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 Betreff des Beitrags: Greenfield , Interlaken
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 13. Januar 2005, 11:00 
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Weltstars rocken im Oberland

Toll fürs Oberland: Am Wochenende vom 24. bis 26. Juni rocken Stars von Weltformat auf dem Flugplatz Interlaken. Dies am neuen Greenfield Openair. Die Organisatoren möchten 75'000 Besucher erreichen. Doch wer tritt auf?

Das freut den Fan bestbekannter internationaler Musik-Acts! Das Berner Oberland ist um einen Grossanlass reicher, vom 24. bis 26. Juni wird auf dem Bödeli mächtig abgerockt: Am neuen Greenfield Openair auf dem Flugplatz Interlaken. Es soll nicht irgend eine Feld- und Wiesen-Veranstaltung werden, sondern ein Musikfestival, das in der höchsten nationalen Liga mitspielt. Dieser gehören heute die etablierten Openairs auf dem Gurten, in Gampel, St. Gallen, Nyon oder Frauenfeld an. Sie teilen sich seit Jahren (mit mehr oder weniger Erfolg) den umkämpften Kuchen – sprich den kleinen Schweizer Markt.


75'000 Besucher als Ziel

Wer aber steckt hinter der grossen Interlakner «Festival-Kiste»? «Veranstalter sind als Partner die Act Entertainment AG aus Basel, die Interlakner Jungfrau World Events GmbH sowie die zwei deutschen Konzertagenturen Koko und Scorpio», erklärt auf Anfrage Dani Buser, Medienverantwortlicher der Act Entertainment AG. Und er nennt Zahlen, die aufhorchen lassen: «Wir möchten pro Tag 25 000 Besucher an unser Festival bringen.» Zum Vergleich: Mit den angestrebten 75 000 Personen in drei Tagen übertrifft das neue «Greenfield» von der Grösse her das Internationale Trucker- und Countryfestival (zirka 40 000 Besucher) um Weiten.

Letzteres wird übrigens auch mit Erfolg von Jungfrau World Events durchgeführt – diesen Sommer vom 1. bis 3. Juli in seiner zwölften Auflage. Und da das Truckerfestival nur eine Woche nach dem neuen Mega-Openair über die Flugplatzpiste gehen wird, dürften etwa bei der Grundinfrastruktur Synergien genutzt werden, was aber Dani Buser nicht bestätigen will.


Wer wird rocken?

Ebenso wenig ist (noch) zum Programm zu erfahren. «Auch dazu kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen», meint der Medienverantwortliche des Greenfield Openairs. Wie «20 Minuten» in seiner gestrigen Ausgabe berichtete, veranstalten die beiden Partner Koko und Scorpio in Deutschland unter anderem die riesigen Openairs Hurrican und Southside. Die deutschen Konzertagenturen könnten nun Konzerte für die drei Festivals untereinander austauschen und so höhere Gagen berappen als die Schweizer Veranstalter, schreibt die Gratiszeitung weiter. «Das ‹Greenfield› ist der Schweizer Ableger der beiden deutschen Grossfestivals», sagt auch ein Musikszenekenner, der nicht namentlich genannt werden will. Ein Blick ins Internet vermittelt ein Bild zur möglichen Dimension des Openairs: Am Southside-Festival im Juni treten Stars vom Kaliber Oasis (Britpop), Rammstein (Metal) oder Die Ärzte (Punkrock) auf. Um an die 25 000 Besucher pro Tag nach Interlaken zu locken, dürfte auch am Greenfield Openair der eine oder andere Top-Act nötig sein. Die Musikfans dürfen also gespannt sein.


