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 Beitrag Verfasst: Montag 18. Oktober 2010, 15:45 
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BSC Young Boys - Grasshoppers Zürich

Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf
Sonntag, 31. Oktober 2010
Zeit: 16.00 Uhr

Bild


Webseiten Grasshoppers Zürich:
http://www.gcz.ch
http://www.blauwiis.ch
http://www.gc-zone.ch
http://www.fanprojekt-gcz.ch

http://de.wikipedia.org/wiki/Grasshoppe ... %C3%BCrich

Forum Grasshoppers Zürich:
http://www.gczforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche vs. Grasshoppers Zürich:
http://www.football.ch/sfl/777822/de/team.aspx
http://www.football-lineups.com/team/Grasshoppers
http://www.swissgrounds.ch/liga_swiss/CH_1.htm
http://de.soccerway.com/teams/switzerla ... lub-zurich
http://de.soccerway.com/matches/2010/10 ... ich/947315


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 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Oktober 2010, 16:46 
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ich erwarte einen SIEG

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wir siegen yb


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 Beitrag Verfasst: Samstag 30. Oktober 2010, 21:07 
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Vorschau YB - GC

BSC Young Boys - Grasshopper Club Zürich, Sonntag, 31. Oktober 2010, 16:00 Uhr (Winterzeit), Stade de Suisse. - Die Situation beim BSC Young Boys vor dem Spiel gegen GC präsentiert sich wie folgt:

Verletzte Spieler:
Emiliano Dudar, Hassan Lingani (beide rekonvaleszent).

Hinspiel:
08.08.2010, GC - YB 1:2, Tore: 45. Bienvenu 0:1, 49. Costanzo 0:2, 78. Rennella 1:2.

FARE Action Week:
Der BSC Young Boys und der Verein «Gemeinsam gegen Rassismus» beteiligen sich zum siebten Mal an der «FARE Action Week». YB wird beim Spiel gegen den Grasshopper Club in speziellen Trikots mit der Aufschrift «Gegen Gewalt und Rassismus» einlaufen.
Weitere Infos

Bitte mit ÖV anreisen:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.

Vorverkauf:
Bis am Freitag Nachmittag wurden rund 18‘000 Tickets (inkl. 15‘200 Jahreskarten) verkauft.

Matchprogramm:
Das Matchprogramm kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: MP YB-GC
http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/file/MP/20101031_yb-gc_web.pdf

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch. Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 30. Oktober 2010, 23:57 
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Berner Zeitung, 30.10.2010

YB zählt auf den jungen Saubermann Affolter

Bisher gelangen YB in der Meisterschaft wenig Treffer, das soll sich gegen GC ändern. Tore zu verhindern, klappt aber gut – nicht zuletzt dank François Affolter und seinem steilen Aufstieg zum YB-Abwehrchef.

Der Motor stottert. Die Young Boys haben in der laufenden Meisterschaft zwar zwischenzeitlich auch überzeugt, was ihnen derzeit aber fehlt, sind Tore. Tore verhindern, das gelingt in dieser Saison deutlich besser. Mit 16 Gegentoren haben die Berner in der Super League hinter Sion (12) und Luzern (15) am drittbesten verteidigt. Anteil an der stabilen Abwehr hat auch François Affolter. Seit dem Hinspiel gegen die Grasshoppers am 8.August (2:1) amtet er in der Hintermannschaft als Verteidigungsminister – Emiliano Dudar hatte im Spiel zuvor gegen Bellinzona (1:2) die Rote Karte gesehen und sich nach der darauf folgenden Sperre zuerst am Sprunggelenk und dann, bei seinem Comeback, auf fürchterliche Art und Weise auch am Kopf verletzt. Seither lenkt Affolter die Abwehr, die nun schon seit einiger Zeit als Viererkette aufläuft. Der Chef selbst will sich zwar als solchen nicht wahrhaben: «Ich denke, in einer Viererkette hat es vier Abwehrchefs.»

