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 Betreff des Beitrags: Re: (2) Alexander Gonzalez
 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. Mai 2012, 11:55 
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Ein Freigeist auf dem Weg zur Attraktion

Alexander Gonzalez könnte zu einer Symbolfigur für das neue YB werden. Der erst 19-jährige Venezolaner ist ein spektakulärer, sehr offensiver Rechtsverteidiger.

Diese Prognose sei gewagt: Alexander Gonzalez wird bald Publikumsliebling und Kultfigur im Stade de Suisse sein. Allein die Erscheinung! Der YB-Rechtsverteidiger ist auf dem Spielfeld gekleidet, als sei er direkt den Achtzigerjahren entsprungen. Damals trugen alle Fussballer enge, kurze, unbequeme Hosen wie Gonzalez heute. Vermutlich hätte sich der junge Venezolaner zu jener Zeit, als taktische Disziplin noch nicht in den hintersten Winkeln der Fussballwelt gepredigt wurde, sowieso pudelwohl gefühlt. Und Schienbeinschoner zieht er vermutlich nur an, weil sie mittlerweile vorgeschrieben sind. Zum Einlaufen jedenfalls trägt Gonzalez gerne besonders kurze Socken, er ist ein Freigeist in vielerlei Beziehungen. «Ich bin ein sehr offensiv orientierter Spieler», hat er in diesem Frühling gesagt. Man hat zuletzt eine ziemlich exakte Vorstellung erhalten, wie er das gemeint hat.

Defensive? Uninteressant...

Am Sonntag, beim Derby in Thun (2:2), verfolgten die Besucher wieder bewundernd, zuweilen belustigt und jederzeit glänzend unterhalten die mutigen und ausdauernden, dynamischen und spektakulären Sololäufe von Gonzalez. Er fühlt sich an der gegnerischen Eckfahne wohler als an der eigenen, was seine Trainer nicht immer freut. «Gonzalez muss lernen, die Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden», sagte Christian Gross, bis vor kurzem YB-Trainer. Er setzte nur sporadisch auf den fliegenden Luftibus. Interimscoach Erminio Piserchia schätzt Furchtlosigkeit und Klasse, Schussgewalt und Flankentechnik des 19-Jährigen. Aber auch Piserchia dürfte vorgestern nicht entgangen sein, dass beide Thuner Tore über die von Gonzalez nur unzuverlässig abgedeckte rechte YB-Seite eingeleitet wurden. Die Defensive? Scheint den Südamerikaner nicht zu interessieren. Sicherheitsdenken wird er lernen müssen. «Wir werden viel Freude an Gonzalez haben», sagte Piserchia letzte Woche. «Er reisst mit seiner Spielfreude die Teamkollegen mit.»

Seit der Winterpause ist Alexander Gonzalez bei YB. Den Kälteschock im Februar hat er überstanden und sich gut eingelebt, derzeit ist sein Vater zu Besuch in Bern. Die meiste Zeit verbringt der achtfache Nationalspieler zusammen mit Landsmann Josef Martinez, der noch ein Jahr jünger ist und auch im Januar zu den Young Boys stiess. «Möglichst schnell Deutsch sprechen» wolle er, sagt Spangenträger Gonzalez – und lernt fleissig neue Wörter. Bei YB sind die Venezolaner äusserst beliebt, weil sie «immer prächtig gelaunt» sind, wie Medienchef Albert Staudenmann sagt.

«Dani Alves von YB»

Alexander Gonzalez ist auf dem schnellsten Weg, eine Attraktion der Liga zu werden. Er ist: der «Dani Alves von YB»! Auch Barcelonas weltberühmter Rechtsverteidiger ist klein, flink, rasant und hält sich mehr am Flügel als hinten in der Abwehr auf.

Der Transfer von Gonzalez in die Super League sorgte international für Erstaunen, schliesslich waren kontinentale Grössen wie Udinese, Hamburg oder Sevilla am Talent interessiert. Dank den Kontakten des früheren YB-Spielers Gabriel Urdaneta, heute bei Köniz, in seine Heimat, gelang es den Young Boys, den Umworbenen zu verpflichten. Jetzt muss der Rohdiamant geschliffen und den europäischen Gepflogenheiten angepasst werden. Gelingt das, wird Gonzalez (Vertrag bis 2016) von YB irgendwann bestimmt mit erheblichem Gewinn verkauft werden können.

