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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 5. August 2004, 13:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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nachrichten.ch, 5.8.2004
Chance verpasst!
von Roger Probst / Donnerstag, 5. August 2004
Das Champions-League-Abenteuer von YB ist zu Ende, bevor es richtig begonnen hat. Gegen Roter Stern Belgrad setzte es nach dem dummen Unentschieden vor Wochenfrist eine deutliche 0:3-Niederlage ab.
Die Ursachen für das frühe Scheitern sind insbesondere in der verfehlten Transferpolitik der Stadion Wankdorf AG zu suchen. Trotz einer sensationellen Saison 2003/04, die YB souverän hinter Branchenleader Basel auf dem zweiten Platz abschloss, wurde in die Mannschaft zu wenig investiert.
Anstatt das international unerfahrene Ensemble gezielt zu verstärken, wurde ein Aderlass im Offensivbereich in Kauf genommen. Die Abgänge von Gaetano Giallanza und vor allem Leandro sowie der verletzungsbedingte Ausfall von Gürkan Sermeter wurden nicht oder nur halbherzig kompensiert.
Francisco Neri muss sich in der Super League trotz einem tollen Saisonstart mit vier Toren erst noch beweisen und Patrick de Napoli schöpfte in der letzten Saison bei Aarau sein durchaus vorhandenes Potenzial nur selten aus. Konsequenz: Das Herzstück der Berner Offensivabteilung stellt immer noch Stéphane Chapuisat dar. Und dies notabene in einer Spielzeit, in welcher der beste Schweizer Stürmer aller Zeiten kürzer treten will.
YB sind während der Asylzeit im Neufeldstadion in finanzieller Hinsicht die Hände gebunden. Der Aktionismus wäre also Sache der Stadion Wankdorf AG gewesen. Doch diese zierte sich, tiefer in die Schatulle zu greifen. Bedenkt man, dass in knapp einem Jahr der Einzug ins neue Wankdorf stattfindet, erscheint diese Sparpolitik noch unverständlicher.
Ohne Investitionen sind Erfolge auf internationaler Ebene nicht realisierbar. Bei einer Qualifikation für die Champions League oder einem attraktiven Gegner im Uefa-Cup hätten sich gezielte Transfers mehrfach gerechnet.
Wie dem auch sei, YB und deren Investoren haben eine grosse Chance verpasst, in der Klubentwicklung einen weiteren, wohldosierten Schritt nach vorne zu tätigen. Lamentieren bringt an dieser Stelle hingegen wenig. Jetzt gilt es, sich auf die aktuelle Saison zu konzentrieren, damit im kommenden Sommer ein neuer Anlauf – dann im neuen Wankdorfstadion - Richtung Champions League genommen werden kann. Dies wäre nicht nur für YB, sondern auch für den Schweizer Fussball eine gute Sache.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 5. August 2004, 13:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 5.8.2004
YB in Belgrad völlig chancenlos
Harmlos, mutlos, chancenlos: YB hat bei Roter Stern Belgrad vor 45 000 Zuschauern nach drei Kopfballtoren mit 0:3 verloren. Damit sind die Berner aus der Qualifikation zur Champions League ausgeschieden.
In der 69. Minute waren die Young Boys endgültig geschlagen. Nikola Zigic, im Hinspiel Doppeltorschütze, köpfte das 3:0 für Belgrad und YB damit definitiv aus der Qualifikation zur Champions League. Der 2,02 m-Riese steht vor einer grossen Zukunft. Er wird von europäischen Spitzenvereinen beobachtet (Ajax Amsterdam, Borussia Dortmund); sein Marktwert wird auf rund sieben Millionen Schweizer Franken geschätzt.
YB hat keinen Zigic und gestern gegen Roter Stern Belgrad vor 45 000 Zuschauern auch keine Chance gehabt. «Auf Wiedersehen», sangen die heissblütigen Belgrad-Fans zum Abschied.
