 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 10. April 2011, 06:21 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 09.04.2011 Zwischen YB und dem FC Basel wird es fast immer turbulentAm Sonntag spielt YB-Abwehrchef Emiliano Dudar erstmals nach seiner Verletzung wieder gegen den FCB – und bei den Baslern bestreiten Alex Frei und Marco Streller die erste Partie nach ihrem Nationalteamrücktritt. Es wäre vermessen, bei der Partie zwischen YB und Basel am Sonntag von einem Kampf um den Titel zu sprechen. Die Young Boys überzeugten zuletzt, doch weil der solide FCB Sieg an Sieg reiht, liegt YB 12 Punkte zurück. Treffen Berner auf Basler, sind aber Spannung, Unterhaltung und Dramatik garantiert. Das war in den ersten zwei Partien in dieser Spielzeit nicht anders. Im Stade de Suisse bot YB im letzten Herbst eine vorzügliche Leistung, führte den FCB vor und lag kurz vor der Pause 2:0 vorne – dann verletzte sich der argentinische YB-Abwehrchef Emiliano Dudar bei einem Kopfzusammenprall mit Teamkollege François Affolter fürchterlich. Dudar lag regungslos am Boden, bange Momente folgten. Alex Frei erzielte 2 Minuten nach Wiederaufnahme der Begegnung mit einem Freistoss das Anschlusstor, am Ende hatte YB mit dem 2:2 zwei Punkte verloren – das spielte jedoch keine Rolle, alle waren besorgt um die Gesundheit Dudars, der ins künstliche Koma versetzt worden war. «12 Basler schlagen YB»Heftig umstritten gestaltete sich auch die Vorrundenpartie im Basler St.-Jakob-Park. YB begann erneut stark, schoss das erste Tor, vergab gute Chancen, der FCB steigerte sich und siegte 3:1 – am Schluss aber sprachen alle vom Basler Referee Claudio Circhetta, der zum Ende seiner Laufbahn auf eigenen Wunsch (!) den Klassiker leiten durfte und einige diskutable, unglückliche Entscheidungen gegen YB fällte. «Das ist ein Skandal», sagte nicht nur YB-Trainer Vladimir Petkovic. Der «Blick» titelte: «12 Basler schlagen YB». Und die Liga hatte eine weitere Schiedsrichterdebatte. Morgen kommt es zum dritten Saisonvergleich, Dudar trifft erstmals nach seiner Schädelverletzung auf Basel. Der Argentinier spielt seit Rückrundenbeginn wieder, möchte sich jedoch auf die Partie konzentrieren und lehnte zuletzt alle Medienanfragen ab. YB will die relativ gute Bilanz gegen Basel fortsetzen. Seit Vladimir Petkovic im August 2008 als YB-Trainer installiert wurde, setzten sich die Berner in neun Ligaduellen bei drei Niederlagen und einem Remis fünfmal durch (15:15 Tore). Gegen FCB-Trainer Thorsten Fink ist die Petkovic-Bilanz aber leicht negativ (6 Spiele, 2 Siege, 1 Remis, 3 Niederlagen, 7:12 Tore). Nachdem der Coach die ersten sechs Partien gegen Basel gewonnen hatte (inklusive Cup), gelang seit dem 29.November 2009 (2:0-Sieg in Bern) in vier Partien bei drei Niederlagen kein Erfolg mehr. Besonders schmerzhaft aus Berner Sicht ist dabei die Finalissima im letzten Mai, als der FCB in Bern souverän 2:0 gewann und Meister wurde – wie drei Jahre vorher beim finalen Duell am 36.Spieltag in Basel, als der FCB ebenfalls 2:0 gegen YB (mit Trainer Martin Andermatt) siegte und sich zum Meister kürte. Aber auch die Young Boys feierten grossartige Erfolge, beispielsweise im Cuphalbfinal vor zwei Jahren, als Goalie Marco Wölfli im Stade de Suisse nach torlosen 120 Minuten im Elfmeterschiessen drei Penaltys parierte – den Final in Bern aber verlor YB später nach 2:0-Führung gegen Sion 2:3. Strellers grosses Fair PlayAuch morgen wird im Stade de Suisse bei herrlichen Bedingungen eine prächtige Ambiance herrschen, bis gestern waren rund 27000 Tickets abgesetzt. Zu hoffen bleibt, dass die Anhänger kühlen Kopf bewahren. Brisant ist ja auch der erste Auftritt der – ausserhalb Basels unbeliebten – Stürmer Alex Frei und Marco Streller nach ihrem Rücktritt aus dem Nationalteam. Pfiffe sind wohl zu erwarten, Schmähungen hoffentlich nicht. Schliesslich bewies Streller, der beim Dudar-Drama unmittelbar danebenstand, damals Sportlichkeit. Er forderte schnelle medizinische Hilfe an, beruhigte die YB-Fans und beteuerte später wie andere FCB-Protagonisten, das Resultat sei zweitrangig gewesen. Für sein vorbildliches Verhalten wurde Streller von der Liga später mit einem Fair-Play-Preis ausgezeichnet. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19832888
