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 Beitrag Verfasst: Montag 30. August 2010, 06:18 
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NZZ, 30.08.2010

Die Antwort von Dragan Mrdja

Der FC Sion gewinnt gegen ausgelaugte Young Boys leistungsgerecht 2:0

brb. Sitten ⋅ Die Kommentare nach dem ersten Auftritt des serbischen Nationalspielers Dragan Mrdja vor einer Woche waren voll Tadel. Es sei komisch, so der Tenor, dass ein Stürmer «zu Trainingszwecken» auflaufe. Der Trainer der Walliser, Bernard Challandes, antwortete auf die Kritiken distanziert und meinte lakonisch, dass «der Lebenslauf» für den Serben spreche.

Gegen die Young Boys «mit der Moral in den Socken», wie ein lokaler Journalist eine welsche Redensart übersetzte, erinnerte man sich schnell an die Worte von Challandes. Es war an seinen Bewegungsmustern schnell ersichtlich, dass Mrdja im Angriff den Verlust des Stürmers Mpenza, der das Wallis in Richtung Aserbeidschan verlassen hat, möglicherweise gut kompensiert. Mit dem Belgier würden sie die Tabellenspitze zieren, hatte der Präsident Christian Constantin vor dem Spiel noch gesagt. Es hatte ihm Sorgen bereitet, dass die offensive Durchschlagskraft mit neun Toren in sechs Spielen unter dem vorgestellten Wert lag.

Die Laune des Präsidenten dürfte sich nach dem Heimsieg aufgehellt haben, weil sein Klub die Ambition angemeldet hat, in dieser Saison die Grossen mehr als nur in einzelnen Spielen ärgern zu wollen. Der Trainer Challandes lobte sein Team für «eine Steigerung auf allen Ebenen». Die Aggressivität in den Zweikämpfen und die Kombinationen im Spiel seien «auf einem deutlich verbesserten Niveau» gewesen. Mit dem Serben Mrdja war Challandes höchst zufrieden, er habe auf erste Stimmen «überzeugend geantwortet» und habe entgegen seinem Rat «heute unbedingt spielen wollen».

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Die Walliser fanden einen Gegner vor, der «physisch und psychisch leer war», wie Ilja Kaenzig, der operativ starke Mann der Berner, sagte. Die Leistung sei «nahe am Nichts gewesen», fuhr der Delegierte des Verwaltungsrates fort, die Pause komme im richtigen Moment. Vielleicht tätige der Klub in den nächsten 48 Stunden noch einen Transfer, auf eine Diskussion über den Trainer wollte sich Kaenzig aber «in keiner Weise» einlassen.

Die Sittener nutzten die Unpässlichkeit der Gäste ein erstes Mal in der 21. Minute, als dieser Mrdja dem Verteidiger Jemal nur das Nachsehen liess und Obradovic zum 1:0 bediente. Nach dem 2:0 des Brasilianers Sio nach 76 Minuten sei die Partie entschieden gewesen, gestand selbst der Berner Trainer Vladimir Petkovic. Im Vergleich zum Spiel gegen Tottenham stellte der Kroate sein Team auf zwei Positionen um, nach knapp einer Stunde wechselte er noch zwei frische Kräfte ein, um dem Team «Luft zu geben». Es nützte alles nichts. Vielleicht hätte es ihm geholfen, wenn Bienvenu den an Degen verschuldeten Elfmeter kurz vor der Pause zum 1:1 verwertet hätte, aber nur vielleicht.

Die Realität war eine andere. YB schien das 5. Spiel in 15 Tagen nicht zu verkraften, und es tauchte aufgrund der schwachen Performance die Frage auf, was in diesem Team – mindestens auf nationaler Ebene – in Unordnung geraten ist. Die Berner haben in der Super League in sieben Spielen sechs Tore erzielt. Das ist ein Wert, der gemessen an den Ansprüchen fast schon keinen Wert mehr darstellt. Und nach den Spielen der Nationalmannschaften steht als nächster Gegner der FC Basel auf dem Plastic des Stade de Suisse. Die Champions reisen mit einem Vorsprung von fünf Punkten an. YB muss sich bewegen, möglichst schnell, sonst steigt die Gefahr, dass von aussen bewegt wird.

