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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Montag 5. März 2007, 11:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Sonntagszeitung, 04.03.2007
YB mit mehr Lust auf den Sieg
Yakin, Chiumiento und Shi Jun waren die prägenden Spieler im Duell der Tabellennachbarn
BERN Vor einer Woche hatten sie Frimpong. Der neue Stürmer der Young Boys hatte bei seinem Einstand im Derby gegen Thun zwei Tore geschossen, worauf die Fans seinen Namen im Pingpong-Stakkato durchs Stade de Suisse riefen. Der Ghanaer als neue YB-Attraktion? So bald wohl nicht, denn sein gestriger Auftritt dauerte nur gut 20 Minuten. Dann fiel er mit einem Wadenbeinbruch aus. Er fehlt den Bernern rund acht Wochen.
Zum Glück für die Anhänger hat YB noch «Schischueh», Shi Jun. Dieser wurde für Frimpong eingewechselt, und schliesslich war es rund eine Stunde später sein Übername, der durchs spärlich besetzte Stadion hallte: Shi Jun hatte im Duell der Tabellennachbarn YB und Sion das 1:0 erzielt und das 2:0 von Hakan Yakin eingeleitet. «Schischueh», der lange Zeit missverstanden gewesene Chinese, der dann und wann noch immer wie ein Fremdkörper wirkt in der Mannschaft, brachte die Entscheidung.
Viel allerdings hatte nicht auf diese Tore hingedeutet. Zwar begann YB schwungvoll und war überlegen, Sion auf der anderen Seite stand äusserst defensiv. Mit dem Ausfall von Frimpong begannen die Angriffsbemühungen der Berner aber zu stocken, und zu Torchancen kam lediglich Sion durch Carlitos und Gelson Fernandes. Die Young Boys hielten sich bis kurz vor der Pause zurück, dann sorgte zweimal Davide Chiumiento für Aufregung: Einen Konter über drei Viertel des Spielfeldes schloss er viel zu schwach ab, und in der Nachspielzeit prallte sein abgefälschter Freistoss an den Pfosten. Nach der Pause gewann die Partie an Niveau, und fortan war YB nicht nur dominierend, sondern es trat nun auch gefährlicher vor dem Tor der Walliser auf. In der 54. Minute war Shi Jun von der Vorarbeit Chiumientos derart überrascht, dass er den Ball aus fünf Metern Sion-Goalie Germano Vailati in die Hände spielte. Besser machte er seine Sache sechs Minuten später: Einen ideal gespielten Angriff über die linke Seite und Chiumiento sowie Yakin vollendete Shi Jun mit einem Kopfball aus kurzer Distanz.
Und «Schischueh», der zu Beginn seines Abenteuers in der Schweiz wirkte, als hätte er manchmal eben solche an den Füssen, bewies in der 68. Minute, wie viel er auch an Spielintelligenz zugelegt hat in den vergangenen eineinhalb Jahren. Gegen drei Verteidiger hielt er, alleine in der gegnerischen Platzhälfte, den Ball, ehe er ihn dem mittlerweile aufgerückten Chiumiento zuspielte, welcher zu Yakin passte. Und dieser erzielte aus der Drehung das 2:0. Es war die Krönung für Yakins guten Auftritt. Der Nationalspieler war sehr agil, immer anspielbar, und Christian Constantin, Sittener Sonnenkönig (und Präsident), fand, dass ein Team mit diesem Yakin nur schwer zu schlagen ist. Nur Sanel Kuljic war nicht besonders von ihm angetan: Der Österreicher in Sions Farben unterstellte Yakin eine Tätlichkeit an ihm.
Mit drei Niederlagen und einem Unentschieden sind die Walliser miserabel in die zweite Phase der Super League gestartet, und gestern musste es sich von den Young Boys überholen lassen. Ehrlich sagte der neue Trainer Alberto Bigon: «YB hatte mehr Lust auf den Sieg als wir.» DAVID WIEDERKEHR
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shalako
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Verfasst: Montag 5. März 2007, 11:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund; 05.03.2007
Dribblings und Finten für YouTube
YB schlägt Sion 2:0. Vor nur 12416 Zuschauern im Wankdorf brillierten
Captain Yakin und Edeltechniker Chiumiento.
