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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 29. März 2010, 13:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 29.03.2010 Der «gelb-schwarze» Zug nimmt weiter Fahrt aufYB gab sich gegen Schlusslicht Aarau keine Blösse und siegte 3:1. Weil gleichzeitig Basel in Sion nur 2:2 spielte, konnten die Berner ihren Vorsprung auf sechs Punkte erhöhen. Es war eine viel gehörte Frage vor dem Match: Schafft es YB diesmal, von einem Ausrutscher des FCB zu profitieren und die Position an der Tabellenspitze zu festigen? Anfang März, als die Basler zu Hause gegen GC tauchten, hatten es die Berner am Tag danach in Neuenburg (0:1-Niederlage) verpasst, das Reservepolster von vier auf sieben Punkte zu erhöhen. Anders gestern. YB schlug Aarau problemlos 3:1, was folgende Tabellenkonstellation nach drei Vierteln des Meisterschaftspensums ergibt: 1. YB 62 Punkte. 2. Basel 56 Punkte. Auch wenn immer noch 27 Punkte zu verteilen sind und gestern bei den Berner Fussballern fast alle sichtlich darum bemüht waren, sich ja nicht auf die Äste hinauszulassen, wenn sie auf eine mögliche Vorentscheidung im Meisterrennen angesprochen wurden: An diesem Wochenende ist YB seinem ersten Meistertitel seit 24 Jahren wieder ein Stück näher gekommen. Es ist weniger der um zwei weitere Zähler angewachsene Vorsprung, der zu dieser Aussage verleitet, als vielmehr die Art und Weise, wie sich YB gegen Aarau präsentierte. Anders als vor zwei Wochen gegen Sion gelang es dem Heimteam, die ebenfalls extrem defensiv eingestellten Aargauer über längere Zeit unter Druck zu setzen und viele Torchancen zu kreieren. Zugegeben: Es brauchte seine Zeit, bis die Berner das probate Mittel gefunden hatten, um in der vielbeinige Abwehr ein erstes Mal zu knacken. Es lief bereits die 45. Minute, als Henri Bienvenu an der Grundlinie das Auge hatte für den mitgelaufenen Stürmerkollegen Christian Schneuwly. Auf den Steh- und Sitzplatzrampen wurde der geglückte Torschuss mit Erleichterung zur Kenntnis genommen. Zuvor hatte sich bereits eine gewisse Unruhe bemerkbar gemacht, weil die Gastgeber trotz deutlicher Überlegenheit nichts Zählbares vorweisen konnten. Torschütze DoumbiaIn Halbzeit zwei rückte wieder jener Akteur in den Mittelpunkt, der auf dem kleinen Fussballplanet Schweiz des Öftern wie ein Überirdischer wirkt: Seydou Doumbia. Der Ivorer sprintete, dribbelte, hüpfte, köpfelte, schlug Haken und tanzte schier nach Belieben mit seinen Gegenspielern. Und zweimal tat er das, was er am liebsten tut: Er schoss Tore. Saisongoal Nummer 25 erzielte er mit einem wuchtigen Kopfball, Nummer 26 mit dem linken Fuss. Spätestens in diesem Moment hatten ihm die gelbschwarz-gekleideten Anhänger vergeben, dass er in der 12. Minute einen Penalty etwas gar nonchalant an die Lattenoberkante geschossen hatte. Weniger lustig fanden die Verteidiger des FC Aarau die Doumbia-Show. Jonas Elmer, den am ärgsten Geprüften, nahm Trainer Martin Andermatt nach etwas mehr als einer Stunde vom Feld. «Doumbia ist zu stark für die Super League», sagte Aarau-Verteidiger Baykal Kulaksizoglu, der unmittelbar vor Matchbeginn wegen einem blockierten Rückenwirbel hatte Forfait geben müssen. Er habe in der Schweiz noch nie gegen einen so schnellen und beweglichen Stürmer gespielt. Doumbia ist ein wichtiger Grund, wieso der gebürtige Berner seinem letztjährigen Klub die Favoritenrolle zuschiebt im Meisterduell. Für YB spräche auch die Verletzung von Alex Frei. «Er ist Basels eindeutig wichtigster Mann.» Passgeber BienvenuSeydou Doumbia war in den letzten Runden wieder Torschütze vom Dienst. Sein designierter Nachfolger Henri Bienvenu tat sich derweil als Passgeber hervor. Gegen Bellinzona bereitete er die Tore zwei und drei vor. Gestern liess er sich drei weitere Assists notieren. Weniger glücklich war er im Abschluss: Einmal verzog er knapp, einmal schoss er den herauseilenden Benito an. Bienvenu, der wie Doumbia kein