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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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MarcGCZ
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Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 19:17 |
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Registriert: Montag 8. Mai 2006, 21:54 Beiträge: 19 Wohnort: Zürich
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_________________ Gegen den Fanpass!!
Gegen Stadionverbote!
Freiheit für Fussball-Fans!!
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schwarz-gelbe Macht
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Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 20:11 |
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Registriert: Mittwoch 26. Juli 2006, 14:30 Beiträge: 252
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Tolle Leistung, besodner Hatsch wieder alles gegeben.
Und unser Lockenkopf hatte weider einmal einen siener Aussetzer.
Naja wenigstens kommt so Gritti zu mehr Einsatzzeit und kann sich empfehlen.
_________________ 24.07.2006: Sermeter verlässt YB
28.12.2006: Gohouri verlässt YB 
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äs läbe lang YB
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Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 22:05 |
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Registriert: Dienstag 24. Oktober 2006, 17:43 Beiträge: 27
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so bi ändli dihei vom match!
Geili stimmig gsi, vorallem idr pouse dr "12maa;)"
jaja dr wöfli, das darf natürli eifach nid passiere! abr är het jo so vill solide partie nachenand gschpilt... i vergibenim ämu, und vorallem chasech dr Gritti widrmau präsentiere gäge St. Galle...
Geili Bilder vom GC-Fan! schöni Pyro, gfalltmer solang niemer verletzt wird odr sSpiil mues unterbroche wärde, i somene offene Stadion fingi das sowieso super! Regt nur dEmotione a!! Wo chame serigi Petarde chaufe...?
_________________ !!Nume YB!!
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disizlapeste
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Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 22:27 |
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Registriert: Sonntag 13. Juni 2004, 12:18 Beiträge: 209 Wohnort: 3006
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äs läbe lang YB hat geschrieben: Wo chame serigi Petarde chaufe...?
1.August-Stand Ryfflihof... Dasch nüt für di isch eh "verbote".
_________________

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ljungberg
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Verfasst: Montag 4. Dezember 2006, 07:52 |
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Registriert: Sonntag 5. Juni 2005, 16:51 Beiträge: 456 Wohnort: Olten
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Konnte das Spiel leider nicht live verfolgen, habe aber fleissig am TV mitgefiebert! Fand es eine ziemlich ansprechende Leistung unserer Mannschaft, welche in den wichtigen Situationen das Glück auf Ihrer Seite hatte. z.B. hätte Magnin bereits in der 1. HZ gelb-rot sehen müssen.
Hatsch -> super Spiel...endlich die gewünschte Leaderfigur
Wölfli -> bis auf den Aussetzer in der 90 Minute gut gespielt. 1-2 tolle Paraden
Chiumiento -> ein riesen Ärgerniss. Totalausfall. Lustlos. "Mann die Chance muesch eifach machä..."
_________________ STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!
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ljungberg
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Verfasst: Montag 4. Dezember 2006, 13:29 |
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Registriert: Sonntag 5. Juni 2005, 16:51 Beiträge: 456 Wohnort: Olten
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Blick, 4.12.2006
GC fand auch gegen YB im Duell zweier Traditionsvereine nicht aus der Krise. Krassimir Balakov liess seinen besten Torschützen Antonio Dos Santos erneut eine Stunde nur auf der Ersatzbank, dennoch hatten die Zürcher die ersten Möglichkeiten. Eduardo verzog um wenige Zentimeter (21.), Biscotte schoss den Ball nach einem Abpraller von Marco Wöfli auf die Estrade hinter dem Gästesektor (32.).
Erst nach dem Seitenwechsel traten auch die Berner offensiv in Szene: Michel Renggli sprang der Ball nach einer Flanke von Davide Chiumiento im Strafraum an die Hand, Hakan Yakin verwertete den fälligen Penalty (51.). Nur sieben Minuten später doppelte der Nationalspieler mit einem seiner gefürchteten Freistösse nach. Yakin drehte praktisch von Seitenlinie den Ball gefährlich vors Tor; Eduardo lenkte ihn mit dem Hinterkopf noch leicht, aber entscheidend ab.
