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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. August 2004, 12:16 
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Blick, 4.8.2004

CL-Qualifikation
Holt YB die Sterne vom Himmel?

BELGRAD – Heute Abend (SF 2, live ab 20 Uhr) beginnt für YB der zweite Teil der «Mission Roter Stern». Tore schiessen und hinten dicht halten, heisst das Motto.

Falls es für YB nach dem unglücklichen 2:2 im Hinspiel gegen die Belgrader doch noch mit dem Weiterkommen klappt, wartet in der 3. CL-Qualirunde Eindhoven mit dem früheren YB-Stürmer Johan Vonlanthen und dem Internationalen Johann Vogel.
Vonlanthen wird seinen Ex-Kollegen sicherlich die Daumen drücken. Nicht nur aus alter Verbundenheit: Eine Reise nach Bern wäre dem Nati-Jungstar sicherlich lieber als ein Trip auf den Balkan.

Damit es zum Duell gegen Eindhoven kommt, müssen die Berner im Belgrader Marakana-Stadion vor 30'000 Fans siegen oder bei einem Unentschieden mindestens drei Tore schiessen. Eine schwierige, aber nicht unlösbare Aufgabe.

Beim 2:2 im Hinspiel, als sie einen 2:0-Vorsprung innerhalb von zehn Minuten fahrlässig verspielten bewiesen die YB-Cracks nämlich, dass sie auch auf internationaler Ebene treffen können. Die Abwehr – vor allem der sonst oft tadellose Rochat – zeigte dagegen ungewohnte Schwächen punkto Organisation und Konzentration.

Trainer Bidu Zaugg traut seinen Jungs dennoch zu, den ersten Champions-League-Stern vom Himmel zu holen. «Wir haben dumme Fehler gemacht und damit eine Riesenchance vergeben. Wenn wir aber diese Eigenfehler im Rückspiel auf ein absolutes Minimum reduzieren können, haben wir in Belgrad gute Chancen. Roter Stern hat keine Übermannschaft.»

Ob Ivan Knez, einer der Tiefschlaf-Sünder aus dem Hinspiel, heute auflaufen wird, ist offen. Der Verteidiger leidet wegen eines gestauchten Rückenwirbels an Lähmungserscheinungen im rechten Arm. Für ihn würde Mark Disler in die Startformation rücken.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. August 2004, 12:20 
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uefa.com, 4.8.2004

Hoffnung beim Roten Stern
Im Hinspiel gegen BSC Young Boys war der Europapokalsieger der Saison 1990/91, der FK Crvena Zvezda (Roter Stern Belgrad), 15 Minuten vor dem Ende mit 0:2 im Rückstand und einen Mann weniger. Doch mit zwei späten Toren brachte Nikola Žigic die Mannschaft zurück im Kampf um die Begegnungen mit dem PSV Eindhoven. "Die Schweizer sind ein mental sehr starker Gegner mit sehr guten Spielern", sagte Ljubo Petrovic, der Trainer von Crvena Zvezda. "Es stimmt, dass wir im Vorteil sind, aber wir müssen sehr vorsichtig sein, damit das Spiel auch zu unseren Gunsten läuft."

"Dumme Fehler"
Crvena Zvezdas Mittelfeldspieler Dragan Stancic ist gesperrt, und der Einsatz des Verteidigers Ivan Knez von den Young Boys ist wegen einer Rückenverletzung fraglich. Hans-Peter Zaugg, der Trainer der Young Boys, sagte: "Wir haben dumme Fehler gemacht und so eine großartige Chance verspielt. Wenn wir die Fehlerquote auf nahezu Null reduzieren können, haben wir immer noch eine gute Chance."

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. August 2004, 12:26 
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Der Bund, 4.8.2004

Es fehlt nur die «Kleinigkeit»

Heute das Rückspiel in Belgrad gegen Roter Stern: Die Young Boys glauben trotz allem an ihre Chance

Was wäre wenn . . .? Wenn die Young Boys die grosse Überraschung schaffen sollten, stünden sie in der dritten (und letzten) Qualifikationsrunde zur Champions League.

