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 Betreff des Beitrags: (Matchthread) YB - FC Basel
 Beitrag Verfasst: Freitag 13. August 2004, 22:48 
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:hoppyb:

....und wir packen die Basler ! :twisted:


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 Beitrag Verfasst: Samstag 14. August 2004, 16:07 
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Neuer Mut – und neuer Goalie?

Morgen fordert YB den Meister Basel (16.15 Uhr, Neufeld). YB-Trainer Hans-Peter Zaugg kündigt einige personelle Änderungen an. Neuzugang Patrick Bettoni erhält wohl eine Chance zwischen den Pfosten.

Die Haare gestutzt – und in Kampfmontur. YB ist bereit für den FC Basel! Stürmer Patrick De Napoli und Goalie Marco Wölfli haben ihre Haarpracht gegen eine sommertaugliche Frisur eingetauscht, während Thomas Häberli derzeit seinen WK als Soldat der Schweizer Armee in Bern absolviert. Gestern nach dem Training in Schönbühl verschwand der Offensivallrounder im Ausgangstenü der Armee direkt zu seinen Vaterlandspflichten. «Ich arbeite in einem Büro», sagte Häberli, «es ist nicht sehr anstrengend und behindert mich als Fussballer keineswegs.»


In Thun platt gewesen

Eine Behinderung durch die Armee hätten den Young Boys gerade noch gefehlt. Die Berner stecken in einer Minikrise. «Das Ausscheiden gegen Belgrad in der Champions-League-Qualifikation hat brutal weh getan», gab Hans-Peter Zaugg gestern zu. «Wir haben konzentriert auf dieses Ziel hin gearbeitet», erklärte Zaugg ruhig, «und nach der Niederlage in Belgrad war eine grosse Leere im Team.» Das 1:3 im Derby in Thun am letzten Samstag dürfe man deshalb nicht überbewerten, beschwichtigte Zaugg, er habe mit den Spielern gesprochen. «Sie waren einfach platt und zu keiner Reaktion mehr fähig.»

Diese soll nun morgen gegen Meister und Leader Basel folgen. «Es gibt in unserer Situation keinen besseren Gegner als Basel. Das Team ist wirklich sehr, sehr gut, das hat man auch am Mittwoch gegen Inter Mailand gesehen», lobte Zaugg die helvetischen Überflieger. «Niemand erwartet einen Sieg von uns», sagte der Trainer, «wir haben schliesslich letzte Saison viermal gegen den FCB verloren.» Am Ende lag YB 13 Zähler hinter Basel. «Wir müssen schauen, dass wir gegen die anderen Teams wieder konstant siegen können, schliesslich haben wir gegen den Rest der Liga nur einen Punkt weniger als Basel geholt.»


Wohl drei Wechsel im Team

Aufbaugegner Basel. So paradox dies tönt, so gewillt sind die Young Boys, sich positiver darzustellen. Zaugg wird einige Wechsel in seinem zuletzt enttäuschenden Ensemble vornehmen. Im abschliessenden Trainingsspiel gestern standen Torhüter Patrick Bettoni, Mark Disler und Roman Friedli anstelle von Wölfli, Ivan Knez und Yao Aziawonou im A-Team. «Es wird Änderungen geben», sagte Zaugg, «aber ich werde die Spieler erst am Samstag über die Formation informieren.»

Captain Disler jedenfalls weiss nicht, ob er morgen in der Startformation stehen wird. «Ich bin aber nach meiner Verletzung bereit», sagte er. Er wolle die Auftritte zuletzt nicht kommentieren, «schliesslich habe ich nicht gespielt.» Klar sei aber, dass YB zu viele Tore erhalte. «Da muss die ganze Mannschaft konzentrierter arbeiten», sagte Disler, der überzeugt ist, «dass wir bald wieder stärker sein werden.»


Bettoni – und Sermeter?

Optimismus also hat die triste Stimmung nach der miserablen Leistung in Thun abgelöst. «Ich kann als Trainer mit personellen Änderungen ein Zeichen setzen», sagte Zaugg, der damit wohl auch die umkämpfte Torhüterposition anspricht. «Beide Torhüter sind gut, und beide trainieren anständig. Wölfli hat bislang keine entscheidenden Fehler begangen», analysierte Zaugg, «aber er hat jetzt fünfmal spielen dürfen.» Vor der Saison sei klar gewesen, dass der Konkurrenzkampf Wölfli-Bettoni völlig offen sei. «Wölfli hat angefangen, weil er den Bonus hatte, bereits letzte Saison bei uns gewesen zu sein», sagte Zaugg, «aber Bettoni hat ebenfalls eine Chance verdient.»

