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 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. März 2010, 10:19 
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BSC Young Boys - FC Aarau

Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf
Sonntag, 28. März 2010
Zeit: 16.00 Uhr

Bild


Webseiten FC Aarau:

http://www.fcaarau.ch
http://www.fcaforum.ch
http://www.adler86.ch
http://www.atf.ch
http://www.fanclubaarau1981.ch
http://www.white-eagles.ch


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 Beitrag Verfasst: Samstag 27. März 2010, 17:15 
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Berner Zeitung, 26.03.2010

Titelkampf auf mehreren Ebenen und hohem Niveau

Leader YB empfängt am Sonntag den abgeschlagenen Tabellenletzten Aarau, während Verfolger Basel bereits heute das heikle Gastspiel in Sion austrägt. Im Titelkampf spielen viele Faktoren wie Nervenstärke und Sperren eine Rolle.

Im Sauseschritt fegen Berner und Basler synchron durch die Liga. Und auch in den nächsten Runden kann der FCB zweimal (heute und am Donnerstag) gegen Sion vorlegen, während YB seine Pflichtaufgaben gegen Aarau am Sonntag und heute in einer Woche absolviert. «Natürlich ist es angenehmer, wenn wir zuerst spielen», sagt Vladimir Petkovic, «weil wir dann Basel unter Druck setzen können». Aber, ergänzt der YB-Trainer, «es spielt letztlich keine Rolle. Wenn wir unsere Spiele gewinnen, kann uns der FCB nicht einholen».

Der spezielle Spielplan

Man darf die Programmgestaltung in der Super League eigenwillig nennen. Oder in vielerlei Hinsicht besser: speziell, unglücklich, unverständlich. So finden in der Rückrunde 18 Spieltage in nur dreieinhalb Monaten statt. So wird der Spielplan im Frühling nach den neun ersten Runden einfach umgedreht, sodass zwei Teams nun innerhalb weniger Tage zweimal aufeinandertreffen. Und so werden der dritt- und der zweitletzte Spieltag als weltweite Exklusivität unter der Woche ausgetragen.

Vladimir Petkovic stört sich an einem anderen Punkt: «Ich finde es ungerecht, wenn drei Spiele in einer Woche ausgetragen werden und dann ein Team einen Tag mehr Pause hat.» Im konkreten Fall geht es um den FC Aarau, der morgen im Stade de Suisse antritt – und bereits am Mittwoch gespielt hatte (0:3 gegen Sion), während YB erst vorgestern in Bellinzona 3:1 siegte. Wer Meister werden will, muss aber gegen Aarau so oder so gewinnen. Das weiss auch Petkovic: «Natürlich möchten wir den Vorsprung in den nächsten drei Runden ausbauen.» Die Berner treffen zweimal auf Aarau und zu Hause auf Bellinzona, während Basel in Sion und beim FCZ schwierige Aufgaben zu lösen hat. Allerdings hat der FCB zuletzt auch in Luzern (1:0) und St.Gallen (4:2) gewonnen. Basels Trainer Thorsten Fink geht davon aus, dass YB in den nächsten drei Partien neun Punkte holt. «Aber wir unternehmen alles, damit wir am Ende oben stehen», sagt Fink.

Der Titelkampf findet längst auf mehreren Ebenen statt. «Das wird auch eine Nervenfrage», sagt Petkovic. «Ich bin froh, sind wir gelassener geworden.» So regt sich der Trainer nicht gross auf, dass die unfairen Aktionen von Basels Valentin Stocker zuletzt (Petkovic: «zwei Tätlichkeiten in zwei Spielen») keine Strafen nach sich ziehen, während David Degen morgen gesperrt ist, weil er in Bellinzona in der Nachspielzeit reklamierte und zwei Verwarnungen erhielt: «Wir können ja nichts daran ändern.»