Mann der grossen Worte ist, wenn er zu Spiel und Leistung befragt wird, sagte, er habe sich gut gefühlt, müsse aber weiter hart an sich arbeiten. Auf die Chancen auf die Meisterkrone angesprochen, stimmte der Kameruner das gleiche Lied an wie seine Teamkollegen: «Es ist noch gar nichts entschieden. Wir müssen weiter konzentriert arbeiten.» Der Wunsch von PetkovicYB-Trainer Vladimir Petkovic verpackte seine Worte zuerst in Watte, als er die leicht veränderte Konstellation am Ranglistenkopf kommentieren sollte. «Das ist nichts Neues für uns. Wir liegen seit vielen Wochen an der Spitze.» Erst auf Nachfrage wurde er kecker. Was er unter allen Umständen verhindern wolle, sei eine «Finalissima» gegen Basel. Am liebsten möchte Petkovic schon Anfang Mai alles klargemacht haben. Ganz auszuschliessen ist ein solches Szenario nicht mehr, wenn der «gelb-schwarze» Zug noch etwas an Tempo zulegen kann im Monat April. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Der-gelbschwarze-Zug-nimmt-weiter-Fahrt-auf/story/13658502
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 29. März 2010, 15:14 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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BSC Young Boys - FC Aarau 3:1 (1:0)
Wankdorf. - 19'635 Zuschauer. - SR: Busacca. Tore: 45. C. Schneuwly 1:0. 65. Doumbia 2:0. 67. Doumbia 3:0. 70. Rapisarda 3:1.
Nichts zu holen in der Bundesstadt
Die Berner spielten im eigenen Stadion von Beginn weg zielstrebig nach vorne. In der dritten Spielminute musste Aarau-Keeper Benito eine Flanke Raimondis mit einer riskanten Faustabwehr vor Doumbia klären; im Nachsetzen schoss Hochstrasser aus der zweiten Reihe über das Tor. Dann war es Lampi, der den eigenen Schlussmann nach einem Berner Eckball mit einer missglückten Rettungstat zu einer weiteren Parade zwang (7.). Die grösste Chance bot sich den Gastgebern allerdings in der 12. Minute, als Schiedsrichter Busacca nach einem Foulspiel Elmers zurecht auf Strafstoss entschied. Dieser wurde vom Berner Topscorer Doumbia aber über das Aarauer Gehäuse geschossen. Auf der Gegenseite wurde YB-Goalie Wölfli von einem Burki-Schuss aus halblinker Position geprüft.
Danach nahm die Intensität der Begegnung merklich ab. Die Einheimischen waren zwar mehrheitlich im Ballbesitz, vermochten sich allerdings in dieser Spielphase keine nennenswerten Torchancen zu erspielen. Und bei den Aarauern war Bengondo als einzige Sturmspitze meistens auf sich alleine gestellt. Die beste Aarauer Gelegenheit besass Burki, dessen Direktabnahme (nach Hereingabe von Lang) in der vielbeinigen YB-Abwehr hängen blieb (28.). Danach wurden die Gastgeber wieder stärker: Nach einer schöner Einzelaktion schoss Yapi aus 20 Metern direkt in die Arme von Ivan Benito. Danach war es Bienvenu, der das Aarauer Gehäuse zweimal nur knapp verpasste (38./41.). Aber in der 45. Minute wurden die Berner Bemühungen schliesslich belohnt, als Yapi nach einem Angriff über die rechte Seite in den Rücken der Gäste-Abwehr passte, wo Schneuwly zur 1:0-Pausenführung in die linke Ecke traf.
Der Berner Sturmlauf setzte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs fort, als sich Torhüter Benito sowohl beim Distanzschuss von Hochstraser (49.) als auch bei einem Kopfball Bienvenus (50.) auszeichnen konnte. Ausserdem strichen die Abschlussversuche von Gilles Yapi (47.) und Doumbia (52.) jeweils nur knapp am Aarauer Gehäuse vorbei. Auf der Gegenseite schoss Bastida aus 25 Metern deutlich über das Tor von YB-Schlussmann Wölfli (55.). Nach dem erneuten Blackout Elmers konnten wenig später plötzlich drei Berner alleine auf das Gästetor losziehen, aber Benito hielt seine Farben mit einer Parade gegen Bienvenu weiter im Spiel. In der 63. Minute liess Doumbia mehrere Gegenspieler aussteigen, doch sein Schuss wurde erneut von Benito gehalten. Im direkten Gegenzug flankte Lang mustergültig auf den eingewechselten M'Futi, doch dieser setzte das Leder aus wenigen Metern drüber.