Wohl bereits morgen gegen Basel. Einer dagegen wird wohl (noch) nicht dabei sein, obwohl er nach langer Abwesenheit seit einer Woche wieder im Mannschaftstraining dabei ist: Gürkan Sermeter. «Es ist wunderbar, wieder im Training zu sein», freute sich der Techniker, «aber ein Einsatz gegen Basel kommt wohl zu früh.» Gewiss, er sei bereit für einen Teileinsatz, «der Trainer entscheidet», aber die absolute Spritzigkeit fehle. Heute Samstag spielt Sermeter eine Halbzeit im Testspiel der U21 gegen Münsingen. «Es geht nicht darum, dass ich möglichst schnell wieder dabei bin», sagte Sermeter, «ich will dem Team lieber langfristig wieder helfen können.»
Diese Devise gilt auch bei De Napoli. «Er ist noch nicht fit genug für einen längeren Einsatz», erklärte Zaugg. So kann es also gut sein, dass beide «enthaarten» Spieler morgen nur auf der Bank sitzen. Nicht um seinen Platz muss Soldat Häberli fürchten. Er dürfte neben Stéphane Chapuisat im Angriff beginnen. «Wir müssen versuchen, den FCB unter Druck zu setzen», sagte Zaugg, «denn wenn Basel eine Schwäche besitzt, dann vielleicht in der Defensive.» Mit einem Sieg könnte YB nach Verlustpunkten zu Basel aufschliessen. Und die Minikrise wäre vergessen.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 14. August 2004, 16:10 
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Der Bund, 14.8.2004

«Trainer, das korrigieren wir!»

Am Sonntag Heimspiel gegen Meister Basel: Von den Young Boys ist eine Reaktion gefragt

Das Publikumsinteresse ist gross, obwohl die Young Boys in ihren beiden letzten Ernst-kämpfen bös enttäuscht haben. Am Sonntag – beim Heimspiel gegen Meister Basel (16.15 Uhr) – ist «Wiedergutmachung» angesagt.


charles beuret

Bis gestern Abend sind für den sonntäglichen Match – trotz Olympia und trotz TV-Direktübertragung – im Vorverkauf über 8000 Karten abgesetzt worden. Die Zahl lässt auf ein fast ausverkauftes Neufeldstadion schliessen, die grosse Kulisse allein garantiert aber nicht für ein spektakuläres Spiel. Dafür möchten die YB-Fussballer aber schon sorgen, die Hans-Peter Zaugg nach dem tristen Auftritt in Thun (1:3-Niederlage am letzten Samstag) eine Reaktion versprochen haben: «Trainer, das korrigieren wir wieder!» sei die Botschaft, die er in der abgelaufenen Trainingswoche von seinen Spielern erhalten habe, sagt Zaugg.


Die Lektion von Thun

Nach der Partie im Lachenstadion war Zaugg bitter enttäuscht von seiner Mannschaft – und er liess es sie erstmals in aller Deutlichkeit auch öffentlich wissen. Er bemängelte insbesondere, dass sich die Mannschaft gegen die sich schon früh abzeichnende Niederlage nicht auflehnte, dass sie sich kaum wehrte.
Mit ein paar Tagen Abstand von der «Lektion von Thun» hat Zaugg allerdings den Eindruck gewonnen, dass er seinen Spielern mit seiner harten Kritik möglicherweise Unrecht getan habe: «Wir haben über diese Partie gesprochen – ausführlich und ehrlich. Heute weiss ich, dass sich die Mannschaft in Thun nicht einfach gehen liess. Die Spieler wollten reagieren, aber sie konnten es einfach nicht.»
Warum dem so war, ist für Zaugg inzwischen klar: Müdigkeit und Enttäuschung nach dem erneut missglückten Europacup-Abenteuer hätten sich zu einer desolaten Leistung der ganzen Mannschaft summiert. Ähnliche Reaktionen seien in den letzten Jahren im nationalen Fussball immer wieder zu beobachten gewesen: Der Trainer nennt die Beispiele der Grasshoppers, die nach ihrem Ausscheiden auf internationalem Plan in der Super League für Monate nie mehr auf Touren kamen, oder seines YB-Teams, das im letzten Jahr nach dem Out gegen MyPa prompt in Aarau verlor.


