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Tampa Bay im Jubel-Rausch
TAMPA – Geschafft! Erstmals in der 12-jährigen Klubgeschichte gewinnt Tampa Bay den Stanleycup – 2:1 im 7. Finalspiel gegen Calgary.
Star des Abends vor über 22'000 Fans war der Ukrainer Ruslan Fedotenko: Er schoss in der 14. und 35. Minute beide Treffer zur 2:0-Führung für die Gastgeber. Für die Flames konnte Craig Conroy (50.) nur noch Resultatkosmetik betreiben.
Das Mutterland des Eishockeys muss also mindestens ein weiteres Jahr auf einen Triumph warten: Letztmals holten die Montreal Canadiens 1993 die begehrteste Hockey-Trophäe nach Kanada.
Für das Team aus dem Sonnenstaat Florida (beim entscheidenden Sieg wars ausserhalb der Halle 30 Grad heiss!) wars der grösste Triumph ist der erst 12-jährigen Klubgeschichte. Und Tampa ist auch das erste Team aus dem Süden der USA, welches den Stanleycup gewinnt. Die Los Angeles King scheiterten 1993, die Florida Panthers 1996 und die Anaheim Mighty Ducks (mit Martin Gerber) 2003 erst im Final.
Der Triumph ist auch ein Sieg der jungen Spielergeneration, der Brad Richards (24), Vincent Lecavalier (24) und Ruslan Fedetenko (25) angehören. Richards, der auf Tampas Weg zum Stanleycup in 23 Spielen 12 Tore erzielte und 14 Assists gab, wurde zum wertvollsten Spieler der Playoffs gewählt.
Dazu wurde der russische Goalie Nikolai Chabibulin seinem Spitznamen «The Bulin Wall» einmal mehr gerecht. Und Oldie Dave Andreychuk (41) darf nach seinem ersten Stanleycup-Sieg in Ruhe über seinen Rücktritt nachdenken – er bestritt in 22 Saison 1759 NHL-Partien.
