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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 13. Juli 2009, 17:24 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Vorschau auf Zürich - YBFC Zürich - BSC Young Boys, Dienstag, 14. Juli 2009, 20:15 Uhr, Letzigrund, Zürich. Vor dem ersten Spiel in der Meisterschaft 2009/10 der Super League präsentiert sich die Situation beim BSC Young Boys wie folgt: Verletzte Spieler: Mario Raimondi (Achillessehnenoperation), Thierry Doubaï (wieder im Aufbautraining). Gesperrte Spieler: Keine. Noch nicht qualifizierte Spieler: Aron Liechti, David Frey, Issam Mardassi, Matar Coly (Stand Montag, 17:00 Uhr). Letzte Saison: 3. August 2008: FCZ - YB 2:1 (Geisterspiel, YB mit Interimstrainer Piserchia und Torschütze Ghezal zum 1:1). - 26. April 2009: FCZ - YB 3:0. Radio Gelb-Schwarz: Ab 19:15 Uhr sendet Radio Gelb-Schwarz <http://www.radio-gelb-schwarz.ch> live aus dem Letzigrund. Im Vorprogramm gibt es u.a. ein Interview mit Scott Sutter und ein Gespräch mit Andy Egli zu hören. Extrazug: Bern ab 17:48 Uhr, Bern an 00:04 Uhr. Weitere Infos zum Extrazug http://www.bscyb.ch/content.aspx?navi=86
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shalako
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Verfasst: Montag 13. Juli 2009, 17:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BAZ, 13.07.2009 Dauphin aus Bern fordert König aus ZürichZum dritten Mal in Folge startet der Schweizer Meister mit dem Duell gegen den Zweiten der Vorsaison zur Axpo Super League. König FCZ empfängt daher am Dienstag Dauphin YB. Die Spielplaner sind bemüht, der ASL-Suppe von Beginn weg Salz und Pfeffer zu verleihen. Auf Basel - Zürich (2007/1:0) und Young Boys - Basel (2008/1:2) folgt nun FCZ - YB. Beim Meister sind sie nicht glücklich über diesen Start, denn die Absenzenliste ist lang, und Coach Bernard Challandes muss (zumindest) gegen YB experimentieren. Johnny Leoni, Daniel Stucki, Heinz Barmettler, Florian Stahel, Silvan Aegerter, Xavier Margairaz, Alexandre Alphonse und Yassin Chikhaoui sowie der am Montag verpflichtete und noch nicht spielberechtigte Johan Vonlanthen heissen die prominenten Abwesenden. Engpass in der DefensiveSorgen macht sich Challandes vor allem um die Besetzung der Defensive. Aus dem Kader des Fanionteams stehen im gerade noch vier Verteidiger zur Verfügung, um die Viererabwehr zu formieren (Philipp Koch, Hannu Tihinen, Alain Rochat, Veli Lampi). Und dies gegen die stärkste Offensive der letzten Saison mit Seydou Doumbia, dem «besten Stürmer der Liga» (Challandes). Als einziger Verteidiger sitzt der U18-Junior Ricardo Rodriguez auf der Ersatzbank. Nur wenig besser sieht es im Mittelfeld aus. Immerhin kann es sich Challandes leisten, den Einsatz des angeschlagenen Margairaz nicht riskieren zu müssen. «Wir werden ihn im Verlauf des Herbstes noch brauchen.» Die Aussage des Romand zielt auf den möglichen Abgang von Almen Abdi (zu Udinese). Gegen YB ist der FCZ-Topskorer der letzten Saison jedoch mit Sicherheit noch dabei. Petkovic: «Die Saison beginnt zu früh»Auch YB-Trainer Vladimir Petkovic würde lieber etwas später in die Saison starten. Den neuen Spielern falle die Umstellung auf das ungewohntes System (3-4-3) nicht leicht. «Deshalb ist es schade, beginnt die Saison in der Schweiz so früh», so der Kroate. Verteidiger Emiliano Dudar (von Bellinzona) und Matar Coly (Xamax), die beiden wichtigsten Transfers der Berner, sind vom frühen Saisonstart besonders betroffen. Der designierte Abwehrchef aus Argentinien muss sich in der Dreierabwehr erst zurechtfinden, und mit dem Stürmer aus dem Senegal rechnet Petkovic sogar erst in einigen Wochen. Coly hat massiven Trainingsrückstand und wäre ohnehin noch nicht spielberechtigt. Argumente für ein schlechtes Resultat zum Auftakt hätten also beide Kontrahenten genügend. Und Challandes sagte bereits vor dem Spiel, «es geht ‹nur› um drei Punkte und noch nicht um den Titel». Doch zieht man die Statistik der letzten Jahre herbei, wird derjenige, der auf dem Letzigrund nicht gewinnt, am Ende der Saison nicht Meister sein. Der FC Basel war 2001/2002 der letzte Champion, der im Auftaktspiel nicht siegte (1:8 in Sitten), rund zehn Monate später aber trotzdem die Trophäe hoch hielt. http://bazonline.ch/sport/fussball/Dauphin-aus-Bern-fordert-Koenig-aus-Zuerich/story/10042707
_________________ For Ever
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erichhänzifussballgott
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Verfasst: Montag 13. Juli 2009, 18:04 |
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Registriert: Sonntag 6. August 2006, 15:25 Beiträge: 134
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Mich nervt das ewige rumgeheule wegem zu frühen Saisonstart. Lieber ein paar Spiele mehr jetzt bei T-Shirt-Wetter als bei Schneefall im Winter!
