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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Freitag 21. Februar 2020, 00:46 
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Einen solchen Stammplatz will Mbabu lieber nicht

Der Schweizer Nationalspieler gehört wieder zu den ersten elf von Wolfsburg. Vor allem aber, weil sich ein Konkurrent verletzt hat.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht und von Medizinern eskortiert, humpelte Wolfsburg-Verteidiger William in der Partie gegen Fortuna Düsseldorf nach einem Zweikampf vom Platz. Das lädierte Knie war eingebunden. Eine MRI-Untersuchung ergab später die Diagnose Kreuzbandriss. Die Saison ist für den brasilianischen Rechtsverteidiger gelaufen. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als William bei den Wölfen zum Stammspieler avancierte.

«Ich will zeigen, dass ich es kann»

Nun muss Oliver Glasner die Dienste des einstigen Stammspielers Kevin Mbabu wieder in Anspruch nehmen, zumal sich dem Wolfsburg-Coach auf der Position des Rechtsverteidigers kaum andere Alternativen anbieten. Eine grosse Chance für den Schweizer Nationalspieler. Und gleichzeitig nagt die Rückkehr in die Startformation an ihm. «Unter solchen Umständen will ich eigentlich nicht zu Einsätzen kommen», gesteht der frühere YB-Akteur der deutschen Sportzeitschrift «Kicker». «Ich will mir meinen Platz durch Leistungen verdienen, ich will zeigen, dass ich es kann.»

Doch Mbabu vermochte in der Rückrunde nicht an die Leistungen vor der Winterpause anzuknüpfen. Dem Schweizer unterliefen immer wieder kapitale Fehler, die den Wölfen teilweise Punkte kosteten. So auch bei der Heimniederlage gegen Hertha Berlin Ende Januar. Mbabu trug an beiden Gegentoren Mitschuld, beim 1:2 hob er das Abseits auf, beim 1:1 von Jordan Torunarigha verlor Mbabu das entscheidende Kopfballduell. «Wir sind abhängig davon, solche Zweikämpfe zu gewinnen, verlieren aber im Moment zu viele davon», lautete das ernüchternde Zeugnis des Trainers nach der Partie.

Die Konsequenz: Im folgenden Ligaspiel gegen den SC Paderborn wurde Mbabu auf die Ersatzbank beordert und musste zusehen, wie eben Konkurrent William seinen Job machte. Doch nach dessen Verletzung bot sich dem Schweizer prompt eine nächste Gelegenheit – im Ligaspiel gegen die TSG Hoffenheim. Mbabu spielte von Beginn an solid und holte beim 3:2-Sieg einen entscheidenden Penalty heraus. In Anbetracht Mbabus jüngster Leistung in der Bundesliga und der Absenz Williams dürfte ihm Trainer Glasner auch im Hinblick auf das Europa-League-Spiel gegen Malmö FF das Vertrauen schenken.


https://www.tagesanzeiger.ch/sport/fuss ... y/28201219

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. März 2020, 02:29 
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Nati-Crack Kevin Mbabu über skurrilen Trainingsstart – und WC-Papier

«Die Tage sind schon sehr öd»

Am Freitag hat RB Leipzig, am Montag der VfL Wolfsburg das Training wieder aufgenommen. Nati-Verteidiger Kevin Mbabu (24) ist froh: «Man ist alleine schon recht einsam.»

Kevin Mbabu, wie gehts?
Kevin Mbabu (schnauft tief durch): Mir gehts gesundheitlich wunderbar. Aber die letzten Tage waren schon öd, so allein zuhause. Da werden die Tage macnhmal lang. Alleine ist man da schon recht einsam.

Was haben Sie denn so gemacht?
Nun, ich bin laufen gegangen. Und ich habe das Individualtraining absolviert, das mir der Klub mitgegeben hat.

Einkauf?
Habe ich erledigt. Ich habe mich mit ein paar Dingen eingedeckt. Ich denke, das reicht eine Zeitlang.

WC-Papier?
(lacht) Klar, auch.

Wieviel?
Ein Pack. Das reicht für einen Ein-Personen-Haushalt!

Wie sieht denn das individuelle Programm aus?
Der Lauf dauert dreissig bis vierzig Minuten. Dann die Übungen. Das ist nochmals eine Stunde. Und ein bisschen Jonglieren im Garten. Total rund zwei Stunden.

Und den Rest des Tages?
Ich schaue Serien, lese - und schlafe.

Welche Serien?
Es hat so viele. Und auch viele gute. Da hat man kein Problem. Im Moment schaue ich «Homeland», aber da bin ich up to date, und «Vikings».

Und jetzt steht das nächste Spiel in Leverkusen an, das nach wie vor für den 4. April terminiert ist. Ist das nicht skurril?
Klar ist es das. Alle wissen doch, dass man da nicht spielen kann. Zumal mit Eintracht Frankfurt ein komplettes Team in Quarantäne ist. Aber das wird ja sicher verschoben werden, denke ich. Am Dienstag oder Mittwoch.