Sperren und Zuschauer

Sperren könnten eine entscheidende Rolle spielen. Bei YB wäre nun gegen Aarau und Bellinzona die ideale Zeit für Akteure, die bei der nächsten gelben Karte gesperrt sind, eine Verwarnung zu provozieren. Das betrifft neben Marco Wölfli, Emiliano Dudar, Gilles Yapi und Issam Mardassi die Reservisten Marc Schneider und Matar Coly. Gegen Aarau fehlt bereits Dribbler Alberto Regazzoni gesperrt. Aber auch beim FCB sind mit Behrang Safari, Marco Streller, Antonio Da Silva undValentin Stocker vier Stammspieler bei der nächsten Verwarnung gesperrt.

Nicht zuletzt aber geht es im hochklassigen Duell darum, sich eine glänzende Ausgangslage fürs Erreichen der Champions League zu schaffen. Der Meister wird in der Qualifikation zur Königsklasse erheblich weniger starke Gegner zugelost erhalten als der Zweite, der auf Teams aus den Topligen treffen kann. Und seit wenigen Tagen duellieren sich die Rivalen in der Sparte Zuschauer unter für YB verschärften Bedingungen. Denn der FCB kommuniziert seine Besucherzahlen neu so wie alle Vereine – und zählt alle verkauften Tickets und nicht bloss die anwesenden Leute. Trotz der neuen Zählweise müssen die Basler nicht höhere Abgaben an die Polizei bezahlen. Am Mittwoch, beim 4:1 gegen Zürich, betrug damit die offizielle Zuschauerzahl 27'053. YB (22'066) liegt im Saisondurchschnitt nur noch 33 Zuschauer vor dem FCB, der allein rund 22'000 Dauerkarten verkauft hat. Zumindest in dieser Rubrik stehen die Berner Chancen auf Rang eins eher schlecht.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Titelkampf-auf-mehreren-Ebenen-und-hohem-Niveau/story/19279979

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 Beitrag Verfasst: Samstag 27. März 2010, 20:22 
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Soo... wieder mau e chliine Patzer vo Basu!!!! Giälä, das muess morn ändlech gnadelos usgnützt wärde!!!!!!!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. März 2010, 22:09 
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Schoo klar... Luut SF isch dr Vorsprung vo YB scho 10 Punkt xD


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 Beitrag Verfasst: Montag 29. März 2010, 12:10 
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Blick, 29.03.2010

YB-Schneuwly spielt Luftgitarre!

BERN - Christian Schneuwly spielt Gitarre und Seydou Doumbia scratcht wie ein DJ. Die YB-Party steigt zwar erst ab der 45. Minute, den Bernern ist dies jedoch egal. Der Vorsprung auf den FCB beträgt nach dem 3:1 gegen Aarau sechs Punkte.

Schneuwly zum Gitarrenjubel

Christian Schneuwly, Torschütze zum 1:0 für YB in der 45. Minute, erklärt den Torjubel (der Düdinger spielte Luftgitarre und Doumbia imitierte einen DJ):«Doumbia bringt Musik in unsere Mannschaft. Weil Scott Sutter und ich vor kurzem mit Gitarre spielen begonnen haben, zelebrierten wir das Tor auf diese Weise.»

Leader YB ist von der ersten Minute dem Schlusslicht aus Aarau überlegen. In der 7. Minute lenkt Veli Lampi nach einem Hochstrasser-Corner den Ball gefährlich in Richtung eigenes Tor ab, Goalie Ivan Benito kann den Ball gerade noch über die Latte lenken.

Fünf Minuten später folgt der nächste Aufreger: Schiedsrichter Massimo Busacca zeigt auf den Punkt, weil Jonas Elmer YBs Scott Sutter zu Fall gebracht hatte. Topskorer Seydou Doumbia nimmt lässig Anlauf und haut den Ball an die Lattenoberkante. Womöglich hat er sich Skicross-Olympiasieger Mike Schmid zum Vorbild genommen. Der Frutiger hatte den Ankick mit einem veritablen Hammer ausgeführt.