Der jüngste Abwehrchef

Doch der Bieler, in seiner dritten Saison bei YB, besticht durch eine bemerkenswerte Konstanz auf ansprechendem Niveau. Mit 19 Jahren ist Affolter der jüngste Abwehrchef der Liga, 1991 ist in der zentralen Verteidigung derzeit ein Jahrgang mit Seltenheitswert. Der robuste, aber flinke 1,85-Meter-Mann hat, seit er vor zwei Jahren zum Stammspieler avanciert ist, beinahe jede Partie mitgemacht – allein letzte Saison kam Affolter auf 34 Ligaspiele. Klar, dass mit dem Erfolg auch mehr Verantwortung auf die jungen Schultern übertragen wird. Dass er in Abwesenheit von Emiliano Dudar davon noch mehr übernehmen muss, ist er sich bewusst: «Ich bin zwar der Jüngste in der Abwehr, trotzdem wurde mir diese Rolle zugewiesen.» Affolters Konstanz ist für Petkovic in der Disposition der Innenverteidigung ein Segen. Nach dem Ausfall von Dudar wirkte auch Ammar Jemal an Affolters Seite, seit einigen Spielen hat sich aber Zugang Alain Nef als ideale Ergänzung erwiesen. Auch Petkovic bezeichnet dieses Duo als eine «gute Mischung». Zwischen dem YB-Jungspund und dem 29-jährigen Nef liegen 10 Jahre, trotzdem scheint die Abstimmung gut zu klappen.

mit reiner Weste

Neben und manchmal auch auf dem Platz merkt man, dass Affolter keiner ist, der gerne grosse Reden schwingt. Der Saubermann, der in seiner ganzen Karriere noch nie einen Platzverweis hinnehmen musste, ist eine stille Natur. «Ich hatte anfangs Schwierigkeiten damit, dass ich nun auf dem Platz laut sein soll.» Doch Petkovic verlangt von seinem Schützling, dass er seine Nebenspieler dirigiert, dass er kommuniziert. Und nicht nur das, Petkovic sieht Affolter jetzt «in der zweiten Phase. Er muss seine Leaderposition bestätigen.» Angst, dass ihm das nicht gelingen könnte, hat sein Trainer nicht: «Er ist ein intelligenter Spieler, nicht so intuitiv wie andere.»

Das haben auch die Nationaltrainer im Schweizer Nachwuchs gemerkt. Mit 18 Jahren debütierte Affolter in der U-21 und hatte mit sieben Spielen über 90 Minuten massgeblichen Anteil an der Qualifikation für die EM nächsten Juni. Und in den Testspielen gegen Österreich und Australien kam er zu zwei Einsätzen in der A-Nationalmannschaft. Trotz den Aufgeboten bei den «Grossen»: Affolter hofft, nächsten Juni auch an der U-21-EM dabei sein zu dürfen. «Wir haben im Moment ein super Team, und der Reiz dieses Turniers ist gross.» Gross ist für andere Klubs auch der Reiz, den talentierten Verteidiger abzuwerben. Doch momentan ist Affolter für YB wichtiger denn je. Man zählt in diesen Tagen auf den jungen Saubermann.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-zaehlt-auf-den-jungen-Saubermann-Affolter/story/24431876

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. Oktober 2010, 00:13 
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NZZ, 30.10.2010

Die Young Boys im Zwischenreich

Berner brauchen gegen den GC endlich eine überzeugende Vorstellung in der Super League

Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, nennt den vorbewussten, ahnenden Zustand zwischen Krankheit und Leben «Zwischenreich», das einen inneren Landstreifen in der Übertragung nur schattenhaft skizziert.

Wie verstrickt liegen die Dinge? Irgendwann sollte das Bewusstsein über das Unbekannte die Vorherrschaft gewinnen, die Klarheit obsiegen. Sollte, ja, und wann?

Die Berner Young Boys befinden sich in einem solchen Gefühlszustand. International in der Champions- League-Qualifikation und jetzt in der Europa League glänzen sie mit guten Leistungen. National aber, in der Super League, verharren sie nach zwölf Spielen und nur drei Siegen im Tief. Was ist los mit den Young Boys? Stecken sie nur in einer Baisse, die leicht aufgefangen werden kann, oder leiden sie unter einer Krankheit, die (personelle) Operationen erfordert?

