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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Februar 2010, 10:23 
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drs.ch, 04.02.2010

Huggel: «Wenn wir gewinnen, ist die Rückrunde lanciert»

Am Wochenende startet die Super League zur Rückrunde, die Jagd auf YB ist eröffnet. Erster Herausforderer ist der FC Basel. FCB-Mittelfeldspieler Benjamin Huggel äussert sich im Interview mit sport.sf.tv optimisitsch: «Wir werden es schaffen», sagt Huggel - und ärgert sich über den Spielplan.


Benjamin Huggel, was für ein Fazit ziehen Sie aus den Vorbereitungen auf die 2. Saisonhälfte?

Benjamin Huggel: Grundsätzlich ein gutes. Nur mit dem Wetter war es teilweise schwierig. Aber wir hatten wenige Verletzungen und ein gutes Trainingslager in Spanien mit idealen Bedingungen. Ich kann ein positives Fazit ziehen.

In der Vorrunde ist der FCB nach einem verhaltenen Start immer besser geworden. Kann man davon ausgehen, dass das Team das System und die Vorstellungen von Thorsten Fink in der Pause noch besser verinnerlicht hat und damit noch besser spielen wird?

Ich bin kein Prophet. Aber es war klar, dass wir Zeit brauchen können - nach so einer langer Zeit mit Christian Gross als Trainer. Es braucht eine Weile, bis man sich an einen neuen Trainer gewöhnt und vor allem seine Vorstellungen umsetzen kann. Es ist gut möglich, dass wir jetzt so weiterfahren können, wie wir am Schluss der Vorrunde aufgehört haben. Aber es braucht dazu den Einsatz aller und teilweise auch Wettkampfglück, damit man die Resultate erzielt, die man möchte.

Die Vorbereitung haben auch junge Spieler mitgemacht, die bislang wenig oder noch gar nicht in der SL zum Einsatz gekommen sind (Kamber, Xhaka, Schürpf). Spüren hier die arrivierten Spieler wie Sie bereits zusätzlichen Druck?

Druck spüre ich nicht. Aber es ist gut, dass junge, talentierte Spieler den «Aufstieg» schaffen und auch uns ältere Spieler fordern. So wird das Team besser – und auch sie selber, wenn sie mit Profis trainieren können. Ich sehe das weniger als Konkurrenz, mehr als Belebung.

Der FCB hat in der Pause fast keine Transfers getätigt. Überwiegt der Vorteil der Konstanz oder hätten Sie sich noch Verstärkungen gewünscht?

Es ist die Aufgabe des Vereins, über Transfers zu entscheiden, und nicht meine als Spieler. Es ist sicher ein Vorteil, dass wir neben den Verteidigern Marque und Ritter keine weiteren Abgänge haben. Daher bin ich guten Mutes, dass wir mit unserem Zusammenhalt, der uns stark macht, an unsere Leistungen anknüpfen können und eine gute Rückrunde spielen.

Am Wochenende geht es gleich mit dem Spitzenkampf gegen YB los. Das ist nicht der ideale Startgegner...

Das wird sich zeigen. Aber ich finde es schade, dass der Spielplan von der Liga - ich vermute stark auf Druck des Fernsehens - auf diese Art gemacht wird. Ich finde es nicht nötig, dass man jeweils in der Winterpause mit dem Rechenschieber sagt: «So, jetzt spielen diese gegen diese und jene gegen jene.» Das hat der Schweizer Fussball meiner Meinung nach auch nicht nötig. Aber falls wir das Spiel am Sonntag - wie ich nicht hoffe - verlieren, dann droht ja unter Umständen Eintönigkeit. Und ob das im Sinne des Schweizer Fussballs wäre? Ich glaube nicht. Diejenigen, die den Spielplan gemacht haben, pokern hoch. Ich hoffe, dass wir das Spiel gewinnen - und dann ist die Rückrunde lanciert.

Warum wird Basel YB noch abfangen?