Die Mängel in der Abwehr
Bereits beide Tore zum 2:0 waren nach Standardsituationen und mittels Kopf erzielt worden. Das 1:0 durch Bojan Miladinovic nach einem Freistoss kurz vor der Pause, das 2:0 durch Milan Dudic nach einem Eckball kurz nach der Pause. Erneut wurden den Young Boys, wie schon im Hinspiel, eklatante Mängel in der Defensivarbeit zum Verhängnis. Zum Freistoss vor dem ersten Gegentor hatte ein unnötiges Foulspiel von Adrian Eugster geführt; und nach dem abgewehrten Eckball vor dem zweiten Gegentor wurde Dudic beim Schussversuch von Bosko Jankovic völlig alleine gelassen.
Solche Fehler werden auf internationalem Niveau schonungslos ausgenutzt. Das penible Abwehrverhalten der Young Boys war schon beim 2:2 im Hinspiel in Zürich augenfällig. Gestern im Hexenkessel des Marakana-Stadions in Belgrad kam noch eine offensive Harmlosigkeit hinzu. Thomas Häberli war wie vor einer Woche in der Rolle des Spielgestalters masslos überfordert –und auch Gabriel Urdaneta auf der linken Seite im Mittelfeld erneut eine gewaltige Enttäuschung.
Hans-Peter Zaugg versuchte dem ungenügenden Angriffsverhalten der Seinen mit den Einwechslungen von Elvir Melunovic und Boban Maksimovic neuen Schwung zu verleihen. Aber auch mit einer endlich mutigeren Spielweise blieb YB chancenlos. Erschwerend kam hinzu, dass Francisco Neri bereits früh mit einer Schulterverletzung ausscheiden musste. Patrick De Napoli vermochte den Brasilianer nie zu ersetzen, so dass einzig Stéphane Chapuisat mit klugen Zuspielen eine gewisse Klasse verkörperte.
Im Hinspiel vergeben
Insgesamt aber war YB meilenweit von einem «Wunder von Belgrad» entfernt. Einzig Neuzugang Yao Aziawonou erfüllte die Ansprüche. Er versuchte als Schaltzentrale das Geschehen zu ordnen. Ihm fehlte aber weitgehend die Unterstützung der Teamkollegen.
Vergeben haben die Young Boys ein Weiterkommen aber im Hinspiel, als auf dilettantische Art eine 2:0-Führung verspielt worden war. Übermächtig schien Roter Stern Belgrad nämlich keineswegs – gestern reichte eine disziplinierte Vorstellung zum komfortablen 3:0-Sieg. Was auch vieles über die YB-Leistung aussagt.
Telegramm
Roter Stern Belgrad - Young Boys 3:0 (1:0)
Marakana. - 45 000 Zuschauer. - SR Ledentu (Fr). - Tore: 39. Miladinovic 1:0. 49. Dudic 2:0. 69. Zigic 3:0.
Roter Stern: Disljenkovic; Bisevac, Miladinovic, Dudic; Djordjevic, Basta, Jankovic, Milovanovic (69. Perovic), Lukovic (90. Popov); Zigic (84. Tintor), Pantelic.
Young Boys: Wölfli; Eugster (69. Boban Maksimovic), Carreño, Knez, Rochat; Joël Magnin, Aziawonou, Häberli (59. Melunovic), Urdaneta; Neri (19. De Napoli), Chapuisat.
Bemerkungen: Roter Stern ohne Stancic (gesperrt); YB ohne Sermeter, Kehrli, Geiser (alle rekonvaleszent) und Berisha (verletzt). 19. Neri mit Schulterverletzung ausgeschieden. 59. Melunovic rechts im Mittelfeld, Urdaneta für Häberli im Zentrum. Verwarnungen: 39. Zigic (Unsportlichkeit), 69. Miladinovic (Foul). 78. Bisevac (Foul), 87. De Napoli (Foul).
Die falsche Strategie?
YB und die Champions League? Das passt (noch) nicht zusammen, zu rasch ging die Entwicklung vom NLB-Klub zum Vizemeister.