Der Trainer Vladimir Petkovic – mit einem Vertrag bis 2013 ausgestattet – spricht von «den letzten fünf Prozent», die fehlten, der Verteidiger Alain Nef bemängelt die ungenügende Chancenauswertung, «abgeklärter» müssten sie ans Werk gehen. Es komme zu oft vor, dass sie in der Defensive 1:1-Situationen zu bestehen hätten.

Der neue CEO, Ilja Kaenzig, sieht die Problemlage etwas differenzierter. Immer nur das Wort Pech gross an den Himmel zu schreiben, sei ihm zu simpel, man müsse «schnell zu Stabilität» finden. Der Trainer Petkovic arbeite «gut zwischen den Spielen», das Team starte angriffslustig, dann aber seien «Verhaltensmuster» zu entdecken, die in Bern die Anhänger zu Recht unfroh stimmten. Ein Problem liege sicherlich «im Kopf», sagt Kaenzig, womit die jüngste Vergangenheit mit der Fotofinish-Niederlage im Meisterrennen gegen den FC Basel wieder auftaucht.

«Voreiligen Aktionismus» werde es nicht geben, verspricht Kaenzig, der schon vor Wochen angedeutet hatte, die Winterpause abzuwarten, um «1000 Prozent» sicherzugehen, die richtigen Gründe für die Misere ausgemacht zu haben. Der Vorgänger Stefan Niedermaier, im August zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt auf die Strasse gestellt (mit einer netten Abfindung), ortete damals «40 Gründe» für das Scheitern. Das seien ihm zu viele Gründe, die Zahl führe in die Handlungsunfähigkeit, kontert Kaenzig.

Aus der Distanz lässt sich sagen, dass das spielentscheidende Personal jung und arm an Erfahrung ist (Affolter, Doubai, Costanzo, Mayuka) – der Abgang des Regisseurs Yapi zum Konkurrenten FC Basel zu Jahresbeginn schmerzt jedenfalls noch immer. Zudem fehlen die Tore des frohen Gemütes und Stürmers Doumbia. Und übers Ganze gesehen ist die ungehemmte Spielfreude des Herbstes 2009 zum Erinnerungsbild geworden, an dem das Umfeld «die Ansprüche zu ausgeprägt festmacht», wie der Trainer sagt.

Petkovic fordert, «beispielsweise die Verletzungen diverser Spieler» in die Analyse mit einzubeziehen (Verteidiger Dudar fehlt wegen einer schweren Hirnerschütterung, der Stürmer Marco Schneuwly sucht nach einem Kreuzbandriss die Form). YB steht so oder so vor wegweisenden Wochen. Der CEO Kaenzig sagt, dass man irgendwann «die Finger in die Wunden legen» müsse. Das tönt nicht nur wie eine Drohung, es ist eine.

Die Investoren schauen dem Treiben vorerst mit Gelassenheit zu. Vielleicht müssen sie sich überlegen, wo sie genau hinwollen. Wenn sie am Ziel «Titel» festhalten, würde das Team einen zuverlässigen Schützen im Strafraum brauchen (der viel Geld kostet), oder aber die Geldgeber nehmen solche Phasen der Identitätsfindung in Kauf. Ein Blogger meint, im Winter gebe es «sowieso eine neue Mannschaft. Und Gras.» Ein anderer meint, es benötige vielleicht «gröberes Zeug». Man wird sehen. Vorerst kommen am Sonntag die Grasshoppers auf den Kunstrasen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/im_zwischenreich_1.8195731.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. Oktober 2010, 08:47 
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Beiträge: 493
---------------------Wölfli--------------------
Sutter------Nef--------Affolter----------Jemal
-------------------Spycher-------------------
Degen----Dubaï-----Costanzo-------------Lulic
-----------------Bienvenu--------------------

BSC Young Boys - Grasshoppers 1 : 0

Tore:

YB: Degen, Bienvenu
Grasshoppers: -

Zuschauer: 18'800


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 Beitrag Verfasst: Montag 1. November 2010, 14:52 
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sf.tv, 01.11.2010

YB: 3 Punkte gewonnen, 2 Spieler verloren

Die Young Boys haben in der 13. Runde der Super League gegen ein harmloses GC mit 1:0 gewonnen. Das goldene Tor erzielte Henri Bienvenu nach knapp einer Stunde. Marco Wölfli und David Degen mussten das Spiel vorzeitig verletzungsbedingt verlassen.