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 10. April 2011, 06:23 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 09.04.2011 YB stürmt nach vorneYB empfängt morgen den souveränen Leader FC Basel. Vladimir Petkovic, der Trainer der Young Boys, bürgt für eine attraktive Spielweise. Aber kann man damit auch Titel gewinnen? Am Donnerstagnachmittag, in der letzten YB-Trainingseinheit vor dem Wochenende, ist die Stimmung im Stade de Suisse ausgesprochen gut. Sonne und Temperaturen vermitteln das Gefühl, es sei Hochsommer, die Spieler sind konzentriert, sie lachen und scherzen aber auch viel. Vladimir Petkovic nimmt meistens die Beobachterrolle ein. Der Trainer greift erst in die Gestaltung ein, als er eine Übung zur Angriffsauslösung mit Torabschluss moderiert. Petkovic korrigiert und lobt die Fussballer, er zeigt ihnen Passwege und Laufvarianten auf, und er fordert bei Ballkontrolle und Torschuss immer wieder «Qualität, Qualität». Der Coach legt ja Wert auf die Offensive, er stellt mutiger, frecher, attraktiver auf als die meisten Berufskollegen. YB-Partien sind häufig ein Spektakel, das Team weiss zu unterhalten und zu begeistern – bloss weiss man immer noch nicht, ob diese Spielweise dazu taugt, Titel zu gewinnen. Das Ziel: Variabel bleibenDas 3-4-3-System der Young Boys kennt man längst, Vladimir Petkovic hat es in diesem Frühling reaktiviert, nachdem er in der Vorrunde nach harzigem Saisonstart manchmal auf eine Viererkette in der Abwehr umgestellt hatte. Dem Trainer ist bewusst, dass er mit der ungewöhnlichen Formation Angriffsfläche bietet, aber er sieht im 3-4-3-System die besten Möglichkeiten, alle Räume abzudecken – und vor allem: um nach vorne zu spielen. «Aber die Frage nach dem System wird überbewertet», sagt Petkovic, «es kommt darauf an, wie die Spieler ihre Aufgaben erfüllen.» Der 47-Jährige mag Teams wie Barcelona und Arsenal, die ebenfalls konsequent den Vorwärtsgang suchen, aber er sagt: «Eine Mischung aus mehreren Spielstilen wäre perfekt. Barcelona kann es sich mit seinen überragenden Einzelspielern leisten, immer im Kurzpassspielmodus zu bleiben. Ich möchte aber, dass mein Team variabel bleibt und für Überraschungen gut ist, also auch mal einen langen Ball einstreut.» Es ist Vladimir Petkovic hoch anzurechnen, dass er auch im Europacup seiner Philosophie treu bleibt und sogar in Auswärtsspielen wie bei Fenerbahçe Istanbul das Geschehen gestalten will. Manchmal erleidet die forsche Taktik Schiffbruch, doch das erleben auch andere Coachs wie Bayern Münchens Louis van Gaal oder Inter Mailands Leonardo – diese beiden Fussballlehrer stehen ebenfalls nicht im Verdacht, Defensivtrainer zu sein. «Wir Trainer sind abhängig von der Mathematik und von Ergebnissen», pflegt Petkovic zu sagen. Aber aus ihm wird nie ein nüchterner Ergebnistrainer wie Ottmar Hitzfeld. Der Schweizer Nationalcoach hat in seiner erfolgreichen Laufbahn jedoch zahlreiche Titel gewonnen, Petkovic noch keinen. Und daran wird er letztlich in Bern gemessen. Klarer Favorit gegen BaselBei den ehrgeizigen Verantwortlichen des Vereins geniesst Vladimir Petkovic hohe Wertschätzung. Im Betrieb läufts nach dem geräuschvollen CEO-Machtwechsel im letzten August von Stefan Niedermaier zu Ilja Kaenzig nicht überall rund, aber entscheidend für die Wahrnehmung des Klubs sind die Resultate. Und da hat Petkovic nach dem Ausscheiden im Europacup und im Cup den Turnaround zuletzt überzeugend realisiert. «Petkovic geniesst unser volles Vertrauen», sagt Ilja Kaenzig. «Und zwar auch nächste Saison.» Spätestens dann werden Pokalgewinne von Petkovic gefordert. «Unser Team hat das Potenzial, um ganz oben mitzuspielen», sagt der YB-Trainer. «Und am Sonntag wollen wir den FC Basel mit einem Heimsieg nervös machen.» Er habe zuletzt ganz bewusst erklärt, YB sei gegen Basel klarer Favorit, sagt Petkovic. «Aber das war eine Aussage, die im Kontext stand. Ich sagte, wenn wir so selbstbewusst spielen wie in Sitten beim 2:0-Sieg, dann sind wir klarer Favorit.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16968535