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/aktuell/die_antwort_von_dragan_mrdja_1.7377343.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 30. August 2010, 08:54 
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Die Punkte bleiben im Wallis

Die Startphase im Spiel zwischen Sion und YB verlief ausgeglichen. Nach einer Viertelstunde wurde Thierry Doubaï auf der linken Seite im Sittener Strafraum angespielt. Aus dieser guten Position verpasste er es jedoch, den Ball dem einschussbereiten Bienvenu zu spielen (15.). Ein paar Minuten später hätte Sio beinahe von einem Missverständnis in der YB-Abwehr profitiert. Der Abschluss des Stürmers ging am Tor vorbei (19.).

Dann geriet YB in Rücklage. Mrdja setzte sich am rechten Flügel durch, flankte zur Mitte und Obradovic konnte freistehend einköpfen. Der Torschütze hatte Augenblicke vor dem Treffer YB-Verteidiger Affolter zurückgehalten und sich so den freien Raum verschafft. Schiedsrichter Circhetta sah in dieser Aktion keine Regelwidrigkeit, der Treffer zählte (21.).

Die Sittener bestimmten nun das Geschehen auf dem Platz. Jedoch winkte für die Young Boys noch vor der Pause die grosse Chance, zurück ins Spiel zu kommen. Degen wurde im Strafraum von den Beinen geholt, den folgenden Elfmeter sah Bienvenu von Sion-Goalie Vanins gehalten (45.).

Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Young Boys mit den eingewechselten Lulic, Schneuwly und Costanzo ihre Offensivbemühungen. Doch die Berner konnten wenig Druck erzeugen. Zwei Offensivaktionen von Raimondi und Degen blieben die Ausnahme.

Auf der Gegenseite hatte Sion durch Obradovic, Adailton, Sio und Mrdja die Möglichkeiten für einen zweiten Treffer. YB-Goalie Wölfli hielt seine Mannschaft mit guten Paraden lange im Spiel. Eine Viertelstunde vor Schluss landete der Ball nach einem Abpraller bei Sio, dieser traf aus spitzem Winkel zum entscheidenden 2:0 (76.).

Stadion: Tourbillon
Zuschauer: 12800
Schiedsrichter: Circhetta

Tore:
21. Obradovic 1:0.
75. Sio 2:0.

Auswechslungen:
46. Lulic für Regazzoni.
58. Costanzo für Hochstrasser.
58. M. Schneuwly für Spycher.
58. Sauthier für Zambrella.
80. Marin für Dominguez.
86. Elmer für Mrdja.

Ersatz:
YB: Bürki, De Pierro, C. Schneuwly, Dussin.
Sion: Fickentscher, Rochat, Yoda, Prijovic.

Bemerkungen:
YB ohne Dudar, Linani (beide verletzt) und Mayuka (abwesend). Sion ohne Serei Die und Oragaru (beide verletzt). 45. Vanins hält Foulpenalty von Bienvenu. 73. Flanke von Dominguez an die Latte.

Verwarnungen:
76. Sio (Unsportlichkeit), 84. Costanzo (Foul), 86. Lulic (Foul).


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. August 2010, 11:19 
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Berner Zeitung, 30.08.2010

«Kein guter Tag für YB»

YB schiesst in der Saison nach Topskorer Seydou Doumbia kaum Tore – doch die Spieler glauben an eine Steigerung.