Vorerst bittet der «Offensivzirkus Gonzalez» das nächste Mal am Sonntag im Heimspiel gegen Sion zum Schauspiel. Beim letzten Auftritt im Stade de Suisse schoss der Venezolaner mit einem knackigen Flachschuss das frühe 1:0 gegen Luzern (2:2). Weil er sich dort aufhielt, wo ein Rechtsverteidiger selten anzutreffen ist. Ausser er heisst Dani Alves. Oder Alexander Gonzalez.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13607863

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 Betreff des Beitrags: Re: (2) Alexander Gonzalez
 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Juni 2013, 22:30 
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Alexander Gonzalez wechselt leihweise zum FC Aarau

Flügelspieler Alexander Gonzalez (geboren am 13. September 1992) wechselt von den Young Boys zum FC Aarau. Der venezolanische Nationalspieler wird für eine Saison an den RSL-Aufsteiger ausgeliehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: (2) Alexander Gonzalez
 Beitrag Verfasst: Montag 5. August 2013, 17:48 
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Gelernter Verteidiger

Gonzalez stürmt für Aarau - zum Ärger von YB

Alexander Gonzalez ist eigentlich Verteidiger. Aarau-Trainer René Weiler setzt die YB-Leihgabe aber als Stürmer ein. Das passt den Bernern nicht in den Kram.

Aaraus Trainer René Weiler ist erfinderisch. Er setzte den Rechtsverteidiger Alexander Gonzalez zuletzt gegen GC (2:4) und Thun (2:2) als Stürmer ein. «In Thun war er während 60 Minuten unser gefährlichster Spieler», lobt Weiler.

Aber warum stürmt der Verteidiger plötzlich? «Als wir ihn im Sommer von YB ausgeliehen haben, war mir klar, dass er sich defensiv verbessern muss», sagt Weiler. «Die Frage war bloss: Schafft er das innert nützlicher Frist?» Die Antwort hat Weiler mit dem Positionswechsel gegeben. Und Gonzalez, der bereits 16 Länderspiele für Venezuela absolviert hat, überzeugt als Stürmer. Der 21-jährige Südamerikaner sorgte am Sonntag in der Thuner Abwehr für Aufregung.

Bickel: «Wollen ihn als Verteidiger sehen»

Das gefällt zwar Aarau, aber nicht YB. «Wir verfolgen das nicht mit Freudensprüngen», erklärt Fredy Bickel. Der YB-Sportchef verheimlicht nicht, dass ihn Weilers Massnahme ärgert. «Das ist keineswegs in unserem Sinne. Wir haben Gonzalez als Rechtsverteidiger ausgeliehen, um ihn auf dieser Position spielen zu sehen.» Schliesslich möchten die Berner den Spieler nächsten Sommer zurück, aber als defensiv verbesserten Verteidiger.

Bei Aarau kann Gonzalez im Moment indes seine Offensivgelüste ausleben. Er war im Januar 2012 zu YB gekommen und hatte danach mit seinem unbändigen Offensivdrang bereits die Nerven des damaligen Trainers Christian Gross strapaziert. Unter Nachfolger Martin Rueda kam Gonzalez anschliessend vereinzelt als Mittelfeldspieler zum Einsatz. Weiler hat ihn nun ganz nach vorn beordert. Zum Ärger von Bickel: «Wie gesagt: Wir sind darüber nicht glücklich. Aber ich diktiere Weiler bestimmt nicht die Aufstellung.»


http://www.20min.ch/sport/fussball/story/26899741

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 Betreff des Beitrags: Re: (2) Alexander Gonzalez
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. August 2013, 09:54 
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YB ärgert sich über den stürmenden Verteidiger in Aarau

Alexander Gonzalez ist gelerneter Verteidiger, eigentlich. Nur: FC Aarau-Trainer René Weiler setzte die Leihgabe der Berner Young Boys zuletzt als Stürmer ein. Das passt den Bernern überhaupt nicht.

Dass Aaraus Trainer René Weiler viel Fantasie hat und gerne experimentiert, zeigte er bereits in den ersten vier Partien der noch jungen Super League Saison:

Zum Auftakt setzte er Routinier Alain Schulz auf die Bank und vertraute im Auswärtsspiel gegen den FC Basel von Beginn weg auf Youngstar Christopher Teichmann und am Sonntag überraschte er mit einer Goalierochade.

