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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 23. August 2008, 09:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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espace.ch, 21.08.2008
YB will zum einstigen Erzrivalen ziehen
Die Stade de Suisse AG möchte das Stadion Neufeld pachten und den YB-Junioren dort Trainingsplatz bieten Erst kürzlich ging das Stadion Neufeld an die Stadtbauten Bern (Stabe) über. Dort verhandelt man nun bereits über eine Verpachtung der Anlage an die Stade de Suisse AG. Diese möchte in der Länggasse die YB-Junioren trainieren lassen.
1898 hat sich der BSC Young Boys vom FC Bern abgespaltet. In der Folge herrschte zwischen den zwei Stadtberner Klubs jahrzehntelang eine leidenschaftliche Rivalität – auch wenn der Spitzenklub YB und der heutige Zweitligist FC Bern meist auf unterschiedlichem Niveau spielten. Nun sieht es danach aus, dass die beiden Erzrivalen zumindest räumlich enger zusammenrücken: Bereits während des Baus des neuen Stadions im Wankdorf hat die erste Mannschaft des BSC YB im Neufeld Unterschlupf gefunden. Nun könnten die Fussballplätze des Stadions in der hinteren Länggasse schon bald den YB-Junioren als konzentrierter Standort für ihre Trainings dienen. Gemäss Recherchen des «Bund» möchte die bei YB tonangebende Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG zu diesem Zweck das Neufeld pachten.
Genossenschaft musste aufgeben
Zum Stadion Neufeld gehören nebst dem Hauptplatz zwei Trainingsfelder: ein Sand- und ein Rasenplatz. Heute trainieren unter anderen der FC Bern, der Frauen-Fussballclub (FFC) Bern, die Gymnastische Gesellschaft Bern (GGB), Firmen sowie bereits einige YB-Junioren auf der Anlage. Das Stadion gehörte bis vor Kurzem der Genossenschaft Stadion Neufeld, in welcher auch die Hauptnutzer vertreten waren. Die finanziell ins Trudeln geratene Genossenschaft beschloss jedoch diesen Frühling ihre eigene Auflösung: Es sei ihr kaum mehr möglich, alleine und in der erforderlichen Zeit die Mittel für Neubauten und Unterhalt aufzubringen, teilte die Genossenschaft damals mit. Als neue Eigentümerschaft sprang das stadteigene Unternehmen Stadtbauten Bern (Stabe) in die Bresche.
Bei den alten Genossenschaftern und Nutzern des Neufelds ging man bisher davon aus, dass künftig das städtische Sportamt den Betrieb führen würde. Bevor die Tinte auf der Übernahmevereinbarung mit Stabe trocken ist, tritt nun aber mit YB ein weiterer Player aufs Parkett. Stabe-Geschäftsführer Rudolf Lanzrein wollte gestern Abend nicht im Detail Stellung zur Zukunft des Neufelds nehmen. Die Stade de Suisse AG habe Interesse am Stadion, bestätigte er aber. Zusammen mit den YB-Verantwortlichen sei man daran, Lösungen zu suchen. Vereinbart sei jedoch noch gar nichts, betonte Lanzrein. Auch Stefan Niedermaier, YB-Verwaltungsrat und Geschäftsführer des Stade de Suisse, wollte gestern nicht ausführlich Stellung nehmen.
Genug Platz für alle Klubs?
Für YB ginge mit der Pacht des Neufelds die lange Suche nach einem konzentrierten Standort für den Nachwuchs zu Ende (siehe Kasten links). Dem Vernehmen nach ist man seitens des Stade de Suisse bereit, in grösserem Stil im Neufeld zu investieren. Es ist wahrscheinlich, dass YB im Gegenzug auch ein gewisses Vorrecht auf die Nutzung der Plätze ausüben möchte. Die Anlage stösst aber bereits heute an die Kapazitätsgrenzen. Und den dort beheimateten Sportvereinen wurde im Frühling versprochen, dass sich für sie mit der Übernahme nichts ändere. Damit die angestammten Clubs und nun allenfalls auch YB-Mannschaften auf der Anlage aneinander vorbeikommen, dürfte deshalb zentral sein, dass auf den beiden Trainingsplätzen Kunstrasen ausgelegt wird. Dies wurde den Klubs bereits im Frühling versprochen. Nun könnte es sein, dass das Stade de Suisse die dafür notwendigen Mittel in die Hand nimmt.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 23. August 2008, 09:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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esapce.ch, 22.08.2008
«Wir wollen florierendes Neufeld»
Bis Ende Jahr soll der Pachtvertrag der Stade de Suisse AG für das Stadion Neufeld stehen Laut den Stadtbauten Bern wäre die Verpachtung des Stadions Neufeld an die Stade de Suisse AG eine Win-win-Situation. Bei den im Neufeld beheimateten Klubs ist eine gewisse Skepsis vorhanden.
Dem Handel steht nicht mehr viel im Weg: Die Stade de Suisse AG wird wohl bereits in wenigen Monaten auch im Stadion Neufeld Regie führen. Das Interesse der Wankdorf-Verantwortlichen am Stadion in der Länggasse, welches der «Bund» gestern publik machte, ist sehr konkret, und die Verhandlungen mit den Stadtbauten Bern (Stabe) sind in vollem Gange. Einerseits soll die Stade de Suisse AG das Neufeld im Auftragsverhältnis betreiben, sagt Stabe-Geschäftsführer Rudolf Lanzrein. Darüber hinaus werde über einen Pachtvertrag für die Sportstätte verhandelt. Das Stade de Suisse könnte damit für eine längere Zeit das Neufeld nicht nur nutzen, sondern auch vermarkten. Ziel sei es, die Verträge bis Ende Jahr unter Dach und Fach zu bringen, sagt Lanzrein.
Abgesehen von einem positiven Verhandlungsabschluss sind für die Pacht noch zwei Formalitäten nötig: Erstens muss die Burgergemeinde Bern das Baurecht im Neufeld an die Stabe abtreten. Zweitens muss die Übernahme des Stadions von der Genossenschaft Stadion Neufeld (GSN) an die Stabe noch offiziell vollzogen werden. Beides ist in die Wege geleitet. Die GSN hat in den letzten Jahren grössere Verluste eingefahren und diesen Frühling ihre eigene Auflösung beschlossen. Letzteres allerdings nicht aus finanziellen Gründen, wie GSN-Präsident Valentin Mueller betont. Er legt Wert auf die Feststellung, dass die Genossenschaft aufgrund bestehender Dienstbarkeitsverträge mit Stadt und Kanton sowie dank Beitragserhöhungen das Stadion weiterhin selbst hätte betreiben können. Grund für die Auflösung sei vielmehr der lang gehegte Wunsch des städtischen Sportamts gewesen, das Neufeld zu übernehmen.
Stabe: Keine Defizite decken
Ironie der Geschichte ist, dass das Sportamt als Verwalterin nun höchstwahrscheinlich nicht zum Zuge kommt. Der Handel mit der Stade de Suisse AG wäre laut Lanzrein eine Win-win-Situation. Denn das Managen von Sportstätten gehöre nicht zu den Kerngeschäften der Stabe. Und das stadteigene Unternehmen Stabe sei auch nicht bereit, Defizite im Neufeld zu decken. Der Betrieb des Stadions koste jährlich gegen 500000 Franken, nur rund die Hälfte davon sei aber durch Mieteinnahmen gedeckt, erläutert Lanzrein. Die Vorteile für die Stade de Suisse AG auf der anderen Seite liegen auf der Hand: Seit Jahren suchen die Wankdorf-Chefs nach einem konzentrierten Standort für die Nachwuchsmannschaften des BSC Young Boys. Im Neufeld, wo bereits heute einige YB-Junioren trainieren, sollen die Mannschaften U12 bis U16 nun unterkommen, sagt Stade-de-Suisse-Sprecher Charles Beuret. Für den Standort spreche auch, dass sich die YB-Tagesschule im Hochfeld in unmittelbarer Nähe befinde. Klar ist aber, dass das Neufeld in den Augen der Stade de Suisse AG nicht bloss zu Trainingszwecken gepachtet werden soll. «Wir wollen aus dem Neufeld einen florierenden Betrieb machen», kündigt Beuret an. Und die Stade de Suisse AG habe vor, einen stattlichen Betrag ins Stadion zu investieren. Die Anschaffung von Kunstrasen auf den beiden Trainingsplätzen neben dem Stadion dürfte im Vordergrund stehen. Details zu den Plänen wolle das Stade de Suisse aber erst im September bekannt geben, sagt Beuret. Offen liess der Stade-de-Suisse-Sprecher die Frage, weshalb sich die Stade de Suisse AG nicht direkt bei der GSN um die Übernahme des Betriebs bemüht hat.
Emotionen im Spiel
Die heutigen Hauptnutzer des Neufelds wurden dieser Tage über das Zukunftsszenario «ihres» Stadions unterrichtet. Emotionen und eine gewisse Skepsis seien vorhanden, sagt Lanzrein. Grundsätzlich sei er aber zuversichtlich, dass man zu einer guten Lösung komme. «Wir würden uns über eine professionellere Führung des Stadions freuen», sagt zumindest Jacqueline Schweizer, Geschäftsführerin des Frauenfussball Clubs Bern. Die Trainingsbedingungen hätten immer mehr zu wünschen übrig gelassen, und die Miete sei gegenüber der Nutzungsmöglichkeit viel zu hoch. «Es kann nur besser werden.» Skeptischer ist Niklaus Gerber, Präsident des Traditionsvereins FC Bern: Die Stabe setzten die Klubs vor vollendete Tatsachen; er erwarte, dass die Involvierten besser einbezogen werden. Dem Handel mit dem Stade de Suisse stehe er offen gegenüber. Solange die YB-Junioren bloss tagsüber trainierten, sei das kein Problem. Am frühen Abend aber seien die Plätze bereits heute ausgelastet. Dass YB-Fussballer plötzlich angestammte Klubs verdrängten, stehe als Befürchtung im Raum. So weit soll es nicht kommen: Es sei Bedingung des allfälligen Pachtabkommens, dass die Stade de Suisse AG alle bestehenden Verträge übernehme: vom Arbeitsverhältnis mit dem Platzwart bis zu den Mietverträgen mit den Klubs, sagt Lanzrein. Für das Stade de Suisse sei die Einhaltung dieser Verträge eine Verpflichtung, so Beuret.
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shalako
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Verfasst: Montag 15. Dezember 2008, 15:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 15.12.2008
Stade de Suisse AG übernimmt Stadion Neufeld
Die Stade de Suisse (SdS) AG betreibt neu auch das Neufeldstadion in Bern. Die Betreiberin des Wankdorfstadions hat mit der neuen Besitzerin des Neufeldstadions, den Stadtbauten Bern (Stabe), einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen.
Der Vertrag wurde an einer Medienkonferenz vom Montag im Stade de Suisse als Private Public Patnership bezeichnet, also als Zusammenarbeit zwischen Privaten und der öffentlichen Hand. Er sei am besten mit einem Pachtvertrag zu vergleichen, sagte SdS-Chef Stefan Niedermaier.
Der Vertrag ist unterschrieben, gilt seit Anfang Dezember und bis 2025, muss aber noch vom Berner Gemeinderat genehmigt werden, sagte Niedermaier weiter.
Die SdS AG will nach Zustandekommen dieser Einigung auf dem Areal des Neufeldstadions für zwei Millionen Franken zwei neue Kunstrasenfelder der neusten Generation erstellen. Sie ersetzen je einen Rasen- und einen Sandplatz. Die Baueingabe ist erfolgt.
Dank den neuen Plätzen werde es möglich sein, die bisher an mehreren Orten trainierenden Juniorenmannschaften der Young Boys Bern bis auf Stufe U 16 an einem Standort zu konzentrieren, sagte YB-Ausbildungschef Stefan Freiburghaus. Damit seien die Pläne für ein Ausbildungszentrum in der Region Bern - im Gespräch war seinerzeit etwa Rubigen - vom Tisch.
Neufeld-Vereine behalten Heimat
Die SdS AG hat von der Stadt Bern sämtliche bestehenden Nutzungsverträge übernommen. Klubs wie der FC Bern verlieren also ihre Heimat nicht. Den Vereinen sei zugesichert worden, dass auch sie von den neuen Kapazitäten profitieren könnten, so Niedermaier.
Insofern profitiere also auch die Stadt Bern, die mehrfach einen chronischen Mangel an Fussballplätzen ausgewiesen hat. Mit dem Ersatz der bestehenden Plätze durch Kunstrasen könne die Nutzung verdoppelt werden, sagte Niedermaier.
Stabe wollte Stadion nicht betreiben
Das Neufeldstadion gehörte bis im Frühling 2008 der Genossenschaft Stadion Neufeld (GSN). Sie trat das Stadion wegen finanzieller Probleme und mit der Führungsnachfolge ab, wie Stabe im Sommer bekanntgab.
Stabe wolle das Stadion nicht selber betreiben, weil es nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens gehöre, eine Sportstätte zu managen. Die SdS AG könne dies viel besser. Young Boys neu mit Frauenabteilung
An der Medienkonferenz wurde auch bekanntgegeben, dass sich der Frauenfussballverein Bern (FFC Bern) neu unter das Dach von Young Boys Bern begibt. Der Impuls kam von den Damen aus; der neue Name heisst BSC Young Boys Frauen.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 16. Dezember 2008, 15:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 16.12.2008
YB investiert Millionen ins Neufeld
Die Young Boys übernehmen das Neufeldstadion von den Stadtbauten Bern. Die Gelbschwarzen investieren zwei Millionen Franken in den Bau von zwei topmodernen Kunstrasenfeldern und weiteren Trainingsanlagen.
Die Young Boys kehren ins Neufeld zurück. So mancher YB-Fan schwärmt heute noch von den Zeiten, als die Gelbschwarzen ihre Heimspiele ebendort, im schmucken Rund am Rand des Bremgartenwaldes, austrugen. Auf der denkmalgeschützten Holztribüne qualmten trotz Rauchverbot die Stumpen, auf den flachen Stehrängen vis-à-vis die Joints. Das war zwischen 2001 und 2005, als das alte Wankdorfstadion abgerissen und das neue Stade de Suisse gebaut wurde. Die Fans hielten «YB macht glücklich»-Transparente in die Luft. Der Platzwart wohnte im Chalet am Spielfeldrand.
An diesen Ort kehren die Gelbschwarzen zurück. Weil sie nach Jahren des vergeblichen Suchens in Bern, Rubigen und Schönbühl einen Platz gefunden haben, wo die Nachwuchsfussballer trainieren können.
Neuer Rasen im Wankdorf
Im Neufeld entsteht so etwas wie ein YB-Trainingszentrum: Zwei Kunstrasenfelder, zwei kleinere Trainingsfelder (35 Meter lang, 20 breit) und ein Kunststoffplatz, um – beispielsweise – Basketball zu spielen. Die Kosten, in der Höhe von zwei Millionen Franken übernimmt die Stade de Suisse AG. Im Gegenzug erhält sie von den Stadtbauten Bern (Stabe) einen bis ins Jahr 2025 gültigen Vertrag – eine sogenannte Public Private Partnership. Das ist eine Zusammenarbeit zwischen Privaten und der öffentlichen Hand. «Am besten zu vergleichen mit einem Pachtvertrag», wie Stade-de-Suisse-CEO Stefan Niedermaier gestern an einer Medienkonferenz sagte.
Momentan besteht das Neufeld-Areal aus dem Hauptplatz mit oben erwähnter Holztribüne sowie zwei Trainingsfeldern: einem Sand- und einem Rasenplatz. Der Hauptplatz bleibt bestehen. Die Trainingsfelder sollen durch die zwei YB-Kunstrasenfelder ersetzt werden. «Der bestellte Kunstrasen gehört zur neusten Generation. Er ist moderner und besser als der Rasen im Stade de Suisse», sagte Stefan Niedermaier. Offenbar plant er, auch den Plastikrasen im Stade de Suisse nach dem Coldplay-Konzert im nächsten September mit einem neuen zu ersetzen.
Bereits im kommenden Mai, sollen die Neufeld-Plätze gebaut sein. «Die Verträge sind unterschrieben. Das Baugesuch ist publiziert», sagte Stefan Niedermaier. «Allerdings rechnen wir mit Einsprachen aus der Bevölkerung.» YB werde sich bemühen, mit den Einsprechern Lösungen zu finden.
«Es hat für alle Platz»
Eine Lösung hat man offenbar auch mit dem FC Bern gefunden, einem der Vereine, der seine Trainingseinheiten momentan im Neufeld abhält. Die Angst war gross, von YB verdrängt zu werden. Doch mittlerweile sagt FC-Bern-Präsident Niklaus Gerber: «Wenn alles kommt wie abgemacht, gibt es eine Win-Win-Situation.»
Denn mit den geplanten Spielfeldern wird sich die Nutzungskapazität auf dem Neufeld verdoppeln. «Wir investieren nicht nur für uns, sondern für den Sportplatz Bern», sagte Stefan Niedermaier. Es sei genug Raum für alle vorhanden, auch für die GGB und die Firmenfussballteams.
Im Geheimen verhandelt
Ganz ohne Nebengeräusche war die Neufeld-Übernahme der Young Boys indes nicht über die Bühne gegangen. Die Verhandlungen mit den Stadtbauten liefen heimlich ab. Die bisherigen Neufeld-Nutzer erfuhren aus der Presse davon und wurden vor vollendete Tatsachen gestellt.
In diesem Zusammenhang sprach der abtretende Berner Sportamtchef Roland Schaffer in der Tageszeitung «Bund» von der grössten Enttäuschung seines Lebens. «Das Vorgehen war forsch und politisch heikel», gab Stefan Niedermaier gestern zu: «Doch wir konnten einfach nicht mehr länger auf Trainingsplätze warten.»
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Januar 2009, 10:48 |
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Berner Zeitung, 16.01.2008
YB erhält grünes Licht fürs Neufeldstadion
Die letzte Hürde ist geschafft. YB darf das Neufeldstadion übernehmen. Der Gemeinderat hat den Vertrag abgesegnet.
Seit Mittwoch gehören die Nutzungsrechte des Neufeldstadions offiziell den Young Boys. Der Berner Gemeinderat hat einen Vertrag zwischen der Stade de Suisse AG (SdS) und den Stadtbauten Bern (Stabe) am Mittwoch offiziell genehmigt. Bereits im vergangenen Dezember hatte SdS-Geschäftsführer Stefan Niedermaier die Medien über die YB-Pläne im Neufeld informiert: Für zwei Millionen Franken lassen die Gelb-Schwarzen unter anderem zwei Kunstrasenfelder bauen, auf denen ihre Nachwuchsmannschaften trainieren (wir berichteten).
Der Gemeinderat bezeichnete den Deal zwischen YB und Stabe in einer Medienmitteilung als «Win-win-Lösung für alle betroffenen Parteien». Die Nutzungskapazität des Neufelds wird verdoppelt, und auch die bisherigen Nutzer sollen mehr Trainingszeit erhalten.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 7. April 2009, 13:08 |
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Berner Zeitung, 07.04.2009
Widerstand gegen Kunstrasen Neufeld
Gegen ein Kunstrasenprojekt im Berner Neufeld hat der Verein «Bern bleibt grün» eine Einsprache eingereicht. Der Verein beharrt auf einem Konzept für den Grünraum Neufeld.
Noch in diesem Frühsommer sollte der Einbau von zwei Kunstrasenfeldern beim Stadion Neufeld beginnen. Das hofften die Verantwortlichen der Stade de Suisse (SdS) Nationalstadion Wankdorf AG noch vor Kurzem. Nun dürfte es aber länger dauern, bis im Neufeld auf Plastikrasen trainiert werden kann. Gegen das Bauvorhaben der SdS AG sei eine Einsprache eingegangen, sagt der Stadtberner Bauinspektor Charles Roggo auf Anfrage. Der Verein «Bern bleibt grün» argumentiert laut Roggo, die biologische Verknüpfung zwischen Bremgartenwald und Länggasse werde durch den Kunstrasen unterbrochen. Um diese Auswirkung zu mildern, müssten noch Massnahmen ausgearbeitet werden, fordere der Verein.
«Wollen nicht Fussball verhindern»
Das erstaunt insofern, als dass einer der zwei fraglichen Fussballplätze heute ein unwirtliches Sandterrain ist und das gesamte Gelände von Zäunen, Strassen und asphaltierten Wegen umgeben ist. «Wir wollen nicht den Fussball verhindern», betont Margrit Stucki-Mäder, Präsidentin von «Bern bleibt grün» und SP-Grossrätin. Auch ein Naturrasenspielfeld sei ökologisch nicht hochstehend. Doch im Gegensatz zu Kunstrasen beheimate dieses noch Kleinlebewesen. Es bestehe die Gefahr, dass im Neufeld noch mehr Kunstrasenfelder entstünden, «Bern bleibt grün» wolle deshalb rechtzeitig «den Fuss in die offene Tür halten». Konkret fordere der Verein ein Konzept, das aufzeige, wie der Grünraum im Neufeld ökologischer gestaltet werden könnte, sagt Stucki-Mäder. Denkbar wäre laut der Vereinspräsidentin etwa ein Grünstreifen mit Büschen und Bäumen, der Nischen für Tiere schaffe.
Einigungsverhandlungen werden laut Roggo nicht durchgeführt.
Keine Einsprache der Nachbarn
Zur Einsprache will sich Charles Beuret, Sprecher Stade de Suisse, noch nicht äussern. Man sei trotz der Opposition optimistisch und vom eigenen Projekt überzeugt, sagt er. Beuret verweist auch auf mehrere Gespräche mit der Nachbarschaft, im Rahmen welcher konstruktiv über Sorgen und Befürchtungen geredet worden sei. Entsprechend sei von dieser Seite auch keine Einsprache eingegangen. Und Beuret betont, dass die Umstellung von Naturspielfeldern auf belastbareren Kunstrasen helfen kann, die Platznot auf hiesigen Spielfeldern zu lindern.
Die SdS AG hat sich per 1. Dezember 2008 die Betriebs- und Vermarktungsrechte am Neufeld gesichert. Das Stadion soll dem YB-Nachwuchs, aber auch weiterhin den angestammten Clubs als Trainingsgelände dienen. Dazu ist der Einbau von Kunstrasen wichtig.
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shalako
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Verfasst: Samstag 28. November 2009, 09:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 27.11.2009 Chapuisats Talente testen neues NeufeldDie Kunstrasenfelder im Stadion Neufeld sind gestern offiziell eingeweiht worden. In Anwesenheit von Gemeinderätin Barbara Hayoz (fdp) und Stade-de-Suisse-Chef Stefan Niedermaier führte Ex-Nationalspieler Stéphane Chapuisat mit YB-Junioren ein Stürmertraining durch. Der ehemalige Weltklassestürmer (Borussia Dortmund, GC, YB) kümmert sich bei YB im Nebenamt um den Nachwuchs. Die Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG investierte rund 2,5 Millionen Franken in das neue Zentrum, in dem grosse Teile des YB-Nachwuchses sowie die neue Frauen-Abteilung von YB (vormals FFC Bern) untergebracht sind. Mit 757 000 Franken engagierte sich auch der Sportfonds für die neue Anlage. Die Bereitstellung der zwei Kunstrasenplätze der neusten Generation sowie der drei kleinen Trainingsfelder dauerte viereinhalb Monate. Das umgebaute Neufeld steht neben YB allen bisherigen Nutzern (FC Bern, GGB, Uni Bern, TV Länggasse, Schulen) zur Verfügung. Vorerst werden die Kunstrasenplätze nur reduziert genutzt. Der Vollbetrieb (Nutzungsmöglichkeiten grundsätzlich von 8.00 bis 22.00 Uhr) gilt ab dem 11. Januar 2010. Die Stade de Suisse AG hat am 1. Dezember 2008 den Unterhalt und Betrieb des Stadions Neufeld von den Stadtbauten Bern (Stabe) im Rahmen einer PPP (Public-Private Partnership) übernommen. Das Neufeld ist «Heimat» der U12-bis U16-Auswahlen des BSC Young Boys. (zog/ruk) http://www.derbund.ch/sport/fussball/Chapuisats-Talente-testen-neues-Neufeld/story/28378092
_________________ For Ever
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