Von diesem Standpunkt aus betrachtet, ist das Ausscheiden in Belgrad keine Tragödie. Die Verantwortlichen haben stets betont, dass die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation zu früh gekommen sei.
Trotzdem: YB hängt nun das Image einer europäischen Verlierertruppe an. War das Scheitern letzte Saison gegen die drittklassigen Finnen von MyPa einfach nur peinlich, darf man gegen den Roten Stern Belgrad gewiss verlieren. Allerdings hat YB gegen einen keineswegs übermächtigen Kontrahenten eine grosse Chance in sportlicher und finanzieller Hinsicht verpasst. Insbesondere im Hinspiel, als eine 2:0-Führung leichtfertig verspielt wurde. Die Klasse des Teams reicht auf diesem Niveau nicht. Defensive Aussetzer wurden brutal bestraft. Die zurückhaltende Transferpolitik und der Verzicht auf teure Fussballer erscheinen als falsche Strategie. Vielleicht wars aber langfristig die richtige Entscheidung. Statt Eindhoven und Champions League heisst es übermorgen bereits wieder Thun und Super League. Europa ist vorbei – nun geht es für YB darum, klare kantonale Verhältnisse zu schaffen. Und national Basel stärker Paroli zu bieten. Dann darf im nächsten Sommer der dritte Anlauf auf kontinentaler Ebene genommen werden. Im neuen Wankdorfstadion.
Fabian Ruch
Kein zweites Dream Team
Die YB-Vertreter waren sich einig. Vergeben wurde das Weiterkommen gegen Belgrad bereits im Hinspiel vor einer Woche.
Gestern Nacht landete ein Flugzeug mit teurer und prominenter Fracht in Belgrad. Das US-Basketballteam absolviert morgen in der wunderschönen neuen Belgrader Halle gegen die einheimische Auswahl sein letztes Testspiel vor den Olympischen Spielen in Athen. Kein «Dream Team» waren indes die Young Boys. Die einzige Gemeinsamkeit zu den amerikanischen Superstars war, dass die Berner ebenfalls im Hyatt-Hotel logierten. Während die US-Ballvirtuosen ihre Partien auf internationalem Parkett fast immer siegreich gestalten, sieht die YB-Bilanz diesbezüglich überaus düster aus. Wie im Vorjahr gegen das bescheidene MyPa gab es auch gegen Roter Stern Belgrad keinen Sieg. «Wir waren hinten zuwenig solid», analysierte Trainer Hans-Peter Zaugg korrekt, «und wir hatten vorne zuwenig Durchsetzungsvermögen.» Der 3:0-Sieg Belgrads sei verdient, sagte Zaugg fair. «Aber es war schade, dass Stürmer Francisco Neri mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch bereits früh das Spielfeld hat verlassen müssen.» Zaugg befand aber wie Adrian Eugster und Elvir Melunovic, dass man vor allem wegen den zwei späten Gegentoren im Hinspiel ausgeschieden sei. «Mit einem 2:0 im Rücken hätten wir hier ganz anders auftreten können», sagte Eugster.
Sein Kollege in der YB-Abwehr, Ivan Knez, erklärte derweil: «Das zweite Tor kurz nach der Pause war die Entscheidung.» Die Einschätzung, man habe den Gegner gerade richtig in den Griff bekommen, dürfte der Verteidiger allerdings reichlich exklusiv besitzen. Knez sagte auch, dass Belgrad insgesamt schlicht stabiler gewesen sei. Und kopfballstärker. Vielleicht hätten die illustren Mitglieder des «Dream Teams» gestern allein mit ihrer Grösse das eine oder andere der drei Kopfballgegentore verhindern können…
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 5. August 2004, 13:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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uefa.com, 5.8.2004
Young Boys scheitern in Belgrad
Donnerstag, 5. August 2004
Von Aleksandr Boskovic im FK Crvena Zvezda-Stadion
Der FK Crvena Zvezda (Roter Stern Belgrad) hat die dritte Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League erreicht. Kopfballtore von Bojan Miladinovic, Milan Dudic und Nikola Žigic sicherten in Belgrad einen souveränen 3:0-Sieg über den Schweizer Vizemeister BSC Young Boys. Der Titelträger aus Serbien und Montenegro bekommt es im Kampf um einen Platz in der Gruppenphase nun mit dem niederländischen Vertreter PSV Eindhoven zu tun.