Gegen Basel nie gepunktet

Nach drei Runden stehen die Young Boys in der Meisterschaft also «nur» im Mittelfeld – aber die Lage könnte sich nach einer Heimniederlage gegen den FC Basel dramatisch verschlechtern. Ein Szenario übrigens, das ziemlich wahrscheinlich erscheint: Die Basler haben in der Qualifikation zur Champions League gegen Internazionale Mailand für Schweizer Verhältnisse einen sehr starken Eindruck hinterlassen, überdies hat YB seit seinem Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse gegen den FCB von Trainer Christian Gross überhaupt noch nie gewinnen können. In der letzten Saison setzte es für die Berner gleich vier Niederlagen ab.
Den ersten Sieg gegen die Basler will Zaugg den Berner Zuschauern nicht versprechen, doch eines ist für den Trainer sicher: «Vom Auftritt her werden wir uns ganz anders präsentieren als zuletzt in Thun. Die Mannschaft hat sich erholt und ist ehrgeizig.»


Die erste Chance für Bettoni

Ganz eindeutig haben die Young Boys in den bisherigen fünf Ernstkämpfen der Saison viel zu viele Gegentore (nämlich deren zwölf) erhalten – meist durch individuelle Fehler in der Innenverteidigung. In Thun gesellte sich ein verhängnisvoller Fehlgriff von Torhüter Marco Wölfli dazu, der insgesamt aber zufrieden stellend gespielt hat.
Eigentlich drängt sich ein Wechsel auf dem Torhüterposten nicht unbedingt auf – dennoch scheint jetzt der Zeitpunkt zur Rochade gekommen: Schliesslich hat man den als gleichwertig eingestuften Patrick Bettoni ja nicht einfach als Ersatzmann nach Bern geholt; der Idee des Transfers standen auch taktische Überlegungen zu Gevatter. Die Rivalität soll die Goalies zu Höchstleistungen antreiben.
Eine solche wäre am Sonntag nicht nur von Bettoni, sondern auch von der möglicherweise neu formierten Innenverteidigung gefragt: Mark Disler wird anstelle von Ivan Knez wohl ins Abwehrzentrum zurückkehren, ferner dürfte im Mittelfeld Roman Friedli (für Yao Aziawonou) wieder einmal eine Chance erhalten. Hingegen sind Gürkan Sermeter (Comeback in etwa zehn Tagen) und Sadik Coubageat (leichte Verhärtung in der Wade) vorerst noch nicht einsetzbar.
Im Vergleich zum Inter-Match wird auch FCB-Trainer Gross ein paar Umstellungen vornehmen – für ihn aber nicht ein nennenswertes Problem: Sowohl den Australier Stejovski als auch den Argentinier Carignano erwartet Zaugg wie die Schweizer Zwyssig und Petric in der gegnerischen Startformation. «Wer bei den Baslern auch spielen wird – der FCB wird uns auf jeden Fall alles abfordern.»


«Keine Krise herbeireden»

Die jüngsten Resultate haben bei den Young Boys auch den Sportchef nicht besonders gefreut: Reto Gertschen erhoffte sich besonders in Thun eine bessere YB-Leistung, hingegen dürfe man auch die positiven Seiten nicht vergessen: «Die Mannschaft hat in St. Gallen sehr gut gespielt, anschliessend den FC Schaffhausen 6:1 abgefertigt und gegen Roter Stern über eine Stunde lang 2:0 geführt – da kann man doch nach zwei schwächeren Spielen nicht schon eine Krise herbeireden.»
Recht hat er – aber dennoch dürfte der Druck nach einer allfälligen Niederlage gegen Basel noch eine Spur grösser werden. Doch Gertschen sagt: «Noch haben wir nicht verloren. Und besser als in Thun werden wir sicher spielen.»

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. August 2004, 09:43 
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ha geschter abe ufem parkplatz bim hotel seepark näbem schadaupark dr mannschaftsbus vom fc basel entdeckt. hei äuä chli rueh brucht vorem hütige spiel. :lol:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. August 2004, 20:28 
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War ein gutes Spiel von YB heute Nachmittag. Die Jungs haben alle mal wieder richtig gekämpft! :bravo:



Hier das noch negative:

YB : FC Basel - Scharmützel mit Polizei und Aktivisten aus der Reithalle

pid. Rund um das Fussballmeisterschaftspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel von heute Sonntag Nachmittag kam es zu Provokationen von Basler Fans und Aktivisten aus der Reithalle. Die Polizei nahm 11 Basler Fans vorübergehend fest und überprüfte weitere Personen. Verletzt wurde bei den Scharmützeln niemand. Zur Zeit liegen auch keine Hinweise über Sachbeschädigungen vor.