Dank dem 4. Saisonsieg überholte YB in der Tabelle Kantonsrivale Thun und ist nun Fünfter. Der Rückstand auf Leader Basel beträgt 8 Punkte. Die Mannschaft von Ciriaco Sforza bleibt hingegen Tabellenletzter. In 12 Partien vermochten die Zürcher nur einmal zu gewinnen.

Allerdings mussten die Grasshoppers beim Vizemeister auf nicht weniger als 11 Spieler verzichten (2 Gesperrte und 9 Verletzte). So kam der 19-Jährige Gianluca Hossmann in der Verteidigung zu seinem Liga-Debüt.

2 neue Verletzte bei YB

Die Mannschaft von Vladimir Petkovic war mit nur 2 Abwesenden klar besser bedient. Bereits in der 1. Halbzeit kamen allerdings 2 neue Namen dazu: Goalie Marco Wölfli verletzte sich nach wenigen Minuten am linken Oberschenkel und musste nach einer halben Stunde durch Roman Bürki ersetzt werden.

Nur 3 Minuten später erwischte es auch David Degen. Der Aussenläufer war von Daniel Pavlovic unsanft gelegt worden und musste mit einer Fussverletzung vorzeitig in die Kabine. Der GC-Akteur sah für sein grobes Einsteigen nicht einmal die gelbe Karte.

Hossmann zu spät

Der Sieg von YB war verdient. Die Berner waren klar Chef auf dem Platz. Die Hoppers wurden kaum einmal gefährlich. Das Tor des Tages erzielte Henri Bienvenu nach 58 Minuten. Ein Flanke von rechts von Alberto Regazzoni köpfelte der Kameruner unhaltbar ins Netz. Ausgerechnet Neuling Hossmann kam einen Schritt zu spät.

Bereits 6 Minuten vorher wäre das Heimteam beinahe in Führung gegangen. Doch der Freistoss des für Degen eingewechselten Ammar Jemal klatschte an den Aussenpfosten.

Lage für GC wird ungemütlich

Die einzige (kurze) Druckphase hatten die Grasshoppers nach der Startviertelstunde, als sie durch Josip Colina und Veroljub Salatic zweimal für Gefahr vor dem YB-Tor sorgten. Die besseren Chancen hatten allerdings auch im 1. Abschnitt die Young Boys. Die beste Möglichkeit vergab Alain Nef nach 8 Minuten. Sein Kopfball wehrte Ivan Benito auf der Torlinie ab.

Nach dem 2:1-Erfolg St. Gallens gegen Thun liegt die Sforza-Equipe nun bereits 4 Punkte hinter dem Barrageplatz. Die Zürcher sind allerdings eine Partie (gegen Sion) im Rückstand.

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/10/31/Fussball/YB-3-Punkte-gewonnen-2-Spieler-verloren

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 Beitrag Verfasst: Montag 1. November 2010, 15:00 
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Berner Zeitung, 01.11.2010

Bienvenu verschafft YB etwas Luft

In einem schwachen Spiel gewinnt YB gegen die Grasshoppers 1:0, Henri Bienvenu gelingt das siegbringende Tor. Die drei Punkte übertünchen die spielerische Leistung der Young Boys, die erneut nicht überzeugend war.

Die Skepsis beim Publikum stieg im Stade de Suisse. David Degen umrundete nach 35 Minuten im Spiel zwischen YB und GC zuerst humpelnd den Platz, um dann in den Katakomben zu verschwinden. Der Flügelspieler erlitt nach einem Zweikampf mit dem Zürcher Daniel Pavlovic eine starke Prellung am Fuss und wurde durch Ammar Jemal ersetzt. Bereits in der 32.Minute hatten sich die Zuschauer verwundert die Augen gerieben: Angekündigt wurde ein Wechsel, dann marschierte YB-Goalie Marco Wölfli über das Feld und machte Roman Bürki Platz. Captain Wölfli hatte zuvor in einem Luftkampf mit Innocent Emeghara «ein Ellbogen oder ein Knie erwischt», wie er selber seine Prellung am Oberschenkel beschrieb. Sein Ersatz Roman Bürki wurde ins kalte Wasser geworfen. «Ich sah gar nicht, dass sich Wölfli hin und wieder ans Bein griff», sagte der 19-jährige Bürki, der ordentlich spielte, später.