Dennoch haben Sie am Montag das Training wieder aufgenommen. Wie war das?
Es hat gutgetan, ein paar der Jungs wiederzusehen – wenn auch mit Abstand.

Was haben Sie gemacht?
Es gab vier Gruppen à fünf bis sechs Spieler. Wir haben 70 Minuten in den Katakomben des Stadions trainiert. Explosivität. Jeder in seiner Ecke.

Ohne Ball? In Leipzig waren die Spieler am Ball, wenngleich ohne Körperkontakt…
Ach ja? Nein, aber ich hoffe, dass das auch bald kommt.

Haben Sie sich zuhause umgezogen und geduscht?
Nein, in der Anlage. Aber in vier getrennten Garderoben, so dass die nötige Distanz gewahrt war. Und alle haben sich beeilt, um nicht lange in den Kabinen zu verweilen.

Was essen Sie am Abend?
Da hat uns unser Koch nach dem Training eine Lunchbox mitgegeben. Ich bin gespannt.

Und sonst?
Poulet, Fleisch, Reis, Pasta. Ich habe mir auch schon ein Menü gekocht. Zeit hat man ja...


https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 10427.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Juli 2020, 09:38 
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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. Juli 2020, 00:25 
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25.07.2020

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Kevin MbabuErster Nationalspieler positiv auf Covid-19 getestet

Wolfsburgs Kevin Mbabu ist positiv getestet worden und muss in Quarantäne. Damit verpasst er wohl eine Europa-League-Partie – dennoch ist der Verein zufrieden mit dem Testsystem.

Am Samstagnachmittag nahm Wolfsburg sein Training wieder auf, denn am 5. August bestreitet der Bundesligist das Rückspiel des Europa-League-Achtelfinals gegen Schachtar Donezk. Sicher beim Trainingsstart, aber wohl auch bei der Europacup-Partie, fehlen wird Kevin Mbabu. Beim Schweizer Aussenverteidiger gab es in einer der beiden Testrunden (Mittwoch und Freitag) einen positiven Covid-19-Befund. Der Schweizer Nationalspieler befindet sich somit in häuslicher Quarantäne.

Sportdirektor Marcel Schäfer sagte dazu: «Kevin ist aktuell symptomfrei. Wir warten jetzt den weiteren Verlauf ab und sind hierzu wie auch schon in den vergangenen Monaten in einem engen und sehr guten Austausch mit dem Gesundheitsamt Wolfsburg.» Mbabu ist der einzige Wolfsburg-Spieler, der positiv getestet wurde, es ist der erste Corona-Fall der neuen Saison der Bundesliga.

Für Schäfer hat sich auch deshalb Wolfsburgs Testsystem bewährt: «Um in einem Fall wie jetzt die Gefahren einer möglichen Ansteckung auf ein Minimum zu reduzieren, haben wir die Testzeiten so gelegt, dass Spieler und Staff-Team vor dem ersten gemeinsamen Training nicht zusammentreffen.»


https://www.bernerzeitung.ch/schweizer- ... 7508734870

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Februar 2021, 00:21 
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Nati-Rastaman im Liebes-Glück

Mbabu im sportlichen Hoch und in festen Händen

Kevin Mbabu hat sich seinen Stammplatz bei Champions-League-Aspirant Wolfsburg zurückerobert. Mehr oder weniger jedenfalls. Auch dank Renato Steffen. Die Story dahinter? Der Rastaman erzählt sie.

Offiziell? Da hält man sich beim VW-Werksklub zurück. Weder Trainer Oliver Glasner noch Manager Jörg Schmadtke sprechen trotz aktuell Platz drei offen von unbedingter Besitzstandswahrung. Das sei dummes Zeug, nach der 18. Runde darüber zu quatschen, was alles noch kommen könne, sagt Schmadtke, der knorrige, erfolgreiche Geschäftsführer Sport beim VfL. Unser Rastaman in deutschen Söldnerdiensten ist auch vorsichtig: «Im Kopf ist es schon irgendwo. Aber die Konkurrenz ist riesig», formuliert es Kevin Mbabu, der Sonnyboy, der bei YB die Girls in Verzückung gebracht hatte.

Unmöglich sei es aber nicht, rechnet der Genfer vor. «Wir empfangen alle grossen Teams zuhause und wir sind heimstark. Da müssen wir den Unterschied machen.» Und wenn man dann noch auswärts Grosse schlägt wie zuletzt Leverkusen (mit Mbabu in der Startelf)… Träumen ist erlaubt, wenn man drei Punkte vor dem Fünften liegt, dem Gegner von YB in den Europa-League-Sechzehntelfinals, Bayer Leverkusen.