_________________ Wankdorf war...als Verteidiger Hugo Streun bei minus neun Grad den Ball dreissig Meter über das Tor schoss und trotzdem alle «Hugo , Hugo» riefen.
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black_panther
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Verfasst: Dienstag 14. Juli 2009, 09:25 |
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Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
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Dafür beklagen sich dann alle, es sei zu heiss...
Aber ig finde den Start auch zu früh... 1. sind viele noch in den Ferien 2. ist Festival-Saison und das drückt auf die Zueschauerzahlen
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. Juli 2009, 16:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 14.07.2009
Meister und Verfolger im Clinch
Der FC Zürich und die Young Boys mit gehörigen Personalsorgen
Zum dritten Mal in Folge startet der Schweizer Meister mit dem Duell gegen den Zweiten der Vorsaison in die Super League: Der FCZ trifft am Dienstag um 20.15 Uhr zu Hause auf YB. Basel - Zürich (2007) und YB - Basel (2008) lauteten die früheren Paarungen. (si) Vor allem für den personell angeschlagenen FCZ kommt das Spitzenspiel wohl zu früh. Im Meister ist man nicht glücklich über diesen Start, denn die Absenzenliste ist lang, und Coach Bernard Challandes muss (zumindest) gegen YB experimentieren. Lange AbsenzenlisteJohnny Leoni, Daniel Stucki, Heinz Barmettler, Florian Stahel, Silvan Aegerter, Xavier Margairaz, Alexandre Alphonse und Yassin Chikhaoui sowie der am Montag verpflichtete und noch nicht spielberechtigte Johan Vonlanthen heissen die prominenten Abwesenden.
Sorgen macht sich Challandes vor allem um die Besetzung der Defensive. Aus dem Kader des Fanionteams stehen ihm gerade noch vier Verteidiger zur Verfügung, um die Viererabwehr zu formieren (Philipp Koch, Hannu Tihinen, Alain Rochat, Veli Lampi). Auch YB mit PersonalsorgenAuch YB-Trainer Vladimir Petkovic würde lieber etwas später in die Saison starten. Den neuen Spielern falle die Umstellung auf das ungewohntes System (3-4-3) nicht leicht. «Deshalb ist es schade, beginnt die Saison in der Schweiz so früh», so der Kroate. Verteidiger Emiliano Dudar (von Bellinzona) und Matar Coly (Xamax), die beiden wichtigsten Transfers der Berner, sind vom frühen Saisonstart besonders betroffen. Der designierte Abwehrchef aus Argentinien muss sich in der Dreierabwehr erst zurechtfinden, und mit dem Stürmer aus dem Senegal rechnet Petkovic sogar erst in einigen Wochen. Coly hat massiven Trainingsrückstand und wäre ohnehin noch nicht spielberechtigt.
_________________ For Ever
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D6R6
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Verfasst: Dienstag 14. Juli 2009, 19:07 |
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Registriert: Samstag 23. August 2008, 18:26 Beiträge: 52 Wohnort: Burgdorf
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Football is a winter sport.... aber ja dert wos erfunge worde isch hei si o nid so viu schnee... trotz däm, für mi o z'früech u i finge we die Giele chli frühre seklesi vielech chli meh für das frühreni de gärn
_________________ YB - äs läbe lang! Fuck off Kunstrasen, dä stinkt nämlich!
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Bärnergringo
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Verfasst: Dienstag 14. Juli 2009, 22:45 |
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Registriert: Freitag 25. April 2008, 17:27 Beiträge: 100
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_________________  BSC Young Boys Bern Solo Berna OKBE
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ljungberg
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Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2009, 06:46 |
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Registriert: Sonntag 5. Juni 2005, 16:51 Beiträge: 456 Wohnort: Olten
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glücklich gewonnen...aber hautpsache gewonnen. dieser saisonstart sollte die jungs beflügeln...ist ja schon 3-4 jahre her, seit einem sieg im startspiel... 
_________________ STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2009, 09:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 15.07.2009 Doumbia und das grosse SpektakelYB ist perfekt in die Saison gestartet. Beim Meister Zürich setzten sich die Young Boys 3:2 durch. In einer sehr attraktiven und intensiven Partie waren die Ivorer Seydou Doumbia und Gilles Yapi wieder einmal die besten Kräfte. Laut sehr gut unterrichteten Quellen trugen der FC Zürich und YB am Dienstagabend tatsächlich ihr erstes Spiel der neuen Saison aus. Ganz sicher war man sich bei der wunderbaren Unterhaltung aber nicht – sehr viel erinnerte an Partien mit YB-Beteiligung in der letzten Saison: Turbulent war das Geschehen und wechselhaft die Torfolge, anfällig die Berner Defensive und überragend die Offensive. Und Seydou Doumbia, der vermutlich beste Einzelspieler der Liga, war wieder einmal der stärkste Individualist, er scheint in der Sommerpause noch schneller und robuster geworden zu sein und flog seinen bedauernswerten Gegenspielern manchmal scheinbar um die Ohren. Es war kein Zufall, erzielte der Ivorer mit einem Foulpenalty in der 76.Minute das Siegtor. Allerdings benötigte der letztjährige Torschützenkönig bei seinem wenig souveränen Abschluss einiges Glück. Was ja zu diesem Abend passte, denn auch in der letzten Saison überzeugte YB bei den Penaltyversuchen selten. David Degen hatte den Elfmeter mit einer Energieleistung herausgeholt, FCZ-Goalie Andrea Guatelli mit ungeschicktem Einsteigen verursacht. Meister und Herausforderer lieferten sich ein rassiges und spannendes, intensives und chancenreiches Duell mit zahlreichen Fehlern, welche das Spektakel erst ermöglichten. Die herrlichen TrefferUnübersehbar waren in der Saisonouvertüre aber auch die defensiven Abstimmungsschwierigkeiten der Young Boys (siehe Text unten). Man musste sich in der Startphase aus Berner Sicht erhebliche Sorgen um den Verlauf des Abends machen. Statt 2:0 aber hiess es nach 23 Minuten 0:2 – kühl und platziert hatten die Berner Gäste ihre ersten zwei Ausflüge in die gegnerische Hälfte abgeschlossen. Zuerst war es Gilles Yapi, der mit einem herrlichen Weitschuss das 0:1 erzielte (19.), kurz darauf erhöhte Alberto Regazzoni mit einem Flachschuss aus 16 Metern. Es waren zwei schöne YB-Treffer, die zum attraktiven Programm der Veranstaltung passten, doch sie standen im Schatten des Kunstschusses von Eric Hassli. Der kräftige Franzose stoppte den Ball in der 35. Minute, schaute kurz auf, sah keine Anspielstation, also schoss er einfach mal aufs Tor – und, nun ja, lieferte den Beweis, dass es unhaltbare Treffer aus über 30 Metern Entfernung gibt. Hasslis Geschoss landete punktgenau im rechten Torwinkel. In der ersten Halbzeit dominierte Zürich, YB aber führte zur Pause 2:1, und nach dem Seitenwechsel waren es die Berner, die vorerst Spiel und Gegner kontrollierten, aber das erste Tor erhielten. Nach einem Freistoss des FCZ landete der Ball in der 63.Minute unkontrolliert auf dem Fuss von Alain Rochat, der ihn unkontrolliert ins Netz ablenkte. Das 2:2 war in einer grossartigen, hitzigen Begegnung der Auftakt zu einer dramatischen Endphase – noch in der 93.Minute lenkte Wölfli einen Fallrückzieher (!) Hannu Tihinens mirakulös um den Pfosten, es war nur eine von zahlreichen Szenen mit dem Potenzial, in einem Saisonrückblick prominent ins Bild gerückt zu werden. Noch aber ist die neue Spielzeit erst wenige Tage alt, und ein Blick auf die meisterliche Absenzenliste des FCZ zeigt die Möglichkeiten des Champions: Leoni, Stahel, Barmettler, Stucki, Margairaz, Aegerter, Chikhaoui, Vonlanthen und Alphonse fehlten aus diversen Gründen. YB nutzte die Gunst der Stunde mit einem beherzten Auftritt und setzte das erste Ausrufezeichen. Die Konkurrenz aus Basel und Zürich liegt vorerst drei Punkte zurück – vor zwölf Monaten stolperte YB mit einem Punkt aus vier Spielen und einem frühen Trainerwechsel aus der Sommerpause. Aber das war ja in der letzten Saison. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Doumbia-und-das-grosse-Spektakel/story/24904910
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 15. Juli 2009, 09:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 15.07.2009 YB-Verteidigung mit SteigerungspotenzialDie neu zusammen gestellte Verteidigung der Young Boys hat gestern in Zürich oftmals keinen stilsicheren Eindruck hinterlassen. Schwarz sind sie und dank Polsterung und Lederbezug äusserst bequem, die Sessel der Ersatzbank im Zürcher Letzigrund. Trotzdem machte es sich Vladimir Petkovic nicht lange bequem in seinem Sitz. In kurzen Abständen erhob sich der YB-Trainer gestern Abend und rief ins Feld. Seine Anweisungen galten in erster Linie der YB-Verteidigung. Wie erwartet bildeten François Affolter, Saif Ghezal und Emiliano Dudar die Dreierkette. Affolter ist 18 Jahre jung, Ghezal hatte wegen einer Verletzung nur einen Teil der Vorbereitung mitgemacht, und Dudar war auf die neue Saison von Bellinzona zu YB gewechselt. Das anspruchsvolle System Petkovics kennt er noch nicht in- und auswendig. Der Tunesier Issam Mardassi und Biel-Rückkehrer Aron Liechti, die als Alternative zur Verfügung stehen sollten, waren gestern wie Matar Coly und David Frey erwartungsgemäss noch nicht spielberechtigt. Abwehr umformiertSchon nach 90 Sekunden musste Dudar mit entschiedenem Körpereinsatz Zürich Adrian Nikci am Abschluss hindern. In der elften Minute führte ein weiteres Missverständnis in der Defensive der Young Boys zur nächsten Gelegenheit für den Meister. «Erst nach einer Viertelstunde haben wir begonnen, besser zu kommunizieren», sagte Petkovic. Allerdings hielten sich nach den Toren Gilles Yapis und Alberto Regazzonis zur 2:0-Führung die Probleme für die YB-Verteidiger nur kurz in Grenzen. Spätestens nach Eric Hasslis Anschlusstor waren Dudar und Co. wieder gefordert. Petkovic versuchte auf die Probleme zu reagieren. Dudar wechselte nach der Pause in die Zentrale, Ghezal verteidigte fortan rechts. So richtig half die Neuformierung allerdings nicht. Alain Rochat gelang nach einem Freistoss der Ausgleich und wenig später musste sich Dudar bei Marco Wölfli bedanken. Der Goalie verhinderte gegen Eric Hassli den Rückstand, nachdem der FCZ-Stürmer Dudar überlistet hatte. Der YB-Argentinier mochte nach dem Spiel nicht mehr ausführlich auf die Szene eingehen: «Ich bin glücklich, haben wir als Mannschaft die Fehler einzelner korrigiert und dieses schwierige Spiel gewonnen», meinte er nach dem 3:2-Sieg. Den Zürchern sei anzumerken gewesen, dass es bei ihnen kaum zu Wechseln im Team gekommen sei – im Unterschied zu den Young Boys. Marco Wöflis FreudePetkovic nahm seine Spieler in Schutz («Ich bin zufrieden mit der Leistung der Verteidiger») und begründete die mangelnde Abstimmung mit der kurzen Vorbereitungszeit auf die neue Saison. «Der Mannschaft standen nur wenige Tage zur Verfügung, um sich auf die neuen Verhältnisse anzupassen.» In den ersten Partien einer neuen Saison könne halt noch nicht alles stimmen, sagte auch Marco Wölfli. Geflucht habe er, als Hassli nach Dudars Fehler alleine auf ihn losgezogen sei, «aber es ist meine Aufgabe einen solchen Lapsus auszubügeln.» Der YB-Captain sah das Positive und freute sich über den gelungenen Saisonstart. «Letztes Jahr kamen wir nach vier Spielen auf einen Punkt. Nun sind es nach dem Auftakt schon zwei Zähler mehr.» Spiel vier der letzten Saison hatten die Berner in Zürich verloren, daher ist der Start der Berner in der Tat verheissungsvoll. http://www.derbund.ch/zeitungen/sport/YBVerteidigung-mit-Steigerungspotenzial/story/12453271
_________________ For Ever
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