YB mit Sturmduo

Pünktlich zu Halloween wurde YB also von der Verletzungshexe heimgesucht. Dass diese bei den Grasshoppers schon länger wirkt, bewies ein Blick aufs Matchblatt: Mit den 11 Abwesenden waren die Zürcher arg geschwächt, mit entsprechend jungem und unerfahrenem Personal traten die Gäste an und beschränkten sich folglich auf eher verhindernden Fussball. YB seinerseits ging auf dem Papier mutig mit zwei Stürmern und einem 4-1-3-2-System ins Spiel – Trainer Vladimir Petkovic reagierte auf die offensive Inexistenz seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit vor Wochenfrist gegen Bellinzona. Zudem rochierte Petkovic munter: Für Moreno Costanzo rückte Alberto Regazzoni ins Team, Senad Lulic lief für Ammar Jemal als Linksverteidiger auf. Doch von der etwas offensiveren Ausrichtung war bei den Young Boys wenig zu sehen. Aus dem Spiel heraus resultierten meist nur lange Bälle, Alain Nef (8.) und Henri Bienvenu (29.) scheiterten an GC-Goalie Ivan Benito. Die Ausfälle von Wölfli und Degen schienen die Berner wachzurütteln. Lulic rückte ins Mittelfeld vor, Jemal übernahm hinten, und Regazzoni wechselte nach rechts. So lief bei YB in der zweiten Halbzeit wieder mehr über die Flügel, was zielstrebigere Angriffe hervorbrachte. Nach einem Konter legte Senad Lulic für Bienvenu auf (50.). 8 Minuten später zielte Bienvenu genauer und sorgte mit einem Kopfball für die mittlerweile verdiente Führung. Regazzoni hatte sich zuvor stark gegen Pavlovic und Steven Lang durchgesetzt, bevor er den Torschützen bediente. Das Tor schien für das Heimteam fälschlicherweise ein Signal zu sein, den Offensivfussball wieder einzustellen. GC agierte aber zu ungestüm, um von der Berner Nachlässigkeit noch profitieren zu können. Dass die 1:0-Führung und der wichtige Saisonsieg noch über die Zeit gerettet werden konnten, lässt YB zwischenzeitlich aufatmen.

Sforzas Kompliment

Spielerisch aber bewegt man sich in der Meisterschaft weiterhin auf einem tiefen Niveau. Spieler wie Thierry Doubai oder Marco Schneuwly sind seit Wochen ausser Form. Auch Vladimir Petkovic spricht von einem «Arbeitssieg gegen eine Mannschaft, die das Pressing sehr hoch ansetzte». GC-Trainer Ciriaco Sforza machte seiner Mannschaft trotz der fünften Saisonniederlage ein Kompliment: «Sie hat Charakter gezeigt.»

Die Prellungen von Degen und Wölfli dürften schnell verheilen, das YB-Selbstvertrauen bleibt aber auch nach dem Arbeitssieg geprellt. Spieler, Trainer und Funktionäre wissen jedoch, dass auch dieser Auftritt das Publikum nicht zu überzeugen vermochte.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Bienvenu-verschafft-YB-etwas-Luft/story/26216362

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 Beitrag Verfasst: Montag 1. November 2010, 15:03 
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Berner Zeitung, 01.11.2010

Die Noten zum Spiel YB – GC (31. Oktober 2010)

Gegen aufsässige Grasshoppers kamen die Young Boys selten richtig ins Spiel. Alberto Regazzoni überzeugte als Flügelspieler.

Marco Wölfli: Note 4 Der Captain hatte bis zu seiner Auswechslung wenig zu tun.

Scott Sutter: Note 4,5 Ein gewohnt sicherer Wert auf der rechten Seite. Im Zusammenspiel mit Regazzoni aber nicht so dynamisch wie mit Degen.