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 10. April 2011, 06:40 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Blick, 10.04.2011 Vier Spieler stehen nach der heissen Woche im Brennpunkt Wer bleibt heute cool?YB gegen den FCB – kein Spiel wie jedes andere. Unvergessen die Finalissima in der vergangenen Saison und der schlimme Unfall von Emiliano Dudar beim letzten Duell in Bern. Auch heute stehen schon vorm Anpfiff vier Figuren im Fokus. Alex Frei: MorddrohungenFür den Top-Torjäger ist es die wohl schwerste Saison seiner Karriere. Die Pfiffe gegen ihn mit der Nati in seinem Wohnzimmer St. Jakob Park, danach Morddrohungen (BLICK berichtete). Der ange- kündigte Rücktritt und nun in dieser Woche das endgültige Ende seiner Nati-Karriere. «Es ist viel gesagt und geschrieben worden», sagt FCB-Trainer Thorsten Fink vor Freis ers-tem Match nach dessen Rücktritt. «Es war leider viel dummes Zeug von dummen Leuten dabei.» Was er meint: In «20 Minuten» wurde Frei öffentlich zum «Freiwild» erklärt. Fans und Gegenspieler praktisch aufgefordert, den FCB-Stürmer zu provozieren. Fink weiss, was Frei und den FCB heute in Bern erwartet: «Wir müssen damit rechnen, dass wir nicht gerade freundlich empfangen und wahrscheinlich auch angefeindet werden. Aber das ist normal. Wenn man Erfolg hat, gibt es Neider. Das hat man sich auch erarbeitet.» Schon bei der Finalissima 2010 wurde Frei angepöbelt. Bekam auf dem Weg zur Pokalübergabe sogar einen vollen Bierbecher ab. Frei muss wohl oder über mit Anfeindungen auf und neben dem Platz leben. Letzte Woche rastete er nach einem Tritt von Xamax-Verteidiger Paito aus, der ihm eine Schürfwunde zufügte. Frei wollte auf Paito los, musste zurückgehalten werden und pöbelte später im Kabinengang. «Immer der Frei. Schaut mal, was die anderen machen.» Am Freitag im Training verletzte sich Frei nach einem Prellball am Knöchel. Gestern machte er das Abschlusstraining mit, sollte heute auflaufen können. Er ist die FCB-Punkte-Garantie: Seine beiden Traumfreistösse gegen GC (2:1) und Xamax (1:0) bescherten dem FCB sechs wichtige Punkte. Dudar: MaulkorbEs ist das Remake des Spiels des Schreckens für Emiliano Dudar. Im Vorfeld schweigt der Gaucho. Stade de Suisse, 12. September 2010. Dudar kracht fürchterlich mit seinem Teamkollegen François Affolter zusammen. Der Argentinier knallt auf den Kunstrasen, bleibt bewusstlos liegen. Blut fliesst. Das Schlimmste wird befürchtet. Noch in der Ambulanz wird er in ein künstliches Koma versetzt. Drei Tage liegt er wegen einer schweren Hirnerschütterung im Tiefschlaf. 146 Tage vergehen, bis er wieder einen Ernstkampf bestreiten kann. Mit einem Schutzhelm à la Petr Cech. Jetzt trifft er erstmals wieder auf den FC Basel. Business as usual? Das sagt jeder im YB-Umfeld, nachdem Dudar alle Rückrundenspiele problemlos absolviert hat. Und doch ist es kein Spiel wie alle anderen. Der YB-Abwehrchef kriegt vor dem Spitzenkampf einen Maulkorb umgehängt. Dudar habe mit seinem Sportpsychologen abgemacht, dass er diese Woche keine Medientermine abmache, lautet die Antwort von YB auf eine Interview-Anfrage. Sein Trainer Vladimir Petkovic sieht die Sache anders: «In der Mannschaft ist das überhaupt kein Thema. Ich habe nicht mal daran gedacht, dass es das erste Spiel von Emi gegen Basel ist. Das sind schlechte Erinnerungen. Und die rufen wir nicht ab.» Marco Streller: Nati-RücktrittAuch Freis Kumpel hatte schon einfachere Tage. Gemeinsam mit seinem Sturmpartner erklärte Streller (29) in dieser Woche den Nati-Rücktritt. Streller wäre offenbar auch alleine zurückgetreten. Fühlte sich zuletzt im Umfeld der Schweizer Equipe offenbar nicht mehr richtig wohl. Zudem hat der verletzungsanfällige Stürmer immer wieder mit körperlichen Problemen zu kämpfen. Auch diese Woche trainierte er kaum mit der Mannschaft, klagte über muskuläre Beschwerden. Gestern konnte er trainieren, wird heute spielen. Streller ist und bleibt ein hochsensibles Gebilde: Bekommt er Unterstützung und Vertrauen, ist er eine Bank und macht Tore am Laufmeter. Doch bringt ihn etwas aus dem mentalen Gleichgewicht, tut er sich auch auf dem Platz schwer. Und hat schnell einmal ein Zwicken hier und ein Wehwehchen da. Auf eines kann man sich bei Streller jedoch immer verlassen. Der Lange rackert für zwei, schafft Wege und Räume. Und gerade wenn es ihm nicht läuft, hat er dennoch das Auge für den Mitspieler. Dafür sprechen neben neun Saison-Toren auch seine neun Assists. Bienvenu: Erpressung?Henri Bienvenu. Der Stürmer aus Kamerun fiel diese Woche aus allen Wolken. Es taucht ein Pass auf, in welchem als Geburtsdatum steht: 5.7.1990. Bei der Swiss Football League wird der Stürmer anders geführt. Laut Kontingentsliste ist er am 5.7.1988 geboren. Als Profifussballer soll Bienvenu also zwei Jahre älter sein als in der Realität. Das Gegenteil dessen, was man üblicherweise