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 Betreff des Beitrags: Re: (36) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. März 2022, 23:16 
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Hefti: «Ich kann jeden verstehen, der beim Transfer zweimal geschaut hat»

Vor knapp drei Monaten kehrt Silvan Hefti der Schweiz den Rücken und startet in Genua in ein neues Abenteuer. blue Sport hat beim Verteidiger nachgefragt, wie er sich an der neuen Wirkungsstätte eingelebt hat.

Nach eineinhalb YB-Jahren verlässt Silvan Hefti in der abgelaufenen Winterpause den amtierenden Schweizer Meister in Richtung Serie A, wo er Genoa im Abstiegskampf zur Hilfe eilt. Viel Zeit, sich zu akklimatisieren, hat und braucht Hefti glücklicherweise nicht. «Die ganze Umgebung, der Klub, die Stadt gefällt mir sehr gut. Von der ersten Minute an hat es gepasst. Ich habe jetzt auch eine gute Wohnung gefunden», schwärmt der Neuzugang von der neuen Heimat.

Der Abschied aus Bern fällt Hefti dagegen umso schwerer. «Es ist überhaupt nicht einfach, einen Klub wie YB zu verlassen. Ich hatte es dort sehr gut, es war von A bis Z alles professionell geführt. Es ist für einen Spieler ein Traum, in Bern zu spielen.»

Und doch habe er nach vielen Jahren in der Schweiz eine neue Herausforderung gesucht. «Ich wollte auch mal ein anderes Land, eine andere Liga sehen. Das ist jetzt mit der Serie A in Erfüllung gegangen.»

Acht Spiele ungeschlagen – aber nur ein Sieg

Mit dem Abstiegskampf in Genua mutet sich Heftig allerdings sogleich eine Herkulesaufgabe zu. «Es ist eine schwierige Situation, deshalb kann ich jeden verstehen, der beim Transfer vielleicht zweimal geschaut hat», sagt Hefti. Ein genauer Blick zeige aber, dass sich der Klub im Januar einer Neuausrichtung unterzogen habe. «Ein neuer Sportchef, dann auch ein neuer Trainer – das greift jetzt langsam. Wir haben acht Spiele nicht verloren.»

Dass dabei aber bloss ein einziger Vollerfolg und damit viel zu wenig für den Tabellenvorletzten herausschaut, will Hefti nicht überbewerten und bleibt positiv. «Die Performance des Teams und des Klubs stimmt. Es zeigt in die richtige Richtung.»

Wie Hefti mit seinen neuen Teamkollegen auskommt und was er zu seiner Aufnahme ins erweiterte Schweizer Nati-Kader sagt, erfährst du im Video oben.


https://www.bluewin.ch/de/sport/serie-a ... 49452.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (36) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Freitag 15. April 2022, 17:11 
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YB-Exporte in Italien

Nsame ziehts zurück nach Bern

Überholspur für den einen, Sackgasse beim anderen: Silvan Hefti und Jean-Pierre Nsame erleben in der Serie A unterschiedliche Rückrunden.

Ein Punkt im Olimpico gegen die AS Roma, ein Punkt im Heimspiel gegen Inter. Acht Unentschieden in dieser Rückrunde, nur ein Sieg: Der italienische Abstiegskandidat Genoa ernährt sich in diesem Jahr ziemlich mühsam – einer aber kommt trotzdem auf seine Kosten. «Sportlich ist die Situation schwierig, aber für mich ist es befriedigend, zu wissen: Ich kann hier mithalten, die Liga liegt mir.» Kaum einer hätte gedacht, dass es Silvan Hefti wird, der von all den im Winter nach Italien gezogenen Young Boys klar die meisten Einsatzminuten verbucht. Hefti spielte und spielte, zunächst unter Andrej Schewtschenko, danach unter dem neuen Trainer Alexander Blessin, auf der rechten Aussenbahn hat er sich den Stammplatz gesichert.

Dem Aufstieg von Goldach nach Genua, vom Juniorenverein in der Ostschweiz zum Serie-A-Club an der ligurischen Küste, liegt eine bedachte Karriereplanung zugrunde. Als Hefti beim FC St. Gallen schon ein Führungsspieler und Captain war, wechselte er den Berater – auch, weil er sich davon bessere Perspektiven für einen späteren Transfer ins Ausland versprach. Nach dem Wechsel zu YB 2020 packte er eineinhalb Saisons später seine erste Chance.