Die Stadtpolizei Bern, unterstützt von Polizisten der Kantonspolizei Bern, begleitete mehrere hundert Basler Fans, die mit dem Zug angereist waren, vom Bahnhof ins Neufeld und zurück. Während es auf dem Anmarsch nur zu vereinzelten Flaschenwürfen gegen die Polizei kam, versuchte nach Spielende eine Hundertschaft von Basler Fans gegen die Reithalle vorzudringen. Aktivisten aus der Reithalle erwiderten die Provokationen mit Raketen und Petarden. Die Polizei konnte eine direkte Konfrontation zwischen den beiden Parteien verhindern, musste allerdings vereinzelt Gummischrot und Reizstoff einsetzen. Die Lage beruhigte sich erst, als kurz vor 20 Uhr eine letzte grössere Gruppe Basler Fans den Zug bestieg.

Der Privatverkehr im Raum Schützenmatte, Bierhübeli und Neufeld war wegen der Scharmützel längere Zeit stark behindert. Hingegen konnte die Anreise der motorisierten Matchbesuchenden gut bewältigt werden: Knapp 1'000 Fahrzeuge wurden rund ums Neufeldparking und entlang der Studerstrasse parkiert.

(Medienmitteilung der Stadtpolizei Bern)


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. August 2004, 20:37 
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news.ch, 15.8.2004

Der FC Basel gibt bei YB Punkte ab

Das Spitzenspiel zwischen dem Zweiten und dem Meister der letztjährige Meisterschaft endete vor 10 000 Zuschauern mit einem gerechten 1:1.
YB bestimmte die erste Halbzeit, der FCB die zweite. Der überragende Stéphane Chapuisat brachte die Berner in der 23. Minute mit seinem 127. Meisterschaftsgoal in Führung. Der Routinier düpierte die gesamte Basler Abwehr und erwischte auch Torhüter Pascal Zuberbühler auf dem falschen Fuss.

Der Meister, der ohne den erkrankten Murat Yakin antrat, steigerte aber seinen Druck nach der Pause und gelangte durch das erste Tor des Argentiniers Cesar Carignano nach idealem Zuspiel von Mladen Petric zum Ausgleich. YB-Trainer Hanspeter Zaugg vertraute im Tor erstmals Patrick Bettoni.

Young Boys - Basel 1:1 (1:0)

Neufeld. -- 10 000 Zuschauer. -- SR Rogalla. -- Tore: 23. Chapuisat 1:0. 48. Carignano 1:1.

Young Boys: Bettoni; Eugster, Carreño, Disler (69. Knez), Rochat; Magnin, Friedli, Melunovic (60. De Napoli); Urdaneta; Häberli, Chapuisat.

Basel: Zuberbühler; Philipp Degen, Zwyssig, Smiljanic, Kléber; Huggel, Cantaluppi, Chipperfield (73. David Degen); Delgado (59. Sterjovski); Carignano, Rossi (46. Petric).

Bemerkungen: YB ohne Berisha, Neri und Geiser (alle verletzt); Sermeter und Kehrli (beide rekonvaleszent). Burki und Aziawonou nicht im Aufgebot. Debüt von Patrick Bettoni bei YB. Basel ohne Ergic und Murat Yakin (beide krank) und Mesbah (verletzt). 29. Zuberbühler lenkt Kopfball von Häberli an die Latte und übers Tor. Verwarnungen: 15. Urdaneta (Foul), 26. Rossi, 51. Huggel, 60. Rochat (alle Unsportlichkeit), 68. Philipp Degen, 76. Magnin (beide Foul).

(Quelle: Si)

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. August 2004, 21:15 
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Unsere "geliebte" Reithalle. Wer hat jetzt wohl wen wieder mal provoziert? Waren es die Linken, oder waren es die Basler, oder gar die Bullen? :grin1:

Ist noch witzig, das die Linken immer über die Bullen wettern und wenn dann mal die Reithalle unter Beschuss kommt, sind sie ganz froh um ihre Hilfe!


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 Beitrag Verfasst: Montag 16. August 2004, 16:22 
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BZ, 16.8.2004

Ein Punkt gegen die Minikrise

Die Young Boys haben eine gelungene Reaktion auf die zuletzt schwachen Leistungen gezeigt – 1:1 gegen den FC Basel.

Christian Gross sass ganz ruhig auf seinem Stuhl im stickigen Medienzimmer. Er sinnierte über das 1:1 beim letztjährigen Vizemeister YB, dem vermeintlich grössten Herausforderer in der Super League. Nun stehen die Berner, mit einem Spiel weniger, nach fünf Runden aber nur auf Rang sieben. Und der FC Basel von Christian Gross rangiert hinter dem FC Thun bloss auf Rang zwei. Sowohl YB als auch der FCB haben am Sonntagnachmittag je eine gute Halbzeit absolviert, aber die Frage sei trotzdem erlaubt: Das wollen die zwei besten helvetischen Teams sein?