YB hat zwar auch in der Folge mehr Saft in den Beinen als die Gäste, es dauert aber bis zur 45. Minute, ehe der Führungstreffer fällt. Christian Schneuwly platziert mit dem Pausenpfiff einen klugen Rückpass Henri Bienvenus in der rechten unteren Torecke Benitos. Die Berner tanzen. Torschütze Schneuwly spielt Luftgitarre, Seydou Doumbia assistiert als DJ. Ist das bereits der Meister-Tanz?

Bienvenu glänzt als Vorbereiter – Doumbia rockt

Auch in der zweiten Halbzeit drückt der Leader aufs Gas. In der 56. Minute zieht Bienvenu alleine auf Benito los, statt auf Schneuwly oder Doumbia abzuspielen, machts der Ivorer aber selber und scheitert am gut postierten FCA-Goalie. Bienvenu bleibt ein Tor versagt, dafür leistet er auch zu den weiteren beiden YB-Toren die Vorlage. Die Bilanz des 21-jährigen designierten Doumbia Nachfolgers lässt sich sehen: In sieben Einsätzen stehen zwei Tore und sechs Vorlagen zu Buche.

Dann schlägt die Stunde des YB-Stars. Seydou Doumbia gelingt auf Zuspiel seines Landsmannes innerhalb von nur zwei Minuten ein Doppelpack und macht seine Saison-Tore 25 und 26. In der 63. Minute hatte Doumbia bereits die gesamte FCA-Abwehr ausgetanzt, schoss aber Benito an. Dennoch: eine Weltklasse-Aktion des Liga-Topskorers. Doumbia rockt das Stade de Suisse und schockt die ganze Liga.

YB zieht davon – Aarau serbelt weiter

Aarau gibt nicht auf und kommt durch Verteidiger Giuseppe Rapisarda in der 70. Minute zum 3:1. Bitter für das Andermatt-Team: Der eingewechselte M´futi hatte beim Stand von 1:0 den Ausgleich auf dem Kopf.

YB sichert sich drei wichtige Punkte im Meisterrennen und baut den Vorsprung auf den FCB auf sechs Punkte aus, Aarau bleibt im Tabellenkeller. (ds)

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/chappi-auch-doumbia-war-nur-ein-joker-143609

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 Beitrag Verfasst: Montag 29. März 2010, 13:13 
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NZZ, 29.03.2010

Bienvenu und die Beruhigungspille

YB bezwingt Aarau 3:1 und vergrössert den Vorsprung auf sechs Punkte

Eine Episode zeigte, dass sogar die YB-Reservespieler verspielter waren als die Antipoden des FC Aarau. Die Ersatzmänner des Schlusslichts hätten als Pausenspielchen aus vier Brettern eine Wand zusammenzimmern können, um einer ähnlich inspirativen Tätigkeit nachzugehen wie zuvor ihre Kollegen.

Von Benjamin Steffen, Bern

Über das Gesicht des Young Boy Mauro Lustrinelli huschte das scheue Lächeln eines jungen Buben. Als die YB-Ersatzspieler ein Pausenspielchen machten, rollte der Ball plötzlich vor ein Auto, das zu Werbezwecken um den Kunstrasen des Stade de Suisse kurvte – Lustrinelli rannte hinterher, stoppte aber vor dem Wagen und schaute etwas schuldbewusst wie ein Knabe, der am Sonntagnachmittag gerade ein Nachbarsfenster in Scherben geschossen hat. Er liess dem Auto den Vortritt, ehe er sich ruck, zuck den Ball schnappte, um rasch weiterspielen zu können.

Diese Episode zeigte, dass sogar die YB-Reservespieler verspielter waren als die Antipoden des FC Aarau. Wie einige YB-Gäste vor ihnen verschrieben sich die Aarauer der Defensive und schienen mit Hängen und Würgen, Händen und Füssen ein 0:0 über die Zeit retten zu wollen – in der Hoffnung, der Leader werde nervös und nervöser, je länger die Partie torlos bleibe.