Am Tag, als Seydou Doumbia in Moskau mit einem herrlichen Direktschuss das 1:0 beim 2:1-Sieg ZSKA Moskaus gegen Alania Wladikawkas erzielte, enttäuschte die Offensivabteilung der Young Boys gestern in Sion schwer. Henri Bienvenu, lange Zeit der einzige YB-Stürmer im 4-1-4-1-System im Wallis, verschoss zudem kurz vor der Pause kläglich einen Elfmeter. Und so haben die ambitionierten Young Boys nach sieben Runden erst sechs Tore erzielt – es ist der schwächste Wert in der Liga. Klasse und Torgefährlichkeit Doumbias, 50-facher Torschütze in den letzten zwei Saisons, fehlen spürbar. Der explosive Ivorer entschied für YB oft enge Partien mit einer fantastischen Einzelleistung und trifft auch bei ZSKA nach Belieben. «Klar waren wir nicht torgefährlich. Wir müssen aggressiver und besser spielen», fordert David Degen nach der 0:2-Niederlage in Sion, während Christoph Spycher analysiert: «Wir waren nicht kompakt genug. Und so ist es schwierig, Erfolg zu haben.» Die YB-Spieler betonen, die Müdigkeit nach den Europacup-Einsätzen sei ein Faktor für die schwache Leistung. «Aber», sagt Scott Sutter, «das interessiert niemanden. Wir müssen mit dieser Belastung zurechtkommen.»

«Es geht schnell»

Die Akteure der Young Boys schleichen nach der schwachen Darbietung im Tourbillon geknickt in den Teambus. «Das ist schon ein Rückschlag», sagt Torhüter Marco Wölfli. «Aber es gibt in jeder Saison solche Partien, in denen gar nichts geht.» Intern gebe es jedoch überhaupt keine Probleme, versichern die Spieler, und auch die Zusammenarbeit mit dem Trainer sei weiterhin sehr gut. «Wir haben uns doch gerade für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert, das ist ein grosser Erfolg für YB», sagt Marco Wölfli. «Und jetzt brauchen wir alle die anstehende Länderspielpause, um den Kopf zu lüften. Das Programm in den letzten Wochen war sehr, sehr anstrengend.» Wölfli ist einer von fünf YB-Spielern, die heute ins Schweizer Nationalteam einrücken, und vielleicht, sagt der Goalie, sei es gut, erleben die Nationalspieler in ihren Auswahlen jetzt eine andere Umgebung. Und sowieso: «Wir sind ja nicht abgeschlagen, es geht schnell im Fussball.» Und David Degen ergänzt: «Wir haben bei YB sehr grosse Möglichkeiten. Wir müssen sie nur endlich konsequent und konstant umsetzen.»

Leistung nicht akzeptierbar

Noch gebe es keinen Grund zur Panik, der mittelmässige Start sei im Verlauf der Saison korrigierbar, findet auch Christoph Spycher. «Wir müssen einfach als Team wieder disziplinierter stehen und nach vorne schneller spielen.» Moreno Costanzo, als Spielgestalter verpflichtet, sass in Sion zu Spielbeginn auf der Ersatzbank. «Ich war überrascht, muss das aber natürlich akzeptieren», sagt Costanzo. Es sei dann auch schwierig gewesen, ins Team reinzukommen. Denn: «Heute war einfach kein guter Tag für YB.» Viele solche Auftritte wie am Sonntag sollte sich das begabte, aber inkonstante Berner Ensemble allerdings nicht mehr leisten. «Unsere Ziele in der Liga sind sehr hoch. Und da sind solche Leistungen nicht akzeptierbar», sagt Scott Sutter.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Kein-guter-Tag-fuer-YB/story/31271199

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 Beitrag Verfasst: Montag 30. August 2010, 11:20 
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Berner Zeitung, 30.08.2010

Die Noten zum Spiel FC Sion - YB

Die Young Boys haben bei der 0:2-Niederlage in Sion (29. August 2010) schwach gespielt. Goalie Marco Wölfli verhinderte eine Kanterniederlage.

Marco Wölfli: Note 5,5
Mit mehreren mirakulösen Paraden bewahrte er YB vor einem viel höheren Rückstand.

Scott Sutter: Note 3,5
Vor der Pause mit einer ordentlichen Vorstellung, nachher kam auch von ihm nicht mehr viel.

François Affolter: Note 3
Mit guten Szenen, aber liess sich teilweise einfach überlaufen und ausspielen. Ihm fehlt Abwehrchef Dudar an seiner Seite.

Ammar Jemal: Note 2,5
Auch Jemal bewies manchmal sein Kämpferherz und seine Zweikampfstärke. Allein: Er leistete sich einige Aussetzer und wirkte nicht immer souverän.

Mario Raimondi: Note 3,5
Versuchte sich nach vorne einzuschalten, aber Raimondi drängte sich wieder nicht gross auf. Wurde aber defensiv links von Regazzoni oft alleine gelassen.

Christoph Spycher: Note 3,5
Im 4-1-4-1-System agierte er im defensiven Aufbau. Solid, zweikampfstark, aber ohne zu brillieren – und ohne viel Einfluss.

David Degen: Note 4,5
Der beste YB-Feldspieler. Körperlich als einer der wenigen parat, holte den Elfmeter heraus – war aber oft Einzelkämpfer.

Xavier Hochstrasser: Note 3
Willig und fleissig, aber ohne grosse Wirkung. Hochstrasser kommt in dieser Saison noch nicht auf Touren.

Thierry Doubai: Note 3
Durfte durchspielen, rechtfertigte das aber überhaupt nicht. Probierte einiges, aber wie Hochstrasser fehlt ihm derzeit die Konstanz –und das Vertrauen, nach vorne mehr zu riskieren.

Alberto Regazzoni: Note 2,5
Erhielt eine Chance im linken Mittelfeld – die er nicht nutzte. Zögerlich, ohne Durchsetzungsvermögen, hinten keine Hilfe – und teilweise mit negativer Körperhaltung und Gestik. Die Reservistenrolle scheint den Kämpfer und Wirbler zu belasten.

Henri Bienvenu: Note 3,5
In der Startphase stark in den Zweikämpfen. War vorne aber sehr alleine, verschoss in der 45.Minute kläglich einen Elfmeter und baute dann stark ab.

Senad Lulic: Note 3
Kam nach der Pause für Regazzoni und vermochte nicht viel mehr nach vorne zu bewirken.

Moreno Costanzo: Note 3
Kam nach 59 Minuten für Hochstrasser und blieb blass.

Marco Schneuwly: Note 2,5
Kam nach 59 Minuten für Spycher und agierte fehlerhaft, ohne Bindung zum Spiel und ohne gute Aktionen.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Die-Noten-zum-Spiel-FC-Sion--YB-/story/18000295

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 Beitrag Verfasst: Montag 30. August 2010, 11:22 
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Berner Zeitung, 30.08.2010

Enttäuschendes YB verliert 0:2

Die müden und unkonzentrierten Young Boys haben in Sion auf der ganzen Linie enttäuscht und verdient 0:2 verloren.

Der Mann strahlt trotz kritischer Fragen Ruhe aus und Gelassenheit. Seine Worte sind überlegt und nehmen dem für YB bitteren Ereignis Schärfe und Brisanz. «Natürlich war das eine schwache Leistung von uns, aber heute war nicht mehr möglich», sagt Ilja Kaenzig nach der 0:2-Niederlage in Sion. Denn: «Man hat gespürt, dass die Spieler körperlich und mental müde waren nach den vielen Europacupspielen.» Aber: «Die Saison dauert noch lange. Wir müssen uns anpassen an die Mehrbelastung. Doch das geht halt nicht von heute auf morgen.»

Was man auch als Durchhalteparolen des neuen YB-Chefs interpretieren könnte, dürfte eher der Glaube an die Fähigkeiten von Team und Trainerstab sein. «Es wäre fahrlässig, nach einer ungenügenden Darbietung jetzt alles in Frage zu stellen», sagt Kaenzig. Eine Trainerdiskussion lässt er gar nicht erst zu («Vladimir Petkovic ist ein ausgezeichneter Coach»), er fordert eine rasche Steigerung der Akteure und schliesst seine Analyse mit den Worten: «Es waren emotionale und interessante, aber eben auch anstrengende Wochen für YB. Nun folgt die Länderspielpause, und dann greifen wir an.»

Sio stark bei Sion

Der YB-Auftritt in Sion war erschütternd schwach, die Harmlosigkeit manifestierte sich im verschossenen Elfmeter Henri Bienvenus kurz vor der Pause. Sion-Torhüter Andris Vanins vermochte den Schuss des Kameruners festzuhalten und den 1:1-Ausgleich zu verhindern. Am Ende gewann Sion diskussionslos und «absolut verdient 2:0» (YB-Trainer Petkovic).

Vladimir Petkovic hatte eher überraschend auf Spielmacher Moreno Costanzo in der Startformation verzichtet – aber eher nicht überraschend fehlte es dem zentralen Mittelfeld dann mit den defensiv orientierten Thierry Doubai, Xavier Hochstrasser und Christoph Spycher an Einfallsreichtum und Torgefährlichkeit. Und nach der ziemlich schwer nachvollziehbaren Auswechslung Spychers kurz nach der Pause fiel das Team im Tourbillon völlig auseinander. Auf den Seiten waren die Berner anfällig, und weil sie nicht kompakt standen und nachlässig verteidigten, hätte Sion deutlich höher gewinnen können. «Wir waren zu müde», sagt Petkovic. Und Kaenzig kritisiert: «Wir leisteten uns grobe Abwehrfehler.» Vor dem 1:0 Sions in der 21.Minute hatte sich Ammar Jemal von Giovanni Sio überlaufen lassen, und in der Mitte hatte sich Schlitzohr Goran Obradovic, der scheinbar jedes Jahr noch auffälliger und noch besser wird, mit einem kleinen Foulspiel seines Gegenspielers François Affolter entledigt – der Techniker hatte keine Mühe mehr, das 1:0 mit einem Kopfball zu erzielen. YB dagegen erspielte sich kaum Gelegenheiten, blieb blass und schwerfällig, und so war es der flinke Sio, der die Partie mit dem 2:0 entschied (76.Minute).

Nächstes Spiel gegen FCB

Die YB-Besitzer Benno Oertig und Andy Rihs waren ebenfalls ins Wallis gereist. Es konnte ihnen nicht gefallen, was sie sahen. «Das ist eine Enttäuschung», sagt Verwaltungsratspräsident Oertig, «doch wir haben Vertrauen in die sportliche Leitung von YB. Zuletzt gab es ja auch erfreuliche Auftritte.» In Sion blieb ein Aufbäumen aus, früh ergaben sich die Gäste der bereits dritten Niederlage im siebten Spiel. Letzte Saison verlor YB auch in Sion das dritte Mal (1:3), aber das war erst am 16.Spieltag – und eine Runde später gewannen die Berner den Spitzenkampf gegen Basel 2:0 und lagen sieben Zähler vor dem FCB. Diesmal geht es in der nächsten Runde in Bern ebenfalls gegen den Titelrivalen aus Basel – aber für YB darum, nicht schon früh in der Saison den Kontakt zur Tabellenspitze zu verlieren.

Ergänzung für Abwehr?

Gemessen an der miserablen Vorstellung in Sion, würde YB in der Defensive und in der Offensive Verstärkungen benötigen. «Aber es wäre verheerend, wenn wir aufgrund einer schwachen Leistung jetzt die gesamte Personalplanung auf den Kopf stellen würden», sagt Ilja Kaenzig. Man habe Vertrauen in die Spieler, die ihr Können ja schon oft unter Beweis gestellt hätten. Und weil der internationale Transfermarkt am Dienstag um Mitternacht schliesst, sei es sowieso schwierig, noch tätig zu werden.

YB ist aber weiter auf der Suche nach einem soliden, bodenständigen Verteidiger. «Wir brauchen aber eher eine Ergänzung als eine Verstärkung, die einem unserer Stammspieler den Platz wegnimmt», sagt Kaenzig.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Enttaeuschendes-YB-verliert-02/story/20243108

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 Beitrag Verfasst: Montag 30. August 2010, 12:00 
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Wohnort: figö
schwach schwächer am schwächsten :yb1: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :shame: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :frustrating: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich:


Was soll das solch eine Leistung abzugeben nicht gekämpft nichts so wirds nie was

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wir siegen yb


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. August 2010, 13:43 
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Es läuft momentan einfach gar nichts in der Meisterschaft... -.-
Costanzo und Affolter nach 7 Runden bereits schon 3 Gelbe Karten und bei der Nächsten gesperrt... schade sowas... Und wo zum Teufel bleibt Dudar? Nevt mich langsam dass unser wichtigster Mann in der VT die ganze Zeit entweder verletzt oder gesperrt ist.


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. August 2010, 13:53 
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hesch no eis vergässe :peinlich:.


nid grad überbisse, d'saison geit no lang!


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. August 2010, 14:08 
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Haribo hat geschrieben:
nid grad überbisse, d'saison geit no lang!

klar die saison geht noch lange, aber wir sind schon jetzt bereits ziemlich unter druck. sollten wir das das heimspiel gegen basel verlieren, haben wir den anschluss nach oben verloren. mit der doppelbelastung im europacup würde das sicher nicht einfach werden den punkterückstand aufzuholen.

känzig erzählt ständig von einem zusätzlichen verteidiger, welcher eventuell noch geholt wird. ich würde an seiner stelle auch noch einen zusätzlichen stürmer holen. nebst bienvenu sehe ich momentan keinen im kader welcher den anforderungen der super league genügen würde.


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. August 2010, 17:27 
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A-Z.ch, 30.08.2010

Müde Beine, müde Köpfe – YB liegt flach

Die Berner verlieren nach einer schwachen Leistung und taktischen Fehlern von Trainer Vladimir Petkovic gegen Sion 0:2. Holt YB-Chef Ilja Kaenzig jetzt einen neuen Abwehrchef? Oder einen neuen Trainer?

Ruedi Kuhn, sion

Seit der 63-jährige Hanspeter Latour nicht mehr als Trainer, sondern nur noch als Kommentator und Kritiker tätig ist, nimmt er den Mund ganz schön voll. Den Berner Young Boys warf er zuletzt fehlende Schwingermentalität und mangelnde Widerstandskraft vor.

Wo Latour aber recht hat, da hat er zweifellos recht. Einen 150-Kilogramm-Koloss wie Christian Stucki hätten die Berner gestern Nachmittag vor 12800 Zuschauern im Stade de Tourbillon sicherlich gebrauchen können. Vielleicht hätte ja Schwergewicht Stucki den einen oder andern Walliser flachgelegt.

YB liess es gegen Sion aber nicht nur an der nötigen Kraft, nein, YB liess es vor allem an der nötigen Kreativität vermissen. Mit Ausnahme von Torhüter Marco Wölfli, der mit drei Glanzparaden eine höhere Niederlage verhinderte, kam kein YB-Akteur auf die gewohnte Leistung. Dem Gastklub fehlte es nicht nur an der nötigen Spritzigkeit, sondern er wirkte saft- und kraftlos. Und als Henri Bienvenu kurz vor der Pause mit einem schwach getretenen Penalty an Vanins scheiterte, konnten oder wollten sich die Berner nicht mehr gegen die drohende Niederlage aufbäumen.

YB also verlor als Mannschaft. Einzelne Spieler zu kritisieren, wäre falsch. Trainer Vladimir Petkovic muss sich nach der Partie allerdings die Frage stellen, warum er Regisseur
Moreno Costanzo nicht von Beginn an spielen liess. Von den drei zentralen Mittelfeldspielern Christoph Spycher, Xavier Hochstrasser und Thierry Doubai kam nichts Konstruktives. Immerhin wechselte Petkovic mit Alberto Regazzoni den schwächsten Spieler schon vor dem Halbzeitpfiff aus . . .

Mrdja zweimal Vorbereiter

Und der FC Sion? Er nahm von Beginn an das Zepter in die Hand und ging verdientermassen in Führung. Und weil ein Serbe selten allein kommt, sorgten sie gleich im Doppelpack für das 1:0. Goran Obradovic war mit einem Kopfball aus kurzer Distanz und nach herrlichem Zuspiel von Dragan Mrdja erfolgreich. Und als Mrdja den Ball Giovanni Sio Mitte der zweiten Halbzeit pfannenfertig auflegte, gelang dem Franzosen mit einem Flachschuss aus spitzem Winkel das 2:0. Zu diesem Zeitpunkt waren 71 Minuten gespielt. YB und Coach Petkovic aber lagen längst am Boden. Und standen nicht mehr auf.

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