Wir brauchten Zeit, um uns einzuspielen. Aber wir sind jetzt so stark geworden, dass wir alle - auch diejenigen, die noch nicht so viel Erfahrung haben - den Glauben haben, es schaffen zu können. Wie es der Spielplan eben mit sich bringt, ist das erste Spiel richtungsweisend. Wenn wir das gewinnen, haben wir gute Chancen, den Rückstand noch mehr zu verkleinern. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir eine starke Truppe zusammen haben - die Mischung zwischen Jung und Alt, Ausländern und Schweizern, ist gut. Klar, es fehlt uns seit Langem unser Stammgoalie (Franco Costanzo, die Red.), aber bis jetzt konnten wir das kompensieren. Aus diesen Gründen werden wir es schaffen.

A propos Franco Costanzo: Seit seiner Verletzung steht manchmal Stefan Wessels, manchmal Massimo Colomba im Tor. Inwiefern spielen diese Wechsel für Sie eine Rolle?

Das spielt keine Rolle. Der Goalie ist in einer spezielle Position, er hat nichts mit der Taktik zu tun – diese beschränkt sich auf die Feldspieler. Klar ist der Goalie wichtig: Er muss die Mannschaft antreiben und sie führen, er muss laut und entschlossen sein. Das sind Sachen, die ich als Feldspieler nicht beeinflussen kann. Am besten ist, wenn er alle Bälle hält...

Sie als Nationalspieler stehen in der Rückrunde unter besonderer Beobachtung. Inwiefern ist bei Ihnen die WM im Hinterkopf?

Druck setze ich mir deswegen nicht auf, das habe ich noch nie gemacht. Ich versuche immer, an mir zu arbeiten und so das Ziel zu erreichen. Es ist noch ein weiter Weg und ich konzentriere mich erst einmal auf den Verein. Aber körperlich will ich bestmöglich in Form kommen - natürlich auch für den Verein. Dafür tue ich alles und lebe seriös. Was dann daraus resultiert, habe ich nur bedingt in der Hand. Ich mache einfach alles, damit ich mir selber nichts vorwerfen muss und damit ich sagen kann: «Doch, du hast alles gemacht, dich bestmöglichst präsentiert und vorbereitet» - und dann glaube ich, dass ich eine gute Chance habe, nach Südafrika mitzufahren.

Interview: Marc Moser

http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/sport/10728.oid4e4e562c118ec1a42a72d85a7dd1a741.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Februar 2010, 10:25 
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Blick, 04.02.2010

«Yapi ist das grosse Fragezeichen»

Ex-Nati-Spielmacher und YB-Legende Georges Bregy(52) vergleicht die Mittelfeldreihen von YB und Basel.

«Welche Mittelfeldreihe besser ist? Beide sind sehr ähnlich, weil beide einen indirekten Leitwolf haben. Huggel auf Basler Seite, Yapi bei YB. Beide sind Dreh- und Angelpunkt ihrer Mannschaften. Huggel hat sich in letzter Zeit sehr stark entwickelt. Er war schon vorher vom Charakter her ein Führungsspieler.

Aber in dieser Saison hat er auch spielerisch gezeigt, wer der Chef auf dem Platz ist. Hinter Yapi muss ich aber ein grosses Fragezeichen setzen: Bringt er in der Rückrunde noch die gleiche Leistung? Oder ist er, der Ende Saison gehen wird, mit seinen Gedanken nicht schon woanders? Wie verkraftet er die Trennung von seinem Kumpel und Landsmann Doumbia? Yapi ist ­eigentlich eine richtige Maschine, aber ist er wirklich noch mit ganzem Herzen bei YB?

Regazzoni ist für mich kein Stürmer

Auch deshalb ist Basel für mich ein heisser Anwärter auf den Titel. Die Bebbi ­haben einen Riesen-Lauf, sind eine homogene Truppe. Und nicht zu vergessen: YB hatte in dieser Saison noch keinen Durchhänger. Darum habe ich meine Zweifel, ob ich als Meister von 1986 endlich von jüngeren Young Boys abgelöst werde.

Zwei Hoffnungsschimmer gibts für die Berner: Für mich haben sie mit Degen, Sutter und Regazzoni die besseren Aussenzangen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Regazzoni ist für mich kein Stürmer. Und ich sehe YB auch nicht in einem 3-4-3-System, sondern in einem 3-5-2. Was auch für die Gelb-Schwarzen spricht: Es sitzen bessere Mittelfeldspieler auf der Bank. Ich denke an Raimondi, bei Basel sind das eher Talente wie Shakiri.»

