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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Juli 2006, 10:46 
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den jubelcoundown hatten wir früher auch. die stimmung ist grösstenteils nicht bis zu uns rübergekommen....zum einen liegt das an der offenheit des stadions....diese verhindert eine gute akkustik, und zum anderen an uns. wenn man selber was am schreien ist hört man halt nicht so viel. aber die fans aus luzern haben mir sehr gut gefallen....ein guter haufen!

willkommen zu hause

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Juli 2006, 10:53 
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Der Abschied und die Rückkehr
Ein deutlich überlegenes YB siegte gegen Luzern 3:2. Den emotionalen Rahmen des ersten Saisonsiegs der Berner bildete die Verabschiedung Gürkan Sermeters. Torjäger João Paulo meldete sich mit einem Tor zurück.


Das gelbschwarze YB-Trikot mit der Nummer 8 hing hoch oben an der riesengrossen Anzeigetafel. Es war eine Hommage an ihn, an Gürkan Sermeter, den jahrelangen Publikumsliebling in Bern. Die Fans hatten eine wunderbare Choreografie zu Ehren Sermeters gebastelt. Der Mittelfeldspieler wurde gestern vor dem Spiel gegen Luzern mit einem Präsent und viel Applaus verabschiedet. Nach dem Schlusspfiff stand Sermeter mit Tränen in den Augen vor dem Berner Anhang und winkte gerührt ins Publikum. «Ich hätte meine Karriere sehr gerne bei YB beendet», sagte Sermeter, «doch ich habe gespürt, dass man hier nicht mehr auf mich setzt.» In Aarau erhielt der Routinier noch einmal einen Dreijahresvertrag, und so bildete der Abschied Sermeters nach sechs Jahren bei YB den stimmungsvollen und emotionalen Rahmen eines kurzweiligen und vergnüglichen Nachmittags im Wankdorf.


Die eigentliche Sportveranstaltung geriet zum YB-Sturmlauf. Gegen den überforderten FC Luzern siegten die Berner in einer abwechslungsreichen Begegnung 3:2. Gemessen an den Torchancen, hätte es auch ein 6:2 oder 7:2 absetzen können.


Mit Köpfchen zum Sieg


Mit einem Doppelschlag lenkten die Young Boys das Geschehen Mitte der ersten Halbzeit in die erwarteten Bahnen. Zuerst bewies Hakan Yakin nach 23 Minute ein weiteres Mal, dass er auch ein torgefährlicher Kopfballspieler ist, und keine sechzig Sekunden köpfte Marcos sein erstes Saisontor, als er den Ball ins leere Tor beförderte. Der eingewechselte João Paulo vollendete den Kopfballhattrick der Young Boys zehn Minuten vor Schluss mit dem 3:1. Nach einem wuchtigen Kopfball Gohouris stand er dort, wo ein Torjäger zu stehen hat. «Ich bin sehr glücklich, habe ich gleich im ersten Spiel nach meiner Verletzung wieder getroffen», sagte der Brasilianer. Er wirkte nach seinem gelungenen Comeback enthusiastisch. «Die letzten Wochen waren für mich schwierig. Es ist traurig, wenn man warten muss, bis man Fussball spielen darf», sagte der Stürmer. Als er in der 69. Minute endlich zur Einwechslung bereitgestanden sei, habe er extrem auf seinen Einsatz gebrannt.
Nach seinem Kopftor rannte der Rückkehrer direkt Richtung YB-Bank und umarmte mit viel Leidenschaft Benjamin Bührer, einen der vier Physiotherapeuten bei den Young Boys. Der Südamerikaner bedankte sich nach dem Spiel auch verbal bei der medizinischen Belegschaft: «Sie haben mir enorm geholfen, die Muskelprobleme im Oberschenkel zu beheben.»
Mit João Paulo eröffnen sich YB in der Offensive deutlich bessere Perspektiven. Nicht immer wird der Gegner derart naiv und fehlerhaft verteidigen wie gestern der FC Luzern. Der Aufsteiger war chancenlos, vermochte das Geschehen mit einer makellosen Chancenauswertung gleichwohl bis in die Nachspielzeit zumindest resultatmässig spannend zu gestalten. Bereits am Samstag steht auf der Agenda der ambitionierten Berner die Reise zum Meister FC Zürich, der als souveräner Leader nach drei Runden schon vier Punkte mehr als die Berner auf dem Konto hat. In diesem Spitzenspiel wird auch der zuletzt angeschlagene Carlos Varela wieder auf dem Matchblatt figurieren.