«Steffen ist in der Form seines Lebens»

«Der Teamspirit ist wirklich fantastisch», erzählt Mbabu. «Wir sind uns im übertragenen Sinne sehr nahe. Nehmen Sie das Beispiel Wout Weghorst, unser Knipser. Er macht zwölf Kilometer pro Spiel! Das habe ich bei einem Stossstürmer ganz selten gesehen. Vielleicht bei Edinson Cavani. Oder früher Wayne Rooney. Jeder von uns sendet die Botschaft aus: Wenn du in der Klemme steckst, helfe ich dir!» Auch Renato Steffen, natürlich. «Der ist sowie super drauf. Er macht Tore, gibt Assists, ist entscheidend. Kurz: Ich denke, er ist in der Form seines Lebens.»

Am Anfang des Erfolgs stehe aber der Coach: Oliver Glasner, der Österreicher aus Ried, den zweimaligen Sion-Gegner im Europacup. Mbabu: «Er hat uns vermittelt, das Augenmerk vornehmlich auf die Defensive zu richten und uns weiter zu fokussieren und ruhig zu bleiben, auch wenn wir, wie gegen Leverkusen, den Ball lange Phasen nicht sehen. Und wenn wir ihn uns dann schnappen, gehts äusserst schnell nach vorne.»

Reha in Antwerpener Spezialklinik

Dass Mbabu dabei wieder ein wesentliches Mosaiksteinchen werden würde, ist alles andere als selbstverständlich. Nach einer halben Saison Anlauf hatte er sich einen Stammplatz erkämpft. Doch im September verletzt er sich in Lemberg beim Nations-League-Spiel gegen die Ukraine: Teilabriss des Bandes im Knie. Drei Monate Zwangspause. Und weil schon der andere Mann für hinten rechts, der Brasilianer William, wegen eines Kreuzbandrisses out war, handelten die Wölfe und holten für rund 10 Millionen Franken das grosse Mainzer Talent Ridle Baku.

Mbabu selber begab sich nach Antwerpen in die Klinik Trainm, das wohl innovativste Reha-Center von Europa. «Unser Goalie Koen Casteels schwärmte mir von der Klinik vor. Auch Kevin De Bruyne liess sich dort behandeln.» Die fünf bis sechs Stunden Schufterei pro Tag nützen! «Ich gewann drei bis vier Wochen», schätzt Kevin. «Im Gegenzug verlor ich etwas: zwei Kilo», schmunzelt der Abwehrspieler.

So steht er acht Wochen nach dem Ukraine-Spiel wieder im Bundesliga-Kader. An Baku, unterdessen deutscher Nationalspieler geworden, kommt er aber nicht vorbei. Und das Team verliert nie. «Welcher Trainer würde da etwas ändern?», fragt Kevin. Es ist eine rhetorische Frage. Einen Monat muss er sich gedulden. «Das fühlte sich an wie mindestens zwei.» Und das ändert sich erst als sich Steffen verletzt. «So rutschte ich wieder ins Team, weil Ridle dann eine Reihe weiter vorne spielte.» Seither hat der Romand sieben von acht möglichen Spielen bestritten und beim 1:2 gegen Bayern einen Assist geleistet.

Mbabu als Manga

Die Verletzung war nicht die einzige Inkonvenienz, die Mbabu zu meistern hatte. Im Juli war er als erster Nati-Spieler an Corona erkrankt. Das passierte in den Sommerferien in Genf. Kevin war symptomfrei. Mit einer Ausnahme. «Ich verlor den Geruchssinn. Er ist heute, ein halbes Jahr später, noch nicht wieder zu hundert Prozent zurück.» Immerhin: Den Geschmackssinn hat er nie verloren. «Und das ist wichtiger.» Den Sinn fürs Stylische sowieso nicht. Das Ergebnis ist ein Manga des Rastamans. Kevin erzählt: «Ein Genfer Freund eines Freundes, der Grafiker ist, hat dieses Manga gezeichnet. Es hat mir derart gut gefallen, dass ich begonnen habe, mit ihm zusammenzuarbeiten. Paolo Lucchesi, so heisst er, macht nun Dinge für mich auf Instagram, Facebook und Co.»

Ein Wort in Kevins Erzählung lässt hellhörig werden. Vor allem die Girls in Bern: Freundin! «Ja, so ist es», sagt Kevin. «Ich bin verliebt. Seit anderthalb Jahren. Sie lebt in Belgien.» Ach so; deshalb die Reha in Antwerpen? «Nein, nein. Sie lebt in einer anderen Ecke des Landes.» Kinder? Hochzeit? Jetzt wollen wir es wissen. «Hochzeit? Nicht solange ich aktiv spiele. Kinder? Das ist was anderes…» Also: Mal schauen. Und vielleicht verrät Mbabu uns dann auch ihren Namen. «Im Moment ist es zu früh», sagt er und tut das, was er oft tut: lachen! Und bereitet sich dann vor auf das Cupspiel am Mittwoch. Da geht es um 18.30 Uhr gegen Schalke und Trainer Christian Gross.


https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 21158.html

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