Heftis deutsche Vorgesetzte

Mit YB feierte er in der Hinrunde mehr Siege als er mit Genoa in der Rückrunde erleben wird, so viel lässt sich bereits sagen. Doch auch der Wechsel zum Zweitletzten der Serie A scheint nicht ganz planlos zu erfolgen. Beim ältesten Fussballclub Italiens hat sich installiert, was man fussballneudeutsch ein Projekt nennt. Amerikanische Investoren, die auch am FC Sevilla beteiligt sind, haben ihn im Herbst gekauft, einen Kurz- und Langfristplan vorgestellt, bauen nun nach und nach um, und wären offenbar auch bereit, mit dem Verein abzusteigen. Wie viel Commitment hinter der Bekenntnis steckt, ist nach wie vor schwierig zu erahnen.

Hefti bekam mit dem Deutschen Johannes Spors sogleich einen neuen Sportchef, der wiederum holte einen Coach, dem er zuvor schon im Nachwuchs von RB Leipzig begegnet war: Alexander Blessin. Vergangenen Sommer bemühte sich auch YB um den 48-Jährigen. Er gilt als moderner Trainer, man spüre die Leipzig-Schule, sagt Hefti. Dem Prototypen des «Laptop-Trainers» aber entspreche Blessin nicht, «er besitzt viel motivierende Energie, ist sehr präsent».

Blessin hat von Fünfer- wieder auf Viererabwehr umgestellt. «Eigentlich spielen wir intensiveres Pressing, bekommen aber seither kaum mehr Tore», sagt Hefti. Vom «Bunker» schreiben sie bei der «Gazzetta», wenn sie die Taktik des Deutschen beurteilen. Genoa braucht dringend Punkte, und die Spiele bei den Grossen, bei Milan, Napoli, Juve, die kommen erst noch. «Mir gefällts hier, ich möchte bleiben», sagt Hefti, «aber ich will auch das bestmögliche Niveau spielen, Serie A, nicht B.»

Nsame fehlt die Spielpraxis

400 Kilometer östlich, an der anderen Küste Italiens in Venedig, da sagt sich Jean-Pierre Nsame dasselbe – in nicht ganz identischer Ausgangslage. Am letzten Tag der Transferphase im Januar vereinbarten YB, der 28-jährige Stürmer und Venezia ein Leihgeschäft. Es war nach sechs Monaten Verletzungspause wegen eines Achillessehnenrisses ein überraschendes, für Nsame auch ungewisses Unterfangen. Drei Monate, ein Startelf-Einsatz und ein paar Teileinsätze später sagt der Franko-Kameruner: «Ganz zufrieden bin ich nicht, aber ich nehme, was ich kriegen kann.»

Es ist für den Aufsteiger von der Adria – seit einer Insolvenz zu Beginn des Jahrtausends ebenso unter amerikanischer Führung – bislang die erwartet schwierige Saison. Vergangenen Sommer schaffte er es erstmals seit 19 Jahren wieder in die Serie A, Aufstiegstrainer Paolo Zanetti ist noch immer am Ruder, steht aber massiv unter Druck. Das 1:2 gegen Udinese war die sechste Niederlage in Serie, Nsame kam nicht einmal für die Schlussminuten ins Spiel, schaute von der Bank aus zu.

«Der Trainer trifft Entscheidungen, ich muss damit leben», sagt er. «Aber ich fühlte und fühle mich gut unterstützt hier.» Seine Verletzung glaubt er endgültig überwunden, steht auch in Italien noch in Kontakt mit dem Arzt aus der Altius-Klinik in Rheinfelden, der ihn operiert hat. «Es gab jüngst noch eine Entzündung, doch die ist abgeklungen.» Zu Spielpraxis aber kommt Nsame wenig, und wenn, dann nützt er sie nicht: Dem zweifachen Torschützenkönig der Super League gelang bislang weder ein Treffer noch eine Vorlage