Basel nicht mehr dominant
Gross sprach zwar tapfer von einem «sehr, sehr intensiven Match», und sein Gegenüber Hans-Peter Zaugg hatte «ein richtig gutes Fussballspiel» gesehen. Beide Trainer waren sich einig, dass die Young Boys in der ersten Halbzeit und der FCB nach der Pause stärker waren. «Ich spreche von zwei verlorenen Punkten», sagte Gross angesichts der drückenden Überlegenheit gegen Ende des Spiels, während Zaugg mit den vergebenen Chancen vor dem Seitenwechsel haderte.

Der aktuelle FCB erinnert nur noch in Fragmenten an jenen FCB, der in den letzten zwei Jahren wuchtig und dominant aufgetreten ist. Die Abwehr mit den langsamen Marco Zwyssig und Boris Smiljanic agierte hüftsteif, im Mittelfeld waren Scott Chipperfield, Mario Cantaluppi und Benjamin Huggel weit von ihrer Bestform entfernt, und der Argentinier Matias Delgado ist zwar hoch veranlagt, aber zu verspielt und als Spielmacher noch kein Hakan Yakin.

Imagepflege gelungen
Die Voraussetzungen waren für die Young Boys deshalb ideal, Imagepflege zu betreiben. Kompakt, aggressiv und spielstark zeigten die Berner in der ersten Halbzeit eine gute Leistung. Stéphane Chapuisat erzielte in der 23. Minute mit einem platzierten Flachschuss das verdiente, aber nicht unhaltbare 1:0. Später vergab der Altmeister das 2:0, auch Sturmpartner Thomas Häberli und Alain Rochat erzielten den zweiten Treffer nicht – und so brauchte der FC Basel nach einer fürchterlich schwachen Darbietung in der ersten Halbzeit nur drei Minuten, um nach der Pause den Ausgleich zu erzielen. Der eingewechselte Mladen Petric lancierte mit einem Geniestreich den Argentinier Cesar Carignano, und der bullige Angreifer deutete erstmals an, warum Basel rund vier Millionen Franken für seine Dienste nach Südamerika überwiesen hat. Eiskalt bezwang er Patrick Bettoni mit einem Flachschuss.

Chapuisats gute Leistung
Das 1:1 weckte die lethargischen Basler. Weil YB zuvor sehr viel Kraft investiert hatte, entwickelte sich ein Sturmlauf der Gäste, bei dem die letzte Konsequenz aber auch vermisst wurde. Also bewertete Zaugg das Resultat am Ende als «gerecht». Zufrieden war der YB-Trainer mit der kämpferischen Vorstellung der Seinen, mit dem Einsatz, der Ordnung und der wesentlich verbesserten Sicherheit im Defensivspiel. «Ein Punkt gegen Basel ist immer gut», sagte Zaugg. Rehabilitiert hat sich YB gewiss, aber schlagbarer als gestern war Basel zuletzt selten.


Der Zukunft darf YB trotzdem wieder optimistischer entgegenblicken. Bettoni sowie Mark Disler und Roman Friedli wirkten stabilisierend, und in der Vorwärtsbewegung gabs einige gelungene Kombinationen zu bestaunen. Insbesondere Chapuisat zeigte sich gut aufgelegt. «Schade, dass uns das 2:0 nicht gelungen ist», sagte Chapuisat, der trotz Stürmermisere mit dem Nationalteam abgeschlossen hat: «Das ist vorbei. Ich will mich auf YB konzentrieren.» Sicher keine schlechte Idee, denn zu verbessern gibt es bei den Bernern noch einiges. Spitzenspiele jedenfalls stehen im Neufeld in nächster Zukunft keine an.