von Afrikanern kennt, die sich meist Dokumente beschaffen, die sie als jünger ausweisen. Bienvenu soll sich den falschen Pass beschafft haben, um als 15-Jähriger einen Profivertrag unterschreiben zu können. Der beste YB-Torschütze streitet alles ab: «Ich habe keinen gefälschten Pass. Das ist eine Intrige. Es gibt Leute, die mir Böses wollen. Man will mich erpressen.» YB-Boss Ilja Kaenzig sieht die Affäre ganz cool: «Wäre er tatsächlich zwei Jahre Jünger, wäre auch sein Marktwert höher.» Wie sich die Unruhe auf Bienvenus Leistung gegen den FCB auswirken wird, werden wir heute sehen. Fakt ist: Der Stossstürmer verrichtet in jedem Spiel immense Arbeit, läuft die Verteidiger «tot». Damit ist er ein Hauptgrund dafür, dass Edeljoker Emmanuel Mayuka so effektiv ist: Sechs Tore erzielte er als Reservist, dazu zwei, als er von Beginn weg spielte. An Bienvenu kommt Mayuka aber nicht heran. Mit zehn Treffern hat sich der Kameruner hinter Alex Frei und Mauro Lustrinelli auf Platz drei der Super-League-Torschützenliste gehievt. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... ool-170261
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Warlock
|
Verfasst: Sonntag 10. April 2011, 08:07 |
|
Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
|
|
-------------------Wölfli--------------------- Nef----------------Dudar--------------Affolter Sutter-------Doubaï-----Farnerud------Spycher Degen------------Bienvenu--------------Lulic
BSC Young Boys - FC Basel 3:1
Tore:
BSC Young Boys: Degen, Bienvenu, Mayuka FC Basel: Streller
Zuschauer: 28'100
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 11. April 2011, 10:45 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
sf.tv, 10.04.2011 Basels Siegesserie bei YB gerissenBasel hat erstmals in diesem Jahr eine Super-League-Partie nicht gewonnen. Der FCB spielte im Schlagerspiel bei YB 3:3, nachdem er zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand in einen Vorsprung verwandelt hatte. Die Basler dürften die ersten Punktverluste im laufenden Jahr gelassen hinnehmen. Der erste Verfolger, der FC Zürich, konnte den Rückstand in der Tabelle zwar verkürzen (1:0 gegen GC), liegt aber immer noch 5 Zähler zurück. YB liegt mit 12 Punkten Rückstand auf Basel immer noch auf dem 3. Rang. Bei sommerlichen Bedingungen bot das Schlagerspiel im Stade de Suisse zwischen YB und Basel das, was es versprochen hatte: Viele Tore, hohe Spannung und umstrittene Penalty-Entscheide. «Es war ein Spiel, das zwei Sieger verdient hätte», sagte Marco Streller nach der Partie. Zwei hart gepfiffene PenaltysZu Reden gab vor allem die hektische Schlussphase. Beim Stande von 2:2 zeigte Schiedsrichter Massimo Busacca zweimal auf den Penaltypunkt. Zunächst fiel Valentin Stocker nach einer Intervention von Emiliano Dudar, worauf Fwayo Tembo YB-Keeper Marco Wölfli vom Punkt aus bezwang (77. Minute). Nur kurze Zeit später taxierte Busacca eine Aktion von David Abraham an den sehr leicht fallenden Emmanuel Mayuka ebenfalls als penaltywürdig. Mario Raimondi liess sich nicht zweimal bitten und rettete YB den Punkt (80.). Gemächliche Startphase Zu Beginn der Partie hatte nicht viel auf ein Spektakel hingedeutet. Beide Teams gingen mit einer gehörigen Portion Respekt in die Partie und waren bemüht, nicht in Rückstand zu geraten. Folglich blieben Strafraumszenen zunächst Mangelware, dafür zeigten sich vor allem die Berner effizient. Topskorer treffenEs war Henri Bienvenu, der mit seinem 11. Saisontreffer das Skore eröffnete. Er vollendete nach einem Freistoss von Alexander Farnerud und einer Kopfballvorlage von Alain Nef nach 26 Minuten. Sieben Minuten später war Senad Lulic erfolgreich; der Bosnier traf aus der Drehung heraus und aus spitzem Winkel genau in die Ecke. Dass Basel noch vor der Pause Hoffnung schöpfte, lag an Alex Frei, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Drei Punkte für beide Seiten möglichDieses Tor gab Basel Schwung und die Equipe von Thorsten Fink kam frischer aus der Kabine. Zunächst vergab Marco Streller leichtsinnig den Ausgleich, als er den Ball aus 3 Metern über das Tor drosch, doch nur unmittelbar später machte es der Alt-Internationale besser: Nach einem feinen Steilpass von Gilles Yapi lupfte er den Ball gekonnt über Wölfli (65.). Die Partie verlief in der 2. Halbzeit gefällig. Nicht, dass die beiden Teams in der 2. Halbzeit Torchancen am Laufmeter produzierten. Aber Möglichkeiten für den Lucky Punch gab es auf beiden Seiten. Letztlich ist das Unentschieden das gerechte Resultat - denn einen Verlierer hätte dieses Spiel definitiv nicht verdient. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... B-gerissen