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/yapi-ist-das-grosse-fragezeichen-139479

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Februar 2010, 13:30 
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Wölfli

Sutter- Dudar - Affolter

Degen – Doubai – Hochstrasser – Raimondi

Doumbia - Morello - Regazzoni


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Februar 2010, 14:09 
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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Februar 2010, 14:46 
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http://www.sport.sf.tv, 04.02.2010

Mario Raimondi: «Unser Zusammenhalt wird entscheiden»

Mit dem Schlagerspiel Basel - Young Boys wird die Super League am Wochenende zum Rückrunden-Start gleich richtig lanciert. YB-Mittelfeldspieler Mario Raimondi erklärt im Interview, wieso die Berner ihren Vorsprung in der Rückrunde nicht mehr aus der Hand geben werden.

Mario Raimondi, aufgrund einer Achillessehnen-Verletzung sind Sie quasi die gesamte Vorrunde ausgefallen. Wie geht es Ihnen so kurz vor Rückrunden-Start?
Raimondi: Ich fühle mich fit. Ich konnte die gesamte Vorbereitung mitmachen. Zu Beginn hatte ich noch ein wenig Mühe, in den Rhythmus zu kommen, aber jetzt geht es mittlerweile gut.

David Degen hat Sie auf Ihrer angestammten Position im linken Mittelfeld gut vertreten. Fürchten Sie um Ihren Stammplatz?
Ehrlich gesagt machte ich mir keine Gedanken um den Stammplatz. Priorität hatte meine Genesung, dass ich wieder voll mittrainieren konnte. Für alles andere wie die Aufstellung bin ich ja nicht verantwortlich.

Wären andere Positionen wie das rechte Mittelfeld oder im Sturm auch vorstellbar?
Ein Fussballer will einfach spielen, da lasse ich mich überraschen und schaue, was auf mich zukommt.

Mit dem Abgang von Saif Ghezal und der Verletzung von Marco Schneuwly stehen dem Verein zwei wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Wie schwierig ist diese Umstellung, bzw. die Integration der Neuen Henri Bienvenu, Hassan Lingani und Giuseppe Morello?
Es sind sicher zwei gute Spieler, die uns fehlen werden. Doch unser Kader ist breit. Die neuen Spieler haben alle ihre Qualitäten und machen einen guten Eindruck. Die Integration von ihnen verlief äusserst gut. Natürlich brauchen die Zugänge noch ein wenig Zeit, sie sind ja erst einen Monat bei uns. Marco Schneuwly ist ein wichtiger Mann für uns, und wir werden froh sein, wenn er wieder mittun kann.

Nach langer Zeit ist nun endlich klar, wie es mit Topskorer Seydou Doumbia weitergehen wird und auch der Abgang von Gilles Yapi nach der Saison steht fest. Hat die Klärung dieser beiden Personalfragen Ruhe ins Team gebracht?
Wir sind uns ja solche Vorgänge gewohnt. Das ist Fussball; Spieler kommen und gehen. In der Mannschaft selber spürt man deswegen keine Unruhe, wir akzeptieren beispielsweise Yapis Entscheidung und unterstützen ihn dabei. Jeder muss selber entscheiden, wie sein Weg aussehen soll.

Die Frage nach dem Druck und dem Verlieren von wichtigen Partien können Sie wahrscheinlich nicht mehr hören. Aber man kann nicht wegdiskutieren, dass ganz Bern einen «Chübu» erwartet. Wie gehen Sie mit dieser Erwartungshaltung um?
Ich bin selber einer dieser Berner, der dies will. Es ist positiver Druck, es wird darüber gesprochen und die Zuschauer kommen ins Stadion. Klar, manchmal ist es für gewisse Spieler nicht ganz einfach, damit umzugehen, weil man es nicht gewohnt ist. Aber es muss jeder im Kopf haben, dass es schön ist, wenn man von uns spricht.