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Telegramm
Young Boys – Basel 1:1 (1:0)
Neufeld. – 10 000 Zuschauer. – SR Rogalla. – Tore: 23. Chapuisat (Vorarbeit Magnin) 1:0. 48. Carignano 1:1.
Young Boys: Bettoni (Note 4,5); Eugster (4,5), Carreño (4), Disler (4,5; 69. Knez/4), Rochat (4); Magnin (4), Friedli (4,5), Urdaneta (4,5), Melunovic (4; 60. De Napoli/4); Häberli (4,5), Chapuisat (5).
Basel: Zuberbühler; Philipp Degen, Zwyssig, Smiljanic, Kléber; Huggel, Cantaluppi, Delgado (59. Sterjovski), Chipperfield (73. David Degen); Carignano, Rossi (46. Petric).
Bemerkungen: YB ohne Berisha, Neri, Geiser (verletzt), Sermeter und Kehrli (rekonvaleszent). Burki und Aziawonou nicht im Aufgebot (spielten am Samstag mit U21). Basel ohne Ergic, Murat Yakin (krank) und Mesbah (verletzt). –29. Zuberbühler lenkt Kopfball von Häberli an die Latte und übers Tor. –Verwarnungen: 15. Urdaneta (Foul), 26. Rossi, 51. Huggel, 60. Rochat (alle Unsportlichkeit), 68. Philipp Degen, 76. Magnin (beide Foul).


Der Captain im Pech

YB-Captain Mark Disler mit Pflaster, Torhüter Patrick Bettoni ruhig und Basel-Keeper Pascal Zuberbühler überrascht.

Mark Disler ist wahrlich nicht zu beneiden: Zuerst verpasste der YB-Verteidiger wegen eines Muskelfaserrisses die komplette Saisonvorbereitung. Dann, als er endlich wieder fit war, fing er sich beim «Vereinsausflug» nach Belgrad eine Sommergrippe ein, sodass er beim Derby gegen Thun passen musste. Gestern nun, als der FC Basel im Neufeld zu Gast war, führte er die Young Boys zum ersten Mal in dieser Saison wieder als Captain aufs Spielfeld und bildete zusammen mit Fernando Carreño die Innenverteidigung. Zumindest für etwas mehr als eine Stunde lang. So lang, bis ihm Basels Stürmer Mladen Petric den Ellbogen ins Gesicht haute und Disler ausgewechselt werden musste.


«Glücklicherweise habe ich nichts gebrochen», sagte Disler, dessen Kopf auch eine halbe Stunde nach Spielschluss noch schmerzte. Dennoch machte der Unglücksrabe einen zufriedenen Eindruck: «Klar doch. Immerhin haben wir gegen Basel einen Punkt geholt!» Wichtiger noch als der gewonnene Punkt sei aber, dass die Mannschaft eine klare Reaktion auf die zuletzt schlechten Leistungen gezeigt habe. «Bis jetzt waren wir hinten löchrig, haben viele Gegentore bekommen. Nun konnte das beste Schweizer Team gegen uns nur einen Treffer erzielen.» Auch Carreño bezahlte die Gegenwehr teuer – eine Wunde am Kopf musste in der Pause genäht werden, der Uruguayer spielte mit einem Turban fertig.


Luftraum beherrscht

Auch Torhüter Patrick Bettoni, der gestern erstmals für YB ein Meisterschaftsspiel bestritt, war zufrieden. Trotzdem hätte YB gewinnen können: «Wir hatten in der ersten Halbzeit durchaus Chancen, um das 2:0 zu erzielen.» Das 1:1 sei zu einem sehr unglücklichen Zeitpunkt gefallen.

Bettoni selbst wollte seine eigene Leistung nicht kommentieren: «Das sollen andere tun», sagte er und lächelte verlegen. Also: Bettoni hinterliess bei seinem Einstand einen soliden und sicheren Eindruck. Er war ruhig, strahlte Selbstvertrauen aus und beherrschte den gesamten Luftraum über dem Fünfmeterraum.
Anders sein Gegenüber, Basel-Keeper Pascal Zuberbühler: Mit der Kontrolle des Luftraums hatte der 1,97 Meter lange Koloss zwar auch keine Mühe, aber als Stéphane Chapuisat in der 23 Minute das 1:0 schoss, blieb «Zubi» stehen wie eine defekte Bahnschranke. «Ich war total überrascht», sagte Zuberbühler später. «Überrascht vom schnellen Konter. Überrascht von Chapuisats Dribbling gegen Marco Zwyssig und überrascht von seinem Schuss.»

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 Beitrag Verfasst: Montag 16. August 2004, 16:23 
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BZ, 16.8.2004

Tränengas gegen Punks

Die Stadtpolizei trennte gestern Punks aus der Reithalle und Basler Fans. Gas und Gummischrot sorgten für Distanz.

Die «Übung» hat Tradition. Wenn der FC Basel in Bern zu Gast ist, drohen Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Fans und der Polizei. Aber auch die Punks aus der Reithalle werfen gerne ein paar Flaschen gegen die Polizei. So auch gestern Nachmittag.

Kniffliger Einsatz

Eine Stunde vor Spielbeginn im Bahnhof fliegen die ersten Knallkörper und Rauchpetarden. Stadtpolizeisprecher Franz Märki sagt auf Anfrage, «es gab keine gröberen Zwischenfälle.» Ziel der Polizei sei jeweils, die rivalisierenden Fans gar nicht erst aneinander geraten zu lassen. Basler Fans werden mit Extrabussen via Länggasse ins Neufeld gefahren. Berner nehmen eher den Bierhübelistutz.

Knifflig wird es nach Spielschluss, als sich die Fangruppen vermischen. Rund zweihundert Basler darunter ein paar Berner nehmen den Weg durch die Neubrückstrasse. Beim Bierhübelikreisel werden sie von Grenadieren aufgefordert, durch die Mittelstrasse zum Bahnhof zu gehen. Dennoch schaffen es einige von der Uniterasse zur Reitschule hinunter. Vor der Kreuzung beim Henkerbrünnli stehen gut zwanzig Grenadiere. Erste Flaschen fliegen aus den Reihen der Basler, Punks aus der Reitschule lassen Petarden fliegen. Die Böller explodieren vor den Füssen der Grenadiere. Die Polizei setzt Gummischrot und Tränengas ein. Sie nimmt elf Basler Fans vorübergehend fest. Sachbeschädigungen werden keine bekannt. Kurz vor 20 Uhr ist der Spuk vorbei, als die letzten Basler Fans den Zug besteigen. Die Punks ziehen sich zurück oder hocken auf dem Dach der Reitschule. Der Verkehr rollt wieder.

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 Beitrag Verfasst: Montag 16. August 2004, 16:24 
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ebund.ch, 16.8.2004

Steigerung begann in der Defensive

Vor 10 000 zufriedenen Neufeld-Besuchern kamen die verbesserten Young Boys gegen Meister Basel zu einem verdienten 1:1 (1:0)

Im Vergleich zum Match vor einer Woche in Thun war es, was die YB-Leistung betraf, wie Tag und Nacht: Die Ber-ner leisteten dem Meister FC Basel wacker Widerstand und kamen zu einem verdienten 1:1-Unentschieden.



Charles Beuret

1:1 – das Ergebnis gegen den leicht ersatzgeschwächten FC Basel ist nicht in die Kategorie «Überraschungen» einzuordnen, obschon YB gegen den Meister in der letzten Saison gleich alle vier Spiele verloren hatte. Überraschend war gestern der recht muntere Auftritt der Gelb-Schwarzen. Nach einer Serie schwacher Leistungen war es nicht absehbar, dass die Young Boys ausgerechnet gegen den FCB zu defensiver Stabilität zurückfinden würden.

Obschon sie in der Schlussphase zwei- oder dreimal in der Abwehr ganz bös ausgespielt wurde, was mit Glück ohne Folgen blieb, zeigte sich die Berner Verteidigung insgesamt recht solid und kompakt. Das war die Basis für das gefällige Spiel nach vorn, das YB vor der Pause eigentlich einen höheren Vorsprung als das 1:0 hätte einbringen müssen. Aber auch so: Insbesondere in dieser guten ersten Halbzeit überzeugte Hans-Peter Zauggs Mannschaft durch zielgerichtete und oft gefährliche Konterangriffe, während sich die Basler in der konzentrierten YB-Abwehr verhedderte. Dies ergab bis zur Pause ein klares Chancenplus für Gelb-Schwarz – was nach dem Seitenwechsel freilich ändern sollte.


Chapuisat in alter Frische

Mann des Spiels war bei den Young Boys einmal mehr Stéphane Chapuisat, der nach 23 Minuten das Führungstor erzielte (er war von Magnin steil eingesetzt worden und hatte Zuberbühler mit einem Flachschuss in die Torhüterecke überrascht). Im Duell Mann gegen Mann (oft gegen Marco Zwyssig) blieb der unerhört willige Chapuisat bis zuletzt meist Sieger – im Abschluss allerdings fehlte ihm bei zwei, drei guten Versuchen das Glück und vielleicht auch die Frische. Dennoch: Seine Jährchen hat man dem alt Nationalstürmer gestern kaum angesehen. In dieser Verfassung wird er für YB noch manches Tor schiessen.
Die gute Leistung Chapuisats und seiner Mitspieler änderte freilich nichts daran, dass der FC Basel zuletzt dem Sieg näher stand. Das Ausgleichstor des Argentiniers Carignano (48.) kam so kurz nach dem Seitenwechsel für die Young Boys , die in dieser Situation auf Abseits spekulierten, in einem höchst ungünstigen Moment. Es brachte dem FCB prompt jene Stärken zurück, über die diese Mannschaft verfügt: Selbstsicherheit, Organisation, Moral.
Damit ist gesagt, dass sich die Young Boys nun schwerer taten, aber sie zogen sich insgesamt ansprechend aus der Affäre. Der Punktgewinn – der erste gegen diesen Gegner seit dem 2:0-Heimsieg am 27. April 2003 – war verdient.