Drei Veränderungen
Vor 45.000 Zuschauern hatte Crvena Zvezdas Trainer Ljupko Petrovic gegenüber dem 2:2 im Hinspiel in der Schweiz drei Veränderungen vorgenommen. Milan Bisevac, Aleksandar Lukovic und Dejan Milovanovic rückten in die Startelf, dafür mussten der gesperrte Dragan Stancic - der im Hinspiel vom Platz gestellt worden war - sowie Marko Perovic und Goran Popov weichen.
Von Beginn an Druck
Die Hausherren legten gleich ein hohes Tempo vor, Milovanovic zwang Young Boys-Torwart Marco Wölfli bereits in der fünften Minute zu einer Glanzparade. Zehn Minuten später verzog Young Boys-Angreifer Francisko Valmerino Neri aus zwölf Metern. Zudem verletzte er sich und musste gegen Patrick De Napoli ausgewechselt werden.
Chancen für die Hausherren
Crvena Zvezda hatte mehr Spielanteile, die Gäste verlegten sich lediglich auf Konter. Die besseren Chancen hatten die Hausherren, Stürmer Marko Pantelic setzte sich im Strafraum clever durch, konnte den Ball aber aus zehn Metern nicht im Tor unterbringen. Acht Minuten vor dem Seitenwechsel scheiterte Žigic, der im Hinspiel beide Treffer für Crvena Zvezda erzielt hatte, mit einem Kopfball aus kurzer Entfernung.
Miladinovic feiert Tordebüt
Zwei Minuten später ging der Gastgeber dann doch in Führung. Miladinovic, serbischer U21-Nationalverteidiger, schoss sein erstes Tor für Crvena Zvezda. Nach einem Freistoß von Aleksandar Lukovic war er mit dem Kopf zur Stelle und ließ Wölfli keine Abwehrchance.
Schnell geschaltet
Vier Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als Dudic nach einem Schuss von Mittelfeldspieler Bosko Jankovic am schnellsten schaltete und den Ball mit einem präzisen Kopfball zum 2:0 für die Gastgeber in die Maschen beförderte.
Gute Szenen der Gäste
Die Tore verliehen den Serben großes Selbstvertrauen, auch wenn Torwart Vladimir Disljenkovic zwei Mal gegen Gabriel Urdaneta retten musste, und der ehemalige Crvena Zvezda-Angreifer Boban Maksimovic einige gute Szenen hatte.
Schlusspunkt durch Žigic
Den Sieg vor Augen nahm Petrovic drei Auswechslungen vor. Einer der neu ins Spiel gekommenen Akteure, Mittelfeldspieler Marko Perovic, bereitete in der 69. Minute den dritten Treffer durch Žigic vor. Drei Minuten später vergab Jankovic nach einem langen Ball von Žigic. Als der Schlusspfiff ertönte, feierten Crvena Zvezdas Spieler und Fans zusammen das Erreichen der nächsten Runde.
_________________ For Ever
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Delija from Serbia
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Verfasst: Donnerstag 5. August 2004, 13:44 |
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Registriert: Donnerstag 29. Juli 2004, 16:18 Beiträge: 5 Wohnort: Serbia
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_________________ Zvezda anthem - serbian languageHajdemo svi da pevamo veselo,
kome je srce crveno i belo,
moja adresa:Marakana - sever,
Delija uvek i RED STAR FOREVER!
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 5. August 2004, 14:50 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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HUP HUP PSV HUP HUP PSV !

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