladimir Petkovic ist sich nach dem 3:3 sicher: «In den Spielen zwischen den Spitzenmannschaften wird noch einiges geschehen.» Fink: «Tolle Moral»Einiges war auch in den 93 Minuten zuvor geschehen. Es entwickelte sich zwar eine torreiche und unterhaltsame, nicht aber hochstehende Partie. In der 26.Minute gelang Henri Bienvenu die Führung für YB: Alexander Farnerud trat einen Freistoss, Alain Nef sprang höher als David Abraham und lenkte zur Mitte, wo Bienvenu mit der anatomischen Grauzone zwischen Schulter und Oberarm «einköpfte». Und nur 7 Minuten später jubelte ein Grossteil im ausverkauften Stade de Suisse erneut. Wieder kam es zu einem Freistoss, gleiche Seite, gleicher Schütze, doch diesmal verpassten alle. Nach dem Basler Abwehrversuch landete der Ball bei Senad Lulic, 2:0 für YB. Kurz vor der Pause schien die Defensive der Young Boys gedanklich aber schon bei der Besprechung: Aus einer eigentlich harmlosen Szene an der Seitenlinie gelangte der Ball zu Alex Frei, dessen Schuss lenkte François Affolter unglücklich ab, der Ball lag zum Basler Anschlusstreffer im Netz. Thorsten Fink: «Meine Mannschaft hat eine tolle Moral, das wusste ich bereits vor dem Spiel.» Im zweiten Durchgang trat dann Hektik ein. Zuerst nutzten Marco Streller und Gilles Yapi die Wohlfühlzone YB-Abwehr zum Doppelpass, den Streller gekonnt zum 2:2 vollendete. Petkovic weiss: «Das 2:0 haben wir zu leicht aus der Hand gegeben.» Dann griff in der 76.Minute Schiedsrichter Massimo Busacca ins Geschehen ein. Emiliano Dudar lief im Strafraum nahe auf Valentin Stocker auf, beide fielen, Busacca pfiff zum Penalty – ein harter Entscheid. Petkovics treffender HinweisNachdem Fwaye Tembo vollstreckt hatte, drohte YB also auch das Unentschieden abzugeben. Doch 3 Minuten später ereignete sich auf der anderen Seite ein ähnlicher Zweikampf, diesmal zwischen Abraham und Emmanuel Mayuka. Wieder zeigte Busacca auf den Elfmeterpunkt – diesmal war der Referee grosszügig mit YB. «Penalty ist, wenn der Schiedsrichter pfeift», erinnert Petkovic nach dem Spiel treffend. Und Fink sagt zur Penaltydiskussion: «Ich denke, beide Elfmeter waren vertretbar. Als Trainer kann ich nur sagen, dass wir uns bei der zweiten Szene etwas ungeschickt angestellt haben.» Geschick zeigen nach dem Spiel die Trainer, beide halten den Ball gekonnt flach. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13223060
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
JFK
|
Verfasst: Montag 11. April 2011, 14:35 |
|
Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
|
|
leider kein sieg gestern und zürich gewinnt in letzter minute noch gegen gc. damit sind die cl träume wohl ausgeträumt. ab jetzt gilt es, den el platz zu verteidigen.
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Dienstag 12. April 2011, 09:13 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
|
Meisterschaft, YB - Basel 3:3 (2:1)
Remis im Spitzenspiel zwischen YB und Basel. Die Berner lagen nach Toren von Bienvenu und Lulic 2:0 vorne, ehe der Gast aus Basel das Spiel wenden konnten. Raimondi erzielte mit einem Elfmeter in der Schlussphase den Ausgleich.
Basels Frei setzte in diesem Spiel ein erstes Zeichen. Er schoss in der Startphase aus der Distanz knapp über das Tor. Auf der anderen Seite sorgte Spycher mit zwei Vorstössen für Unruhe. Der YB-Routinier musste das Spielfeld bereits nach 20 Minuten verlassen. Für den angeschlagenen Spycher kam Degen ins Spiel.
Die Young Boys zeigten sich vor ausverkauftem Haus effizient. Nef köpfte einen Freistoss von Farnerud vor das Basler Tor, dort setzte sich Bienvenu gegen Xhaka durch und beförderte den Ball via Lattenunterkante zum 1:0 ins Netz (26.). Nur wenige Minuten später kam es erneut zu einem Freistoss, den die Basler vorerst entschärfen konnten. Degen brachte den Ball nochmal in die Gefahrenzone, Lulic schoss mit einem herrlichen Schuss aus der Drehung den zweiten Treffer für YB (33.).
Nach einem zügigen Angriff über die linke Seite schoss Frei den Anschlusstreffer. Der Basler Topskorer verwertete eine Vorlage von Stocker zum 2:1 (38.). Nach dem Seitenwechsel drückte der Leader auf den Ausgleich. Streller vergab zunächst aus kurzer Distanz, später gelang dem FCB-Stürmer nach einer Kombination mit Yapi der Ausgleich (65.). Aufgrund der Spielanteile ging das Resultat zu diesem Zeitpunkt in Ordnung.
In der Schlussviertelstunde wurde es vor 31‘120 Zuschauern noch einmal turbulent. Innerhalb weniger Minuten zeigte Schiedsrichter Busacca zweimal auf den Penaltypunkt. Der Schiedsrichter entschied nach Aktionen von Dudar gegen Stocker und später von Abraham gegen Mayuka jeweils auf Penalty. Tembo und Raimondi verwerteten die beiden Strafstösse souverän (77./80.).
In den Schlussminuten suchten die Young Boys vehement den Siegestreffer. Kurz vor dem Schlusspfiff schoss Raimondi aus guter Position über das Tor und vergab die letzte Chance des Spiels. Das Spitzenspiel endete mit einem gerechten Remis. YB fügte dem FC Basel den ersten Punktverlust in der Rückrunde zu.
Stadion: Stade de Suisse Zuschauer: 31120 Schiedsrichter: Busacca
Tore: 26. Bienvenu (Kopfball; Nef) 1:0. 33. Lulic (Rechtsschuss; Degen) 2:0. 38. Frei 2:1. 65. Streller 2:2. 77. Tembo (Foulpenalty) 2:3. 80. Raimondi (Penalty, Foul an Mayuka) 3:3.
Auswechslungen: 19. Degen für Spycher. 60. Chipperfield für Safari. 61. Raimondi für Costanzo. 74. Mayuka für Farnerud. 80. Huggel für Streller. 88. Zoua für Tembo.
Ersatz: YB: Benito, Lingani, C. Schneuwly, Tosetti. Basel: Sommer, Kusunga, Cabral, Ferati.
Bemerkungen: YB ohne Jemal (gesperrt), M. Schneuwly, Dussin, De Pierro (alle verletzt), P. Doubaï (nicht im Aufgebot). Basel ohne T. Xhaka (gesperrt) und Shaqiri (verletzt). 19. Spycher angeschlagen ausgewechselt. 74. Farnerud angeschlagen ausgewechselt.
Verwarnungen: 32. Dragovic (Foul), 4
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 34 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |