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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. September 2004, 11:39 
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[/quote]
natürlich wissen wir alle, dass wir pech hatten, mit all den Verletzen. Aber troztem, .... Es ist ein trauer Spiel von mal zu mal. Ich weiss nicht.... war von Anfang an nicht Bidu Fan. Eher Schälli.....wäre cool. Würde uns gut tun[/quote]
Ich kann ja noch halbwegs verstehen, wenn Du unseren Trainer kritisierts, auch wenn ich nicht unbedingt derselben Meinung bin. Aber den Schälli zurückzufordern, finde ich lächerlich! Schälli war sicher nicht besser als Bidu, sonst vergleiche mal die Abschlussranglisten der letzten Saisons, und nur die zählen ja wohl schlussendlich! Schälli ist ein alter Alkoholiker und ich möchte ihn trotz aller Verdienste nicht zurück in Bern. Auch wenn ich gerne zugebe, dass der Bidu mir manchmal fast ein wenig zu ruhig an der Seitenlinie steht, finde ich einen Trainier wie Schälli, der stets einen hochroten Kopf hat und sich nicht beherrschen kann, keine Alternative.
Ich möchte daran erinnern, dass YB immer noch keinen echten Spielmacher hat und nach wie vor nur Innenverteidiger hat, welche alle sehr langsam sind und sich einfach überspurten lassen. Ich würde mal bei diesen beiden Positionen anfangen, nach Alternativen zu suchen. Sprich: Ein Häberli ist definitiv kein Spielmacher, der den tödlichen Pass spielen kann und Knez, Disler, Carrño und Kehrli sind allesamt zu lahm!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. September 2004, 12:31 
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Die Young Boys desolat - 0:1 gegen St. Gallen

Die Geschichte ist schnell erzählt: Der FC St. Gallen schoss früh ein Tor, YB versuchte vergeblich, den Rückstand auszugleichen. «Das frühe Tor war das Dümmste, was passieren konnte», sagte der enttäuschte YB-Trainer Hanspeter Zaugg nach der Partie. Er ahnte das Ungemach freilich schon während des Spiels. Bereits nach wenigen Minuten sprang er erregt an der Seitenlinie auf und ab und rief Anweisungen aufs Feld. Er blieb ungehört. Zumindest von Rochat und Deisler. Diese nämlich liessen nach zehn Spielminuten Jenny, den rechten Aussenverteidiger der St. Galler, in aller Ruhe gewähren, nachdem Jairo einen aus der Verteidigung zurückgeprallten Ball steil in den freien Raum gespielt hatte. Jenny jedenfalls lief und lief und lief und schoss schliesslich unbehelligt in die rechte tiefe Ecke an Goalie Wölfli vorbei - 0:1. Der Rückstand wirkte sich für YB negativ aus. Die Berner fanden in der Folge gegen den FC St. Gallen, der auf fremdem Platz bisher einen einzigen Punkt geholt hatte (1:1 in Thun), überhaupt nicht ins Spiel. Unkonzentriertheiten, Abstimmungsfehler und technische Mängel prägten ihren Auftritt.

Anders die St. Galler. Sie beschränkten sich auf die Kontrolle des Spieles und zogen im Mittelfeld ein aggressives Tackling auf, allerdings ohne ein zweites Mal vor das Tor Wölflis zu gelangen. Das war nicht erstaunlich, denn St. Gallens Trainer Heinz Peischl liess wegen akuten Stürmermangels lediglich mit einer Spitze spielen. Pavlovic, eigentlich ein Mittelfeldspieler, füllte diese Rolle indes hervorragend aus und setzte die nonchalante YB- Verteidigung verschiedentlich unter Druck. In der Defensive wussten die St. Galler zudem mit Razzetti einen Goalie in Hochform zwischen den Pfosten. Razzetti, der bereits am Mittwoch gegen Servette seinem Team einen Punkt gerettet hatte, gab sich bei den zwei, drei Chancen auch in Bern keine Blösse. So etwa in der 37. Minute, als er einen placierten Freistoss Sermeters um den Pfosten lenkte. «Wir sind als Einheit aufgetreten und haben die drei Punkte verdient», bilanzierte Peischl nach dem Spiel. Für ihn, der in den vergangenen Wochen im Kreuzfeuer der Kritik stand, dürfte eine etwas ruhigere Woche anbrechen.

Anders präsentiert sich die Situation für YB-Trainer Zaugg. Nach der 1:3-Niederlage vom Mittwoch in La Chaux-de-Fonds gegen Xamax änderte er seine Mannschaft auf nicht weniger als sechs Positionen. Es hat nichts gebracht. Der desolate Auftritt gegen St. Gallen bewies es.


NZZ am Sonntag, 26.09.2004


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. September 2004, 22:22 
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BSC Young Boys – FC St. Gallen 0:1

Neufeld - 5500 Zuschauer - Schiedsrichter: Kever.

Tor: 10. Jenny 0:1.

Young Boys: Wölfli; Geiser (80. Aziawonou), Knez, Disler, Rochat; Sermeter (61. Maksimovic), Friedli, Häberli, Urdaneta (73. Melunovic); Joël Magnin, Chapuisat.

St. Gallen: Razzetti; Jenny, Maric, Wolf, Rathgeb; Jairo, Montandon (46. Zellweger), Imhof, Marazzi (70. Schicker); Obradovic; Pavlovic.

Bemerkungen: St. Gallen ohne Alex, Agouda, Merenda, Fabinho (alle verletzt).

Verwarnungen: 15. Imhof (Foul), 66. Zellweger (Foul), 76. Pavlovic (Foul), 77. Schicker (Unsportlichkeit), 93. Chapuisat (Foul).


Schwache Berner

Etwas überraschend kam der FC St. Gallen gegen YB zu einem Auswärtserfolg. Die Ostschweizer zeigten sich dem Gegner vor allem in kämpferischer Hinsicht deutlich überlegen und verdienten sich auf diese Weise die drei wichtigen Punkte. Das einzige Tor der Partie erzielte Verteidiger Jenny in der 10. Minute nach einer schönen Einzelaktion.

Das Spiel bot alles andere als Fussballunterhaltung. Zeitweise hätte man keinem Zuschauer verargen können, wenn er das Stadion unverzüglich verlassen und sich für den Rest des Abends einer anderen Beschäftigung zugewandt hätte. Ein Pfeiffkonzert begleitete die Mannschaften in die Pause, ein Pfeiffkonzert begleitete die Teams auch in den Feierabend. Die Leistung des Gastgebers war angesichts seiner Tabellenplatzierung überraschend dürftig. Nicht nur bezüglich des gezeigten Einsatzwillens, sondern vor allem auch in technischer und organisatorischer Hinsicht hatten die Young Boys nicht viel zu bieten. Die äusserst verunsichert auftretenden Berner waren kaum in der Lage, mehr als zwei oder drei fehlerfreie Pässe in Folge zu spielen. Dem Gegner wurde zudem soviel Platz zugestanden, dass dieser mit einem zeitweise gepflegten Kurzpassspiel aufwarten und das Spiel über weite Strecken kontrollieren konnte.

St. Gallen seinerseits setzte den Gegner schon in dessen Spielfeldhälfte unter Druck und hatte dadurch grossen Anteil am schwachen Berner Auftritt. Bis auf wenige Ausnahmen gelang es den Espen, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Falls sich doch einmal ein Berner gegen die Verteidigung durchzusetzen drohte, wurde dem mit vereinten Kräften entgegengewirkt. Die grösste Gefahr für das Gästetor ging von den Freistössen aus, welche jeweils von Sermeter oder Chapuisat getreten wurden. Kam einer dieser direkten Abschlussversuche aufs Tor, wurde er zu einer sicheren Beute von Razzetti. Auch wenn die Berner im Verlaufe der zweiten Halbzeit besser ins Spiel kamen, gelang es ihnen nicht, die Gäste ernst- und dauerhaft unter Druck zu setzen und zu Fehlern im Defensivverhalten zu bewegen.

Wo ein Wille...

Der Hauptunterschied zwischen den beiden Teams lag an diesem kühlen und verregneten Abend in Bern in erster Linie in der kämpferischen Einstellung. Dies bestätigte auch ein Blick auf die vom Schiedsrichter verteilten Karten, wo die Espen ein deutliches Übergewicht verzeichnen konnten und mit dem eingewechselten Zellweger nur knapp an einer gelb-roten Karte vorbeischrammten. Stellvertretend für das gesamte Team kann der Einsatz- und Siegeswillen von Pavlovic angeführt werden. Vor allem während der ersten 45 Minuten ging er weite Wege, bot sich so oft als möglich dem ballführenden Mitspieler an, gab keinen Ball vorzeitig verloren und griff, falls einmal notwendig, auch beherzt durch. Zudem offenbarte er immer wieder kreative Anwandlungen, mit welchen er seine Gegenspieler zu überraschen vermochte. Es war auch kein Zufall, dass er an der Entstehung des einzigen Treffers indirekt beteiligt war, als er Jenny das Loch in die gegnerische Verteidigung riss, welches dieser zu seiner erfolgreichen Soloeinlage zu nutzen wusste.

Nur über den bedingungslosen Kampf kann das Team zurück zum Erfolg finden. Vielleicht wurde auf dem Berner Neufeld ein erster Schritt auf diesem Weg gemacht.


oda

matchbericht@fcsg.ch

St .Gallen Homepage


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 Beitrag Verfasst: Montag 27. September 2004, 10:39 
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Die Probleme von YB und Trainer Zaugg
Der im Sommer noch stolze Vizemeister YB steckt nach dem 0:1 gegen St. Gallen in der Krise. Die Gründe sind vielfältig.

10 Spiele, 13 Punkte, 3 Siege, 4 Unentschieden, 3 Niederlagen. Willkommen im grauen Mittelmass, YB! Und dabei ist das Niveau der Super League tief. Rund 300 Tage geht es noch bis zur Eröffnung des wunderschönen Wankdorfs, doch die Entwicklung Richtung Spitzenteam hat nach fünf Jahren stetigen Fortschritts einen Rückschlag erlitten. Was sind die Gründe für die Krise, in der YB nach dem 0:1 gegen St. Gallen steckt?

1. Viele Verletzte

Es ist Pech, dass Berisha, Neri, De Napoli, Eugster und auch Magnin oder Sermeter lange nicht zur Verfügung standen. «Wir können diese Spieler nicht ersetzen», sagt Trainer Hans-Peter Zaugg. Allen Abwesenden zum Trotz: Niemand wird ernsthaft behaupten, dass die Substanz bei Leader Thun höher ist.

2. Falsche Transferpolitik

Als es im Sommer darum ging, das Team entscheidend zu verstärken, versagte das Management. Mitläufer und nicht Leistungsträger wurden verpflichtet. Nur ein Beispiel: Zu Disler, Knez und Kehrli wurde mit Carreño ein weiterer ähnlicher Spielertyp für die Innenverteidigung geholt. Es fehlt dort ein schneller, aggressiver Spieler, wie es Zaugg gefordert hatte. Einer wie Thuns Armand Deumi. «Ich mag nicht mehr über die Transferpolitik reden», sagt Zaugg. Es ist klar, dass er lieber andere Fussballer geholt hätte, aber kein Geld dafür zur Verfügung stand. Wie ungenügend die Einkäufe der Young Boys waren, dokumentierte Zaugg am Samstag selber. Mit Ausnahme des erneut unglücklichen Gabriel Urdaneta sassen alle neuen Spieler auf der Bank. Das ist eine Bankrotterklärung für die YB-Arbeit auf dem Transfermarkt.

3. Trainer ohne Linie

Im Tor: Wölfli rein und wieder raus, Bettoni rein und wieder raus, also wieder Wölfli rein. In der Innenverteidigung: Disler raus, Disler rein, Knez raus, plötzlich Carreño raus und Knez wieder rein. Im defensiven Mittelfeld: Aziawonou raus, Aziawonou rein, Friedli raus, Friedli rein. Im linken Mittelfeld: einmal Magnin, einmal Urdaneta, einmal Melunovic. Auf der rechten Abwehrseite spielten bereits Eugster, Friedli, Kehrli, Geiser.

«Ich bin durch die vielen Verletzten zum Ändern gezwungen», sagt Zaugg. Aber 16 Wechsel allein in den letzten vier Spielen, das sind zu viele. Natürlich musste der Coach nach dem einmalig schwachen und unsortierten Auftritt in La Chaux-de-Fonds am Mittwoch bei Xamax (1:3) auch aus psychologischen Gründen Änderungen vornehmen. Aber warum den Torhüter alle fünf Partien wechseln? Vermittelt man so Sicherheit?
Der Trainer steht in Bern erstmals im Gegenwind. In der Qualifikation zur Champions League scheiterte YB gegen Belgrad kläglich. Und auch Zauggs Wechselpolitik während der Spiele wird intern kritisiert. Er sucht seine Einheit, hat aber dafür keine Zeit. Nach dem 0:1 gegen St. Gallen sagte Zaugg: «Das ist mein Team. Die Zeit der Wechsel ist vorbei.» Er weiss, dass er gefordert ist: «Ich bin überzeugt, dass wir aus der Krise rauskommen.»

4. Die hohen Ansprüche

Der Druck nimmt zu, die Teilnahme am Europacup ist Pflicht. 25 000 Zuschauer streben die Investoren in der nächsten Saison im Schnitt an. Am Samstag warens 5500 enttäuschte Besucher. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft ein riesiger Widerspruch.

5. Schwache Leistungen

Trotz all diesen Defiziten müsste YB vorne mitspielen können. Aber: Auch Leistungsträger wie Rochat, Häberli oder Chapuisat spielten zuletzt nicht gut.

Aber: Es sind erst 10 von 36 Runden gespielt, noch besteht kein Grund zur Panik. Doch YB und Zaugg müssen die Negativspirale verlassen.

Berner Zeitung, 27.09.04



Ideenlos und fehlerhaft

Die Young Boys verlieren nach schwacher Leistung gegen St. Gallen mit 0:1 (0:1)
Zum zweiten Mal innert 72 Stunden enttäuschten die Young Boys schwer. Auf das 1:3 auswärts gegen Xamax folgte am Samstag vor 5500 Zuschauern die 0:1-Heimniederlage gegen das keineswegs überzeugende St. Gallen.

Die Situation ist neu für YB-Trainer Hans-Peter Zaugg. In der letzten Saison, seiner ersten als Verantwortlicher der Gelb-Schwarzen, verloren die Berner nie zwei Meisterschaftsspiele in Folge – immer gelang ihnen nach schwachen Auftritten in der Super League sofort die Korrektur. Drei Beispiele: Auf das 1:3 in Aarau folgte das 2:1 gegen Thun, auf das 1:4 gegen Servette das 4:0 gegen GC und auf das 0:3 in Thun das 2:0 in Genf gegen Servette. Auf eine solche Reaktion hatte Zaugg auch nach dem 1:3 in La Chaux-de-Fonds gegen Xamax und vor dem Spiel gegen St. Gallen gehofft und diese auch vehement gefordert – vergebens.

Als «begleitende» Massnahme beorderte Zaugg gegenüber dem letzten missratenen Auftritt gleich sechs neue Spieler in die Startformation: Wölfli statt Bettoni, Geiser statt Kehrli, Knez statt Carreño, Friedli statt Aziawonou sowie die nach ihrer Verletzung wieder zur Verfügung stehenden Schlüsselspieler Sermeter und Magnin (statt Burki und Melunovic). Doch alles nützte nichts. Auch die neuen Feldspieler blieben blass, wobei Sermeter fairerweise aufgrund fehlender Spielpraxis auszuklammern ist, und Wölfli wurde kaum geprüft. Am Gegentor in der 10. Minute, bei welchem der während 90 Minuten sehr nonchalant auftretende Rochat sowie Sermeter und Disler den Torschützen Jenny völlig unbehelligt liessen, traf den Goalie keine Schuld.

«Uns fehlte ein Exploit»

Die neue Situation und die grosse Anzahl Wechsel sind denn wohl auch die Gründe dafür, dass Zaugg nach der 0:1-Niederlage gegen die Ostschweizer in seiner Wortwahl grosse Zurückhaltung walten liess. Er sagte: «Vom Engagement her kann ich dem Team nichts vorwerfen.» Er könne verstehen, dass es für das Publikum teilweise mühsam gewesen sei. «Aber ich möchte betonen, dass uns der FC St. Gallen nach dem 0:1 das Leben mit seinem defensiven Verhalten äusserst schwer machte.» Und: «Uns fehlte ein Exploit eines Einzelnen, um die St. Galler Defensive zu knacken.» Oder: «Das Gegentor war eine der wenigen Situationen, in denen unsere Leistung wirklich ungenügend war.»

Pfiffe zur Pause . . .

Zaugg hätte sehr wohl Grund gehabt, seinen Spieler die Leviten zu lesen und sie so vor dem Auswärtsspiel am Sonntag in Schaffhausen wachzurütteln. Ungeachtet des für St. Gallen optimalen Spielverlaufs mit der frühen Führung, welche es den Gästen erlaubte, sich meist mit dem ganzen Team in die eigene Platzhälfte zurückzuziehen: So ideenlos, so ohne offensive Durchschlagskraft, so schlecht und fehlerhaft hat man YB im Neufeld schon lange nicht mehr spielen sehen.
Die Berner zeigten kaum zusammenhängende Aktionen, und selbst die individuellen Bestrebungen versandeten meist schon im Anfangsstadium respektive endeten beim ersten Gegenspieler. Jeder dritte Pass landete in den Füssen eines St. Gallers oder im Out. Das Zeichen, das Captain Disler mit seinem harten, aber fairen Einsteigen gegen Pavlovic in der 14. Minute setzte, wurde von seinen Teamkollegen nicht verstanden. Die Folge: erste halbwegs Erfolg versprechende YB-Aktion in der 22. Minute (Flanke Chapuisat, Häberlis Kopfball weit übers Tor); erste Pfiffe der Zuschauer in der 28. Minute; zwei Sermeter-Freistösse in der 35. und 37. Minute, wobei St. Gallens Torhüter Razzetti beim zweiten Schuss Sermeters die einzige Parade des Spiels zeigen musste; wieder Pfiffe zur Pause.

. . . und nach Spielschluss

In der zweiten Halbzeit hatte YB wohl den Ball etwas mehr in den eigenen Reihen, aber Chancen waren genauso Fehlanzeige wie der sichtbare Wille, sich gegen die Niederlage zu stemmen. Für positive Aufregung auf YB-Seite sorgte einzig ein Freistoss Chapuisats, der das Tor knapp verfehlte. Der Torschützenkönig der letzten Saison sowie Häberli waren in der Offensive die auffälligsten Spieler im Team der Berner und gingen weite Wege, waren aber ebenfalls wenig effektiv in ihren Bemühungen. Sie konnten gegen die massierte Abwehr nichts ausrichten und wurden wie die ganze Mannschaft von den Zuschauern mit Pfiffen in die Kabine geschickt. Disler brachte dafür durchaus Verständnis auf: «Die Fans, die uns während des Spiels sehr positiv unterstützt haben, hätten eine bessere Leistung verdient. Aber bei uns ist irgendwie der Wurm drin.» Das hänge auch damit zusammen, dass die Gegner sich inzwischen auf ihr Spiel eingestellt hätten und deutlich defensiver agierten als in der letzten Saison. «Bei uns bewahrheitet sich im Moment, dass das zweite Jahr meist das schwierigere ist.»

Der Bund, 27.09.04


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 Beitrag Verfasst: Montag 27. September 2004, 11:30 
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warum mussten die pyromanen zur mitte hin gehen um ihre pyro zu zünden. gibts da zwischen yb fans einen split?


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 Beitrag Verfasst: Montag 27. September 2004, 11:43 
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4. Die hohen Ansprüche

Der Druck nimmt zu, die Teilnahme am Europacup ist Pflicht. 25 000 Zuschauer streben die Investoren in der nächsten Saison im Schnitt an. Am Samstag warens 5500 enttäuschte Besucher. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft ein riesiger Widerspruch.


Das si doch aues Tröimer. Mit settigne Leischtige isch di Zahl vo 25'000 reini Utopie.


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 Beitrag Verfasst: Montag 27. September 2004, 13:09 
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Zitat:
pyro


Weiss eigentlcih jemand, was auf dem transparent stand?

_________________
Hets no bier?


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 Beitrag Verfasst: Montag 27. September 2004, 13:55 
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exil-berner hat geschrieben:
Weiss eigentlcih jemand, was auf dem transparent stand?


soviel ich weiss "Kategorie Bern"


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. September 2004, 14:02 
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Beiträge: 9
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mex0r hat geschrieben:
exil-berner hat geschrieben:
Weiss eigentlcih jemand, was auf dem transparent stand?


soviel ich weiss "Kategorie Bern"


ja stimmt!

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. September 2004, 14:28 
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Beiträge: 801
Wohnort: Bernensis
was stand denn genau auf dem anderen plakat? auf dem bild ist "oud" zu lesen, was ich mit "proud" verbinde.....liege ich falsch?


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