Bitter für YB: Der neue Stürmer Frimpong fällt mit einem Wadenbeinbruch zwei Monate aus.
Freunde der gepflegten Ballbehandlung kommen in den endlosen Weiten des Internets auf ihre Kosten. Steuern sie die Videoplattform «YouTube» an, finden sie unzählige Kostproben der begnadeten Dribbelkünstler Kerlon und Robinho (Brasilien), Messi (Argentinien) oder Fernandes (Chile). Artistische Einlagen auf dem Fussballfeld sind jetzt auch in Bern zu bestaunen – YB-Fans wissen seit Samstag Bescheid. Davide Chiumiento, 22 Jahre alt, ist eine Attraktion in der Super League, ein Fussball spielender Freigeist, dessen kunstvolle Darbietungen insbesondere auf Kunstrasen wie ein perfekt modelliertes Gemälde eines Bildhauers wirken: hier eine Finte, da ein Geniestreich, dort ein feiner Aussenristpass. Die verwirrenden Tricks sind nicht zur Nachahmung empfohlen – es drohen Zerrungen.
Das tolle Tor zum 2:0
Es ist nicht überliefert, ob der bedauernswerte Chedli heute Ohrensausen und Orientierungsschwierigkeiten beklagt, doch er könnte als Kronzeuge erzählen, wie er von Chiumiento in der 68.Minute genarrt worden war. Vermutlich würden seine Augen leuchten, wenn er die Bewegungen seines Gegenspielers beschreiben würde. Chiumiento lief – wieder einmal – mit enger Ballführung auf Chedli zu, streute einen, zwei, drei Übersteiger in horrendem Tempo ein, verbunden mit mehreren Körpertäuschungen, und als sich Chedli in letzter Not in die Flanke werfen wollte, zog Chiumiento den Ball elegant zurück und schlenzte sein Lieblingsspielzeug seelenruhig und punktgenau auf Hakan Yakin. Es passte zu diesem Bilderbuchtor, dass der YB-Captain den Ball gekonnt in den Winkel schoss. Es war das 2:0 für YB, es war die Entscheidung, und es war eine Aktion, für die Zuschauer ins Stadion gehen – und die bald auf «YouTube» auftauchen dürfte.
Wenige Minuten zuvor hatten Chiumiento und Yakin auf der linken Seite das 1:0 filigran vorbereitet, der Chinese Shi Jun durfte sich beim Kopfball aus wenigen Metern die Ecke aussuchen. Die Treffer waren der Lohn für die Bemühungen der Berner, die lange Zeit Mühe gehabt hatten, eine Lücke im engen Sicherheitsdispositiv des robusten Gegners zu finden. Asamoa Frimpong, der neue YB-Stürmer, hatte sich nach 25 Minuten einen Wadenbeinbruch zugezogen. Der Ghanaer wird nicht operiert und fällt zwei Monate aus. «Das ist bitter», sagte Thomas Häberli. «Er ist ein hervorragender Stürmer.» Auch Yapi und Schwegler erlitten Blessuren.