Die Rückrunde beginnt mit der Partie gegen Basel - ein wegweisendes Spiel.
Es ist natürlich eine sehr wichtige Partie. Ich finde es durchaus gut, zum Auftakt gegen Basel zu spielen. Es geht gleich richtig los, die Rückrunde ist lanciert. Man wusste ja eigentlich, dass wir gegen Basel zum Auftakt spielen werden. Die Frage war nur, ob es ein Heim- oder Auswärtsspiel sein wird.

Warum wird YB die Konkurrenz auf Distanz halten?
Wenn sich weiter jeder für den anderen einsetzt und alle einander unterstützen, bin ich überzeugt, dass dies der Grund sein wird. Ich denke auch, dass ein solcher Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, wie er bei uns vorherrscht, auf solch einem Niveau nicht häufig vorkommt.

Glauben Sie, dass noch eine dritte Mannschaft neben YB und Basel in den Titelkampf einsteigen kann?
Wenn eine Mannschaft in Frage kommt, wird es der FC Zürich sein. Aber ich denke, dass es auf einen Zweikampf hinausläuft.

Vor Ihrer Verletzung tauchte Ihr Name immer mal wieder im Dunstkreis der Nationalmannschaft auf. Ist die WM für Sie ein konkretes Thema?
Vor drei, vier Jahren habe ich mir darüber viele Gedanken gemacht. Aber jetzt denke ich anders und nehme es so wie es kommt. Wichtig war für mich in jüngster Vergangenheit, dass ich wieder gesund werde. Nun muss ich zuerst wieder anständig Fussball spielen (lacht).

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/02/04/Fussball/Mario-Raimondi-Unser-Zusammenhalt-wird-entscheiden

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 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Februar 2010, 00:28 
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Ändlech mau eine vo de wenige wo nid motzt, das scho wider Basu-YB aus erschts gspiut wird! ;)


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 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Februar 2010, 10:36 
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Badische Zeitung, 05.02.2010

Endgültig gefunden

FUSSBALL. Zwei Ex-Basler sehen es ganz unterschiedlich. Die Young Boys aus Bern, findet Hakan Yakin vom FC Luzern, hätten den Meistertitel verdient, denn sie spielten "den schöneren und besseren Fußball" als der FC Basel. Auf den FCB tippt indes Mario Frick vom FC St. Gallen: Die Basler seien "personell am besten besetzt", und die Stürmer Alex Frei und Mario Streller hätten sich "endgültig gefunden".

Die Spielplandramaturgen der Schweizer Fußball-Liga haben es so eingerichtet, dass sich die zweitplatzierten Basler und die führenden Berner, die Yakin und Frick in einer Umfrage der Zürcher Sonntagszeitung so konträr favorisieren, gleich zum Start in die zweite Saisonhälfte der Super League am Sonntag, 16 Uhr, im St.-Jakob-Park direkt duellieren (und dann noch mal zum Finish Mitte Mai im Wankdorf). Vier, wie bisher sieben oder gar zehn Punkte Rückstand: "Natürlich", sagt Streller, der FCB-Angreifer, der sich in blendender Form in die Winterpause verabschiedet hatte, sei die Partie wegweisend. "Wenn wir verlieren, wird’s fast aussichtslos." Aber, so der 28-Jährige, der im Januar ein Angebot des FC Fulham aus der Premier League ausgeschlagen hat, zur BZ: "Es gibt keinen Grund, nicht zuversichtlich zu sein." Das Team habe nach Anfangsproblemen die – technisch anspruchsvollere, auf Ballbesitz ausgelegte – Offensiv-Philosophie von Thorsten Fink verinnerlicht und Selbstvertrauen getankt, je länger die Hinserie (auch mit dem Einzug ins Cup-Halbfinale am Ostermontag beim SC Kriens) dauerte.

Der Trainer ("Wenn YB schwächelt, sind wir da") hat in der Vorbereitung auf der im vorigen Halbjahr gelegten Basis aufbauen können. Nur François Marque, der französische Innenverteidiger, der an David Abraham und Cagdas Atan ohnehin nicht (mehr) vorbeigekommen wäre, hat Basel verlassen (gen Grenoble). Nach wie vor nicht wettkampffit sind Franco Costanzo, für dessen Job zwischen den Pfosten weiterhin Massimo Colomba vor Stefan Wessels erste Wahl ist, Carlitos, den als Rechtsaußen einstweilen der 19-jährige Xherdan Shaqiri beerbt hat, Scott Chipperfield und Antonio Da Silva.