Mit YB-Leihgabe Alexander Gonzalez setzte René Weiler noch einen Punkt drauf: Er setzte den gelerneten Rechtsverteidiger in den letzten beiden Spielen gegen GC (2:4) und Thun (2:2) als Stürmer ein. Tore erzielte der 21-Jährige keine, doch Weiler fand zu 20 Minuten online lobende Worte:

«In Thun war er während 60 Minuten unser gefährlichster Spieler.» Tatsächlich sorgte Gonzalez, der bereits 16 Länderspiele für Venezuela bestritt, für Wirbel in der Thuner Abwehr.

Ärger bei YB

Des einen Freud, des anderen Leid – während sich die Aarauer über etwas mehr Offensivpower freuen, verfolgt YB die Entwicklung nicht «mit Freudensprüngen», wie YB-Sportchef Fredy Bickel sagt.

«Das ist keineswegs in unserem Sinne. Wir liehen Gonzalez als Rechtsverteidiger aus, um ihn auf dieser Position spielen zu sehen», enerviert sich Bickel auf 20 Minuten online. YB möchte Gonzalez nächsten Sommer gerne wieder zurück – als verbesserten Verteidiger und nicht als neuer Offensivmann.

Ganz neu ist die Idee indes nicht. Bereits unter Christian Gross bei YB schaltete sich der Venezolaner oft in die Offensive ein und strapazierte damit die Nerven seines Trainers. Dessen Nachfolger Martin Rueda setzte Gonzalez anschliessend einige Male im Mittelfeld ein.

René Weiler beordete ihn nun ganz nach vorne. Zum Ärger von YB-Sportchef Fredy Bickel, der sich über die jüngsten Entwicklungen in Aarau nicht besonders freut: «Wir sind darüber nicht glücklich. Aber ich diktiere Weiler bestimmt nicht die Aufstellung.»

Tore gelangen Gonzalez auf seiner neuen Position noch keine; wer weiss, vielleicht trifft er ausgerechnet am kommenden Samstag zum ersten Mal ins Schwarze; gegen YB.


http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/aa ... -127002502

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 Betreff des Beitrags: Re: (2) Alexander Gonzalez
 Beitrag Verfasst: Freitag 9. August 2013, 12:42 
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09.08.2013

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Sturm und Drang für González in Aarau

Alexander González ist von YB an Aufsteiger Aarau ausgeliehen. Der Venezolaner trifft am Samstag (19.45) im Brügglifeld auf den Club, der seine Transferrechte besitzt.

Alexander González sitzt am kleinen Tischchen im Tribüneneingang des Brügglifelds. Er ist in aufgeräumter Stimmung. Seit dieser Saison spielt er für den FC Aarau, mit einem Leihvertrag für ein Jahr. Und jetzt trifft er am Samstag auf Leader YB, das weiterhin seine Transferrechte besitzt.

Doch Bern scheint für ihn im Moment weit weg zu sein. Etwas pathetisch sagt er. «Mein Herz schlägt für Aarau.» Am Gönhardweg in Aarau, nur fünf Fussminuten vom Brügglifeld entfernt, hat der Verein für ihn eine Wohnung gefunden. Und er hat auch schon festgestellt: Die Aare, die sich durch Bern schlängelt, findet er auch in Aarau. «Ich war schon einige Male am Fluss. Der ist mein Ersatz für den Strand in Venezuela.» Doch das ist nicht der Grund für seine gute Stimmung. «In Aarau spiele ich, und das ist das Wichtigste.»

Sofort für Aarau entschieden

Bei den Young Boys war er vergangene Saison in 21 Spielen, zumeist mit Teileinsätzen, auf 986 Spielminuten gekommen. Bei Aarau hat er nach vier Spielen bereits 360 Einsatzminuten auf dem Tacho, noch nie wurde er ausgewechselt. «YB ist ein Grossclub, das Stadion, die Konkurrenz um den Stammplatz, der Betreuerstab, alles ist grösser als in Aarau. Doch hier bin ich zurzeit am richtigen Ort.»