Und was ist, wenn es Venezia vom 18. Tabellenrang nicht mehr wegschafft und absteigt? «Dann möchte ich zurück zu YB», sagt Nsame. Die Italiener haben für den Stürmer zwar eine Kaufpflicht, die greift jedoch nur beim Ligaerhalt. Heisst aus YB-Sicht: Entweder gibt es eine Ablöse von rund 3,5 Millionen Euro – oder einen alten Bekannten zurück, dessen Formschwäche ein wenig Nestwärme bestimmt gut anstehen würde.


https://www.bernerzeitung.ch/nsame-zieh ... 0011771819

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 Betreff des Beitrags: Re: (36) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. Juni 2022, 01:17 
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«Im Zug mit»

Ex-FCSG-Spieler Silvan Hefti: «Bis Ende Jahr kann ich Italienisch»

Im Januar wagte der Ex-FCSG-Captain Silvan Hefti den Sprung von YB in die Serie A. In den vergangenen sechs Monaten hat der junge Fussball-Profi viel Neues kennengelernt. In der TVO-Sendung «Im Zug mit...» spricht der Fussballprofi über die neuen Begebenheiten, die Unterschiede und die Herausforderungen.

Silvan Hefti gehört zu den besten Ostschweizer Fussballern der Gegenwart. Bereits mit 17 Jahren unterschrieb er beim FC St.Gallen seinen ersten Profivertrag. Im Januar wagte er dann den Sprung von YB zum CFC Genua in die Serie A. Seither hat sich für den 24-Jährigen viel verändert.

TVO trifft Hefti in seinen Ferien in der Ostschweiz. «Ich war zuerst in Griechenland, um abzuschalten. Danach hatte ich mit ganz vielen Freunden abgemacht, da ich ja momentan nicht so oft hier bin», erklärt Hefti in der Sendung «Im Zug mit...». Er habe trotz Ferien einen sehr engen Terminplan, zudem habe das individuelle Training auch schon wieder begonnen. Bald müsse er auch schon zurück nach Italien.

Abenteuer Serie A

Zurück zu seinem Arbetigeber CFC Genua. Dort spielt Hefti seit Januar. Doch wie ist es, in Italien die Fussballschuhe zu schnüren? «Es ist ganz anders, die Mentalität und die Leute sind anders», erklärt der Verteidiger. Mit seinem Verein blickt Hefti auf eine schwierige Rückrunde zurück.

So gab es beispielsweise mehrere Trainerwechsel. «Als ich ankam, war noch Andrij Schewtschenko an der Seitenlinie», so Hefti. Der Ukrainer, selbst ehemaliger Topstürmer und Europas Fussballer des Jahres, war aber nur zwei Wochen Heftis Übungsleiter. Dennoch bezeichnet er die ukrainische Fussballlegende als nett und hilfsbereit. Schewtschenko habe ihn am Anfang gefragt, ob er Italienisch spreche. «Ich habe ihm dann gesagt, dass ich es noch nicht könne, aber so schnell wie möglich lernen werde. Von da an sprach er nur Italienisch mit mir.»

Das habe – zu Heftis Erstaunen – sehr gut funktioniert. Mittlerweile beherrsche er die Sprache mehr oder weniger, gehe aber immer noch zweimal in der Woche in den Unterricht. Bis Ende Jahr wolle er die Sprache gemeistert haben.

Den Abstieg Genuas in die Zweitklassigkeit konnte auch nicht mit Hefti verhindert werden. Hefti betont allerdings, dass er sich nach wie vor wohlfühle bei Genua. Aber wie es im Fussball so ist – es kann schnell gehen. Angesprochen auf eine Rückkehr zu den Espen, so wie es beispielsweise Tranquillo Barnetta tat, dazu hält sich Hefti bedeckt, sagt aber: «Sag niemals nie.»

Veränderungen im Privaten

Auch wenn Hefti keinen Wechsel anstrebt – ändern wird sich dennoch einiges. Seine Frau wird zu ihm nach Genua ziehen. Bisher mussten die beiden jeweils pendeln. «Das war mit der jetzigen Distanz mit Genua nicht so einfach. Wir haben das er dennoch gut gemeistert.»

Wie es Silvan Hefti in Italien ergeht, wie seine Eltern mit drei Fussballprofi-Kindern klarkommen und was er zum Thema Nati sagt, erfährst du im Video oben.


https://www.fm1today.ch/unterhaltung/pe ... -147010728

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