Die neue Abwehr

Erstmals in dieser Saison spielten die Berner mit Torhüter Patrick Bettoni, der seine Sache nach unsicherem Beginn sehr gut machte, und Verteidiger Mark Disler. Der Captain führte sich ausgezeichnet in die Mannschaft ein – Pech für ihn, dass er mit einer blutenden Kopfwunde ausscheiden musste. Apropos Neulinge: Gestern kündigte auch Patrick de Napoli erstmals an, dass er für YB zu einer Verstärkung werden kann.


YOUNG BOYS - BASEL 1:1 (1:0)
Neufeld. – 10 000 Zuschauer. – SR Rogalla. – Tore: 23. Chapuisat 1:0. 48. Carignano 1:1.
YB ohne Neri (verletzt); Sermeter und Kehrli (beide rekonvaleszent) und Aziawonou (nicht im Aufgebot). Debüt von Patrick Bettoni bei YB. Basel ohne Yakin (krank) und Gimenez (Ersatz) –. 29. Zuberbühler lenkt Kopfball von Häberli an die Latte. – Verwarnungen: 15. Urdaneta (Foul), 26. Rossi, 51. Huggel, 60. Rochat (alle Unsportlichkeit), 68. Philipp Degen, 76. Magnin (beide Foul).
Young Boys: Bettoni; Eugster, Carreño, Disler (69. Knez), Rochat; Magnin, Friedli, Melunovic (60. De Napoli); Urdaneta; Häberli, Chapuisat.
Basel: Zuberbühler; Philipp Degen, Zwyssig, Smiljanic, Kléber; Huggel, Cantaluppi, Chipperfield (73. David Degen); Delgado (59. Sterjovski); Carignano, Rossi (46. Petric).

«Eine Frage der Kopfarbeit»

Zwölf Tore hatten die Young Boys in den fünf bisherigen Ernstkämpfen der Saison kassiert – eindeutig zu viel. Diese Negativserie hat dem bisherigen Goalie Marco Wölfli den Platz gekostet, obschon er eigentlich nur in Thun einen «Haltbaren» kassiert hatte.

Gestern durfte Patrick Bettoni seinen YB-Einstand feiern – er tat es zur vollen Zufriedenheit von Goalietrainer Peter Kobel: «Es war für ihn nicht leicht, nach dieser Schwächeperiode erstmals spielen zu können – aber er war der Belastung gewachsen und hat Zauggs Vertrauen gerechtfertigt.»
Das wird Marco Wölfli nicht anders gesehen haben, obschon er seine «Absetzung» nicht so leicht verdaute, wie Kobel verriet. «Es wäre schlecht gewesen, wenn sich Wölfli nicht aufgeregt hätte – sein Ehrgeiz ist ungebrochen, und er wird seine Chance über kurz oder lang wieder erhalten.»
Dass die Young Boys in der Abwehr einen besseren Eindruck hinterliessen als zuletzt in Thun oder in den Spielen gegen Roter Stern Belgrad, hatte mit dem Torhüterwechsel weniger zu tun als «mit dem allgemeinen Umdenken», wie sich der ausgezeichnet spielende Linksverteidiger Alain Rochat ausdrückte. Er präzisierte: «Wir haben die vielen Gegentore ja nicht freiwillig kassiert – aber in all diesen schlechteren Spielen fehlten uns defensiv Ruhe und Konzentration. Der Match in Thun hat uns gezeigt, wie es definitiv nicht geht – und nun haben wir im Training und im Match die Konsequenzen gezogen. Es war eine Frage der Kopfarbeit.»
Eine Trendwende also? Rochat glaubt daran, und Trainer Hans-Peter Zaugg hat im Spiel gegen den FC Basel von seinen Schützlingen die Bestätigung erhalten, «dass sie in einiger schwierigen Situation reagieren können».
Die ganz schwierige Situation wäre gestern eingetreten, hätte YB in der Schlussphase nach guter Leistung doch noch das 1:2 kassiert. So aber freue er sich über den einen Punkt mehr, als er den zwei verlorenen nachtrauere, sagte Zaugg. Bei FCB-Trainer Christian Gross war es umgekehrt . . . (cb)

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