Als im Frühsommer die Anfrage des FC Aarau kam, habe er keine Sekunde Bedenkzeit benötigt. «Ich habe sofort Ja gesagt.» Und in Gesprächen mit Christoph Spycher sei er in seinem Entschluss bestärkt worden. Im Januar 2012 sind González und Josef Martinez als viel gepriesene Talente vom FC Caracas zu YB gewechselt. Beide unterschrieben Verträge bis im Sommer 2016. Sein Kumpel Martinez stürmt jetzt für den FC Thun, González wirbelt bei Aarau.

Am vergangenen Sonntag, beim 2:2 in Thun, gab es für die beiden ein Wiedersehen. «Doch da haben wir nicht viel miteinander gesprochen, wir haben uns auf unseren Job konzentriert», sagt González. Aber die Funkstille dauerte nur während des Spiels. «Wir telefonieren mindestens fünf Mal am Tag», sagt González. «Wir erzählen uns alles. Es ist schade, dass wir nun nicht mehr zusammen essen und haushalten können. Aber wir haben beide die richtigen Entscheidungen getroffen.»

González: «Estadio mitico»

Er wirft einen Blick durch die offene Tür auf das Spielfeld. Bisher hat er erst ein Heimspiel auf dem Brügglifeld erlebt, beim 4:2-Sieg gegen Luzern. Auch am Samstag gegen YB wird das 1924 erbaute Quartierstadion beim zweiten Heimspiel der Saison mit der neu von der Swiss Football League auf 8000 Zuschauer reduzierten Kapazität ausverkauft sein. Mitspieler und FCA-Fans haben ihm die Geschichte des Brügglifelds erzählt. «Un estadio mitico», sagt er. «Hier zu spielen, mit den Fans so nah, das ist ein Erlebnis.» Der Verein habe ein neues Stadion bauen wollen, aber die Fans hätten das abgelehnt, weil sie hier bleiben wollten. Das habe man ihm berichtet. So ganz genau stimmt diese Version nicht. Egal.

Tatsache ist: Zurzeit ist das dritte Baugesuch für das neue Stadion im Torfeld Süd eingereicht, das unmittelbar neben dem Bahnhof Aarau gebaut werden soll. Der Spatenstich wird nach den letzten Informationen 2014 erwartet, und Präsident Alfred Schmid hofft, 2016 mit dem FCA ins neue Stadion zügeln zu können.

Bickel ist nicht erfreut

Am Samstag aber wird es im alten Brügglifeld auf den Zuschauerrampen wieder eng werden, im Dunst von Bratwurstgeruch, Bier und Schweiss. Auch gegen YB wird González wie in den beiden vergangenen Partien gegen GC und Thun nicht als rechter Verteidiger auflaufen, sondern im Mittelfeld spielen.

YB-Sportchef Fredy Bickel ist nicht glücklich. «Das ist nicht in unserem Sinne, aber ich werde Trainer René Weiler sicher nicht in die Aufstellung dreinreden.» Die defensiven Defizite von González, die bei YB bereits Christian Gross und Martin Rueda geortet hatten, sind auch Weiler nicht entgangen.

Gefährlicher in der Offensive

In der Aufstiegssaison spielte Silvan Widmer als rechter Verteidiger, das Talent, das zu Udinese wechselte. Zum Aarauer Aufstieg steuerte er acht Tore bei, doch für Weiler waren vor allem Widmers defensive Stärken entscheidend für den FCA. Der 20-jährige Widmer sei in taktischer Hinsicht und im Stellungsspiel weiter als der um ein Jahr ältere González. «Alex ist offensiv gefährlicher für den Gegner als er in defensiver Hinsicht seiner Mannschaft Sicherheit gibt», formuliert der Trainer.

Die Kritik aus Bern kümmert ihn nicht, zumal er sie nur aus den Medien vernommen hat. «Fredy Bickel hat sich bei mir nicht gemeldet.» Man dürfe einen Spieler nicht auf eine Position reduzieren, sondern müsse ihn in der Gesamtheit weiterbringen, argumentiert Weiler. «Aber ich schliesse nicht aus, dass González auch wieder auf der rechten Abwehrposition eingesetzt wird.»

Weiler: «Alex ist eine Frohgestalt»

Für Aaraus Trainer ist der Venezolaner «eine Frohgestalt, ein Spieler mit einer guten Arbeitsmentalität, der pünktlich ist und diszipliniert. Seine Fröhlichkeit tut uns allen gut.»