charles Beuret, Belgrad


Gegner wäre – bereits am nächsten Dienstag notabene – der PSV Eindhoven, der aufgrund der besonderen Konstellation zuerst zuhause antreten müsste. Das Rückspiel YB - Eindhoven fände am 25. August in Basel statt.
Obiges Szenario ist also bereits vorbestimmt. Im Vorfeld des heutigen Spiels in Belgrad und angesichts der (selbst verschuldeten) schwierigen Ausgangslage ist aber nicht unbedingt damit zu rechnen, dass es auch zum Tragen kommen wird. Eher ist von YB in den nächsten Wochen einheimisches (Super-League-)Schaffen zu erwarten denn die Befriedigung von Champions-League-Gelüsten.
Aber weil man im Fussball ja nie wissen kann, haben sich die Berner Verantwortlichen bereits mit der Frage «Was wäre wenn?» eingehend befasst, ja befassen müssen. So würde der PSV Eindhoven schon morgen Donnerstag bei einem Trainingsspieleinsatz in Manchester von YB observiert.


«Es liegt noch einiges drin»

Vorerst denkt man bei YB weniger an morgen – die ganze Aufmerksamkeit gilt dem Spiel von heute. «Die Mannschaft will ihre Chance unbedingt packen, das habe ich während der letzten Trainings gespürt», sagt Trainer Hans-Peter Zaugg. Wie spürt man das? Zaugg: «Man merkt es an der Konzentration bei jedem Einzelnen. Jeder weiss, dass in Belgrad für uns noch einiges drinliegt.»
Die «Vergangenheitsbewältigung» des 2:2 vom Hardturm (YB gab eine 2:0-Führung aus der Hand) ist gemäss Zaugg nun abgeschlossen. Man habe über die Fehler geredet, sich ausgesprochen und das eine oder andere ausgemerzt. Eigentlich sei nun fast alles klar, sagt der Trainer, jetzt müsse in Belgrad nur noch gesiegt werden.
Wenn es weiter nichts ist . . . Die Spieler jedenfalls entstiegen dem Swiss Airbus A320 gestern Mittag in der serbischen Kapitale bei angenehmen Wetterverhältnissen (26 Grad, leicht bewölkt) voller Zuversicht. «Wir glauben alle daran, dass ein Sieg möglich ist», bringt Francisco Neri, Stürmer aus Brasilien, die Stimmung auf den Punkt.
Die mentale Vorbereitung hat also schon Früchte getragen. Doch Neri begründet den Optimismus nicht mit Wunschdenken, sondern mit den Erkenntnissen, die man im Zürcher Hinspiel gewonnen habe: «Roter Stern hat nicht die bessere Mannschaft als wir. Das soll nicht heissen, dass wir gewinnen werden, aber es heisst, dass wir gegen diesen Gegner auch auswärts eine Chance haben. Es wird so oder so eine knappe Sache werden.»


Europacup-Erinnerungen

Was es heisst, nur ganz knapp aus dem Europacup auszuscheiden (was den Bernern heute blühen könnte), haben zwei YB-Funktionäre selbst schon erlebt: Sportchef Reto Gertschen erinnert sich, wie er mit dem FC Sion nach einem 0:0 im Wallis und einem 0:0 in Rotterdam gegen Feyenoord sogar die Verlängerung überstand, bevor das brutale Aus im Penaltyschiessen kam. Bei Goalietrainer Peter Kobel sind es YB-Erinnerungen: «Wir spielten 1993 gegen Celtic in Bern 0:0, in Glasgow erhielten wir das Gegentor erst in der Verlängerung – es war ein Eigentor.»


Noch zwei offene Fragen

Die Young Boys haben gestern Abend im imposanten Marakana Stadium noch eine lockere Trainingseinheit absolviert, um sich auf die äusseren Bedingungen einzustellen. Erst heute an der Teamsitzung wird bekannt gegeben, wer spielen wird. Das heisst: Zaugg wird erst heute entscheiden, ob er in der Innenverteidigung Ivan Knez oder Mark Disler einsetzen wird. Offen ist auch die Besetzung im offensiven Mittelfeld, wo Urdaneta die Rolle Häberlis übernehmen könnte. Doch das sind eher Gedankenspiele des Trainers, der dazu neigt, heute in Belgrad weitgehend mit jener Formation zu spielen, die vor wenigen Tagen in Zürich «fast 80 Minuten lang» alles richtig gemacht hat, wie er sagt.


Tasche Nummer 9

Stéphane Chapuisat wartete bei der Gepäckausgabe auf dem Belgrader Flughafen vergeblich auf seine Sporttasche. Zuerst verdächtigte man einen Souvenirjäger der Diebestat. Doch seine Fussballutensilien waren in Kloten vergessen worden; sie wurden mit der Abendmaschine nachgeliefert. (cb)

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. August 2004, 12:29 
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Der Bund, 4.8.2004

Zur Sache: «Togo schaut nach Belgrad»

Yao Aziawonou Der Mittelfeldspieler aus Togo wurde den Young Boys vom FC Basel ausgeliehen

Interview: Charles Beuret


«bund»: Sie sind erst 25-jährig und nun nach Sion, Basel, Thun und Servette bereits beim fünften Schweizer Klub. Weshalb ständig diese Wechsel?

yao Aziawonou: Hier oder dort wäre ich sicher gerne länger geblieben – aber das ging nicht, weil ich dem FC Basel gehöre. Er bestimmt die finanziellen Konditionen, die nicht alle Klubs eingehen können. Die vielen Wechsel sind in der nächsten Saison aber vielleicht vorbei: Dann läuft mein Vertrag mit dem FC Basel aus.

Wenn Sie weiterhin so stark spielen, werden die Basler verlängern wollen . . .

. . . aber dann müsste ich auch wollen. Ich bin sehr froh, bei YB gelandet zu sein. Ich hoffe, dass ich mich für die nächste Saison empfehlen kann.

Der Anfang war schon sehr gut: Sie waren im Hinspiel gegen Roter Stern Belgrad die positive Überraschung. Wie haben Sie diesen Match erlebt?

Am Schluss standen wir alle unter dem Eindruck des 2:2, das uns wie eine Niederlage vorkam. Aber vorher habe ich schon gespürt, dass es mir gut lief und ich «mein Spiel» machen konnte.

Was ist «Ihr Spiel»? Sind Sie ein Typ wie Claerence Seedorf?

Ja, vergleichsweise vielleicht schon, aber eine solch grosse Nummer bin ich natürlich nicht. Ich sehe das Spiel gerne vor mir und kontrolliere und koordiniere. Wenn sich die Chance bietet, stosse ich gerne nach vorne, und ich übernehme im Abschluss auch Verantwortung.

Bei Servette und Thun waren Sie erste Wahl. Warum ist Ihnen dieser Schritt bei Basel nicht gelungen?

Die Konkurrenz war riesengross – und so habe ich eben kaum gespielt. Trainer Christian Gross hat aber erkannt, dass ich mit viel Spielpraxis Fortschritte machen würde, deshalb hat er mich zum FC Thun geschickt. Dort habe ich das Vertrauen des Trainers gespürt, habe gespielt – und erst dort habe ich mich zu dem Fussballer entwickelt, der ich heute bin.

Konkurrenz gibt es letztlich auch durch Sie bei YB. Haben Sie es sich auch schon überlegt, dass Sie ihrem Landsmann Sadik Coubageat allenfalls den Platz wegnehmen?
Das ist eben der Fussball. Wir geben alle unser Bestes – aber der Trainer muss entscheiden, wer spielt und wer nicht. Das kann einmal zu meinem Vorteil sein, dann wieder zu meinem Nachteil. Wichtig ist die Mannschaft – und das sieht auch mein Freund Sadik so.

Sind Sie in Togo so etwas wie ein Nationalheld?
Das so auszudrücken, wäre übertrieben – aber es stimmt: In Lomé kennt man mich. Heute schaut ganz Togo nach Belgrad und verfolgt, wie YB abschneidet.

Und wie schneidet YB ab?
Ich bin ein positiv denkender Mensch. Vielleicht ist es wirklich unsere Chance, dass wir in Zürich nicht knapp gewonnen haben. Wir müssen lange das 0:0 halten – dann wird der Gegner nervös.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. August 2004, 12:47 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. August 2004, 17:38 
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Mir packe die Serbe!

Prost :beer: & Hopp :yb:


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. August 2004, 20:27 
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So Jungs gebt nochmal alles in 45 Minuten man gegen zwei Tore schiessen


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. August 2004, 20:29 
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Scheisse!!!

2:0


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. August 2004, 20:38 
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hehehehe ihr amen trottel ihr denk wirklich das ihr überhaunt eine chance hättet gegen uns.
habt gedacht weil ihr mal aus glück 2:0 gefürt habt das ihr uns schlägt hehehehehehe
man seid ihr witzig.

und geil find ich auch das ihr eure fans mit denen des roten sterns vergleicht hehe


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. August 2004, 20:43 
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@ Red Star

Du bist doch ein kriegsgeschädigter dummer Sack. Hau ab!!!


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