Umso unverständlicher, dass Elmer den Bernern schon nach 11 Minuten eine Beruhigungspille offerierte, indem er Sutter im Strafraum foulte. Doumbia trat den Penalty, schoss aber zu hoch, als wolle er partout Action, nicht Ruhe. Die Spannung knisterte bis kurz vor der Pause, als Bienvenu einen weiteren Beruhigungsversuch unternahm und von der Grundlinie aus Christian Schneuwly bediente, der zum 1:0 traf.

Bienvenu begnügte sich nicht damit, die Beruhigungspille verabreicht und den Bann gebrochen zu haben, sondern rüttelte weiter an der porösen Aarauer Abwehr. In den Minuten 65 und 67 bediente er Doumbia, der auf 3:0 erhöhte, womit beide Stürmer bemerkenswerte Werte aufweisen: Der Kameruner Bienvenu leistete zu den letzten 5 YB-Toren die Vorarbeit; der Ivoirien Doumbia verbucht nach 24 Einsätzen 26 Tore.

Während Aarau noch das 1:3-Ehrentor gelang (Rapisarda, 70.), verschrieb sich YB allzu schöngeistig der Kür und vergab etliche Chancen zu einem höheren Sieg. «Für uns gab es nichts zu holen», sagte der Aarau-Coach Andermatt und suchte angesichts der gegnerischen Überlegenheit gar nicht erst nach Ausreden.

Er hätte auf den kurzfristigen Ausfall des Innenverteidigers Baykal verweisen können, der sich beim Einlaufen verletzte. In der Kabine soll darauf leise Hektik geherrscht haben, worauf Andermatt sagte: «Jetzt brauche ich 15 Sekunden Ruhe, um nachzudenken.» Doch womöglich hätte er sich eine Stunde lang den Kopf zerbrechen können, ohne eine Lösung zu finden, die YB in Verlegenheit gebracht hätte.

Bis zum nächsten Duell mit den Bernern am kommenden Samstag bleibt ihm immerhin fast eine Woche. Allein: Im Brügglifeld wird YB mit geschwellter Brust antreten, da der Vorsprung nach dem 2:2 des FC Basel in Sitten sechs Punkte beträgt. Der YB-Motor läuft wieder besser als im Februar, «langsam kommen wir in Schwung», sagte der Trainer Petkovic – und liess kein scheues Lustrinelli-Lächeln folgen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/fussball_super_league_yb_-_aarau_31_bienvenu_und_die_beruhigungspille_1.5325604.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 29. März 2010, 13:14 
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sf.tv, 29.03.2010

YB baut Tabellenvorsprung aus

Die Young Boys gewinnen zuhause gegen Schlusslicht Aarau mit 3:1. Die Berner haben damit vom Punktverlust von Verfolger Basel profitieren können. Das formstarke GC liess der AC Bellinzona keine Chance.

Die Berner taten sich gegen das Super-League-Schlusslicht aus Aarau lange schwer, die Überlegenheit in Tore umzumünzen.

In der 12. Minute scheiterte Topskorer Seydou Doumbia vom Elfmeterpunkt an der Latte. Kurz vor der Pause erhöhte das Heimteam dann nochmals die Intensität. Henri Bienvenu vergab in der 38. Minute eine gute Chance, bereitete dann aber in der 45. Minute das 1:0 durch Christian Schneuwly schön vor.

Doumbia und Bienvenu verstehen sich blind

Bienvenu sollte auch in der zweiten Halbzeit eine prägende Rolle einnehmen. Mit einer perfekten Flanke bediente der junge Kameruner nach einer guten Stunde Doumbia, der mit dem 2:0 die Hoffnungen Aaraus auf einen Exploit empfindlich dämpfte. Nur zwei Minuten später doppelte das Sturmduo nach. Wieder bereitete der fleissige Bienvenu vor, Doumbia erhöhte sein Torkonto auf beeindruckende 26 Saisontreffer.

Das 1:3 Giuseppe Rapisardas war für die Gäste nicht mehr als Resultatkosmetik. Trainer Martin Andermatt hat mittlerweile die schlechtere Punktestatistik als sein entlassener Vorgänger Jeff Saibene.