Ruhe im Oberland …

Gespannt ist die Lage bei den Berner Oberländer Festivalorganisatoren ob der «Greenfield»-Konkurrenz nicht: «A: Findet das neue Openair zwei Monate vor dem Rugenrock statt, B: Ist das eine andere Liga», sagt André Mägert vom «Move to Rugenrock», das vom 26. bis 28. August auf dem Areal der Rugenbräu in Matten durchgeführt wird. «Wir haben uns letztes Jahr mit Gotthard in einer Grösse, die für uns stimmt, etabliert. Es kamen 6000 Besucher.» Gelassen tönt es auch aus Adelboden, wo am 8./9. Juli das Vogellisi-Festival steigt. «Wir sind ein lokal verankertes Randfestival, daher sollten wir eigentlich keine Probleme haben», so Programmchef Reto Grossen. Der Vogellisi-Mann kann dem neuen Oberländer Grossevent gar Positives abgewinnen: «Das ‹Greenfield› ist für uns als Werbeplattform interessant, sind doch dort alle Musikfreaks dabei!» Er ist zudem der Meinung, dass jene Festivals, die über Jahre gute Aufbauarbeit geleistet hätten, nicht gefährdet seien. «Die Neuen müssen sich aber erst etablieren», ergänzt Grossen.

Das hat das Openair Gampel, welches vom 18. bis 21. August seine 20. Ausgabe feiert, längst hinter sich. Was meinen die Veranstalter jenseits des Lötschbergs? «Wir treffen uns nächsten Dienstag zur Teamsitzung. Daher kann ich heute leider noch nichts zu diesem Thema sagen», bittet Pressechef Oli Imboden um Verständnis.


… «Sturm» überm Gurten

Alles andere als Freude dürfte bei den Veranstaltern des Gurtenfestivals herrschen. Grund: Das 22. Openair auf dem Berner Hausberg findet vom 14. bis 17. Juli statt, lediglich drei Wochen nach dem «Greenfield». Szenekenner sprechen gar von einer Katastrophe für den Gurten, die Veranstalter hätten sich vehement gegen die neue Konkurrenz im Kanton gewehrt. Es kursiert zudem das Gerücht, dass das «Greenfield» dem Gurten den Top-Act Oasis gesperrt haben soll. Gurten-Organisator Philippe Cornu von der Appalooza Productions GmbH war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar. «Er weilt bis am Montag im Ausland, bis dann gibt es keine Statements zum Greenfield Openair», hiess es gestern bei den Gurten-Organisatoren. Jürg Spielmann

BZ, 13.1.2005


Zitat:
Am Southside-Festival im Juni treten Stars vom Kaliber Oasis (Britpop), Rammstein (Metal) oder Die Ärzte (Punkrock) auf.


YESSS!!!

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 10:29 
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BZ, 23.2.2005

Campino hat die Alpen im Visier

Die Toten Hosen, System of a Down oder Millencolin – dies sind die ersten Acts, die das Greenfield Festival bekannt gegeben hat. Die Veranstalter wollen das Publikum mit günstigen Kombitickets nach Interlaken locken.

Schon allein die Ankündigung, es gebe im kommenden Sommer ein neues Openair Festival auf dem Interlakner Flugplatz, hat in der Szene für Aufruhr gesorgt. Die Veranstalter wollen vom 24. bis 26. Juni 20 000 Besucher pro Tag nach Interlaken holen (diese Zeitung berichtete).

Anders als andere Schweizer Veranstalter in der Vergangenheit, setzen die Initianten des Greenfield nicht nur auf eigene Kompetenz und einheimisches Schaffen. Die Basler act entertainment AG und die Jungfrau World Events GmbH arbeiten mit zwei deutschen Agenturen zusammen, die unter anderen hinter den Festivals Southside und Hurricane stehen.


Top-Acts im Paket

Diese Zusammenarbeit, so fürchteten andere Schweizer Veranstalter, ermögliche es den Interlaknern, zu attraktiven Konditionen grosse Acts im Package mit den Deutschen zu buchen. Und in der Tat: Gestern hat die Festivalleitung folgende Bands für das Greenfield als bestätigt gemeldet: Die Toten Hosen, System of a Down, Nine Inch Nails, Queens of the Stone Age, La Vela Puerca, Millencolin, Snitch und Granny Smith. Fünf dieser Bands (System of a Down, Nine Inch Nails, Queens of the Stone Age, La Vela Puerca, Millencolin) spielen zwei Wochen vor ihrem Auftritt in Interlaken am Southside, respektive am Hurricane Festival im Süden und Norden Deutschlands.