Alain Nef: Note 4,5 Solide Vorstellung in der Innenverteidigung. Scheiterte bereits in der 8.Minute mit einem guten Kopfball an Benito.

François Affolter: Note 5 Der junge Abwehrchef spielte wie immer umsichtig, abgeklärt und leistete sich keinen gröberen Fehler.

Senad Lulic: Note 4,5 Der Bündner startete als Verteidiger auf der linken Aussenbahn, durfte nach Degens Verletzung ins Mittelfeld vorrücken, wo er mit seiner Schnelligkeit bei GC für Unruhe sorgte.

Christoph Spycher: Note 4 Spycher erfüllte sein defensives Soll. Seine Knieprellung konnte in der Pause behandelt werden.

Thierry Doubai: Note 3 Erneut ein missglückter Auftritt. Ungenaue Pässe, wenig Anteil am Spielaufbau – dem zögerlich agierenden Ivorer gelingt momentan nicht viel.

David Degen: Note 4,5 Schlug bis zu seiner Auswechslung einige gute Flanken, zeigte ansprechende Dribblings. Litt unter den statischen Stürmern.

Alberto Regazzoni: Note 5 Offensiver Wirbelwind in der ansonsten flauen YB-Angriffsabteilung. Sehr stark, wie er sich vor dem 1:0 gegen zwei Gegenspieler durchsetzte.

Marco Schneuwly: Note 2,5 Im 4-1-3-2-System war Schneuwly neben Bienvenu sozusagen inexistent. Ihm gelang es selten, einen Ball zu halten. Gewann einige Kopfballduelle, sonst aber erschreckend harmlos.

Henri Bienvenu: Note 4,5 Als Stürmer mit dem herrlichen Siegestreffer seine Aufgabe erfüllt. Sonst blieb er aber unauffällig.

Roman Bürki: Note 5 Kam in der 32.Minute für den verletzten Wölfli. Wirkte etwas nervös, als er einen Rückpass erst im allerletzten Moment weiterspielte. Der 19-Jährige löste die heikle Aufgabe aber sehr gut.

Ammar Jemal: Note 4,5 Ersetzte Degen bereits nach 35 Minuten und spielte als Linksverteidiger fehlerfrei.

Xavier Hochstrasser: Note 4 In der 79.Minute für Schneuwly ins Spiel gekommen, bewirkte er nicht mehr viel.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Die-Noten-zum-Spiel-YB--GC-31-Oktober-2010/story/29765615

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Der Bund, 01.11.2010

YBs Chrampf gegen GCs Junioren

Die Young Boys vermochten beim 1:0-Heimsieg gegen die blutjungen Grasshoppers nur kämpferisch zu überzeugen.

Das Bild sprach Bände. Als Schiedsrichter Circhetta nach 93 Minuten einen Match von höchst bescheidener Qualität abpfiff, umarmten sich Thierry Doubai und Alberto Regazzoni. Ein paar Meter neben ihnen klatschte Christoph Spycher mehrere Kollegen ab. Die Erleichterung stand allen Siegern ins Gesicht geschrieben. Sie hatten zuvor während der gesamten Partie nicht verbergen können, dass der Siegesdruck schwer auf ihnen lastete. Roman Bürki sprach von einem Arbeitssieg. «Wir haben nicht gut gespielt, doch wir haben gewonnen. Das ist die Hauptsache», sagte Marco Wölfli, die Mütze tief ins Gesicht gezogen. Er hatte seinen Arbeitstag vorzeitig beenden müssen, weil er sich bei einem Zusammenstoss mit einem GC-Spieler eine schmerzhafte Oberschenkelprellung zugezogen hatte. Ob er schon am Donnerstag in der Europa League (Auswärtsspiel in Odense) wieder einsatzfähig ist, liess sich gestern noch nicht mit Sicherheit sagen. Gleiches gilt bei David Degen, der noch vor der Pause wegen einer schweren Fussprellung ausgewechselt werden musste.