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/03/28/Fussball/YB-baut-Tabellenvorsprung-aus

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 Beitrag Verfasst: Montag 29. März 2010, 13:16 
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NZZ, 29.03.2010

Erneute Doublette von Doumbia

Die Berner Young Boys sind der grosse Profiteur von Basels Ausrutscher in der 27. Runde der Axpo Super League.

Gegen das Schlusslicht Aarau kam der Leader ohne zu glänzen zu einem 3:1-Sieg. In der Tabelle liegen die Berner damit vor dem letzten Viertel der Meisterschaft sechs Punkte vor ihrem ersten Verfolger.

Weil Seydou Doumbia früh einen Foulpenalty verschoss und YB weitere Chancen vergab, dauerte der Anlauf der Berner zum 14. Heimsieg für einmal etwas länger. Erst Sekunden vor der Pause brach der Bann. Christian Schneuwly traf zum 1:0. Innert zwei Minuten erhöhte Doumbia in der zweiten Hälfte auf 3:0. Das erste Tor des YB-Topskorers bereitete Henri Bienvenu vor, der bereits die Vorarbeit zum 1:0 geleistet hatte.

Das auswärts in dieser Saison sieglose Aarau war von A bis Z chancenlos. Mehr als Rapisardas glückhaftes 1:3 hatte der Tabellenletzte vor knapp 20'000 Zuschauern nicht zu bieten.

Young Boys - Aarau 3:1 (1:0)
Stade de Suisse. - 19 635 Zuschauer. - SR Busacca. - Tore: 45. Christian Schneuwly 1:0. 65. Doumbia 2:0. 67. Doumbia 3:0. 70. Rapisarda 3:1.

Young Boys: Wölfli; Mardassi, Dudar, Affolter; Sutter (70. De Pierro), Hochstrasser, Yapi, Raimondi; Doumbia, Bienvenu (85. Pasche), Christian Schneuwly (66. Lustrinelli).

Aarau: Benito; Lampi, Rapisarda, Polverino, Elmer (60. M'Futi); Bastida; Lang (79. Pejcic), Burki, Sinanovic, Marazzi; Bengondo (60. Mustafi).

Bemerkungen: YB ohne Degen, Regazzoni (beide gesperrt), Marco Schneuwly, Traoré, Lingani, Doubai (alle verletzt), Coly (U21), Aarau ohne Stojkov, Stoll (beide gesperrt), Aquaro, Ionita (beide verletzt), Baykal (verletzte sich beim Einlaufen). 12. Doumbia verschiesst Foulpenalty. Verwarnung: 30. Yapi (Foul).

http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/motorsport/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20100328brz019_1.5323970.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 29. März 2010, 13:17 
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Berner Zeitung, 29.03.2010

YB liegt nach Heimsieg sechs Punkte vor dem FCB

YB ist weiter auf Titelkurs. Die Berner haben vom Unentschieden des FC Basel (2:2 in Sion) profitiert und liegen nach dem sicheren 3:1-Heimsieg gegen den FC Aarau sechs Punkte vor dem FCB. Seydou Doumbia brillierte erneut.

Vladimir Petkovic und Martin Andermatt blicken interessiert auf den Bildschirm. Kurz bevor die Pressekonferenz eröffnet wird, ist die Super-League-Tabelle zu sehen. Petkovic ist mit YB ganz oben, sechs Punkte vor Basel, Andermatt mit Aarau ganz unten, sieben Punkte hinter Bellinzona. Und so sagt Petkovic: «Ich bin sehr zufrieden. Wir haben souverän gewonnen und den Vorsprung ausgebaut.» Und so sagt Andermatt: «Wir haben uns gut verteidigt und waren lange relativ kompakt. Aber der YB-Druck war am Ende zu gross.»