Die Aarauer Niederlage war kurze Zeit später besiegelt, als Doumbia (65./67.) zweimal einnetzte: Zuerst köpfte er eine Flanke Bienvenus in die Maschen, wenig später tauchte er - wiederum nach einem Zuspiel von Bienvenu - alleine vor Benito auf, um mühelos zum 3:0 zu vollenden. In beiden Fällen machte die Abwehr der Gäste um die zwangsweise neu formierte Innenverteidigung Polverino und Rapisarda keine gute Figur. Die Aarauer kamen ihrerseits in der 70. Minute nach einer zu kurzen Abwehr Wöfllis nur noch zum Ehrentreffer durch Rapisarda - und mussten sich glücklich schätzen, dass YB seine zahlreichen Gelegenheiten in der zweiten Hälfte nicht immer mit letzter Konsequenz zu Ende spielte, so dass es beim 1:3-Endstand blieb. (ph)
Bemerkungen: Young Boys ohne Degen, Regazzoni (beide gesperrt), Doubaï, Lingani, M. Schneuwly, Traore (alle verletzt) und Coly (U-21). Aarau ohne Stojkov, Stoll (beide gesperrt), Aquaro und Ionita (beide verletzt).
Verwarnung: 30. Yapi (Foulspiel).
12. Foulpenalty von Doumbia streift nur die Querlatte.
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 29. März 2010, 15:44 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Meisterschaft, YB - Aarau 3:1 (1:0)
YB schlägt den FC Aarau vor knapp 20'000 Zuschauern im Stade de Suisse 3.1 (1:0). Christian Schneuwly brachte YB vor der Pause in Führung, Seydou Doumbia traf nach der Pause zwei Mal. Zu allen Toren lieferte Henri Bienvenu die Vorarbeit. Für den FC Aarau erzielte Rapisarda das Ehrentor.
Es brauchte heute eine Portion Geduld, ehe der Ball endlich den Weg ins Aarauer Tor fand. YB drückte von Beginn an und kam zu etlichen Torchancen. Nachdem Sutter im Strafraum gefoult worden war, hatte Doumbia die Chance einen Elfmeter zu schiessen. Der Ivorer nutzte diese Gelegenheit nicht, sein Schuss landete an der Latte (11.).
Nach einer halben Stunde hatte der Gast aus Aarau eine Möglichkeit, als Burki zu einem Volleyschuss ansetzte, dieser aber von Dudar geblockt werden konnte.
Auf Seiten der Young Boys setzte sich Henri Bienvenu immer wieder in Szene. Ein Torerfolg blieb dem Kameruner verwehrt, doch er konnte sich als dreifacher Torvorbereiter auszeichnen. Kurz vor der Pause legte er den Ball mustergültig auf Christian Schneuwly zurück, dieser traf genau in die linke Torecke (45.). YB führte zur Pause hoch verdient und hätte nach dem Seitenwechsel bald alles klar machen müssen. Doch vorerst blieb es beim knappen Vorsprung, da die Berner beste Gelegenheiten ausliessen. Beinahe wäre in dieser Phase dem FC Aarau der Ausgleich gelungen, als Mfuti einen Kopfball knapp über das Tor setzte (63.). Torschütze Christian Schneuwly jubelt mit Scott Sutter.
Wenig später gelang YB endlich der zweite Treffer. Eine Massflanke von Bienvenu köpfte Doumbia in die Maschen (65.). Augenblicke später verwertete Doumbia erneut eine Vorlage Bienvenus zum 3:0 (67.). Der YB-Topscorer erzielte heute seine Saisontore 25 und 26. Rapisarda gelang später nach einem Freistoss noch der Ehrentreffer für Aarau (70.), der YB-Sieg geriet danach aber nie in Gefahr.
Stadion: Stade de Suisse Zuschauer: 19635 Schiedsrichter: Busacca
Tore: 45. C. Schneuwly (Rechtsschuss; Bienvenu) 1:0. 65. Doumbia (Kopfball, Bienvenu) 2:0. 67. Doumbia (Linksschuss, Bienvenu) 3:0. 70. Rapisarda 3:1.
Auswechslungen: 61. Mustafi für Bengondo. 61. Mfuti für Elmer. 66. Lustrinelli für C. Schneuwly. 70. De Pierro für Sutter. 79. Pejcic für Lang. 85. Pasche für Bienvenu.
Ersatz: YB: Collaviti, Liechti, Morello, Schneider, . Aarau: Mall, Schaub, Lehtinen.
Bemerkungen: YB ohne Degen, Regazzoni (beide gesperrt), M. Schneuwly, Traore, Lingani, Doubaï (alle verletzt) und Coly (U21). Aarau ohne Stojkov, Stoll (beide gesperrt), Aquaro und Ionita (beide verletzt). 12. Doumbia schiesst Penalty an die Latte.
Verwarnungen: 30. Yapi (Foul).
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