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 11. April 2011, 10:46 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
NZZ, 10.04.2011 Sechs Tore und kein Sieger im SpitzenspielDer FC Basel gab erstmals in diesem Frühjahr Punkte ab. Er lag bei YB 0:2 zurück, führte 13 Minuten vor Schluss 3:2 und musste am Ende doch nochmals den Ausgleich hinnehmen. Dank der Tore von Henri Bienvenu (26.) und Senad Lulic führte YB nach 33 Minuten 2:0. Zweimal waren die Berner im Anschluss an weite Freistossflanken von Alexander Farnerud auf Alain Nef erfolgreich. Es war eine eher glückhafte Führung, denn der FCB war in der ersten halben Stunde das bessere Team gewesen und kam durch Alex Frei auch zu zwei Chancen. Die Basler, die zuvor in sieben Spielen gleich viele Tore kassiert hatten wie jetzt in sieben Minuten, reagierten jedoch souverän und kamen zurück. Noch vor der Pause schaffte Alex Frei mit seinem 18. Saisontreffer den Anschluss (38.) und nach 65 Minuten glich Marco Streller nach dem schönsten Angriff des Nachmittags aus. Nach einem Doppelpass zwischen Tembo und Yapi wurde der Stürmer frei gespielt und mit einem Heber mit dem Aussenrist überwand er YB-Goalie Marco Wölfli gekonnt. In der hektischen Schlussphase rückte Schiedsrichter Massimo Busacca in den Mittelpunkt. Mit zwei umstrittenen Penaltypfiffen zog der den Unmut beider Mannschafte sowie den Ärger der Fans im ausverkauften Stadion auf sich. Zunächst gab er Strafstoss für Basel, nachdem Emiliano Dudar Valentin Stocker umgestossen hatte (77.), zwei Minuten später pfiff Busacca auch Penalty für YB. Emanuel Mayuka war über David Abraham gestolpert. Tembo und Mario Raimondi verwerteten die Penaltys. Für den letzten Aufreger sorgte nochmals Raimondi. In der 90. Minute lief er alleine auf Basels Keeper Costanzo zu, schoss aber über das Tor. Young Boys - Basel 3:3 (2:1). Stade de Suisse. - 31'120 Zuschauer (ausverkauft). - SR Busacca. - Tore: 26. Bienvenu (Nef) 1:0. 33. Lulic (Degen) 2:0. 38. Frei (Stocker) 2:1. 65. Streller (Yapi) 2:2. 77. Tembo (Foulpenalty/Foul Dudar an Stocker) 2:3. 80. Raimondi (Foulpenalty/Foul Abraham an Mayuka) 3:3. Young Boys: Wölfli; Nef, Dudar, Affolter; Sutter, Doubaï, Spycher (19. David Degen); Farnerud (74. Mayuka), Costanzo (62. Raimondi), Lulic; Bienvenu. Basel: Costanzo; Steinhöfer, Abraham, Dragovic, Safari (60. Chipperfield); Tembo (88. Zoua), Yapi, Xhaka, Stocker; Frei, Streller (80. Huggel). Bemerkungen: Young Boys ohne Jamal (gesperrt) sowie Marco Schneuwly, Dussin und De Pierro (alle verletzt), Basel ohne Shaqiri (verletzt). Verwarnungen: 31. Xhaka (Foul). 41. Nef (Foul). 93. Frei (Reklamieren). http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 97019.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 11. April 2011, 10:48 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Bieler Tasgblatt, 11.04.2011 YB - FCB - Polizei verhindert Schlimmeres31 000 Zuschauer verfolgten die Fussballpartie Young Boys gegen Basel. 3:3 endete die spannende und attraktive Partie. Auch die Fangruppen verhielten sich (einigermassen) sportlich Auch wenn es viele Pfiffe für das ehemalige Nati-Sturm-Duo Frei und Streller gab. Wichtiger aber: Die Basler Fans konnten von der Polizei unter Kontrolle gehalten werden. Die Fans der Gästemannschaft reisten zum Spiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel wie von ihnen angekündigt mit dem Extrazug in den Hauptbahnhof Bern. Ein Aufeinandertreffen der Fangruppierungen konnte verhindert werden. Jedoch zog anschliessend der Fan-Umzug durch die Berner Innenstadt. Es kam zu grösseren Verkehrsbehinderungen und es wurden Knallpetarden und Feuerwerkskörper gezündet. Die Fans des FC Basel trafen mit dem Extrazug am Sonntag, 10. April 2011, um etwa 1350 Uhr am Hauptbahnhof Bern ein. Dort waren bereits zahlreiche Anhänger der Heimmannschaft und Unbeteiligte anwesend. Die Kantonspolizei Bern konnte aber ein Zusammentreffen der beiden Fangruppierungen glücklicherweise verhindern. Eine Kontaktaufnahme mit den Gästefans, um diese auf die für sie vorgesehene Route ins Fussballstadion zu leiten, konnte nicht stattfinden. Die FCB-Anhänger entzogen