Doumbias Doppelschlag

Nicht ganz unerwartet haben die Young Boys die undankbare (weil mit Druck verbundene) und gleichzeitig dankbare (weil nicht unbedingt schwierige) Aufgabe gegen den Tabellenletzten Aarau locker gelöst. Der 3:1-Erfolg fiel eher zu knapp aus, möglich wären auch sechs, sieben oder acht Tore der spielfreudigen Berner gewesen. Es gab fast nur eine Spielrichtung, die Mike Schmid noch vor Matchbeginn definierte. Der kräftige Skicross-Olympiasieger nahm, mit einem YB-Fanschal bekleidet, den Anstoss vor – und drosch den Ball gleich bis in den Aarau-Strafraum. Dort herrschte bald ein gelb-schwarzer Belagerungszustand, die Flanken flogen von links und rechts vor, YB-Schüsse beinahe im Minutentakt auf das Tor. Früh vergab Torschützenkönig Seydou Doumbia einen Foulpenalty, als er das Spielgerät an die Lattenoberkante schoss.

Die tapferen Gäste hielten erstaunlich lange das Nullzunull, auch weil die Young Boys zwar hübsch kombinierten und einen gefühlten Ballbesitz von 90 Prozent besassen, sich aber in Sachen Effizienz keine Bestnote verdienten. Doch mit dem letzten Angriff in der ersten Halbzeit erzielte Christian Schneuwly das 1:0. «Der Zeitpunkt des ersten Gegentores war für uns natürlich unglücklich», sagt Andermatt. Für den früheren YB-Trainer war es eine ernüchternde Rückkehr nach Bern. «Wir haben die Partie immerhin bis Mitte der zweiten Halbzeit offengehalten», analysiert Andermatt. «Aber Doumbia ist halt ein aussergewöhnlicher Fussballer.»

Ja, Teufelskerl Seydou Doumbia ist wieder in blendender Verfassung. Der Ivorer schoss gestern seine Saisontore 25 und 26 innerhalb von 120 Sekunden (65. und 67.Minute). Er hat damit gegen Aarau in drei Partien sieben Tore erzielt – und entwickelt sich zum Prüfstein für die Programmierer von Fussball-Videospielen. Selbst in der rasanten virtuellen Kickerwelt sind die Spielerbewegungen selten derart spektakulär wie bei Doumbia, der bewegungstechnische Grenzen scheinbar sprengt. Stellvertretend sei Doumbias Sonntagsspaziergang in Hochgeschwindigkeit durch die Gästedefensive erwähnt, als YB-Goalie Marco Wölfli kurz vor Spielende mit schnellem Abwurf einen Konter lancierte. Doumbia kontrollierte den Ball an der Mittellinie, beschleunigte mit zwei, drei Schritten, dribbelte an vier, fünf Gegenspielern vorbei und scheiterte nach sechs, sieben Übersteigern am tüchtigen Aarau-Torhüter Ivan Benito. Noch zaubert und trickst Doumbia in der Super League, bald schon aber sind die mitreissenden Künste des Torjägers für Schweizer Fussballfans nur noch am TV zu sehen – oder an der Playstation.

Petkovic bester Laune

Obwohl die YB-Abwehr für gewisse Nachlässigkeiten noch mit einem Gegentor zum 3:1 bestraft wurde, ist Vladimir Petkovic nach dem Heimsieg bester Laune. Möglichst bereits Anfang Mai, sagt der YB-Trainer, möchte er den Titel feiern – und eine Finalissima gegen Basel am 16.Mai im Stade de Suisse vermeiden. Der FCB hatte am Samstag beim 2:2 in Sion zwei Punkte eingebüsst und muss im letzten Viertel der Saison auf eine YB-Baisse hoffen.

Für den FC Aarau geht derweil der Abstiegskampf weiter. Martin Andermatt hat den Humor nicht verloren. Der Trainer sagt: «Der nächste Gegner wird einfacher.» Am Samstag treffen die Aarauer auf YB.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/YB-liegt-nach-Heimsieg-sechs-Punkte-vor-dem-FCB/story/25473477

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 Beitrag Verfasst: Montag 29. März 2010, 13:22 
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Berner Zeitung, 29.03.2010

Schneuwly sorgt für die Musik

Christian Schneuwly hat sein Tor gegen Aarau auf fantasievolle Art gefeiert. Henri Bienvenu ist trotz drei Assists selbstkritisch.