Ungewisse Zukunft
Nebst physischer Härte gehörten verbale Scharmützel zum Abnützungskampf. Der bosnischstämmige Österreicher Sanel Kuljic («Du bist halt der Star in der Schweiz«) und der türkischstämmige Schweizer Yakin («Und du derjenige in Österreich») transportierten ihre Provokationen nach Spielschluss in die Katakomben, doch als Yakin zu den Journalisten trat, war er bestens gelaunt: «Es läuft gut. Und es macht Spass, wie wir spielen.» Insbesondere Yakin und Chiumiento sprechen auf dem Platz die gleiche Sprache, und Yakin ist ja in Sachen Karriereplanung ein Mahnmal für den jungen Chiumiento. Diesem wird ein Hang zum Übermut nachgesagt, und nach zwei überzeugenden Darbietungen gilt es für Chiumiento, der vor Jahren von Juventus als «neuer Zidane» verpflichtet worden war, die Leistungen zu stabilisieren und sich den Kopf von seinem Berater nicht verdrehen zu lassen. Sein Kontrakt läuft aus, YB möchte ihn behalten, Chiumiento gefällt es in Bern, doch an Anfragen dürfte es nicht mangeln. «Ich konzentriere mich auf unsere Spiele», sagte Chiumiento. «Wir müssen auch auswärts so stark spielen.» Auftritte in der Fremde gibt es jetzt gleich drei, und in Luzern, Wil sowie St.Gallen muss auch Chiumiento beweisen, dass er nicht nur auf seinem Spielplatz in Bern die hohe Kunst des Fussballs zelebrieren kann. Damit das nächste Mal mehr als 12000 Zuschauer im Wankdorf erscheinen.
«Und wir können uns noch steigern»
Martin Andermatt sagt, der Ausfall von Stürmer Joetex Frimpong treffe das Team sehr. Dennoch ist der YB-Trainer guten Mutes.
Sion-Präsident Christian Constantin hat vor dem Spiel gesagt, im Moment sei YB besser als Sion, weil es Hakan Yakin habe. Der Nationalspieler stand dann in der Tat am Ursprung des Siegs.
Martin Andermatt: Constantin hat halt ein feines Gespür.
Die Massnahme, Yakin als Captain zu bestimmen, scheint sich auszuzahlen.
Er ist jeden Tag bereit, an seiner Entwicklung zu arbeiten. Yakin setzt auch in der Kabine Zeichen und spornt die Mitspieler an. Er ist für uns ein wichtiger Mann.
Der Nationalspieler scheint sich auf dem Spielfeld immer besser mit Davide Chiumiento zu verstehen.
Es gab Leute, die meinten, Yakin und Chiumiento gemeinsam auf dem Platz sei mit Blick auf das Kollektiv kaum zu vereinbaren. Ich sehe das anders. Entscheidend sind die Aktionen für das Team, nicht Dinge, die nur dem eigenen Nutzen dienen.
Wie beurteilen Sie die Entwicklung Chiumientos?
Er ist auf dem richtigen Weg. Aber er muss ständig so spielen wie gegen Sion. Ich habe ihm vor dem Spiel gesagt, er solle auf seine Dribblings setzen, aber dabei nicht vergessen, am Gegenspieler vorbeizuziehen. Diese Vorgabe hat er umgesetzt. Er war bei beiden Toren mit guten Vorlagen beteiligt; der Pass auf Yakin vor dem 1:0 und die Flanke vor dem 2:0 waren toll.
Chiumientos Vertrag läuft am Saisonende aus. Wie ist der Stand der Verhandlungen?
Der Verein bemüht sich um ihn. Mehr gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu sagen.
Der neue Stürmer Joetex Frimpong fiel in seinem zweiten Spiel für YB mit einem Wadenbeinbruch aus. Wie schwierig wird der Ausfall zu verkraften sein?
Frimpong kann den Ball gut abdecken und ist für den Gegner ein ständiger Unruheherd. Sein Ausfall trifft uns sehr. Aber gerade in solchen Momenten bin ich froh, dass wir von einer Mannschaft und nicht bloss von elf Spielern sprechen.
Wer soll ihn ersetzen?
Wir haben einige, die ins Tor treffen. Aber man darf nicht nur vom Sturm reden. Man sollte auch Toni Kallio, den neuen Mann in der Abwehr, nicht vergessen. Er strahlt grosse Ruhe aus. Seit er da ist, spielt auch Tiago viel besser. Überhaupt: Im Fussball ist es wichtig, hinten sicher zu stehen. Dann kann man sich offensiv besser entfalten.