sich dem Dialog mit den uniformierten Polizisten und führten einen unbewilligten Fan-Marsch via Spitalgasse - Bärenplatz – Marktgasse - Kornhausplatz – Viktoriaplatz – Breitenrainplatz – Guisanplatz bis zum Stade de Suisse durch. Sowohl im Hauptbahnhof wie auch in der Berner Innenstadt wurden zahlreiche Pyrotechnika und Knallpetarden gezündet. Dazu kam es zu Flaschenwürfen und einer Sachbeschädigung. Schliesslich musste die Umzugsroute gereinigt werden. Der private und öffentliche Verkehr wurde durch den Marsch stark behindert. Bei der Polizei gingen zudem Anrufe erboster Anwohner ein, weil Fussballfans in die Vorgärten urinierten. Der Abzug nach Spielende zum S-Bahnhof Wankdorf verlief ruhig. Auch hier konnte ein Aufeinandertreffen der Fangruppierungen mitunter dank der Polizeipräsenz und des Einsatzes des mobilen Zaunsystems verhindert werden. Vor und nach dem Spiel wurden zehn Anhänger beider Mannschaften zur Kontrolle angehalten. Davon erhielten vier Personen eine Ordnungsbusse, zwei Personen müssen mit einer Anzeige rechnen. http://www.bielertagblatt.ch/News/Sport/203338
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 11. April 2011, 10:51 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 11.04.2011 Nicht hochklassiges, aber spektakuläres YBYB hat es mal wieder auf grosser Bühne verpasst, die meisterlichen Ambitionen zu unterstreichen. Das 3:3-Remis gegen Leader Basel bot Stoff für viele Geschichten. YB 3, Basel 3, und der Sonntagssieger heisst: FC Zürich! Weil der FCZ im Derby gegen GC dank eines Last-Minute-Tores 1:0 siegte, hat er den Rückstand auf Basel um zwei Punkte verringert (auf fünf) – und den Vorsprung auf YB um zwei Zähler vergrössert (auf sieben). Und den Young Boys ist es zwar gelungen, Basels Siegeszug zu stoppen – aber sie haben mal wieder eine Gelegenheit verpasst, ihre meisterlichen Ambitionen auf grosser Bühne zu unterstreichen. Dabei traf am Sonntag im ausverkauften Stade de Suisse vieles ein, was man erwartet hatte. Das Gipfeltreffen war spektakulär und spannend, es bot beste Unterhaltung und Stoff für bunte Geschichten. Ein weiteres Kapitel schrieben die Young Boys dabei über ihre kontrovers diskutierte Sturm-und-Drang-Spielweise – und ob man damit tatsächlich Titel gewinnen kann. Erhellend war der gestrige Beitrag nicht, Skepsis ist weiter angebracht. «Wenn man 2:0 gegen Basel führt, darf man zu Hause auch einmal gewinnen», sagte YB-Mittelfeldspieler Scott Sutter. Bereits beim letzten Treffen in Bern im Herbst 2010 hatte YB nach früher 2:0-Führung beim 2:2 gegen den FCB zwei Punkte eingebüsst. Und so hinterliess das Dreizudrei gestern erneut «gemischte Gefühle» (Sutter) bei den Akteuren und ihrem Anhang. Raimondis Elfmeter zum 3:3Das Spielniveau des Spitzenkampfs erreichte nie Spitzenwerte, es war ein Ringen und Zerren, ein Auf und Ab der Gefühle, packend und faszinierend, aber eben auch fehlerhaft und wild. «Immerhin haben wir auf den 2:3-Rückstand reagieren können», sagte Sutter. Nicht einmal zwei Minuten nach dem Elfmetertor Fwayo Tembos zum 2:3 erhielt auch YB einen Penalty zugesprochen. Und weil mit Moreno Costanzo und Alexander Farnerud die YB-Penaltyschützen ausgewechselt worden waren, übernahm Einwechselspieler Mario Raimondi die Verantwortung und verwandelte in der 80.Minute souverän zum 3:3-Ausgleich. «Kuki gab mir den Ball und sagte, ich soll schiessen», erklärte Raimondi. «Kuki» nennen die YB-Spieler Emmanuel Mayuka, der den Elfmeter rausgeholt hatte. Raimondi hatte im Cuphalbfinal gegen Basel vor zwei Jahren (0:0) einen Penalty verschossen, damals hatte sich YB im Elfmeterschiessen durchgesetzt. Auch die gestrige Veranstaltung hätte beinahe mit einem Berner Erfolg geendet, doch Raimondi vergab in der turbulenten Schlussphase das 4:3, als er überhastet übers Tor schoss. «Leider traf ich den Ball nicht richtig», sagte Raimondi. Weil Christoph Spycher bereits nach 20 Minuten und Farnerud nach rund einer Stunde Spielzeit verletzt ausgewechselt werden mussten, bekleideten mehrere YB-Spieler während der Begegnung unterschiedliche Positionen, was nicht zur Stabilisierung beitrug. «Leider ist es uns nicht gelungen, die Kontrolle über das Spiel zu behalten», sagte Captain Marco Wölfli. Wölflis Ärger über BusaccaUnd es wäre ja überraschend gewesen, wenn der Schiedsrichter beim Duell YB vs. Basel nicht ebenfalls für Gesprächsstoff gesorgt hätte. Massimo Busacca pfiff