Auf dem Weg zum Essen im Logenbereich des Stade de Suisse macht Henri Bienvenu noch eine Schar Kinder glücklich. Der YB-Stürmer nimmt sich ein paar Minuten Zeit und setzt seine Unterschrift auf Trikots, Eintrittskarten und YB-Halstücher. Zuvor, im Spiel gegen Aarau, hat Bienvenu bereits für Freude beim YB-Anhang gesorgt. Drei Tore erzielte der Leader gegen Aarau, drei Mal leistete der Angreifer aus Kamerun die Vorarbeit.

Am Donnerstag, beim 3:1 in Bellinzona, hatte Bienvenu zu den zwei letzten Treffern durch Gilles Yapi und Seydou Doumbia den letzten Pass gespielt. Nach sieben Einsätzen kommt Bienvenu, der in der Winterpause aus der tunesischen Liga nach Bern gekommen war, auf zwei Tore und sechs Assists. Als «sensationell» bezeichnet Trainer Vladimir Petkovic diese Bilanz, doch er sagt auch: «Bienvenu hat sich gut integriert, aber er kann noch viel besser werden.»

Nicht zufrieden ist Petkovic mit der Torausbeute des Stürmers gegen Aarau – Bienvenu vergab gleich mehrere Grosschancen. Der Angreifer gibt sich denn auch selbstkritisch: «Ich war im Abschluss nicht konzentriert genug.» In Frage stellen mag er seine Qualitäten im Abschluss aber nicht. Es gebe halt Phasen, in denen der Ball den Weg ins Tor einfach nicht finde, sagt er. «Für den Erfolg braucht es alle. Die Torschützen und jene, die die Treffer vorbereiten.» Bei 90 Prozent seines Leistungsvermögen sei er nach zwei Monaten in der Schweiz mittlerweile angekommen, schätzt Bienvenu. Und Petkovic sagt: «Er erhält von uns die Zeit, die er braucht.» Der Trainer sieht im 21-Jährigen vor allem den zentralen Stürmer, der den Ball in der Spitze halten kann und an die nachrückenden Mitspieler weiterleitet. Deshalb habe er Bienvenu gegen Aarau nominiert. «In Partien gegen defensiv eingestellte Teams kommen seine Fähigkeiten zum Tragen.»

Ein Profiteur von Bienvenus Qualitäten als Vorbereiter war der Torschütze zum 1:0, Christian Schneuwly. Seinen dritten Saisontreffer feierte der 22-Jährige in der 45.Minute, indem er gemeinsam mit Scott Sutter Luftgitarre spielte – die Teamkollegen nehmen seit kurzer Zeit Gitarrenunterricht. «Der Treffer kam zum richtigen Zeitpunkt», sagt Schneuwly. «Aarau spielte wegen des Rückstands nach der Pause etwas offensiver. Dadurch erhielten wir mehr Raum. Es wurde einfacher für uns.»

Schneuwly: «Es kommt gut»

Auch Schneuwly sieht trotz des Siegs einige Kritikpunkte: «Wir hatten zunächst Mühe, den letzten Pass an den Mann zu bringen. Und nach dem Seitenwechsel haben wir es zu lange verpasst, nachzulegen.»

Gefragt, wie er am Samstag auf das Remis von Titelrivale Basel in Sion reagiert habe, verzieht Schneuwly, der das Spiel am Fernseher verfolgt hat, zunächst keine Miene und sagt: «Ich habe es registriert.» Lächelnd fügt er dann aber an, er habe sich natürlich schon ein wenig über die Punktverluste des FCB gefreut. Bei sechs Punkten Vorsprung müssten es die Young Boys jetzt ganz einfach packen. «Es kommt gut», sagt er.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Schneuwly-sorgt-fuer-die-Musik/story/10150775

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