Erst mit dem Eintritt von Dos Santos und Sreto Ristic wurden die Grasshoppers gefährlich. Eduardo scheiterte nur knapp an Wölfli (65.), und nur vier Minuten später schaffte Ristic den Anschlusstreffer nach einer Flanke von Dos Santos.
Hektisch war die Schlussphase. Nach einem langen Ball von Fabio Coltorti nahm Wölfli den Ball ausserhalb des Strafraums in die Hände. Der YB-Keeper kassierte bereits die zweite Rote Karte der Saison, nachdem er am 5. August im gleichen Stadion (gegen den FCZ) bereits des Feldes verwiesen worden war. Den Freistoss aus 17 Metern setzte Dos Santos in die Mauer.
_________________ STOLZ YB-FAN ZU SEIN!!!
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Madmax
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Verfasst: Montag 4. Dezember 2006, 13:37 |
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48 Beiträge: 465 Wohnort: Bern City
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Und jetzt ist YB ein Siegerteam
YB hat den Aufwärtstrend unter Martin Andermatt fortgesetzt und beim kriselnden GC 2:1 gewonnen. Captain Hakan Yakin schoss die beiden Tore für die Berner. GC-Trainer Krassimir Balakow erwies sich als schlechter Verlierer.Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison ist YB-Goalie Marco Wölfli im Hardturm des Feldes verwiesen worden.
So schnell geht es im Fussball. Vor rund sechs Wochen war Krassimir Balakow noch der umjubelte Jungtrainer, der mit GC alles richtig machte, auf Kontinuität setzte, Sieg an Sieg reihte und vom Meistertitel sprach. YB dagegen stand tief in der Krise, und als der neue Trainer Martin Andermatt sein Amt in Bern antrat, galt die Saison bereits als verloren. Gestern, um 18.30 Uhr, standen die beiden Trainer im Presseraum des Hardturmstadions, und wer Balakow jetzt bei seinen Ausführungen beobachtete, sah einen Trainer, der eine Krise dementieren musste. So sagte Balakow: «So einen schlechten Schiedsrichter habe ich selten gesehen.» Oder er erklärte: «Wir haben derzeit einfach Pech.» Und er meinte trotzig: «Ziel ist Ziel. Wir können noch Meister werden.»
Dritter YB-Sieg in Serie
Balakow redete und redete, doch auch so liess sich die fünfte
GC-Niederlage in Serie (inklusive Uefa-Cup) nicht wegdiskutieren. Balakow trifft eine Teilschuld am rasanten Fall, denn seit er in jedem Spiel fantasievolle Aufstellungen kreiert und seine Fussballer fleissig rotieren lässt, verliert GC. YB dagegen hat den Aufwärtstrend unter Andermatt fortgesetzt, und man ist nach dem vierten Sieg in Serie (inklusive Cup) fast versucht zu sagen, YB habe eine Winnermentalität entwickelt. Andermatt drückte das so aus: «Die Spieler haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und bewiesen, dass sie auch auswärts siegen können.»
Andermatts taktischer Plan ging am Sonntagnachmittag perfekt auf. Zuerst agierten die Berner in einem 4-1-4-1-System eher defensiv, kontrollierten das Geschehen, und unmittelbar nach der Pause schlug Hakan Yakin zweimal zu. Zuerst verwandelte der Regisseur in der 51. Minute einen vertretbaren Handspenalty, den Michel Renggli mit einer unglücklichen Bewegung verursacht hatte. Von «einem Witz» sprach Balakow in diesem Zusammenhang, weil Schiedsrichter Guido Wildhaber zuerst hatte weiterspielen lassen, ehe sein Assistent Stéphane Cuhat auf Penalty entschied. Es war nur eine von zahlreichen heiklen Szenen mit knappen Abseitsentscheidungen und harten Fouls in einer lange Zeit wenig gehaltvollen, aber stets spannenden Begegnung.
Hektische Schlussphase
Wenige Minuten später zirkelte Yakin mit seinem starken linken Fuss einen Freistoss aufs Tor, die GC-Spieler Eduardo und Renggli streiften den Ball mit ihren Haarspitzen, vermochten die Richtung aber nicht mehr zu ändern. Dieses 0:2 war ein Schock für GC, und Balakow korrigierte endlich seine rätselhafte Aufstellung. Der eingewechselte Dos Santos flankte in der 69. Minute in die Mitte, wo der eingewechselte Sreto Ristic zum 1:2 verkürzte. In der Schlussphase prallte ein Freistoss von Dos Santos an den Pfosten, und auch deshalb sprach der frustrierte Balakow in seiner Analyse vom «grossen Pech». Wahrscheinlich wusste aber auch er, dass die Young Boys mit ein bisschen mehr Coolness im Abschluss schon vorher das dritte Tor hätten erzielen müssen. «Wir sind auf einem guten Weg», sagte YB-Captain Yakin nach dem zweiten Auswärtssieg in dieser Saison. Den Komplex in der Fremde hat YB gestern abgelegt, und am Samstag gegen St. Gallen winkt den Bernern sogar die Gelegenheit, noch näher an Rang zwei heranzurücken.
Fehlen wird dabei Torhüter Marco Wölfli, der sich gegen GC in der 89. Minute einen groben Aussetzer leistete und die rote Karte sah (siehe Text unten). Martin Andermatt dachte wohl auch an diese Szene, als er sagte: «Das war ein wichtiger Sieg. Doch es gibt immer noch viel zu verbessern. Und wenn man gewonnen hat, muss man umso mehr fordern.» So hatte auch Balakow gesprochen, vor rund sechs Wochen, als GC noch ein Siegerteam war.
Telegramm und YB-Noten auf Seite 15
Wölflis Horror im Hardturm
Die YB-Spieler feierten mit ihren Fans bereits seit geraumer Zeit den 2:1-Erfolg gegen die Grasshoppers, als sich auch Marco Wölfli noch zum Sieges-tanz einfand. Für den Torhüter hatte der Abend in Zürich – dem Sieg zum Trotz – einen bitteren Beigeschmack: In der 89. Minute verschätzte sich Wölfli bei einer Rückgabe und nahm den Ball im letzten Moment vor den anstürmenden GC-Angreifern in die Hand. Allerdings tat Wölfli dies knapp ausserhalb des Strafraums – Schiedsrichter Guido Wildhaber zeigte dem Goalie die rote Karte. Nachdem er kurz in der Kabine verschwunden war, verfolgte Wölfli die letzten Sekunden des Spiels, im Unterhemd und ohne Handschuhe, hinter dem Gitterzaun, der im Hardturm den Platz abgrenzt.
Der Torhüter erlebte gestern in Zürich ein Déjà-vu. Am 5. August dieses Jahres war er gegen den FC Zürich, ebenfalls im Hardturm, schon einmal des Feldes verwiesen worden. Auch damals hatte sich Wölfli zunächst verschätzt und war danach als letzter Mann gegen Alhassane Keita zu spät gekommen. «Was ich in diesem Stadion jetzt zweimal in so kurzer Zeit erlebt habe, ist der blanke Horror», sagte Wölfli. Der 24-Jährige fühlte sich aber auch ungerecht behandelt: Vor einer Woche habe St. Gallens Keeper Stefano Razzetti den Ball viel offensichtlicher ausserhalb des Strafraums mit den Händen abgewehrt und sei dafür nur mit einer gelben Karte bestraft worden. «Für mich stellt sich deshalb die Frage, ob die Regeln von allen Schiedsrichtern gleich ausgelegt werden.» Mit seinem Lapsus befindet sich Wölfli in guter Gesellschaft. Im Lauf der Vorrunde haben in der Super League schon viele Goalies gepatzt, allen voran Basels Franco Costanzo und Fabio Coltorti (GC), die ihren Teams auch im Uefa-Cup nicht immer ein Rückhalt waren und sich viele Fehler leisteten.
Im Gegensatz zum Spiel gegen den FCZ, als YB im August mit 1:3 verloren hatte, durfte sich Marco Wölfli gestern in Zürich über drei Punkte freuen. Und Wölfli weiss seit seiner ersten roten Karte im Hardturm, dass den Young Boys mit Matteo Gritti ein starker Ersatzmann zur Verfügung steht.
Der Bund, Fabian Ruch [04.12.06]
_________________ „Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)
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Madmax
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Verfasst: Montag 4. Dezember 2006, 15:02 |
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Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48 Beiträge: 465 Wohnort: Bern City
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Meine Bewertung (Sat1Gucker)
Wölfli Note 4,5
Hatte 2 - 3 gute Aktionen und dann kam die Rote.
Magnin Note 4
Versucht die fehlende Spritzigkeit durch "unnötige" Härte zu kompensieren. Hat den Zenit überschritten.
Gohouri Note 4,5
2-3 Fehler sonst gut.
Tiago Note 5
Sicher und ohne grössere Fehler
Hodel Note 5
Sicher und ohne grössere Fehler
Yapi Note 5
Steigerte sich im Verlaufe des Spiels
Schwegler Note 4,5
Ungewohnte Position, daher lief das Spiel wohl meistens über die andere Seite.
Raimondi Note 4
War mir persönlich zu passiv. Im Zweikampf sehr ängstlich.
Chiumiento Note 4
Ich glaube es fehlt im einfach noch die Physis. Dieses Problem behoben haben wir einen absoluten Spitzenspieler in unseren Reihen.
Yakin Note 5,5
Gekämpft, getroffen und die Mannschaft geführt. Was will man mehr?
Shi Note 4
Wurde abgemeldet und wart nicht gesehen.
Häberli Note 4
Wurde abgemeldet und wart nicht gesehen.
Wie habt Ihrs gesehen?
_________________ „Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)
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shalako
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Verfasst: Montag 4. Dezember 2006, 18:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 04.12.2006
Ferienstimmung auf dem Hardturm
Siebte Niederlage im neunten Spiel - die Grasshoppers verlieren gegen YB 1:2
GC befindet sich in der Winterdepression. Gegen YB unterlagen die Zürcher 1:2. Der FCZ (2:0 in Thun) profitierte vom 2:2-Remis des Verfolgers Sitten. Schaffhausen hatte im Wallis 2:0 geführt.
bsn. Glücklicherweise ist der Trikotsponsor der Grasshoppers ein Reiseveranstalter. Nichts scheinen die Zürcher Fussballer derzeit dringender zu benötigen als Ferien. Gewiss, einer Prise Glück oder einem abschlussstarken Stürmer wäre Krassimir Balakow sicherlich auch nicht abgeneigt - doch vielleicht wäre der GC-Coach selber froh, den Kopf einmal durchzulüften. Vor dem sonntäglichen Heimspiel gegen YB wirbelte Balakow das Team wieder munter durcheinander. Im Vergleich mit dem letzten Spiel gegen Sevilla veränderte er die Startformation auf vier Positionen. Abermals glücklos. GC verlor 1:2 und erlitt im neunten Spiel seit Ende Oktober die siebte Niederlage. Wie schön wäre doch ein Flug an einen Strand der Malediven - doch vorerst droht zum Jahresabschluss die Breite in Schaffhausen.
30 Minuten Vitalität können - dürfen - einer Mannschaft schlicht nicht reichen, ein Super- League-Spiel zu gewinnen. Etwas Leben hauchte Balakow dem Team verspätet ein, als er in der 62. Minute beim Stand von 0:2 die einstigen Stammkräfte Dos Santos und Ristic einwechselte. Sieben Minuten später flankte der eine (Dos Santos) zur Mitte, wo der andere (Ristic) vollstreckte - worauf der eine (Dos Santos) hängenden Hauptes zur Mittellinie zurücktrabte, ehe ihn der andere euphorisiert dazu aufforderte, doch etwas mehr Stolz und Freude zu zeigen.
Das Feuer Ristics hielt bis zuletzt ein Fünkchen Hoffnung am Leben, doch fehlten Glück, System und wohl auch Qualität, um gegen die kompakten Young Boys ein zweites Goal zu erzielen. Der Debütant Feltscher verfehlte das Tor knapp (81.), Dos Santos traf den Pfosten, bevor Eduardo aus wenigen Metern seine dritte grosse Chance vergab (86.). Und nachdem der YB-Goalie Wölfli kurz vor Schluss wegen Handspiels des Feldes verwiesen worden war, mangelte es Dos Santos an Entschlossenheit, den eingewechselten Ersatzgoalie Gritti aus 17 Metern kalt zu prüfen - der Freistossspezialist schoss bloss in die Mauer.
«Das ist Quatsch», sagte Balakow auf die Frage, ob GC Mühe bekunde, seit er die Lust an der Rotation wiederentdeckt habe. Wie dem auch sei. Gegen YB fanden sich die elf Spieler im blau- weissen Trikot vor der Pause kaum - jedenfalls nicht gewinnbringend. Eduardo, plötzlich wieder Stürmer, wurde nur selten ins Spiel eingebunden; Touré und Biscotte, den Aussenspielern im Mittelfeld, fehlten Offensivdrang und Technik; die Innenverteidiger (vor allem Denicolà) offenbarten gravierende Mängel bezüglich Angriffsauslösung. Den besten Eindruck hinterliess der Jüngling Voser, der vor Wochenfrist als rechter Aussenverteidiger erstmals 90 Super-League-Minuten absolviert hatte und gegen YB im defensiven Mittelfeld spielte; ihm kam die Aufgabe zu, den Spuren Hakan Yakins zu folgen.
Es mag die Ironie der aktuellen GC-Geschichte sein, dass just der lange gut bewachte Yakin zum Matchwinner des Gegners wurde. Er traf zweimal mit stehenden Bällen, die Chiumiento herausgeholt hatte. Zuerst verwertete Yakin einen Handspenalty, den der Schiedsrichter auf Intervention des Linienrichters verhängt hatte (51.) Sieben Minuten später durfte Yakin zum Freistoss schreiten, nachdem Chiumiento von Weligton gefoult worden war; der Schuss des YB- Captains streifte die Haarspitzen Eduardos und Rengglis, landete schliesslich aber im Tor.
Die Kooperation Yakin/Chiumiento wies also ein besonderes Merkmal auf: Sie funktionierte primär nachhaltig, wenn ihre Handlungen durch Pfiffe des Schiedsrichters unterbunden waren. Sonst versprach die gemeinsame Nomination der beiden hinter dem Solo-Stürmer Shi Jun mehr, als sie hielt. Chiumiento war eifrig, wähnte sich aber zu oft im Zirkus. Man erinnerte sich an die Worte des ehemaligen YB-Trainers Rohr, der gesagt hatte, er brauche nicht Yakin und Chiumiento - ein Regisseur reiche. Zyniker mögen sagen, die Berner könnten sich glücklich wähnen, dass sonst nicht viel an den Defensiv-Freund Rohr erinnere. Martin Andermatt, der Nachfolger Rohrs, zwängt die Equipe in ein lockereres Korsett und lässt ihr oft freien (Aus-)Lauf - nicht in die Ferien, sondern in den Erfolg. Inzwischen gefällt's den Young Boys auch in der Fremde - in Zürich feierten sie den erst zweiten Sieg fern des heimischen Kunstrasens. YB braucht nicht die Malediven. Der Hardturm reicht.
_________________ For Ever
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Claudia
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Verfasst: Montag 4. Dezember 2006, 20:41 |
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Registriert: Samstag 7. Oktober 2006, 18:23 Beiträge: 115
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Juhuii, geile Matsch gsi!
Hehe, ond de Wölfli! Wie lang wirder gsperrt sii?
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