Am Sonntag reist González zum vierten Mal in diesem Jahr zur Nationalmannschaft. Mit Venezuela spielt er am Mittwoch ein Testspiel gegen Bolivien. Weiler verheimlicht nicht, dass er darüber nicht begeistert ist. Doch er denkt, dass das Wiedersehen mit Familie und Freunden González’ Seele gut tun wird. Das Leben in Caracas ist nicht unbedingt mit dem am beschaulichen Gönhardweg in Aarau zu vergleichen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/St ... y/31417156

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 Betreff des Beitrags: Re: (2) Alexander Gonzalez
 Beitrag Verfasst: Montag 12. August 2013, 09:20 
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Seiltänzer auf Rasen

Gonzalez sucht in Aarau Platz

cov. · Eigentlich hätte er Baseball lernen sollen. Alexander Gonzalez war 5-jährig, als ihn der Vater mit dem Nationalsport Venezuelas vertraut machen wollte. Er bekam einen Schläger in die Hände gedrückt und wartete auf den Ball. Doch anstelle des Stocks schwang Alexander das Bein. «Auch beim zweiten Wurf nahm ich den Ball mit dem Fuss ab.» Er lernte fortan Fussball. 16 Jahre später zeigt Gonzalez stets Instinkt. Rück- und Querpässe sieht man kaum vom heutigen Aarauer. Er schwingt sich in die Gefahrenzone, täuscht, beschleunigt, dribbelt, standhaft wie ein Seiltänzer. Das taktische Verhalten leidet aber. «Er muss lernen, welche Entscheidung die richtige ist, um effizient zu sein», sagt sein Trainer René Weiler.

Er ist nicht der Erste, der dies feststellt. YB hatte den Internationalen Venezuelas im Januar 2012 als rechten Aussenverteidiger verpflichtet. Auch Weiler wollte mit der Leihe in diesem Sommer den Abgang von Widmer hinten rechts kompensieren. Doch was Gross und Rueda in Bern kritisierten, bestätigte sich im Brügglifeld: Gonzalez' Defensivverhalten ist nicht so unwiderstehlich wie seine Ballbehandlung.

Nach drei Partien und neun Gegentoren stattete Weiler die Verteidigung mit mehr Routine aus, hielt aber an Gonzalez fest. Er schob ihn nach vorne und in die Mitte, auf die Position der Nummer 10, die Gonzalez bis ins Alter von 16 geübt hatte. Beim YB-Sportchef Bickel sorgt das nicht für «Freudensprünge», das Leihgeschäft hätte ihm Praxis als Aussenverteidiger verleihen sollen. Weiler will «den Versuch nicht überbewerten». Am Samstag bei Aaraus 0:4 gegen YB wirbelte Gonzalez heftig, manchmal in Hast, oft prallte er an den harten Bernern ab, einmal entzückte er mit einem Pass mit dem Absatz. Weiler ersetzte ihn in der Halbzeit. Und vielleicht sieht Bickel ihn auch bald wieder hinten rechts. Denn Aarau kassiert trotz Umstellung immer noch im Schnitt drei Tore pro Spiel.

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 Betreff des Beitrags: Re: (2) Alexander Gonzalez
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. Juni 2014, 13:12 
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Gonzalez nach Thun

Sékou Sanogo wird den FC Thun wohl Richtung Young Boys verlassen. Die Thuner werden aber von den Stadtbernern Alexander Gonzalez ausleihen.

Wie am Dienstag vermeldet, rückt der kantonsinterne Wechsel von Sékou Sanogo näher. Thuns Sportchef Andres Gerber bestätigte am Abend die Verhandlungen. «YB ist an einer schnellen Lösung sehr interessiert, aber ob wir uns finden, ist zumindest im Moment noch fraglich.» Für Thun ist der Abgang Sanogos, der sich schon länger abgezeichnet hat, sportlich ein herber Verlust, finanziell ist er allerdings überlebenswichtig. Immerhin wird sich Gerber damit trösten können, dass noch nie ein Spieler so viel Geld in die Klubkassen gespült haben wird. Der Ivorer war einst ablösefrei verpflichtet worden.

Ohne Nikci

Die Drähte zwischen den Berner Klubs laufen nicht nur hinsichtlich Sanogo heiss. Thun wird von YB Alexander Gonzalez ausleihen, es fehlt nur noch die Unterschrift unter die Vereinbarung. Der Venezolaner, im Januar 2012 zusammen mit Landsmann Josef Martinez nach Bern gekommen, hat zuletzt für Aarau gespielt.