Der ungewohnte Topskorer


Der erste Saisonsieg gegen Luzern soll jedenfalls bloss der Startschuss zur Aufholjagd der Young Boys sein. Gürkan Sermeter traut seinen ehemaligen Kollegen viel zu: «YB hat das Potenzial, um Meister zu werden.»
Die persönliche Aufholjagd hat derweil João Paulo lanciert. In der letzten Saison schoss der Brasilianer in 28 Partien 19 Tore, einzig Alhassane Keita traf einmal mehr. Jetzt hat der Zürcher Stürmer wie St. Gallens Aguirre und Sions Kuljic bereits wieder viermal reüssiert. Vorerst muss sich João Paulo den Status des Topskorers aber auch bei YB noch verdienen. Mit der zweiten Vorarbeit im dritten Saisonspiel, einer Massflanke vor Yakins Tor, schob sich Ronny Hodel überraschend an die Spitze der internen Statistik. «Das war für mich ein spezielles Spiel, schliesslich habe ich 15 Jahre beim FC Luzern gespielt», sagte der Abwehrspieler, der zum ersten Mal gegen seinen ehemaligen Verein antrat. Auch Hodel stand aber gestern im Schatten des Abschieds von Gürkan Sermeter und der Rückkehr João Paulos.


Quelle: espace.ch


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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Juli 2006, 10:53 
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earthworm hat geschrieben:
ich fand diesen jubel-countdown noch witzig :')


Du meinst die YB-Viertelstunde? Das kennt man doch in der ganzen Schweiz. Die ist legendär... :-)

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Juli 2006, 11:34 
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black_panther hat geschrieben:
earthworm hat geschrieben:
ich fand diesen jubel-countdown noch witzig :')


Du meinst die YB-Viertelstunde? Das kennt man doch in der ganzen Schweiz. Die ist legendär... :-)


Oder unser von 10 auf 0 herunterzählen und dann jublen, obwohl es gar kein Tor gab..! 8) :wink:

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Wir sind nicht von der Aare,wir sind nicht von dem Rhein,wir sind Von der Reus,dem Schläger-Verein..!^^


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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Juli 2006, 11:36 
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das 10 auf 0 runterzählen meinte ich, ja :')


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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Juli 2006, 11:39 
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sie waren auf jeden Fall lauter als die Bsler letztes Mal und auch als die mika fans ;)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Juli 2006, 11:49 
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und genau diesen jubel ohne tor hatten wir auch mal, nur wissen das die meisten hier drin wohl nicht mehr.

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Juli 2006, 11:53 
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maurice hat geschrieben:
den jubelcoundown hatten wir früher auch.


ich gestehe in den vergangenen jahren einiges verpasst zu haben..


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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Juli 2006, 13:06 
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Bund, 31.07.2006

«Goldwichtig» für ein bisschen Ruhe

«Es geht wieder etwas im Berner Fussball», sagte YB-Trainer Rohr nach dem 3:2. Luzerns Sforza hatte dagegen kein Ahaerlebnis.

Dass der FC Luzern in die höchste Spielklasse aufstieg, war eine Sensation. In den ersten drei Partien hatten die Innerschweizer vor Jahresfrist unter Trainer René van Eck keinen Punkt gewonnen. Danach aber folgten 31 Spiele ohne hängende Köpfe – nie zuvor waren die Lehren aus drei Niederlagen effizienter gezogen worden als in Luzern.


Nun hat der FCL erneut drei Spiele absolviert – und verloren, was aus Sicht des Neulings abermals kein Grund zur Panik sein soll. Trainer Ciriaco Sforza sieht seine Mannschaft am Anfang eines Reifeprozesses. Ihm stehe ein junges Team mit Potenzial zur Verfügung, sagte der langjährige Nationalspieler. «Aber solche Fehler, wie wir gegen YB begangen haben, darf man in der Super League nicht machen.» Die Gäste verteilten artig Geschenke. «Über den Verlauf der ersten Halbzeit spreche ich nicht gern, weil wir in dieser Phase keinen Biss hatten. Das ist eine Frage der Einstellung. Ich werde intern einige Dinge ansprechen», meinte Sforza. Die Luzerner spielten phasenweise so, wie es afrikanische Teams an der WM zu tun pflegten: ein bisschen mitspielen, ein bisschen verteidigen, ein bisschen den Gegner stören – offensichtlich nur die angenehme Seite des Fussballs im Sinn. «Gohouri und Milicevic, das sind Manndecker. Wir aber sind in den entscheidenden Duellen im Raum gestanden», sagte der FCL-Trainer. Die Defizite, die er bereits gegen Zürich und Sion erkannt hatte, waren auch in Bern sichtbar. In Zahlen ausgedrückt: drei Gegentore gegen den Meister, drei gegen den Mitaufsteiger, drei gegen YB und damit einige zu viel, um richtig aus den Startlöchern gekommen zu sein.
YB-Trainer Gernot Rohr fand dagegen keinen Anlass zur Kritik. Seine Mannschaft versprühte Unternehmungslust – vor allem in der 23. und 24. Minute, als die Berner mit einem Doppelschlag 2:0 in Führung gingen. Der erste Saisonsieg verleitete Rohr dazu, ein Wort zu kreieren. Der Deutsch-Franzose sprach von einem «goldwichtigen» Sieg, der dafür sorge, dass sein Team am Samstag beruhigt zum Spiel gegen Zürich reisen könne. Die drei Punkte ermöglichen es zudem dem YB-Trainer, morgen den Nationalfeiertag zu geniessen. Rohrs Kurzurlaub an seinem Zweitwohnsitz in Bordeaux wäre im andern Fall unter einem schlechten Stern gestanden. «Ich werde mit einer Flasche Rotwein auf die Schweiz anstossen», sagte er.
Sozusagen mit Worten prostete der YB-Trainer auch dem Gegner von gestern zu. «Ich habe bei den Luzernern viele Qualitäten gesehen. Aber das Team braucht noch Zeit, um sich in der Super League zurechtzufinden.» Mit Blick auf seine Spieler hielt er fest: «Wir haben offensiv und attraktiv gespielt. Es wären auch vier, fünf oder sechs Tore möglich gewesen.» Zu einem 8:0, wie am 30. Mai beim WM-Testspiel zwischen Brasilien und Luzern in Basel, fehlte dann aber doch noch einiges – zum Beispiel ein Ronaldo im Abschluss oder Kaka im Spielaufbau. Aber man sollte nicht vermessen sein. Für die Young Boys gelten andere Massstäbe. «Gegen das Schlusslicht kamen fast 14 000 Zuschauer ins Stadion. Es geht wieder etwas im Berner Fussball», sagte Rohr. Es war fast so, als würde sich jemand ein bisschen selber auf die Schultern klopfen.