kleinlich, aber er benachteiligte kein Team, im Gegenteil, er verteilte mit den zwei Elfmetern sogar je ein Geschenk. Was (nicht nur) die YB-Spieler schon länger aufregt, ist die theatralische Art Busaccas, der gestern hart an seinem Ruf als Selbstdarsteller arbeitete. Marco Wölfli regte sich nach der Partie fürchterlich über Busacca auf: «Er pfeift die grossen Champions-League-Spiele, kommt in die Schweiz und hängt hier den Star raus.» YB-Goalie Wölfli hatte in der Nachspielzeit wegen Reklamierens die Gelbe Karte erhalten, nachdem Busacca einen Abstoss wiederholen liess, weil der Ball nicht stillgestanden hatte. «Auf der anderen Seite passiert das dreimal, aber bei mir wirds abgepfiffen», sagte Wölfli genervt. Und: «Busacca darf den Spielern alles sagen, wir ihm aber nichts.» YB - Basel bewegte wie immer die Gemüter. Und bereits am Ostersamstag kommt es im St.-Jakob-Park zum nächsten Duell. Der FCZ würde sich bestimmt wieder über eine Punkteteilung freuen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17551406
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 11. April 2011, 10:58 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 11.04.2011 Blumen und Pfiffe für Frei und StrellerDie Basler Alex Frei und Marco Streller haben gegen YB das erste Spiel seit ihrem Rücktritt aus dem Nationalteam bestritten. Sie erhielten Blumen und wurden ausgepfiffen. YB-Verteidiger Emiliano Dudar hofft derweil, nach dem 3:3 werde sein Unfall vom September endgültig kein Thema mehr sein. Es war eine schöne, gut gemeinte Geste, die sich die beiden Klubs ausgedacht hatten: Vor dem Anpfiff der Partie YB - Basel überreichte Basels argentinischer Verteidiger David Abraham seinem Landsmann und YB-Abwehrchef Emiliano Dudar einen grossen, bunten Blumenstrauss. Dudar hatte sich beim letzten Heimspiel gegen Basel im September 2010 eine Kopfverletzung zugezogen und war danach monatelang ausgefallen. Auch die Young Boys liessen sich nicht lumpen: Captain Marco Wölfli stand vor Spielbeginn sogar mit zwei Bouquets auf dem Platz und drückte sie den Baslern Alex Frei und Marco Streller in die Hand. Mit dem Geschenk wollten die Young Boys den beiden Stürmern für ihre Verdienste für die Nationalmannschaft danken, sagte der Stadionsprecher. Das Duo hatte letzte Woche mit dem Rücktritt aus dem Nationalteam für viele und grosse Schlagzeilen gesorgt. Mit den Blumengeschenken versuchten die Klubverantwortlichen, Brisanz aus der Partie zu nehmen. Kaum jemand ausserhalb des FCB kann den Zeitpunkt des Entscheids – wenige Wochen vor dem Spiel der letzten Chance in der EM-Qualifikation gegen England am 4.Juni in London – nachvollziehen. In Bern bestritten Frei und Streller das erste Spiel nach dem vieldiskutierten Rücktritt. Dudar freute sich über die Blumen und sagte: «Das war eine schöne Aktion.» Grosses Aufheben wollte der 29-Jährige aber nicht machen. Ihm wäre es am liebsten, wenn er dieses Kapitel jetzt endgültig hinter sich lassen könne, sagte er. «Ich bin dankbar, kann ich wieder jeden Tag auf dem Fussballplatz stehen. Aber ich möchte nun nicht mehr ständig über ein Ereignis sprechen, das unterdessen sieben Monate zurückliegt.» Aus diesem Grund hatte es Dudar letzte Woche abgelehnt, über seine Gefühle vor der Partie zu sprechen. «Jedes Spiel ist speziell», sagte er. «Nicht nur das Heimspiel gegen Basel.» «Es ist alles gesagt» Marco Streller sagte über sein Geschenk: «Meine Frau wird sich über den Strauss freuen.» Er lächelte, als er nach dem 3:3 im Kabinengang stand. Zu seinem Rücktritt wollte er sich aber nicht äussern. «Es ist alles gesagt». Ein warmer Empfang war ihm und Kollege Frei in Bern nicht bereitet worden. Beide wurden sie bei ihren Ballkontakten ausgepfiffen. Frei viel lauter und viel länger. Der 31-Jährige liess sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Anders als in den letzten Länderspielen präsentiert er sich im Klub in blendender Verfassung. Wie in der Vorrunde beim 2:2 im Wankdorf erzielte Frei kurz vor der Pause den ersten Basler Treffer und sorgte mit dem Tor zum 1:2 dafür, dass die Basler ins Spiel fanden. Beim Torjubel sahen die Zuschauer dann auch einen Frei, wie er leibt und lebt und polarisiert: Nach dem Treffer schnappte er sich den Ball und platzierte diesen nach einem kurzen Jubel vor den Basler Fans sofort wieder am Anspielpunkt. Bevor das Spiel wieder angepfiffen wurde, feuerte Frei seine Mitspieler