Die Young Boys haben ihren Torjäger Seydou Doumbia vorerst halten können; der Mann von der Elfenbeinküste, der mit 17 Treffern Liga-Primus ist, geht nach der Saison zu ZSKA Moskau. Klar für die Bundeshauptstädter spricht die jüngste Statistik: Seit der gelernte Sozialarbeiter Vladimir Petkovic im August 2008 ihr Coach wurde, haben die Berner alle sechs Pflichtspiele gegen Basel (mitsamt dem Cup-Halbfinale 2009) gewonnen.

http://www.badische-zeitung.de/fc-basel/endgueltig-gefunden--26559766.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Februar 2010, 10:42 
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NZZ, 05.02.2010

FCB - YB, YB - FCB, FCB - YB, YB - FCB

Die Rückrunde in der Super League wird gesteuert und aufgepeppt

bir. ⋅ Der Anfang muss gepfeffert sein. Und wenn zu wenig Pfeffer da ist, streut man ihn einfach hinzu. So empfängt der sieben Punkte zurückliegende FC Basel am Sonntag gleich zum Auftakt im eigenen Stadion YB, den Leader aus Bern. Mit dieser Affiche eröffnet der Schweizer Klubfussball das Jahr seit 2007 – schon zum vierten Mal in Serie. Der Spielplan wird so gesteuert, dass die Rückrunde mit FCB - YB beginnt und mit YB - FCB aufhört. Vielleicht wird's ja das Finalspiel, die «Finalissima», wie sie etwa 2008 zustande kam.

Die Verantwortlichen der Liga stellen den offensichtlichen Eingriff nicht in Abrede, sehen ihn aber als unproblematisch an und verweisen darauf, dass die Rechnung in den letzten Jahren aufgegangen sei. Davon auszunehmen ist das berüchtigte und vom FCZ in den letzten Sekunden gedrehte Finalspiel 2006, das im und rund um den Basler St.-Jakob-Park von Krawallen begleitet war. Seither können die Planer der Liga viel tun, aber FCB - FCZ als finaler Akt ist ausgeschlossen. Die Sicherheitsverantwortlichen legen ihr Veto ein.

Was ist von der Inszenierung zu halten? Zum einen sind solche Eingriffe im benachbarten Ausland unmöglich. Dort wird der Spielplan für die ganze Saison erstellt, die Steuerung im Winter ist selbst theoretisch ausgeschlossen. Das liegt im Spielmodus und in der natürlichen Stärke dieser Ligen begründet.

Die Schweizer Liga ist offenbar zu wenig stark. Das müssen Protagonisten wie der FCB-Trainer Fink, der FCB-Stürmer Frei oder der FCZ-Verteidiger Magnin zur Kenntnis nehmen, die vom Ausland in die Schweiz (zurück-)gekommen sind. In Basel sind kritische Stimmen zum frühen Zeitpunkt des Schlagerspiels zu hören. In Bern geht die Frage um, warum schon wieder das Replay läuft. Der FCZ-Trainer Challandes und der FCZ-Sportchef Bickel äussern sich als Beobachter hingegen positiv über die initiale Injektion. «Das ist doch gut», sagt Challandes. Da könne man gleich zu Beginn der Mannschaft «etwas verkaufen», ergänzt Bickel.

Was aber, wenn sich alles ins Gegenteil kehrt, YB in Basel gewinnt und den Vorsprung auf zehn Punkte ausbaut? Dagegen wendet der Liga-Direktor Edmond Isoz ein, dass diese Gefahr auch bestünde, wenn zu Beginn die Partien FCZ - FCB und YB - Aarau auf dem Spielplan stünden. Dann hiesse es womöglich noch, dass YB bevorteilt und der FCB benachteiligt werde. Im Fall früher (Vor-)Entscheidungen und grosser Abstände würde dem Gericht neben Pfeffer auch Salz fehlen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/fcb_-_yb_yb_-_fcb_fcb_-_yb_yb_-_fcb_1.4810826.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Februar 2010, 11:03 
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20min.ch, 05.02.2010

«Ohne Fehler von YB reicht es nicht»

Ein Start mit Knalleffekt: Verfolger Basel empfängt am Sonntag Leader YB zum Direktduell. 20 Minuten sprach mit FCB-Star Alex Frei (30) über den Spitzenkampf und die Chance, den ersten Titel seit 2001 zu gewinnen.