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. Juli 2006, 13:08 
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Bund, 31.07.2006

Mehrere YB-Spieler überzeugten

YB – luzern 3:2 / Die YB-Einzelkritik


Marco Wölfli Note 3
Es war diesmal nicht das Spiel des YB-Torhüters. Mit einer Unsicherheit ermöglichte er den Eckball, der zum ersten Luzerner Tor führte. Und beim zweiten Treffer der Gäste sah der sonst beschäftigungslose Goalie schlecht aus.

Christian Schwegler Note 4,5

Mit einer sehr starken Leistung vor der Pause. Powerte auf der rechten Seite, unermüdlicher Antreiber. In der zweiten Halbzeit fehlte ihm auch ein wenig die Kraft, der Rechtsverteidiger baute jedenfalls stark ab.


Ljubo Milicevic Note 4

Eine solide Leistung. Hatte mit dem starken Tchouga aber oftmals Mühe. Doch weil dem besten Akteur der Luzerner stets die Anspielstationen fehlten, vermochte Milicevic den Schaden in Grenzen zu halten.


Steve Gohouri Note 5

80 Minuten lang eine absolut fehlerfreie Partie des Hünen in der Innenverteidigung. Gutes Stellungsspiel, aggressiv im Zweikampf, kopfballstark hinten wie vorne. So köpfte er vor dem 3:1 João Paulos an die Latte. Der zuvor bärenstarke Gohouri agierte allerdings beim zweiten FCL-Tor sehr unglücklich.


Ronny Hodel Note 4,5

YB-Trainer Gernot Rohr hatte vor Saisonbeginn erklärt, dass Hodel im Sommer beim Flanken grosse Fortschritte realisiert habe. Beim 1:0 Yakins gelang dem willigen Linksverteidiger tatsächlich eine grossartige Flanke. Er besass jedoch auch sehr viel Zeit dazu.


Tiago Note 4

Noch darf gerätselt werden, ob der Brasilianer im defensiven Mittelfeld die richtige Besetzung ist. Tiago ist relativ ballsicher und verfügt über ein gutes Auge. Er verschleppt aber auch oft den Ball und ist immer wieder für Aussetzer gut. So vor dem ersten Tor der Luzerner, als Tiago im Mittelfeld leichtsinnig den Ball verloren hatte und damit erst den Eckball, der zum Treffer führte, ermöglichte.


Delfim Note 5

Der Portugiese steigert sich von Spiel zu Spiel. Delfim ist ein überragender Techniker. Der klein gewachsene Stratege wäre mit seiner Ruhe am Ball und seiner Übersicht vielleicht die Idealbesetzung im zentralen, defensiven Mittelfeld. Er verfügt über einen guten Schuss, traf gegen Luzern aus 25 Metern die Latte.


Mario Raimondi Note 4,5

Wieder mit Licht und Schatten. Raimondi ist aber mit seinem Zug und seiner Torgefährlichkeit ein sicherer Wert links im Mittelfeld.


Hakan Yakin Note 5

Köpfte das frühe 1:0. Yakin ist die Schlüsselfigur: Läuft es ihm gut, läuft es YB gut. Konditionell wird der Spielmacher immer besser.


Thomas Häberli Note 5

Fleissig, kampfstark, mit viel Zug aufs Tor. Einziges Manko: die Chancenauswertung.


Marcos Note 4

Abstaubertor zum 2:0, sonst eher unauffällig. Oft anspielbar, aber nicht sehr schnell.


João Paulo Note 5

Ein tolles Comeback des Torjägers. Kam in der 69. Minute für Marcos und köpfte das 3:1.

Shi Jun und Yao Aziawonou waren zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.

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