gestenreich und lautstark an und forderte sie auf, sofort den Ausgleichstreffer zu suchen. Das Tor zum 2:2 erzielte Streller dann in der 67.Minute. Damit hatten die beiden FCB-Reizfiguren getroffen. Die Ausführung des Penaltys in der 76. Minute überliess Frei wegen Fussschmerzen Teamkollege Fwayo Tembo, der das Tor zum zwischenzeitlichen 3:2 erzielte. Gesprächsbedarf bei YapiAls er als einer der Letzten die Garderobe verliess, sagte Frei, die Pfiffe hätten ihn nicht gestört, alles habe sich in normalem Rahmen bewegt. «Ich will Fussball spielen und versuche, den Rest auszublenden.» Auf dem Weg in den Bus kam Frei an Teamkollege Gilles Yapi vorbei. Der Ivorer, bis zu seinem Wechsel letzten Sommer eine Art grosser Bruder für seine Landsleute im YB-Kader, unterhielt sich mit YB-Verteidiger Hassan Lingani. Die schwierige Lage in der Elfenbeinküste sorgt weiter für Gesprächsbedarf unter den ivorischen Fussballern. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... ier_id=841
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 11. April 2011, 11:00 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Berner Zeitung, 11.04.2011 Unentschieden nach starker AufholjagdDer FC Basel und YB trennten sich im Stade de Suisse nach einem hart umkämpften Spiel mit 3:3 unentschieden. Im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel im Stade de Suisse startete Gastgeber YB fulminant und führte nach eine halben Stunde durch Tore von Bienvenu (26.) und Lulic (33.) mit 2:0 gegen den FC Basel. Zweimal waren die Berner im Anschluss an weite Freistossflanken von Alexander Farnerud auf Alain Nef erfolgreich. Es war eine eher glückhafte Führung, denn der FCB war in der ersten halben Stunde das bessere Team gewesen und kam durch Alex Frei auch zu zwei Chancen. Die Basler, die zuvor in sieben Spielen gleich viele Tore kassiert hatten wie jetzt in sieben Minuten, reagierten jedoch souverän und kamen zurück. Noch vor der Pause schaffte Alex Frei mit seinem 18. Saisontreffer den Anschluss (38.) und nach 65 Minuten glich Marco Streller nach dem schönsten Angriff des Nachmittags aus. Nach einem Doppelpass zwischen Tembo und Yapi wurde der Stürmer frei gespielt und mit einem Heber mit dem Aussenrist überwand er YB-Goalie Marco Wölfli gekonnt. In der hektischen Schlussphase rückte Schiedsrichter Massimo Busacca in den Mittelpunkt. Mit zwei umstrittenen Penaltypfiffen zog der den Unmut beider Mannschafte sowie den Ärger der Fans im ausverkauften Stadion auf sich. Zunächst gab er Strafstoss für Basel, nachdem Emiliano Dudar Valentin Stocker umgestossen hatte (77.), zwei Minuten später pfiff Busacca auch Penalty für YB. Emanuel Mayuka war über David Abraham gestolpert. Tembo und Mario Raimondi verwerteten die Penaltys. Für den letzten Aufreger sorgte nochmals Raimondi. In der 90. Minute lief er alleine auf Basels Keeper Costanzo zu, schoss aber über das Tor. «Friedliche» Fans vor dem SpielVor dem Spiel des FC Basel gegen die Berner Young Boys waren hunderte Fans des FC Basel per Bahn in Bern eingetroffen. Der blau-rote Zug der Gäste-Anhänger begab sich lautstark und von Krachern begleitet vom Bahnhof zum Stade de Suisse. Sie hielten sich dabei nicht an die von der Polizei vorgegebene Marschroute. Zu Ausschreitungen kam es zwar nicht, allerdings flogen ein paar Bierflaschen und die Berner Altstadt wurde mit FCB-Stickern «verziert». Zahlreiche Polizisten waren präsent. Young Boys - Basel 3:3 (2:1) Stade de Suisse. - 31'120 Zuschauer (ausverkauft). - SR Busacca. Tore: 26. Bienvenu (Nef) 1:0. 33. Lulic (Degen) 2:0. 38. Frei (Stocker) 2:1. 65. Streller (Yapi) 2:2. 77. Tembo (Foulpenalty/Foul Dudar an Stocker) 2:3. 80. Raimondi (Foulpenalty/Foul Abraham an Mayuka) 3:3. Young Boys: Wölfli; Nef, Dudar, Affolter; Sutter, Doubaï, Spycher (19. David Degen); Farnerud (74. Mayuka), Costanzo (62. Raimondi), Lulic; Bienvenu. Basel: Costanzo; Steinhöfer, Abraham, Dragovic, Safari (60. Chipperfield); Tembo (88. Zoua), Yapi, Xhaka, Stocker; Frei, Streller (80. Huggel). Bemerkungen: Young Boys ohne Jamal (gesperrt) sowie Marco Schneuwly, Dussin und De Pierro (alle verletzt), Basel ohne Shaqiri (verletzt). Verwarnungen: 31. Xhaka (Foul). 41. Nef (Foul). 93. Wölfli (Reklamieren). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... ier_id=841
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 31 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |