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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. August 2010, 08:56 
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Berner Zeitung, 25.08.2010

Petkovic: «Eine einzige gute Aktion»

YB-Trainer Vladimir Petkovic spricht über das Rückspiel bei Tottenham, die Absenz Emiliano Dudars und die Champions League.

Haben Sie den Eindruck, dass Tottenham YB auch vor dem Rückspiel unterschätzt?
Vladimir Petkovic: Bis zu einem gewissen Punkt ist das doch normal. Im Vergleich zu Tottenham sind wir ein kleiner Klub. Aber am Mittwochabend wollen wir zu einem grossen Klub werden und uns für die Champions League qualifizieren. Und als grosses Team wollen wir auftreten. Dafür haben wir alles getan. Den touristischen Teil haben wir nach der Irrfahrt auf dem Weg zur Pressekonferenz auch schon hinter uns gebracht (lacht). Jetzt stört nichts mehr unsere Konzentration.

Sind die Tottenham-Spieler trotz der vielen Schlagzeilen über Affären und Neuverpflichtungen auf das Rückspiel fokussiert?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Schlagzeilen einem Team wie Tottenham etwas ausmachen. Die Mannschaft hat letzte Saison bewiesen, über welch grosses Talent sie verfügt. Wir dagegen sind der Aussenseiter, der hier die Überraschung schaffen kann.

Abwehrchef Emiliano Dudar ist wegen seiner Knöchelverletzung nicht nach London gereist. Wie stark fällt sein Ausfall ins Gewicht?
Wir hätten Dudar dank seiner Grösse und seiner Physis gut gebrauchen können. Aber wir haben in den letzten Spielen bewiesen, dass wir ihn ersetzen können. Doch es tut mir leid für ihn, kann er bei diesem wichtigen Spiel nicht dabei sein.

Wie sieht Ihr perfektes Drehbuch für Mittwochabend aus?
Das ist ganz einfach: Tore erzielen und keine bekommen (schmunzelt). Es wird sicher ein umkämpftes Spiel, das unter Umständen von einer einzigen, guten Aktion entschieden wird. Deshalb müssen wir von der ersten Sekunde an bereit sein.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Petkovic-Eine-einzige-gute-Aktion/story/25647627

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. August 2010, 08:58 
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Berner Zeitung, 25.08.2010

Young Boys kämpfen um die Millionen

90, vielleicht 120 Minuten trennen die Young Boys von der Verwirklichung ihres grossen Traums. In London haben die Berner gegen Tottenham Hotspur das 3:2 aus dem Hinspiel der Champions-League-Playoffs zu verteidigen.

Das erste Remis einer Schweizer Mannschaft auf englischem Boden seit Basels grandiosen Unentschieden in der Champions-League-Saison 2002/03 in Liverpool und Manchester (jeweils 1:1) oder eine Niederlage mit einem Tor Unterschied "ab 3:4" ist gefragt. Dann wären die Young Boys, zumindest für ein Jahr, offiziell eines der besten 32 Teams Europas.

Dannzumal hätten sie die Qualifikation gegen schwerstmögliche Gegner geschafft. In der Vergangenheit hatten die Schweizer Vertreter, welche die Gruppenphase erreichten, mutmasslich nie einen Konkurrenten dieses Kalibers aus dem Weg geräumt.

Rund 25 Millionen Franken würde der zweite Europacup-Coup des Sommers nach jenem gegen Fenerbahçe Istanbul in die Klubklasse der Young Boys spülen. Dieser Betrag wäre, wen wundert es, allseits höchst willkommen. Er entspricht in etwa dem Jahresbudget des Berner Vereins.

Von einem ähnlich euphorischen Start wie am letzten Dienstag im Hinspiel, als YB nach weniger als einer halben Stunde 3:0 in Führung lag, geht zumindest im Lager des ASL-Vertreters niemand aus. Für Tottenham scheint das 2:3 aus dem Hinspiel nichts anderes als ein Betriebsunfall gewesen zu sein. Die Young Boys erwartet in der White Hart Lane, wo Tottenham seit Mitte Dezember 2009 in 16 Partien (12 Siege) nicht mehr verloren hat, der Lauf auf einem schmalen Grat.

Tottenhams Trainer Harry Redknapp erhielt vor der Reprise Fragen zum Gesundheitszustand des ohnehin noch nicht spielberechtigten Franzosen William Gallas gestellt, musste Auskunft zu wilden Transferspekulationen oder langzeitverletzten Akteuren geben. Die Frage eines Schweizer TV-Reporters, ob denn die Young Boys kein Thema seien, beantwortete Redknapp zur allgemeinen Belustigung mit dem Satz "Mich fragt ja keiner danach". Unrecht hatte er gewiss nicht, er brachte aber die einheimische Grundhaltung auf den Punkt: Der Gegner interessiert nicht.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/agenturen-ticker/Young-Boys-kaempfen-um-die-Millionen/story/19406180

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. August 2010, 09:01 
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Berner Zeitung, 25.08.2010

In London fragt keiner nach den Young Boys

Heute will auch YB den Einzug in die Champions League schaffen. Gegner Tottenham Hotspur beschäftigt sich kaum mit den Bernern.

Ab 20.45 Uhr möchte YB an der White Hart Lane Schweizer Fussball-Geschichte schreiben. Als krasser Aussenseiter wollen die Berner dem Premier-League-Vertreter Tottenham zumindest jenes Unentschieden abringen, das zur Qualifikation für die Gruppenspiele der Champions League reichen würde, wo das grosse Geld wartet. 25 Millionen Franken verdienten dort Zürich und Basel, die sich zuletzt für die Königsklasse des Klubfussballs qualifizieren konnten. Das ist sehr viel für einen Verein wie YB mit einem Budget von 25 bis 30 Millionen.

Nur leihweise verpflichten

Ilja Kaenzig beispielsweise könnte es helfen, bis Ende August noch mindestens einen starken Verteidiger im Ausland zu verpflichten. «Bisher hat sich nichts Konkretes ergeben», sagt der Delegierte des Verwaltungsrats. Die Young Boys suchen einen vielseitig einsetzbaren Mann, der nicht aufbegehrt, wenn er einmal zuschauen muss. Zudem möchten sie ihn nur leihweise verpflichten. Kaenzig ist «völlig entspannt» nach London gereist. Er teilt die Einschätzung von Vladimir Petkovic, der die Chancen fürs Weiterkommen «nahe bei fünfzig zu fünfzig» sieht.

Der YB-Trainer gibt sich selbstbewusst. «Wir fahren nicht nach London, um die Stadt anzuschauen, sondern um zu gewinnen», hatte er am Vormittag vor dem Abflug in Bern Belp erklärt.

Diese Rechnung hatte er allerdings ohne einen Londoner Taxifahrer gemacht: Der verfuhr sich auf dem Weg vom Hotel ins Stadion, sodass Petkovic, David Sutter und David Degen fast zwei Stunden unterwegs waren. Vom Kurs abbringen liessen sie sich dadurch nicht. «Wenn wir mutig gegen vorne spielen, haben wir unsere Chance», wusste Petkovic. «Ich erwarte ein offenes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten», verkündete Degen, bevor er sich auf den Weg zum abendlichen Abschlusstraining machte.

Millionäre bei der Arbeit

Rückblende: Mittags auf dem Trainingsgelände von Tottenham, das in Chigwell ausserhalb von London liegt. Der Wagenpark lässt erahnen, dass hier lauter Millionäre ihrer Arbeit nachgehen. Die vier bis fünf Spielfelder, die ihnen zur Verfügung stehen, sind vom Allerfeinsten. Kein Wunder, rümpften die Tottenham-Spieler vor Wochenfrist angesichts des Kunstrasens im Stade de Suisse die Nase, nutzte Trainer Harry Redknapp den Plastikbelag, um die höchst mässige Hinspielleistung zu begründen. Auf solchen Unterlagen sollten keine Champions-League-Partien ausgetragen werden dürfen, wetterte er damals.

Als Redknapp in Chigwell vor die Medien tritt, ist der Kunstrasen kein Thema mehr. «Wir müssen schnell spielen und YB vom Anpfiff an unter Druck setzen», fordert der 63-Jährige. Er bezeichnet die Young Boys als gefährlichen Gegner, doch seine Ausführungen lassen kaum Zweifel daran, wer in Redknapps Augen die Gruppenspiele der Champions League erreicht.

Was ist dran an den Gerüchten

Auch die englischen Journalisten haben andere Prioritäten: Weit mehr als der Gast aus der Schweiz interessieren sie Tottenham-Personalien. William Gallas, der eben vom Erzrivalen Arsenal an die White Hart Lane gewechselt hat, ist ein Thema. Die schwere Knieverletzung von Jonathan Woodgate wird angesprochen. Was ist dran an den Gerüchten, dass Luis Fabiano mit den Spurs verhandelt?

Auch Redknapp wirkt anders als vor Wochenfrist, gibt sich launig und entspannt. «Wie soll ich über die Young Boys reden, wenn mich keiner fragt?», will er von seinen Landsleuten wissen.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/In-London-fragt-keiner-nach-den-Young-Boys/story/25986102

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. August 2010, 09:04 
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Der Bund, 25.08.2010

Tottenham ist Scott Sutters Lieblingsclub

YB-Spieler Scott Sutter hat als Kind häufig Tottenham-Spiele besucht. Heute kickt er in der Champions-League-Qualifikation erstmals selbst im Stadion an der White Hart Lane in London.

Scott Sutter könnte heute Abend an der White Hart Lane ein Fest steigen lassen nach dem Match. Der Vater, der Bruder und dessen Freundin, die Grossmutter, über 20 alte Freunde und Bekannte: Alle kommen sie zum Rückspiel der Playoffs für die Champions League. Die meisten haben einen kurzen Anreiseweg. Viele sind wie Sutter im Quartier Potters Bar aufgewachsen, welches nur ein paar Kilometer Luftlinie von der White Hart Lane entfernt liegt. Von allen Spielern, die heute Abend zum Einsatz kämen, sei er jener, der am nächsten bei der Heimstätte von Tottenham aufgewachsen sei, erzählt Sutter.

Der britisch-schweizerische Fussballer hat Dutzende von Stunden auf den Tribünen dieses engen Stadions verbracht. Als er vierjährig war, hat ihn sein Vater erstmals an einen Match mitgenommen. Wenige Jahre später war er im Besitz eines Saisonabonnements. «Zusammen mit meinem Dad und meinem Bruder sassen wir hinter dem einen Tor in der ersten Reihe.» Er jubelte Grössen wie Jürgen Klinsmann, David Ginola und Paul Gascoigne zu. Der frühere englische Internatonale, der gegen Ende seiner Karriere immer stärker dem Alkohol verfiel, war in den Jugendjahren sein grösstes Idol.

Das besondere Kribbeln

Die Liebe zu Tottenham erkaltete auch nicht, als Sutter 2003 als 17-Jähriger England verliess und zu GC zog. Fortan verfolgte er die Resultate seines Lieblingsteams am TV. Wenn der YB-Spieler heute den Rasen der White Hart Lane betritt, wird er ein Kribbeln in der Magengegend haben. «Es ist ein sehr spezielles Gefühl, gegen seinen Lieblingsklub zu spielen.» Er erwartet einen Gegner, der, angetrieben vom begeisterungsfähigen Publikum, enormen Druck entwickeln wird. «Wir müssen versuchen, die ersten 20 Minuten schadlos zu überstehen. Schaffen wir das, liegt alles drin.»

http://www.derbund.ch/bern/Tottenham-ist-Scott-Sutters-Lieblingsclub/story/13025799

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. August 2010, 09:49 
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interessant, mehr als der hälfte der ezokka-tipper setzen auf mehr als 5 tore in der partie heute abend. die gleiche quote wie beim hinspiel also. mein tipp ist eher knapp: 2 tore, 1:1 :-) und eurer?
http://ezokka.com/betslip?betId=2614&backlink=%2F] tottenham - young boys


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. August 2010, 10:59 
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@ all welche arbeiten müssen wie ich und nicht frei bekommen haben wo schaut ihr das spiel heute abend?


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. August 2010, 11:18 
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Berner Zeitung, 25.08.2010

Über 1000 YB-Fans auf dem Weg nach London

Gemäss den Fan-Verantwortlichen werden über 1000 YB-Anhänger ihr Team in London unterstützen. Viele Fans reisen erst heute in die englische Hauptstadt. Wo schauen Sie sich das Spiel an? Schicken Sie und Ihre Bilder.

Bild

Rund 950 Berner Anhänger werden laut dem YB-Fan-Verantwortlichen Marcel Wirth heute Abend im Gästeblock der White Hart Lane stehen, dazu kommen ungefähr 150 YB-Supporter auf der Haupttribüne. Zusammen ergibt das 1100 Fans – und damit die grösste Anhängerschar, welche die Young Boys je ins Ausland begleitet hat.

Die meisten Fans dürften wohl ab Genf fliegen. Der Flughafen verwandelt sich langsam in gelb-schwarz.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. August 2010, 11:19 
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sf.tv, 25.08.2010

YB mit Selbstvertrauen an die White Hart Lane

Mit einem weiteren Exploit will sich YB am Mittwoch bei Tottenham für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren. Nach dem 3:2-Sieg im Hinspiel ist bei den Bernern ein kleines Polster und viel Glaube an die Sensation vorhanden.

YB-Coach Vladimir Petkovic hatte der Heimsieg am vergangenen Dienstag angriffig gestimmt : «Wir wollen auch an der White Hart Lane gewinnen. Auf Resultat werden und können wir nicht spielen», meinte Petkovic umgehend nach dem furios herausgespielten 3:2 im Stade de Suisse. Einem Sieg, der aufgrund des klaren Chancenplus eigentlich höher hätte ausfallen müssen.

Für den Einzug in die Gruppenphase der Champions League benötigt YB am Mittwoch somit wohl ein Unentschieden. Dank der beiden Auswärtstore reicht Tottenham fast jede Art von Sieg – erst ab 4:3 würde die Ausgangslage für den Favoriten aus der Premier League wieder brenzlig.

Keine «YB-Barrikade» bei Tottenham

3:0 hatte YB im Hinspiel nach 28 Minuten geführt, ehe die favorisierten Spurs kurz vor der Pause und kurz vor Schluss noch auf ein schmeichelhaftes 2:3 herankamen. Wie Coach Petkovic denkt auch Mittelfeldspieler Christoph Spycher, dass sein Team das Heil auch im Norden Londons in der Offensive suchen muss: «Ich erwarte einen Gegner, der von der ersten Sekunde an alles auf eine Karte setzen wird. Sich hinten zu verbarrikadieren ist sicher nicht die richtige Lösung. Früher oder später würden wir ein Tor kassieren», so der ehemalige Internationale. YB wolle bei Tottenham «offensive Nadelstiche» setzen, lautet der Tenor.

Kollektiv gegen individuelle Klasse

Spycher hofft zudem, dass Tottenham ähnlich pomadig ans Werk gehen wird wie vor Wochenfrist, als die Londoner lange Zeit regelrecht überrannt wurden: «Unsere Chance kann sein, dass sie uns erneut unterschätzen», glaubt Spycher. «Tottenham war mit dem Resultat im Hinspiel gut bedient. Wir wissen aber genau, dass es nicht reichen wird, wenn beide Teams 100 Prozent ihrer Leistung bringen. Dessen sind wir uns bewusst und stellen unser Kollektiv ihrer individuellen Klasse entgegen.»

Erste Indizien für das Selbstverständnis der Hotspurs waren bereits an der Medien-Konferenz mit Coach Harry Redknapp zu beobachten: Alles war ein Thema, der Transfer von Gallas, Spekulationen über weitere Zuzüge oder der Zustand von diversen verletzten Spielern – nur das Thema YB existierte eigentlich nicht, was auch Redknapp etwas verwunderte. «YB führt 3:2 und ist nur deshalb der Favorit. Wenn wir spielen, wie wir es können, sehe ich aber kein Problem. Dann können wir jede Abwehr knacken», erklärte Redknapp später immerhin.