Stilsuche geht weiter

YB - GC war kein Match für Fussball-Feinschmecker. Unzählige Fehlpässe liessen gar nie einen richtigen Spielfluss aufkommen. Die langen Bälle, mit denen die Gastgeber dem Pressing der Zürcher begegneten, kamen in neun von zehn Fällen nicht beim richtigen Adressaten an. Auf der anderen Seite standen Grasshoppers-Spieler, die wohl eifrig waren und schnelle Beine hatten, denen aber die Reife und die Abgeklärtheit fehlten, um YB wirklich in Verlegenheit zu bringen. Gut gezählte drei Mal schossen die Gäste auf das Tor. Das Heimteam hatte diesbezüglich auch nichts Grandioses zu bieten. Ein halbes Dutzend Abschlussversuche kamen gegen das ersatzgeschwächte Schlusslicht zusammen. In der ersten Halbzeit versuchten es Affolter, Schneuwly und Regazzoni erfolglos. Nach dem Seitenwechsel verstolperte Bienvenu eine gute Hereingabe von Lulic und streifte ein Freistoss von Jemal den Aussenpfosten. Besser machte es der Kameruner kurz vor Ablauf einer Spielstunde. Mit einem spektakulären Hechtkopfball verwertete er eine Flanke von Regazzoni. Wer gehofft hatte, die Führung werde die Verkrampfung bei YB lösen, wurde enttäuscht. Die Berner blieben ein verunsichertes Team auf der Suche nach Stil und Selbstsicherheit. Gar nicht auszudenken, was diese Woche los wäre beim selbst ernannten Meisteranwärter, wenn er gegen die bessere U-21-Auswahl des Grasshoppers-Club gestern nicht drei Punkte geholt hätte.

YB wieder mit drei Stürmern

Vladimir Petkovic wusste, dass die Leistung seiner Mannschaft kein Ruhmesblatt war. «Wir haben mit Kampf und Krampf drei Punkte geholt,» fasste der YB-Trainer das Geschehen in wenigen Worten zusammen. Leider sei es seiner Equipe nicht gelungen, nach dem 1:0 den Druck aufrechtzuerhalten. Mehr Kritik mochte der 47-Jährige nicht üben. Stattdessen lobte er die Abwehr und den Einsatzwillen seiner Spieler. Es war, als wollte Petkovic ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Mannschaft voll und ganz hinter ihm steht.

Petkovic hatte nach dem enttäuschenden Unentschieden im letzten Heimspiel gegen Bellinzona Änderungen am Spielsystem vorgenommen. Er stellte Bienvenu Regazzoni und Marco Schneuwly zur Seite. Opfer der offensiveren taktischen Ausrichtung war Spielmacher Moreno Costanzo, der 90 Minuten auf der Ersatzbank Platz nehmen musste. Diese Massnahme zahlte sich nur bedingt aus, da Doubai im zentralen Mittelfeld seine Formschwäche nicht verbergen konnte. Gut möglich, dass gegen Odense Hochstrasser eine Chance bekommt.

Young Boys - Grasshoppers 1:0 (0:0)

Stade de Suisse. - 21'218 Zuschauer. - SR Circhetta. - Tor: 58. Bienvenu (Regazzoni) 1:0.
Young Boys: Wölfli (32. Bürki); Sutter, Nef, Affolter, Lulic; Spycher; Degen (35. Jemal), Doubai, Regazzoni; Bienvenu, Marco Schneuwly (79. Hochstrasser).
Grasshoppers: Benito; Hossmann, Vallori, Colina, Pavlovic; Salatic; Zuber, Freuler (90. Lenjani), Toko, Lang (65. Adili); Emeghara (84. Graf).
Bemerkungen: Young Boys ohne Dudar und Lingani (beide verletzt). Grasshoppers ohne Abrashi, Menezes (beide gesperrt), Cabanas, Calla, D Angelo, Hajrovic, Rennella, Riedle, Silas, Smiljanic und Voser (alle verletzt). 52. Freistoss von Jemal an den einen Pfosten. - Verwarnungen: 57. Toko (Foul). 65. Adili (Foul). 74. Regazzoni (Foul). 87. Affolter (Foul).

http://www.derbund.ch/bern/YBs-Chrampf-gegen-GCs-Junioren/story/13102110

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