Alex Frei, die letzten fünf Begegnungen gegen YB hat der FCB verloren. Eine weitere Niederlage wäre eine Vorentscheidung.
Alex Frei: Alles, was ich dazu sagen kann, ist, dass wir am Sonntag bereit sein werden. Von einer Vorentscheidung will ich jetzt nicht reden, denn es gibt 17 weitere Runden, in denen Punkte verteilt werden.

Welche Rolle spielt die grössere Erfahrung des FC Basel im Titelkampf?
Unser Ansatz muss sein, zu Hause wieder mehr Punkte zu holen und weniger Remis zuzulassen. Und vergessen wir eines nicht: Selbst wenn wir alles gewinnen, reicht es nicht ohne den einen oder anderen Fehler der Berner.

Der FCB kam in den letzten Wochen vor der Winterpause gut in Fahrt. Welche spielerischen Verbesserungen strebt Trainer Thorsten Fink für die Rückrunde an?
Wir arbeiten daran, unseren Spielaufbau zu verbessern. Wir wollen unser Spiel schöner und zielstrebiger machen und wir wollen uns in der Umschaltphase verbessern. Ein Thema ist auch, für mehr Stabilität in der Abwehr zu sorgen. Das bedeutet für uns Stürmer auch, dass wir noch mehr für die Defensive tun müssen.

Für Sie wäre es nach dem Cupsieg mit Servette im Jahr 2001 der erste Klubtitel. Was würde Ihnen dieser Eintrag auf der Visitenkarte bedeuten?
Jeder Titel ist etwas Schönes. Bisher habe ich mehr persönliche Meriten als Titel errungen. Deshalb würde ich gerne einen Klubtitel hinzufügen. Aber ich bin nicht der Typ, der schon vor der Meisterschaft gross vom Titel spricht. Ich will immer gewinnen, das ist klar.

Der FCB holt den Titel – im Cup

Der FCB will mit Trainer Thorsten Fink die grosse Aufholjagd starten und den ersten Meistertitel nach der Ära von Christian Gross realisieren.
Formstand.: Die Spieler sind heiss. Das Quartett Frei, Streller, Huggel und Stocker will sich zudem in WM-Form präsentieren und im Juni in Südafrika auch auf internationalem Parkett glänzen. Nach dem Ausscheiden in der Europa League sind die Bebbi vorerst nur noch national engagiert. Das spart Kräfte im Titelrennen.
Mannschaft: Thorsten Fink ist weiterhin auf die Treffsicherheit seines sehr gut harmonierenden Sturmduos Frei/Streller angewiesen (je 11 Liga-Tore). Im Tor steht Colomba statt Wessels. Weiterhin verletzt sind die Stammspieler Costanzo, Chipperfield, Carlitos und Da Silva.
Tendenz: Der FCB gewinnt den Titel – allerdings «nur» im Cup. In der Meisterschaft ist das Handicap nach dem missratenen Saisonstart zu gross. Auf jeden Fall darf der Rückstand von sieben Punkten am Sonntag nicht weiter anwachsen. (pbt)

http://www.20min.ch/sport/fussball/story/-Ohne-Fehler-von-YB-reicht-es-nicht--14128867

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 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Februar 2010, 16:01 
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dieser alex frei ist doch ein riesenplauderi! :yawn:

in der sportwoche wurde er gefragt was ihm seydou doumbia voraus habe.
antwort: hätte ich seine schnelligkeit , hätte ich in meiner karriere noch mehr tore gemacht.

doumbia auf die frage was frei im voraus habe.
antwort: er hat sicher viel mehr erfahrung als ich.

genau bei solchen antworten liegt der unterschied zwischen dem protzigen fc basel und meinem symphatischen yb.

:seydou_doumbia:


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