Nach Ende des Leihgeschäfts haben die Stadtberner immer noch keine Verwendung für den polyvalenten 21-Jährigen. Im Oberland ist für den 23-fachen Nationalspieler eine offensive Rolle vorgesehen. «Auf den Flügelpositionen hatten wir vor allem in der Rückrunde etwas mehr Mühe», sagt Gerber. Möglich sind aber auch Einsätze als rechter Verteidiger, wo Thun noch einen Nachfolger für Benjamin Lüthi benötigt.

Nicht mehr zum Kader wird Adrian Nikci gehören. Der Bundesliga-Leihspieler aus Hannover verlässt den FCT mit unbekannter Destination.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29673403

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 Betreff des Beitrags: Re: (2) Alexander Gonzalez
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juni 2014, 09:54 
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Gonzalez auf Leihbasis zum FC Thun

Alexander Gonzalez wird in der Saison 2014/15 auf Leihbasis für den FC Thun spielen. Der 21-jährige Venezolaner steht beim BSC Young Boys unter Vertrag und spielte zuletzt leihweise beim FC Aarau. Gonzalez, der als Aussenverteidiger oder als Flügelspieler eingesetzt werden kann, kam im letzten Jahr zu 27 Einsätzen in der Raiffeisen Super League (3 Tore, 3 Assists).


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 Betreff des Beitrags: Re: (2) Alexander Gonzalez
 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. Februar 2015, 00:02 
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09.02.2015

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Thuns Gonzalez mit seiner Maria in der Suite

von Peter Berger - Auf den Antrag im Stadion folgte die Nacht in der Suite: Thuns Profi Alexander Gonzalez schwebt auf Wolke sieben.

Vor dem Spiel gegen Aarau (1:1) überraschte Thuns Mittelfeldspieler Alexander Gonzalez seine Maria im Stadion mit einem Heiratsantrag. Danach wurde der 22-jährige Venezolaner selber überrascht.

Er und die 24-jährige Journalistin wurden nach der Partie vom Solbadhotel Sigriswil für eine Übernachtung in einer Suite mit Whirlpool eingeladen. «Das war ein wunderbarer Tag, voller Emotionen», schwärmte der Südamerikaner und bedankte sich für die noble Geste.

Auch Maria war vom Abstecher hoch über dem Thunersee angetan: «Es gefiel mir ausgezeichnet.» Am Montagvormittag trainierte Gonzalez bereits wieder. Das Paar lernte sich vor 14 Monaten in Venezuela in einem Restaurant kennen. Im Dezember sollen nun die Hochzeitsglocken läuten.

Verteidiger, Stürmer, Mittelfeldspieler, Ehemann

Ob dann Gonzalez noch mit seiner Verlobten in Thun sein wird, ist offen. Der Nationalspieler war vor drei Jahren mit Landsmann Josef Martinez (seit Sommer bei Torino) vom FC Caracas zu YB gekommen und ist von den Bernern nach einem Abstecher zu Aarau nun an die Oberländer ausgeliehen. Der Vertrag bei YB läuft noch bis Sommer 2016. Ursprünglich wurde Gonzalez als Verteidiger verpflichtet, in Aarau spielte er jedoch als Stürmer und in Thun nun als Mittelfeldspieler. Ende Jahr übernimmt er eine weitere Rolle – als Ehemann.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... e-31817330

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 Betreff des Beitrags: Re: (2) Alexander Gonzalez
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. April 2015, 20:00 
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30.04.2015

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Alexander Gonzalez kehrt zurück

Der Venezolaner spielt nächste Saison wieder für die Young Boys. An Thun ausgeliehen wird Marco Bürki.

Spielertausch zwischen den Young Boys und dem FC Thun: Marco Bürki (21), der seinen auslaufenden Vertrag bei YB bis 2018 verlängert hat, wechselt leihweihe zum Kantonsrivalen. Im Gegenzug kehrt Alexander Gonzalez, der ebenfalls auf Leihbasis bei den Berner Oberländern spielt, zu den Young Boys zurück. Der Venezolaner besitzt mit YB einen bis zum Sommer 2016 gültigen Kontrakt.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Al ... y/18501823

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