Die stolze YB-Heimbilanz ist das eine, die Auswärtsschwäche das andere. Nun folgen die
Partien in Luzern, im Cup-Viertelfinal in Wil und in St.Gallen.
Ich mache mir keine Sorgen. Wir haben zuletzt in Zürich gegen den FCZ gut gespielt. Und wir können uns noch steigern.
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shalako
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Verfasst: Montag 5. März 2007, 11:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung; 05.03.2007BZ Stad
Die YB-einzelkritik
Chiumiento und Yakin zauberten
Marco WölfliNote 5
Wirkt in diesen Wochen sehr sicher und präsent. Gegen Sion litt er nicht an Überbeschäftigung, aber wenn er gefordert war, war er zur Stelle. Stark seine Parade gegen einen tückischen Schuss von Reset in der 20.Minute.
Kamile Zayatte Note 4
Mit seiner Postur nicht unbedingt der ideale Rechtsverteidiger. Zayatte zeigte eine solide Leistung, kam aber gegen die defensiv orientierten Gäste selten unter Druck.
Tiago Note 4,5
Der Brasilianer war gegen Sion ein sicherer Wert. Defensiv ohne Fehler, nach vorne mit guten Pässen.
Toni Kallio Note 4,5
Der Finne erlebte erneut – wie bei seinem YB-Debüt gegen Thun – einen sehr geruhsamen Nachmittag. Kallio ist ein routinierter und souveräner und enorm ruhiger Innenverteidiger, und er dürfte mit seiner Kopfballstärke eine grosse Verstärkung für die Berner darstellen. Gerade in den kommenden Auswärtsspielen, wenn die Gegner offensiver agieren werden.
Ronny Hodel Note 4
In der Abwehr war auch er selten gefragt. Schaltete sich deshalb viel nach vorne ein, aber bei seinen Flankenläufen wieder mit Licht und Schatten. Zu wenige Bälle fanden den Weg zu einem Mitspieler.
Gilles Yapi Note 4,5
Der Ivorer spielte unauffällig, aber er ist einer der wichtigsten Einzelspieler bei YB. Mit seiner Ballsicherheit koordinierte er wieder den Aufbau und hielt den Künstlern Yakin und Chiumiento den Rücken frei.
Christian Schwegler Note 4
Agierte erneut im rechten Mittelfeld, blieb bei seinen Dribblings meistens glücklos. Tadellos der Einsatz, stark die Zweikampfführung, ungenügend die offensive Wirkung.
Hakan Yakin Note 5,5
Laut Sions Präsident Christian Constantin ist der Captain jener Spieler, der alleine die Differenz zwischen YB und Sion ausmache. Hakan Yakin bestätigte das Lob Constantins am Samstag eindrücklich. Nach einer durchzogenen ersten Halbzeit war Yakin nach der Pause an allen gefährlichen Aktionen der Berner beteiligt. Wunderbar seine Flanke auf Shi Jun beim 1:0, überlegt und eiskalt der Abschluss zum 2:0. Es war Yakins 7.Saisontor.
Davide Chiumiento Note 6
Fantastische Ballführung, verwirrende Dribblings, überragende Technik. Leitete das 1:0 mit einem Steilpass auf Yakin und das 2:0 mit einer sensationellen Einzelleistung vor.
Joetex Asamoa Frimpong Note 4
Der Pechvogel durfte nur 25 Minuten mitspielen. Der Ghanaer schied mit einem Wadenbeinbruch nach engagierter Leistung aus.
Thomas Häberli Note 4,5
Wie immer lauf- und kampfstark. Häberli half oft im Mittelfeld aus, und so war er dann ganz vorne eher selten im Brennpunkt anzutreffen.
Shi Jun Note 4
Der Chinese ersetzte Frimpong Mitte der ersten Halbzeit. Lange Zeit fehlerhaft und mit einer schwachen Leistung ein Ärgernis. Doch er stand am richtigen Ort, als Chiumiento und Yakin zauberten. Shi Jun nickte die Flanke Yakins nach 60 Minuten problemlos ein.
Carlos Varela Note 4
Kam für Schwegler (72.Minute). Fiel nicht auf.
Xavier Hochstrasser war zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 5. März 2007, 11:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Le Nouvelliste; 05.03.2007
Le moral en berne
Young Boys - Sion 2-0 · Le premier but bernois a suffi pour assommer le visiteur, qui aligne son quatrième match de rang sans marquer. Triste record.
De Berne
Stéphane Fournier
Carlos Varela lance la contre-attaque des Young Boys. Il choisit l'action individuelle, il ignore les trois coéquipiers qui appuient son action. Son tir pris à vingt mètres manque le cadre des buts défendus par Germano Vailati. Young Boys mène 2-0 contre Sion à sept minutes du coup de sifflet final. Carlos Kali s'emporte. Le capitaine de l'équipe valaisanne agite les bras et crie. Son courroux vise tous les maillots rouges qui reviennent à petits pas vers leur surface de réparation. «On n'a pas le droit de lâcher la concentration et de ne pas respecter les consignes de placement», lâche l'international angolais. «On avait commis la même faute en première mi-temps lorsque le numéro onze (réd.: Chiumiento) est parti seul du milieu de terrain après un coup franc offensif en notre faveur. On n'a pas le droit de répéter ces absences.» Les Bernois ont échoué sur les deux actions. Ils ont marqué par Shi Jun (60e) et Hakan Yakin (68e). Ce que Sion a été incapable de faire.
Trois fois 0-2
La révolte de Kali demeure isolée. Le visiteur concède au stade de Suisse son troisième revers depuis la reprise, le 10 février, trois défaites sanctionnées par le même résultat (0-2). Il enchaîne son quatrième match de rang sans inscrire le moindre but. Quatre cent vingt-huit minutes de stérilité offensive se sont écoulées depuis le but d'Alvoro Saborio contre Zurich le 9 décembre, au Hardturm. Un record.
Même quatorze défaites consécutives lors de la saison 2001-2002 n'avaient pas établi un tel bilan.
«J'ai introduit Saborio à la mi-temps pour augmenter le potentiel offensif de l'équipe, le résultat n'a pas suivi», explique Alberto Bigon. «Contre Bâle, tout le monde a parlé de visage trop défensif, nous prenons un point. Aujourd'hui, nous nous donnons plus de possibilité pour marquer et nous repartons bredouilles. Le football n'est pas mathématique.» Les chiffres sont clairs pour le FC Sion, l'équipe valaisanne a pris deux points sur dix-huit possibles lors des six derniers matches. Bonjour la crise.
Un groupe résigné
La résignation a été le signe extérieur le plus accablant des lacunes actuelles du onze sédunois. Le but de Shi Jun a bouclé le match. Pas de réaction, pas de sursaut. «Cet effondrement m'a étonné», avoue Alberto Bigon. «Nous devons trouver ensemble la force pour réagir. Young Boys a mis quelque chose en plus que nous sur le terrain en deuxième mi-temps. La concentration et l'envie de gagner nous demandent beaucoup de travail. Je commence à comprendre certaines choses, j'attends le match contre Grasshopper sur une pelouse naturelle pour les exprimer.»
La dernière demi-heure de l'expédition bernoise transforme la réaction du début de match en embellie provisoire. Une organisation plus solide a camouflé le déficit de solidarité. Sion doit redonner vie à son collectif. Le défi n'est pas mince pour l'entraîneur Alberto Bigon.
Les deux buts en bref
60e Shi Jun 1-0.
Davide Chiumiento démarque Hakan Yakin dans la profondeur sur le côté gauche. Le capitaine des Young Boys regarde devant le but sédunois, il adresse un centre parfait pour Shi Jun, complètement oublié par Nwaneri à cinq mètres de Germano Vailati. Le géant chinois marque sans problème.
68e Yakin 2-0.
Young Boys part en contre. Shi Jun arrête sa course dans l'axe, il décale Chiumiento à gauche. Arnaud Bühler repousse insuffisamment de la tête le centre du Bernois. Hakan Yakin hérite du cadeau. Il contrôle le ballon de la cuisse, le met au sol et le place dans le coin droit des buts valaisans. SF
ADEL CHEDLI
«Nous ne méritons pas mieux»
La traversée de la zone mixte du stade de Suisse est un pensum pour les joueurs du FC Sion. Battus 2-0 par Young Boys, les Valaisans baissent la tête, ils évitent la vue des micros tendus. Gelson Fernandes décline la sollicitation d'un journaliste. Le jeune milieu de terrain en a gros sur le coeur. Trop pour s'exprimer. Adel Chedli se soumet à l'exercice. Le Tunisien ne prend pas de gants. «Que se passe-t-il?», commence-t-il en reprenant l'interrogation qui lui a été adressée. «Que puis-je vous dire? Nous ne marquons pas et nous prenons des buts évitables. Nous avons vécu le premier but comme la fin du monde alors que nous disposions d'une demi-heure pour réagir. Je ne sais pas si le mot crise correspond à notre situation, les points perdus sont une réalité. Il y en a eu assez pour nous faire reculer au sixième rang. Nous sommes à notre niveau, nous ne méritons pas mieux.» La version estivale du FC Sion n'est plus qu'un souvenir, très lointain.
Carlos Kali affronte l'épreuve des interviews de la même manière que Chedli. «Que puis-je dire par rapport à ce que nous vivons actuellement? Quand tout va mal, on a l'impression de s'enfoncer toujours plus à chaque événement défavorable. On flanche mentalement. Il faut absolument corriger nos erreurs. Nous avons besoin d'une victoire pour nous relancer, contre Grasshopper dimanche peut-être.» Sanel Kuljic avait été le premier à rejoindre le car de l'équipe valaisanne. L'Autrichien montre son oreille sanguinolente. «Je n'ai pas subi de faute. C'est Hakan Yakin, le joueur modèle de la Suisse, qui m'a fait cela. Pour le résultat, nous devons continuer de travailler.» Repense-t-il à l'occasion manquée après deux minutes de jeu? Arnaud Bühler avait centré devant le but bernois, Ronny Hodel avait anticipé Kuljic seul devant Marco Wölfli. «Nous devons recommencer par la base pour redonner confiance à nos attaquants», confie Bühler. L'offensive valaisanne s'exprime essentiellement par Carlitos. Le Portugais a multiplié les tentatives individuelles. Il n'a pas marqué et il a collectionné les coups de savate. SF
_________________ For Ever
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Madmax
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Verfasst: Montag 5. März 2007, 15:06 |
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48 Beiträge: 465 Wohnort: Bern City
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Danke Shalako für die zum Teil sehr interessanten Zeitungsberichte.
Meine Benotung zum Spiel:
Wölfli 5
Wurde zwar selten bis nie gefordert.
Zayatte 4
Vermochte sich im YB-Kollektiv zu den letzten Spielen zu steigern.
Tiago 5
Seit Gohouri weg ist sieht man, wass wir wirklich an ihm haben.
Kallio 4,5
Der Junge kommt richtig gut
Hodel 4,5
Gutes Spiel von ihm. Hätte er nicht gleich zu beginn im 5er geklärt, dann...
Yapi 4,5
Defensiv wieder stark aber offensiv hatte er einige Fehlpässe
Schwegler 4
Ist sehr selten aufgefallen.
Yakin 5
1 Assist und 1 Tor
Chiumiento 5,5
Läck het dä gfägt!
Frimpong
Gute Besserung!
Häberli 4
Auch ihn habe ich kaum wahrgenommen.
Shi 4,5
Gratuliere und weiter so.
Varela
Wird wohl schon gegen Luzern wieder in der Stammelf stehen.
Hochstrasser
_________________ „Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)
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