Auf den ersten Blick scheint die musikalische Ausrichtung des Greenfield Festivals klar: krachender Bretter-Rock. Sämtliche bisher bestätigten Bands lassen sich in die Sparten Punk, Metal und Industrial einordnen. Selbst die beiden Schweizer Acts – Snitch aus Zürich und Granny Smith aus dem Wallis – sind fadengrade Punkbands. Dennoch mag Mediensprecher Dani Buser den Ausdruck «Metal-Festival» nicht: «Wir werden rund dreissig weitere Acts am Festival haben. Das Programm ist auf die gesamte Bandbreite der aktuellen Rock-, Punk- und Alternative-Musik ausgerichtet. Auch die Singer-Songwriter, Hip-Hop-Bands und Electronic Sounds sollen ihr Forum beim Greenfield finden.»

Vorverkauf ist eröffnet

Gestern wurde der Vorverkauf für das Greenfield Festival eröffnet. Bis 31. März 2005 kosten die 3-Tagespässe 150 Franken, danach 160 Franken (siehe Kasten). Laut eigener Aussage bietet das Greenfield als einziges Musikfestival den Ticketkäuferinnen und –käufern in der Schweiz die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab jedem Schweizer Bahnhof zum Festival und zurück an. Diese Leistung ist im Ticketpreis enthalten. Ebenfalls inbegriffen im Ticketpreis ist das Campieren auf dem Gelände. Wer trotz der freien Bahnfahrt mit dem Auto anreisen möchte, bezahlt keine zusätzlichen Parkgebühren: «Das Gratis-Parking richtet sich vor allem an Leute, die aus dem nahen Ausland anreisen möchten», begründet Buser.

Cornu nimmts gelassen

Am direktesten konkurriert das Greenfield Festival die Openairs auf dem Gurten (14. bis 17. Juli) und Gampel (18. bis 21. August), die beide vergleichsweise nahe von Interlaken liegen und ein ähnliches Einzugsgebiet wie das Interlakner Festival haben. «Die Schwerpunkte unseres Programms stehen schon seit längerem fest», erklärt Gurten-Organisator Philippe Cornu, «rund zwei Drittel unseres Programms geben wir heute bekannt.» Gerüchte, das Greenfield Festival habe ihm Bands abgejagt, dementiert er: «Queens of the Stonage konnten wegen dem Routing nicht kommen, und System of a Down sind schlicht zu teuer für uns.»

«Dass die Organisatoren versuchen, mit tiefen Preisen ihre Besucher anzulocken, ist verständlich und logisch», kommentiert Olivier Imboden, Sprecher des Openairs Gampel die Preispolitik des Greenfield. Und er betont, dass ein 3-Tagespass für Gampel auch «nur» 132 Franken koste und die Bahn Rabatte für Ticket-Kombis anbiete.

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Das Greenfield Festival geht vom 24. bis 26. Juni auf dem Flugplatz Interlaken über die Bühne. Ab sofort sind Tickets erhältlich. Bis 31. März kostet ein 3-Tages-Pass 150 Franken, später 160 Franken. Im Preis inbegriffen sind das Camping, die Anfahrt ab jedem Bahnhof der Schweiz und für Autofahrer der Parkplatz.

Tickets: http://www.topticket.ch
Ticket-Hotline: Telefon 0900 55 222 5 (1.–/Min.)
Vorverkauf bei TicTec:
Bern: Berner Zeitung, Klubschule Migros Aare, STA Travel; Biel: C & A Clockhouse; Freiburg: C & A Clockhouse; Olten: Bro Records; Thun: Zig Zagmaz

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 10:30 
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http://www.greenfieldfestival.ch/

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