Dudar fehlt, Offensiv-Alternativen für Redknapp

YB-Coach Petkovic plagt vor dem möglicherweise lukrativsten Spiel der Klubgeschichte (es winken bei einer erfolgreichen Qualifikation rund 25 Millionen Franken für die Klubkasse) nur ein Personalproblem, Innenverteidiger Emilano Dudar ist weiterhin verletzt. Petkovic plant, Spycher wieder auf der linken Abwehrseite einzusetzen, einzige Spitze im 4-2-3-1 ist Henri Bienvenu.

Entschärft hat sich die Situation in der Offensive der Spurs: Roman Pawljutschenko, Giovani Dos Santos, Robbie Keane und Jermain Defoe, die am letzten Samstag beim 2:1 gegen Stoke City noch gefehlt hatten, stehen Coach Redknapp wieder zur Verfügung. Fehlen wird dagegen der kroatische Regisseur Luka Modric, der sich beim Spiel in Bern an der Leiste verletzt hat.

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/08/25/Fussball/YB-mit-Selbstvertrauen-an-die-White-Hart-Lane

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. August 2010, 11:21 
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Berner Zeitung, 25.08.2010

Jermain Defoe: Zuerst YB, dann die Operation

Tottenhams Star wird sich heute Abend trotz einer Verletzung gegen YB eine Stunde lang durchbeissen. Danach muss der Nationalstürmer unters Messer.

Jermain Defoe leidet schon seit Monaten unter Leistenproblemen. «Ich habe immer intensiv mit den Physios gearbeitet, damit ich dem Team und der Nationalmannschaft helfen konnte. Aber heute muss ich nach 60 Minuten das Feld verlassen, mehr liegt nicht drin», erklärte der 27-jährige englische Internationale vor dem kapitalen Rückspiel der Champions-League-Qualifikation in London.

Der tapfere Spieler kann aber mit dieser Behinderung sowie den begleitenden Schmerzen im Daily Business nicht so weitermachen. Deshalb hat er sich entschlossen, nach dem Match gegen die Kunstrasen-Spezialisten aus Bern seine Leiste operieren zu lassen. Natürlich muss der Profi nach seinem Meeting auf dem Operationstisch pausieren. Und das bedeutet, dass Defoe, die Nummer 2 der englischen Forwards hinter (einem gesunden) Wayne Rooney, auch für das wichtige EM-Qualifikationsspiel gegen die Schweiz in Basel ausfallen wird. Das ist keine gute Nachricht für das Mutterland des Fussballs, dafür eine gute für die Schweizer Nationalmannschaft.

Die Zuversicht des Trainers

Für die Young Boys, die im Hinspiel (3:2) beinahe noch eine 3:0-Führung aus der Hand gaben, wird der Europacup-Abend auf der White Hart Lane alles andere als angenehm. Aber die Spurs, wie sie in der Umgangssprache genannt werden, stehen unter einem gewaltigen Druck. Männiglich auf der Insel erwartet, dass sich das Team von Harry Redknapp gegen den Vertreter aus der Super League durchsetzen wird. Sollte YB jedoch der Coup gelingen und sich für die Königsklasse qualifizieren, dann wäre auch Redknapps Position im renommierten Londoner Verein stark gefährdet.

Die Zuversicht und das Selbstwertgefühl des Coaches bleiben trotz der Niederlage im Stade de Suisse uneingeschränkt. «Wenn wir so spielen, wie wir auch spielen können, dann wird es sehr schwierig, nicht zu gewinnen.»

Das ist eine solch herrlich-arrogante Formulierung, die eigentlich auf dem Rasen von den Underdogs aus Bern bestraft werden müsste.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Jermain-Defoe-Zuerst-YB-dann-die-Operation/story/10708969

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. August 2010, 11:26 
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Tottenhäm Hotspör - BSC YB 1:1

Willkomen, Krautsch

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